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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Fondsrating</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Tracking Error und Fondsrating</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 06:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fondsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein niedriger Tracking Error wird in der Praxis häufig als Hinweis auf mangelnde Überzeugung eines aktiven Portfoliomanagers interpretiert, doch diese Sichtweise greift zu kurz. „Ein niedriger Tracking Error bedeutet nicht automatisch eine geringe Überzeugung des Portfoliomanagers“, betont Paul Moghtader, Portfoliomanager im Advantage-Team von Lazard Asset Management, und verweist damit auf ein verbreitetes Missverständnis unter Investoren. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein niedriger Tracking Error wird in der Praxis häufig als Hinweis auf mangelnde Überzeugung eines aktiven Portfoliomanagers interpretiert, doch diese Sichtweise greift zu kurz. „Ein niedriger Tracking Error bedeutet nicht automatisch eine geringe Überzeugung des Portfoliomanagers“, betont Paul Moghtader, Portfoliomanager im Advantage-Team von Lazard Asset Management, und verweist damit auf ein verbreitetes Missverständnis unter Investoren. Vielmehr sei diese Kennzahl lediglich ein Ergebnis des Investmentprozesses und nicht dessen Zielgröße. Entscheidend sei stattdessen, wie effizient Risiko eingesetzt wird, was sich besser in der Information Ratio widerspiegelt, also dem Verhältnis von Ertrag zu eingegangenem Risiko.</p>
<p>Der Tracking Error misst die Abweichung eines Portfolios von seiner Benchmark und wird deshalb oft als Ausdruck aktiver Entscheidungen gewertet. „Deshalb wird er oft als Maß für bewusst eingegangenes aktives Risiko interpretiert“, erklärt Moghtader. Daraus werde fälschlicherweise abgeleitet, dass ein hoher Tracking Error für starke Überzeugungen stehe, während ein niedriger Wert Zurückhaltung signalisiere. Tatsächlich hängt die Höhe dieser Kennzahl jedoch stark davon ab, wie ein Portfolio strukturiert ist und welche Art von Risiken eingegangen werden.</p>
<p>Besonders deutlich wird dies bei Strategien, die stark auf makroökonomische Entwicklungen oder Stilfaktoren setzen. Solche Ansätze führen häufig zu hohen Abweichungen von der Benchmark, bergen aber auch erhebliche Risiken. „Stilrotationen sind schwer vorherzusagen“, so Moghtader und verweist auf historische Beispiele wie die Dotcom-Blase, bei der viele Investoren zwar Überbewertungen erkannten, jedoch durch zu frühe Umschichtungen Renditechancen verpassten. Auch in jüngerer Zeit hätten Konzentrationseffekte an den Märkten diese Problematik verschärft. Die Dominanz großer Technologiewerte habe zu erheblichen Performance-Unterschieden zwischen Sektoren geführt, während in den Emerging Markets gegenläufige Entwicklungen einzelner Länder zusätzliche Herausforderungen darstellen. „Für Portfolios wäre eine Übergewichtung Indiens bei gleichzeitiger Untergewichtung Chinas seit Mitte 2024 entsprechend kostspielig gewesen“, erläutert er.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund setzt das Advantage-Team bewusst nicht auf große makroökonomische Wetten, sondern auf eine Vielzahl kleiner, unabhängiger Entscheidungen auf Einzeltitelebene. „Wir strukturieren unsere Portfolios bewusst so, dass sie aus Länder-, Sektor- und Größensicht eng an der Benchmark ausgerichtet sind“, sagt Moghtader. Innerhalb dieses Rahmens konzentriere sich das Team auf fundamentale Faktoren wie Cashflow-Qualität, Bewertung, Marktstimmung und Wachstumsperspektiven einzelner Unternehmen. Dieser Bottom-up-Ansatz zielt darauf ab, unerwünschte makroökonomische Risiken zu minimieren und gleichzeitig konsistente Renditebeiträge zu generieren.</p>
<p>In der Konsequenz führt dieser Ansatz häufig zu einem niedrigeren Tracking Error, der jedoch keineswegs als Schwäche interpretiert werden sollte. „Ein niedriger Tracking Error steht nicht im Widerspruch zu aktivem Management – im Gegenteil: Er kann Ausdruck eines gezielten und effizienten Einsatzes von aktivem Risiko sein“, so Moghtader. Entscheidend ist, dass das eingegangene Risiko tatsächlich zu Mehrertrag führt und nicht durch schwer prognostizierbare Makroentwicklungen dominiert wird.</p>
<p>Gerade im Kontext von Fondsratings gewinnt diese Differenzierung an Bedeutung. Klassische Bewertungsansätze berücksichtigen neben der absoluten und relativen Performance zunehmend auch risikoadjustierte Kennzahlen wie die Information Ratio oder die Volatilität. Ein Fonds mit niedrigem Tracking Error kann in solchen Modellen durchaus besser abschneiden, wenn er stabile Überrenditen bei kontrolliertem Risiko erzielt. Strategien, die auf breit diversifiziertes Stock-Picking setzen und extreme Abweichungen von der Benchmark vermeiden, können somit über verschiedene Marktphasen hinweg konsistentere Ergebnisse liefern und dadurch in Ratingsystemen positiv hervorstechen.</p>
<p>Damit verschiebt sich der Fokus weg von der reinen Höhe der Benchmarkabweichung hin zur Qualität des Investmentprozesses. Ein niedriger Tracking Error ist dann kein Indiz für mangelnde Aktivität, sondern kann vielmehr ein Hinweis darauf sein, dass Risiken bewusst gesteuert und effizient genutzt werden – ein Aspekt, der im Fondsrating zunehmend an Gewicht gewinnt.</p>
