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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; ETF-Rating</title>
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		<title>Das Nullsummenspiel in der Aktiv-Passiv-Debatte: Eine spieltheoretische Analyse</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 08:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um aktives und passives Investieren wird oft mit der sogenannten Nullsummenspiel-Theorie begründet. Duncan Lamont, Head of Research and Analytics bei Schroders, argumentiert jedoch, dass diese Theorie zu einfach gedacht ist und in der Praxis nicht in ihrer reinen Form funktioniert. Eine spieltheoretische Analyse seines Marktkommentars zeigt, dass der Markt weit komplexer ist und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um aktives und passives Investieren wird oft mit der sogenannten Nullsummenspiel-Theorie begründet. Duncan Lamont, Head of Research and Analytics bei Schroders, argumentiert jedoch, dass diese Theorie zu einfach gedacht ist und in der Praxis nicht in ihrer reinen Form funktioniert. Eine spieltheoretische Analyse seines Marktkommentars zeigt, dass der Markt weit komplexer ist und sich durch strategische Interaktionen zwischen unterschiedlichen Akteuren auszeichnet.</p>
<p>In der Spieltheorie beschreibt ein Nullsummenspiel eine Situation, in der der Gewinn eines Spielers genau dem Verlust eines anderen entspricht. In der Finanzwelt bedeutet dies, dass die Outperformance eines aktiven Anlegers immer auf Kosten eines anderen gehen muss. Lamont beschreibt dieses Prinzip folgendermaßen: „Nach der Nullsummenspiel-Theorie müssen die kombinierten Renditen aller aktiven Anleger (vor Gebühren) in einem Markt der Marktrendite entsprechen. Damit ein aktiver Anleger eine Outperformance erzielt, muss ein anderer nämlich unterdurchschnittlich abschneiden.“ Dies klingt zunächst schlüssig, doch er betont, dass die Theorie in der Praxis oft falsch angewandt wird. Ein wesentliches Problem besteht darin, dass alle aktiven und passiven Investoren als homogene Gruppen betrachtet werden.</p>
<p>Ein zentrales Argument gegen die Nullsummenspiel-Hypothese ist, dass sich die Struktur des Marktes verändert hat. Lamont weist auf die zunehmende Verbreitung sogenannter „neo-passiver“ ETFs hin: „Allein in den USA gibt es inzwischen mehr als sechsmal so viele davon wie traditionelle ETFs, und die Zuflüsse in diese Strategien waren von Anfang 2018 bis Ende Juli 2024 um 50 % höher als in traditionellen ETFs.“ Diese ETFs bilden nicht einfach den gesamten Markt ab, sondern treffen gezielte Entscheidungen, etwa durch eine Sektor- oder Stilgewichtung. Spieltheoretisch betrachtet bedeutet dies, dass sie nicht mehr als klassische passive Akteure agieren, sondern aktiv in den Markt eingreifen. Ein Investor, der beispielsweise einen Technologie-ETF kauft, trifft eine bewusste Allokationsentscheidung. Dies bestätigt Lamonts These: „Man sollte keinen Hehl daraus machen: Der Aufstieg neo-passiver Strategien führt zu aktiven Entscheidungen bei der Aktienauswahl, ob bewusst oder unbewusst.“</p>
<p>Ein weiteres spieltheoretisch relevantes Element ist die Dynamik von Markttransaktionen. Ein völlig passiver Investor, der einfach nur den Markt hält, existiert in der Realität kaum. Markteintritte und -austritte, Index-Neugewichtungen oder IPOs erzeugen zwangsläufig Handelsbewegungen. Lamont führt aus: „Alle diese Arten von Transaktionen bieten Möglichkeiten für einen Vermögenstransfer von passiven zu aktiven Anlegern.“ Dies entspricht spieltheoretisch einem dynamischen Spiel mit asymmetrischen Informationsvorteilen. Aktive Investoren können sich im Vorfeld positionieren, während passive Fonds erst reagieren, wenn beispielsweise eine Aktie in einen Index aufgenommen wird. Diese Situation führt dazu, dass passive Anleger oft zu höheren Preisen kaufen müssen, wodurch sich für aktive Investoren Chancen ergeben.</p>
<p>Ein besonders eindrückliches Beispiel für diese Problematik sind Anleihemärkte. Hier ist die passive Replikation besonders schwierig, da Anleihen regelmäßig neu begeben werden. Lamont nennt konkrete Zahlen: „Einer der größten ETFs auf Hochzinsanleihen blieb in den fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2024 um 0,6 % p.a., in den 10 Jahren um 0,9 % p.a. und seit seiner Auflegung im Jahr 2007 um 1,5 % p.a. hinter seiner Benchmark zurück.“ In spieltheoretischer Sprache könnte man sagen, dass passive Strategien in einem iterativen Spiel gegen sich selbst verlieren, weil sie gezwungen sind, ineffizient zu handeln.</p>
<p>Die spieltheoretische Perspektive zeigt also, dass der Markt kein statisches Nullsummenspiel ist, sondern ein dynamisches System mit strategischen Interaktionen. Lamont zieht daraus den Schluss: „Es lässt sich also festhalten, dass es für aktive Strategien eben nicht unmöglich ist, ihre passiven Pendants nach Abzug von Gebühren zu schlagen.“ Das bedeutet nicht, dass jeder aktive Manager zwangsläufig gewinnt. Vielmehr ergibt sich ein differenzierteres Bild, in dem Marktstruktur, Informationsvorsprünge und Handelsmechanismen eine zentrale Rolle spielen. Oder, um Lamonts Fazit aufzugreifen: „Es ist daher an der Zeit, die eigenen Überzeugungen über aktives und passives Management zu überdenken.“</p>
