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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Kryptofondsrating</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Warnung vor BaFin-Aussage: Lizenz ist kein Gütesiegel</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 11:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
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		<description><![CDATA[„Eine Bafin-Lizenz ist ein Gütesiegel“ &#8211; mit diesen Worten wirbt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Aussage der BaFin, eine BaFin-Lizenz werde „im Markt als Gütesiegel gesehen“, ist bemerkenswert. Sie stammt aus einem am 26. August 2026 veröffentlichten Interview mit BaFin-Expertin Ruth Burkert zur europäischen Kryptoregulierung MiCAR. Die Formulierung ist zunächst als Beschreibung einer Markt- und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Eine Bafin-Lizenz ist ein Gütesiegel“ &#8211; mit diesen Worten wirbt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Aussage der BaFin, eine BaFin-Lizenz werde „im Markt als Gütesiegel gesehen“, ist bemerkenswert. Sie stammt aus einem am <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2026/fa_260826_Micar_interview.html" target="_blank">26. August 2026 veröffentlichten Interview mit BaFin-Expertin Ruth Burkert zur europäischen Kryptoregulierung MiCAR</a>. Die Formulierung ist zunächst als Beschreibung einer Markt- und Verbraucherwahrnehmung zu verstehen. Sie wirft jedoch eine weitergehende rechtliche und verbraucherpolitische Frage auf: Darf aus einer staatlichen Erlaubnis tatsächlich der Eindruck abgeleitet werden, das betreffende Unternehmen oder gar das von ihm vermittelte Investment sei von der BaFin qualitativ bewertet und für gut, sicher oder empfehlenswert befunden worden? Die Antwort muss differenziert ausfallen.</p>
<p>MiCAR schafft ohne Zweifel einen erheblichen Fortschritt gegenüber dem weitgehend unregulierten Zustand, der den Kryptomarkt zuvor geprägt hat. Die Verordnung enthält Anforderungen an die Zulassung und Beaufsichtigung von Kryptowerte-Dienstleistern, an deren Organisation und Geschäftsleitung sowie an Transparenz, Interessenkonflikte, Kundenschutz und Marktmissbrauch. Kryptowerte-Dienstleister müssen insbesondere ehrlich, redlich und professionell handeln und Kundeninformationen fair, klar und nicht irreführend gestalten. Auch müssen sie Kunden auf die mit Transaktionen in Kryptowerten verbundenen Risiken hinweisen.</p>
<p>Das ist allerdings etwas grundlegend anderes als ein Gütesiegel. Eine aufsichtsrechtliche Erlaubnis bescheinigt zunächst, dass ein Unternehmen die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ausübung einer bestimmten regulierten Tätigkeit erfüllt. Sie ist keine staatliche Kaufempfehlung. Noch weniger ist sie eine Garantie dafür, dass die angebotenen Kryptowerte wirtschaftlich werthaltig sind, dass ein bestimmtes Investment erfolgreich sein wird oder dass der Anleger sein eingesetztes Kapital zurückerhält.</p>
<p>Gerade deshalb ist die Wortwahl „Gütesiegel“ problematisch. Denn Verbraucher verbinden mit einem Gütesiegel typischerweise eine qualitative Aussage: Ein unabhängiger Dritter hat ein Produkt oder einen Anbieter geprüft und ist zu einem positiven Ergebnis gekommen. Die BaFin selbst übernimmt eine solche Funktion gerade nicht in diesem umfassenden Sinne. Ihre Aufsicht erstreckt sich auf die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. Sie ersetzt weder die wirtschaftliche Analyse eines Unternehmens noch die Bewertung des Risikos eines einzelnen Kryptowerts.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist für die Werbung von erheblicher Bedeutung. Ein Unternehmen kann grundsätzlich sachlich darauf hinweisen, dass es über eine entsprechende Erlaubnis verfügt oder einer Aufsicht unterliegt. Aus dieser Information darf aber nicht ohne Weiteres eine weitergehende Aussage über Qualität, Sicherheit oder Rentabilität gemacht werden. Das Irreführungsverbot des § 5 UWG ist dabei ebenso zu berücksichtigen wie die besonderen aufsichtsrechtlichen Vorgaben für Werbung. Besonders sensibel wird es, wenn durch Begriffe wie „BaFin-zertifiziert“, „BaFin-geprüft“, „BaFin-Gütesiegel“ oder vergleichbare Darstellungen der Eindruck erzeugt wird, die Behörde habe das konkrete Investment positiv bewertet.</p>
<p>Die Problematik verschärft sich dadurch, dass der Verbraucher im Alltag häufig nicht zwischen der Zulassung eines Dienstleisters und der Qualität des von diesem angebotenen oder vermittelten Produkts unterscheidet. Ein Anleger kann aus der prominenten Darstellung eines BaFin-Logos oder einer BaFin-Erlaubnis leicht den Schluss ziehen: Wenn dieser Anbieter von der deutschen Finanzaufsicht zugelassen ist, wird auch das Investment selbst einer entsprechenden Qualitätskontrolle unterliegen. Genau dieser Schluss wäre jedoch falsch.</p>
<p>Das gilt insbesondere im Kryptobereich. MiCAR reguliert nicht sämtliche wirtschaftlichen Risiken eines Kryptowerts. Die europäische Regulierung schafft einen aufsichtsrechtlichen Rahmen für bestimmte Kryptowerte und Dienstleistungen; sie macht aus einem volatilen oder spekulativen Kryptowert aber kein sicheres Anlageprodukt. Die europäische Kommission fasst den Regelungsansatz entsprechend als Kombination aus Transparenz- und Offenlegungspflichten, Zulassung und Beaufsichtigung der Dienstleister sowie Schutz der Inhaber und Kunden zusammen.</p>
