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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Forensisches Rating</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Künstliche Intelligenz macht das Betrügen einfach</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 09:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Ali Niknam ist der visionäre CEO und Gründer von Bunq, einer der innovativsten digitalen Banken Europas. Mit einer Vision, den traditionellen Bankensektor zu revolutionieren, gründete Niknam Bunq, um eine benutzerfreundliche, flexible und vollständig digitale Banklösung anzubieten, die den modernen Bedürfnissen der Kunden gerecht wird. Niknam hat bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich. Vor der Gründung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ali Niknam ist der visionäre CEO und Gründer von Bunq, einer der innovativsten digitalen Banken Europas. Mit einer Vision, den traditionellen Bankensektor zu revolutionieren, gründete Niknam Bunq, um eine benutzerfreundliche, flexible und vollständig digitale Banklösung anzubieten, die den modernen Bedürfnissen der Kunden gerecht wird.</p>
<p>Niknam hat bereits eine beeindruckende Karriere hinter sich. Vor der Gründung von Bunq machte er sich einen Namen als erfolgreicher Unternehmer mit der Gründung von TransIP, einem der größten Webhosting-Unternehmen in den Niederlanden. Seine Erfahrung und sein Innovationsgeist trieben ihn dazu, die Finanztechnologiebranche zu betreten und mit Bunq neue Maßstäbe zu setzen.</p>
<p>Unter Niknams Führung hat sich Bunq schnell als Vorreiter in der digitalen Bankenwelt etabliert. Die Bank bietet ihren Kunden eine Vielzahl von Dienstleistungen, die vollständig über eine mobile App zugänglich sind. Dazu gehören einfache und schnelle Kontoeröffnungen, internationale Geldtransfers, gemeinschaftliche Ausgabenverwaltung und vieles mehr. Bunq legt besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit, Transparenz und Flexibilität, was die Bank besonders bei jungen, technikaffinen Kunden beliebt macht.</p>
<p>Niknam ist bekannt für seine unkonventionelle Herangehensweise und seinen starken Fokus auf technologische Innovation. Er hat Bunq als &#8222;Bank of The Free&#8220; positioniert, eine Bank, die den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Finanzen gibt und gleichzeitig traditionelle Bankgebühren und versteckte Kosten vermeidet. Diese Philosophie spiegelt sich in den vielfältigen und kundenorientierten Produkten von Bunq wider.</p>
<p>3 Mio. wurden in den Niederlanden im letzten Jahr eines Online-Betrugs, berichtet Niknam. 84 betrafen 2023 Betrugsfälle bei Bunq, jedoch kein einziger Fall sei auf die Unsicherheit der Technologie zurückzuführen gewesen, sondern auf unvorsichtige Telefonate usw. &#8222;Es ist ein soziales Problem&#8220;, fasst Niknam zusammen, so dass es mehr Aufklärung der Kunden bedarf.</p>
<p>Die Realität von &#8222;Instant Payments&#8220; stellt für Bunq eine Reihe von Herausforderungen dar. Diese Herausforderungen betreffen sowohl technologische als auch operationale Aspekte und sind entscheidend für die erfolgreiche Implementierung und den reibungslosen Betrieb von Sofortzahlungen.</p>
<p>Die Implementierung von Instant Payments erfordert eine robuste und hochverfügbare IT-Infrastruktur. Die Systeme müssen in der Lage sein, Zahlungen in Echtzeit zu verarbeiten, was hohe Anforderungen an Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit stellt. Dies erfordert erhebliche Investitionen in die IT-Infrastruktur und fortlaufende Wartung und Upgrades, um sicherzustellen, dass die Systeme den steigenden Transaktionsvolumina und den Erwartungen der Kunden gerecht werden.</p>
<p>Da Instant Payments in Echtzeit verarbeitet werden, erhöht sich das Risiko für Betrug und Cyberangriffe. Bunq muss daher fortschrittliche Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um die Transaktionen zu schützen. Dies beinhaltet den Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen zur Betrugserkennung sowie strenge Authentifizierungsverfahren, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Transaktionen durchgeführt werden.</p>
<p>Die Einführung von Instant Payments unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, die je nach Land unterschiedlich sein können. Bunq muss sicherstellen, dass alle Transaktionen den geltenden Vorschriften entsprechen, was umfangreiche Compliance-Maßnahmen und regelmäßige Audits erfordert. Dies kann zusätzliche Ressourcen und Expertise erfordern, um sicherzustellen, dass alle regulatorischen Anforderungen erfüllt werden.</p>
<p>Instant Payments erfordern die Integration mit verschiedenen Zahlungssystemen und Banken, um nahtlose Transaktionen zu ermöglichen. Bunq muss sicherstellen, dass ihre Systeme mit anderen Banken und Zahlungsnetzwerken kompatibel sind, was komplexe technische Integrationen und Kooperationen mit anderen Finanzinstituten erfordert.</p>
<p>Kunden erwarten, dass Instant Payments schnell und problemlos funktionieren. Bunq muss sicherstellen, dass die Benutzererfahrung nahtlos ist, was hohe Anforderungen an die Benutzeroberfläche und den Kundensupport stellt. Jede Verzögerung oder jeder Fehler bei der Verarbeitung von Sofortzahlungen kann das Vertrauen der Kunden beeinträchtigen und zu Unzufriedenheit führen.</p>
<p>Die Implementierung und der Betrieb von Instant Payments sind mit erheblichen Kosten verbunden. Diese umfassen nicht nur die technologischen Investitionen, sondern auch die laufenden Kosten für Wartung, Sicherheit und Compliance. Bunq muss daher sicherstellen, dass das Geschäftsmodell nachhaltig ist und die Kosten durch zusätzliche Einnahmen oder Einsparungen ausgeglichen werden können.</p>
<p>Trotz dieser Herausforderungen bietet die erfolgreiche Implementierung von Instant Payments auch zahlreiche Vorteile. Sie kann Bunq helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Um diese Herausforderungen zu meistern, muss Bunq kontinuierlich in Technologie, Sicherheit und Compliance investieren und gleichzeitig eine erstklassige Benutzererfahrung bieten.</p>
<p>Die zunehmende Nutzung von künstlicher Intelligenz (AI) birgt neben zahlreichen Vorteilen auch erhebliche Betrugsgefahren für Banken wie Bunq, zum Beispiel durch Phishing und Social Engineering: AI kann eingesetzt werden, um täuschend echte Phishing-E-Mails und Social Engineering-Angriffe zu erstellen. Diese E-Mails können personalisierte und überzeugende Inhalte enthalten, die darauf abzielen, Kunden dazu zu bringen, ihre vertraulichen Informationen preiszugeben. Bunq muss daher fortschrittliche Erkennungssysteme entwickeln und Kunden sensibilisieren, um solche Angriffe zu verhindern.</p>