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		<title>Technologieaktien und ETFs: Eine gefährliche Dynamik</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 10:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen der „Mag7“ – Apple, Nvidia, Alphabet, Meta, Amazon, Tesla und Microsoft – für das vierte Quartal 2024 steht bevor. Nach den beeindruckenden Kursgewinnen im Jahr 2024 sind die Erwartungen der Märkte hoch. Doch genau diese Dynamik birgt Risiken, wie Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der apoBank, eindrucksvoll erklärt. In einem Kommentar [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen der „Mag7“ – Apple, Nvidia, Alphabet, Meta, Amazon, Tesla und Microsoft – für das vierte Quartal 2024 steht bevor. Nach den beeindruckenden Kursgewinnen im Jahr 2024 sind die Erwartungen der Märkte hoch. Doch genau diese Dynamik birgt Risiken, wie Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer der apoBank, eindrucksvoll erklärt.  </p>
<p>In einem Kommentar weist Pfingsten auf die überproportionale Gewichtung der führenden US-Technologieaktien in börsengehandelten Indexfonds (ETFs) hin – und die damit verbundenen Gefahren:  </p>
<p>„Anleger, die ihr Risiko im Portfolio verringern wollen, investieren gerne in den marktbreiten S&#038;P 500-Aktienindex. Dabei wissen viele nicht, dass die Mag7 zuletzt mehr als die Hälfte zur Wertentwicklung dieses Indexes beigetragen haben – dabei beträgt ihre Marktkapitalisierung lediglich 30 Prozent.“  </p>
<p>Diese Aussage beleuchtet einen grundlegenden Mechanismus der passiven Investmentstrategien: Je stärker die großen Technologiewerte performen, desto mehr Kapital fließt in diese Unternehmen zurück, da ETFs automatisch Anteile entsprechend ihrer Indexgewichtung nachkaufen. Pfingsten warnt:  </p>
<p>„Ohne es zu wissen, zocken viele Anleger auf Technologiewerte und ignorieren damit die goldene Börsenregel, nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Die passive ETF-Dynamik verstärkt den Effekt: Je stärker die MAG 7 performen, desto mehr Kapital fließt durch Nachkäufe in dieselben Unternehmen – ein Kreislauf, der die Diversifikationsregel vollends aushebelt.“  </p>
<p>Diese Entwicklung kann für Anleger gefährlich werden, denn eine Korrektur der stark übergewichteten Technologiewerte könnte die positive Marktstimmung schnell ins Negative kippen lassen. Pfingsten empfiehlt Anlegern daher, genauer hinzusehen und das Risiko im Portfolio aktiv zu steuern.  </p>
<p>Wer tiefer in die Materie eintauchen und die Mechanismen von ETFs besser verstehen möchte, dem sei das Buch „Exchange Traded Fund-Rating“ aus dem Bank-Verlag empfohlen. Es bietet eine fundierte Analyse und Bewertung von ETFs und hilft Anlegern, die Dynamik hinter diesen beliebten Anlagevehikeln zu durchschauen.  </p>
<p>Reinhard Pfingstens Analyse zeigt, wie die Struktur des ETF-Marktes unbewusst zu Klumpenrisiken führen kann. Die Übergewichtung der Mag7 in marktbreiten Indizes wie dem S&#038;P 500 verdeutlicht, dass passive Anlagestrategien nicht immer gleichbedeutend mit Diversifikation sind. Anleger sollten die Risiken einer zu hohen Abhängigkeit von Technologiewerten im Auge behalten – insbesondere in einem Jahr, in dem Marktreaktionen auf Quartalszahlen hoch ausfallen könnten.  </p>
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		<title>Geldanlage zwischen Ertragschancen, Regulatorik &amp; Verbraucherschutz</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 13:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Handelsblatt Banken-Gipfel 2024 trafen sich Erik Podzuweit, Gründer und CEO von Scalable Capital, und Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztip, zu einem kontroversen Streitgespräch über die Zukunft der Geldanlage in Deutschland und Europa. Unter dem Titel &#8222;Geldanlage zwischen Ertragschancen, Regulatorik &#038; Verbraucherschutz&#8220; diskutierten die beiden Experten über Themen wie die Bedeutung von ETFs, die Herausforderungen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Handelsblatt Banken-Gipfel 2024 trafen sich Erik Podzuweit, Gründer und CEO von Scalable Capital, und Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von Finanztip, zu einem kontroversen Streitgespräch über die Zukunft der Geldanlage in Deutschland und Europa. Unter dem Titel &#8222;Geldanlage zwischen Ertragschancen, Regulatorik &#038; Verbraucherschutz&#8220; diskutierten die beiden Experten über Themen wie die Bedeutung von ETFs, die Herausforderungen der Kapitalmarktunion und die Risiken neuer Anlageformen wie Krypto-ETFs.</p>
<p>Erik Podzuweit hob zu Beginn des Gesprächs die Fortschritte in der Finanzbildung hervor. „Die Qualität der Finanzbildung, die inzwischen im Internet verfügbar ist, hat sich deutlich verbessert“, lobte er. Insbesondere die Verbreitung von ETFs (Exchange Traded Funds) sieht Podzuweit als eine „gigantische Erfolgsgeschichte in Deutschland“. Er verwies auf den wachsenden Anteil von ETFs an der Vermögensbildung der Deutschen und verglich diesen mit anderen europäischen Märkten wie Großbritannien. In Deutschland hätten immer mehr Anleger erkannt, dass ETFs eine kostengünstige und transparente Möglichkeit zur Geldanlage bieten.</p>