<p>Hier liegt aus Verbrauchersicht ein entscheidender blinder Fleck. Die Frage, ob ein Kryptodienstleister eine Erlaubnis besitzt, ist nur eine der Fragen, die vor einem Investment beantwortet werden müssen. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, welches Risiko mit dem konkreten Kryptowert oder dem konkreten Anlagevehikel verbunden ist. Bei einer individuellen Anlageentscheidung sollte deshalb nicht bei der Feststellung „BaFin-reguliert“ stehen geblieben werden.</p>
<p>An dieser Stelle wird häufig die Forderung nach einem Kryptorating beziehungsweise einem Kryptofondsrating erhoben. Ein solches Rating kann als zusätzliches Instrument der unabhängigen Risikoeinschätzung sinnvoll sein, insbesondere wenn es nachvollziehbar zwischen Emittenten-, Markt-, Liquiditäts-, Technologie-, Verwahrungs- und Ausfallrisiken unterscheidet. Es wäre allerdings rechtlich unzutreffend, daraus die Aussage abzuleiten, jedes Investment in einen Kryptowert müsse nach geltendem Recht zwingend über ein „Kryptorating“ oder ein „Kryptofondsrating“ verfügen. Eine solche allgemeine gesetzliche Ratingpflicht lässt sich aus MiCAR nicht ableiten. MiCAR verlangt vielmehr bestimmte Informationen, Risikohinweise und – bei bestimmten Dienstleistungen wie Anlageberatung oder Portfolioverwaltung – eine Eignungsprüfung anhand der Kenntnisse, Erfahrungen, Anlageziele, Risikotoleranz und finanziellen Verhältnisse des Kunden.</p>
<p>Gerade diese Klarstellung ist wichtig, weil ein Rating seinerseits kein amtliches Gütesiegel wäre. Ein Rating ist eine zusätzliche Einschätzung eines Ratinganbieters nach dessen eigener Methodik. Es kann die Analyse eines Investments erleichtern, ersetzt aber ebenfalls nicht die eigene Prüfung und darf nicht mit einer staatlichen Zulassung verwechselt werden. Das deutsche Kapitalanlagerecht zeigt sogar an anderer Stelle, dass Ratings nicht als alleinige Grundlage einer Risikobeurteilung verstanden werden sollen: Nach § 29 KAGB darf sich das Risikomanagement einer Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der Bewertung der Kreditqualität nicht ausschließlich oder automatisch auf Ratings stützen.</p>
<p>In § 29 Absatz 2a des Kapitalanlagegesetzbuches heißt es: &#8222;Die Kapitalverwaltungsgesellschaft stützt sich bei der Bewertung der Kreditqualität der Vermögensgegenstände der Investmentvermögen nicht ausschließlich oder automatisch auf Ratings, die von einer Ratingagentur gemäß Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009 in der jeweils geltenden Fassung abgegeben wurden. Die Risikomanagementsysteme nach Absatz 2 haben dies sicherzustellen. Die Bundesanstalt überwacht die Angemessenheit der Prozesse der Kapitalverwaltungsgesellschaften zur Beurteilung der Kreditqualität und die Nutzung von Referenzen auf Ratings im Sinne von Satz 1 im Rahmen der Anlagestrategie der Investmentvermögen; bei der Überwachung berücksichtigt die Bundesanstalt Art, Umfang und Komplexität der Investmentvermögen. Soweit angemessen, wirkt die Bundesanstalt auf die Verminderung des Einflusses solcher Referenzen hin, um eine ausschließliche oder automatische Reaktion auf solche Ratings zu reduzieren.&#8220;</p>
<p>Damit entsteht eine bemerkenswerte Dreiteilung, die in der öffentlichen Wahrnehmung leicht verloren geht: Die BaFin-Erlaubnis betrifft zunächst den Anbieter und seine regulierte Tätigkeit. Ein Rating kann sich dagegen auf die Bonität, Qualität oder Risiken eines Unternehmens, Produkts oder Anlagegegenstands beziehen. Und die letztendliche Anlageentscheidung betrifft die individuelle Situation des Anlegers. Keine dieser drei Ebenen ist mit einer anderen gleichzusetzen.</p>
<p>Die Formulierung „BaFin-Lizenz als Gütesiegel“ ist deshalb aus Verbraucherschutzsicht mindestens missverständlich. Sie kann zwar zutreffend beschreiben, dass der Markt einer BaFin-Erlaubnis eine höhere Vertrauenswirkung beimisst. Sie sollte aber nicht dazu führen, dass Verbraucher die eigentliche Investitionsprüfung überspringen. Gerade bei Kryptowerten besteht die Gefahr, dass die staatliche Regulierung des Vermittlers oder Handelsplatzes psychologisch auf das Produkt übertragen wird. Aus „der Anbieter ist reguliert“ wird dann unbewusst „das Investment ist geprüft“. Aus „die BaFin beaufsichtigt den Anbieter“ wird „die BaFin steht hinter dem Investment“. Und aus „reguliert“ wird „sicher“.</p>
<p>Das wäre eine gefährliche Verkürzung der tatsächlichen Rechtslage. Die MiCAR-Regulierung ist ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz und Marktintegrität. Sie beseitigt aber nicht die wirtschaftlichen Risiken von Kryptowerten. Auch ein regulierter Anbieter kann seinen Kunden keine Garantie für die Wertentwicklung eines Kryptowerts geben. Die BaFin selbst weist in dem aktuellen Interview darauf hin, dass Verbraucher bei nicht oder außerhalb der EU beaufsichtigten Anbietern besondere Risiken eingehen. Das ist richtig. Daraus darf aber nicht der umgekehrte Fehlschluss entstehen, dass die Erlaubnis eines in der EU beaufsichtigten Anbieters das konkrete Investment qualitativ adelt.</p>
<p>Für Verbraucher wäre deshalb eine noch präzisere Kommunikation wünschenswert. Statt von einem „Gütesiegel“ zu sprechen, sollte klar zwischen Zulassung, Beaufsichtigung und Produktqualität unterschieden werden. Ein Anleger sollte vor einem Investment nicht nur prüfen, ob der Anbieter über die erforderliche Erlaubnis verfügt, sondern auch, welchen konkreten Kryptowert er erwirbt, welche wirtschaftlichen und technischen Risiken bestehen, welche Informationen über den Emittenten oder das Projekt verfügbar sind, wie die Verwahrung erfolgt, welche Kosten anfallen und ob das Investment zur eigenen Risikotragfähigkeit passt. Bei Beratung oder Portfolioverwaltung schreibt MiCAR hierfür ausdrücklich eine Prüfung der Kenntnisse, Erfahrungen, Ziele, Risikotoleranz und Fähigkeit vor, Verluste zu tragen.</p>
