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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Nachrichten</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Immobilienkrise, Energiepreise und ihre Bedeutung für Kreditratings</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 07:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aktuelle Entwicklung am deutschen Immobilienmarkt verdeutlicht eine zunehmende Spreizung von Chancen und Risiken, die sich direkt in der Bewertung von Immobilienkrediten niederschlägt. Besonders prägnant wird dies in der Feststellung, „Chancen ja, für kapitalstarke, konservativ finanzierte, energieeffiziente oder sanierbare Bestände in nachfragestarken Lagen“ (Quelle: CHECK-Analyse, Stephan Appel, 26.04.2026), während für schwache Lagen, hoch fremdfinanzierte Strukturen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Entwicklung am deutschen Immobilienmarkt verdeutlicht eine zunehmende Spreizung von Chancen und Risiken, die sich direkt in der Bewertung von Immobilienkrediten niederschlägt. Besonders prägnant wird dies in der Feststellung, „Chancen ja, für kapitalstarke, konservativ finanzierte, energieeffiziente oder sanierbare Bestände in nachfragestarken Lagen“ (Quelle: CHECK-Analyse, Stephan Appel, 26.04.2026), während für schwache Lagen, hoch fremdfinanzierte Strukturen und sanierungsintensive Objekte die Krise als zusätzlicher Risikoverstärker wirke. Diese Differenzierung markiert im Kern genau jene Faktoren, die auch moderne Kreditratings bestimmen.</p>
<p>Im Kontext der Kreditvergabe bedeutet dies, dass sich die Risikobewertung zunehmend weg von pauschalen Marktannahmen hin zu objektspezifischen Kriterien verschiebt. Insbesondere die Energieeffizienz gewinnt dabei erheblich an Bedeutung. Sie beeinflusst nicht nur die laufenden Kosten und damit die Zahlungsfähigkeit der Mieter, sondern auch den Marktwert der Immobilie selbst. Sinkende Werte bei ineffizienten Gebäuden führen zu höheren Beleihungsausläufen und damit zu einer Verschlechterung zentraler Kennzahlen wie der Loan-to-Value-Quote, was sich unmittelbar negativ auf das Rating auswirkt.</p>
<p>Hinzu kommt die gestiegene Zinssensitivität des Marktes. Höhere Refinanzierungskosten belasten die Cashflows vieler Investitionen erheblich. In der Folge verschlechtern sich Schuldendienstdeckungsgrade, insbesondere bei hoch fremdfinanzierten Objekten. Der ehemals positive Leverage-Effekt kehrt sich dabei teilweise ins Gegenteil um und verstärkt Verlustrisiken. Für Ratingmodelle bedeutet dies eine stärkere Gewichtung von Zinsbindungsstrukturen, Kapitalpuffern und nachhaltiger Finanzierungsarchitektur.</p>
<p>Ein weiterer kritischer Punkt ist die zunehmende Zahl problembehafteter Kredite. Auch wenn viele Darlehen formal noch bedient werden, deutet vieles darauf hin, dass sich ein wachsender Teil im Übergangsstadium zwischen „performing“ und tatsächlich notleidend befindet. Die Analyse legt nahe, dass Banken Risiken teilweise durch Prolongationen oder Anpassungen von Kreditbedingungen verdecken und damit eine unmittelbare Neubewertung hinauszögern, was die Aussagekraft klassischer Kreditratings temporär einschränken kann.</p>
<p>Parallel dazu verstärken makroökonomische Faktoren wie steigende Energiekosten die Unsicherheiten. Sie wirken sowohl direkt auf die Betriebskosten von Immobilien als auch indirekt über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Mietern und Unternehmen. In Regionen mit wirtschaftlichen Strukturproblemen kann dies zu sinkender Nachfrage, fallenden Mieten und letztlich zu Wertverlusten führen – ein klarer Negativfaktor für Kreditratings.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt sich, dass bestimmte Segmente eine höhere Resilienz aufweisen. Energieeffiziente Immobilien in starken Lagen oder Objekte mit stabilen, indexierten Mieteinnahmen generieren verlässlichere Cashflows und werden entsprechend besser bewertet. Damit verstärkt sich die Polarisierung im Markt: Während hochwertige Assets von stabilen oder sogar verbesserten Ratings profitieren, geraten risikoreichere Objekte zunehmend unter Druck.</p>
<p>Insgesamt wird deutlich, dass sich die Systematik der Immobilienkreditratings strukturell verändert. Energieeffizienz, Finanzierungsstruktur, Standortqualität und makroökonomische Einflüsse wirken heute enger zusammen als je zuvor. Die Folge ist eine deutlich differenziertere Risikobewertung, bei der die Energiefrage zu einem zentralen Bestandteil geworden ist und maßgeblich darüber entscheidet, ob ein Kredit als stabil oder risikobehaftet eingestuft wird.</p>
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		<title>Wie KI-gestütztes Coding mit Smart Glasses die Resilienz und Flexibilität von Unternehmen neu definiert</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 06:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dynamik des Codings verändert sich derzeit grundlegend, insbesondere durch den Einsatz von KI-gestützten Agenten und neuen Schnittstellen wie Wearables. Diese Entwicklung hat das Potenzial, die Resilienz und Flexibilität von Unternehmen nachhaltig zu beeinflussen, da sie Arbeitsweisen beschleunigt, dezentralisiert und zugleich stärker vernetzt. Ein aktueller Einblick in diese Entwicklung findet sich im Beitrag „Even Journal, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Dynamik des Codings verändert sich derzeit grundlegend, insbesondere durch den Einsatz von KI-gestützten Agenten und neuen Schnittstellen wie Wearables. Diese Entwicklung hat das Potenzial, die Resilienz und Flexibilität von Unternehmen nachhaltig zu beeinflussen, da sie Arbeitsweisen beschleunigt, dezentralisiert und zugleich stärker vernetzt. Ein aktueller Einblick in diese Entwicklung findet sich im Beitrag „Even Journal, Episode 4“ von Even Realities.</p>