<p>Hermann-Josef Tenhagen stimmte grundsätzlich zu, warnte jedoch vor den Risiken, die mit neuen Anlageformen wie Krypto-ETFs verbunden sind. „Krypto-ETFs haben ein ganz anderes Risikoprofil“, betonte Tenhagen. Diese Produkte seien nicht mit traditionellen ETFs vergleichbar und könnten vor allem für unerfahrene Anleger erhebliche Risiken bergen.</p>
<p>Ein weiteres Thema der Diskussion waren die Riester-Verträge und die aktuellen Ideen, die Investments aus diesen Verträgen zu transferieren. Tenhagen äußerte sich skeptisch zu den bisherigen Reformbemühungen und wies auf die Komplexität und die begrenzte Attraktivität der Riester-Produkte hin. Podzuweit lenkte die Diskussion auf die Bedeutung von Einlagen und Versicherungen, die nach wie vor die wichtigsten Anlageprodukte in Europa seien. Er betonte, dass es wichtig sei, den Anlegern mehr Optionen zu bieten und den Wettbewerb zu fördern.</p>
<p>Podzuweit plädierte leidenschaftlich für mehr Innovation und Wettbewerb auf EU-Ebene. „Ich kann das Gequatsche um die Kapitalmarktunion nicht mehr hören“, sagte er und forderte konkrete Maßnahmen, um die europäische Finanzindustrie zu stärken. Als Beispiel nannte er die automatische Steuerabführung durch Finanzdienstleister, die in vielen Ländern bereits Praxis sei, in der EU jedoch oft durch unterschiedliche nationale Regelungen erschwert werde.</p>
<p>Tenhagen wies darauf hin, dass die politische Unterstützung für die Kapitalmarktunion in Deutschland begrenzt sei. „Die gelbe Partei, die mehr als alle anderen für Europa steht, wird in den neuen Bundesländern als 1%-Partei gesehen“, sagte er und deutete damit die Schwierigkeiten an, die europäische Integration in der Finanzpolitik durchzusetzen. Zudem verwies er auf die wiederkehrenden Regulierungswellen, die durch Finanzskandale ausgelöst würden und regelmäßig zu Verschärfungen führten.</p>
<p>Ein Punkt der Diskussion war die Frage, wie in Deutschland eine stärkere Börsenkultur etabliert werden kann. Podzuweit unterstrich, dass dies nicht erreicht werde, indem Börsengänge immer schwieriger gemacht und durch immer mehr Regulierungen erschwert würden. „Mehr Börsenkultur entsteht nicht durch mehr Regulierung“, so Podzuweit. Er forderte stattdessen eine Vereinfachung der Vorschriften, um Start-ups und Unternehmen den Zugang zu Kapitalmärkten zu erleichtern und so Innovationen zu fördern.</p>
<p>Das Streitgespräch zwischen Podzuweit und Tenhagen zeigte die Spannungen auf, die derzeit die Diskussion um die Zukunft der Geldanlage in Deutschland und Europa prägen. Während Podzuweit für mehr Wettbewerb und weniger Regulierung plädierte, um Innovationen zu fördern und Anlegern mehr Freiheit zu bieten, warnte Tenhagen vor den Risiken, die mit einem zu lockeren Regulierungsrahmen einhergehen könnten, sieht aber in weiterer Regulierung nicht die Lösung. Beide waren sich einig, dass die Finanzbildung der Verbraucher entscheidend ist, um in einem zunehmend komplexen Anlageumfeld die richtigen Entscheidungen zu treffen.</p>
<p>Die Zukunft der Geldanlage wird von der Fähigkeit abhängen, die richtigen Balance zwischen Ertragschancen, Regulatorik und Verbraucherschutz zu finden. Die Diskussion verdeutlichte, dass es hierbei keine einfachen Antworten gibt, sondern dass kontinuierlich an Lösungen gearbeitet werden muss, die den Anforderungen aller Marktteilnehmer gerecht werden.</p>
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		<title>Noch viel Potential für Wertpapieranlagen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 09:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Die Anleger in Deutschland haben auf die Niedrigzinsen und die Herausforderungen in der Altersvorsorge reagiert und wenden sich verstärkt Investitionen am Kapitalmarkt zu“, kommentiert Kai Friedrich, CEO der ebase, die Ergebnisse der aktuellen Studie „Anlageverhalten und Trends bei Privatanlegern in Deutschland: Wertpapierinvestments“, die ebase auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 1.000 Privatpersonen erstellt hat. So [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Anleger in Deutschland haben auf die Niedrigzinsen und die Herausforderungen in der Altersvorsorge reagiert und wenden sich verstärkt Investitionen am Kapitalmarkt zu“, kommentiert Kai Friedrich, CEO der ebase, die Ergebnisse der aktuellen Studie „Anlageverhalten und Trends bei Privatanlegern in Deutschland: Wertpapierinvestments“, die ebase auf Basis einer repräsentativen Befragung unter 1.000 Privatpersonen erstellt hat. So hat sich die Zahl der Wertpapieranleger von 2019 bis 2021 von zuvor 28 Prozent auf nunmehr 37 Prozent erhöht. „Zwar liegt immer noch viel Kapital auf zinslosen Sparbüchern, aber der Trend zu Anlagen mit größerem Renditepotential ist eindeutig, das ist für die Anleger sowie die deutsche Volkswirtschaft gleichermaßen ein gutes Zeichen“, erklärt Friedrich.</p>