<p>Die Aussage „Eine BaFin-Lizenz wird im Markt als Gütesiegel gesehen“ sollte daher nicht zum Ausgangspunkt einer neuen Vertrauensillusion werden. Sie kann vielmehr Anlass sein, genau den Unterschied zu erklären, der für Anleger entscheidend ist: Eine staatliche Erlaubnis ist ein regulatorischer Status, kein staatliches Qualitätsurteil über jedes einzelne Investment. Ein zusätzliches Kryptorating oder Kryptofondsrating kann – sofern methodisch transparent und unabhängig – eine sinnvolle Orientierung bieten, ist aber nach der derzeitigen Rechtslage keine generelle gesetzliche Voraussetzung für jedes Investment in Kryptowährungen. Wer Verbraucherschutz ernst nimmt, sollte deshalb weder die BaFin-Lizenz noch ein privates Rating mit einer Garantie verwechseln. Die wichtigste Information bleibt: Regulierung kann Risiken begrenzen und Transparenz erhöhen; sie kann das Verlustrisiko eines Krypto-Investments nicht beseitigen.</p>
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		<title>Ratingagentur nimmt die Kryptowährungen aufs Korn</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 10:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Kreditenzyklopädie von Fitch wirft einen umfassenden Blick auf den globalen Markt für dezentrale Finanzen (DeFi). Mit dem Titel &#8222;Credit Encyclopedia Series: Decentralized Finance Primer&#8220; veröffentlicht Fitch Ratings erstmals eine ausführliche Beschreibung und Stellungnahme zum Thema DeFi. Obwohl es keinen Konsens über eine Definition von DeFi gibt, wird es im Allgemeinen als ein globales [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Kreditenzyklopädie von Fitch wirft einen umfassenden Blick auf den globalen Markt für dezentrale Finanzen (DeFi). Mit dem Titel <a href="https://www.fitchratings.com/" target="_blank">&#8222;Credit Encyclopedia Series: Decentralized Finance Primer&#8220;</a> veröffentlicht Fitch Ratings erstmals eine ausführliche Beschreibung und Stellungnahme zum Thema DeFi.</p>
<p>Obwohl es keinen Konsens über eine Definition von DeFi gibt, wird es im Allgemeinen als ein globales Ökosystem von Webanwendungen und elektronischen Geldbörsen charakterisiert, die Computerprogramme oder Smart Contracts nutzen, die auf öffentlichen Blockchains gespeichert sind, ohne dass ein zentralisierter vertrauenswürdiger Vermittler wie eine Bank oder ein anderes erforderlich ist. DeFi hebt sich daher auch vom traditioneller Austausch von Devisen und Sorten ab, also auch von Bargeld, das sich außerhalb des ausstellenden Staates, in welchem es als gesetzliches Zahlungsmittel gilt, in Umlauf befindet.</p>
<p>&#8222;Unser Leitfaden deckt alles ab, von den Merkmalen des DeFi-Ökosystems, den Rating-Überlegungen, den wichtigsten Risikofaktoren und regulatorischen Überlegungen in diesem Bereich bis hin zur Rolle der Rating-Agenturen&#8220;, verspricht die internationale Ratingagentur.</p>
<p>&#8222;Wir hoffen, dass dieser neueste Eintrag in unserer Credit Encyclopedia-Reihe als nützliches Lehrmittel und Ressource für Forscher und Finanzdienstleistungsexperten gleichermaßen dienen wird&#8220;, schreibt Fitch Ratings.</p>
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		<title>Weder Ratings noch Einlagensicherung für Krypto-Assets</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 11:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Finanzmarktregulatoren der Europäischen Union (EU) &#8211; die Bankenaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority), die Versicherungs- und Pensionskassenaufsichtsbehörde EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) und die Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) – warnen gemeinsam Konsumenten und Anleger vor den vielfältigen und hohen Risiken, die mit der Verwendung von und der Anlage [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzmarktregulatoren der Europäischen Union (EU) &#8211; die Bankenaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority), die Versicherungs- und Pensionskassenaufsichtsbehörde EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) und die Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) – warnen gemeinsam Konsumenten und Anleger vor den vielfältigen und hohen Risiken, die mit der Verwendung von und der Anlage in Krypto-Assets und virtuellen Währungen verknüpft sind.</p>
<p>Die Warnung erfolgt aufgrund der zunehmenden Aktivitäten und des erhöhten Interesses von Verbrauchern an Krypto-Assets und der aggressiven öffentlichen Werbung für solche Krypto-Assets und damit verbundener Produkte, auch über die sozialen Medien sowie durch sogenannte Influencer. Die europäischen Regulatoren haben daher gleichzeitig eine gemeinsame Informationskampagne via Social Media gestartet.</p>
<p>Für Krypto-Assets sind Ratingansätze so jung wie die Krypto-Assets selbst &#8211; für die meisten fehlt jede langjährige Erfahrung, so dass Kriterien und Methoden angreifbar bleiben. Inzwischen gibt es auch erste Ratingagenturen, die sich mit dem Rating von Krypto-Assets befassen. Darunter auch eine Agentur, die zwar weder in den USA, noch in der Europäischen Union (EU) offiziell als &#8222;Nationally Recognized Statistical Rating Organization&#8220; (in den USA) oder als &#8222;Credit Rating Agency&#8220; (in der EU)  registriert oder zertifiziert ist, namentlich <a href="https://weissratings.com/en/crypto/coins" target="_blank">Weiss Ratings</a>, aber bereits seit Jahrzehnten mit Ratings an den Finanzmärkten tätig ist.</p>
