<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Moody&#8217;s</title>
	<atom:link href="http://www.everling.de/tag/moodys/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.everling.de</link>
	<description>Dr. Oliver Everling</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 11:58:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=4.2.7</generator>
	<item>
		<title>Moody’s Machtverschiebung nach Arabien</title>
		<link>http://www.everling.de/moodys-machtverschiebung-nach-arabien/</link>
		<comments>http://www.everling.de/moodys-machtverschiebung-nach-arabien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=14910</guid>
		<description><![CDATA[Die Ankündigung von Moody’s Corporation, ein Regionalhauptquartier in Riyadh zu eröffnen, ist mehr als eine Standortentscheidung. Sie ist ein Symbol für eine tiefgreifende Machtverschiebung in der globalen Wirtschaftsordnung zugunsten der arabischen Staaten – und insbesondere von Saudi-Arabien. Wo früher Finanzzentren in Europa und Nordamerika den Ton angaben, positioniert sich der Nahe Osten heute selbstbewusst als [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ankündigung von Moody’s Corporation, ein Regionalhauptquartier in Riyadh zu eröffnen, ist mehr als eine Standortentscheidung. Sie ist ein Symbol für eine tiefgreifende Machtverschiebung in der globalen Wirtschaftsordnung zugunsten der arabischen Staaten – und insbesondere von Saudi-Arabien. Wo früher Finanzzentren in Europa und Nordamerika den Ton angaben, positioniert sich der Nahe Osten heute selbstbewusst als Knotenpunkt für Kapital, Daten und Entscheidungen.</p>
<p>Moody’s begründet den Schritt mit dem wirtschaftlichen Aufbruch des Königreichs und dem strategischen Willen, Teil dieser Dynamik zu sein. Das Unternehmen spricht von „confidence in Saudi Arabia’s strong economic momentum“ und davon, Investoren beim „navigate evolving markets across the Middle East“ zu unterstützen. Diese Worte markieren einen Perspektivwechsel: Der Markt, der navigiert werden muss, ist nicht mehr der Westen, sondern zunehmend der Nahe Osten selbst.</p>
<p>Dass das neue RHQ „an expansion of Moody’s presence in Saudi Arabia“ darstellt und „broader access to Moody’s decision-grade data, analytics and insights“ ermöglichen soll, zeigt, wie sich die Infrastruktur der Macht verschiebt. Wissen, Bewertung und Risikoanalyse – klassische Hebel westlicher Dominanz – werden nun vor Ort verankert. Damit entsteht eine neue Asymmetrie: Wer die Daten und Bewertungen kontrolliert, beeinflusst die Kapitalströme.</p>
<p>Der Konzern verknüpft seine Entscheidung ausdrücklich mit der nationalen Transformationsagenda des Landes und betont, die Investition unterstreiche „its dynamism and growth“. Damit wird ein Narrativ gestärkt, das Saudi-Arabien nicht mehr als Rohstofflieferant, sondern als gestaltende Wirtschaftsmacht präsentiert. Diese Selbstverortung wirkt über die Region hinaus und verschiebt Erwartungshaltungen internationaler Akteure.</p>
<p>Auch personell wird die regionale Kompetenz betont. Die Leitung übernimmt Mahmoud Totonji, der „extensive experience in establishing and growing financial institutions across the Gulf Cooperation Council region“ mitbringt. Damit wird nicht nur lokales Know-how institutionalisiert, sondern auch ein Netzwerk, das die arabischen Märkte enger miteinander verbindet und ihre Verhandlungsmacht gegenüber globalen Finanzakteuren stärkt.</p>
<p>Der Vorstandsvorsitzende Rob Fauber formuliert den Anspruch klar: „We are well positioned to provide the analytical capabilities and market intelligence that investors and institutions need.“ Die Botschaft ist eindeutig: Die Region ist nicht länger Empfänger externer Expertise, sondern Gastgeber und Mitgestalter globaler Standards.</p>
<p>In Summe zeigt der Schritt von Moody’s, wie sich die tektonischen Platten der Weltwirtschaft verschieben. Arabische Staaten, allen voran Saudi-Arabien, ziehen institutionelle Schwergewichte an, bauen Wissensinfrastruktur auf und gewinnen damit strukturelle Macht. Diese Entwicklung stellt traditionelle Zentren vor neue Konkurrenz – und macht deutlich, dass die Zukunft globaler Finanzarchitekturen zunehmend im Nahen Osten mitgeschrieben wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/moodys-machtverschiebung-nach-arabien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moody’s stuft US-Bonität herab: Ein Warnsignal für die Fiskalpolitik</title>
		<link>http://www.everling.de/moodys-stuft-us-bonitaet-herab-ein-warnsignal-fuer-die-fiskalpolitik/</link>
		<comments>http://www.everling.de/moodys-stuft-us-bonitaet-herab-ein-warnsignal-fuer-die-fiskalpolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 09:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Länderrating]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=14429</guid>
		<description><![CDATA[Die USA haben durch Moody’s, als letzte der drei großen Ratingagenturen, ihre Spitzenbonität verloren. Am 16. Mai 2025 entzog Moody’s den Vereinigten Staaten die Bestnote Aaa und stufte sie auf die zweithöchste Kategorie Aa1 herab. Die Entscheidung fiel mitten in der laufenden Debatte über den US-Haushalt 2026 und ist Ausdruck wachsender Sorgen über die Tragfähigkeit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA haben durch Moody’s, als letzte der drei großen Ratingagenturen, ihre Spitzenbonität verloren. Am 16. Mai 2025 entzog Moody’s den Vereinigten Staaten die Bestnote Aaa und stufte sie auf die zweithöchste Kategorie Aa1 herab. Die Entscheidung fiel mitten in der laufenden Debatte über den US-Haushalt 2026 und ist Ausdruck wachsender Sorgen über die Tragfähigkeit der amerikanischen Staatsfinanzen. In der Begründung der Ratingagentur heißt es wörtlich, in der Herabstufung spiegele sich „der Anstieg der Staatsverschuldung und der Zinszahlungsquoten über mehr als ein Jahrzehnt“. Besonders alarmierend: Dieser Anstieg liege „deutlich über dem Niveau anderer staatlicher Emittenten“. Moody’s kritisiert dabei nicht nur einzelne politische Akteure, sondern konstatiert ein strukturelles Versagen: Verantwortlich seien „aufeinanderfolgende Regierungen und Kongresse“.</p>
<p>Prof. Dr. Jan Viebig, Chief Investment Officer der ODDO BHF SE, verweist in seinem aktuellen CIO View auf den dramatischen Anstieg des US-Haushaltsdefizits: „Über die ersten sieben Monate des Haushaltsjahrs 2025 […] hat die US-Regierung per Ende April bereits ein Defizit von 1.051 Milliarden US-Dollar angehäuft.“ Dies entspricht einem Zuwachs von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Konsequenzen für die Kreditwürdigkeit des Landes sind offensichtlich – und Moody’s hat nun darauf reagiert. Zweifel an der künftigen Haushaltsdisziplin waren ein zentrales Argument für die Rating-Herabstufung. Die Kreditanalysten von Moody’s gehen nicht davon aus, dass der derzeit diskutierte Haushalt 2026 zu „wesentlichen mehrjährigen Kürzungen der Pflichtausgaben und Defizite“ führen werde. Grund dafür seien „steigende Sozialausgaben, stagnierende Staatseinnahmen und eine stärkere Zinsbelastung“.</p>
