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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Cleantechrating</title>
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		<title>Family Office setzt auf Rock Tech</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2020 10:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Cleantechrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat den Aktienkurs von Rock Tech Lithium Inc. (Rock Tech) innerhalb von nur zwei Monaten verdoppelt? Die Antwort könnte hier sein: Die Apeiron Investment Group, das Family Office des Serienunternehmers und Investors Christian Angermayer, setzt sich für den Erfolg von Rock Tech ein. Christian Angermayer sieht eine große Chance und den perfekten Zeitpunkt für [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat den Aktienkurs von Rock Tech Lithium Inc. (Rock Tech) innerhalb von nur zwei Monaten verdoppelt? Die Antwort könnte hier sein: Die Apeiron Investment Group, das Family Office des Serienunternehmers und Investors Christian Angermayer, setzt sich für den Erfolg von Rock Tech ein.</p>
<p>Christian Angermayer sieht eine große Chance und den perfekten Zeitpunkt für seine weitere Investition in Rock Tech Lithium: „Die Welt konzentriert sich auf den Aufstieg von Elektroautos &#8211; angetrieben von Innovatoren wie Tesla und jetzt auch Apple. Und das zu Recht. Die Ära der fossilen Fahrzeuge ist vorbei. Viele unterschätzen immer noch die massiven Veränderungen, die viele traditionelle Autohersteller mitreißen werden. Aber alle neuen EV-Spieler benötigen Lithiumbatterien. Es fasziniert mich, wie viele Stakeholder den Lithiummangel, auf den wir meiner Ansicht nach bald stoßen werden, immer noch unterschätzen. Rock Tech Lithium hat die mutige Vision, nicht nur einer der führenden Rohstoffproduzenten, sondern auch ein innovatives Chemtech-Unternehmen zu werden. “</p>
<p>Rock Tech gab gerade den erfolgreichen Abschluss seiner Privatplatzierung von 9.994.447 Stück zu einem Preis von 0,85 USD pro Einheit für einen Bruttoerlös von 8.495.279,95 USD bekannt. &#8222;Wir haben von renommierten institutionellen Investoren sehr positive Rückmeldungen und eine hohe Nachfrage nach unserer Privatplatzierung erhalten, was bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind&#8220;, sagte Dirk Harbecke, Vorsitzender von Rock Tech, der selbst erheblich investiert hat. &#8222;Die gesammelten Mittel werden uns helfen, unsere Projektentwicklung weiter zu beschleunigen &#8211; eine große Chance in einem Umfeld, in dem andere Projekte, auch der Global Player, aufgrund der Unsicherheiten in der Coronakrise immer noch auf Eis liegen.&#8220;</p>
<p>Die Angebotsrunde wurde von der Apeiron Investment Group, dem Family Office von Christian Angermayer, geleitet, die über 30% des Angebots gezeichnet hat und nach Abschluss 19,6% des Unternehmens (teilweise verwässert) besitzen wird. Dirk Harbecke zeichnete über 11% des Angebots und erhöhte seine (teilweise verwässerte) Anteilsposition nach Abschluss auf 17,7%.</p>
<p>Der Erlös aus der Privatplatzierung wird laut Dirk Harbecke zur Finanzierung einer Vor-Machbarkeitsstudie („PFS“) an einem Lithiumhydroxid-Konverter verwendet, um die Untersuchungen des innovativen Lithiumhydroxid-Verarbeitungskreislaufs des Unternehmens fortzusetzen, die Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben und Arbeiten am Georgia Lake Lithium-Projekt zu ermöglichen, wie auch allgemein das Betriebsvermögen zu stärken.</p>
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		<title>Globalance erlaubt neuartigen Blick auf den Globus</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 10:14:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Globalance Bank lanciert Globalance World, eine Weltneuheit in Form einer digitalen und interaktiven Weltkugel für nachhaltige Anlagen. Unter www.globalanceworld.com können Anleger und Finanzinteressierte kostenlos die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von aktuell über 6.000 börsennotierten Unternehmen und ausgewählten Aktienindizes bezüglich ESG, Klimawandel und Megatrends analysieren und beurteilen.&#160; Die Informationsplattform Globalance World baut auf dem 2012 eingeführten Globalance [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Globalance Bank lanciert Globalance World, eine Weltneuheit in Form einer digitalen und interaktiven Weltkugel für nachhaltige Anlagen. Unter <a href="http://www.globalanceworld.com" target="_blank" rel="noopener">www.globalanceworld.com</a> können Anleger und Finanzinteressierte kostenlos die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von aktuell über 6.000 börsennotierten Unternehmen und ausgewählten Aktienindizes bezüglich ESG, Klimawandel und Megatrends analysieren und beurteilen.&nbsp;</p>