<p>In ihrer Warnung heben die EU-Institutionen hervor, dass Krypto-Assets für die meisten Kleinanleger weder als Anlage noch als Zahlungs- oder Tauschmittel geeignet sind, da die Verbraucher mit der sehr realen Möglichkeit konfrontiert sind, ihr gesamtes investiertes Geld zu verlieren, wenn sie Krypto-Assets kaufen; wegen der Risiken irreführender Werbung, auch über soziale Medien und Influencer, sehr achtsam sein sollten; und besonders vorsichtig sein sollten, wenn schnelle oder hohe Renditen versprochen werden, vor allem, wenn diese zu gut klingen, um wahr zu sein.</p>
<p>Die europäischen Regulatoren warnen die Verbraucher auch davor, dass Schadenersatz – Regress oder andere Rechtsansprüche bei Krypto-Assets oft nicht oder nur sehr schwer durchzusetzen sind. Denn diese und damit verbundene Produkte und Dienstleistungen fallen in der Regel nicht unter den bestehenden Schutz der aktuellen Vorschriften nach europäischem Recht für Finanzdienstleistungen. Sie sind auch nicht durch Einlagensicherungssysteme geschützt.</p>
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		<title>Zunehmende Kriminalisierung von Kryptowährungen</title>
		<link>http://www.everling.de/zunehmende-kriminalisierung-von-kryptowaehrungen/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 15:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Überblick über die &#8222;Regulierung der Kryptowährung weltweit&#8220; ist ernüchternd: Ein Update vom November 2021, erstellt von den Mitarbeitern des Global Legal Research Directorate, zeigt, dass nicht nur in China der Handel mit Kryptowährungen in die Unterwelt geschickt bzw.  verboten wurde. Eine Tabelle aktualisiert einen umfassenderen Bericht der Law Library of Congress aus dem Jahr 2018 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Überblick über die &#8222;<a href="https://tile.loc.gov/storage-services/service/ll/llglrd/2021687419/2021687419.pdf" target="_blank">Regulierung der Kryptowährung weltweit</a>&#8220; ist ernüchternd: Ein Update vom November 2021, erstellt von den Mitarbeitern des Global Legal Research Directorate, zeigt, dass nicht nur in China der Handel mit Kryptowährungen in die Unterwelt geschickt bzw.  verboten wurde. Eine Tabelle aktualisiert einen umfassenderen Bericht der Law Library of Congress aus dem Jahr 2018 über die Regulierung von Kryptowährungen auf der ganzen Welt und fügt die Vereinigten Staaten zu den untersuchten Gerichtsbarkeiten hinzu.</p>
<p>Der Bericht konzentriert sich auf zwei Themen:</p>
<p>Erstens der rechtliche Status von Kryptowährungen, dh ob ein Land Kryptowährungen entweder explizit oder implizit verbietet. Beispiele für implizite Verbote sind das Verbot von Banken und anderen Finanzinstituten, mit Kryptowährungen zu handeln oder Dienstleistungen für Einzelpersonen/Unternehmen anzubieten, die mit Kryptowährungen handeln, oder den Austausch von Kryptowährungen zu verbieten.</p>
<p>Zweitens zeigt die Tabelle den regulatorischen Rahmen rund um Kryptowährungen, insbesondere die Anwendung von Steuergesetzen und Anti-Geldwäsche- und Terrorismusbekämpfungsgesetzen (AML/CFT-Gesetze) auf Kryptowährungen.</p>
<p>Anhand von zwei Weltkarten können die Erkenntnisse aus der Tabelle zum rechtlichen Status von Kryptowährungen und den regulatorischen Rahmenbedingungen rund um Kryptowährungen visuell nachvollzogen werden.</p>
<p>Für &#8222;Investoren&#8220; in Krypotwährungen gilt es zu bedenken, dass seit der Veröffentlichung des Berichts 2018 die Zahl der Länder, die Kryptowährungsverbote erlassen haben, erheblich zugenommen hat.</p>
<p>Während der Bericht von 2018 nur 8 Staaten mit einem absoluten Verbot und 15 Staaten mit einem impliziten Verbot identifizierte, identifiziert die Aktualisierung vom November 2021 nun schon 9 Staaten mit einem absoluten Verbot und 42 mit einem impliziten Verbot.</p>
<p>Ebenso hat die Anwendung von Steuergesetzen, AML/CFT-Gesetzen oder beiden Arten von Gesetzen auf Kryptowährungen exponentiell zugenommen. In der Aktualisierung vom November 2021 werden 103 Gerichtsbarkeiten identifiziert, die diese Gesetze auf Kryptowährungen anwenden, wobei die Mehrheit beides anwendet. Diese Gerichtsbarkeiten umfassen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit Ausnahme von Bulgarien. Zuvor, im Jahr 2018, wurde festgestellt, dass nur 33 Gerichtsbarkeiten Kryptowährungen in diesen Bereichen regulieren, wobei nur fünf sowohl Steuer- als auch AML/CFT-Gesetze anwenden.</p>
<p>Die Kriminalisierung von Kryptowährungen in einer immer größeren Zahl von Ländern kann weitreichende Konsequenzen für Geldanleger haben, die in Kryptowährungen eine Alternative zu Gold und anderen Edelmetallen als Wertaufbewahrungsmitteln sehen. Abgesehen davon werden die Kryptowährungen in diesen Ländern vom legalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen; Zahlungen sind nur in Rahmen der jeweiligen, staatlichen Zwangsgeldmonopole möglich.</p>
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		<title>Bitcoin als Altersvorsorge: Ist das sinnvoll?</title>