<p>Die Prognosen des Congressional Budget Office (CBO) verdeutlichen die strukturellen Herausforderungen. Nach Berechnungen vom März 2025 wird sich die von der Öffentlichkeit gehaltene Verschuldung der US-Bundesregierung von derzeit rund 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis 2034 auf 117 Prozent erhöhen – ein Anstieg, der vor allem auf ein dauerhaft hohes Primärdefizit und steigende Zinszahlungen zurückzuführen ist. Noch düsterer fällt die Perspektive des Committee for a Responsible Federal Budget (CRFB) aus: Sollte das aktuelle Haushaltsgesetz („Reconciliation Bill“) langfristig umgesetzt und um befristete Steuererleichterungen verlängert werden, könne sich die kumulierte zusätzliche Verschuldung über zehn Jahre auf bis zu 5,2 Billionen US-Dollar summieren – das entspräche 12,3 Prozent des BIP. In einem solchen Szenario würde die öffentliche Verschuldung auf bis zu 130 Prozent des BIP steigen.</p>
<p>Trotz der dramatischen Verschuldungsdynamik blieb eine unmittelbare Marktpanik bislang aus. Zwar stieg die Rendite dreißigjähriger US-Staatsanleihen jüngst auf über 5 Prozent – den höchsten Stand seit 18 Monaten – und der US-Dollar verlor leicht an Wert. Doch die Aktienmärkte reagierten bislang überraschend gelassen. „Allein die US-Aktienmärkte haben sich vom Downgrading durch Moody’s bisher wenig beeindruckt gezeigt“, stellt Viebig fest.</p>
<p>Die Herabstufung durch Moody’s ist weniger ein Schock als vielmehr eine Mahnung: Die USA befinden sich auf einem fiskalisch riskanten Pfad. Viebig resümiert: „Die Haushaltsdebatte hat in den USA erst begonnen. Sie dürfte in den kommenden Wochen an Fahrt gewinnen und an den Märkten zunehmend eine Rolle spielen.“ Die Unsicherheit über die künftige Ausrichtung der Fiskal- und Geldpolitik könnte dabei zunehmen – und auch die Fed könnte gezwungen sein, ihren geldpolitischen Kurs zu überdenken. Angesichts dieser Gemengelage rät Viebig zu Vorsicht: „Auch wenn sich an Wall Street weiterhin Unternehmen mit überzeugenden Geschäftsmodellen bei aus unserer Sicht nun niedrigeren Bewertungen finden lassen, gehen wir an den amerikanischen Märkten angesichts dieser ungemütlichen Gemengelage derzeit nur mit erhöhter Vorsicht vor.“ Die Entscheidung von Moody’s ist damit mehr als ein technisches Downgrade – sie ist ein Weckruf an die US-Politik, ihre fiskalischen Hausaufgaben zu machen. Ob dieser gehört wird, bleibt offen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/moodys-stuft-us-bonitaet-herab-ein-warnsignal-fuer-die-fiskalpolitik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moody’s erneut als führender Anbieter von Risikotechnologie ausgezeichnet</title>
		<link>http://www.everling.de/moodys-erneut-als-fuehrender-anbieter-von-risikotechnologie-ausgezeichnet/</link>
		<comments>http://www.everling.de/moodys-erneut-als-fuehrender-anbieter-von-risikotechnologie-ausgezeichnet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=14068</guid>
		<description><![CDATA[Moody’s Corporation hat im Chartis RiskTech100® 2025 Bericht erneut den Spitzenplatz belegt und wurde zum dritten Mal in Folge als weltweit führender Anbieter von Risikotechnologie ausgezeichnet. Dies unterstreicht die herausragende Leistung von Moody’s in der Bereitstellung umfassender Lösungen, die ihren Kunden eine ganzheitliche Sicht auf Risiken ermöglichen – durch die Nutzung von Forschung, Daten und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Moody’s Corporation hat im Chartis RiskTech100® 2025 Bericht erneut den Spitzenplatz belegt und wurde zum dritten Mal in Folge als weltweit führender Anbieter von Risikotechnologie ausgezeichnet. Dies unterstreicht die herausragende Leistung von Moody’s in der Bereitstellung umfassender Lösungen, die ihren Kunden eine ganzheitliche Sicht auf Risiken ermöglichen – durch die Nutzung von Forschung, Daten und Analysen.</p>
<p>Der Chartis RiskTech100 ist die umfassendste Studie über die weltweit führenden Anbieter von Risiko- und Compliance-Technologie. Die Spitzenplatzierung von Moody’s würdigt die außergewöhnliche Fähigkeit des Unternehmens, Kunden durch innovative Lösungen eine umfassende Risikoübersicht zu bieten. „Der Gewinn des Hauptpreises von Chartis zum dritten Mal in Folge ist ein starkes Zeugnis dafür, wie Moody’s stets an der Spitze der Entwicklungen in der Risikomanagement-Technologie bleibt“, erklärte Rob Fauber, Präsident und CEO von Moody’s. „Wir streben ständig danach, unsere Produktpalette zu innovieren und neue Technologien und Erkenntnisse so schnell wie möglich in die Hände unserer Kunden zu legen.“</p>
<p>Neben der Spitzenposition in der Gesamtwertung konnte Moody’s auch in 12 Einzelkategorien überzeugen, darunter Marktpräsenz, Strategie, Funktionalität, Banking, Versicherung, Klimarisiko und Kreditportfoliomanagement.</p>
<p>Sid Dash, leitender Forscher bei Chartis, hob die strategische Nutzung modernster Technologien durch Moody’s hervor: „Durch die Beibehaltung seiner Spitzenposition im RiskTech100 hat Moody’s gezeigt, wie effektiv es neueste Technologien nutzt, um seine Daten und Analysen effizient zugänglich, verteilbar und nutzbar zu machen.“ Er betonte zudem die kontinuierliche Erweiterung der analytischen Werkzeuge von Moody’s, die verschiedene Geschäftsbereiche wie Banking, Versicherung, Verbriefung und Compliance abdecken.</p>
<p>Die Auswahl der Gewinner des RiskTech100 2025 erfolgte nach einem fast einjährigen Prozess, der Briefings mit Anbietern und Gespräche mit Käufern und Endnutzern von Risikotechnologie umfasste. Die Forschungsdirektoren und leitenden Analysten von Chartis Research trafen anschließend die endgültigen Entscheidungen.</p>
<p>Chartis Research ist ein führender Anbieter von Forschung und Analysen für den globalen Markt der Risikotechnologie. Ihr Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Unternehmensleistung durch verbessertes Risikomanagement, Corporate Governance und Compliance zu steigern.</p>
<p>Moody’s bleibt damit ein entscheidender Akteur in einer zunehmend vernetzten Welt voller Risiken. Mit innovativen Technologien und tiefgehenden Analysen bietet das Unternehmen seinen Kunden die nötigen Werkzeuge, um Chancen zu erkennen und mit Zuversicht zu handeln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/moodys-erneut-als-fuehrender-anbieter-von-risikotechnologie-ausgezeichnet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesfinanzminister verspricht Wirtschaftswende</title>
		<link>http://www.everling.de/bundesfinanzminister-verspricht-wirtschaftswende/</link>
		<comments>http://www.everling.de/bundesfinanzminister-verspricht-wirtschaftswende/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 13:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>