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		<title>Geschlossene Fonds: Markt bricht 2025 deutlich ein</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 14:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Markt für geschlossene alternative Investmentfonds (AIF) für Privatanleger hat im Jahr 2025 einen deutlichen Einbruch erlebt. Nach einer aktuellen Analyse der europäischen Ratingagentur Scope Group sind sowohl die Emissionsaktivitäten als auch die Platzierungszahlen erheblich zurückgegangen. Besonders auffällig ist, dass „die Emissionsaktivitäten der Initiatoren geschlossener Fonds sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um fast zwei Drittel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt für geschlossene alternative Investmentfonds (AIF) für Privatanleger hat im Jahr 2025 einen deutlichen Einbruch erlebt. Nach einer aktuellen Analyse der europäischen Ratingagentur Scope Group sind sowohl die Emissionsaktivitäten als auch die Platzierungszahlen erheblich zurückgegangen. Besonders auffällig ist, dass „die Emissionsaktivitäten der Initiatoren geschlossener Fonds sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um fast zwei Drittel zurückgegangen“ und Anleger „so wenig Kapital wie seit zehn Jahren nicht mehr“ investierten. Diese Entwicklung markiert einen signifikanten Einschnitt in einem Marktsegment, das lange als stabiler Bestandteil der privaten Kapitalanlage galt.</p>
<p>Das prospektierte Angebotsvolumen neuer Fonds sank drastisch. Insgesamt lag es im Jahr 2025 bei nur noch 369 Millionen Euro, nachdem es im Jahr 2024 noch 962 Millionen Euro erreicht hatte. Scope führt mehrere Gründe für diesen Rückgang an, darunter „der hohe Überhang aus dem Vorjahr“, die geringe Zahl großvolumiger Fonds und die weiterhin schwächelnden Immobilienmärkte. Gleichzeitig wurden lediglich zehn Publikums-AIF zum Vertrieb zugelassen, und zwar ausschließlich Immobilienfonds. Diese Zulassungen erfolgten durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), was einem Rückgang um die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auffällig ist zudem ein struktureller Wandel, da Anbieter außerhalb des Immobiliensektors zunehmend auf alternative Vehikel wie ELTIFs setzen.</p>
<p>Auch auf der Nachfrageseite zeigt sich eine deutliche Abschwächung. Das platzierte Eigenkapital belief sich im Jahr 2025 auf lediglich 438 Millionen Euro, verglichen mit 572 Millionen Euro im Vorjahr. Damit wurde laut Scope „im vergangenen Jahr so wenig Geld in geschlossene Fonds wie seit 2014 nicht“ investiert. Als Hauptursache gilt die Konkurrenz durch festverzinsliche Anlagen, die aufgrund gestiegener Zinsen wieder attraktiver geworden sind. Zusätzlich belastet die schwierige Lage am Immobilienmarkt das Vertrauen vieler Anleger. Scope stellt fest, dass „negative Meldungen zu Insolvenzen und schlechte Nachrichten im Markt der geschlossenen Fonds in den vergangenen Monaten und Jahren zusätzlich zur Verunsicherung der Anleger bei“ trugen.</p>
<p>Dennoch verfügen geschlossene Publikums-AIF über strukturelle Vorteile in der aktuellen Marktsituation. Anders als offene Immobilienfonds unterliegen sie nicht dem unmittelbaren Rückgabedruck durch Anleger. Scope betont ausdrücklich, dass sie „durch ihre geschlossene Struktur aktuell nicht dem Rückgabedruck seitens der Anleger ausgesetzt“ sind und daher nicht zu kurzfristigen Verkäufen gezwungen werden. Dies verleiht ihnen eine gewisse Stabilität, auch wenn die Nachfrage insgesamt schwach bleibt.</p>
<p>Trotz des schwierigen Umfelds konnten einige Anbieter vergleichsweise gute Platzierungsergebnisse erzielen. Zu den drei erfolgreichsten Emissionshäusern gehörten die Munich Private Equity Funds AG mit 70 Millionen Euro, die HAHN Gruppe mit 60,4 Millionen Euro und die US Treuhand mit 49,9 Millionen Euro. Zusammen erreichten diese Anbieter einen Marktanteil von 41 Prozent. Inhaltlich blieb der Markt stark vom Immobiliensegment geprägt, das mit rund 305 Millionen Euro etwa 70 Prozent des gesamten platzierten Eigenkapitals auf sich vereinte. Private Equity folgte mit deutlichem Abstand auf Platz zwei.</p>
<p>Für das Jahr 2026 erwartet Scope eine moderate Erholung der Emissionsaktivitäten, allerdings ohne eine Rückkehr auf das Niveau früherer Boomjahre. Die Analysten prognostizieren, dass die Emissionsvolumina zwar über dem schwachen Niveau von 2025, aber weiterhin unter dem Wert von 2024 liegen werden. Mehrere Anbieter, darunter BVT, Dr. Peters, HTB Gruppe, JAMESTOWN, Ökorenta und PATRIZIA GrundInvest, planen neue Fondsangebote in den Bereichen Immobilien, Private Equity und erneuerbare Energien. Das geplante Eigenkapitalvolumen dieser neuen Produkte könnte sich zwischen 400 und 600 Millionen Euro bewegen.</p>
<p>Gleichzeitig bleibt Scope vorsichtig hinsichtlich der Platzierungszahlen. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die Milliardengrenze kurzfristig wieder erreicht wird. Stattdessen wird ein Platzierungsvolumen zwischen 400 und 800 Millionen Euro erwartet. Entscheidend wird sein, ob sich das Vertrauen privater Anleger stabilisiert und wie sich die Konkurrenz durch alternative Anlageformen weiterentwickelt. Die Analyse deutet darauf hin, dass der Markt sich zwar stabilisieren könnte, eine vollständige Erholung jedoch Zeit benötigen wird.</p>