<p>Die Informationsplattform Globalance World baut auf dem 2012 eingeführten Globalance Footprint® auf und erweitert diesen um die interaktive Dimension: Nutzer können sich darüber informieren, welchen Klimapfad ihre Investments aufweisen, in welche Megatrends ihr Vermögen investiert ist und wo auf der Welt beziehungsweise in welchen Ländern ihre Anlagen einen positiven oder negativen Fußabdruck bewirken.</p>
<p>Es handelt sich nicht um ein weiteres ESG-Rating, wie es von Moody&#8217;s, Morningstar, ISS und anderen angeboten wird.￼ Die Plattform eröffnet vielmehr eine neuartige Perspektive und interaktive Darstellung tagesaktueller Daten von tausenden Unternehmen, verknüpft mit relevanten News und Erläuterungen in Kurzform. Die Nutzer können Aktien, Portfolios und Indizes anhand von Kriterien wie CO2-Emissionen, Klimaerwärmung (gemessen am globalen Klimaziel von 2 Grad Celsius Temperaturanstieg), aktuellen Megatrends und weiteren, zukunftsgerichteten Parametern beurteilen.</p>
<p>Beispiel: Das Klimaerwärmungspotenzial des SPI liegt bei 3,8 Grad respektive des DAX bei 4,3 Grad, des S&amp;P 500 bei 3,3 Grad und des Shanghai Index bei 4,3 Grad. Die Auswertungen basieren auf Rohdaten und Analysen von anerkannten Datenlieferanten wie Carbon Delta, MSCI, Morningstar oder Factset, welche die Globalance-Spezialisten mit ihrer eigenen, in achtzehnmonatiger intensiver Arbeit entwickelten Methodik verknüpfen und ergänzen. Reto Ringger, Gründer und CEO von Globalance, beschreibt die jüngste Entwicklung und Weltneuheit der innovativen, auf nachhaltige Anlagen fokussierten Privatbank als „Google Earth für Anleger“.</p>
<p>Die in Deutsch und Englisch verfügbare Plattform will mit ihren zahlreichen interaktiven Darstellungen neue Maßstäbe bei der visuellen Umsetzung von „Big Data“ setzen. Es geht um￼ einen individualisierten Blick auf die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von einzelnen Anlageinstrumenten und Portfolios. Die Globalance World-Plattform deckt bereits ein großes globales Aktienuniversum ab und wird laufend mit neuen Anlageklassen und Unternehmensinformationen ergänzt.</p>
<p>Referenzbeispiele ermöglichen zusätzliche Einsichten. Beispielsweise veröffentlicht der Schweizer Solarflug-Pionier Bertrand Piccard sein privates Anlageportfolio auf Globalance World und macht es für Vergleiche und Querinformationen zugänglich. Grundfunktionen wie das Analysieren einzelner Unternehmen sollen auf Globalance World kostenlos und anonym möglich sein. Registrierten Nutzern bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, die eigenen Aktienanlagen auf der Plattform zu analysieren und mit anderen Portfolios/Indizes zu vergleichen. Kunden von Globalance können weiterführende Marktkommentare und Footprint-Analysen, sogenannte Globalance Insights, abonnieren.&nbsp;</p>
<p>Mit ihrer innovativen Plattform richtet sich Globalance an ein breites Publikum von privaten und institutionellen Anlegern. In Deutschland ist die Bank mit der Vermögensverwaltung Globalance Invest vertreten.</p>
<p>Reto Ringger unterstreicht angesichts der jüngsten Innovation von Globalance: „Wir stellen bei vielen Anlegergruppen ein zunehmendes Bedürfnis nach umfassender Transparenz zu den Auswirkungen ihrer Investitionen fest. Dazu zählen insbesondere Frauen, Millennials und Anleger, die eine Schenkung oder ein Erbe antreten, wie auch Stiftungen. Gerade jüngere Generationen wollen mit ihren Investitionen keine irreparablen Schäden an Gesellschaft und Umwelt mitverantworten, sie streben bei der Geldanlage neben finanziellen Erträgen auch einen positiven Wandel und Beiträge an die Lösung aktueller Herausforderungen unserer Zeit an. Auch institutionelle Investoren werden sich ihrer Verantwortung, die sie mit ihrer Anlagepolitik wahrnehmen müssen, verstärkt bewusst – etwa der Anlage eines Stiftungsvermögens im Einklang mit dem Stiftungszweck. Mit Globalance World machen wir unseren Globalance Footprint® und weitere zukunftsrelevante Daten erstmals interaktiv erlebbar. Die Weltneuheit erlaubt den Nutzern, die komplexen Zusammenhänge der Geldanlage besser zu verstehen und verantwortungsbewusste Anlageentscheidungen zu treffen.“&nbsp;</p>
<p>Werner Hedrich, Geschäftsführer von Globalance Invest, ergänzt: „Mit Globalance World bieten wir allen Finanzinteressierten einen kostenlosen und interaktiven Zugang zu Informations- und Analysemöglichkeiten in einer Visualisierung und Detailtiefe, die in dieser Form einzigartig sind. Im Fokus stehen dabei innovative und zukunftsorientierte Unternehmen, welche die globalen Herausforderungen und Megatrends erfolgreich adressieren und dabei eine positive Wirkung auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt erzielen.“</p>