		<link>http://www.everling.de/bitcoin-als-altersvorsorge-ist-das-sinnvoll/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2021 16:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: Tappe Consulting. Während der Bitcoin zu Beginn kritisch beäugt und belächelt wurde, steigt seine Beliebtheit seit einigen Jahren rasant an. Betrachtet man seinen Kurs, verwundert diese Entwicklung kaum – der Trend geht klar nach oben. Ebenso wenig überraschend ist, dass die Medien unentwegt über diesen Trend berichten. So berichten sie von Menschen, die Bitcoin [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Quelle: Tappe Consulting. Während der Bitcoin zu Beginn kritisch beäugt und belächelt wurde, steigt seine Beliebtheit seit einigen Jahren rasant an. Betrachtet man seinen Kurs, verwundert diese Entwicklung kaum – der Trend geht klar nach oben. Ebenso wenig überraschend ist, dass die Medien unentwegt über diesen Trend berichten. So berichten sie von Menschen, die Bitcoin nutzten, um Geld zu verdienen. Einige von ihnen wurden dadurch sogar unverschämt reich.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei all der positiven Berichterstattung geht jedoch häufig ein wesentlicher Faktor unter: Verluste. Die Medien gehen nur selten darauf ein, dass zahlreiche Menschen durch ihre Investitionen in Bitcoin große Mengen Geld verloren haben. So weist der Finanzexperte David Tappe darauf hin, dass die Verliererseite nur wenig mediale Aufmerksamkeit erhält – dadurch entsteht ein verzerrtes Bild der Gesamtsituation. Als Gründer der TAPPE CONSULTING AG und Finanzexperte ist David Tappe mit den facettenreichen Aspekten des Bitcoin-Investments vertraut. So unterstützt er insbesondere Privatpersonen mit seiner Erfahrung dabei, sich eine stabile Altersvorsorge aufzubauen. Im folgenden Ratgeber verrät er, ob sich Bitcoin zur Altersvorsorge eignet.</span></p>
<p><b>Der Bitcoin – zwischen Mythos und Marktstärke</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Noch immer unterliegen zahlreiche Menschen dem Irrglauben, mit Bitcoin könne man schnell und einfach viel Geld verdienen. Diese Falscheinschätzung wird zweifellos durch die überwiegend positive – fast schon euphorische – Darstellung der Medien begünstigt. Ferner ranken sich um den Bitcoin nach wie vor diverse Mythen. Demgegenüber stehen folgende Fakten:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Bitcoin ist die erste und mittlerweile marktstärkste Kryptowährung der Welt. Allerdings kann niemand nachvollziehen, wer welche Mengen davon besitzt. Gerade in Hinblick auf die Entwicklung der letzten Jahre macht ihn die damit einhergehende Anonymität bei vielen Menschen beliebt. Allerdings eröffnet dies auch die Möglichkeit für kriminelle Handlungen und Nutzungswege – ein Missstand, von dem alle Kryptowährungen betroffen sind.</span></p>
<p><b>Teurer Irrtum: Bitcoin als sichere Altersvorsorge</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei Bitcoin handelt es sich um eine &#8222;Währung&#8220; – vergleichbar mit dem Euro oder dem Dollar. Er selbst hat also keinen tatsächlichen Wert. Bezahlen Menschen nicht mehr mit den genannten Mitteln, sind sie plötzlich vollkommen nutz- und wertlos. Dies ist ein wesentlicher Faktor, der gegen die Investition in Bitcoin zum Zwecke der Altersvorsorge spricht. Während im Alter eine stabile und verlässliche finanzielle Lage vonnöten ist, kann niemand voraussagen, ob der Bitcoin zum einschlägigen Zeitpunkt noch als Zahlungsmittel akzeptiert wird.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">In Bezug auf Planbarkeit müssen Privatpersonen bedenken, dass hinsichtlich ihrer Geldanlage im Rentenalter ein bestimmter Gegenwert vorhanden sein sollte. Nur so kann gewährleistet werden, dass sie nach Renteneintritt auf eine monatliche Rente oder ein ausreichend hohes Kapital zurückgreifen können. Andernfalls gibt es keine gesicherte Grundlage für die finanzielle Versorgung während des Ruhestands. So fehlt einer rein auf Bitcoin basierenden Altersvorsorge die Sicherheit. Deshalb ist davon abzuraten, die eigene Altersvorsorge ausschließlich mithilfe der Kryptowährung aufzubauen.</span></p>
<p><b>Schneller Vermögensaufbau durch Bitcoin?</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die großen Wertschwankungen des Bitcoins veranlassen viele Menschen dazu, beim Kauf auf einen raschen Vermögensaufbau zu spekulieren. Tatsächlich ist es aufgrund dieser massiven Volatilität möglich, das eingesetzte Geld in kurzer Zeit zu verdoppeln. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass es ebenso schnell zu großen Verlusten kommen kann. Zu beachten ist hierbei außerdem, dass Kryptowährungen nicht gesetzlich reguliert sind. Dies führt unweigerlich zu Unklarheiten in Bezug auf Besteuerung und politische Handhabung. Wenn der Bitcoin überhaupt als solche bezeichnet werden kann, sollten Anleger auch auf weitere Asset-Klassen setzen.</span></p>
<p><b>Richtig investieren, im Alter profitieren</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Investition in Kryptowährungen bringt viele offensichtliche Nachteile mit sich. Daher raten David Tappe und sein Team insbesondere Laien, den Bitcoin nicht zum Aufbau ihrer Altersvorsorge zu nutzen. Lediglich erfahrene Anleger, die mit den Eigenheiten der Kryptotechnologie vertraut sind, sollten sich mit dieser Anlageform beschäftigen. Doch auch für sie ist es ratsam, höchstens 5 Prozent ihres Kapitals einzusetzen. Ferner darf man nicht vergessen, dass es auf dem Kryptomarkt jederzeit zu einem Komplettverlust kommen kann.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bei der Altersvorsorge sollte man nichts dem Zufall überlassen. Daher raten die Experten strikt davon ab, sich dabei ausschließlich auf Bitcoins zu verlassen. Privatanleger sollten stattdessen auf zuverlässigere Anlagemöglichkeiten wie Aktien und Anleihen setzen. Auch die Kapitalmarktforschung zeigt, dass diese Märkte über die letzten 100 Jahre die besten und damit sichersten Renditen abwarfen.</span></p>