<p>Ein zentraler Aspekt ist die zunehmende Verschmelzung von Entwicklungsumgebungen mit dem Alltag. Wenn Entwickler „ihren Coding-Agenten über Smart Glasses“ nutzen können, verschiebt sich der Ort der Produktivität. Coding wird mobil, kontextabhängig und kontinuierlich verfügbar. Diese neue Form des Arbeitens stärkt die Flexibilität von Unternehmen erheblich, da Teams nicht mehr an feste Arbeitsplätze gebunden sind. Entscheidungen und Anpassungen können schneller getroffen werden, was in dynamischen Märkten ein klarer Vorteil ist. Gleichzeitig erhöht sich die Resilienz, weil Arbeitsprozesse weniger anfällig für physische Einschränkungen oder Standortprobleme sind.</p>
<p>Hinzu kommt, dass Feedbackzyklen deutlich verkürzt werden. Im Beitrag wird beschrieben, wie „Feedback direkt unsere neuesten Patches und Infrastruktur-Renovierungen antreibt“. Diese enge Rückkopplung zwischen Nutzern und Entwicklern fördert eine kontinuierliche Verbesserung von Systemen. Unternehmen, die solche iterativen Prozesse übernehmen, können schneller auf Veränderungen reagieren und bleiben auch in unsicheren Zeiten handlungsfähig. Resilienz entsteht hier durch Anpassungsfähigkeit – durch die Fähigkeit, Fehler nicht nur zu tolerieren, sondern aktiv in Fortschritt umzuwandeln.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist die wachsende Bedeutung von sogenannten agentischen Systemen. Die Einführung eines Features, „das deinen Coding-Agenten sichtbar macht“, deutet darauf hin, dass KI nicht mehr nur unterstützend im Hintergrund arbeitet, sondern zu einem aktiven Partner im Entwicklungsprozess wird. Dies verändert die Rolle von Fachkräften und ermöglicht es Unternehmen, komplexe Aufgaben effizienter zu bewältigen. Flexibilität entsteht hier durch Skalierbarkeit: Teams können mehr leisten, ohne proportional zu wachsen, weil KI-Agenten Aufgaben übernehmen oder beschleunigen.</p>
<p>Auch die globale Vernetzung spielt eine entscheidende Rolle. Der Beitrag verweist auf internationale Erfahrungen und Veranstaltungen, bei denen Entwicklergemeinschaften zusammenkommen. So heißt es, man wolle „mit weiteren Entwicklern und Communities in Kontakt treten“. Solche Austauschformate stärken die Innovationskraft und helfen Unternehmen, frühzeitig neue Trends zu erkennen. Resiliente Unternehmen sind nicht isoliert, sondern eingebettet in Netzwerke, die Wissen und Ressourcen teilen.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist zudem die radikale Vereinfachung der technischen Zugangsbarrieren: Anwender benötigen künftig lediglich eine leichte Brille, um aktiv Code zu schreiben und mit ihrem KI-Agenten zu interagieren. Das Aufklappen eines Notebooks oder das Einrichten klassischer Entwicklungsumgebungen wird damit zunehmend überflüssig. Diese Verschiebung hin zu nahezu unsichtbarer Technologie senkt nicht nur die Einstiegshürden, sondern ermöglicht auch spontane Produktivität in unterschiedlichsten Situationen. Für Unternehmen bedeutet das eine neue Qualität von Flexibilität, da kreatives Arbeiten nicht mehr an Geräte oder Orte gebunden ist, sondern unmittelbar im Alltag stattfinden kann.</p>
<p>Schließlich wird deutlich, dass es sich nicht nur um technologische Updates handelt, sondern um eine breitere Vision: „Dies ist mehr als nur ein Produktupdate. Es ist ein offenes Gespräch darüber, wohin sich die Technologie entwickelt.“ Genau diese Perspektive ist entscheidend für Unternehmen. Wer Coding nicht nur als technische Disziplin versteht, sondern als dynamischen Bestandteil der eigenen Organisationsentwicklung, kann langfristig widerstandsfähiger und anpassungsfähiger agieren.</p>
<p>Insgesamt zeigt der Beitrag von Even Realities, dass die Dynamik des modernen Codings – geprägt durch KI, Mobilität und globale Zusammenarbeit – Unternehmen dazu zwingt, sich neu zu organisieren. Wer diese Entwicklungen aktiv nutzt, kann nicht nur effizienter arbeiten, sondern auch resilienter gegenüber Krisen und flexibler im Umgang mit Veränderungen werden.</p>
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		<title>Zwischen Innovation und Souveränität: Wie die Bundesbank Cloud und KI strategisch steuert</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[In ihrer Opening Keynote „Von Cloud bis KI: Strategie und Governance im Spannungsfeld von Souveränität und Innovation“ zeichnete Fritzi Köhler-Geib ein differenziertes Bild davon, wie tief Technologie heute in die Arbeit von Zentralbanken eingebettet ist und welche strategischen Konsequenzen sich daraus ergeben. Als Mitglied des Vorstands der Deutsche Bundesbank machte sie deutlich, dass Institutionen wie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In ihrer Opening Keynote „Von Cloud bis KI: Strategie und Governance im Spannungsfeld von Souveränität und Innovation“ zeichnete Fritzi Köhler-Geib ein differenziertes Bild davon, wie tief Technologie heute in die Arbeit von Zentralbanken eingebettet ist und welche strategischen Konsequenzen sich daraus ergeben. Als Mitglied des Vorstands der Deutsche Bundesbank machte sie deutlich, dass Institutionen wie die Bundesbank längst keine rein geldpolitischen Akteure mehr sind, sondern hochgradig technologiegetriebene Organisationen, in denen Innovation und Regulierung eng miteinander verflochten sind.</p>
<p>Ausgangspunkt ihrer Ausführungen war die Frage, wie Technologie konkret innerhalb der Bundesbank eingesetzt wird. Sie verwies dabei nicht nur auf klassische IT-Anwendungen, sondern auch auf spezifische Beispiele wie die vertragliche Absicherung von Patenten, die zeigen, wie stark technologische Entwicklung auch institutionelle Prozesse prägt. Künstliche Intelligenz ist dabei längst Teil des Arbeitsalltags geworden. Ihr Einsatz reicht von der Analyse großer Datenmengen bis hin zur Unterstützung komplexer regulatorischer Aufgaben. Besonders anschaulich wurde dies am Beispiel der Bankenaufsicht: Rund 27.000 Seiten regulatorischer Vorgaben sollen durch KI-Systeme künftig effizienter erschlossen und für Aufseher besser nutzbar gemacht werden.</p>