<p>Nach den Ergebnissen der Umfrage wird der Anteil der Aktien- und Fondsbesitzer auch weiter steigen: 17 Prozent der Befragten planen, ihre Wertpapierbestände künftig aufzubauen. Vor zwei Jahren waren dies noch nur 12 Prozent. „Sehr positiv ist, dass der langfristige Vermögensaufbau und die Altersvorsorge am häufigsten als Grund für die Wertpapieranlage genannt werden. Das deutet darauf hin, dass wir es nicht mit einem kurzfristigen Trading-Phänomen zu tun haben“, stellt Friedrich fest. Außerdem wurden von den Befragten der Inflations- und der Krisenschutz als wichtigste Entscheidungskriterien für eine Anlage in Wertpapieren genannt. Bei den gewählten Investments nehmen Aktien und aktive Investmentfonds die Spitzenplätze ein.</p>
<p>Auf Rang drei folgen bereits Exchange Traded Funds (ETFs), die gegenüber 2019 stark zulegen konnten. Weniger gefragte sind hingegen Zertifikate und Derivate. Ähnlich sind auch die Einschätzungen, wie Privatanleger zukünftig an der Börse investieren wollen. 37 Prozent beabsichtigen, in Aktien zu investieren, knapp dahinter folgen aktiv gemanagte Investmentfonds (32%) und ETFs (31%).</p>
<p>Die Umfrage gibt auch Hinweise, weshalb mit 25 Prozent ein doch signifikanter Anteil der Deutschen auch weiterhin nicht vorhat, in Wertpapiere zu investieren. Zum einen wird hier häufig ein geringer Wissensstand genannt, zum anderen aber auch, dass bisher einfach keine entsprechenden Investments angeboten wurden. „Dies zeigt, dass es für engagierte Wertpapierberater noch reichlich Potenzial gibt, Kunden von den langfristigen Vorteilen einer Kapitalanlage zu überzeugen“, sagt der ebase-CEO. Erfreulich sei zudem, dass der Anteil der Wertpapier-Skeptiker abnehme, 2019 waren es noch 38 Prozent.</p>
<p>Den Wünschen und Nachfragen der Wertpapier-Kunden kommt ebase mit einem breiten Produkt- und Serviceangebot entgegen. So können Anleger auf rund 9.000 Investmentfonds, ca. 1.200 ETFs sowie je nach Interesse auch zahlreiche andere Wertpapiere zurückgreifen. „Zudem verfügen wir über ein umfangreiches Angebot an Fonds- und ETF-Sparplänen, auch als VL-Anlage. Damit sind wir als eine der führenden B2B-Banken in Deutschland eine starke Anlaufstelle für die Wertpapieranlage“, erklärt ebase-CEO Friedrich.</p>
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		<title>Die Welt ist hauptsächlich Amerika &#8211; MSCI-World</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2021 13:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor Jahrzehnten entwickelten Finanzwissenschaftler eine ganz neue Idee der Anlage in Aktien: Anleger sollten sich fernhalten von Einzelaktien, besonders, wenn sie aus dem eigenen Heimatland stammen, und stattdessen in ein „Weltportfolio“ investieren. Denn, das schreibt die DZ BANK in ihrem Research, &#8222;so könne der Anleger vom Wachstum der Weltwirtschaft profitieren. Gleichzeitig wäre er ausreichend geschützt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Jahrzehnten entwickelten Finanzwissenschaftler eine ganz neue Idee der Anlage in Aktien: Anleger sollten sich fernhalten von Einzelaktien, besonders, wenn sie aus dem eigenen Heimatland stammen, und stattdessen in ein „Weltportfolio“ investieren.</p>
<p>Denn, das schreibt die DZ BANK in ihrem Research, &#8222;so könne der Anleger vom Wachstum der Weltwirtschaft profitieren. Gleichzeitig wäre er ausreichend geschützt vor unliebsamen Überraschungen und Krisen in einzelnen Ländern und Sektoren. Gilt der Diversifikationsgedanke auch heute noch?&#8220;</p>
<p>&#8222;Anleger, die heute auf den Index setzen, kaufen sich zu 65% US-Aktien in das Depot. Dies ist die höchste Gewichtung amerikanischer Titel in den vergangenen 40 Jahren. Dagegen sind Aktien aus China und Indien, der zweit- und sechstgrößten Volkswirtschaft der Welt, im Index überhaupt nicht vertreten.&#8220; Wer in den MSCI-World-Index per indexbasiertem Fonds, ETF, CFD oder einem anderen Finanzinstrument investiert, wird an den überdurchschnittlichen Wachstumsraten dieser Länder weiterhin nicht teilhaben.</p>
<p>&#8222;Investoren, die sich jetzt Sorgen über das Klumpenrisiko im MSCI-World-Index machen, sind weniger wegen des allgemein hohen US-Anteils im Index besorgt, als vielmehr wegen der hohen Gewichtung amerikanischer Technologie- und Internetunternehmen. Aktien wie Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet und Facebook dominieren. Nvidia und Tesla sind weitere Schwergewichte im US-Technologiesektor. Diese sieben Titel stellen zusammen 18% des Index.&#8220; Die entscheidende Frage für Anleger ist aus Sicht des DZ BANK Research, ob sich im MSCI World wieder eine Blase gebildet hat, wie es in früheren Phasen, zum Beispiel in Japan, der Fall war.</p>