<p>Mit AI können Deepfake-Videos oder -Audios erstellt werden, die sich für legitime Mitarbeiter von Bunq oder autorisierte Vertreter ausgeben. Diese Technologien könnten genutzt werden, um Kunden oder Mitarbeiter zu täuschen und sie dazu zu bringen, sensible Informationen preiszugeben oder betrügerische Transaktionen zu autorisieren. Dies erfordert von Bunq den Einsatz fortschrittlicher Verifizierungsmethoden, um die Authentizität von Kommunikation sicherzustellen.</p>
<p>Cyberkriminelle können AI verwenden, um Algorithmen zu entwickeln, die Anomalien in Finanztransaktionen erkennen und ausnutzen. Diese Algorithmen können sich schnell an neue Sicherheitsmaßnahmen anpassen und versuchen, diese zu umgehen. Bunq muss daher kontinuierlich in AI-basierte Betrugserkennungssysteme investieren, die in der Lage sind, verdächtige Aktivitäten in Echtzeit zu identifizieren und zu verhindern.</p>
<p>AI kann genutzt werden, um automatisierte Angriffe durchzuführen, wie zum Beispiel Brute-Force-Angriffe auf Passwörter oder das Durchsuchen von Schwachstellen in der IT-Infrastruktur. Diese Angriffe sind oft sehr schnell und können eine große Anzahl von Angriffen in kurzer Zeit durchführen. Um dem entgegenzuwirken, muss Bunq robuste Sicherheitsprotokolle implementieren und kontinuierlich aktualisieren.</p>
<p>Angreifer können versuchen, die Daten, die AI-Modelle zum Lernen verwenden, zu manipulieren. Durch das Einfügen falscher Daten oder das Verändern bestehender Daten können sie die Funktionsweise der AI-Modelle beeinträchtigen und dazu führen, dass diese falsche Entscheidungen treffen. Bunq muss daher sicherstellen, dass ihre Datenquellen vertrauenswürdig und vor Manipulation geschützt sind.</p>
<p>AI kann genutzt werden, um detaillierte Verhaltensmuster von Nutzern zu analysieren und vorherzusagen. Angreifer könnten diese Informationen nutzen, um maßgeschneiderte Angriffe durchzuführen, die schwer zu erkennen sind. Dies erfordert von Bunq den Einsatz fortschrittlicher Analysetools, um ungewöhnliche Verhaltensweisen zu identifizieren und rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen.</p>
<p>Um diesen Betrugsgefahren entgegenzuwirken, muss Bunq kontinuierlich in die Entwicklung und Implementierung fortschrittlicher Sicherheitstechnologien investieren. Dies umfasst die Nutzung von AI für die Echtzeit-Überwachung und Analyse von Transaktionen, die Implementierung strenger Authentifizierungsprozesse und die kontinuierliche Schulung und Sensibilisierung von Kunden und Mitarbeitern. Durch proaktive Maßnahmen und den Einsatz modernster Technologien kann Bunq die Sicherheit ihrer Systeme und die Integrität der Kundendaten gewährleisten.</p>
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		<title>Schließung von „Money-Mule“-Konten</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 08:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Privatkundenrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Experian kündigt heute einen neuen Service an, der Banken und Bausparkassen dabei helfen soll, „Money-Mule“-Konten zu identifizieren und zu schließen, auf denen betrügerisch erlangte Gelder aufbewahrt werden. Money Mules sind Personen, die sich bereit erklärt haben, ihre Bankkonten gegen Bargeld von Kriminellen nutzen zu lassen. Nach neuen Erkenntnissen von Experian sind mittlerweile 42 % des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Experian kündigt heute einen neuen Service an, der Banken und Bausparkassen dabei helfen soll, „Money-Mule“-Konten zu identifizieren und zu schließen, auf denen betrügerisch erlangte Gelder aufbewahrt werden.</p>
<p>Money Mules sind Personen, die sich bereit erklärt haben, ihre Bankkonten gegen Bargeld von Kriminellen nutzen zu lassen. Nach neuen Erkenntnissen von Experian sind mittlerweile 42 % des Girokontobetrugs durch eigene Anbieter auf Money-Mule zurückzuführen, wobei die Betrugsrate bei Girokonten in den ersten drei Monaten des Jahres um 13 % gestiegen ist.</p>
<p>Es wird geschätzt, dass Geldwäsche die britische Wirtschaft jedes Jahr mehr als 100 Milliarden Pfund kostet, während die Verluste durch Authorised Push Payment (APP)-Betrug im Jahr 2022 485 Millionen Pfund erreichen.</p>
<p>Bei den auf diesen Konten eingezahlten Geldern handelt es sich oft um Erlöse aus APP-Betrug – wobei der Mule dazu verleitet wurde, Geld auf verschiedene Mule-Konten zu überweisen, um die Herkunft des Geldes zu verschleiern –, bevor er dann auf die eigenen Konten des Betrügers verteilt wurde.</p>
<p>Derzeit verfügen Banken und andere Kontoanbieter außer der Bestätigung des Zahlungsempfängers über keine Informationen darüber, wo das Geld eingeht oder wohin das Geld gesendet wird, was es für sie schwierig macht, Konten zu identifizieren und zu untersuchen, die möglicherweise auf diese Weise verwendet werden.</p>
<p>Experian Mule Score zielt darauf ab, dieses Problem zu lösen. Durch die Analyse des Kontoeröffnungsverlaufs und der Umsatzaktivität, der Daten des Experian-Büros und der modellierten Merkmale von mehr als 200.000 bestätigten Mule-Fällen ermöglicht die auf maschinellem Lernen basierende Lösung den Banken, ihr gesamtes Portfolio zu bewerten, sodass sie fragwürdige Kontoaktivitäten leicht erkennen können.</p>
<p>In Proof-of-Concept-Tests konnte die Lösung mehr als 50 % der „Mule“-Konten mit dem höchsten Risiko genau identifizieren. Die Lösung wird Banken dabei helfen, das Onboarding verdächtiger Konten bereits bei der Eröffnung zu vermeiden, Betrugsverluste und Betriebskosten zu reduzieren, gefährdete Verbraucher zu unterstützen und zu verhindern, dass betrügerische Gelder in das Mainstream-Finanzsystem gelangen.</p>
<p>Eduardo Castro, Geschäftsführer für Identität und Betrug bei Experian UK&amp;I, sagte: „Das Ausmaß an Betrug und Finanzkriminalität im Vereinigten Königreich stellt eine Bedrohung für Finanzinstitute und ihre Kunden dar. Dank unserer Daten, Analysen und Technologie ist Experian in der einzigartigen Position, Ihnen zu helfen. Wir engagieren uns dafür, zur Beseitigung von Finanzkriminalität beizutragen und einen sicheren Finanzzugang für alle zu gewährleisten. Der Mule Score ist die erste Lösung ihrer Art, die Finanzunternehmen einen umfassenden Überblick über die Kontoaktivitäten bietet und ihnen dabei hilft, das Onboarding potenzieller Mule-Konten zu verhindern und bereits eröffnete Konten zu erkennen, die verdächtig sind.“</p>