<p>Gleichzeitig betonte Köhler-Geib, dass mit diesen Möglichkeiten erhebliche Herausforderungen einhergehen. Deutschland verfüge insbesondere im industriellen Mittelstand über einen enormen Datenschatz, der als Grundlage für leistungsfähige KI-Anwendungen dienen könne. Doch die Art und Weise, wie KI-Systeme – insbesondere autonome Agenten – eingesetzt werden, habe potenziell direkte Auswirkungen auf die Finanzstabilität. Diese Erkenntnis habe dazu geführt, dass die Bundesbank ihre Forschungsaktivitäten im Bereich KI deutlich ausgeweitet hat, um die Risiken und Wechselwirkungen besser zu verstehen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund gewinnt das Thema Governance zentrale Bedeutung. Der Einsatz von KI erfordert klare Regeln und Verantwortlichkeiten, die über rein technische Fragestellungen hinausgehen. Die Bundesbank verfolgt dabei einen strukturierten Ansatz, der drei zentrale Rollen unterscheidet: Anbieter von KI-Systemen, Entwicklerinnen und Entwickler sowie die Nutzerinnen und Nutzer. Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Beteiligten sicher fühlen und KI verantwortungsvoll einsetzen können. Governance wird hier nicht als Einschränkung verstanden, sondern als Voraussetzung dafür, dass Innovation überhaupt stattfinden kann.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt der Keynote lag auf der Frage technologischer Souveränität. Köhler-Geib verdeutlichte die aktuelle Abhängigkeit Europas von außereuropäischen Anbietern, indem sie ein Bild zeigte, das von Flaggen der USA und Chinas dominiert war. Mehr als 80 Prozent der digitalen Infrastruktur und Technologien würden derzeit importiert, was strategische Risiken mit sich bringe. Daraus leitete sie die Notwendigkeit eines aktiven Managements technologischer Abhängigkeiten ab, das sowohl politische als auch unternehmerische Entscheidungen umfasst.</p>
<p>Ein konkretes Beispiel für diesen Ansatz ist die Überarbeitung der Cloud-Strategie der Bundesbank. Unter dem Leitprinzip „Cloud First, Smart Placement“ wird angestrebt, Cloud-Technologien gezielt und differenziert einzusetzen. Dabei stehen drei Kriterien im Mittelpunkt: Einfachheit, Sicherheit und Souveränität. Es geht nicht darum, alles in die Cloud zu verlagern, sondern bewusst zu entscheiden, welche Anwendungen wo betrieben werden, um sowohl Effizienz als auch Kontrolle zu gewährleisten.</p>
<p>Abschließend verwies Köhler-Geib auf Initiativen wie IDA2Cloud, mit denen die Innovationskraft gezielt gestärkt werden soll. Diese Programme stehen exemplarisch für den Versuch, technologische Modernisierung mit strategischer Unabhängigkeit zu verbinden. Die Keynote machte deutlich, dass sich das Spannungsfeld zwischen Innovation und Souveränität nicht auflösen lässt, sondern aktiv gestaltet werden muss. Gerade für Institutionen wie Zentralbanken bedeutet dies, technologische Entwicklungen nicht nur zu nutzen, sondern auch deren Rahmenbedingungen entscheidend mitzuprägen.</p>
<p>Fritzi Köhler-Geib ist Mitglied des Vorstands der Deutsche Bundesbank und zählt zu den prägenden Stimmen an der Schnittstelle von Finanzsystem, Digitalisierung und Regulierung. Mit ihrer Erfahrung aus internationalen Institutionen und ihrer Arbeit in der deutschen Zentralbank bringt sie eine Perspektive ein, die technologische Innovation stets im Kontext von Stabilität und Governance betrachtet. Ihre Keynote hielt sie auf der Konferenz „Finanzdienstleister der nächsten Generation“ an der Frankfurt School of Finance &#038; Management, einem etablierten Branchentreff, der führende Vertreterinnen und Vertreter aus Banken, Aufsicht, Technologie und Wissenschaft zusammenbringt, um aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, Cloud und die Transformation des Finanzsektors zu diskutieren.</p>
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		<title>Geopolitische Eskalation und Energiepreisschock: Mögliche Folgen für Credit Ratings von Staaten und Unternehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 10:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eskalation des militärischen Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf Energiepreise und Finanzmärkte, sondern könnte auch mittel- bis langfristige Implikationen für Credit Ratings von Staaten und Unternehmen haben. Besonders im Fokus stehen dabei steigende Energiepreise, erhöhte Inflationsrisiken sowie zunehmende Volatilität an den Kapitalmärkten. Auslöser der aktuellen Marktreaktionen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Eskalation des militärischen Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran hat nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf Energiepreise und Finanzmärkte, sondern könnte auch mittel- bis langfristige Implikationen für Credit Ratings von Staaten und Unternehmen haben. Besonders im Fokus stehen dabei steigende Energiepreise, erhöhte Inflationsrisiken sowie zunehmende Volatilität an den Kapitalmärkten.</p>
<p>Auslöser der aktuellen Marktreaktionen ist die rasche Ausweitung der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Nach gezielten Angriffen auf politische und militärische Ziele in Teheran reagierte der Iran mit einer Reihe von Vergeltungsschlägen. „Besonders schwerwiegend waren Angriffe auf US-Militärstützpunkte, touristische Einrichtungen und vor allem Energieinfrastruktur“, erklärt Laurent Denize, Co-CIO von ODDO BHF und Global CIO von ODDO BHF Asset Management. Die Blockade der Straße von Hormus verschärft die Situation zusätzlich, da damit eine zentrale Route für den globalen Transport von Öl und LNG beeinträchtigt ist. Die unmittelbare Marktreaktion ließ nicht lange auf sich warten: „Der sofortige Preissprung bei Öl und Gas zeigte, wie sensibel die Märkte auf die Möglichkeit von Versorgungsausfällen reagieren.“ Zum Ende der ersten Kriegswoche notierte Brent-Öl bereits über der Marke von 100 US-Dollar.</p>