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		<title>ETF-Anleger haben das Nachsehen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 08:44:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele Gesundheits-Unternehmen sind kürzlich an die Börse gegangen. &#8222;Der Prothesen-Hersteller Otto Bock dürfte bald folgen&#8220;, vermutet Kai Brüning, Senior Portfolio Manager Healthcare, apoAsset. Doch die ersten Aktien eines Börsendebüts (englisch IPO) sind meist nur wenigen vorbehalten. Portfoliomanager Kai Brüning erläutert, warum aktive Fonds dabei im Vorteil sind und auf welche Faktoren es ankommt. 413 Gesundheits-Unternehmen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Gesundheits-Unternehmen sind kürzlich an die Börse gegangen. &#8222;Der Prothesen-Hersteller Otto Bock dürfte bald folgen&#8220;, vermutet Kai Brüning, Senior Portfolio Manager Healthcare, apoAsset. Doch die ersten Aktien eines Börsendebüts (englisch IPO) sind meist nur wenigen vorbehalten. Portfoliomanager Kai Brüning erläutert, warum aktive Fonds dabei im Vorteil sind und auf welche Faktoren es ankommt.</p>
<p>413 Gesundheits-Unternehmen sind in den vergangenen zwölf Monaten weltweit an die Börse gegangen. Beispiele sind Synlab, die größte medizinische Laborkette Europas, und Nyxoah, das mit Medizintechnik gegen Schlafapnoe erfolgreich ist. Die Aktienkurse der vielen Börsenneulinge sind seitdem im Schnitt um 65% gestiegen, unabhängig davon, ob der IPO gestern oder vor einem Jahr war.</p>
<p>Die Welle hat teilweise auch unreife Kandidaten mit fraglichen Ratings an die Börse gespült. &#8222;Als Fondsmanager beteiligen wir uns nur an ausgewählten IPOs. Eine schöne Story reicht dafür nicht. Vielmehr achten wir im Detail auf eine stabile Finanzierung, die Innovationsstärke, den medizinischen Mehrwert, das Geschäftsmodell und die Wettbewerbsposition. Dabei sprechen wir vorab auch persönlich mit dem Management der Börsendebütanten selbst&#8220;, so Kai Brüning.</p>
<p>Für Unternehmen kann ein Börsengang unterschiedliche Ziele haben: Eine andere Eigentümerstruktur, falls ein Gesellschafter seine Anteile platzieren möchte, oder eine breitere Eigentümerbasis, um mehr Geld in die Zukunftsfähigkeit investieren zu können. Der erwartete Börsengang des deutschen Prothesenherstellers Otto Bock für Anfang 2022 könnte eine Kombination von beidem sein.</p>
<p>Der Erfolg einer Firma – und damit einer Volkswirtschaft – hängt maßgeblich davon ab, wie viel sie investieren kann und natürlich wie sie investiert. &#8222;Ein Börsengang,&#8220; doziert Kai Brüning, &#8222;sei es mit Aktien oder Anleihen, ist für die Finanzierung eine sehr direkte Möglichkeit. Am Primärmarkt fließt das neu eingeworbene Geld direkt an die Aktiengesellschaft. Fonds, die sich daran beteiligen, fördern also direkt Innovationen und Wachstum – und sind Teilhaber an den Erfolgen.&#8220;</p>
<p>Börsengänge und Kapitalerhöhungen zeigen einen wichtigen Unterschied zwischen passiven Indexfonds (ETFs) und aktiv gemanagten Fonds, die gezielt investieren können. ETFs bilden in der Regel Indizes nach: Je mehr Geld ihnen zufließt, desto mehr investieren sie am Sekundärmarkt in die immer gleichen Unternehmen eines Index – und das absolut unreflektiert. Von den Milliarden Euros, die in den vergangenen Jahren in ETFs geflossen sind, haben die Firmen, deren Aktien gekauft wurden, keinen Cent gesehen. Falls sie zu einem Index gehörten, profitierten sie nur darüber, dass ihr Wert durch die Liquiditätsflut stieg.</p>
<p>Anders verhält es sich bei den meisten aktiv gemanagten Fonds. Von diesen kommt das Geld für Investitionen. Der direkte Austausch zwischen den Unternehmen und diesen Fonds vor einem Börsengang bzw. einer Kapitalerhöhung spielt dabei eine zentrale Rolle. Falls es bei Otto Bock zum Börsengang kommt, dürfte dessen Führung daher vor allem mit aktiven Gesundheitsfonds den Kapitalbedarf erörtern – wie zum Beispiel mit Apo Asset Management oder Medical Strategy.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ETFs schließen Outperformance per Definition aus</title>
		<link>http://www.everling.de/etfs-schliessen-outperformance-per-definition-aus/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2021 07:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[ETF-Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Fondsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hohe Informationseffizienz im europäischen Aktienmarkt macht es aktiven Fondsmanagern schwer, hier einen dauerhaften Wissensvorsprung zu erzielen, der ihnen Vorteile bei der Auswahl von Einzelaktien bringen könnte. So lehrt es schon die Effizienzmarkttheorie seit Jahrzehnten. Wie die Analysen von Ratingagenturen wie Morningstar immer wieder zeigen, schneidet deshalb der Durchschnitt der Fondsmanager in der Regel langfristig [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die hohe Informationseffizienz im europäischen Aktienmarkt macht es aktiven Fondsmanagern schwer, hier einen dauerhaften Wissensvorsprung zu erzielen, der ihnen Vorteile bei der Auswahl von Einzelaktien bringen könnte. So lehrt es schon die Effizienzmarkttheorie seit Jahrzehnten.</p>
<p>Wie die Analysen von Ratingagenturen wie Morningstar immer wieder zeigen, schneidet deshalb der Durchschnitt der Fondsmanager in der Regel langfristig nicht besser ab als der europäische Leitaktienindex EURO STOXX 50. Über den Einsatz geeigneter Risikoprämien ist aber eine langfristige und vor allem systematische und prognosefreie Outperformance gegenüber der Benchmark auch auf sehr informationseffizienten Märkten zu generieren. </p>