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		<title>Private Markets für alle – warum NAO den Zugang zu alternativen Anlagen neu definiert</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 10:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Fondsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vortrag von Robin Binder auf der Handelsblatt-Konferenz BankenTech 2025 widmete sich einer Frage, die derzeit viele Marktteilnehmer beschäftigt: Sind Private Markets ein kurzfristiger Hype oder bilden sie das Fundament einer neuen Investmentära? Binder, Gründer und CEO des Fintechs NAO, ließ in seinem Impuls keinen Zweifel daran, dass alternative Anlagen für Endverbraucher weit mehr als [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vortrag von Robin Binder auf der Handelsblatt-Konferenz BankenTech 2025 widmete sich einer Frage, die derzeit viele Marktteilnehmer beschäftigt: Sind Private Markets ein kurzfristiger Hype oder bilden sie das Fundament einer neuen Investmentära? Binder, Gründer und CEO des Fintechs NAO, ließ in seinem Impuls keinen Zweifel daran, dass alternative Anlagen für Endverbraucher weit mehr als ein Trend sind – sie markieren einen strukturellen Wandel, der durch Regulierung, Technologie und ein verändertes Anlegerverhalten zugleich ermöglicht und beschleunigt wird.</p>
<p>Binder sprach aus einer doppelten Erfahrung heraus: aus seiner Zeit bei der UniCredit, in der er MidCap-Unternehmen begleitete, und aus seinen Jahren als Gründer des Neo-Family-Office ZEITGEIST GROUP sowie als Managing Director des Venture-Capital-Fonds Zeitgeist X Ventures. Er hat Fintech-Entwicklungen aus nächster Nähe erlebt, an Investments in Bling, Timeless oder UnitPlus mitgewirkt und gleichzeitig die strukturellen Hürden beobachtet, die Privatanleger am Zugang zu privaten Märkten hindern. Aus dieser Erkenntnis entstand NAO – eine Multi-Asset-Plattform, die per App Investitionen ab einem Euro in Private Equity, Venture Capital, Infrastruktur oder Hedgefonds ermöglicht und dafür auf Co-Investments setzt. Das Ziel ist klar: eine Welt institutioneller Anlagemöglichkeiten für alle zugänglich machen, unabhängig vom Vermögen.</p>
<p>Binder erinnerte daran, dass Private Markets in institutionellen Portfolios bereits heute eine dominante Rolle spielen: 44 Prozent ihrer Anlagen sind dort gebunden. Für Privatanleger hingegen waren sie lange nahezu unzugänglich – aufgrund hoher Mindestbeträge, komplexer Strukturen und fehlender technischer Lösungen. Dies hat sich mit dem regulatorischen Rahmen von ELTIF 2.0 grundlegend verändert. Während ELTIF 1.0 noch von hohen Einstiegshürden, komplexen Geeignetheitsprüfungen, strengen Portfolioquoten und begrenzter Flexibilität geprägt war, bringt ELTIF 2.0 deutlich vereinfachte Zugangsvoraussetzungen, eine breitere Palette zulässiger Vermögenswerte, mehr Handlungsspielraum im Portfolioaufbau sowie eine deutlich verbesserte Vertriebsfähigkeit für Retail-Anleger. Die Mindestanforderungen an das investierbare Vermögen und die Beschränkung auf bestimmte Investorengruppen sind entfallen, gleichzeitig lassen die neuen Regeln eine diversifiziertere Struktur, Zwischenliquidität und moderne Fondsmechanismen zu. Für den Markt bedeutet das: Was früher ein Produkt für Wohlhabende war, wird nun massentauglich.</p>
<p>Diese Öffnung verbindet NAO mit einer besonders niedrigen Einstiegsbarriere: dem „Drei-Klick-Einstieg“ in Private Markets. Binder betonte, dass es nicht genügt, lediglich Zugang zu schaffen. Private Markets allein seien nicht die Zukunft; entscheidend sei die richtige Guidance. Anleger benötigen Transparenz, Einordnung, eine klare Navigation durch Anlageklassen, Risiken und Chancen. Genau hier setzt NAO an: Die Plattform verspricht institutionelle Qualität, vollständige Portfoliotransparenz, einen nachweisbaren Track Record des Fondsmanagements, faire und verständliche Kostenstrukturen, technologische Innovation und größtmögliche Flexibilität für Retail-Investoren.</p>
<p>Binder formulierte sein Fazit in einem einfachen Gedanken: Die Demokratisierung der Private Markets funktioniert nur, wenn man deren Qualität, die zuvor wenigen vorbehalten war, mit echter Nutzerorientierung verbindet. Private Markets werden so nicht zu einem Hype, sondern zu einem natürlichen Bestandteil einer modernen Anlegerwelt. Entscheidend sei, dass Menschen nicht nur investieren können, sondern auch verstehen, wie und warum sie investieren. Mit diesem Anspruch positioniert NAO sich als Wegbereiter für eine neue Ära des Retail-Investierens – niedrigschwellig, transparent und qualitativ auf institutionellem Niveau.</p>
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		<title>Schroders Capital semi-liquider Private-Equity-ELTIF</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 09:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[ELTIF-Rating]]></category>
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		<category><![CDATA[PE-Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Schroders Capital, die Private-Markets-Sparte des britischen Vermögensverwalters Schroders mit einem verwalteten Vermögen von 99,3 Milliarden US-Dollar, bringt einen neuen European Long-Term Investment Fund (ELTIF) auf den Markt. Der „Schroders Semi-Liquid Global Private Equity ELTIF“ richtet sich explizit auch an Privatanleger und vereint die Expertise institutioneller Investments mit einem flexiblen Fondsdesign, das regelmäßige Einzahlungen sowie vierteljährliche [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schroders Capital, die Private-Markets-Sparte des britischen Vermögensverwalters Schroders mit einem verwalteten Vermögen von 99,3 Milliarden US-Dollar, bringt einen neuen European Long-Term Investment Fund (ELTIF) auf den Markt. Der „Schroders Semi-Liquid Global Private Equity ELTIF“ richtet sich explizit auch an Privatanleger und vereint die Expertise institutioneller Investments mit einem flexiblen Fondsdesign, das regelmäßige Einzahlungen sowie vierteljährliche Rücknahmen erlaubt. Der Fonds nutzt den neuen ELTIF-2.0-Rahmen, der seit Anfang 2024 gilt und es erlaubt, Private-Markets-Anlagen einer breiteren Anlegerbasis zugänglich zu machen. Georg Wunderlin, CEO von Schroders Capital, unterstreicht diese Entwicklung: „Es gibt ein stark steigendes Interesse an Privatmarkt-Investments bei Privatanlegern in Deutschland, die in der Vergangenheit jedoch keine oder nur sehr begrenzte Anlagemöglichkeiten in diesem Bereich vorfanden. Das ändert sich nun glücklicherweise.“</p>