<p>Auf einem Mule-Konto gehaltene Gelder werden in der Regel auf zwei bis drei andere Konten übertragen, bevor sie auf internationale Konten oder in einigen Fällen auf Krypto-Wallets übertragen und dann wieder in das britische Finanzsystem integriert werden. Konten, die für Maultieraktivitäten verwendet werden, werden in der Regel neu eröffnet, der Inhaber verfügt jedoch über eine Reihe älterer Konten, die weiterhin für Geldtransfers verwendet werden können, wenn das neuere Konto geschlossen wird.</p>
<p>Der Experian Mule Score wurde von Experian DataLabs entwickelt, einem internen Team von Datenwissenschaftlern, die Innovationen vorantreiben, indem sie die neuesten Datenanalysetechniken nutzen, um Produkte und Lösungen zu entwickeln, die Unternehmen dabei helfen, zahlreiche Herausforderungen in allen Branchen zu meistern.</p>
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		<title>Digitales Verbrauchervertrauen inmitten zunehmender Betrugsaktivitäten</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2022 14:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Digitale Finanztransaktionen sind in den letzten Jahren alltäglich geworden, wodurch das Verbraucherbewusstsein für Betrug und die Rolle gestiegen ist, die Erkennungs- und Sicherheitstools bei ihrem Schutz spielen. Erkenntnisse aus dem jährlichen Global Identity &#38; Fraud Report von Experian ergaben, dass mehr als die Hälfte der weltweit befragten Verbraucher Opfer von Betrug geworden sind oder jemanden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Digitale Finanztransaktionen sind in den letzten Jahren alltäglich geworden, wodurch das Verbraucherbewusstsein für Betrug und die Rolle gestiegen ist, die Erkennungs- und Sicherheitstools bei ihrem Schutz spielen. Erkenntnisse aus dem jährlichen <a href="https://www.experian.com/lp/decision-analytics/global/2022-identity-and-fraud-report" target="_blank">Global Identity &amp; Fraud Report von Experian</a> ergaben, dass mehr als die Hälfte der weltweit befragten Verbraucher Opfer von Betrug geworden sind oder jemanden kennen, der Opfer von Betrug geworden ist – wobei Identitätsdiebstahl Kreditkartendiebstahl als größte Sicherheitsbedenken übertroffen hat. Trotz dieser Bedenken geben die meisten befragten Verbraucher an, dass ihre Online-Aktivitäten in den nächsten drei Monaten zunehmen werden.</p>
<p>„Kriminelle suchen beharrlich den Weg des geringsten Widerstands, und um diesen zu bekämpfen, müssen Unternehmen ebenso aggressiv Daten als Verteidigung nutzen, Investitionen in Betrugserkennung und -prävention priorisieren und Kunden beweisen, dass ihre Sicherheit an erster Stelle steht“, sagte Eric Haller, EVP /GM Global Identity &amp; Fraud bei Experian.</p>
<p>Verbraucher weltweit schätzen die Sicherheit ihrer Online-Erfahrung mehr als andere Faktoren. Interviews mit Teilnehmern zeigten, dass es für viele Menschen darauf ankommt, welchen Unternehmen sie vertrauen, wenn es darum geht, das Sicherheitsbedürfnis mit der Bequemlichkeit von Online-Transaktionen in Einklang zu bringen. Zahlungssystemanbieter, Kreditkartenunternehmen, Technologieanbieter und Streaming-Dienste sind die Unternehmen, denen die Verbraucher am meisten vertrauen, wenn es um die Lösung von Online-Sicherheitsproblemen geht.</p>
<p>Die Verbraucher sagten auch, dass sie unabhängig von der Unternehmensgröße darauf vertrauen werden, dass das Unternehmen ihre Daten schützt, wenn eine Marke durchweg positive digitale Erfahrungen bietet. 57 Prozent der Verbraucher geben an, dass sie bereit sind, Daten zu teilen, wenn dies für mehr Sicherheit sorgt oder Betrug verhindert, wobei die Verbraucher im Gegenzug Schutz von Unternehmen erwarten.</p>
<p>Fast 75 Prozent der Verbraucher erwarten, dass Unternehmen die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um sie online zu schützen. Dies ist keine Überraschung für Unternehmen, von denen die meisten erwarten, dass die Verbraucher der Sicherheit höchste Priorität einräumen. Doch unabhängig von den Unternehmensinvestitionen sagen inzwischen 70 Prozent der Unternehmen, dass Betrugsprävention ihr Hauptanliegen ist – die höchste Zahl, die jemals erreicht wurde.</p>
<p>Die Studie zeigt, dass es immer noch eine erhebliche Lücke zwischen der Verbraucherstimmung und den Geschäftsabsichten in Bezug auf die Identitätserkennung gibt. Nur ein Drittel der Verbraucher ist zuversichtlich, dass Unternehmen sie online wiederholt erkennen werden, obwohl 84 Prozent sagen, dass es sehr oder äußerst wichtig ist, Kunden zu erkennen.</p>
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		<title>Schnelles Geld durch &#8222;Deep Fake&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2021 08:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Feri]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mit dem Stichwort &#8222;Deep Fake&#8220; nur lustige Videos verbindet, die auf den sozialen Netzwerken für Unterhaltung sorgen, und nicht auch ein für die Kapitalanlage relevantes Thema erkennt, dem sei das Cognitive Briefing des FERI Cognitive Finance Institute zum Thema „Herausforderung ‚Deep Fake‘ – Wie digitale Fälschungen die Realität zerstören“ empfohlen. Die Studie steht zum [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit dem Stichwort &#8222;Deep Fake&#8220; nur lustige Videos verbindet, die auf den sozialen Netzwerken für Unterhaltung sorgen, und nicht auch ein für die Kapitalanlage relevantes Thema erkennt, dem sei das Cognitive Briefing des FERI Cognitive Finance Institute zum Thema „Herausforderung ‚Deep Fake‘ – Wie digitale Fälschungen die Realität zerstören“ empfohlen. Die Studie steht zum Download unter <a href="https://www.feri-institut.de/content-center" target="_blank">https://www.feri-institut.de/content-center</a> zur Verfügung.</p>
<p>Aus der Kombination neuer Technologien und digitaler Medien entsteht derzeit eine neuartige Bedrohung, die als „Deep Fake“ bekannt ist. Immer häufiger tauchen im Internet und den sozialen Medien extrem realistisch wirkende Fälschungen von Fotos und Videos auf, die mit Hilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt werden. Was für Film- und Unterhaltungsindustrie kreatives Potenzial mit sich bringt, führt in anderen Bereichen zu völlig neuen Risiken: Denn „Deep Fakes“ können das Konzept der Realität systematisch aushebeln und zur Desinformation und gezielten Manipulation der öffentlichen Meinung eingesetzt werden.</p>