		<category><![CDATA[S&P Global]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=13969</guid>
		<description><![CDATA[Die jüngsten Ankündigungen der Freien Demokraten bezüglich des neuen Haushalts und der wirtschaftspolitischen Maßnahmen Deutschlands haben das Potenzial, signifikante Auswirkungen auf verschiedene Arten von Ratings, insbesondere Credit Ratings und Kreditratings der Banken, zu haben. Diese Ratings spielen eine zentrale Rolle im Finanzsystem, da sie die Kreditwürdigkeit eines Landes oder Unternehmens bewerten und damit die Konditionen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngsten Ankündigungen der Freien Demokraten bezüglich des neuen Haushalts und der wirtschaftspolitischen Maßnahmen Deutschlands haben das Potenzial, signifikante Auswirkungen auf verschiedene Arten von Ratings, insbesondere Credit Ratings und Kreditratings der Banken, zu haben. Diese Ratings spielen eine zentrale Rolle im Finanzsystem, da sie die Kreditwürdigkeit eines Landes oder Unternehmens bewerten und damit die Konditionen beeinflussen, zu denen sie sich Geld leihen können.</p>
<p>&#8222;Heute haben wir Freie Demokraten gute Nachrichten für Deutschland&#8220;, schreibt Christian Lindner: &#8222;Der Haushalt steht, die Wirtschaftswende kommt. Und auch im nächsten Jahr werden wir die Schuldenbremse einhalten. Zugleich investieren wir auf Rekordniveau, stärken Sicherheit und Verteidigung, entlasten Menschen und Unternehmen und dämpfen die Steigerung der Sozialausgaben durch Arbeitsanreize. Darüber hinaus haben wir eine Wachstumsinitiative in der Koalition durchsetzen können. Mit 49 konkreten Maßnahmen verdoppeln wir das Wachstumspotenzial für unser Land. Das Paket trägt unsere liberale Handschrift.&#8220;</p>
<p>Die Einhaltung der Schuldenbremse signalisiert fiskalische Disziplin und eine nachhaltige Finanzpolitik. Diese Maßnahme wird von Ratingagenturen wie Standard &#038; Poor&#8217;s bzw. S&#038;P Global Ratings, Moody&#8217;s und Fitch Ratings positiv bewertet, da sie die Verschuldung des Landes begrenzt und langfristig die finanzielle Stabilität sicherstellt. Ein stabiler Haushalt reduziert das Risiko von Zahlungsausfällen und erhöht somit das Vertrauen der Investoren. Dies kann zu einer Verbesserung des Credit Ratings Deutschlands führen oder zumindest dazu beitragen, das aktuelle hohe Rating zu halten.</p>
<p>Die geplanten Investitionen in Höhe von rund 100 Milliarden Euro in Infrastruktur, digitale Technologien und klimaneutrale Technologien sind ein klares Signal für ein langfristiges Wirtschaftswachstum. Infrastrukturinvestitionen fördern die wirtschaftliche Produktivität, während Investitionen in digitale und klimafreundliche Technologien die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Wirtschaft stärken. Diese Maßnahmen können das Wirtschaftswachstum ankurbeln und somit positiv auf die Kreditratings wirken, da sie die zukünftige Einnahmebasis des Staates verbessern.</p>
<p>Die zusätzlichen Mittel für Sicherheitsbehörden und das Zwei-Prozent-Ziel der NATO signalisieren eine starke Verteidigungspolitik und innere Sicherheit. Ratingagenturen bewerten die politische und wirtschaftliche Stabilität eines Landes, und starke Sicherheitsmaßnahmen tragen zur allgemeinen Stabilität bei. Dies kann sich positiv auf die Wahrnehmung der Kreditwürdigkeit Deutschlands auswirken.</p>
<p>Die umfassende Wachstumsinitiative mit 49 Maßnahmen zur Steigerung des Wachstumspotenzials hat das Potenzial, die Wirtschaft dynamisch zu beleben. Maßnahmen wie Steuererleichterungen, Bürokratieabbau und Anreize für Arbeit und Investitionen können das wirtschaftliche Umfeld verbessern. Ein dynamisches Wirtschaftswachstum kann zu höheren Steuereinnahmen und einer besseren fiskalischen Position führen, was wiederum die Kreditwürdigkeit des Landes stärkt.</p>
<p>Die Ausgleichung der kalten Progression und die verbesserten Abschreibungsbedingungen entlasten die Steuerzahler und Unternehmen. Geringere Steuerbelastungen und weniger bürokratische Hürden fördern unternehmerische Aktivitäten und Investitionen. Diese Maßnahmen können das Wirtschaftswachstum unterstützen und die Einnahmebasis des Staates stärken, was positive Auswirkungen auf die Credit Ratings haben kann.</p>
<p>Die Anpassung des Lieferkettengesetzes zur Entlastung der Unternehmen reduziert deren regulatorische und administrative Lasten. Dies kann die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärken und Investitionen anziehen, was langfristig die wirtschaftliche Stabilität und damit die Kreditratings verbessern kann.</p>
<p>Die steuer- und beitragsfreie Stellung von Überstundenzuschlägen und Prämien für längere Arbeitszeiten schaffen zusätzliche Anreize für Arbeitnehmer, mehr zu arbeiten. Diese Maßnahmen können die Produktivität und das Arbeitsangebot erhöhen, was positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum und damit auf die Kreditwürdigkeit des Landes haben kann.</p>
<p>Die jüngsten wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Freien Demokraten zur Stärkung der deutschen Wirtschaft und zur Sicherstellung der fiskalischen Stabilität könnten sich somit auf vielfältige Weise positiv auf die Credit Ratings und Kreditratings der Banken auswirken. Die geplanten Investitionen und die Einhaltung der Schuldenbremse signalisieren eine nachhaltige Finanzpolitik, die von Ratingagenturen positiv bewertet wird. Investitionen in Infrastruktur und Technologie fördern das langfristige Wirtschaftswachstum und stärken die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, was wiederum die Kreditwürdigkeit des Landes verbessern kann.</p>
<p>Zusätzlich stärken die erhöhten Ausgaben für Sicherheit und Verteidigung die politische und wirtschaftliche Stabilität, was sich ebenfalls positiv auf die Ratings auswirken kann. Die Wachstumsinitiative, die auf Steuererleichterungen, Bürokratieabbau und Anreize für Arbeit und Investitionen setzt, kann das wirtschaftliche Umfeld dynamisieren und das Wachstumspotenzial Deutschlands erhöhen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die fiskalische Position des Staates zu verbessern, indem sie das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die Einnahmenbasis erweitern.</p>
<p>Die Steuererleichterungen und der Abbau bürokratischer Hürden fördern unternehmerische Aktivitäten und Investitionen, was das Wirtschaftswachstum unterstützt und die finanzielle Stabilität des Landes stärkt. Die Anpassung des Lieferkettengesetzes zur Entlastung der Unternehmen und die Anreize für Mehrarbeit und Fachkräftemobilisierung können die Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität der deutschen Wirtschaft weiter steigern.</p>