<p>Der neue Fonds investiert vor allem in Buyouts von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Europa und Nordamerika und wird sich stark auf Co-Investments sowie GP-geführte Sekundärtransaktionen stützen – eine Strategie, die laut Anbieter kosteneffizient und wachstumsorientiert ist. Mit dem Launch des ELTIF knüpft Schroders Capital an den Erfolg seines bestehenden „Schroders Capital Semi-Liquid Global Private Equity Fund“ an, der seit seiner Auflegung im Jahr 2019 eine annualisierte Rendite von 14,3 Prozent erzielt hat und mittlerweile ein Volumen von über 2,4 Milliarden US-Dollar verwaltet. Benjamin Alt, Head of Global Private Equity Portfolios bei Schroders Capital, betont das Potenzial von Private-Equity-Investments gerade im Small- und Mid-Market-Bereich: „Private Equity hat in der Vergangenheit sowohl unter guten als auch herausfordernden Marktbedingungen hohe Renditen erzielt. Unsere Analysen zeigen, dass Private-Equity-Anlagen im Small- und Mid-Market-Segment im Allgemeinen die Aktienmärkte übertroffen haben. Die Outperformance verdoppelte sich sogar in schwachen Börsenphasen.“</p>
<p>Auch Alexander Prawitz, Country Head für Deutschland, Österreich, CEE und Mittelmeerregion bei Schroders, sieht im neuen ELTIF-Fonds einen wichtigen Schritt zur Demokratisierung des Zugangs zu Private Markets: „Mit der flexiblen Struktur unseres neuen ELTIF-Fonds tragen wir zur weiteren Demokratisierung von Private-Markets-Anlagen in Deutschland und Europa bei.“ Besonders hebt er hervor, dass der Fonds direkt in ein bereits bestehendes institutionelles Portfolio investiert: „Ein besonderes Merkmal des Fonds liegt in seiner Struktur: Der ELTIF wird direkt in ein bereits seit drei Jahren bestehendes institutionelles Portfolio investieren. Das Fondsvolumen liegt bereits bei 60 Mio. € und umfasst bereits mehr als zehn Private-Equity-Investitionen. Klarer Vorteil für die Anleger: Eine Aufbauphase („ramp up“) entfällt, wodurch von Tag 1 eine höhere Wertentwicklung erzielt werden kann.“</p>
<p>Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Euro, und der Fonds erfüllt die Kriterien von Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR), womit auch das Thema nachhaltiges Investieren adressiert wird. In Großbritannien hat Schroders Capital bereits eine führende Marktstellung bei semi-liquiden und Evergreen-Strukturen im Private-Markets-Bereich erreicht – eine Erfahrung, die nun auch dem europäischen Privatkundensegment zugutekommen soll.</p>
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		<title>China baut seine technologische Vorreiterrolle weiter aus</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2025 18:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut des Anfang Juni veröffentlichten Berichts der Internationalen Energieagentur (IEA) zum weltweiten Investitionsaufkommen im Energiebereich floss 2024 eine Rekordsumme von 2.200 Mrd. USD in die Energiewende (erneuerbare Energien, Kernenergie, Netze, Speicherung, Biokraftstoffe). Das ist doppelt so viel wie in fossile Energieträger (Öl, Gas, Kohle), heißt es in einem aktuellen Marktkommentar von ODDO BHF Asset Management. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Laut des Anfang Juni veröffentlichten Berichts der Internationalen Energieagentur (IEA) zum weltweiten Investitionsaufkommen im Energiebereich floss 2024 eine Rekordsumme von 2.200 Mrd. USD in die Energiewende (erneuerbare Energien, Kernenergie, Netze, Speicherung, Biokraftstoffe). Das ist doppelt so viel wie in fossile Energieträger (Öl, Gas, Kohle), heißt es in einem aktuellen Marktkommentar von ODDO BHF Asset Management. Wurde das rasante Wachstum der Investitionen in die Energiewende in den letzten fünf Jahren zunächst durch die nach der Corona-Pandemie aufgelegten Konjunkturprogramme befeuert, entwickelten sich bald andere Faktoren wie Technologie, Reindustrialisierung und Energieversorgungssicherheit zu treibenden Kräften. „Die Elektrifizierung der Wirtschaft dürfte auch in den kommenden Jahren dynamisch voranschreiten und die Energienachfrage hochhalten“, erwartet Nicolas Jacob, Fondsmanager des Aktienthemenfonds ODDO BHF Green Planet. Grüne Technologien seien unverzichtbar und würden zu den großen Gewinnern zählen.</p>
<p>Der IEA zufolge sind etwa 70% des Anstiegs der Investitionen in die Energiewende auf die Länder mit den höchsten Nettoimporten an fossilen Brennstoffen zurückzuführen. An der Spitze steht China, das sich ehrgeizige Ziele gesetzt hat und entschlossen ist, bei grünen Technologien weltweit eine Führungsrolle zu übernehmen. Auch Europa hat seine Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz deutlich ausgebaut. Auslöser waren hier die russische Invasion der Ukraine und der Stopp der Gasimporte. Die USA tragen etwa 20% zum Investitionsplus bei. Für Schub sorgten hier zum einen Infrastrukturprogramme und der Inflation Reduction Act. Fondsmanager Jacob weist darauf hin, dass die Folgen der Kehrtwende der Trump-Regierung aktuell noch nicht spürbar seien. Ein weiteres Anliegen war, Chinas Vormachtstellung im Bereich der grünen Technologien etwas entgegenzusetzen.</p>
