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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Kryptorating</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Crypto-Millionäre auf dem Papier: Wie eine Kurskorrektur 11.849 Bitcoin-Wallets unter die Millionengrenze drückte</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 18:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Meldung von TechGaged.com sorgt in der Krypto-Community für Aufmerksamkeit, weil sie auf den ersten Blick einen dramatischen Rückgang sogenannter Bitcoin-Millionäre beschreibt. Laut der Analyse seien innerhalb weniger Wochen 11.849 Adressen unter die Schwelle von umgerechnet einer Million US-Dollar gefallen. Grundlage dafür seien öffentlich zugängliche On-Chain-Daten, aus denen hervorgeht, dass die Zahl der entsprechenden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Meldung von TechGaged.com sorgt in der Krypto-Community für Aufmerksamkeit, weil sie auf den ersten Blick einen dramatischen Rückgang sogenannter Bitcoin-Millionäre beschreibt. Laut der Analyse seien innerhalb weniger Wochen 11.849 Adressen unter die Schwelle von umgerechnet einer Million US-Dollar gefallen. Grundlage dafür seien öffentlich zugängliche On-Chain-Daten, aus denen hervorgeht, dass die Zahl der entsprechenden Wallets von 151.175 am 9. Januar 2026 auf 139.326 am 3. Februar 2026 gesunken sei. Die Autoren betonen allerdings selbst, dass dieser Rückgang nicht zwangsläufig auf massenhafte Verkäufe hindeute, sondern vor allem eine Folge der Preisbewegung sei.</p>
<p>Bitcoin hatte sich in diesem Zeitraum von Kursen nahe 90.000 US-Dollar in den mittleren 70.000-Dollar-Bereich zurückgezogen. Dadurch rutschten viele Adressen, die zuvor knapp über der Millionengrenze lagen, rechnerisch darunter. In der Studie heißt es sinngemäß, dass „die Drop in millionaire addresses appears more reflective of price compression than widespread capitulation“, also eher eine Bewertungskorrektur als ein struktureller Exodus vorliege. Auch die mittleren Wallet-Segmente zwischen 1 und 100 BTC hätten vergleichsweise geringe Veränderungen gezeigt, was laut TechGaged für eine gewisse Stabilität der Besitzverhältnisse spreche.</p>
<p>Gleichzeitig weisen die Forscher darauf hin, dass solche Kennzahlen stark von der Marktdynamik abhängen und daher mit Vorsicht zu lesen sind. „As Bitcoin moves through liquidity cycles, USD-denominated wealth brackets can change rapidly even when the underlying distribution of coins remains relatively stable“, erklärt Rokas Baltrusaitis, Senior Research Analyst bei TechGaged.com. Sichtbare Schwankungen in der Zahl der Millionärs-Wallets könnten also vor allem die Stimmung widerspiegeln, ohne zwangsläufig reale Umschichtungen im Netzwerk zu bedeuten.</p>
<p>Ein weiterer Unsicherheitsfaktor liegt in der Methodik selbst. Die Daten stammen aus der Bitcoin Rich List von BitInfoCharts, verglichen wurde ein Archivstand vom 9. Januar mit den aktuellen Werten vom 3. Februar. „Millionaire wallets“ sind dabei schlicht als Adressen mit einem rechnerischen Gegenwert von mehr als einer Million Dollar definiert. Dass ein einzelner Akteur mehrere Wallets kontrollieren kann oder dass sich die Klassifizierung allein durch Kursschwankungen ändert, räumen die Autoren ausdrücklich ein. Vor diesem Hintergrund lässt sich der Schlagzeilenwert der „verlorenen“ 11.849 Bitcoin-Millionäre zwar leicht vermitteln, doch bleibt offen, wie viel Substanz hinter der Zahl steckt und wie genau sie die tatsächliche Vermögensverteilung im Netzwerk widerspiegelt.</p>