<p><a href="http://www.everling.de/wp-content/uploads/2021/11/David-Tappe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-12076" src="http://www.everling.de/wp-content/uploads/2021/11/David-Tappe.jpg" alt="David Tappe" width="400" /></a></p>
<p><b>Über David Tappe:</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">David Tappe ist Finanzexperte und Gründer sowie Vorstand der TAPPE CONSULTING AG. Er unterstützt Menschen dabei, auf der privaten Ebene ein Vermögen für ihre Altersvorsorge aufzubauen. Für ihre Kunden und neue Interessenten sind sie die unabhängige Anlaufstelle, wenn es um professionelle Beratung zum Thema Geldanlagen geht.</span></p>
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		<title>Digitale Demokratisierung durch Kryptovermögen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2021 08:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der Einführung sogenannter „Krypto-Assets“ erreicht die Digitalisierung der Finanzwelt die nächste Stufe. Speziell die „Tokenisierung“, also die Möglichkeit, reale Vermögenswerte in virtuelle Einheiten umzuwandeln und über die Blockchain zu handeln, werde Kapitalmärkte und Finanzindustrie radikal verändern. Dies sind zentrale Aussagen der neuen Studie des FERI Cognitive Finance Institute zu „Blockchain und Tokenisierung – Disruption [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Einführung sogenannter „Krypto-Assets“ erreicht die Digitalisierung der Finanzwelt die nächste Stufe. Speziell die „Tokenisierung“, also die Möglichkeit, reale Vermögenswerte in virtuelle Einheiten umzuwandeln und über die Blockchain zu handeln, werde Kapitalmärkte und Finanzindustrie radikal verändern. Dies sind zentrale Aussagen der neuen Studie des FERI Cognitive Finance Institute zu „<a href="https://www.feri-institut.de/media/0r1isiis/fcfi_tokenisierung-202109-kurzversion.pdf" target="_blank">Blockchain und Tokenisierung – Disruption des Finanzsystems durch Krypto-Assets und Decentralized Finance (DeFi)</a>“.</p>
<p>„In einem dezentralen Finanzsystem auf Basis von Blockchains müssen klassische Finanzintermediäre ihre Geschäftsmodelle massiv überdenken“, sagt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute.</p>
<p>Die Tokenisierung von Assets ermögliche es, Bruchteile an einem beliebigen Vermögenswert in digitaler Form zu erwerben. Dies erweitere nicht nur das Anlageuniversum für etablierte Investoren und schaffe Opportunitäten, etwa in neuen Märkten wie Kunst, Musik oder intellektuellen Eigentumsrechten. Es würde dadurch auch neuen Anlegergruppen der Zugang zu Assetklassen eröffnet, die zuvor außerhalb ihrer Reichweite lagen.</p>
<p>Die Digitalisierung von Assets in einer Blockchain-Infrastruktur biete zudem hohe Zeit- und Effizienzgewinne im Handel mit Vermögenswerten. Auch Options- und Derivatemärkte könnten völlig neugestaltet werden, etwa durch den Einsatz selbstausführender Vertragselemente („Smart Contracts“). Solche „digitalen Kontrakte“ ermöglichten die Entwicklung digitaler Zahlungsströme und neuartiger Vermögenswerte („Smart Assets“). „Der Handel und die Vermögensanlage mit Krypto-Assets stecken zwar noch in den Kinderschuhen, doch die Zukunftsvision einer ‚Token-Ökonomie‘ im Rahmen eines ‚dezentralen Finanzsystems‘ fordert das Finanz-Establishment schon jetzt heraus“, ist Dr. Heinz-Werner Rapp überzeugt.</p>
<p>Bis die Blockchain-Technologie, Kryptowährungen und die globalen Anlagemärkte zu einem neuen digitalen Finanzsystem zusammenwachsen, sei es aber noch ein weiter Weg. Erste Schritte zu einem Rechtsrahmen seien jedoch bereits getan – wie etwa in Deutschland mit dem Gesetz über elektronische Wertpapiere. In der zu Ende gehenden Ära der Großen Koalition wurde es aber versäumt, die Voraussetzungen für fairen Wettbewerb zu schaffen. Die Vielzahl rechtlicher Unsicherheiten lässt viele Anleger noch davor zurückschrecken, sich mit Kryptovermögen zu befassen.</p>
<p>„Wir brauchen professionelle gesetzliche Grundlagen zu digitalen Vermögenswerten, um fairen Wettbewerb und gesellschaftliche Akzeptanz sicherzustellen“, fordert Rapp. Denn wie bei jedem technologischen Strukturbruch lägen die Chancen und Risiken auch hier eng beieinander. Möglichen Effizienzgewinnen durch den Wegfall von Gebühren, Fristen und anderen Transaktionshemmnissen stehe die Befürchtung gegenüber, dass ein paralleles Schattenfinanzsystem entstehen könnte, auf das Aufseher keinen direkten Zugriff haben. Beide Argumente seien valide, was auch künftig noch lebhafte Diskussionen und disruptive Entwicklungen garantiere.</p>
<p>Die Studie „Blockchain und Tokenisierung – Disruption des Finanzsystems durch Krypto-Assets und Decentralized Finance (DeFi)“ steht zum Download unter <a href="https://www.feri-institut.de/media-center/studien/" target="_blank" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=https://www.feri-institut.de/media-center/studien/&amp;source=gmail&amp;ust=1631171775407000&amp;usg=AFQjCNHd2coAxUhGNScHK9v82ndi6DXJpg">FERI Institut &#8211; Studien (feri-institut.de)</a> zur Verfügung.</p>