<p>„Die ‚Deep Fake‘-Technologie verfügt in unserer multimedial vernetzten Welt über enormes destruktives Potential und hat speziell in liberalen Demokratien eine gefährliche politische und gesellschaftliche Dimension, die nicht unterschätzt werden darf“, sagt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute. Die Hintergründe und Gefahren medialer Manipulation durch Techniken der Künstlichen Intelligenz beschreibt das aktuelle Cognitive Briefing des FERI Cognitive Finance Institute „Herausforderung ‚Deep Fake‘ – Wie digitale Fälschungen die Realität zerstören“.</p>
<p>Die Verständigung darüber, was „real“ ist, setze voraus, dass es objektive Belege gebe, mit deren Hilfe sich Informationen zweifelsfrei identifizieren und verifizieren ließen, heißt es in der Analyse. Dabei spiele das Kriterium der Sichtbarkeit eine besondere Rolle: Als „wahr“ gelte, was mit den eigenen Augen gesehen werde. „Deep Fakes“ missbrauchten diese „visuelle Kredibilität“, indem sie eine eigene, täuschend echt wirkende „virtuelle Realität“ schafften, die als authentisch wahrgenommen und weiterverbreitet würde.</p>
<p>„Beispiele dafür sind etwa Videoaufnahmen von Politikern oder prominenten Persönlichkeiten, deren Äußerungen und Mimik digital so umgestaltet werden, dass der ursprüngliche Sinn der Botschaften entstellt oder sogar ins Gegenteil verkehrt wird. Damit ist der absichtlichen Täuschung Tür und Tor geöffnet“, so Rapp. Da „Deep Fakes“ aufgrund ihrer technisch hohen Qualität für den normalen Betrachter kaum erkennbar und digitale Fälschungen oft selbst mit modernsten Mitteln nicht mehr nachweisbar seien, würde das Vertrauen in die Legitimität und Authentizität von visuellen Informationen unterminiert. Damit wirkten „Deep Fakes“ in zwei Richtungen: Gefälschte Aufnahmen könnten für echt gehalten und – womöglich noch gefährlicher – echte Aufnahmen für gefälscht gehalten werden. „Politik und Wirtschaft, kritische Medien oder gesellschaftliche Gruppen können auf diese Weise gezielt diskreditiert, manipuliert und ‚gelenkt‘ werden – ebenso wie die breite Öffentlichkeit“, warnt Rapp.</p>
<p>Aufgrund rapider Fortschritte speziell im Bereich der KI werde das Potential von „Deep Fakes“ rapide zunehmen und schon in naher Zukunft eine völlig neue Dimension digitaler Datenmanipulation hervorbringen. Ein weiterer Beschleunigungsfaktor sei die hohe Durchdringung moderner Gesellschaften mit digitalen „sozialen Medien“, was speziell Videos eine enorme – meist sogar globale – Verbreitung ermögliche. Die Verknüpfung von politischer Skrupellosigkeit, manipulierten Bildern und massiver Reichweite sozialer Medien schaffe dann den perfekten Nährboden für ein chaotisches System alternativer Realitäten, die parallel und gleichrangig zur „wahren“ Realität existieren könnten. „Darin liegt eine sehr ernste Herausforderung, die in Zukunft nicht nur Nachrichtenredaktionen und Anlegern an den Kapitalmärkten schlaflose Nächte bereiten wird, sondern auch die Arbeit von Regierungen oder den Zusammenhalt ganzer Gesellschaften gefährden kann“, warnt Rapp. Erhöhte Transparenz zum Phänomen der „Deep Fakes“ sowie ein gezieltes Problemverständnis auf der Ebene von Politik und Öffentlichkeit seien daher dringend geboten.</p>
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		<title>Rating nach dem &#8222;Recht auf Vergessen-werden&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2021 16:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ratings können nur so aussagefähig sein, wie die Daten und Erkenntnisse, die in den Ratingprozess einfließen. Daher sind Quantität und Qualität der Löschung von Daten für Anwendungen relevant, die sich auf Ratings stützen. Die Statistik zeigt, in welchem Umfang vom &#8222;Recht auf Vergessen-werden&#8220; Gebrauch gemacht wird, also Daten der Vergangenheit gelöscht werden, die sonst weiterhin [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ratings können nur so aussagefähig sein, wie die Daten und Erkenntnisse, die in den Ratingprozess einfließen. Daher sind Quantität und Qualität der Löschung von Daten für Anwendungen relevant, die sich auf Ratings stützen. Die Statistik zeigt, in welchem Umfang vom &#8222;Recht auf Vergessen-werden&#8220; Gebrauch gemacht wird, also Daten der Vergangenheit gelöscht werden, die sonst weiterhin auf den Suchmaschinen gezeigt würden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de.statista.com/infografik/3647/urls-deren-entfernung-von-google-geprueft-wurde/" title="Infografik: Das "Recht auf Vergessenwerden" in der Praxis | Statista"><img src="https://cdn.statcdn.com/Infographic/images/normal/3647.jpeg" alt="Infografik: Das "Recht auf Vergessenwerden" in der Praxis | Statista" width="100%" height="auto" style="width: 100%; height: auto !important; max-width:960px;-ms-interpolation-mode: bicubic;"/></a> Mehr Infografiken finden Sie bei <a href="https://de.statista.com/infografik/">Statista</a></p>
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		<title>Verbrechensaufklärung und -prävention durch KI-gestütztes Rating</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 12:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialkreditrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die artec technologies AG (ISIN DE0005209589) entwickelt ihr Geschäft mit Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) strategisch weiter. Nicht erst die Erstürmung des Kapitols in den Vereinigten Staaten oder der Versuch am Berliner Reichstag haben aufgezeigt, dass Sicherheitsbehörden bei der Verbrechensaufklärung und -prävention die Überwachung und Auswertung der Sozialen Medien und anderen Informationsquellen stärker einbinden müssen. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://artec.de/de/investor-relations/unternehmensinformation.html" target="_blank">artec technologies AG (ISIN DE0005209589)</a> entwickelt ihr Geschäft mit Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) strategisch weiter. Nicht erst die Erstürmung des Kapitols in den Vereinigten Staaten oder der Versuch am Berliner Reichstag haben aufgezeigt, dass Sicherheitsbehörden bei der Verbrechensaufklärung und -prävention die Überwachung und Auswertung der Sozialen Medien und anderen Informationsquellen stärker einbinden müssen. Das BOS-Geschäft generierte schon vorher einen Großteil des Jahresumsatzes von artec. Es zeichnet sich u.a. durch wiederkehrende Erlöse aus Cloud- und Serviceleistungen aus, für Investoren, die am anhaltenden Trend bei artec technologies AG profitieren wollen, ein wichtiges Charakteristikum in der Erlössttruktur. Für die kommenden Jahre sieht artec im BOS-Bereich erhebliches Wachstumspotenzial.</p>