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		<title>Bitcoin als diversifizierende Anlage: Chancen, Risiken und Mungers skeptische Haltung</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 11:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Einst belächelt, gehören Kryptowährungen heute zum Instrumentarium der Vermögensanlage. Laut Nicolas Cohen-Addad, Head Investment Solutions APAC &#038; Head Portfolio Management bei LGT Private Banking, „kann eine kleine Beimischung die Diversifikation verbessern – ist jedoch nicht für jedes Risikoprofil geeignet.“ In einem aktuellen Marktkommentar beschreibt er, wie digitale Vermögenswerte „eine diversifizierende Komponente in langfristig ausgerichteten und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einst belächelt, gehören Kryptowährungen heute zum Instrumentarium der Vermögensanlage. Laut Nicolas Cohen-Addad, Head Investment Solutions APAC &#038; Head Portfolio Management bei LGT Private Banking, „kann eine kleine Beimischung die Diversifikation verbessern – ist jedoch nicht für jedes Risikoprofil geeignet.“ In einem aktuellen Marktkommentar beschreibt er, wie digitale Vermögenswerte „eine diversifizierende Komponente in langfristig ausgerichteten und komplexen Portfolios darstellen können.“ Digitale Vermögenswerte gelten zunehmend als Bestandteil der Vermögensallokation, auch wenn sie keine laufenden Erträge generieren. Bitcoin und andere Kryptowährungen sind im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen noch relativ jung, aber laut Cohen-Addad „stellt [Bitcoin] zunehmend ein legitimes Mittel zur Wertaufbewahrung dar, das in der langfristigen Vermögensallokation berücksichtigt werden sollte und zu resilienteren Portfolios beitragen kann.“ Dabei sei jedoch zu beachten, dass diese Anlagen nicht für jede Anlegerin oder jeden Anleger geeignet sind und ihre Berücksichtigung stets von der Risikotoleranz innerhalb eines diversifizierten Portfolios abhängt. Während traditionelle Vermögenswerte wie Aktien oder Anleihen laufende Erträge in Form von Dividenden oder Zinszahlungen liefern, „werfen Bitcoin, physische Währungen und Gold keine laufenden Erträge ab.“ Der theoretische „Fair Value“ von Bitcoin lässt sich daher schwer bestimmen, doch auch wenn solche Berechnungen oft umstritten seien, „dienen sie als Orientierung zur Bestimmung des Vermögenswerts – und damit als Basis für die Etablierung eines Mittels zur Wertaufbewahrung.“</p>
<p>Bitcoin hat sich in den letzten Jahren stärker im Mainstream etabliert, unterstützt durch neue gesetzliche Regelwerke in wichtigen Finanzmärkten wie den USA, den Markteintritt institutioneller Investoren und die Einführung börsengehandelter Fonds auf Bitcoin. Cohen-Addad betont, dass Anlegerinnen und Anleger sich der „starken historischen Volatilität von Bitcoin bewusst sein“ sollten, auch wenn sich diese Schwankungen in jüngerer Zeit verringert haben. Studien zeigen, dass bereits eine geringe Beimischung von Bitcoin „die Rendite eines diversifizierten Portfolios erhöhen kann.“ Digitale Vermögenswerte wie Bitcoin werden zwar kaum das Rückgrat von Portfolios bilden, können aber für langfristig orientierte Investoren mit entsprechender Risikoneigung interessante Chancen eröffnen.</p>
<p>Trotz dieser Perspektiven würde der verstorbene Charles Munger von Berkshire Hathaway wahrscheinlich weiterhin keine Anlageempfehlung für Bitcoin geben. Munger war bekannt für seine vorsichtige Haltung gegenüber spekulativen digitalen Assets und betonte wiederholt, dass er Kryptowährungen skeptisch gegenüberstand. Damit bleibt selbst bei der wachsenden Anerkennung von Bitcoin durch etablierte Finanzakteure seine Haltung ein mahnendes Beispiel für die Vorsicht, die Anleger bei dieser Anlageklasse walten lassen sollten.</p>