<p>Insgesamt zeigen diese Maßnahmen, dass die Freien Demokraten entschlossen sind, die deutsche Wirtschaft zu stärken und die fiskalische Stabilität zu sichern. Diese Initiativen haben das Potenzial, das Vertrauen der Investoren zu stärken, die finanzielle Stabilität des Landes zu sichern und das langfristige Wirtschaftswachstum zu fördern. Eine solide wirtschaftliche Basis und eine nachhaltige Finanzpolitik sind entscheidend für die positive Bewertung durch Ratingagenturen, was wiederum die Finanzierungskosten für das Land und seine Unternehmen senken kann. Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen könnten die Credit Ratings Deutschlands auf einem hohen Niveau gehalten oder bei Unternehmen sogar verbessert werden, was der deutschen Wirtschaft langfristig zugutekommen würde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/bundesfinanzminister-verspricht-wirtschaftswende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Rolle der Ratingagenturen in Frankreichs Wirtschaftskrise</title>
		<link>http://www.everling.de/die-rolle-der-ratingagenturen-in-frankreichs-wirtschaftskrise/</link>
		<comments>http://www.everling.de/die-rolle-der-ratingagenturen-in-frankreichs-wirtschaftskrise/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 15:17:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>
		<category><![CDATA[S&P Global]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=13923</guid>
		<description><![CDATA[In seinem jüngsten CIO View hat Prof. Dr. Jan Viebig, Chief Investment Officer der ODDO BHF SE, die aktuelle wirtschaftliche Situation Frankreichs vor den überraschend angesetzten Parlamentswahlen analysiert. Viebigs Einschätzungen werfen ein Licht auf die vielfältigen Herausforderungen, mit denen das Land konfrontiert ist, und betonen insbesondere die Rolle der Ratingagenturen in diesem Kontext. Viebig beschreibt, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem jüngsten CIO View hat Prof. Dr. Jan Viebig, Chief Investment Officer der ODDO BHF SE, die aktuelle wirtschaftliche Situation Frankreichs vor den überraschend angesetzten Parlamentswahlen analysiert. Viebigs Einschätzungen werfen ein Licht auf die vielfältigen Herausforderungen, mit denen das Land konfrontiert ist, und betonen insbesondere die Rolle der Ratingagenturen in diesem Kontext.</p>
<p>Viebig beschreibt, wie die unerwartet angesetzten Parlamentswahlen die Kapitalmärkte stark beeinflussen. Er weist darauf hin, dass Umfragen ein mögliches Erstarken des rechten Wahlbündnisses Rassemblement National (RN) unter Marine Le Pen prognostizieren, was die Unsicherheit an den Märkten erhöht und zu deutlichen Kursverlusten und einem Anstieg der Renditeunterschiede zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen geführt hat.</p>
<p>Trotz dieser politischen Turbulenzen hebt Viebig hervor, dass sich die französische Wirtschaft in den letzten Jahren relativ gut entwickelt hat. Während andere europäische Länder ebenfalls mit den Nachwirkungen der Finanzkrise von 2008 und der Corona-Pandemie zu kämpfen hatten, habe sich Frankreich besser erholt als Deutschland. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für 2024 ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent für Frankreich, im Vergleich zu nur 0,2 Prozent für Deutschland.</p>
<p>Ein Hauptproblem bleibt jedoch die hohe Staatsverschuldung. Seit der Corona-Pandemie ist das Budgetdefizit auf 5,5 Prozent gestiegen und die Schuldenquote erreichte 2023 110,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Diese Zahlen liegen deutlich über den im Maastricht-Vertrag festgelegten Grenzen, was den Handlungsspielraum der Regierung einschränkt. Gleichzeitig fordert die Bevölkerung angesichts finanzieller Nöte ein stärkeres staatliches Engagement, was politische Parteien wie das Rassemblement National ausnutzen, indem sie großzügige Sozialversprechen machen.</p>
<p>In diesem Kontext gewinnt die Rolle der Ratingagenturen an Bedeutung. Viebig stellt fest, dass Frankreich seit längerem unter deren Beobachtung steht. Die Ansetzung von Neuwahlen hat die Aufmerksamkeit der Kreditanalysten weiter auf die Staatsfinanzen gelenkt. Moody’s bewertete die Situation am 10. Juni 2024 mit der Warnung, dass die Neuwahlen die Risiken für die Haushaltskonsolidierung erhöhen. Derzeit wird Frankreich von Moody’s mit der Note Aa2 bewertet, während Fitch und Standard &#038; Poor’s ein etwas schwächeres Rating von AA- vergeben. Standard &#038; Poor’s hat Frankreichs Bonitätsnote erst im vergangenen Monat gesenkt.</p>
<p>Die Einschätzungen der Ratingagenturen beeinflussen maßgeblich die Finanzmärkte und die Kreditkosten eines Landes. In Zeiten politischer Unsicherheit neigen sie dazu, die Risiken stärker zu betonen, was die Situation für die betroffenen Länder weiter verschärfen kann. Dies zeigt sich in der deutlichen Zunahme der Rendite französischer Staatsanleihen und der Ausweitung der Zinsdifferenz zu deutschen Bundesanleihen.</p>
<p>Ratingagenturen werden oft dafür kritisiert, dass ihre Bewertungen prozyklisch wirken und wirtschaftliche Probleme verstärken können, anstatt zur Stabilisierung beizutragen. Ihre Entscheidungen basieren auf komplexen Modellen und zahlreichen Variablen, aber die genaue Methodik bleibt oft intransparent, was zu Misstrauen und Kritik führt. In Frankreichs aktuellem Fall könnte die strenge Bewertung durch die Ratingagenturen dazu beitragen, die wirtschaftlichen Herausforderungen weiter zu verschärfen, indem sie die Finanzierungskosten erhöhen und das Vertrauen der Investoren beeinträchtigen.</p>
<p>Die wirtschaftliche Situation Frankreichs ist komplex und von zahlreichen internen und externen Faktoren beeinflusst. Die anstehenden Parlamentswahlen und die hohe Staatsverschuldung stellen erhebliche Herausforderungen dar. Die Rolle der Ratingagenturen in diesem Kontext ist besonders kritisch zu betrachten, da ihre Bewertungen die finanziellen Bedingungen eines Landes erheblich beeinflussen können. Es bleibt abzuwarten, wie Frankreich mit diesen Herausforderungen umgehen wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um das Vertrauen der Investoren zu sichern und die Staatsfinanzen zu stabilisieren. Prof. Viebigs Analyse unterstreicht die Notwendigkeit einer verlässlichen Finanzpolitik, um die wirtschaftliche Stabilität in turbulenten Zeiten zu gewährleisten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/die-rolle-der-ratingagenturen-in-frankreichs-wirtschaftskrise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die CRA-Verordnung und die Förderung des Wettbewerbs im Rating</title>
		<link>http://www.everling.de/die-cra-verordnung-und-die-foerderung-des-wettbewerbs-im-rating/</link>
		<comments>http://www.everling.de/die-cra-verordnung-und-die-foerderung-des-wettbewerbs-im-rating/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2023 08:12:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[DBRS]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>
		<category><![CDATA[S&P]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=13244</guid>