<p>Die Voraussetzungen diese Potenziale zu nutzen sind nicht nur durch zahlreiche deutsche Sicherheitsbehörden gegeben,  wie zum Beispiel etwa 50 Prozent der Landeskriminalämter, sondern auch dadurch, dass sich artec unter anderem als Lieferant von Videoinformationssysteme positionierte. Das Unternehmen hat sich im Jahr 2020 erfolgreich als Systemlieferant – alles aus einer Hand – aufgestellt.</p>
<p>Herzstück dieses Erfolgs ist der MULTIEYE BOS Manager: eine private cloudbasierte Software-Plattform für mobile Einsatzkräfte, Lagezentren und Leitstellen. Er wurde mit den Spezialisten deutscher Sicherheitsbehörden entwickelt und hat sich im vergangenen Jahr als zentrales Managementsystem für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung von klassischen Observierungseinsätzen bewährt. Die individuell konfigurierbare Hardware für die Feldeinsätze wird dabei ebenfalls von artec geliefert. Alle Abläufe erfolgen datenschutzkonform, dabei legt artec besonderen Wert auf die Einhaltung digitaler Datensouveränität. Angesichts der exponentiell gestiegenen Komplexität der rechtlichen Anforderungen ist darin ein nicht zu unterschätzendes Alleinstellungsmerkmal zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.everling.de/wp-content/uploads/2021/01/BOSManager.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-11170" src="http://www.everling.de/wp-content/uploads/2021/01/BOSManager.jpg" alt="BOSManager" width="400" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben den bereits bestehenden BOS-Kunden testet derzeit eine europäische Behörde den BOS Manager, berichtet die Gesellschaft, wie auch über Gespräche mit weiteren Behörden im nationalen und internationalen Markt. Zur Beschleunigung des Absatzes plant artec, potenziellen Kunden künftig verstärkt Systeme für einen gewissen Zeitraum zur Verfügung zu stellen und sie so von Kauf oder Miete zu überzeugen.</p>
<p>„Die Arbeit der Sicherheitsbehörden wird immer komplexer. Neben der klassischen Observierung durch Kameras kommen Medien wie Internet, TV und Streaming hinzu. Die Möglichkeiten für die Verbrechensaufklärung und -prävention daraus sind riesig, so auch die resultierenden Datenmengen, die eine große Herausforderung darstellen. Dabei stoßen Insellösungen von unterschiedlichen Anbietern, wie sie heute noch häufig in Behörden eingesetzt werden, an ihre Grenzen“, sagt artec-CEO Thomas Hoffmann. „Es braucht eine System-Plattform, um so genannte Schmutzdaten beispielsweise aus Social Media Kanälen, von Bürgern überlassenes Videomaterial und anderen Quellen zu strukturieren und mit Metadaten aus der Videoobservierung oder anderen Datenbanken zusammenzuführen. Dies ist unter anderem auch die Voraussetzung für anschließende Kognitive Analysen wie sie zunehmend bei der Terrorismus-Bekämpfung eingesetzt werden.“</p>
<p>Wer einen datenschutzkonformen Datensammler und -aufbereiter für Sicherheitsbehörden sucht, wird daher bei artec fündig. Als Spezialist für die Datensammlung und -aufbereitung aus audiovisuellen Quellen kann artec Sicherheitsbehörden einen echten Mehrwert bieten. Durch die beiden Plattformen XENTAURIX und MULTIEYE verfügt artec über ein im Markt führendes Quellenspektrum von TV und Radio über unterschiedlichste Kameras (u.a. Bodycams, Überwachungssysteme) bis hin zu Social Media Streams wie YouTube, Facebook und Tik Tok. Die artec-Systeme werden seit Jahren in der Praxis – z.B. von Sicherheitsbehörden und Medienunternehmen sowie in Einkaufszentren und zur Kennzeichenerkennung – erfolgreich eingesetzt.</p>
<p>Die Zukunftsperspektiven von artec werden durch die Erweiterung des BOS Managers um KI-Funktionen weiter aufgehellt. Die Erweiterung der Funktionalität des BOS Managers im laufenden Jahr und darüber hinaus ist für artec das wohl wichtigste strategische Ziel. Aufgrund vermehrter Nachfrage aus dem Kundenkreis und bevorstehende Verhandlungen treffen die Technikspezialisten der artec entsprechende Vorbereitungen. So sei vorgesehen, heißt es aus Diepholz, den Manager um wesentliche Leistungsmerkmale zur Flächenobservierung in Grenzregionen, zu polizeilichen Großlagen, Veranstaltungen und Demonstrationen zu erweitern. Dies soll zunächst durch die stärkere Integration von XENTAURIX als Quellenlieferant aus TV und Social Media erreicht werden. Auch die Einbindung weiterer Datenquellen wie beispielsweise Drohnenaufnahmen ist vorgesehen. Zudem sollen die Möglichkeiten des Abgleichs und der Verknüpfung mit bestehenden audiovisuellen Informationen, wie Autokennzeichen, Gesichtern, Bewegungssensoren und von Bürgern überlassenes Videomaterial (Schmutzdaten), durch Künstliche Intelligenz ausgebaut werden. Darüber hinaus wird artec das bereits bestehende Angebot, Sicherheitsbehörden bei Einsätzen Techniksupport rund um die Uhr (24/7) zu garantieren, weiter ausbauen.</p>
<p>Bei allen diesen Funktionen kommt es auf genaue Kenntnis der Rechtslage an. Gerade auch in Deutschland gilt der Schutz der Privatsphäre als hohes Rechtsgut. Ohne langjährige Erfahrung können auf diejenigen Wettbewerber, die sich allein aufgrund ihres technischen Verständnisses, nicht aber auch aufgrund ihrer rechtlichen Expertise in dieses Geschäftsfeld wagen, erhebliche Strafen oder auch Schadensersatzansprüche zukommen. § 823 I BGB benennt ausdrücklich die Rechtsgüter Leben, Körper, Gesundheit und Freiheit sowie das absolute Recht Eigentum als solche, deren Verletzung eine Schadensersatzpflicht begründet. Zu den Rechten zählen Eigentum und sonstige Rechte. Das Eigentum als absolutes, also gegenüber allen wirkendes Recht, ist einziger Anknüpfungspunkt für die Auslegung der „sonstigen Rechte“. Folglich können „sonstige Rechte“ nur solche sein, die einen absoluten Charakter aufweisen. Zu den sonstigen Rechten zählt auch das Allgemeine Persönlichkeitsrecht.</p>
<p>Als Richtlinie für die Interessenabwägung entwickelte die Rechtsprechung die Sphärentheorie. Danach sind die Anforderungen an einen gerechtfertigten Eingriff umso höher, je stärker geschützt die Sphäre des Eingriffs ist. Die Intimsphäre umfasst die Gedanken- und Gefühlswelt. Tagebucheinträge, Informationen zum Gesundheitszustand, Einstellung zur Sexualität etc. genießen absoluten Schutz. Jeder Eingriff ist &#8211; von Extremfällen abgesehen &#8211; grundsätzlich rechtswidrig.</p>