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		<title>Bitcoin wird offizielles Zahlungsmittel in El Salvador</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 08:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 18. August veröffentlichte die Zentralbank von El Salvador einen Aufruf zur Stellungnahme zu neuen Richtlinien für die Einführung von Bitcoin als legale Währung im Land. Die Einführung von Kryptowährungen bringt eine Reihe von volkswirtschaftlichen Vorteilen mit sich. Sowohl in mikro-, als auch in makroökonomoischen Betrachtungen wird jedes staatliche Zwangsgeldmonopol kritisiert. Indem zumindest eine weitere [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. August veröffentlichte die Zentralbank von El Salvador einen Aufruf zur Stellungnahme zu neuen Richtlinien für die Einführung von Bitcoin als legale Währung im Land. Die Einführung von Kryptowährungen bringt eine Reihe von volkswirtschaftlichen Vorteilen mit sich. Sowohl in mikro-, als auch in makroökonomoischen Betrachtungen wird jedes staatliche Zwangsgeldmonopol kritisiert. Indem zumindest eine weitere Währung zugelassen wird, können die negativen Folgen des staatlichen Zwangsgeldmonopols gemildert werden.</p>
<p>Die neuen Vorschriften in El Salvador folgen der Zustimmung der gesetzgebenden Versammlung des Landes am 9. Juni zu einem Gesetz, das Bitcoin in El Salvador zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel macht, so dass sowohl der US-Dollar als auch Bitcoin ab dem 7. September 2021 als Zahlungsmittel benutzt werden können.</p>
<p>&#8222;Die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel ist für die Banken in El Salvador kreditnegativ,&#8220; warnt Moody&#8217;s Investors Service, &#8222;da sie das Disintermediationsrisiko erhöhen, die Finanzierungskosten durch einen stärkeren Wettbewerb um Einlagen erhöhen, die Gebühreneinnahmen untergraben und die Compliance- und Betriebsrisiken erhöhen werden.&#8220; Den volkswirtschaftlichen Vorteilen stehen für die von Moody&#8217;s beurteilten Banken somit auch Nachteile gegenüber.</p>
<p>Die vorgeschlagenen Regeln sollen festlegen, wie Finanzinstitute Bitcoin und US-Dollar verwenden können, um digitale Geldbörsen, Börsen und Zahlungsdienste bereitzustellen. &#8222;Obwohl die Vorschriften Know Your Customer- und Anti-Geldwäsche-Richtlinien enthalten,&#8220; geben die Analysten von Moody&#8217;s zu bedenken, &#8222;ist die Überwachung der Einhaltung und Kontrollen im Zusammenhang mit diesen Richtlinien wahrscheinlich schwierig und müsste getestet werden.&#8220;</p>
<p>Einige Aspekte der Umsetzung, die für Banken von Bedeutung sind, seien unklar, insbesondere diejenigen, die den betrieblichen Rahmen des im Gesetz angekündigten staatlich unterstützten Bitcoin-US-Dollar-Konvertibilitätssystems betreffen.  Die Klärung dieser Aspekte werde entscheidend sein, um die Auswirkungen der Umsetzung auf die Bilanzen der Banken zu bestimmen.</p>
<p>&#8222;Obwohl wir davon ausgehen,&#8220; schreibt Moody&#8217;s, &#8222;dass die Einführung von Bitcoin und seinen digitalen Wallets schrittweise erfolgen wird, werden die Disintermediationsrisiken für die Banken wahrscheinlich steigen, nicht nur, da einige Einlagen in Bitcoin verlagert werden, sondern auch, da immer mehr US-Dollar in digitalen Wallets gehalten werden.&#8220;</p>
<p>Anbieter von digitalen Wallet-Diensten müssen 100 % der US-Dollar-Guthaben der Kunden auf unverzinslichen Konten bei der Zentralbank halten, d. h. diese Einlagen werden nicht bei Banken gehalten. In einem solchen Szenario, folgtert Moody&#8217;s, konkurrieren die Banken um Einlagen, was ihre Refinanzierungskosten erhöht.  &#8222;Bitcoin-Guthaben müssen auch vollständig von der jeweiligen Depotbank der Kryptowährung gedeckt werden, und die salvadorianische Regierung hat angekündigt, eine von der Regierung geförderte Brieftasche zu schaffen. Solche Wallets werden den Wettbewerb um die Zahlungs- und Überweisungsgeschäfte der Banken erhöhen, da der Umzug wahrscheinlich niedrige oder keine Gebühren für einige Dienstleistungen mit sich bringt, einschließlich der Verwaltung von Überweisungen.&#8220;</p>
<p>Positiv für die Banken wird ein virtuelles Ring-Fencing der Wallet-Fonds digitale Wallets daran hindern, Kredite zu vergeben, wodurch die Margen und Einnahmen der Banken aus der Kreditvergabe angesichts des wachsenden Wettbewerbs durch Finanztechnologieunternehmen geschützt werden. &#8222;Darüber hinaus ist Bitcoin von Natur aus volatiler,&#8220; so Moody&#8217;s, &#8222;was einen negativen Anreiz für seine Verwendung darstellen und einige der Risiken für Banken mindern könnte.&#8220;</p>
<p>Nach dem im Juni verabschiedeten Gesetz werden Banken und andere Wirtschaftsakteure verpflichtet sein, Bitcoin als Zahlung für alle Kundenverpflichtungen zu akzeptieren. &#8222;Obwohl wir nicht erwarten, dass Banken bereit sind, erhebliche Mengen an Bitcoin in ihren Bilanzen zu halten, wird die effektive und zeitnahe Konvertibilität ihrer Bitcoin-Guthaben der Schlüssel zur Minderung jeglicher Risiken sein, die sich aus der Volatilität der Kryptowährung ergeben.&#8220;</p>
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		<title>Krypto-Investitionen deutscher Fonds bergen Liquiditätsrisiken</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2021 13:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
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		<category><![CDATA[Fitch]]></category>