		<description><![CDATA[Die Credit Rating Agency (CRA) Regulation, eine Regelung zur Regulierung von Ratingagenturen in der Europäischen Union (EU), verfolgt unter anderem das Ziel, den Wettbewerb in den Märkten für Kreditbeurteilungen zu erhöhen. Ein zentraler Ansatzpunkt hierbei ist die Ermutigung von Emittenten oder damit verbundenen Dritten, kleinere Ratingagenturen zu nutzen. Gemäß Artikel 8d der CRA-Verordnung sind Emittenten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Credit Rating Agency (CRA) Regulation, eine Regelung zur Regulierung von Ratingagenturen in der Europäischen Union (EU), verfolgt unter anderem das Ziel, den Wettbewerb in den Märkten für Kreditbeurteilungen zu erhöhen. Ein zentraler Ansatzpunkt hierbei ist die Ermutigung von Emittenten oder damit verbundenen Dritten, kleinere Ratingagenturen zu nutzen.</p>
<p>Gemäß Artikel 8d der CRA-Verordnung sind Emittenten oder damit verbundene Dritte, die beabsichtigen, zwei oder mehr Kreditbewertungsagenturen für die Bewertung einer Emission oder Einrichtung zu beauftragen, dazu aufgefordert, zumindest eine Agentur mit nicht mehr als 10% des Gesamtmarktanteils in der EU zu berücksichtigen. Durch diese Regel sollte der Marktanteil der kleineren Agenturen quasi automatisch steigen.</p>
<p>Entscheidet sich ein Emittent oder damit verbundener Dritter trotzdem dafür, keine Agentur mit weniger als 10% Gesamtmarktanteil zu beauftragen, verlangt die CRA-Verordnung (Artikel 8d), dass diese Entscheidung dokumentiert wird. Die Einhaltung der Pflichten nach Artikel 8d wird auf nationaler Ebene von den zuständigen sektoralen Aufsichtsbehörden überwacht und durchgesetzt.</p>
<p>Um Emittenten oder damit verbundene Dritte bei dieser Bewertung zu unterstützen, sieht Artikel 8d der CRA-Verordnung vor, dass die European Securities and Markets Authority (ESMA) jährlich eine Liste der registrierten Ratingagenturen sowie die Arten von Ratings veröffentlicht. Diese Liste enthält auch eine Berechnung der Umsätze der Ratingagenturen aus Kreditbewertungsaktivitäten und Nebendienstleistungen auf Gruppenebene.</p>
<p>Die Gesamtmarktanteile jeder registrierten Kreditbewertungsagentur werden gemäß Artikel 8d(3) der CRA-Verordnung anhand des Jahresumsatzes aus Kreditbewertungsaktivitäten und Nebendienstleistungen auf Gruppenebene in der EU berechnet. Für die Berechnung der Gesamtmarktanteile für das Jahr 2022 wurden die geprüften Finanzberichte der Kreditbewertungsagenturen herangezogen.</p>
<p>Die Marktanteile nach Ratingkategorien, die in Abschnitt 9 aufgeführt sind, basieren auf dem Anteil der Instrumente, für die eine von EU-registrierten Kreditbewertungsagenturen ausgestellte Bewertung vorliegt.</p>
<p><a href="https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/2023-12/ESMA84-2037069784-2106_2023_CRA_Market_Share_Calculation.pdf" target="_blank">Die Tabelle der ESMA gibt eine Liste aller in der EU registrierten Kreditbewertungsagenturen gemäß der CRA-Verordnung wieder</a>. In diesem Zusammenhang operieren derzeit mehrere Gruppen von Kreditbewertungsagenturen in der EU. Für jede Agentur oder Gruppe von Agenturen stellt die ESMA den jeweils anwendbaren Gesamtmarktanteil bereit. Um Informationen zur Entwicklung des Marktes bereitzustellen, gibt die ESMA auch Auskunft über die jährliche Veränderung des Marktanteils jeder Agentur.</p>
<p>In diesem Jahr führte die Abmeldung von zwei Kreditbewertungsagenturen zu Veränderungen am Marktanteil. Die beiden abgemeldeten Agenturen waren Qivalio SAS (ehemals Spread Research) und Scope Hamburg GmbH (ehemals Euler Hermes Rating GmbH).</p>
<p>Abschließend gibt die ESMA einen Überblick über die Gesamtmarktanteile der einzelnen Agenturen, wobei S&amp;P Global Ratings Europe Limited den größten Anteil mit 48,63 % hält. Die Marktanteile anderer Agenturen variieren, wobei einige einen Anstieg und andere einen Rückgang verzeichnen. Auf S&amp;P Global Ratings Europe Limited folgt Moody&#8217;s Investor Services mit 31,45 %. Fitch Ratings Ireland Limited konnte seinen Marktanteil auf 10,26 % steigern (im Vorjahr 10,05 %), wie auch die nächstgrößte, aber schon unter der kritischen 10-%-Marke liegende DBRS Ratings GmbH auf 1,81 % kam (im Vorjahr 1,31 %), während die genannten anderen Ratingagenturen Marktanteile verloren. 16 weitere Ratingagenturen spielten eine untergeordnete Rolle.</p>
<p>Die Veröffentlichung dieser Informationen und die daraus resultierenden Maßnahmen sollen sicherstellen, dass der Kreditbewertungsmarkt in der EU transparent bleibt und Wettbewerb sowie Vielfalt gefördert werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/die-cra-verordnung-und-die-foerderung-des-wettbewerbs-im-rating/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moody&#8217;s Corporation stellt erstes KI-gesteuertes Forschungstool vor: Moody&#8217;s Research Assistant</title>
		<link>http://www.everling.de/moodys-corporation-stellt-erstes-ki-gesteuertes-forschungstool-vor-moodys-research-assistant/</link>
		<comments>http://www.everling.de/moodys-corporation-stellt-erstes-ki-gesteuertes-forschungstool-vor-moodys-research-assistant/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 19:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=13225</guid>
		<description><![CDATA[Moody&#8217;s Corporation gab heute die Einführung von Moody&#8217;s Research Assistant bekannt, einem bahnbrechenden Such- und Analysetool, das von generativer künstlicher Intelligenz (GenAI) betrieben wird. Das Produkt nutzt den umfangreichen eigenen Inhalt von Moody&#8217;s und die neuesten Large Language Models (LLMs), um Kunden bei der Generierung neuer Erkenntnisse aus der Breite und Tiefe von Moodys Kreditforschung, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Moody&#8217;s Corporation gab heute die Einführung von Moody&#8217;s Research Assistant bekannt, einem bahnbrechenden Such- und Analysetool, das von generativer künstlicher Intelligenz (GenAI) betrieben wird. Das Produkt nutzt den umfangreichen eigenen Inhalt von Moody&#8217;s und die neuesten Large Language Models (LLMs), um Kunden bei der Generierung neuer Erkenntnisse aus der Breite und Tiefe von Moodys Kreditforschung, Daten und Analysen zu unterstützen.</p>
<p>Als erstes GenAI-gesteuertes Forschungstool, das kommerziell für Finanzmarktteilnehmer verfügbar ist, synthetisiert der Moody&#8217;s Research Assistant riesige Informationsmengen, damit Benutzer schnell und in großem Maßstab Kredit- oder Investitionsmöglichkeiten bewerten, Entwicklungen überwachen, Entitäten vergleichen und analytische Workflows verbessern können. Verankert in Moodys umfangreichem eigenen Inhalt in Kombination mit der neuesten GenAI-Technologie, ermöglicht der Moody&#8217;s Research Assistant Benutzern, schnellere und umfassendere Risikoeinblicke zu generieren.</p>