<p>Zur Privatsphäre zählen der häusliche und familiäre Lebensbereich. Sie ist ebenfalls durch das Persönlichkeitsrecht geschützt, jedoch bestehen Ausnahmen und Duldungspflichten. Eine Person des Öffentlichen Lebens muss zum Beispiel ein stärkeres Maß an Eingriffen in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht dulden, als nicht öffentliche Personen. Am wenigsten geschützt ist die Sozialsphäre. Diese umfasst alle Interaktionen eines Individuums mit seiner Umwelt, wie beispielsweise die Berufsausübung. Eingriffe in dieser Sphäre können leicht gerechtfertigt werden. Ausschlaggebend ist an dieser Stelle eine gute Argumentation und die Auseinandersetzung mit dem Einzelfall.</p>
<p>Ein Anwendungsbeispiel für ein Ziel von <a href="https://artec.de/de/">artec</a> illustriert die Rechtslage in der Sozialsphäre: Nach einer Straftat wie sie z.B. im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg verübt wurden, rufen Behörden dazu auf, Handyvideos zur Verfügung zu stellen. Daraufhin werden hunderte Videos hochgeladen. Die zukünftige Erweiterungsentwicklung des BOS Manager analysiert die Daten, sortiert unzählige Duplikate aus und stellt den Behörden eine Vorauswahl der zur Aufklärung relevanten Videos zur Verfügung. Die Beamten können die Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewerten. Außerdem werden Gesichter, Kennzeichen, auffällige Gegenstände oder Kleidung mit einem „digitalen Fingerabdruck“ markiert. Mit Künstlicher Intelligenz lässt sich anschließend in bestehenden Datenbanken – z.B. von der Verkehrsüberwachung oder anderen Sicherheitskameras – nach Gesichtern oder Autos suchen. So kann ein Bewegungsprofil von Tätern vor und nach dem Ereignis erstellt werden.</p>
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		<title>Forensisches Rating in Indien</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2021 17:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Indiaforensic]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilanzbetrug ist in Indien weit verbreitet. Nicht erst Buchhaltungsskandal von Satyam enthüllte, inwieweit das Management die Zahlen im Jahresabschluss manipulieren kann. Viele Beispiele sind auch aus anderen Ländern bekannt, allen voran die USA, die mit den Skandalen um Enron und WorldCom die Finanzwelt erschütterten. Der Satyam-Skandal enthüllte auch die Methoden zur Manipulation von Abschlüssen. Daher wurde ein [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bilanzbetrug ist in Indien weit verbreitet. Nicht erst <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Satyam_scandal" target="_blank">Buchhaltungsskandal von Satyam</a> enthüllte, inwieweit das Management die Zahlen im Jahresabschluss manipulieren kann. Viele Beispiele sind auch aus anderen Ländern bekannt, allen voran die USA, die mit den Skandalen um <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Enron">Enron</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/WorldCom_scandal">WorldCom</a> die Finanzwelt erschütterten. Der Satyam-Skandal enthüllte auch die Methoden zur Manipulation von Abschlüssen.</p>
<p>Daher wurde ein forensisches Ratingmodell entwickelt, das einen J-Score liefert, der sich nach Analyse der Frühwarnsignale bei Unternehmensbetrug ergibt. Im Zuge der zunehmenden Häufigkeit von Betrugsfällen bei Jahresabschlüssen hat <a href="https://indiaforensic.com/">Indiaforensic</a> ein Modell entwickelt, mit dem die Stakeholder des Abschlusses die mit dem Abschluss verbundenen Risiken leichter verstehen können.</p>
<p>Das Ergebnis des forensischen Finanzmodell  bezeichnen die Analysten als J-Score. Es handelt sich um ein mathematisches Modell, das mehrere finanzielle Kennzahlen verwendet, um finanzielle Unregelmäßigkeiten festzustellen. Diese Verhältnisse werden mit Koeffizienten gewichtet, um die Art der Unregelmäßigkeiten zu identifizieren. Es wurde von CA Mayur Joshi im Jahr 2011 verfasst. Der nach Mayur Joshi benannte J-Score geht davon aus, dass Unternehmen Anreize haben, Abschlüsse zu manipulieren, wenn sie ein hohes Umsatzwachstum, sich verschlechternde Bruttomargen, steigende Betriebskosten und einen steigenden Leverage aufweisen. Der J-Score basiert jedoch auf der Annahme, dass es schwierig ist, die Cashflows zu manipulieren: &#8222;Sie können so tun, als wären Sie reich, aber es ist schwierig, so zu tun, als wären Sie reich an Bargeld.&#8220;</p>
<p>Gewinne können manipuliert werden, indem die Umsatzrealisierung beschleunigt wird, die Kosten  und die Rückstellungen verschoben und Abschreibungen verringert werdn.</p>
<p>Im Jahr 2008 startete <a href="https://indiaforensic.com/">Indiaforensic</a> in Zusammenarbeit mit einer der indischen Rechnungslegungsbehörden eine Untersuchung, um die Frühwarnsignale für Unternehmensbetrug zu ermitteln. Diese Studie ergab, dass mehr als 1200 Unternehmen in Indien kreative Buchhaltungspraktiken betreiben könnten. Im Jahr 2020, als diese Unternehmen überprüft wurden, waren viele von ihnen, die als risikoreich eingestuft wurden, aus dem Geschäft und die meisten von ihnen wurden unter 10 Rupien gehandelt. Das J-Score-Modell wird daher als hilfreich erachtet, um Warnsignale in Jahresabschlüssen zu identifizieren.</p>
<p>Nach dem Ausbruch des Satyam-Skandals erlangte diese Forschung erhebliche Aufmerksamkeit, da es sich um eine der ersten Studien handelte, die solch massive kreative Buchhaltungspraktiken vorhersagten. Die Ergebnisse dieser Studie wurden verwendet, um einen Wahrscheinlichkeits-Score zu erstellen, der seit dem Jahr 2011 als J-Score bezeichnet wird. Diese Studie hob die Bedeutung der Cashflows hervor. Die Hauptgrundlage des J-Scores ist der Cashflow-Vergleich mit anderen Bilanzparameter.</p>
<p>Das Modell basiert nach Angabe der Ratingagentur auf der umfassenden Finanzanalyse von mehr als 800.000 indischen Unternehmen und Millionen von Personen, die diese Unternehmen vertreten. Nach dieser Untersuchung ist jedes Unternehmen in Indien mit mindestens dreißig verschiedenen Arten von Risiken konfrontiert. Das Ratingmodell bewertet jedes Unternehmen anhand dieser dreißig Parameter. Eine eigene Datenbank mit Kunden mit hohem Risiko, die in eine dieser 30 Kategorien fallen, soll helfen, den Unternehmen das Rating anhand ihrer Risikobewertung zu verdeutlichen.</p>