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		<title>Amerika-Syndikat</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2016 10:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Cleantechrating]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Buch &#8222;Das Amerika-Syndikat&#8220; von Dr. Wolfgang Freisleben im FinanzBuch Verlag ist für jeden interessant, der sich über die dominante Rolle ausschließlich amerikanischer Ratingagenturen auf den Weltfinanzmärkten wundert. Warum lässt es die Europäische Zentralbank nicht zu, dass für den Ankauf von Anleihen europäischer Emittenten auch Ratings europäischer Ratingagenturen verwendet werden dürfen? Es zählen allein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Buch &#8222;Das Amerika-Syndikat&#8220; von Dr. Wolfgang Freisleben im FinanzBuch Verlag ist für jeden interessant, der sich über die dominante Rolle ausschließlich amerikanischer Ratingagenturen auf den Weltfinanzmärkten wundert. Warum lässt es die Europäische Zentralbank nicht zu, dass für den Ankauf von Anleihen europäischer Emittenten auch Ratings europäischer Ratingagenturen verwendet werden dürfen? Es zählen allein die Ratings aus Kanada und den USA, von DBRS, Fitch Ratings, Moody&#8217;s und Standard &amp; Poor&#8217;s, nicht aber ihrer rund zwei Dutzend Konkurrenten aus europäischen Wurzeln.</p>
<p>Wer nun glaubt, eine Verpflichtung wie die der EZB, allein die Klassifizierungen aus Amerika für ihre Ankaufsentscheidungen heranzuziehen, sei ein auf die Ratingbranche beschränktes Einzelphänomen, wird durch das Buch von Freisleben eines Besseren belehrt. Die USA beziehungsweise einige ihrer einflussreichsten Dynastien sichern sich ihren Einfluss in Europa offenbar nicht nur bei Ratingfragen, die für Emittenten von existentieller Bedeutung sind. Unternehmen, Banken, Versicherungen, Gebietskörperschaften bis hin zu ganzen Staten sind gleichermaßen betroffen. &#8222;Wie die souveränen Staaten Europas zur Kolonie der USA verkommen&#8220; ist der Untertitel des provokanten Buches von Freisleben.</p>
<p>Freisleben zeigt in seinem Buch einen beachtlichen Spürsinn dafür, &#8222;wo der Hase im Pfeffer liegt&#8220;. Mit diesem Spürsinn vermochte er Miteigentümer und langjähriger Herausgeber eines Wiener Wirtschafts- und Finanzmagazins zu werden. So ist ihm auch die Rolle der US-Ratingagenturen bewusst, die als Transformationsriemen US-amerikanischer Investoreninteressen dienen, indem sie Ausfallrisiken aus Sicht insbesondere amerikanischer Gläubiger klassifizieren.</p>
<p>Freisleben sieht jedoch die Agenturen zu sehr in einer Täterrolle &#8211; einer Rolle, wie sie nach der Finanzkrise von vielen, doch oberflächlich informierten und recherchierenden Medien kolportiert wurde. Generell gilt: Richter haben ihre Urteile auf der Grundlage von Gesetzen zu sprechen. Ähnlich urteilen Ratingagenturen aufgrund der Gesetzmäßigkeiten, nach denen das &#8211; von Freisleben kritisierte &#8211; internationale Finanzsystem funktioniert.</p>
<p>Beispiel Staatsschuldenkrise in Europa &#8211; Freisleben schreibt: &#8222;Tatkräftig angeheizt wurde die Staatsschuldenkrise von den Ratingagenturen.&#8220; Freisleben zitiert dazu &#8222;eine aufsehenerregende, aber dennoch kaum beachtete Analyse von Wissenschaftlern der renommierten Schweizer Hochschule St. Gallen (HSG), in der sie die Arbeit der US-Ratingagenturen unter die Lupe genommen haben. Anhand der Wirtschaftsdaten von 1999 bis 2011 entdeckten sie, dass die rapide heruntergestuften Bewertungen (Ratings) maßgeblich den Boden für die Schuldenkrise in Europa aufbereitet hatten. Denn diese seien geradezu eine &#8218;Self-fulfilling Prophecy&#8216; gewesen – sie erfüllten sich von selbst, auch wenn sie ungerechtfertigt waren.&#8220; Die Studie verwechselt leider u.a. <a href="https://www.risknet.de/themen/risknews/ratings-sind-keine-sich-selbst-erfuellenden-prophezeiungen/bfb2d42d6c1819ee945453a0acdbc071/">Korrelation mit Kausalität</a> und ist daher keine verlässliche Stütze in der Argumentation.</p>
<p>Die angebliche &#8222;Sicherheit&#8220; von Investitionen in Immobilien war nicht nur vor der Finanzkrise, sondern ist auch bis dato fast sprichwörtlich. Auch heute &#8211; im Niedrigzinsumfeld und bei zunehmender Volatilität an den Finanzmärkten &#8211; empfehlen Immobilienmakler und Banken wieder die angeblich sichere Geldanlage in Immobilien. Mit &#8222;Gaunerei&#8220; hat der verbreitete Glaube an die Wertbeständigkeit von Immobilien eigentlich nichts zu tun. &#8222;Es war also eine regelrechte Kette von Gaunerei und Bereicherung. Sie begann&#8220;, so schreibt aber Freisleben, &#8222;beim Einsammeln von guten, weniger guten bis ausgesprochen notleidenden Hypothekarkrediten und setzte sich in der fantasiereichen Mischung (&#8218;Verbriefung&#8216;) in einer Mogelpackung von Asset Backed Securities (ABS) in verschiedensten Ausgestaltungen unter der speziellen Bezeichnung Mortgage Backed Securities (MBS) fort.&#8220;</p>