<p>„Mit dem EquityFlex erzielen wir seit über sechs Jahren einen überdurchschnittlichen Gewinn auf dem US-Aktienmarkt. Das Erfolgsrezept dahinter, die Vereinnahmung von Volatilitätsprämien, nutzen wir mit dem EuroEquityFlex jetzt für den europäischen Aktienmarkt“, sagt Carsten Hermann, Geschäftsführer FERI Trust GmbH. Der EuroEquityFlex sei damit eine Alternative zu ETFs, die eine Outperformance per Definition ausschließen und aktiv gemanagten Aktienfonds.</p>
<p>Basis der Investmentstrategie im EuroEquityFlex ist eine effiziente Replikation des EURO STOXX 50 durch Futures und alle Index-Einzelaktien. Das Renditeplus gegenüber dieser Benchmark wird durch die prognosefreie Vereinnahmung der Volatilitätsrisikoprämie im europäischen Aktienmarkt erreicht. „Der Faktor Volatilität ist als Risikoprämie besonders gut geeignet, denn er existiert in den allermeisten Marktphasen und zahlt daher systematisch und langfristig auf die Anlagestrategie ein“, sagt Daniel Lucke, Director Portfolio Management bei FERI und verantwortlich für die Strategien OptoFlex und EquityFlex.</p>
<p>Eingesetzt werden ausschließlich börsengehandelte, hochliquide EURO STOXX 50 Put-Optionen. Die systematische Portfoliokonstruktion und die Implementierung statischer Absicherungen, sorgen zudem für eine Stabilisierung der relativen Performance. So kann EuroEquityFlex bei niedrigem Tracking Error möglichst stetige Überrenditen gegenüber dem EURO STOXX 50 erzielen.</p>
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		<title>Europäischer ETF-Marktbericht im März 2021</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2021 10:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[ETF-Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Anbieter von Exchange Traded Funds in Europa verzeichneten im März einen geschätzten Nettozufluss von 16,6 Mrd. €, berichtet Detlef Glow, Head of Lipper EMEA Research bei Refinitiv. &#8222;Das verwaltete Vermögen der europäischen ETF-Branche erreichte Ende März 2021 ein neues Allzeithoch (1.095,8 Mrd. €). Aktien-ETFs (+ 18,7 Mrd. €) verzeichneten im März die höchsten geschätzten Nettozuflüsse in der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Anbieter von Exchange Traded Funds in Europa verzeichneten im März einen geschätzten Nettozufluss von 16,6 Mrd. €, berichtet Detlef Glow, Head of Lipper EMEA Research bei Refinitiv. &#8222;Das verwaltete Vermögen der europäischen ETF-Branche erreichte Ende März 2021 ein neues Allzeithoch (1.095,8 Mrd. €). Aktien-ETFs (+ 18,7 Mrd. €) verzeichneten im März die höchsten geschätzten Nettozuflüsse in der europäischen ETF-Branche.&#8220;</p>
<p>Die meistverkaufte globale Lipper-ETF-Kategorie für März war Equity US (+ 4,7 Mrd. €), gefolgt von Equity Global (+ 3,8 Mrd. €) und Equity Sector Financials (+ 1,9 Mrd. €). Xtrackers war im März der meistverkaufte ETF-Promoter in Europa (+ 4,8 Mrd. €), vor iShares (+ 4,2 Mrd. €) und Vanguard Group (+ 2,0 Mrd. €). Die 10 meistverkauften Fonds erzielten im März einen Nettozufluss von insgesamt 9,3 Mrd. €. Der meistverkaufte ETF für März, der iShares Edge MSCI USA Val Factor OGAW ETF USD Acc, erzielte einen Nettomittelzufluss von 1,4 Mrd. €.</p>
<p>Detlef Glow, Leiter der EMEA-Forschung bei Refinitiv Lipper, kommentiert: „Der März 2021 war der zwölfte Monat in Folge mit Zuflüssen in ETFs nach den Abflüssen, die durch den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie im März 2020 verursacht wurden. Diese Zuflüsse erfolgten in einem positiven Marktumfeld. Die Anlegerstimmung wurde weiterhin von der zunehmenden Dynamik der COVID-19-Pandemie in Europa und anderen Teilen der Welt beeinflusst.&#8220;</p>
<p>Detlef Glow sieht die positive Entwicklung der zugrunde liegenden Märkte in Kombination mit den geschätzten Nettozuflüssen, die zu einer Erhöhung des verwalteten Vermögens von 1.034,4 Mrd. € zum 28. Februar 2021 auf 1.095,8 Mrd. € Ende März führten. Der Anstieg von 61,5 Mrd. EUR im März war auf den geschätzten Nettoumsatz (+ 16,6 Mrd. €) zurückzuführen, während die Wertentwicklung der zugrunde liegenden Märkte mit 44,8 Mrd. € zur Erhöhung des verwalteten Vermögens beitrug.</p>
<p>Der Experte sieht sich nicht überrascht, dass Aktienfonds (775,2 Mrd. €) den größten Teil des Vermögens besaßen, gefolgt von Rentenfonds (273,4 Mrd. €), Rohstoffprodukten (37,1 Mrd. €), alternativen OGAW-Produkten (5,6 Mrd. €) und Geldmarktfonds (2,2 Mrd. €), Fonds mit gemischtem Vermögen (2,2 Mrd. €) und „sonstige“ Fonds (0,1 Mrd. €).</p>