<p>Für die Bonitätseinschätzung von Staaten und Unternehmen könnten vor allem dauerhaft hohe Energiepreise relevant werden. Höhere Energiekosten wirken wie eine Steuer auf die Weltwirtschaft und können Wachstum dämpfen, während gleichzeitig Inflationsrisiken steigen. Denize betont: „Höhere Energiepreise belasten die Weltwirtschaft zweifellos. Ob sie eine Rezession auslösen können, hängt maßgeblich davon ab, wie lange sie auf wirtschaftlich schädlichen Niveaus verharren.“ Eine länger anhaltende Phase hoher Energiepreise würde in vielen Volkswirtschaften zu steigenden Finanzierungskosten, schwächeren Haushaltspositionen und damit potenziell zu negativeren Ratingperspektiven führen.</p>
<p>Bereits jetzt reagieren die Finanzmärkte sensibel auf die veränderten Rahmenbedingungen. Die Nachfrage nach sicheren Anlagen ist gestiegen, während Anleihemärkte unter Druck geraten sind. Laut Denize „wertete der US-Dollar auf und die Renditen globaler Staatsanleihen stiegen infolge neuer Inflationssorgen“, wodurch Staatsanleihen die erste Kriegswoche mit deutlichen Verlusten beendeten. Für Staaten mit hoher Verschuldung könnte ein dauerhaft höheres Zinsniveau zu steigenden Schuldendienstkosten führen – ein Faktor, der von Ratingagenturen genau beobachtet wird.</p>
<p>Auch für Unternehmen ergeben sich unterschiedliche Konsequenzen für ihre Kreditprofile. Im Anleihemarkt zeigen sich bereits erste Divergenzen zwischen verschiedenen Ratingsegmenten. „Die Spreads von High-Yield-Anleihen haben begonnen sich auszuweiten. Das Investment-Grade-Segment zeigt sich resilienter“, erklärt Denize. Eine solche Entwicklung deutet darauf hin, dass Investoren in unsicheren Zeiten verstärkt zwischen Bonitätsklassen differenzieren. Während Emittenten mit hoher Kreditqualität weiterhin relativ stabilen Zugang zu Kapital haben, könnten schwächer geratete Unternehmen mit steigenden Refinanzierungskosten konfrontiert werden. Besonders bei langlaufenden Hochzinsanleihen sieht Denize derzeit erhöhte Risiken: Die Volatilität habe zugenommen und „die Risikoprämien kompensieren die Risiken kaum“.</p>
<p>Gleichzeitig hängt die langfristige Bewertung der Kreditrisiken stark davon ab, ob der Konflikt regional begrenzt bleibt oder sich weiter ausweitet. Sollte es bei einer regionalen Eskalation bleiben, könnten grundlegende wirtschaftliche Treiber weiterhin stabil wirken. Denize verweist darauf, dass „die entscheidenden Treiber der Kapitalmärkte – technologischer Fortschritt, solide Unternehmensgewinne und eine unterstützende Geldpolitik – weitgehend intakt bleiben“ dürften. Auch fiskalische Impulse, etwa durch öffentliche Investitionsprogramme in Europa oder Steuersenkungen in den USA, könnten wachstumsstützend wirken und damit auch die Kreditqualität vieler Emittenten stabilisieren.</p>
<p>Ein weiterer Faktor für Ratingentwicklungen ist die Geldpolitik. Der aktuelle Energiepreisschock könnte den Spielraum für Zinssenkungen zunächst begrenzen. „Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte dennoch vorerst mit weiteren Zinssenkungen warten“, sagt Denize, auch mit Blick auf mögliche inflationäre Effekte neuer Handelszölle. Dennoch bleibt die grundsätzliche Ausrichtung der Geldpolitik unterstützend, was die Refinanzierungsbedingungen für Staaten und Unternehmen mittelfristig stabilisieren könnte.</p>
<p>Historische Erfahrungen legen nahe, dass die direkten Auswirkungen militärischer Konflikte auf Finanzmärkte oft zeitlich begrenzt sind. „In vielen Fällen normalisieren sich die Märkte etwa drei Monate nach Beginn eines kriegerischen Konflikts wieder“, so Denize. Sollte sich dieses Muster erneut bestätigen, könnten auch die Auswirkungen auf Kreditrisikoprämien und Ratings begrenzt bleiben. Entscheidend wird jedoch sein, ob Energiepreise und geopolitische Risiken dauerhaft hoch bleiben. Ein anhaltender Konflikt im Golf mit strukturell höheren Energiepreisen würde die makroökonomischen Rahmenbedingungen spürbar verändern und damit auch die Bonitätsprofile vieler Staaten und Unternehmen unter Druck setzen.</p>
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		<title>CNBC startet deutschsprachiges Wirtschaftsangebot für die DACH-Region</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner Ratingagentur Scope Ratings hat ihren Anspruch seit Jahren klar formuliert: Sie will den Finanzmärkten eine alternative Sichtweise bieten und damit einen bewussten Gegenpol zu den dominierenden angelsächsischen Ratinghäusern schaffen. Scope versteht sich als europäische Stimme, die makroökonomische, regulatorische und politische Besonderheiten des Kontinents stärker gewichtet und Risiken wie Chancen aus einer eigenständigen Perspektive [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner Ratingagentur Scope Ratings hat ihren Anspruch seit Jahren klar formuliert: Sie will den Finanzmärkten eine alternative Sichtweise bieten und damit einen bewussten Gegenpol zu den dominierenden angelsächsischen Ratinghäusern schaffen. Scope versteht sich als europäische Stimme, die makroökonomische, regulatorische und politische Besonderheiten des Kontinents stärker gewichtet und Risiken wie Chancen aus einer eigenständigen Perspektive interpretiert. Der Anspruch auf „Alternativität“ ist dabei nicht nur methodisch gemeint, sondern auch kulturell: weniger kurzfristige Marktlogik, mehr langfristige Stabilität, weniger globaler Mainstream, mehr regionale Differenzierung.</p>
<p>Gerade dieser Anspruch wirkt umso spannungsreicher, wenn man ihn mit dem Selbstverständnis eines globalen Medienakteurs wie CNBC kontrastiert, der nun mit CNBC DACH in den deutschsprachigen Markt drängt. CNBC bezeichnet sich selbst als „das weltweit führende Medium für Finanz- und Wirtschaftsthemen“ und setzt erklärtermaßen auf die Verbindung globaler Kapitalmarktberichterstattung mit regionalem Fokus. Craig Bengtson, Präsident von CNBC International, betont, CNBC DACH solle Entscheidungsträgern „die Informationen liefern, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen“, und dabei „regionale Entwicklungen mit den globalen Märkten verbinden“. Auch hier wird Vielfalt suggeriert, doch sie entsteht weniger aus einer bewussten Gegenposition als aus der Erweiterung einer etablierten globalen Perspektive um lokale Inhalte.</p>