<p>„Noch vor zehn Jahren flossen 30% mehr Investitionen in fossile Brennstoffe als in Stromerzeugung, -netze und -speicherung. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse umgekehrt: Im Jahr 2024 beliefen sich die Investitionen in den Stromsektor auf 1.500 Mrd. USD und lagen damit etwa 50 % über den Gesamtausgaben für die Vermarktung von Erdöl, Erdgas und Kohle,“ hebt der Experte von ODDO BHF AM hervor. Ein Großteil davon – 800 Mrd. USD – entfiel auf die zunehmende Elektrifizierung, sei es in der Industrie oder für Kühlsysteme, Elektromobilität, Rechenzentren und künstliche Intelligenz. Dies habe die Nachfrage nach Strom deutlich steigen lassen. Zugleich summierten sich die Investitionen in Stromnetze bzw. Speicher im Jahr 2024 auf jeweils 390 Mrd. USD bzw. 66 Mrd. USD. Nicht zuletzt erlebte auch die Kernenergie einen Aufschwung. Hier stiegen die Investitionen in den letzten fünf Jahren um mehr als 50% und lagen 2024 bei rund 70 Mrd. USD.</p>
<p>China investierte 2024 rund 630 Mrd. USD in die Energiewende und unterstrich damit seine Spitzenposition in diesem Bereich vor den USA und Europa, die jeweils ca. 500 Mrd. USD investierten. „China dominiert die Wertschöpfungsketten in den Bereichen Solarenergie, Energiespeicherung und Elektromobilität. Darüber hinaus verfügt das Land mit dem Batteriehersteller CATL* und dem Automobilhersteller BYD* über zwei Konzerne, die weltweit am meisten für Forschung und Entwicklung im Energiebereich ausgeben“, konstatiert Nicolas Jacob. „Der Rückzug der USA aus der Förderung grüner Technologien könnte Chinas Dominanz weiter stärken, auch wenn das erwartete starke Wachstum von Rechenzentren und künstlicher Intelligenz bis 2030 zu zusätzlichen Investitionen in saubere Energieerzeugungs-, Netz- und Speicherkapazitäten führen dürfte.</p>
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		<title>Professionelle Optionsstrategie für alle Anleger</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2025 11:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Berliner WealthTech NAO (www.investnao.com) und das Multi Asset-Investmenthaus FERI bauen ihre strategische Partnerschaft aus. Im Rahmen der Zusammenarbeit ermöglicht NAO seinen Kunden Zugang zur institutionellen Tranche des OptoFlex Fonds (ISIN: LU0834815101) des Multi Asset Managers FERI. Die bisherige Mindestanlagesumme von einer Million Euro senkt NAO jetzt auf 1.000 Euro für Investments über die NAO-App. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Berliner WealthTech NAO (www.investnao.com) und das Multi Asset-Investmenthaus FERI bauen ihre strategische Partnerschaft aus. Im Rahmen der Zusammenarbeit ermöglicht NAO seinen Kunden Zugang zur institutionellen Tranche des OptoFlex Fonds (ISIN: LU0834815101) des Multi Asset Managers FERI. Die bisherige Mindestanlagesumme von einer Million Euro senkt NAO jetzt auf 1.000 Euro für Investments über die NAO-App. Die Partnerschaft steht für die gemeinsame Vision beider Unternehmen, die Grenzen zwischen institutionellem und privatem Investieren weiter aufzulösen.</p>
<p>Der OptoFlex I Fonds (ISIN: LU0834815101) verfolgt eine langjährig erprobte Volatilitätsstrategie, die systematisch Zusatzerträge über Optionsgeschäften auf US-Aktienindizes generiert. Konkret werden dabei überbewertete Verkaufsoptionen geschrieben deren Ausübungswahrscheinlichkeit gering ist. Um das Verlustrisiko bei extremen Marktbewegungen zu minimieren, fließt ein Teil der Prämieneinnahmen in Absicherungsgeschäfte. Als Basisportfolio investiert der Fonds in bonitätsstarke Anleihen sowie in Geldmarktinstrumente. Mit über zehn Jahren Track-Record verwaltet der als nachhaltiges Finanzprodukt eingestufte Fonds ein Volumen von rund 1,3 Milliarden Euro.</p>
<p>„Was früher nur für größere Vermögen exklusiv investierbar war, ermöglichen wir heute bereits ab 1.000 Euro. Das ist echte Demokratisierung von Finanzprodukten“, erklärt Robin Binder, CEO und Gründer von NAO. „Mit unserem Co-Investment-Ansatz reißen wir die Mauern zwischen institutioneller und privater Geldanlage systematisch nieder. Der Ausbau unserer Partnerschaft mit FERI bringt uns weiter auf unseren Weg, institutionelle Investments etablierter Asset Manager in die NAO-Community zu bringen.“</p>
<p>„Unsere langjährige Expertise im Bereich komplexer Derivatestrategien setzen wir gezielt ein, um für unsere Kunden stabile und planbare Ertragsquellen zu erschließen“, so Carsten Hermann, Bereichsvorstand Investment Management bei FERI. „Mit dem OptoFlex verfolgen wir seit über einem Jahrzehnt einen stringenten, regelbasierten Investmentansatz, der sich in unterschiedlichsten Marktphasen bewährt hat. Die Öffnung für selbstentscheidende Privatanleger über NAO ist für uns ein logischer nächster Schritt.“</p>
<p>„Wir öffnen unseren OptoFlex für eine neue Zielgruppe der „Selbstentscheider“ auf der Privatanlegerseite, während NAO sein Portfolio um eine bewährte Volatilitätsstrategie erweitert“, betont Aschkan Arefnia, Sales Director bei FERI. „Diese Zusammenarbeit vereint die Stärken beider Unternehmen: FERI&#8217;s langjährige Investmentkompetenz trifft auf NAOs Stärke als digitale Distributionsplattform für private und alternative Anlageklassen. </p>
<p>Die Aufnahme des OptoFlex erfolgt zu einem spannenden Zeitpunkt, da die Volatilität des US-Marktes auf erhöhtem Niveau liegt. NAO-Anleger haben nun die Chance, von der aktuellen Situation zu profitieren.“</p>