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		<title>Explodierende Bewertungen für EdTech-Unternehmen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2021 13:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründerrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Corona und Digitalisierung bringen den Bildungsmarkt in Bewegung wie kaum je zuvor. Um wieviel es hier geht, zeigt finanziell auch der Börsengang von Coursera. Das ist ein US-amerikanischer Anbieter von interaktiven Onlinekursen, kurz MOOC (Massive Open Online Courses). Ende März katapultiert die Börsenbewertung das Unternehmen mit einem Satz auf Platz 10 der größten börsennotierten Bildungsunternehmen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Corona und Digitalisierung bringen den Bildungsmarkt in Bewegung wie kaum je zuvor. Um wieviel es hier geht, zeigt finanziell auch der Börsengang von Coursera. Das ist ein US-amerikanischer Anbieter von interaktiven Onlinekursen, kurz MOOC (Massive Open Online Courses). Ende März katapultiert die Börsenbewertung das Unternehmen mit einem Satz auf Platz 10 der größten börsennotierten Bildungsunternehmen der Welt. &#8222;Unter dem NYSE-Ticker COUR sammelt es bei einer impliziten Bewertung von 4,3 Milliarden US-Dollar fast 520 Millionen US-Dollar ein&#8220;, berichtet Rahul Bhushan, Mitgründer von <a href="https://rizeetf.com/de/" target="_blank">Rize ETF</a>. &#8222;Nach Ende des ersten Handels war eine Marktkapitalisierung von sage und schreibe 5,9 Milliarden US-Dollar erreicht. An die Stelle von Coursera auf der Liste der 20 größten privaten EdTech-Einhörner rückt nun Yunxuetang aus China. Das Unternehmen hat im März dieses Jahres bei einer Serie-E-Finanzierungsrunde über 190 Millionen Dollar eingesammelt.&#8220;</p>
<p>Die Erfolgsgeschichte von Coursera beginnt 2012, als Professoren der renommierten Universität Stanford eine digitale Studienplattform gründen. &#8222;So bietet Coursera Universitäten Online-Kurse, Zertifizierungen und Abschlüsse in einer Vielzahl von Fächern. Heute ist Coursera mit mehr als 3.200 Kursen in 13 Sprachen Partner von über 190 Institutionen aus mehr als 40 Ländern. Seit 2016 hat das Unternehmen seinen Umsatz von damals nur 60 Millionen US-Dollar auf 293 Millionen US-Dollar im Jahr 2020 gesteigert&#8220;, berichtet Rahul Bhushan. Die Einnahmen generiert das Unternehmen mit sogenannten Signature Tracks – Kursen, die zwischen 30 bis 100 US-Dollar kosten. Außerdem gibt es Spezialisierungen als Monatsabonnements zwischen 39 und 89 US-Dollar, Abschlüsse (vollständige Studiengänge ab 15.000 US-Dollar aufwärts) und Business-Kurse für Unternehmen zu 400 US-Dollar pro Nutzer und Jahr.</p>
<p>Auf dem Fuß von Coursera könnte alsbald die im Mai 2020 gegründete Plattform Udemy an die Börse folgen, glaubt Rahul Bhushan. &#8222;Udemy mit Hauptsitz in San Francisco ist gleichfalls MOOC-Anbieter, jedoch nicht nur für Studierende, sondern auch für berufstätige Erwachsene, die sich beruflich weiterbilden. Im Februar 2021 haben sich bei Udemy mehr als 40 Millionen Studenten eingeloggt und sich 480 Millionen Mal für Kurse eingeschrieben. Insgesamt fanden 155.000 Kurse in über 65 Sprachen mit 70.000 Dozenten statt. Studenten und Dozenten stammen aus über 180 Ländern, zwei Drittel der Studenten befinden sich außerhalb der USA.&#8220;</p>
<p>Nicht nur börsenreife Unternehmen stehen in den Startlöchern. So gibt es auch eine Pipeline von hoch innovativen Start-ups, so auch in Berlin &#8211; zwar nicht von deutschen Gründern, sondern von einem internationalen Team: &#8222;Alles, was Sie brauchen, um Live-Online-Erlebnisse zu ermöglichen und zu skalieren&#8220;, verspricht <a href="https://www.getclustered.app/" target="_blank">GetClustered.App</a> und bietet eine leistungsstarke Kombination von Funktionen, die Mitglieder von Online-Kursen motivieren und unterstützen und den Professoren, Lehrern, Tutoren und Repetitoren gleichzeitig wertvolle Zeit und Geld sparen.</p>
<p>Laut Researchhaus <a href="https://www.holoniq.com/zh-hans/" target="_blank">HolonIQ</a> wird sich die Größe des globalen EdTech-Marktes bis 2025 verdoppeln. &#8222;Wir erwarten weitere EdTech-Börsengänge im Lauf dieses Jahres&#8220;, sagt Rahul Bhushan und sieht im Markt keine Anzeichen einer Verlangsamung, im Gegenteil: &#8222;Das globale Engagement auf dem Bildungsmarkt dürfte die Art und Weise, wie auf der ganzen Welt auf Bildung zugegriffen, finanziert und konsumiert wird, völlig neu gestalten. Für den Einzelnen und die Gesellschaft sind dies genauso positive Nachrichten wie für Investoren.&#8220;</p>
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		<title>Globalance erlaubt neuartigen Blick auf den Globus</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2020 10:14:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Cleantechrating]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Globalance Bank lanciert Globalance World, eine Weltneuheit in Form einer digitalen und interaktiven Weltkugel für nachhaltige Anlagen. Unter www.globalanceworld.com können Anleger und Finanzinteressierte kostenlos die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von aktuell über 6.000 börsennotierten Unternehmen und ausgewählten Aktienindizes bezüglich ESG, Klimawandel und Megatrends analysieren und beurteilen.&#160; Die Informationsplattform Globalance World baut auf dem 2012 eingeführten Globalance [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Globalance Bank lanciert Globalance World, eine Weltneuheit in Form einer digitalen und interaktiven Weltkugel für nachhaltige Anlagen. Unter <a href="http://www.globalanceworld.com" target="_blank" rel="noopener">www.globalanceworld.com</a> können Anleger und Finanzinteressierte kostenlos die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von aktuell über 6.000 börsennotierten Unternehmen und ausgewählten Aktienindizes bezüglich ESG, Klimawandel und Megatrends analysieren und beurteilen.&nbsp;</p>