<p>Während Scope Ratings Alternativen schaffen will, indem es bestehende Bewertungslogiken infrage stellt, verfolgt CNBC DACH einen anderen Ansatz: Reichweite, Plattformstärke und Einbettung in ein weltumspannendes Informationsnetz. Rusmir Nefic spricht von einer Plattform, die „aus erster Hand und rund um die Uhr berichtet“, Alexander Schütz sieht in CNBC DACH „weit mehr als eine Nachrichtenplattform“, sondern eine Möglichkeit, das Kapitalmarktumfeld „nachhaltig zu stärken“, und Benjamin Lakatos formuliert den Anspruch, eine Lücke in der internationalen Wahrnehmung des deutschsprachigen Raums zu schließen. Im Vergleich dazu wirkt der Anspruch von Scope Ratings leiser, aber auch konfrontativer: nicht Ergänzung des Bestehenden, sondern bewusste Abweichung davon. Der Kontrast zeigt, wie unterschiedlich „alternative Sichtweisen“ im Finanzsystem verstanden werden können – einmal als eigenständige, kritische Perspektive innerhalb der Marktinfrastruktur, einmal als regionalisierte Ausprägung eines global führenden Informationsangebots.</p>
<p>Zusammenfassend markiert die angekündigte Eröffnung von CNBC DACH einen bedeutenden Schritt in der deutschsprachigen Wirtschafts- und Finanzberichterstattung: Ab Anfang 2027 soll ein neuer multimedialer Nachrichtendienst starten, der von Standorten in Frankfurt, Zürich und Wien aus gesteuert wird und internationale CNBC-Kompetenz mit regionalem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz verbindet. Mit einem eigenen TV-Kanal, digitalen Angeboten, Printformaten und Live-Events verfolgt CNBC DACH den Anspruch, Führungskräfte, Investoren und Entscheidungsträger umfassend zu informieren, regionale Marktakteure sichtbar zu machen und den DACH-Raum stärker in den globalen Kontext der Finanzmärkte einzubetten.</p>
<p>CNBC gehört zum US-Medienkonzern NBCUniversal. NBCUniversal wiederum ist eine Tochtergesellschaft der Comcast Corporation, einem der größten Telekommunikations- und Medienunternehmen der Welt.</p>
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		<title>Tokenisierung als Gamechanger: Neue Wege für Immobilieninvestments</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 08:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tokenisierung eröffnet der Immobilienwirtschaft neue Perspektiven und könnte sich in den kommenden Jahren als eine der bedeutendsten Innovationen der Branche herausstellen. Indem analoge Vermögenswerte digital auf der Blockchain abgebildet werden, können Immobilienanteile in Form sogenannter Token ausgegeben werden. Diese Token repräsentieren Eigentumsrechte oder wirtschaftliche Ansprüche an einer Immobilie und sind über digitale Marktplätze handelbar. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tokenisierung eröffnet der Immobilienwirtschaft neue Perspektiven und könnte sich in den kommenden Jahren als eine der bedeutendsten Innovationen der Branche herausstellen. Indem analoge Vermögenswerte digital auf der Blockchain abgebildet werden, können Immobilienanteile in Form sogenannter Token ausgegeben werden. Diese Token repräsentieren Eigentumsrechte oder wirtschaftliche Ansprüche an einer Immobilie und sind über digitale Marktplätze handelbar. Die damit einhergehende Fragmentierung von Immobilieninvestitionen senkt die Einstiegshürden erheblich – Kleinanlegern wird erstmals der Zugang zu einer Anlageklasse ermöglicht, die traditionell institutionellen Investoren vorbehalten war. Auch der Transaktionsprozess selbst erfährt durch den Einsatz der Blockchain-Technologie eine signifikante Effizienzsteigerung: Notarielle Beurkundungen, manuelle Registereinträge und papierbasierte Verwaltungsschritte könnten künftig durch smarte Verträge und automatisierte Abläufe ersetzt oder zumindest stark vereinfacht werden.</p>
<p>Der generelle Trend zur Tokenisierung zeigt sich auch jenseits der Immobilienbranche deutlich. Wie Clemens Berendt, Lead Portfoliomanager der apoBank, betont: „Die Tokenisierung der Geldanlage verändert den Kapitalmarkt – nicht morgen, sondern bereits heute.“ In seiner Einschätzung macht er deutlich, dass digitale Assets wie Stablecoins eine Brücke zwischen der klassischen Finanzwelt und dem Krypto-Ökosystem schlagen und somit eine neue Ära der Finanzmarktinfrastruktur einläuten. Diese Transformation betrifft nicht nur Kryptowährungen, sondern eine Vielzahl bisher illiquider Anlageklassen – darunter neben Immobilien auch Anleihen, Private Equity, Kunst und Sammlerobjekte. Für die Immobilienwirtschaft bedeutet dies konkret, dass vormals schwer handelbare Objekte künftig mit einem Mausklick den Eigentümer wechseln könnten. Die Tokenisierung bietet somit nicht nur ein Instrument zur Demokratisierung von Immobilieninvestments, sondern auch ein potenziell liquideres, transparenteres und effizienteres Marktumfeld.</p>
<p>Allerdings ist der Markt für tokenisierte Immobilienanlagen derzeit noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Zwar gibt es erste Pilotprojekte und Plattformen, die digitale Immobilienanteile vertreiben, doch fehlt es vielfach noch an regulatorischer Klarheit, standardisierten Verfahren und einer breiten Akzeptanz im institutionellen Umfeld. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zählt bereits mehr als 200 Anbieter von Kryptowertpapieren, was das wachsende Interesse und die zunehmende Marktdynamik unterstreicht. Zugleich warnt Clemens Berendt vor unseriösen Angeboten und betont die Risiken des „grauen Kapitalmarkts“, auf dem sich viele Anbieter ohne adäquate Aufsicht bewegen. Für professionelle Investoren und etablierte Marktteilnehmer wie Banken oder Fondsgesellschaften besteht daher die Herausforderung, Chancen der Tokenisierung mit der gebotenen Vorsicht zu nutzen. In diesem Zusammenhang stellt Berendt klar: „Wir sehen in der zunehmenden Tokenisierung der Geldanlage vor allem große Potenziale für Effizienzsteigerung in Wertpapierprozessen sowie in der Produktentwicklung und Vermögensverwaltung.“</p>