<p>Freisleben erwähnt nicht, dass das Verhalten der Ratingagenturen vor der Krise im Interesse &#8222;aller&#8220; zu sein schien: Der finanzierenden Banken, der vermittelnden Immobilienmakler, der Investoren an den Finanzmärkten, der wirtschaftsstimulierenden Regierungen und &#8211; das wird oft übersehen &#8211; auch jedes US-Bürgers, der von seinen eigenen vier Wänden träumte. Mithin glaubten die Analysten der Ratingagenturen mit ihren guten Ratings im Konsens aller zu urteilen.</p>
<p>Wäre die Wahrheit ausgesprochen worden, nämlich dass sich die US-Bürger ein solches System politisch selbst gewählt hatten, wäre dies eine Wählerschelte gewesen, mit der auch Barack Obama nicht zum Präsidenten gewählt worden wäre. Daher bot sich die vergleichsweise kleine Schar der Ratinganalysten als ideale Buhmänner an, um ihnen die Schuld für die Dysfunktion eines Systems zuzuweisen, in dem sie in Wahrheit nur Ausführende sind.</p>
<p>&#8222;Die Zinsen für neue Kredite stiegen nach Ratingherabstufungen sofort an und erhöhten sprunghaft die Zinseinnahmen der Gläubiger&#8220;, schreibt Freisleben. Wäre es so einfach, könnten vielen Anleger schnell große Vermögen anhäufen. Tatsächlich wird aber Ratingagenturen nicht nur vorgeworfen, zu früh herauf- oder herabzustufen, sondern auch, zu spät zu reagieren. Beides kann aber nicht zugleich gelten. Mithin muss über die Performance der Ratingagenturen differenzierter geurteilt werden.</p>
<p>&#8222;Je mehr Honorar eine Bank bezahlte, umso bessere Benotungen bekamen die Wertpapiere, die die Bank auf den Markt bringen<br />
wollte. Die Agenturen sind also käuflich.&#8220; Auch mit dieser Aussage folgt Freisleben beliebten Klischees, die jeder zu widerlegen weiß, der es konkret mit Ratingagenturen zu tun hat. Wäre die Höhe des Ratings eine bloße Frage der Bezahlung, hätten sich längst schon viele große Emittenten bessere Ratings verschafft. Im Vergleich zu Emissionen im Volumen von vielen Milliarden fallen nämlich die Ratinggebühren eher marginal aus, so dass es für viele Emittenten ein Leichtes wäre, höhere Gebühren zu bezahlen, um mit besseren Ratings ihre Kapitalkosten um Millionen zu senken. Warum lassen sich selbst die USA ein AA+ von Standard &amp; Poor&#8217;s gefallen, wenn sie durch Zahlung einer höheren Ratinggebühr ein AAA auf ihre Billionenschuld erhalten würden?</p>
<p>Freisleben lobt die Regulierung der Ratingagenturen. Leider hebt er ausgerechnet die weniger rühmlichen Teile der neuen EU-Verordnung über Ratingagenturen hervor, wie die durchschaubar im Interesse von Schuldnerstaaten geschaffene Restriktion für Länderratings. Freisleben: &#8222;Darüber hinaus dürfen sie EU-Staaten nur noch zu festen Terminen bewerten.&#8220; Dass die Reglementierung der Länderratings im Interesse der schuldentreibenden Staaten liegt, dürfte doch offensichtlich sein.</p>
<p>Unzählige Male wird in den Medien und nun auch bei Freisleben der folgende Satz aus der Korrespondenz zwischen Ratinganalysten zitiert: &#8222;Der Deal könnte von Kühen strukturiert werden, und wir würden ihn trotzdem bewerten.&#8220; Für Laien klingt er so, als würden Ratinganalysten auch für Transaktionen gute Ratings erteilen, die jeder Vernunft entbehren. Gesagt wurde zwischen den Analysten aber nur das, was für jede Ratingagentur gelten sollte: Ratings sollten für jedes Finanzinstrument gleich welcher Art und Qualität erteilt werden, um Anleger vor Risiken zu warnen. Die von &#8222;Kühen&#8220; strukturierten Produkte würden eben in die unterste Ratingkategorie sortiert. Der Vorwurf gegen die Ratingagenturen kann also nicht lauten, jedes Finanzprodukt zu klassifizieren, sondern nur, im Falle schlechter Produkte eventuell zu gute Ratings zu erteilen.</p>
<p>Auch wenn man im Detail über manchen Befund von Freisleben streiten kann, bleibt dem Leser in jedem Fall eine große Zahl von Denkanstößen. Freisleben sieht &#8222;die internationale Hochfinanz in Europa&#8220; durch die Staatsschuldenkrise am Ziel: &#8222;Denn wer die Staatsschulden kontrolliert, kontrolliert jede Regierung und jede Nation. Und genau das ist der Status quo: ein neofeudales Finanzsystem, in dem wir alle sowie unsere nationalen Regierungen in der Schuldenfalle sitzen. Dieses System wird von den Zentralbanken und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) gesteuert. Es sorgt dafür, dass das weltweite Vermögen permanent aus Steuergeldern in die Taschen der globalen Finanzelite umverteilt wird.&#8220;</p>