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		<title>Die digitale Zukunft gestalten: Das Potenzial von Web3 durch innovative Infrastruktur und regulatorische Anpassung freisetzen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 10:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Handelsblatt-Tagung „BankenTech“ sprach Julia Martens, Chief of Staff beim Krypto-Verwahrer Finoa, über die Chancen und Herausforderungen von Web3 für den Finanzsektor: &#8222;Shaping the Digital Future: Unlocking Web3 Potential Through Innovative Infrastructure and Regulatory Alignment&#8220;. Sie skizzierte die Evolution des Internets von Web1, das hauptsächlich statische Inhalte bot, über Web2 mit seinen interaktiven Plattformen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Handelsblatt-Tagung „BankenTech“ sprach Julia Martens, Chief of Staff beim Krypto-Verwahrer Finoa, über die Chancen und Herausforderungen von Web3 für den Finanzsektor: &#8222;Shaping the Digital Future: Unlocking Web3 Potential Through Innovative Infrastructure and Regulatory Alignment&#8220;. Sie skizzierte die Evolution des Internets von Web1, das hauptsächlich statische Inhalte bot, über Web2 mit seinen interaktiven Plattformen, hin zu Web3, einer dezentralen, blockchain-basierten Infrastruktur. Martens betonte, dass Web3 enormes Potenzial für die Finanzmärkte habe, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf Sicherheit und Nutzungsvielfalt.</p>
<p>Das wirtschaftliche Potenzial von Web3 liege insbesondere in der Einführung von Kryptowährungen und der Tokenisierung realer Vermögenswerte (Real World Assets, RWA). Kryptowährungen hätten sich mittlerweile als eigene Anlageklasse etabliert, während tokenisierte Vermögenswerte neue Möglichkeiten in den Bereichen Kreditvergabe, dezentraler Handel (DEX-Trading) und On-Chain-Finanzierung eröffnen. Martens hob hervor, dass dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) durch den direkten Zugang zu globalen Märkten rund um die Uhr neue Dimensionen für Handel und Settlement schaffen könnten. Dies biete Banken und Investoren immense Möglichkeiten, vorausgesetzt, technologische Barrieren und regulatorische Herausforderungen würden überwunden.</p>
<p>Eine zentrale Rolle spiele die sogenannte „On-Chain-Partizipation“, bei der Akteure durch Governance-Mechanismen, Token-Ansprüche und Liquiditätsbereitstellung (LPing) aktiv Einfluss nehmen könnten. Martens erklärte, dass Prime-Brokerage-Dienste im Web3-Bereich durch ihre breite Abdeckung von Vermögenswerten und den kontinuierlichen Zugang zu Handel und Abwicklung neue Standards setzen könnten. Allerdings seien technologische Reife, Marktumfeld und Risikobereitschaft entscheidende Faktoren für die breitere Adaption dieser Technologien.</p>
<p>Martens verwies auch auf die zunehmende Verschmelzung von dezentralen Finanzdiensten (DeFi) und traditionellen Finanzinstituten (TradFi), ein hybrides Modell, das als „CeDeFi“ bezeichnet wird. Dieses ermögliche es Finanzunternehmen, von der Flexibilität und Innovation dezentraler Technologien zu profitieren, ohne die regulatorischen und operativen Vorteile zentraler Institutionen aufzugeben. Abschließend betonte sie, dass die Tokenisierung traditioneller Vermögenswerte und die Schaffung globaler Zahlungssysteme die Zukunft der Finanzmärkte nachhaltig prägen könnten, sofern Unternehmen bereit seien, innovative Infrastrukturen zu nutzen und regulatorische Hürden zu überwinden.</p>
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		<title>Web3, Digital Assets und Blockchain: Regulierung, Potenziale und Anwendungsfälle</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 09:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Handelsblatt-Tagung „BankenTech“ hielt Tobias Tenner, Head of Digital Finance beim Bankenverband, einen Vortrag über die Entwicklung und Bedeutung von Web3, Digital Assets und Blockchain-Technologien. Er begann mit einem historischen Vergleich zum „Red Flag Act“, einem britischen Gesetz aus dem 19. Jahrhundert, das die Einführung von Autos durch strenge Vorschriften behindern sollte. Damit illustrierte [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Handelsblatt-Tagung „BankenTech“ hielt Tobias Tenner, Head of Digital Finance beim Bankenverband, einen Vortrag über die Entwicklung und Bedeutung von Web3, Digital Assets und Blockchain-Technologien. Er begann mit einem historischen Vergleich zum „Red Flag Act“, einem britischen Gesetz aus dem 19. Jahrhundert, das die Einführung von Autos durch strenge Vorschriften behindern sollte. Damit illustrierte er, wie neue Technologien oft auf Skepsis stoßen, bevor sich ihr Potenzial entfaltet.</p>