<p>Die Immobilienwirtschaft steht somit an einem Wendepunkt: Während regulatorische, technologische und marktspezifische Fragen noch zu klären sind, liegt in der Tokenisierung eine große Chance für eine Modernisierung der Branche. Wer jetzt die richtigen Weichen stellt, kann von einer Entwicklung profitieren, die das Potenzial hat, den Immobilienmarkt ebenso grundlegend zu verändern wie einst das Internet den Handel. Tokenisierte Immobilienanlagen könnten in wenigen Jahren so selbstverständlich sein wie heute Immobilienfonds oder REITs – vorausgesetzt, der Markt entwickelt sich unter klaren regulatorischen Leitplanken, mit vertrauenswürdigen Akteuren und einem Bewusstsein für die tatsächlichen Potenziale und Risiken dieser neuen Technologie.</p>
<p>Mit der zunehmenden Verbreitung von tokenisierten Finanzinstrumenten gewinnt auch das sogenannte Tokenrating an Bedeutung. Ähnlich wie klassische Ratings von Anleihen oder Unternehmen dient ein Tokenrating dazu, die Qualität und das Risiko eines digitalen Assets zu bewerten – sei es ein tokenisiertes Wertpapier, eine digitale Immobilie oder ein anderer Sachwert in Form eines Tokens. Insbesondere im Immobilienbereich, wo hohe Investitionssummen und lange Anlagezeiträume üblich sind, kann ein fundiertes Rating Vertrauen schaffen und als Entscheidungshilfe für Investoren dienen.</p>
<p>Ein Tokenrating berücksichtigt verschiedene Kriterien, darunter die rechtliche Struktur des Tokens (z. B. Wertpapier vs. Utility Token), die Qualität des zugrunde liegenden Vermögenswertes (z. B. Lage und Zustand der Immobilie), die Transparenz des Emittenten, die technologische Umsetzung (Smart Contract, Blockchain-Protokoll) sowie Sicherheits- und Compliance-Aspekte. Auch die Liquidität des Tokens, also die Möglichkeit, ihn an digitalen Börsen zu handeln, kann ein wichtiger Bestandteil der Bewertung sein.</p>
<p>Da es sich bei vielen tokenisierten Assets um neue, innovative Produkte handelt, fehlen bislang häufig etablierte Marktstandards. Ein unabhängiges Tokenrating kann hier Orientierung bieten und zugleich dazu beitragen, unseriöse Anbieter zu identifizieren. Gerade in einem von Clemens Berendt als teilweise „grauer Kapitalmarkt“ beschriebenen Umfeld ist dies entscheidend, um Risiken zu erkennen und Vertrauen in digitale Vermögenswerte aufzubauen. Langfristig könnte sich ein differenziertes Tokenrating als ebenso unverzichtbar erweisen wie das klassische Bonitätsrating für traditionelle Kapitalmarktprodukte.</p>
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		<title>Maastricht-Regeln als Weg zur Konzentration auf staatliche Kernaufgaben</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 09:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Europa steht an einem wirtschaftlichen Wendepunkt. Angesichts schwacher Daten zur Industrieproduktion und rückläufiger Exporte – insbesondere aus Deutschland – mehren sich die Stimmen, die tiefgreifende Reformen im Inneren der EU fordern. In einem aktuellen Meinungsbeitrag von Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb &#038; Wallwitz, wird das Regelwerk von Maastricht als strukturelles Hindernis für notwendige Investitionen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Europa steht an einem wirtschaftlichen Wendepunkt. Angesichts schwacher Daten zur Industrieproduktion und rückläufiger Exporte – insbesondere aus Deutschland – mehren sich die Stimmen, die tiefgreifende Reformen im Inneren der EU fordern. In einem aktuellen Meinungsbeitrag von Dr. Johannes Mayr, Chefvolkswirt bei Eyb &#038; Wallwitz, wird das Regelwerk von Maastricht als strukturelles Hindernis für notwendige Investitionen kritisiert. Es sei, so Mayr, Ausdruck eines „Dogmas fiskalischer Zurückhaltung“, das „echte gemeinsame Investitionsimpulse verhindert“ habe. Vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen, einer sich wandelnden globalen Wirtschaftsordnung und des technologischen Rückstands Europas plädiert er für ein Umdenken: weg von nationalen Egoismen, hin zu gemeinschaftlicher Finanzierung und strategischen Projekten. Dabei fordert er „mehr Vertrauen in den Markt statt dysfunktionaler politischer Sparregeln“.</p>
<p>Diese Einschätzung trifft in Teilen berechtigt einen wunden Punkt. Tatsächlich hat Europa in den letzten Jahren an ökonomischem Gewicht eingebüßt, das reale Wachstum stagniert, und Investitionen in Schlüsselbereiche wie Infrastruktur, Verteidigung und Digitalisierung blieben im internationalen Vergleich zurück. Doch so berechtigt die Kritik an der Investitionsschwäche ist, so einseitig ist die pauschale Ablehnung der Maastricht-Regeln. Denn diese waren nie als Investitionsverbot gedacht, sondern als Rahmen zur Sicherung nachhaltiger Haushaltsführung und makroökonomischer Stabilität. Sie zwingen Regierungen zur Prioritätensetzung. Gerade in Zeiten knapper Mittel hilft diese fiskalische Disziplin dabei, sich auf staatliche Kernaufgaben zu konzentrieren – also auf solche Ausgaben, die produktive Wirkung entfalten und langfristig zur Stärkung des volkswirtschaftlichen Potenzials beitragen.</p>
<p>Staatliche Ausgaben sind nämlich nicht automatisch wachstumsfördernd. Viele konsumtive Ausgaben – etwa zur kurzfristigen Stabilisierung oder zum politischen Opportunismus – können sogar kontraproduktiv wirken, wenn sie Ressourcen binden, ohne die gesamtwirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhöhen. In dieser Hinsicht kann die Einhaltung der Maastricht-Kriterien als ein Instrument verstanden werden, das den Staat zu mehr Effizienz zwingt. Statt beliebiger Ausgaben eröffnet sich so die Möglichkeit, Mittel gezielt dort einzusetzen, wo sie Zukunftswirkung entfalten: bei Bildung, Innovation, kritischer Infrastruktur oder der Transformation zur klimaneutralen Wirtschaft.</p>