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		<description><![CDATA[Regulatorische Änderungen, die es bestimmten deutschen Fonds ermöglichen, bis zu 20 % ihres Vermögens in Kryptowährungen zu investieren, könnten die Nachfrage nach Kryptowährungen erhöhen. Allerdings gebe es erhebliche Risiken – insbesondere das Liquiditätsrisiko – für die Fonds, die in solche Vermögenswerte investieren, sagt Fitch Ratings. Die am 2. August in Kraft getretenen Neuregelungen gelten nur [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Regulatorische Änderungen, die es bestimmten deutschen Fonds ermöglichen, bis zu 20 % ihres Vermögens in Kryptowährungen zu investieren, könnten die Nachfrage nach Kryptowährungen erhöhen. Allerdings gebe es erhebliche Risiken – insbesondere das Liquiditätsrisiko – für die Fonds, die in solche Vermögenswerte investieren, sagt <a href="https://www.fitchratings.com/research/fund-asset-managers/german-funds-crypto-investments-will-pose-liquidity-risks-11-08-2021" target="_blank">Fitch Ratings</a>.</p>
<p>Die am 2. August in Kraft getretenen Neuregelungen gelten nur für Spezialfonds, die institutionellen Anlegern vorbehalten sind. Versicherungen und Pensionskassen dominieren die Anlegerbasis der Spezialfonds. &#8222;Die Änderungen bringen Kryptowährungen in das traditionelle und stärker regulierte Finanzsystem ein und könnten zu einem erhöhten, wenn auch vermittelten Engagement von Kleinanlegern in Krypto-Assets führen, deren Vermögen, Altersversorgung oder Versicherungspolicen von solchen Institutionen verwaltet werden&#8220;, so <a href="https://www.fitchratings.com/research/fund-asset-managers/german-funds-crypto-investments-will-pose-liquidity-risks-11-08-2021" target="_blank">Fitch Ratings</a> weiter.</p>
<p>Offene Spezialfonds verwalteten Ende März 2021 nach Angaben der Ratingagentur ein verwaltetes Vermögen (AUM) von 2 Billionen Euro, das sind rund 1,8 Billionen Euro netto nach Immobilienfonds, Dachfonds und Feederfonds. &#8222;Dies könnte zu maximalen Krypto-Asset-Investitionen von bis zu 360 Milliarden Euro führen – verglichen mit der aktuellen Marktkapitalisierung von Bitcoin von rund 860 Milliarden US-Dollar (rund 730 Milliarden Euro). Wir glauben jedoch nicht,&#8220; warnt <a href="https://www.fitchratings.com/research/fund-asset-managers/german-funds-crypto-investments-will-pose-liquidity-risks-11-08-2021" target="_blank">Fitch Ratings</a>, &#8222;dass die Allokation in Krypto-Assets nahe der 20%-Schwelle erreichen wird, wenn man die traditionell risikoaversen Asset-Allocation-Muster der wichtigsten institutionellen Anleger in Spezialfonds sowie andere regulatorische Beschränkungen ihrer Asset-Allokation berücksichtigt.&#8220;</p>
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		<title>Erstmals Kryptofondsratings am Start</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 09:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Telos]]></category>

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		<description><![CDATA[Die für Ihre Fondsratings im institutionellen Bereich bekannte TELOS GmbH und die DLC Distributed Ledger Consulting GmbH geben eine strategische Kooperation im Bereich von Kryptofondsratings bekannt. Ziel der Kooperation ist die Verbindung zweier Welten – der des klassischen Asset Managements und der des Digital Asset Managements. Zum einen wollen die Partner ein Mehr an Transparenz [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die für Ihre Fondsratings im institutionellen Bereich bekannte TELOS GmbH und die DLC Distributed Ledger Consulting GmbH geben eine strategische Kooperation im Bereich von Kryptofondsratings bekannt. Ziel der Kooperation ist die Verbindung zweier Welten – der des klassischen Asset Managements und der des Digital Asset Managements.</p>
<p>Zum einen wollen die Partner ein Mehr an Transparenz in dem auch für institutionelle Investoren immer noch neuen und relativ unbekannten Markt der Kryptowerte schaffen. Zum anderen soll den Anlegern anhand des qualitativen Ratings Sicherheit über das Know-how der Fondsanbieter beim Management dieser Assetklasse gegeben werden.</p>
<p>&#8222;Kryptowerte wie beispielsweise Bitcoin oder Ether werden im ersten Schritt vermutlich in Multi-Asset-Strategien Eingang finden, nach der Aufnahme unter anderem von illiquiden Assets kann man hier von ‘Multi-Asset-4.0’ sprechen. Bereits heute sind viele Investoren mittelbar ohnehin schon in Bitcoin investiert, ohne dies zu wissen – beispielsweise dann, wenn diese Aktien von Tesla, MicroStrategy oder dem Mutterkonzern von Twitter, Square, im Portfolio halten&#8220;, sagt Alexander Scholz, Geschäftsführer der TELOS GmbH.</p>
<p>Die Expertise von TELOS als etablierte Ratingagentur auch bei komplexen Fondsprodukten und das tiefgehende Expertenwissen im Bereich der Krypto-Assets von DLC Distributed Ledger Consulting sollen sich ergänzen: &#8222;Wir übernehmen in der Kooperation die Rolle des technischen Spezialisten und beraten auch im Hinblick auf neuartige Anreizmodelle für Digital Assets. Konkret nehmen wir beispielsweise Smart-Contract-Audits der in einem Fonds befindlichen Token vor und erhöhen auf diese Weise die Sicherheit für den jeweiligen Assetmanager und natürlich auch den Investor signifikant&#8220;, sagt Dr. Sven Hildebrandt, der vor Gründung der DLC bei einer Kapitalverwaltungsgesellschaft beschäftigt war.</p>
<p>Beide Kooperationspartner gehen davon aus, dass das für institutionelle Anleger attraktive Universum an Kryptofonds exponentiell steigen wird. Mit zunehmendem Verständnis der Marktteilnehmer für die Anlageklasse und deren Attraktivität im Gesamtportfoliokontext (Korrelationseffekte, Verbesserung der Sharpe-Ratio) werden Fragen zur praktischen Portfolioimplementierung und zum Risikomanagement in den Vordergrund rücken, insbesondere bei der Wahl des passenden Anlageproduktes und des Asset Managers.</p>
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