<p>Tenner zeichnete die Entwicklung der Blockchain-Technologie und digitaler Assets in mehreren Etappen nach: Von der Bitcoin-Disruption im Jahr 2008 über die Einführung von Ethereum im Jahr 2015 bis hin zur zunehmenden Standardisierung und Interoperabilität in den Jahren 2018 und 2019. Er hob hervor, dass die EU ab 2020/21 mit der Entwicklung einer umfassenden Strategie zur Nutzung dieser Technologien begonnen habe. Dabei teilte er digitale Assets in drei Kategorien ein: Währungen auf Blockchain wie Central Bank Digital Currencies (CBDCs) und tokenisiertes Geschäftsbankgeld, digitalisierte Vermögenswerte wie Wertpapiere und Stablecoins sowie native digitale Vermögenswerte wie NFTs und Kryptowährungen.</p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit widmete Tenner den CBDCs. Er erläuterte, dass derzeit 134 Zentralbanken weltweit an eigenen digitalen Währungen arbeiten. Viele dieser Projekte, insbesondere in Asien, seien von geopolitischen Überlegungen geprägt, insbesondere dem Wunsch, die Abhängigkeit vom US-Dollar zu reduzieren. Er betonte, dass Stablecoins längst keine Nischenprodukte mehr seien, sondern zunehmend global an Bedeutung gewinnen.</p>
<p>Tenner warnte eindringlich davor, dass Europa Gefahr laufe, den Anschluss an diese Entwicklungen zu verlieren, wenn regulatorische Hürden nicht rechtzeitig überwunden würden. Die Entwicklung von Web3 und Blockchain-Technologien biete enorme Potenziale, erfordere jedoch eine klare Strategie und proaktive Regulierung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Abschließend appellierte er an die europäischen Finanzakteure, sich stärker mit diesen Technologien auseinanderzusetzen, um nicht hinter anderen Regionen zurückzufallen.</p>
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		<title>Wie vertrauenswürdig sind die Weiss Crypto Ratings?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 06:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Marvin Lossa]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Weiss Rating handelt es sich um eine Investment-Ratingagentur, die regelmäßig Ratings veröffentlicht, in denen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien bewertet werden. Weiss Rating versorgt Anleger seit 1971 mit Ratings und Informationen im traditionellen Finanzwesen und bietet seit kurzem dieselben Dienstleistungen für den Kryptomarkt an. Weiss vermarktet sich selbst als: „Die weltweit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Weiss Rating handelt es sich um eine Investment-Ratingagentur, die regelmäßig Ratings veröffentlicht, in denen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien bewertet werden.</p>
<p>Weiss Rating versorgt Anleger seit 1971 mit Ratings und Informationen im traditionellen Finanzwesen und bietet seit kurzem dieselben Dienstleistungen für den Kryptomarkt an. Weiss vermarktet sich selbst als: „Die weltweit erste Bewertung von Bitcoin, Ethereum, Ripple, Dash und mehr als 100 weitere Kryptowährungen durch eine Finanzratingagentur.“</p>
<p>Sie behaupten, dass sie ihre jahrelange Erfahrung und Genauigkeit auf dem traditionellen Ratingmarkt nutzen und auf Kryptowährungen anwenden. Darüber hinaus verwendet das Unternehmen angeblich ein fortschrittliches Computermodell, um verschiedene Kryptowährungen zu bewerten und auf Risikobasis zu bewerten.</p>
<p><strong>Kürzlich veröffentlichte Bewertungen von Weiss Rating</strong></p>
<p>In der neusten Ausgbabe der <a href="https://weissratings.com/en/crypto/coins" target="_blank">Weiss Crypto Ratings</a> gibt es zurzeit keine A Ratings. Mit einem B+ werden aktuell Bitcoin und Ethereum am besten bewertet. Überraschenderweise erhält die nach Marktkapitalisierung deutlich schwächere Kryptowährung Uniswap ein glattes B-Rating.</p>
