Archive von Februar 2008
« Frühere EinträgeRechnungslegungsnorm und Ratingergebnis
Freitag, 29.Februar 2008Ratingverfahren sind durchweg auf eine wirtschaftliche Betrachtungsweise ausgerichtet, bei der die Bonität des zu ratenden Unternehmens im Focus steht. Kreditgeber haben bisher immer schon Jahresabschlüsse die mehr z.T. steuerlich ausgerichtet waren oder das handelsrechtliche Vorrichtungsprinzip als Teil des Gläubigerschutzes hervorgehoben haben auf eine wirtschaftliche Betrachtungsweise neutralisiert, um die langfristige Kapitaldienstfähigkeit festzustellen, schreibt Harald Ewig in […]
Steigerung des wirtschaftlichen Eigenkapitals
Freitag, 29.Februar 2008Seit der Einführung standardisierter Genussrechte (sogenanntes Programm-Mezzanine) über die Produktplattform PREPS (Preferred Pooled Shares) im Jahre 2004 hat diese Finanzierungsform eine dynamische Entwicklung vollzogen. Mittlerweile sind weitere Marktteilnehmer hinzugetreten und es wurden insgesamt über € 4 Mrd. am Markt platziert. Seit dem Frühjahr 2007 ist allerdings eine deutliche Abkühlung eingetreten, schreibt Dr. Ingo Natusch in […]
Inhaltliche Konzeption interner Ratings
Freitag, 29.Februar 2008Für die Entwicklung eines quantitativen Ratingsystems anhand einer Gesamtstichprobe wird eine univariate statistische Analyse der einzelnen Antworten pro Frage durchgeführt. Sie geben Aufschluss über die Trennschärfe jeder einzelnen Frage mit ihren differenzierten Auswahlantworten. Für die einzelnen Antworten werden gemäß einer kausalen Skalierung Punktwerte vergeben, schreiben Prof. Dr. Diethard B. Simmert, Dr. Rainer Gith und Dr. […]
Subratings im Mittelstandsrating
Freitag, 29.Februar 2008Die Aggregation der Themenkomplexe des bankinternen Ratings zur Kreditnehmerbonität erfolgt beim IKB Mittelstandsrating nach einer einheitlichen Methodik, wobei die Zielsetzung des Mittelstandsratings – die Zukunftsperspektiven des Unternehmens abzubilden – im Fokus der Betrachtung steht, schreibt Dr. Marcus Richter in seinem Beitrag „Bankinternes Rating aus der Sicht einer auf die Unternehmensfinanzierung spezialisierten Bank“ als Autor im […]
Verminderter Ratingdruck bei Deutscher Telekom
Donnerstag, 28.Februar 2008Die Deutsche Telekom (A3 stab/A- neg/A- neg/CRESTA-SCORE: A-) hat die Finanzziele 2007 klar erreicht, heißt es im „Corporate Express“ der DZ BANK. Die Nettoverschuldung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr dank der positiven Cashflow-Entwicklung und der Anteilsverkäufe von 39,6 Mrd. auf 37,2 Mrd. Euro reduziert werden. Angesichts der Kaufpreiszahlungen für Orange Niederlande und Immobilien Scout (zusammen 1,7 […]
Wachstumschancen für Banken Österreichs
Mittwoch, 27.Februar 2008Österreichische Banken verzeichneten in den vergangenen Jahren dank des frühen Einstiegs in den dynamischen Bankenmärkten Zentral- und Osteuropas rasante Wachstumsraten. Künftig jedoch werden die Banken wegen der Verschiebung der weltweiten Wachstumszentren, des demografischen Wandels und der veränderten Kundennachfrage ihre Strategien anpassen müssen, prognostiziert Karl-Heinz Goedeckemeyer, Independent Financial Analyst aus Frankfurt am Main. Wie kein anderes […]
Henkel gestärkt nach Ecolab-Verkauf
Mittwoch, 27.Februar 2008Die Henkel KGaA (A2 neg/A stab/A- stab/CRESTA-SCORE: A) legt einen guten Jahresabschluss vor und kündigt den Verkauf der Ecolab-Beteiligung an. „Wir bewerten die guten Zahlen sowie die Entscheidung des Konzerns, die Refinanzierung der National Starch-Übernahme zu einem großen Teil aus Desinvestments zu tätigen, als bonitätsstärkend. Wir gehen davon aus, dass damit nach erfolgreicher Umsetzung des […]
Schaden und Unfall prägen Assekuranz
Dienstag, 26.Februar 2008Die deutsche Schaden- und Unfallversicherung befindet sich derzeit in einem weicher werdenden Markt mit sinkenden Beiträgen und ansteigenden Schadenquoten in den wesentlichen Versicherungszweigen, berichtet die Ratingagentur Fitch Ratings in einer Telefonkonferenz zur Vorstellung der Studie Schaden- und Unfallversicherer in Deutschland . „Dies betrifft sowohl das Privat- wie auch das Gewerbliche- und Industrieversicherungsgeschäft“, berichtet Tim Ockenga, […]
Banken als Datenjäger und Sammler
Montag, 25.Februar 2008„Der klassische Risikomanagementprozess setzt sich aus der Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und Überwachung der Risiken zusammen. Dieser ist eingebettet in eine bankweit gültige Risikostrategie“, sagt Oliver Tiebing von der Steria Mummert Consulting AG. Für die Risikosteuerung müssen geeignete Instrumente und Methoden eingesetzt werden. Daneben sind aufsichtsrechtliche Vorgaben zu berücksichtigen. Oliver Tiebing ist Senior Manager im […]
Mehr als nur KonTraG
Montag, 25.Februar 2008Ein Risikomanagement, das im Sinne von KonTraG aufgebaut ist, ermöglicht einen Überwachungsmechanismus, der seinen Zweck als Früherkennungssystem von bestandsgefährdenden Risiken erfüllt. Die Instrumente eines solchen Systems sind ein Risikomanagement-Handbuch, in dem die Definition dessen, was überhaupt ein Risiko ist, die Risikopolitik, die Risikophilosophie und die Systematik zur Identifikation, Analyse und Bewertung von Risiken beschrieben sind, […]
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