<p>Das bestehende EU-System sei mithin der Inbegriff von &#8222;Post-Demokratie&#8220;, wie der britische Politologe Colin Crouch es formuliert hat: &#8222;Du kannst zwar wählen, aber du hast keine Wahl.&#8220; Ulrike Guérot verweist zudem darauf, zitiert Freisleben die Politikwissenschaftlerin, dass die europäischen Bürger praktisch kein Recht auf Abwahl der EU-Institutionen haben; sie bestimmen den Regierungschef nicht; sie haben keine echte parlamentarische Opposition. &#8222;Die europäischen Bürger sind nicht Souverän des politischen Systems der EU. Kein Wunder,&#8220; so Freisleben, &#8222;dass immer mehr Bürger das Angebot der EU nicht mehr attraktiv genug finden, um es zu unterstützen.&#8220;</p>
<p>Freisleben gelingt es, eine Fülle von Details und historischen Fakten an den roten Faden seiner Argumentation zu knüpfen. Wie seine Darstellung zu den Ratingagenturen aber zeigt, wird er selbst Opfer des von wenigen Medienkonzernen kontrollierten Nachrichtenoligopols. Obwohl sich Freisleben dieser oft einseitigen Berichterstattung bewusst ist, gerät auch er in die Versuchung, jede Kritik (wie der an den Ratingagenturen) aufzugreifen, auch wenn sie letztlich durch die von ihm skizzierte und kritisierte Finanzelite lanciert wurde.</p>
<p>Auf die Charakteristik der von den USA über Europa bis China und Japan geltenden, staatlichen Zwangsgeldmonopole kommt Freisleben nicht zu sprechen, auch wenn er wiederholt kritisiert, dass die Zentralbanken in den USA, Großbritannien und anderen Staaten von privaten Gesellschaftern kontrolliert werden. Die von Freisleben erhobenen Fakten machen deutlich, dass das gegenwärtige Geldsystem weder rein privat, noch rein staatlich und demokratisch legitimiert ist, sondern ein Zwitter.</p>
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		<title>Wohin geht die Reise?</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2015 11:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Die Grenzen des Wachstums&#8220; sind seit den 1970er Jahren ein Begriff. Die im Auftrag des Club of Rome erstellte und von der VolkswagenStiftung finanzierte Studie &#8222;Die Grenzen des Wachstums&#8220; wurden im Rahmen des St. Gallen Symposiums 1972 der Öffentlichkeit vorgestellt und bewegt seither international eine Kontroverse um Wachstumsziele und Ressourcenverschwendung. Inzwischen liegt eine globale Prognose [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Die Grenzen des Wachstums&#8220; sind seit den 1970er Jahren ein Begriff. Die im Auftrag des Club of Rome erstellte und von der VolkswagenStiftung finanzierte Studie &#8222;Die Grenzen des Wachstums&#8220; wurden im Rahmen des St. Gallen Symposiums 1972 der Öffentlichkeit vorgestellt und bewegt seither international eine Kontroverse um Wachstumsziele und Ressourcenverschwendung.</p>
<p>Inzwischen liegt eine globale Prognose bis 2052 vor: Jorgen Randers veröffentlichte 2012 im oekom Verlag einen neuen Bericht an den Club of Rome, genau 40 Jahre, nachdem „Die Grenzen des Wachstums“ erschienen, die so nachhaltig die Diskussion insbesondere um wirtschaftspolitische Zielsetzungen beeinflussten.</p>
<p>Mit seinem neuesten Buch greift Dr. Ulf Gerlach geschickt die Fragen auf, die zwar damals schon aufgeworfen, aber bis heute nicht befriedigend beantwortet wurden und daher wohl nur ansatzweise zu nachhaltigen Verhaltensänderungen führten: &#8222;Wohin geht die Reise?: Gesellschaftskritische Streifzüge im grenznahen Bereich&#8220; (Edition Octopus).</p>
<p>Obwohl der Untertitel des Buches eher ein Sachbuch erwarten lässt, trifft der Leser auf eine Erzählung in Ich-Form eines fiktiven Lehrers aus Berlin. Die Wahl der Handelnden sowie der Ort des Geschehens sind kein Zufall, ist doch Berlin weltberühmt für seine einstige Grenze bzw. Mauer, die Touristen aus aller Welt in großer Zahl jeden Tag anzieht.</p>
<p>Der 1987 am Brandenburger Tor ausgerufene Appell von Ronald Reagon an &#8222;Mr. Gorbatchev, tear down this wall!&#8220;, wurde 1989 Realität. Damit fiel nicht nur eine Mauer zwischen Ost- und Westberlinern, eine Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland, sondern auch die Grenze für ein Wirtschaftssystem, das sich zentralverwaltungswirtschaftlichen Diktaturen als überlegen erwies. Die Freiheit brachte aber in vielen Ländern auch die Übernahme des &#8222;American Way of Life&#8220;, der einem stereotypen Muster von Wohlstandszielen folgt. &#8222;Derzeit ist die deutsche Bewunderung für die USA als Musterland der Demokratie und Verfechterin von Freiheit und Toleranz, der Mythos, beschädigt&#8220;, schreibt Gerlach.</p>
<p>Mit der Frage &#8222;Wohin geht die Reise?&#8220; stellt Gerlach den Leser auf die Probe. Wer auf diese Frage automatisch eine Antwort mit Reisezielen in fernen Ländern erwartet, denkt möglicherweise eher grenzenlos, denn die Überwindung von Grenzen ist bei Fernreisen eine Selbstverständlichkeit, wie auch der damit verbundene Ressourceneinsatz. Gerlach liebt die Wortspiele, Konnotationen und Assoziationen.</p>