<p>Cristina Pieretti, General Manager of Digital Insights für Moody&#8217;s Analytics, sagte: „Für Finanzmarktteilnehmer erfordert die erfolgreiche Navigation durch die komplexe Risikolandschaft von heute eine ressourcenintensive Analyse einer Vielzahl von Forschungs- und Datenbereichen über verschiedene Risikodomänen hinweg. Mit Moody&#8217;s Research Assistant kann die Analyse, die früher Stunden dauerte, jetzt in Minuten durchgeführt werden, was mehr Zeit für strategische Entscheidungsfindung freisetzt.“</p>
<p>Benutzer, die an einem Pilotprojekt des Moody&#8217;s Research Assistant teilgenommen haben, berichteten von Produktivitäts- und Effektivitätssteigerungen. Basierend auf beobachteten Metriken während der Pilotphase könnten Benutzer bis zu 80% der Zeit für Datensammlung und bis zu 50% der Zeit für Analyse durch die Nutzung von Moody&#8217;s Research Assistant einsparen. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass der Moody&#8217;s Research Assistant den Benutzern bis zu 27% der Zeit einsparen könnte, die sie für die typischen Aufgaben und Funktionen eines Finanzanalysten aufwenden.</p>
<p>Der Moody&#8217;s Research Assistant ist als Add-on zu CreditView, Moodys Flaggschiff-Rating- und Forschungslösung, verfügbar. Unter Verwendung des Azure OpenAI Service von Microsoft und betrieben von fortschrittlicher Sprachverarbeitungstechnologie ergänzt der Moody&#8217;s Research Assistant das vorhandene Informationssystem von CreditView, indem er relevante Entitäten, Branchen und geografische Regionen effektiv in Textinhalten identifiziert.</p>
<p>Moody&#8217;s Research Assistant deckt die neuesten Ratingaktionen, Kreditmeinungen und Forschungsberichte von Moody&#8217;s Investors Service ab, um Benutzern Echtzeitantworten zu liefern. Letztendlich wird der Moody&#8217;s Research Assistant erweitert, um mehr von Moodys Daten und Inhalten über Risikobereiche wie Kredit, Klima, Cyber, Compliance, Lieferkette und mehr zu nutzen.</p>
<p>Die Einführung des Moody&#8217;s Research Assistant ist das neueste Kapitel in Moodys Integration von KI in seine Produkte, Lösungen und Prozesse, die Entscheidungsträgern helfen, Risiken zu entschlüsseln und Chancen zu nutzen. Moodys fortlaufender Innovationsansatz basiert auf drei Hauptprinzipien &#8211; dem Drang zur Weiterentwicklung, der Ermächtigung der Mitarbeiter und der Priorisierung von Kundenwirkung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/moodys-corporation-stellt-erstes-ki-gesteuertes-forschungstool-vor-moodys-research-assistant/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dysfunktionale Fiskalpolitik der USA im Rating</title>
		<link>http://www.everling.de/dysfunktionale-fiskalpolitik-der-usa-im-rating/</link>
		<comments>http://www.everling.de/dysfunktionale-fiskalpolitik-der-usa-im-rating/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 13:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Länderrating]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>
		<category><![CDATA[S&P]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=13202</guid>
		<description><![CDATA[Die US-Ratingagentur Moody’s könnte den Vereinigten Staaten demnächst ihre bisherige Topbewertung entziehen. Der Ausblick für das Land sei von „stabil“ auf „negativ“ gesetzt worden, wie die Ratingagentur am Freitag mitteilte. Angesichts hoher Zinsen und ohne Schritte zur Ausgabenkürzung oder Einnahmeerhöhung würde das US-Haushaltsdefizit wahrscheinlich „sehr hoch bleiben, was die Erschwinglichkeit der Schulden erheblich schwächt“, hieß [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Ratingagentur Moody’s könnte den Vereinigten Staaten demnächst ihre bisherige Topbewertung entziehen. Der Ausblick für das Land sei von „stabil“ auf „negativ“ gesetzt worden, wie die Ratingagentur am Freitag mitteilte. Angesichts hoher Zinsen und ohne Schritte zur Ausgabenkürzung oder Einnahmeerhöhung würde das US-Haushaltsdefizit wahrscheinlich „sehr hoch bleiben, was die Erschwinglichkeit der Schulden erheblich schwächt“, hieß es. Die Abwärtsrisiken für die fiskalische Stärke der USA hätten zugenommen und könnten möglicherweise nicht mehr vollständig durch die einzigartigen Kreditstärken des Landes ausgeglichen werden.</p>
<p>„Die dysfunktionale Fiskalpolitik der USA wird zur Belastung für die Welt“, schreibt Prof. Dr. Jan Viebig, CIO der ODDO BHF SE, in einem aktuellen Marktkommentar. An der Bonität der USA sind zuletzt die Zweifel etwas größer geworden. Nach S&#038;P Global Ratings im Jahr 2011 hatte im August 2023 eine zweite große Ratingagentur, Fitch Ratings, dem Land die höchste Bonitätsnote AAA entzogen und auf AA+ gesenkt. „Das muss die Gläubiger der USA nicht beunruhigen. US-Staatsanleihen zählen weiterhin zu den sichersten Anlagemöglichkeiten der Welt. Dennoch: Die amerikanische Finanzpolitik entwickelt sich aus unserer Sicht eindeutig in die falsche Richtung. Der Vorzug, die Leitwährung für die globale Wirtschaft zu emittieren, entbindet nicht von der Pflicht, verantwortungsvoll mit den Staatsfinanzen umzugehen“, so Viebig. „Der Haushaltsprozess funktioniert in den USA seit Jahrzehnten nicht mehr.“ Der Kongress habe Mühe, die Haushaltsgesetze rechtzeitig vor Beginn des Fiskaljahres zu verabschieden. „Einen regulären Haushalt gibt es nicht mehr, nur Haushaltsentwürfe, Einzelgesetze, befristete Ausgabenermächtigungen oder Pakete sachlich unverbundener Einzelgesetze.“</p>
<p>Vor allem wenn der Kongress gespalten ist, komme es immer wieder zu schwerwiegenden Konflikten. „Es droht ein Shutdown. Wird die Schwelle erreicht, dürfen keine weiteren Finanzierungen am Kapitalmarkt vorgenommen werden, auch nicht zur Deckung der Zinsverpflichtungen.“ Dadurch stünden die USA immer wieder vor einem zumindest „technischen“ Zahlungsausfall. Aktuell ist die Schuldengrenze bis Januar 2025 ausgesetzt, wenn die nächste Wahlperiode oder Amtszeit des nächsten Präsidenten beginnt. Derzeit könne sich die politische Klasse wieder nicht einigen. Wie kontraproduktiv diese Streitkultur geworden ist, zeigt sich Viebig zufolge auch daran, dass die öffentlichen Finanzen aus dem Ruder laufen: Die Defizitquote liegt regelmäßig über 5 Prozent. „Die Defizitquote könnte künftig noch steigen, wenn das Zinsniveau „höher für länger“ bleibt“, befürchtet der Chefanlagestratege. Die Steuersenkungen von Biden-Vorgänger Trump, besonders die individuellen Steuern, werden Ende 2025 auslaufen. Würden sie verlängert oder in dauerhafte Steuersenkungen umgewandelt, könnten die Defizite nochmals höher ausfallen. „Auch die Schulden steigen kontinuierlich. Die Gesamtverschuldung des Bundeshaushalts liegt nach Angaben des US-Finanzministeriums bei rund 33,7 Billionen Dollar oder 123 Prozent des Bruttoinlandsprodukts“, rechnet Viebig vor.</p>