<p>Der Text von Dr. Mayr weist zu Recht auf den Investitionsbedarf in Bereichen wie KI, Halbleiter, Energie oder Verteidigung hin. Auch die Notwendigkeit gemeinschaftlicher europäischer Strategien ist unbestritten. Doch die Schlussfolgerung, die Maastricht-Regeln deshalb als hinderlich zu verwerfen, greift zu kurz. Vielmehr gilt es, sie weiterzuentwickeln – etwa durch die Schaffung eines klar definierten europäischen Investitionsrahmens, der zusätzliche fiskalische Spielräume für gemeinschaftlich getragene Zukunftsprojekte eröffnet, ohne die Stabilitätskriterien aufzuweichen. Dies würde ermöglichen, gezielt in Projekte mit hohem volkswirtschaftlichem Ertrag zu investieren, ohne den Glauben in die fiskalische Solidität Europas zu erschüttern.</p>
<p>Die im Beitrag angesprochene Kapitalmarktunion kann hier ergänzend eine wichtige Rolle spielen. Sie ermöglicht nicht nur eine effizientere Allokation privaten Kapitals, sondern reduziert zugleich die Abhängigkeit staatlicher Haushalte von kurzfristiger Verschuldung. Der Ruf nach „integrierten Finanzmärkten“ und „harmonisierten Regulierungen“ ist daher berechtigt – gerade unter dem Aspekt der Mobilisierung nichtstaatlicher Ressourcen für die wirtschaftliche Transformation. Dennoch bleibt auch hier entscheidend, dass politische und finanzielle Verantwortung nicht entkoppelt werden.</p>
<p>Europa muss handeln – darin besteht Konsens. Doch das bedeutet nicht, fiskalische Disziplin aufzugeben. Im Gegenteil: Die Herausforderung besteht darin, Investitionen strategisch zu priorisieren, anstatt in struktureller Unentschiedenheit zu verharren. Die Maastricht-Kriterien können in diesem Zusammenhang als Disziplinierungsrahmen verstanden werden, der die Staaten zur Rückbesinnung auf das Wesentliche zwingt: effiziente Strukturen, kluge Allokation öffentlicher Mittel und ein wirtschaftliches Umfeld, das Wachstum nicht durch Schulden, sondern durch Produktivität generiert. Europas Chance liegt nicht in der Aufweichung fiskalischer Regeln, sondern in ihrer klugen Weiterentwicklung – für mehr Investitionen dort, wo sie wirklich volkswirtschaftlichen Ertrag bringen.</p>
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		<title>European Finance Forum in Hamburg seit 22 Jahren</title>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2025 12:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. Juli 2003 kam es in Hamburg zum ersten Treffen des Hamburger Finanz Forums – heute European Finance Forum -, einem Zusammenkommen engagierter Persönlichkeiten aus Finanzwirtschaft, Beratung und Industrie, das den Grundstein für einen offenen, interdisziplinären Austausch legte. Die Idee: ein Forum für aktuelle wirtschaftliche und finanzpolitische Fragen wie in Frankfurt am Main zu [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 7. Juli 2003 kam es in Hamburg zum ersten Treffen des Hamburger Finanz Forums – heute European Finance Forum -, einem Zusammenkommen engagierter Persönlichkeiten aus Finanzwirtschaft, Beratung und Industrie, das den Grundstein für einen offenen, interdisziplinären Austausch legte. Die Idee: ein Forum für aktuelle wirtschaftliche und finanzpolitische Fragen wie in Frankfurt am Main zu schaffen, jenseits formeller Strukturen, aber mit fachlichem Tiefgang.</p>
<p>Zum ersten MontagsMeeting im Hamburger Finanz Forum konnte ich unter anderem Ralf Garrn von Euler Hermes begrüßen. Freiherr von Weichs eröffnete die Veranstaltung mit einer Einführung, ich selbst stellte anschließend die Ziele und das Konzept des FFF Frankfurter Finanz Forums vor. Danach sprach Stefan Binder, Principal bei McKinsey &amp; Company, über aktuelle Entwicklungen in der Versicherungsbranche.</p>
<p>Im Jahr 2025 wird nun in dieser Tradition das Forum nach einer Pause fortgeführt – inspiriert vom Geist des ersten Treffens: unabhängig, meinungsstark und dialogorientiert. Ziel ist es, an die damals gelegte Basis anzuknüpfen und das Hamburger Finanz Forum im eff.de als Ort der Begegnung und des Denkens über Zukunftsfragen von Industrie und Wirtschaft wiederzubeleben, insbesondere über Fragen von Investitionen und ihrer Finanzierung.</p>
<p><a href="https://www.europeanfinanceforum.org/meetings/hamburg-meetings/strafrechtliche-aufarbeitung-von-cum-cum-geschaeften-ein-wendepunkt-durch-das-olg-frankfurt/" target="_blank">https://www.europeanfinanceforum.org/meetings/hamburg-meetings/strafrechtliche-aufarbeitung-von-cum-cum-geschaeften-ein-wendepunkt-durch-das-olg-frankfurt/</a></p>
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		<title>Roundtable-Sessions geben Einblicke in BankenTech</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Dec 2024 15:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Handelsblatt Tagung „BankenTech“ gaben drei Roundtable-Sessions Einblicke in aktuelle Trends und Strategien im Bankensektor, wobei Innovation und Technologie als zentrale Treiber im Fokus standen. Im ersten Roundtable zu Managed Cloud Services betonte Gerald Mehring von Sopra Financial Technology, wie wichtig die effiziente Verwaltung von Cloud-Infrastrukturen für Banken ist. Managed Services ermöglichen nicht nur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Handelsblatt Tagung „BankenTech“ gaben drei Roundtable-Sessions Einblicke in aktuelle Trends und Strategien im Bankensektor, wobei Innovation und Technologie als zentrale Treiber im Fokus standen. Im ersten Roundtable zu Managed Cloud Services betonte Gerald Mehring von Sopra Financial Technology, wie wichtig die effiziente Verwaltung von Cloud-Infrastrukturen für Banken ist. Managed Services ermöglichen nicht nur Kosteneinsparungen, sondern auch die Einhaltung höchster Sicherheitsstandards. Die Teilnehmer diskutierten praxisnahe Ansätze, wie durch eine gezielte Zusammenarbeit mit Technologiepartnern IT-Ressourcen zukunftssicher gemacht werden können. Dabei wurden kritische Fragen nicht ausgespart, wie beispielsweise die Gefahr, dass amerikanische Anbieter politischen bzw. regulatorischen Vorgaben zu gehorchen haben. Mehring, ein erfahrener IT-Experte mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung, teilte wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Cloud-Modernisierung. </p>