<p>Das Buch von Gerlach ist nicht normal: Auf 321 Seiten gelingt es dem Autor, nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sondern auch zugleich ein Sachbuch zu schreiben. Originell ist auch seine Idee, den Leser auf den letzten Seiten des Buches mit einem &#8222;alternativen Inhaltsverzeichnis&#8220; unter der Überschrift &#8222;Wenn die Urlaubstage verschmelzen und die wahren Inhalte der Erlebnisse deutlich werden&#8220; zu überraschen. Während das Inhaltsverzeichnis zu Beginn des Buches eine bloße Urlaubserzählung vorspiegelt, geordnet nach Urlaubstagen, kommt am Schluss heraus, dass sich Gerlach einer stringenten Logik bediente.</p>
<p>Es geht um die gespaltene Gesellschaft, die persönliche Leistungsfähigkeit, die Grenzen des materiellen Mehrwerts für das Individuum, die Grenzen des geordneten menschlichen Miteinanders, den Umgang mit Gesetzen, Konventionen und biologischen Grenzen, gesellschaftliche, politische, ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungen, eine Aufforderung zum Umdenken und um den Aufbruch zu neuen Ufern.</p>
<p>Das Buch beeindruckt außerdem mit eingestreuten &#8222;Urlaubsfotos&#8220;, für die Gerlach die anspruchsvolle Fotografin Melanie John gewinnen konnte. Schade nur, dass die Aufnahmen auf das Format des Buches beschränkt bleiben. Der Leser würde sicher oft gerne in die erstklassigen Bilder &#8222;hineinzoomen&#8220;, um die Farbfotos in ihrer vollen Ausdruckskraft zu genießen.</p>
<p>Gerlach ist schon aus seinen früheren Buchveröffentlichungen für seine Gründlichkeit und Sorgfalt bekannt, mit der er jedes Detail seiner Darstellungen recherchiert und reflektiert. &#8222;Nicht normal&#8220; ist daher auch sein umfassendes Literaturverzeichnis von 25 Seiten, die jede Erwähnung genau belegen, obwohl natürlich die Geschichte insgesamt fiktiv ist.</p>
<p>Dem Autor kommt seine Beobachtungsgabe zugute, wenn er die Lebensgewohnheiten von den vielen verschiedenen Berlinern beschreibt. Der Leser erfährt, wie immer wieder Grenzen überschritten und Menschen zugleich auch immer wieder Grenzen aufgezeigt werden oder an Grenzen stoßen.</p>
<p>Gerlach drängt den Leser nicht in eine bestimmte politische oder gar religiöse Richtung. Er befasst sich mit den Phänomenen unserer Zeit frei von jeder obskuren Esoterik. &#8222;Ständiges Wachstum ist irgendwie uncool geworden, da scheinen sich Kirchen, Gewerkschaften, Umweltschützer und sonstige Organisationen einig zu sein.&#8220;</p>
<p>&#8222;Unsere Überflussgesellschaft kreiert nicht nur Probleme, nein, sie bietet uns zugleich Lösungen an&#8220;, warnt Gerlach vor vorschnellen Schlüssen, mit der Abstellung von Wachstumszielen bereits Glück für alle zu bewirken.</p>
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		<title>Erstes Siegel für nachhaltige Finanzprodukte von der FNG</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 16:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) in Berlin hat erstmalig ein Siegel für besonders hervorzuhebende nachhaltige Finanzprodukte vergeben. NN Investment Partners hat dabei jeweils  ein FNG-Siegel mit einem von insgesamt drei Sternen für seinen NN (L) European Sustainable Equity Fonds und seinen NN (L) Global Sustainable Equity Fonds erhalten. Der Fachverband FNG bewertet nachhaltige Geldanlagen, die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) in Berlin hat erstmalig ein Siegel für besonders hervorzuhebende nachhaltige Finanzprodukte vergeben. NN Investment Partners hat dabei jeweils  ein FNG-Siegel mit einem von insgesamt drei Sternen für seinen NN (L) European Sustainable Equity Fonds und seinen NN (L) Global Sustainable Equity Fonds erhalten.</p>
<p>Der Fachverband FNG bewertet nachhaltige Geldanlagen, die klassische Kriterien wie Rentabilität, Liquidität und Sicherheit um ökologische, soziale und ethische Bewertungspunkte ergänzen. Diese Produkte beziehen in ihre Finanzanalyse den Einfluss von ESG-Kriterien, also hinsichtlich Umwelt, Sozialem und Governance, mit ein.</p>
<p>Das FNG ist seit 2001 in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz tätig. Zu seinen mehr als 160 Firmenmitgliedern zählen unter anderem Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Versicherungen, Ratingagenturen, Investmentgesellschaften, Vermögensverwalter, Finanzberater und NGOs, sowie Privatpersonen. Das FNG-Siegel für nachhaltige Publikumsfonds hat der Verband gemeinsam mit Finanzfachleuten und Akteuren der Zivilgesellschaft in einem dreijährigen Austausch erarbeitet.</p>
<p>Insgesamt wurden Siegel für 34 Fonds vergeben. Von den 34 Fonds, die den Mindestanforderungen und damit dem Qualitätsstandard für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum entsprechen, haben drei Fonds die höchste Auszeichnung – also drei Sterne – erhalten. 14 weitere Fonds haben zwei Sterne erreicht, 14 Fonds einen Stern und 3 Fonds keinen Stern. Auditor des FNG-Siegels ist Novethic.</p>