<p>Das Bizarre an diesen Konflikten sei, dass die Politiker um einen kleiner werdenden Spielraum streiten. „Nur rund 1,7 Billionen Dollar der insgesamt 6,4 Billionen Dollar Staatsausgaben sind Verfügungsmasse der Politiker. Der Rest teilt sich auf Zinsen und Ausgaben auf, zu denen der Staat gesetzlich verpflichtet ist, beispielsweise im Rahmen von Rentenzahlungen“, stellt Viebig klar. Vor allem das Gewicht der Zinsen drückt immer mehr: Im Fiskaljahr 2023 zahlte die Bundesregierung 663 Milliarden Dollar Zinsen. In neun Jahren, bis 2032, wird sich dieser Betrag nach CBO-Prognose auf 1,35 Billionen Dollar mehr als verdoppeln. Ein Ausweg aus dieser verfahrenen Situation ist nicht in Sicht. Notwendig wäre eine grundlegende Reform, zu der den USA, angesichts der zunehmenden Polarisierung zwischen den beiden dominierenden Parteien, offenkundig die Kraft fehlt. Darüber könnte die Welt gelassener hinwegsehen, wären die USA nicht die führende Wirtschaftsmacht der Welt und Hüter der Weltleitwährung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/dysfunktionale-fiskalpolitik-der-usa-im-rating/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moody&#8217;s erweitert sein Analyseangebot im privaten Kreditsektor</title>
		<link>http://www.everling.de/moodys-erweitert-sein-analyseangebot-im-privaten-kreditsektor/</link>
		<comments>http://www.everling.de/moodys-erweitert-sein-analyseangebot-im-privaten-kreditsektor/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 13:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=13186</guid>
		<description><![CDATA[Moody&#8217;s Corporation hat heute die Schaffung einer neuen analytischen Abteilung innerhalb von Moody&#8217;s Investors Service (MIS), der Ratingagentur, angekündigt. Diese Abteilung wird sich auf die Bereitstellung strategischer Erkenntnisse im stark expandierenden privaten Kreditsektor konzentrieren. Ana Arsov wurde zur Global Head of Private Credit ernannt und wird die Koordination relevanter Forschungs- und Ratinginitiativen innerhalb von MIS [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Moody&#8217;s Corporation hat heute die Schaffung einer neuen analytischen Abteilung innerhalb von Moody&#8217;s Investors Service (MIS), der Ratingagentur, angekündigt. Diese Abteilung wird sich auf die Bereitstellung strategischer Erkenntnisse im stark expandierenden privaten Kreditsektor konzentrieren. Ana Arsov wurde zur Global Head of Private Credit ernannt und wird die Koordination relevanter Forschungs- und Ratinginitiativen innerhalb von MIS leiten. Frau Arsov wird auch zusammen mit Simon Harris die Leitung der globalen Financial Institutions Group (FIG) übernehmen.</p>
<p>Diese organisatorischen Veränderungen spiegeln die wachsende Bedeutung des privaten Kreditmarktes in den Kapitalmärkten wider und den steigenden Bedarf der Investoren an Moody&#8217;s Forschung und Ratings im Zusammenhang mit diesem Sektor. Die analytische Abteilung wird Transparenz in die komplexen privaten Kreditmärkte und deren Verflechtungen mit den allgemeinen Kapitalmärkten bringen.</p>
<p>&#8222;Das rasche Wachstum des privaten Kreditmarktes in den letzten Jahren hat neue Herausforderungen und Chancen für Investoren mit sich gebracht, die frische Analysen von einer vertrauenswürdigen Quelle suchen&#8220;, sagte Michael West, Präsident von Moody&#8217;s Investors Service. &#8222;Ana&#8217;s umfangreiche Erfahrung im Bereich Finanzinstitute wird dazu beitragen, einen ganzheitlichen Ansatz zur Bewertung von privaten Krediten in verschiedenen Sektoren und Anlageklassen zu etablieren.&#8220;</p>
<p>Im Rahmen ihrer neuen Rolle wird Frau Arsov die Zusammenarbeit mit MIS-Ratinggruppen fördern, darunter Financial Institutions, Corporate Finance und Structured Finance. Sie wird auch die bestehenden analytischen Fähigkeiten für Geschäftsentwicklungsgesellschaften, CLOs und andere mit privaten Krediten verbundene Vermögenswerte vertiefen. Zudem wird sie Moody&#8217;s Analytics unterstützen, das relevante Lösungen für Kunden im Zusammenhang mit der Gegenparteibewertung und dem Portfoliorisiko anbietet.</p>
<p>In ihrer Funktion als Co-Leiterin der FIG wird Frau Arsov weiterhin mit einer breiten Palette von Finanzinstituten zusammenarbeiten, darunter global systemrelevante Banken, Kapitalmarktinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen außerhalb des Bankensektors. Vor der heutigen Ankündigung war Frau Arsov die globale Co-Leiterin der Bankenratings und hatte eine Reihe von Führungspositionen inne, in denen sie Ratings für Banken, Wertpapierfirmen, Spezialfinanzierungen und mehr beaufsichtigte. Sie trug zur Entwicklung von Moody&#8217;s Ratingmethoden für Finanzunternehmen, Wertpapierfirmen und Clearinghäuser bei und leitete die Entwicklung des Moody&#8217;s Gegenparteirisikoratings.</p>
<p>MIS bewertet über 70 Billionen Dollar an Schulden, aufgeteilt in vier Hauptratingsgruppen:</p>
<p>&#8211; Financial Institutions, geleitet von Ana Arsov und Simon Harris<br />
&#8211; Corporate Finance, geleitet von Myriam Durand<br />
&#8211; Structured Finance, geleitet von Annabel Schaafsma<br />
&#8211; Global Public, Project, and Infrastructure Finance, geleitet von Anne Van Praagh</p>
<p>Im Einklang mit der Schaffung der analytischen Abteilung für privaten Kredit hat MIS auch ein entsprechendes Team für privaten Kredit innerhalb seiner Relationship Management Unit geschaffen, das von Tom Lazaridis geleitet wird. Herr Lazaridis verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Pflege von Kundenbeziehungen in den Bereichen Bankwesen, Asset Management und Versicherungen. Er wird ein Team von Experten für privaten Kredit leiten, um Geschäftsentwicklungsinitiativen voranzutreiben und das Markenimage zu stärken, während er mit anderen kommerziellen Teams und Gruppen innerhalb von MIS zusammenarbeitet.</p>
<p>Diese Maßnahmen von Moody&#8217;s verdeutlichen das wachsende Interesse an privaten Kreditmärkten und unterstreichen die Bedeutung von fundierten Analysen und Ratings in diesem Sektor. Ana Arsov wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, Investoren und Marktteilnehmern wertvolle Einblicke in diese komplexen Märkte zu bieten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/moodys-erweitert-sein-analyseangebot-im-privaten-kreditsektor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moody&#8217;s mit generativer KI von Microsoft</title>
		<link>http://www.everling.de/moodys-mit-generativer-ki-von-microsoft/</link>
		<comments>http://www.everling.de/moodys-mit-generativer-ki-von-microsoft/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 14:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=13070</guid>