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		<title>BaFin korrigiert falsche Warnung vor dem Richtigen und warnt vor dem Falschen richtig</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 16:05:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialkreditrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt im Nachgang zu ihrer Verbrauchermeldung vom 3. Dezember 2020 nunmehr am 18. Januar 2021 klar, dass die Tätigkeit als „Asset-Manager/in“ nicht durch die HTG Consulting GmbH, sondern durch unbekannte Dritte unter Verwendung der Identität des Unternehmens beworben und angeboten wurde. Am 3. Dezember 2020 hatte die BaFin u.a. berichtet, dass die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt im Nachgang zu ihrer Verbrauchermeldung vom 3. Dezember 2020 nunmehr am 18. Januar 2021 klar, dass die Tätigkeit als „Asset-Manager/in“ nicht durch die HTG Consulting GmbH, sondern durch unbekannte Dritte unter Verwendung der Identität des Unternehmens beworben und angeboten wurde.</p>
<p>Am 3. Dezember 2020 hatte die BaFin u.a. berichtet, dass die HTG Consulting GmbH für eine Tätigkeit als „Treuhandmanager“ bzw. „Endkundenmanager“ bzw. „Support Mitarbeiter im Asset Management“ bzw. „Asset-Manager“ werbe, damit Interessierte den Unternehmen ihr Privatkonto zur Verfügung stellen, um auf Weisung Zahlungen anzunehmen und weiterzuleiten.</p>
<p>Die Treuhandmanager riskieren bei solchen &#8222;Geschäftsmodellen&#8220;, dass die auf ihre Konten überwiesenen Gelder aus kriminellen, insbesondere betrügerischen Handlungen stammen. Bei der Annahme des Jobangebots als Finanzagent drohen empfindliche zivil- und strafrechtliche Folgen. Die Tätigkeit als Finanzagent kann zudem von der BaFin aufsichtsrechtlich verfolgt werden. Soweit die Unternehmen behaupten, sie meldeten die Konten der BaFin als „Treuhandkonto“ bzw. „Assetkonto“, stellt die BaFin klar: Ein solches Verfahren der Meldung von Treuhandkonten gibt es nicht.</p>
<p>Die Klarstellung der BaFin zeigt, dass die Bundesanstalt nicht wirksam als Ratingagentur fungieren kann, die den Verbrauchern laufend eine Übersicht über seriöse, weniger seriöse oder unseriöse Angebote liefert. Professionelle Betrüger bedienen sich gleich mehrfach verschiedener Täuschungsmöglichkeiten. Im Ergebnis muss dann &#8211; wie hier geschehen &#8211; die BaFin &#8222;Warnungen&#8220; gegen seriöse Firmen veröffentlichen, obwohl <a href="https://rating.repair/western-countries-still-lack-systems-to-fight-identity-theft/" target="_blank">in Wirklichkeit nur der falsche Doppelgänger</a> gemeint ist.</p>
<p>In China soll solcherart Betrug durch das Social Credit System das Handwerk gelegt werden. Social Credit Ratings sollen die Reputation von Marktteilnehmern transparent machen und vertrauenswürdige von weniger vertrauenswürdige Adressen unterscheiden. Die Implikationen für Datenschutz und Bürgerkontrolle sind weitreichend. Obwohl die zu lösenden Probleme unseriöser Angebote und des Identitätsdiebstahls in westlichen Ländern ähnlich sind, stehen überzeugende Antworten des Westens auf das chinesische System noch aus.</p>
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		<title>Deutsche Sicherheit mit cloudbasiert-audiovisueller Informationsplattform</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2020 16:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialkreditrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die artec technologies AG hat im Rahmen eines Ausschreibungsverfahren einer deutschen Sicherheitsbehörde den Zuschlag zur Lieferung einer cloudbasierten-audiovisuellen Plattform (BOS Manager) zur Kriminalitätsprävention und Gefahrenabwehr erhalten. Die börsennotierte artec technologies AG ((ISIN DE0005209589, WKN 520958) aus Diepholz (Deutschland) entwickelt und produziert innovative Software- und Systemlösungen für die Übertragung, Aufzeichnung und Auswertung von Video-, Audio- und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://artec.de/de/investor-relations/unternehmensinformation.html" target="_blank">artec technologies AG</a> hat im Rahmen eines Ausschreibungsverfahren einer deutschen Sicherheitsbehörde den Zuschlag zur Lieferung einer cloudbasierten-audiovisuellen Plattform (BOS Manager) zur Kriminalitätsprävention und Gefahrenabwehr erhalten.</p>
<p>Die börsennotierte <a href="https://artec.de/de/investor-relations/unternehmensinformation.html" target="_blank">artec technologies AG</a> ((ISIN DE0005209589, WKN 520958) aus Diepholz (Deutschland) entwickelt und produziert innovative Software- und Systemlösungen für die Übertragung, Aufzeichnung und Auswertung von Video-, Audio- und Metadaten in Netzwerken und Internet. artec bietet seinen Kunden, so auch deutschen Behörden, einen Komplettservice (Projektierung, Inbetriebnahme, Service &amp; Support) sowohl für die Standardprodukte als auch die Sonderentwicklungen und Cloud-Dienste an. Kunden sind nationale und internationale Broadcastunternehmen, Medienhäuser, Sicherheitsbehörden und Industrieunternehmen.</p>
<p>Der neue Auftrag umfasst die Lieferung der Software, sowie Service- und Updateleistungen für die nächsten 4 Jahre. Das Auftragsvolumen liegt im mittleren sechsstelligen Euro Bereich. Der Software-Anteil wird noch im laufenden Jahr umsatz- und ergebniswirksam, kündigt der Vorstand an. In den beiden kommenden Jahren erwartet artec mehrere Anschlussaufträge der Sicherheitsbehörde in vergleichbarer Größenordnung.</p>
<p>artec hat den MULTIEYE BOS Manager speziell für Lagezentren und Leitstellen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) entwickelt. Auf der intelligenten Plattform werden Einsätze vorbereitet, gesteuert und anschließend ausgewertet. Der BOS Manager erleichtert die Ermittlungs-/ Verwaltungstätigkeit von Behörden deutlich, verspricht das Unternehmen.</p>
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		<title>Commerzialbank, nicht Commerzbank</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2020 09:09:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ähnlichkeit des Namens könnte für Verwechslung sorgen &#8211; nicht die in Deutschland ansässige Commerzbank, sondern eine kleine, in Österreich domizilierende Commerzialbank ist betroffen: Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat der “Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG” mit Mandatsbescheid vom 14. Juli 2020 mit sofortiger Wirkung zur Gänze die Fortführung des Geschäftsbetriebs untersagt. Die Website der Bank ist [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ähnlichkeit des Namens könnte für Verwechslung sorgen &#8211; nicht die in Deutschland ansässige <a href="https://www.commerzbank.de/" target="_blank">Commerzbank</a>, sondern eine kleine, in Österreich domizilierende Commerzialbank ist betroffen: Die österreichische <a href="https://www.fma.gv.at/fma-aktuell/commerzialbank-mattersburg-im-burgenland-ag-einlagensicherung/" target="_blank">Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA)</a> hat der “Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG” mit Mandatsbescheid vom 14. Juli 2020 mit sofortiger Wirkung zur Gänze die Fortführung des Geschäftsbetriebs untersagt. Die Website der Bank ist schon offline, <a href="http://commerzialbank.at/" target="_blank">http://commerzialbank.at/</a>.</p>