<p>Das Forschungszentrum für Nachhaltige Geldanlagen mit Sitz in Paris verfügt über langjährige Erfahrung mit dem Auditing von Fonds. Seit 2009 vergibt Novethic auch das SRI Label und seit 2013 das Green Fund Label. Der Nutzen des FNG-Siegels liegt nach Aussage des Verbandes in der Qualitätssicherung Nachhaltiger Geldanlagen, in Mindestanforderungen nach international anerkannten Normen, verringertem Zeit- und Kostenaufwand für Anleger und Fondsanbieter, sowie der Prüfung durch einen unabhängigen Auditor und insgesamt der allgemeinen Förderung des nachhaltigen Investmentmarkts.</p>
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		<title>Sky Solar Holdings neu im Kreis 30 börsennotierter Photovoltaikunternehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2015 01:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Cleantechrating]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Der chinesische Solarkraftwerksbetreiber Sky Solar Holdings Ltd. ist neu im Kreis der 30 börsennotierten Photovoltaikunternehmen mit dem weltweit höchsten Börsenwert, berichtet Max Deml, Chefredakteur Öko-Invest. Sky Solar wurde am 20. November 2015 zum Wochenschlusskurs von 6,82 US-Dollar in den PHOTON Photovoltaik-Aktien Index (PPVX) aufgenommen, so der Wortlaut einer Pressemitteilung. Der Index ist im August 2001 von der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der chinesische Solarkraftwerksbetreiber Sky Solar Holdings Ltd. ist neu im Kreis der 30 börsennotierten Photovoltaikunternehmen mit dem weltweit höchsten Börsenwert, berichtet Max Deml, Chefredakteur Öko-Invest. Sky Solar wurde am 20. November 2015 zum Wochenschlusskurs von 6,82 US-Dollar in den PHOTON Photovoltaik-Aktien Index (PPVX) aufgenommen, so der Wortlaut einer Pressemitteilung. Der Index ist im August 2001 von der Öko Invest GmbH (Wien) und dem Solarstrom-Magazin PHOTON (Aachen) aufgelegt worden. &#8222;Mit einer Marktkapitalisierung von 311 Millionen Dollar nimmt Sky Solar dort den 30. Platz ein und verdrängte den US-amerikanischen Wechselrichterhersteller Enphase Energy Inc., dessen Börsenwert seit Anfang 2015 um rund 88% auf 77 Millionen Dollar gesunken ist.&#8220;</p>
<p>Sky Solar Holdings (ISIN US83084J1034, Börsensymbol SKYS,<a href="http://www.skysolargroup.com">www.skysolargroup.com</a>) kam im November 2014 an die Börse Nasdaq. Der Ausgabepreis des US-Zertifikats (ADR), das acht Aktien repräsentiert, lag vor gut einem Jahr bei 8,00 US-Dollar (der Streubesitz lag aber lange unter der für eine PPVX-Aufnahme nötigen Grenze von 25 Prozent).</p>
<p>Sky Solar ist nach Angaben des Anbieters in der Entwicklung und Umsetzung von Solarkraftwerksprojekten sowie im Betrieb der Anlagen in Asien, Süd- und Nordamerika, Europa und Afrika tätig. Das im Oktober 2009 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hong Kong und Eintragung auf den Cayman Islands erwirtschaftete 2014 mit rund 150 Beschäftigten bei einem Umsatz von 32,4 Millionen Dollar (-11%) einen Verlust von 72,7 Millionen Dollar (nach 53,8 Millionen Dollar in 2013). Im zweiten Quartal 2015 (für das dritte Quartal liegen noch keine Zahlen vor) stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent auf 12,6 Millionen Dollar, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) drehte dabei von einem Verlust (0,2 Millionen Dollar) auf einen Gewinn von 4,5 Millionen Dollar.</p>
<p>Zum 30. Juni 2015 habe das Unternehmen Solarparks mit insgesamt 93,2 Megawatt in Betrieb (davon z.B. 23 MW in Griechenland, 26,9 Megawatt waren zu diesem Zeitpunkt im Bau. Bereit zur Realisierung waren nach Angaben von Sky Solar insgesamt 276,3 Megawatt, und die Pipeline mit Projekten in der Entwicklungsphase bezifferte man mit 1,0 Gigawatt. &#8222;Neben der Entwicklung und dem Betrieb von Kraftwerken verkauft Sky Solar auch PV-Systeme, Module, Komponenten und Leitungen an Versorger und andere Betreiber und bietet auch Engineering-, Management- und Wartungs-Dienstleistungen für Solarparks an. Die Einnahmen im zweiten Quartal 2015 stammten überwiegend aus Stromverkäufen und wurden jeweils ungefähr zur Hälfte in Asien sowie in Nordamerika und Europa erzielt. Trotz eines Kursrückgangs von fast 50% seit Jahresanfang 2015 ist die Aktie mit dem 10-fachen Jahresumsatz noch vergleichsweise hoch bewertet&#8220;, heißt es in der Pressemeldung weiter. </p>
<p>Der Gründer, Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende von Sky Solar, Weili Su, gehörte von 2001 bis 2004 zum Vorstand des (inzwischen aus dem PPVX ausgeschiedenen) Solarkonzerns Yingli Green Energy. Die übrigen drei Vorstandsmitglieder – Amy (Yi) Zhang, Andrew (Jianmin) Wang und Zhi Hao – waren zuvor im Management des chinesischen Solarkonzern Suntech Power Holdings Co. Ltd. tätig.</p>