<p>Die technologische Infrastruktur von NAO ermöglicht dabei eine vollständig digitale Abwicklung aller Prozesse, von der geldwäscherechtlichen Kundenidentifikation über Order-Ausführung bis zur Verwaltung der Investments. FERI wiederum stellt sicher, dass die hohen Qualitätsstandards des institutionellen Asset-Managements auch Privatanlegern zugutekommen.</p>
<p>Die Kooperation zwischen NAO und FERI besteht seit Oktober 2024. Bereits zum Auftakt der Partnerschaft wurde der US EquityFlex (ISIN: LU1611493906) erfolgreich für die NAO-Community geöffnet. Der nun erfolgte Ausbau unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit im Bereich Alternativer Investments.</p>
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		<title>Doppelte Auszeichnung für den S4A Pure Equity Germany: Lipper Fund Award Germany 2025</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 08:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Deutschlandfonds S4A Pure Equity Germany (ISIN: DE000A1W8960) des unabhängigen Frankfurter Vermögensverwalters Source For Alpha wurde gleich zweifach mit dem Lipper Fund Award Germany 2025 in der Kategorie „Aktienfonds Deutschland“ ausgezeichnet. Lipper würdigt damit die starke 5- und 10-Jahres-Performance des in 2013 aufgelegten Aktienfonds. Seit Auflage des Fonds am 19.12.2013 outperformte er nicht nur vergleichbare [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutschlandfonds S4A Pure Equity Germany (ISIN: DE000A1W8960) des unabhängigen Frankfurter Vermögensverwalters Source For Alpha wurde gleich zweifach mit dem Lipper Fund Award Germany 2025 in der Kategorie „Aktienfonds Deutschland“ ausgezeichnet. Lipper würdigt damit die starke 5- und 10-Jahres-Performance des in 2013 aufgelegten Aktienfonds. Seit Auflage des Fonds am 19.12.2013 outperformte er nicht nur vergleichbare Fonds, sondern auch seine Benchmark, den DAX 40 Net Total Return, um 19,9 %. Den Nebenwerteindex MDAX ließ er sogar um 79,1 % hinter sich. Das Risiko, gemessen an der Volatilität der täglichen Renditen, war mit 18,5% p.a. überdies niedriger als das Risiko der Benchmark von 18,7 % p.a. (Stand per 31.03.2025).</p>
<p>Lipper zeichnet seit mehr als 30 Jahren in mehr als 17 Ländern Fonds und Fondsverwaltungsgesellschaften aus, die sich im Vergleich zu ihren Mitbewerbern durch eine konstant starke risikobereinigte Performance abheben. Schon in 2023 konnte Source For Alpha mit seinem S4A US Long-Fonds (ISIN: DE000A1H6HH3) in der Kategorie „Aktienfonds USA“ über 3 und 5 Jahre überzeugen, sowie auch 2019 der S4A Pure Equity Germany schon einmal den Lipper Fund Award Germany als bester Deutschland-Fonds über 3 Jahre gewann.</p>
<p>Vorstand und Fondsmanager Dr. Christian Funke kommentiert die Auszeichnung so: „Die doppelte Auszeichnung unseres S4A Pure Equity Germany mit dem renommierten Lipper Fund Award über fünf und zehn Jahre ist ein eindrucksvoller Beleg für die Leistungsfähigkeit unseres Investmentansatzes. Unser regelbasierter, auf empirischer Kapitalmarktforschung beruhender Investmentprozess hat sich über ein Jahrzehnt hinweg als robust erwiesen und gezeigt, dass wertorientiertes, antizyklisches Investieren signifikante und nachhaltige Mehrwerte für Anleger generieren kann. Dass nach unserem US-Long-Fonds nun auch unser Deutschland-Fonds diese angesehene Ehrung gleich doppelt erhält, bestätigt die Qualität unserer systematischen Anlagestrategien, die langfristig überdurchschnittliche risikoadjustierte Renditen erzielen.“</p>
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		<title>Das Nullsummenspiel in der Aktiv-Passiv-Debatte: Eine spieltheoretische Analyse</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Mar 2025 08:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Rating]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um aktives und passives Investieren wird oft mit der sogenannten Nullsummenspiel-Theorie begründet. Duncan Lamont, Head of Research and Analytics bei Schroders, argumentiert jedoch, dass diese Theorie zu einfach gedacht ist und in der Praxis nicht in ihrer reinen Form funktioniert. Eine spieltheoretische Analyse seines Marktkommentars zeigt, dass der Markt weit komplexer ist und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um aktives und passives Investieren wird oft mit der sogenannten Nullsummenspiel-Theorie begründet. Duncan Lamont, Head of Research and Analytics bei Schroders, argumentiert jedoch, dass diese Theorie zu einfach gedacht ist und in der Praxis nicht in ihrer reinen Form funktioniert. Eine spieltheoretische Analyse seines Marktkommentars zeigt, dass der Markt weit komplexer ist und sich durch strategische Interaktionen zwischen unterschiedlichen Akteuren auszeichnet.</p>
<p>In der Spieltheorie beschreibt ein Nullsummenspiel eine Situation, in der der Gewinn eines Spielers genau dem Verlust eines anderen entspricht. In der Finanzwelt bedeutet dies, dass die Outperformance eines aktiven Anlegers immer auf Kosten eines anderen gehen muss. Lamont beschreibt dieses Prinzip folgendermaßen: „Nach der Nullsummenspiel-Theorie müssen die kombinierten Renditen aller aktiven Anleger (vor Gebühren) in einem Markt der Marktrendite entsprechen. Damit ein aktiver Anleger eine Outperformance erzielt, muss ein anderer nämlich unterdurchschnittlich abschneiden.“ Dies klingt zunächst schlüssig, doch er betont, dass die Theorie in der Praxis oft falsch angewandt wird. Ein wesentliches Problem besteht darin, dass alle aktiven und passiven Investoren als homogene Gruppen betrachtet werden.</p>