<p>Die FMA ist die unabhängige, weisungsfreie und integrierte Aufsichtsbehörde für den Finanzmarkt Österreichs und als Anstalt öffentlichen Rechts eingerichtet. Ihr obliegt u.a. die Aufsicht über Kreditinstitute.</p>
<p>Die Abschaltung der Website entspricht der behördlichen Zahlungseinstellung der gedeckten Einlagen, sodass insbesondere <a href="https://burgenland.orf.at/stories/3057981/" target="_blank">keine weiteren Einzahlungen, Abhebungen oder Überweisungen möglich</a> sind. Für die betroffenen Einleger bedeutet dies, dass der Einlagensicherungsfall eingetreten ist: Die “<a href="https://www.einlagensicherung.at/" target="_blank">Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H.</a>”, zu deren Gesellschaftern auch die Commerzialbank gehört, hat innerhalb von sieben Arbeitstagen jedem Einleger dieser Bank einen Betrag in der Höhe seiner gedeckten Einlagen zu erstatten.</p>
<p>Gedeckte Einlagen sind erstattungsfähige Einlagen (wie etwa Guthaben auf Girokonten, Gehaltskonten, Studentenkonten und Pensionskonten oder Einlagen auf Sparbüchern und Sparkonten) bis zu einer Höhe von € 100 000 oder Gegenwert in fremder Währung pro Einleger (sowie zeitlich begrenzte gedeckte Einlagen). &#8222;Die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H arbeitet bereits mit der Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG eng zusammen,&#8220; schreibt die FMA, &#8222;um die ordnungsgemäßen Auszahlung in den nächsten Tagen zu organisieren.&#8220;</p>
<p>Neben Stefan Grgic und Martin Pucher ist die &#8222;Personalkredit- und Kommerzialkreditvermittlungs- und Anteilverwaltungsgenossenschaft Schattendorf-Zemendorf-Stöttera-Krensdorf-Hirm-Loipersbach-Draßburg-Baumgarten registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung&#8220; Hauptaktionär. Die &#8222;COMMERZ-REAL Vermietungs- und Verwaltungsgesellschaft m.b.H.&#8220;, die &#8222;Commerzialbank Immobilien GmbH&#8220;, die &#8222;Florianihof Betriebs GmbH&#8220;, die &#8222;AVG Abstellplatz-Vermietung GmbH&#8220; sind Töchter der “Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG”. Darüber hinaus gibt es eine Anzahl von Minderheitsbeteiligungen, z.B. an verschiedenen Bauland-Erscließungs-Gesellschaften.</p>
<p>Die folgende Abbildung zeigt die Beziehungen (Quelle: <a href="https://palturai.com/" target="_blank">PALTURAI</a>, für eine größere Darstellung Bild anklicken):</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.everling.de/wp-content/uploads/2020/07/17.07.2020-Commerzialbank-Mattersburg-im-Burgenland-Aktiengesellschaft.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-10639" src="http://www.everling.de/wp-content/uploads/2020/07/17.07.2020-Commerzialbank-Mattersburg-im-Burgenland-Aktiengesellschaft-300x125.png" alt="17.07.2020 - Commerzialbank Mattersburg im Burgenland Aktiengesellschaft" width="300" height="125" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&#8222;Die aktuell aufgedeckten Erkenntnisse erwecken den offensichtlichen Verdacht,&#8220; schreibt dazu <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200715_OTS0169/stellungnahme-der-tpa-wirtschaftspruefung-zur-causa-commerzialbank-mattersburg" target="_blank">Mag. (FH) Gerald Sinabell, Head of Corporate Communications bei der TPA Group</a>, &#8222;dass die verantwortlichen Prüfer der TPA Wirtschaftsprüfung GmbH unerwartet Opfer einer umfangreichen und komplexen Täuschung durch das Management der &#8218;Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG&#8216; wurden.&#8220;</p>
<p>Es sei das Vertrauen der Prüfer in die Korrektheit der zur Verfügung gestellten Unterlagen offensichtlich missbraucht worden. Die Ermittlungen dazu liefen bereits und würden voraussichtlich in den kommenden Tagen durch die Behörden veröffentlicht, kündigt der Sprecher der <a href="https://www.tpa-group.com/de/services/wirtschaftspruefung/" target="_blank">Wirtschaftsprüfungsgesellschaft</a> an.</p>
<p>Mit dem Argument, für ein Rating nach internationalen Standards &#8222;zu klein&#8220; zu sein, entziehen sich viele Banken der Beurteilung durch unabhängige Agenturen. Auch im Falle der “Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG” gab es kein veröffentlichtes Credit Rating einer <a href="https://www.esma.europa.eu/supervision/credit-rating-agencies/risk" target="_blank">anerkannten Agentur.</a> Wie auch im Fall Wirecard wäre allerdings fraglich, ob Analysten einer Ratingagentur Anlass für Zweifel gesehen hätten.</p>
<p>Ob DAX-Unternehmen oder kleine Bank im Burgenland: Die Untersuchungsmethoden mögen den Umständen entsprechend unterschiedlich sein, in jedem Fall aber bedarf es unabhängiger, forensischer Ratings, um anhand objektiver Ratingkriterien die Wahrscheinlichkeit krimineller Handlungen einzuschätzen. Forensische Ratings stützen sich beispielsweise auf aus der Forensik bekannte Tätertypologien, Mustererkennung aufgrund soziologischer, kriminalistischer und kriminologischer Erfahrungen, erstellte Täterprofile und das Erkennen möglicher Serienstraftaten.</p>
<p>Der Begriff &#8222;forensisches Rating&#8220; hat Wurzeln im Latein. &#8222;Rating&#8220; drückte im späten Mittelenglisch einen &#8222;geschätzten Wert&#8220; aus. Das mittelalterliche lateinische &#8222;rata&#8220; wurde zum Beispiel in &#8222;pro rata parte&#8220; verwendet, &#8222;nach dem proportionalen Anteil&#8220;. Das Wort &#8222;ratus&#8220; (berechnet) ist das Partizip Perfekt von &#8222;reri&#8220; (rechnen, glauben, meinen, denken). Das Wort &#8222;forensisch&#8220; stammt vom lateinischen &#8222;forensis&#8220;, „zum Forum, Markt oder Marktplatz gehörig“, da Gerichtsverfahren, Untersuchungen, Urteilsverkündungen sowie der Strafvollzug im antiken Rom meist öffentlich auf dem Marktplatz (lateinisch: forum) durchgeführt wurden.</p>
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