<p>Die Informationsplattform Globalance World baut auf dem 2012 eingeführten Globalance Footprint® auf und erweitert diesen um die interaktive Dimension: Nutzer können sich darüber informieren, welchen Klimapfad ihre Investments aufweisen, in welche Megatrends ihr Vermögen investiert ist und wo auf der Welt beziehungsweise in welchen Ländern ihre Anlagen einen positiven oder negativen Fußabdruck bewirken.</p>
<p>Es handelt sich nicht um ein weiteres ESG-Rating, wie es von Moody&#8217;s, Morningstar, ISS und anderen angeboten wird.￼ Die Plattform eröffnet vielmehr eine neuartige Perspektive und interaktive Darstellung tagesaktueller Daten von tausenden Unternehmen, verknüpft mit relevanten News und Erläuterungen in Kurzform. Die Nutzer können Aktien, Portfolios und Indizes anhand von Kriterien wie CO2-Emissionen, Klimaerwärmung (gemessen am globalen Klimaziel von 2 Grad Celsius Temperaturanstieg), aktuellen Megatrends und weiteren, zukunftsgerichteten Parametern beurteilen.</p>
<p>Beispiel: Das Klimaerwärmungspotenzial des SPI liegt bei 3,8 Grad respektive des DAX bei 4,3 Grad, des S&amp;P 500 bei 3,3 Grad und des Shanghai Index bei 4,3 Grad. Die Auswertungen basieren auf Rohdaten und Analysen von anerkannten Datenlieferanten wie Carbon Delta, MSCI, Morningstar oder Factset, welche die Globalance-Spezialisten mit ihrer eigenen, in achtzehnmonatiger intensiver Arbeit entwickelten Methodik verknüpfen und ergänzen. Reto Ringger, Gründer und CEO von Globalance, beschreibt die jüngste Entwicklung und Weltneuheit der innovativen, auf nachhaltige Anlagen fokussierten Privatbank als „Google Earth für Anleger“.</p>
<p>Die in Deutsch und Englisch verfügbare Plattform will mit ihren zahlreichen interaktiven Darstellungen neue Maßstäbe bei der visuellen Umsetzung von „Big Data“ setzen. Es geht um￼ einen individualisierten Blick auf die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit von einzelnen Anlageinstrumenten und Portfolios. Die Globalance World-Plattform deckt bereits ein großes globales Aktienuniversum ab und wird laufend mit neuen Anlageklassen und Unternehmensinformationen ergänzt.</p>
<p>Referenzbeispiele ermöglichen zusätzliche Einsichten. Beispielsweise veröffentlicht der Schweizer Solarflug-Pionier Bertrand Piccard sein privates Anlageportfolio auf Globalance World und macht es für Vergleiche und Querinformationen zugänglich. Grundfunktionen wie das Analysieren einzelner Unternehmen sollen auf Globalance World kostenlos und anonym möglich sein. Registrierten Nutzern bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, die eigenen Aktienanlagen auf der Plattform zu analysieren und mit anderen Portfolios/Indizes zu vergleichen. Kunden von Globalance können weiterführende Marktkommentare und Footprint-Analysen, sogenannte Globalance Insights, abonnieren.&nbsp;</p>
<p>Mit ihrer innovativen Plattform richtet sich Globalance an ein breites Publikum von privaten und institutionellen Anlegern. In Deutschland ist die Bank mit der Vermögensverwaltung Globalance Invest vertreten.</p>
<p>Reto Ringger unterstreicht angesichts der jüngsten Innovation von Globalance: „Wir stellen bei vielen Anlegergruppen ein zunehmendes Bedürfnis nach umfassender Transparenz zu den Auswirkungen ihrer Investitionen fest. Dazu zählen insbesondere Frauen, Millennials und Anleger, die eine Schenkung oder ein Erbe antreten, wie auch Stiftungen. Gerade jüngere Generationen wollen mit ihren Investitionen keine irreparablen Schäden an Gesellschaft und Umwelt mitverantworten, sie streben bei der Geldanlage neben finanziellen Erträgen auch einen positiven Wandel und Beiträge an die Lösung aktueller Herausforderungen unserer Zeit an. Auch institutionelle Investoren werden sich ihrer Verantwortung, die sie mit ihrer Anlagepolitik wahrnehmen müssen, verstärkt bewusst – etwa der Anlage eines Stiftungsvermögens im Einklang mit dem Stiftungszweck. Mit Globalance World machen wir unseren Globalance Footprint® und weitere zukunftsrelevante Daten erstmals interaktiv erlebbar. Die Weltneuheit erlaubt den Nutzern, die komplexen Zusammenhänge der Geldanlage besser zu verstehen und verantwortungsbewusste Anlageentscheidungen zu treffen.“&nbsp;</p>
<p>Werner Hedrich, Geschäftsführer von Globalance Invest, ergänzt: „Mit Globalance World bieten wir allen Finanzinteressierten einen kostenlosen und interaktiven Zugang zu Informations- und Analysemöglichkeiten in einer Visualisierung und Detailtiefe, die in dieser Form einzigartig sind. Im Fokus stehen dabei innovative und zukunftsorientierte Unternehmen, welche die globalen Herausforderungen und Megatrends erfolgreich adressieren und dabei eine positive Wirkung auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt erzielen.“</p>
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