<p>Ein zentrales Argument gegen die Nullsummenspiel-Hypothese ist, dass sich die Struktur des Marktes verändert hat. Lamont weist auf die zunehmende Verbreitung sogenannter „neo-passiver“ ETFs hin: „Allein in den USA gibt es inzwischen mehr als sechsmal so viele davon wie traditionelle ETFs, und die Zuflüsse in diese Strategien waren von Anfang 2018 bis Ende Juli 2024 um 50 % höher als in traditionellen ETFs.“ Diese ETFs bilden nicht einfach den gesamten Markt ab, sondern treffen gezielte Entscheidungen, etwa durch eine Sektor- oder Stilgewichtung. Spieltheoretisch betrachtet bedeutet dies, dass sie nicht mehr als klassische passive Akteure agieren, sondern aktiv in den Markt eingreifen. Ein Investor, der beispielsweise einen Technologie-ETF kauft, trifft eine bewusste Allokationsentscheidung. Dies bestätigt Lamonts These: „Man sollte keinen Hehl daraus machen: Der Aufstieg neo-passiver Strategien führt zu aktiven Entscheidungen bei der Aktienauswahl, ob bewusst oder unbewusst.“</p>
<p>Ein weiteres spieltheoretisch relevantes Element ist die Dynamik von Markttransaktionen. Ein völlig passiver Investor, der einfach nur den Markt hält, existiert in der Realität kaum. Markteintritte und -austritte, Index-Neugewichtungen oder IPOs erzeugen zwangsläufig Handelsbewegungen. Lamont führt aus: „Alle diese Arten von Transaktionen bieten Möglichkeiten für einen Vermögenstransfer von passiven zu aktiven Anlegern.“ Dies entspricht spieltheoretisch einem dynamischen Spiel mit asymmetrischen Informationsvorteilen. Aktive Investoren können sich im Vorfeld positionieren, während passive Fonds erst reagieren, wenn beispielsweise eine Aktie in einen Index aufgenommen wird. Diese Situation führt dazu, dass passive Anleger oft zu höheren Preisen kaufen müssen, wodurch sich für aktive Investoren Chancen ergeben.</p>
<p>Ein besonders eindrückliches Beispiel für diese Problematik sind Anleihemärkte. Hier ist die passive Replikation besonders schwierig, da Anleihen regelmäßig neu begeben werden. Lamont nennt konkrete Zahlen: „Einer der größten ETFs auf Hochzinsanleihen blieb in den fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2024 um 0,6 % p.a., in den 10 Jahren um 0,9 % p.a. und seit seiner Auflegung im Jahr 2007 um 1,5 % p.a. hinter seiner Benchmark zurück.“ In spieltheoretischer Sprache könnte man sagen, dass passive Strategien in einem iterativen Spiel gegen sich selbst verlieren, weil sie gezwungen sind, ineffizient zu handeln.</p>
<p>Die spieltheoretische Perspektive zeigt also, dass der Markt kein statisches Nullsummenspiel ist, sondern ein dynamisches System mit strategischen Interaktionen. Lamont zieht daraus den Schluss: „Es lässt sich also festhalten, dass es für aktive Strategien eben nicht unmöglich ist, ihre passiven Pendants nach Abzug von Gebühren zu schlagen.“ Das bedeutet nicht, dass jeder aktive Manager zwangsläufig gewinnt. Vielmehr ergibt sich ein differenzierteres Bild, in dem Marktstruktur, Informationsvorsprünge und Handelsmechanismen eine zentrale Rolle spielen. Oder, um Lamonts Fazit aufzugreifen: „Es ist daher an der Zeit, die eigenen Überzeugungen über aktives und passives Management zu überdenken.“</p>
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		<title>Quantmade gewinnt Future Fundstars Award</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jan 2025 11:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. Michael Geke, Gründer von Quantmade aus Meerbusch bei Düsseldorf, hat sich im Finale der sechsten Staffel des Wettbewerbs Future Fundstars in Mannheim gegen drei hochkarätige Mitbewerber durchgesetzt und den ersten Platz erreicht. Mit seinem innovativen Ansatz für KI-gestützte, datengetriebene Investmentstrategien konnte er die Jury überzeugen und sich das begehrte Investment von bis zu drei [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Michael Geke, Gründer von Quantmade aus Meerbusch bei Düsseldorf, hat sich im Finale der sechsten Staffel des Wettbewerbs Future Fundstars in Mannheim gegen drei hochkarätige Mitbewerber durchgesetzt und den ersten Platz erreicht. Mit seinem innovativen Ansatz für KI-gestützte, datengetriebene Investmentstrategien konnte er die Jury überzeugen und sich das begehrte Investment von bis zu drei Millionen Euro sichern.</p>
<p>Die Jury, bestehend unter anderem aus Sascha Hinkel (Deka), Tobias Schäfer (Berenberg), Volker Schilling (Greiff AG) und Oliver Morath (SQUAD Fonds), lobte insbesondere die innovative und systematische Herangehensweise von Geke an die Entwicklung von sogenannten Quant-gesteuerten Aktienportfolios. Die Technologie von Quantmade basiert auf KI-gestützten stochastischen Prognosemodellen und erzielte seit 2021 eine Rendite von fast 40 Prozent bei einem maximalen Rückgang von lediglich 3,9 Prozent über den gesamten Zeitraum der letzten vier Jahre. „Unsere Technologie zeigt besondere Fähigkeiten bei der Senkung von Risiken beziehungsweise zur Vermeidung von Schwankungen durch eine fast treppenförmige Performance-Entwicklung“, erklärte Geke.</p>
<p>Mit dem Erfolg bei Future Fundstars erhielt Quantmade nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die Anerkennung der Experten für seinen datengetriebenen Investmentansatz. „Der Gewinn von Future Fundstars ist eine fantastische Bestätigung unserer Arbeit bei Quantmade und zeigt, dass wir mit unseren Strategien zur Senkung von Schwankungen und Risiken in Portfolios bei Investoren einen Nerv treffen“, so Geke weiter.</p>