<p>Der zweite Roundtable unter der Leitung von Nadine Methner, Deepak Arora und Frank Wolfsteiner beleuchtete, wie datengetriebene Innovationen das Kundenerlebnis im Banking neu definieren. Methner, die maßgeblich für den Aufbau des Business Bankings der ING verantwortlich war, hob hervor, wie KI und umfassende Data-Analytics-Lösungen zur Schaffung einer nahtlosen „Total Experience“ beitragen. Durch den Einsatz von KI und Cloud-Technologien können Banken ihre Betriebsmodelle transformieren und personalisierte Services anbieten. Methner betonte die Bedeutung agiler Strukturen, um Wettbewerbsvorteile zu sichern und Wachstumschancen zu nutzen. Die Diskussion umfasste auch, wie bankspezifische Cloud-Strategien und produktorientierte Betriebsmodelle eine bessere Abstimmung zwischen Business und IT fördern.</p>
<p>Im dritten Roundtable, moderiert von Karl im Brahm von Objectway, lag der Fokus auf der transformativen Kraft der Technologie. Innovationen wie KI und Cloud-Lösungen wurden als „Gamechanger“ identifiziert, die traditionelle Geschäftsmodelle herausfordern und gleichzeitig neue Möglichkeiten eröffnen. Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit den Chancen und Risiken dieser technologischen Entwicklung, insbesondere im Hinblick auf Regulierung und Sicherheit. Im Brahm betonte, wie entscheidend es sei, nicht nur technologische Fortschritte zu integrieren, sondern auch das Vertrauen der Kunden durch verantwortungsvollen Einsatz von Technologien zu stärken. Die Roundtables verdeutlichten insgesamt, dass die Zukunft der Finanzwelt in der intelligenten Nutzung von Innovationen liegt – stets mit Blick auf Effizienz, Kundenerlebnis und regulatorische Anforderungen.</p>
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		<title>Lazard rühmt sich für Euro-Hochzins-Unternehmensanleihen und erstmalig auch für japanische Aktie</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 12:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Lazard Asset Management wird in diesem Jahr gleich zwei Mal von Scope ausgezeichnet. Der von Lazard Frères Gestion verwaltete Lazard Euro Corp High Yield-Publikumsfonds wurde bei den Scope Investment Awards 2025 zum dritten Mal in Folge in Deutschland und der Schweiz sowie das zweite Mal in Österreich in der Kategorie „Renten EURO Corp. High Yield“ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lazard Asset Management wird in diesem Jahr gleich zwei Mal von Scope ausgezeichnet. Der von Lazard Frères Gestion verwaltete Lazard Euro Corp High Yield-Publikumsfonds wurde bei den Scope Investment Awards 2025 zum dritten Mal in Folge in Deutschland und der Schweiz sowie das zweite Mal in Österreich in der Kategorie „Renten EURO Corp. High Yield“ zum Sieger gewählt. Der Fonds setzte sich gegen 96 andere Fonds durch. In der Kategorie „Aktien Japan“ kürte Scope zudem den Lazard Japanese Strategic Equity Fund in Deutschland und der Schweiz zum diesjährigen Gewinner aus 156 Fonds.</p>
<p>Der bereits 2008 aufgelegte Lazard Euro Corp High Yield-Publikumsfonds hat zum 15. November 2024 ein Volumen von über 347 Millionen Euro. Er wird von Alexia Latorre und ihrem Team verantwortet. Von Scope erhielt der Fonds ein A-Rating, was einem „sehr gut“ entspricht. Hohe Punktzahlen erzielt er vor allem in der Kategorie „Rendite“. Die Agentur Morningstar zeichnet den Publikumsfonds mit fünf von fünf Sternen aus.</p>
<p>Mit 98 von 100 Punkten überzeugt der Lazard Japanese Strategic Equity Fund besonders in Feld „Rendite“. Auch dieser Lazard-Fonds hat von Scope ein A-Rating erhalten. Manager des über 800 Millionen Euro schweren Fonds ist June-Yon Kim, Lead Portfolio Manager für japanische Aktien bei Lazard Asset Management. Auch für diesen Fonds, der 2024 seine Konkurrenz in der Kategorie „Aktien Japan Standardwerte“ um 4,5 Prozentpunkte schlagen konnte (alle Angaben Stand 15. November 2024), vergibt Morningstar fünf von fünf Sternen.</p>
<p>„Wir sind sehr glücklich, dass wir in diesem Jahr gleich in zwei Kategorien einen der begehrten Scope Investment Awards gewinnen konnten“, sagt Andreas Hübner, CEO von Lazard Asset Management Deutschland. „Alexia Latorre und ihrem Team ist es erneut gelungen, in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich zu bestehen und zum dritten Mal in Folge den Award zu gewinnen. Dieser Award-Track-Record ist sowohl Ausdruck einer exzellenten Marktkenntnis als auch einer erfolgreichen Portfoliozusammenstellung des Teams über verschiedene Marktphasen hinweg.“</p>
<p>Trotz der kurzfristig angespannten politischen Lage ist Lazard für Japan langfristig optimistisch. Dort hatten vorgezogene Neuwahlen im Oktober die Regierungspartei hart abgestraft. „Auch wenn die Unruhe am Aktienmarkt noch eine Weile anhalten könnte, sind wir für japanische Aktien langfristig positiv gestimmt“, berichtet Hübner. „June-Yon Kim und sein Team haben über die letzten Jahre einen beeindruckend stabilen Track Record aufgebaut und wurden zuletzt mit starken Inflows belohnt. Unsicherheiten wie Neuwahlen bedeuten zwar immer auch eine erhöhte Marktvolatilität, aber gleichzeitig bieten sich für einen aktiven Manager, wie wir es sind, auch Gelegenheiten, das Portfolio weiter zu optimieren.“</p>
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