		<description><![CDATA[Moody’s Corporation und Microsoft entwickeln verbesserte Risiko-, Daten-, Analyse-, Forschungs- und Kollaborationslösungen auf Basis generativer KI. Moody&#8217;s gelingt damit eine strategische Partnerschaft für Lösungen der nächsten Generation, die auf Microsoft Azure OpenAI Service, Microsoft Fabric und Microsoft Teams sowie proprietären Daten von Moody’s basieren. Moody&#8217;s und Microsoft gaben heute eine neue strategische Partnerschaft bekannt, um [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Moody’s Corporation und Microsoft entwickeln verbesserte Risiko-, Daten-, Analyse-, Forschungs- und Kollaborationslösungen auf Basis generativer KI. Moody&#8217;s gelingt damit eine strategische Partnerschaft für Lösungen der nächsten Generation, die auf Microsoft Azure OpenAI Service, Microsoft Fabric und Microsoft Teams sowie proprietären Daten von Moody’s basieren.</p>
<p>Moody&#8217;s und Microsoft gaben heute eine neue strategische Partnerschaft bekannt, um Daten-, Analyse-, Forschungs-, Kollaborations- und Risikolösungen der nächsten Generation bereitzustellen. Das Angebot zielt auf Finanzdienstleister und &#8222;globale Wissensarbeiter&#8220;. Aufbauend auf einer Kombination aus den robusten Daten- und Analysefunktionen von Moody&#8217;s und der Leistungsfähigkeit und Größe des Microsoft Azure OpenAI Service schafft die Partnerschaft innovative Angebote, die Einblicke in Unternehmensinformationen und Risikobewertung verbessern, unterstützt durch Microsoft AI und verankert durch Moody&#8217;s proprietäre Daten, Analysen und Forschung.</p>
<p>Microsoft und Moody’s entwickeln gemeinsam neue Produkte und Dienste für Forschung und Risikobewertung, die auf dem Azure OpenAI Service für ein verbessertes Daten- und Risikomanagement basieren.</p>
<p>„Moody&#8217;s CoPilot“, ein internes Copilot-Tool, wird jetzt bei Moody&#8217;s 14.000 Mitarbeitern weltweit eingesetzt und wird Moody&#8217;s proprietäre Daten, Analysen und Forschung mit den neuesten großen Sprachmodellen (LLMs) und der erstklassigen generativen KI-Technologie von Microsoft kombinieren, um die Mitarbeiterproduktivität in einer sicheren digitalen Sandbox zu steigern.</p>
<p>Moody’s führt Microsoft Teams ein, um seinen Wissensarbeitern und Kunden eine neue Plattform bereitzustellen, die die Zusammenarbeit, Produktivität und Kommunikation verbessert und gleichzeitig die höchsten Compliance-Standards einhält.</p>
<p>Für den internen Gebrauch und Co-Innovationen nutzt Microsoft die breite Palette an Lösungen von Moody&#8217;s, darunter die Moody&#8217;s Orbis-Datenbank – eine der weltweit leistungsstärksten Datenbanken für Unternehmen – mit Anwendungen, die Referenzdaten von Drittanbietern, Risikobewertung von Gegenparteien und Lieferkettenmanagement umfassen.</p>
<p>Microsoft und Moody’s werden bei der Möglichkeit zusammenarbeiten, ihren gemeinsamen Kunden Daten über Microsoft Fabric bereitzustellen, eine neue Analyseplattform für die End-to-End-Datenverwaltung.</p>
<p>Moody’s verpflichtet sich, die Cloud-Plattform Azure von Microsoft zu nutzen, um sein wachsendes Angebot generativer KI-Funktionen und cloudbasierter Anwendungen voranzutreiben.</p>
<p>Rob Fauber, Präsident und CEO der Moody&#8217;s Corporation, sagte: „Generative KI bietet eine einmalige Chance, die Art und Weise zu verbessern, wie Unternehmen in der sich ständig weiterentwickelnden Welt exponentieller Risiken navigieren. Durch die Kombination der hochmodernen KI-Funktionen von Microsoft mit unseren proprietären Daten, Forschungsergebnissen und Analysen ist Moody’s in der Lage, die nächste Generation der Risikoanalyse anzuführen und unseren Kunden dabei zu helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, indem wir tiefere, integriertere und unübertroffene Risikoperspektiven erschließen. Wir haben unsere 14.000 Mitarbeiter weltweit aktiviert, um beispiellose Experimente durchzuführen und neue Innovationen in unserer Produkt- und Lösungspalette voranzutreiben. Wir freuen uns, mit Microsoft zusammenzuarbeiten, um den Standard dafür zu setzen, wie generative KI neue Fortschritte in unserer Branche vorantreiben wird.“</p>
<p>Ein neues Copilot-Tool für Kunden, „Moody’s Research Assistant“, wird das volle Potenzial der Ressourcen und Lösungen von Moody’s erschließen, um Kunden eine vielfältige Sicht auf Risiken zu bieten. Basierend auf dem Microsoft Azure OpenAI Service und verfügbar über mehrere Kanäle, einschließlich Microsoft Teams, kann Moody’s Research Assistant schnell komplexe Informationen aus mehreren Datenquellen zusammenstellen und zusammenfassen, und das alles in einer sicheren Umgebung, die private und geschützte Informationen schützt. Zu den vielen erwarteten Einsatzmöglichkeiten gehört die Möglichkeit, individuelle, detaillierte Analysen eines Unternehmens oder Sektors zu erstellen, indem Daten aus mehreren Dimensionen – wie Firmendaten, Kreditindikatoren, Wirtschaftsprognosen sowie Risiko- und Reputationsprofilen – nahtlos kombiniert werden, um schnelle, kontextbezogene und informative Antworten zu geben &#8211; basierend auf der Integration umfangreicher Large Language Models und branchenführender Daten, Analysen und Forschung von Moody&#8217;s.</p>
<p>Bill Borden, Corporate Vice President für weltweite Finanzdienstleistungen bei Microsoft, sagte: „Unsere Partnerschaft wird erstklassige Erkenntnisse von Moody&#8217;s mit den Fähigkeiten, dem Vertrauen und der Breite der Microsoft Cloud – einschließlich Azure OpenAI Service, Fabric und Teams – zusammenbringen, um die nächste Generation zu ermöglichen. Gen-Lösungen, die leistungsstarke Business Intelligence freisetzen und Produktivität und Zusammenarbeit verändern. Wir freuen uns auf die neuen Möglichkeiten und den Mehrwert, der für Mitarbeiter und Unternehmen in den Bereichen Banken, Kapitalmärkte und Versicherungen sowie in anderen Branchen wie Fertigung, Telekommunikation, Transport und Versorgung erbracht wird.“</p>
<p>Darüber hinaus wird Moody’s durch die Partnerschaft Microsoft Teams nutzen, um eine neue Zusammenarbeit, mehr Produktivität und eine Kommunikationsplattform für seine Wissensarbeiter und Kunden zu schaffen. Durch die Integration der Copilot-Tools von Moody&#8217;s werden Teams manuelle Arbeitsabläufe automatisieren und rationalisieren, einen effizienteren Zugriff auf Daten und Inhalte ermöglichen sowie Informationen aus mehreren Datensätzen synthetisieren und zusammenfassen, was zu besseren Erkenntnissen, verbesserter Produktivität und Compliance sowie verbesserter Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit führt.</p>
<p>Microsoft und Moody’s werden bei der Möglichkeit zusammenarbeiten, ihren gemeinsamen Kunden Daten über Microsoft Fabric, einer neuen End-to-End-Datenanalyseplattform, bereitzustellen. Microsoft Fabric umfasst Technologien wie Azure Synapse Analytics, Azure Data Factory und Power BI in einem einzigen einheitlichen Produkt und bietet Dateningenieuren die Möglichkeit, Daten aus mehreren Quellen einfach zu verbinden und zu kuratieren, wodurch eine Ausbreitung vermieden und die Daten im gesamten Unternehmen besser verwaltet werden können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/moodys-mit-generativer-ki-von-microsoft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