<p>Bisher konnten Anleger und Investoren die Strategien von Quantmade über verwaltete Depots bei Vermögensverwaltern nutzen. Doch nun steht die Auflage des ersten eigenen Quantmade-Fonds an, der im April starten wird.</p>
<p>Der Wettbewerb Future Fundstars, initiiert von Fundview in Kooperation mit NFS Netfonds und azemos vermögensmanagement, hat sich zum Ziel gesetzt, herausragende Fonds-Boutiquen und Investment-Talente zu identifizieren. Im Finale präsentierten die Kandidaten ihre Strategien in einem Live-Pitch vor einer hochkarätigen Fachjury. Dabei sollen zukunftsweisende Investmentansätze gefördert werden, die die Finanzbranche innovativ vorantreiben &#8211; so die Hoffnung der Initiatoren. Der Erfolg von Quantmade unterstreicht den wachsenden Trend zu KI-gestützten quantitativen Investmentstrategien, die präzise Marktanalysen mit effektiven Risikomanagementtools kombinieren.</p>
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		<title>Private Markets: Chancen und Perspektiven für 2025</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 11:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligungsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Fondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstandsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Technologierating]]></category>

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		<description><![CDATA[Nils Rode, Chief Investment Officer bei Schroders Capital, sieht das Jahr 2025 als vielversprechenden Jahrgang für Investitionen in Private Markets. In seinem aktuellen Private Markets Outlook betont er: „Das Jahr 2025 könnte sich als besonders vielversprechender Jahrgang für Private-Markets-Investitionen erweisen, der Potenzial sowohl für Renditen als auch für die Ertragsgenerierung bietet.“ Laut Rode fällt die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nils Rode, Chief Investment Officer bei Schroders Capital, sieht das Jahr 2025 als vielversprechenden Jahrgang für Investitionen in Private Markets. In seinem aktuellen Private Markets Outlook betont er: „Das Jahr 2025 könnte sich als besonders vielversprechender Jahrgang für Private-Markets-Investitionen erweisen, der Potenzial sowohl für Renditen als auch für die Ertragsgenerierung bietet.“  </p>
<p>Laut Rode fällt die Attraktivität der Anlageklasse mit drei wichtigen Zyklen zusammen: dem Finanzierungszyklus, dem technologischen Disruptionszyklus und dem Konjunkturzyklus. Besonders der Finanzierungszyklus eröffnet Chancen, wie er ausführt: „Nach dem pandemiebedingten Überschwang sehen wir Anzeichen dafür, dass das Fundraising nach einer Korrektur die Talsohle erreicht hat. Dadurch ergibt sich eine günstige Dynamik, gekennzeichnet durch einen geringeren Wettbewerb um neue Investitionen, attraktivere Einstiegsbewertungen und damit ein größeres Performancepotenzial.“  </p>
<p>Auch der technologische Fortschritt spielt eine entscheidende Rolle. Rode nennt die künstliche generative Intelligenz als „Beginn eines neuen Zyklus technologischer Innovation, der sich über mehrere Jahre erstrecken wird“. Ergänzend dazu erwartet er positive Impulse aus der globalen Konjunkturentwicklung.  </p>
<p>Innerhalb der Private Markets identifiziert Rode bestimmte Segmente mit überdurchschnittlichem Potenzial. „Die Korrektur beim Fundraising war bei Venture Capital sowie kleinen bis mittelgroßen Buyouts am stärksten ausgeprägt, was diese Segmente für neue Investitionen besonders attraktiv macht“, erklärt er.  </p>
<p>Er hebt die Vorteile kleiner und mittlerer Buyouts hervor, die durch direkten Kontakt mit Gründern und Familien sowie niedrigere Einstiegsbewertungen geprägt sind: „Das bietet mehr Möglichkeiten, eine ‚Komplexitätsprämie‘ zu erzielen.“ Ähnlich dynamisch zeigt sich der Sektor künstlicher Intelligenz, bei dem der Anteil der Venture-Capital-Investitionen von 2 % im Jahr 2022 auf geschätzte 15 % im Jahr 2024 gestiegen ist.  </p>
<p>Ein weiteres spannendes Segment sieht Rode in Fortsetzungsfonds, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Fortsetzungsfonds – auch bekannt als GP-geführte Sekundärtransaktionen – machen heute etwa die Hälfte des jährlichen Marktvolumens aus, mit einer jährlichen Wachstumsrate von 24 % von 2016 bis 2023“, erläutert er.  </p>
<p>Die geringere Kreditvergabe durch Banken eröffnet Chancen im Bereich Private Debt und alternative Kreditanlagen. „Private Debt und alternative Kreditanlagen weisen weiterhin verlockende Risikoprämien auf“, so Rode. Besonders interessant seien aktuell Gewerbeimmobilienkredite, Infrastrukturfinanzierungen und Collateralized Loan Obligations (CLOs).  </p>
<p>Der Fokus auf Dekarbonisierung bleibt ein zentraler Anlagetrend. Rode betont: „Private Markets spielen eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung erneuerbarer Energien, nachhaltiger Infrastruktur und innovativer Klimatechnologien.“ Besonders neue Technologien wie „grüner“ Wasserstoff und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bieten attraktive Investitionsmöglichkeiten.  </p>
<p>Die langfristige Perspektive und Diversifikation machen Private Markets zu einem stabilen Bestandteil von Portfolios. „Aufgrund ihrer strukturellen und strategischen Merkmale, ihrer differenzierten Risikoprämien und ihres langfristigen Horizonts erweisen sich die Private Markets als einzigartig widerstandsfähig“, fasst Rode zusammen.  </p>
<p>Mit diesen Perspektiven scheinen Private Markets 2025 nicht nur Renditen, sondern auch Resilienz und Diversifikation zu bieten – eine vielversprechende Aussicht für Anleger/-innen.  </p>
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