<p>Die neue PPVX-Aktie ist anfänglich mit rund 3,2 Prozent im Index gewichtet und belegt mit rund 311 Millionen Euro Börsenwert derzeit den letzten Platz nach JA Solar (404 Millionen Euro). Der Börsenwert der 30 PPVX-Firmen liegt zwischen rund 311 Millionen Euro und rund 5,1 Millliarden Euro (First Solar). Nicht berücksichtigt ist hierbei die Hanergy Thin Film Power Group mit zuletzt noch 10,7 Milliarden Euro, da deren Aktie seit Mai 2015 vom Handel suspendiert ist. 16 der 30 PPVX-Unternehmen haben ihren Sitz in Asien, davon 12 in China und vier in Taiwan. Die restlichen 14 verteilen sich auf die USA (8), Deutschland (2), Norwegen (2), Israel (1) und die Schweiz (1).</p>
<p>Seit Jahresanfang liegt der PPVX mit minus 9,9 Prozent rund neun Prozentpunkte hinter seinem Vergleichswert, dem Erdölaktienindex NYSE Arca Oil (minus 0,7 Prozent). In den Jahren 2003 bis 2014 gewann der PPVX 450 Prozent hinzu, der NYSE Arca Oil rund 161 Prozent. Die Marktkapitalisierung der 30 PPVX-Unternehmen beträgt rund 44 Milliarden Euro.</p>
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		<title>Mit Transparenz in neue Anlageklasse</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2015 14:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Cleantechrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Unerschöpfliche Energie, unbegrenzt verfügbar, gratis. Ein Traum? &#8222;Mitnichten. Mit der Sonne&#8220; schreiben Ingmar Kruse und Daniela Kramer in ihrem Beitrag zum Buch &#8222;Cleantech Rating&#8220;, &#8222;wird die größte Energiequelle angezapft, die den Menschen derzeit und auf absehbare Zeit zur Verfügung steht.&#8220; Ob nun noch vier oder fünf Milliarden Jahre, sei für die Menschheit realistisch betrachtet wohl [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unerschöpfliche Energie, unbegrenzt verfügbar, gratis. Ein Traum? &#8222;Mitnichten. Mit der Sonne&#8220; schreiben <a href="http://www.sunsniffer.de/">Ingmar Kruse und Daniela Kramer</a> in ihrem Beitrag zum Buch &#8222;Cleantech Rating&#8220;, &#8222;wird die größte Energiequelle angezapft, die den Menschen derzeit und auf absehbare Zeit zur Verfügung steht.&#8220; </p>
<p>Ob nun noch vier oder fünf Milliarden Jahre, sei für die Menschheit realistisch betrachtet wohl nicht relevant. &#8222;Aber wir können sie jetzt nutzen und die Investitionen, die jetzt in die photovoltaischen Energiegeneratoren fließen, werden sogar nächsten Generationen noch direkt zugutekommen.&#8220; Denn eine Photovoltaik-Anlage („ PV-Anlage“) sei quasi verschleißfrei &#8211; wenn die Qualität stimmt und sie gut funktioniert. Ist das gegeben, kann eine PV-Anlage mehrere Jahrzehnte lang einen stabilen Steady Revenue Stream produzieren, bei nur wenigen Jahren Amortisationszeit &#8211; auch der energetischen. </p>
<p>Danach werden aufgrund kostenfreier Primärenergie nur noch Erträge erwirtschaftet, rechnen Kruse und Kramer vor, die Kosten für die Instandhaltung sind bei gut funktionierenden Anlagen marginal. &#8222;Das Ergebnis ist ein erstaunliches und doch reales Paradoxon, nämlich eine Win-Win-Situation für alle: für den Investor und für die Umwelt, eine ökologisch-ökonomische Maximalsituation.&#8220;</p>
<p>Die Voraussetzungen dafür zu überprüfen, kann Gegenstand eines Cleantech Ratings sein, neben den technologischen Kriterien beispielsweise die standortbedingten. Sonnenlicht steht grundsätzlich überall zur Verfügung, aber die geografischen, klimatischen und witterungsbedingten Standortparameter sind global betrachtet äußerst divers. Daraus lassen sich jedoch &#8211; wie Kruse und Kramer in ihrem Beitrag zum Buch beleuchten &#8211; längst nicht Rückschlüsse der Art ziehen, dass höhere Breitengrade zur Nutzung der Photovoltaik etwa weniger gut geeignet wären als beispielsweise die Äquatorialregionen.</p>
<p>Bei all dem (Sonnen-) Licht gibt es auch Schatten: Zur Sicherung der Leistungsfähigkeit müssen mindestens einige der Anlagenfunktionsparameter überwacht werden, und dieser Punkt war bislang nicht im Fokus des Interesses &#8211; weder bei Herstellern noch bei Investoren. &#8222;Hersteller haben üblicherweise keine Möglichkeit, das Ergebnis ihrer Produktion zu überprüfen, weil die Latency, die Latenz-Zeit zwischen Herstellung und Funktions-Feedback, zu lang ist&#8220;, sagen die beiden <a href="http://www.stormenergy.com/">Experten aus Nürnberg</a>: &#8222;Gerade bei neuen Zelltechnologien gibt es keine Langzeitstudien, und so können kostenintensive Rückrufaktionen die Folge sein. Hinzu kommt -die reale Gefahr besteht -, dass das herstellende Unternehmen die Kosten bei möglichen Schäden nicht mehr tragen kann und sogar Versicherungsabdeckungen überstiegen werden können.&#8220;</p>
<p>Kruse und Kramer zeigen in ihrem Beitrag zum Buch auf, wie die letzten Schwierigkeiten beim Investment in Solarenergie überwunden werden können.</p>
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