<p>In der Gruppe C finden zum Beispiel Monero, Crypto.com Coin und Dash Platz. Noch schlechter schneiden hingegen Wanchain, ICON und Nano mit einem D-Rating ab. Insgesamt bewertet Weiss Rating 560 Kryptowährungen, von denen allein 429 Kryptowährungen im D- und E-Rating Platz finden und somit eher mit einer schlechten Prognose bewertet werden.</p>
<p><strong>Kritik an Weiss Rating und deren Bewertungen</strong></p>
<p>Seit der Ankündigung der Agentur, Kryptowährungen auf dem Markt zu bewerten, erhielt sie sowohl Kritik als auch Zuspruch. Während die Bewertung von Kryptowährungen durch eine etablierte Rating Agentur generell ein positives Signal ist, sind einige historische Bewertungen kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Historische falsche Bewertungen: Die wohl bekannteste Falschbewertung von Weiss Rating war das Rating der IOTA Stiftung. Weiss Rating hatte die Vermutung angestellt, dass die IOTA Stiftung im Sommer 2021 zahlungsunfähig sein könnte, diese Aussage wurde nach einer „Aussprache“ mit dem IOTA Team zurückgezogen.</p>
<p>Doch besonders das B-Rating Bitcoins in der ersten Ausgabe des Ratings stellte sich als fehlerhaft heraus. Ethereum, Steem, Cardano, EOS und NEO wurden alle höher bewertet als Bitcoin. Dies wurde zwar mit der Zeit geändert, hinterlässt jedoch noch immer einen faden Beigeschmack.</p>
<p>Das Rating System ist undurchsichtig: Immer wieder kritisieren Experten, dass das Weiss Rating Bewertungssystem undurchsichtig ist, denn es wird nicht offengelegt, wie genau die Bewertung befolgt. Die Weiss Rating Entwickler geben zwar preis, welche Faktoren mit einbezogen werde, jedoch gibt es viele Aspekte, die die Rating-Agentur verschweigt.</p>
<p>Ist ein System nicht transparent und die Bewertungsfaktoren können nicht eindeutig ausgemacht werden, muss davon ausgegangen werden, dass es besser ist, den Ratings nicht die alleinige Bewertung zu überlassen oder zumindest weitere Ratings, Reviews und Experten-Meinungen miteinzubeziehen.</p>
<p>Kombiniert nicht miteinander verbundene Kategorien: Die Kritik des Weiss Ratings betrifft einen weiteren Aspekt, nämlich, dass die Rating-Agentur nicht miteinander verbundene Kategorien verbindet, um eine aussagekräftige Bewertung veröffentlichen zu können.</p>
<p>Doch wie kann es sich um eine aussagekräftige Bewertung handeln, wenn die in das Rating mit einbezogenen Faktoren nicht zusammenpassen? Experten raten daher nie nur das Weiss Rating zu berücksichtigen, sondern weitere Bewertungen und Ratings vor dem <a href="https://www.nachgefragt.net/crypto-trading/" target="_blank">Handel mit Kryptowährungen</a> zu berücksichtigen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es ist nicht ratsam, dass sich ein Trader ausschließlich auf die Bewertung von Weiss Rating verlässt. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Ratings, die für Verluste bei vielen Anlegern und falschen Bewertungen von Unternehmen verantwortlich waren.</p>
<p>Wer sich dafür entscheidet, das Rating von Weiss zu berücksichtigen, sollte auch andere Ratings, Meinungen und Analysen lesen und sich niemals nur auf ein Rating verlassen.</p>
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		<title>Ratingagentur nimmt die Kryptowährungen aufs Korn</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 10:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Kreditenzyklopädie von Fitch wirft einen umfassenden Blick auf den globalen Markt für dezentrale Finanzen (DeFi). Mit dem Titel &#8222;Credit Encyclopedia Series: Decentralized Finance Primer&#8220; veröffentlicht Fitch Ratings erstmals eine ausführliche Beschreibung und Stellungnahme zum Thema DeFi. Obwohl es keinen Konsens über eine Definition von DeFi gibt, wird es im Allgemeinen als ein globales [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Kreditenzyklopädie von Fitch wirft einen umfassenden Blick auf den globalen Markt für dezentrale Finanzen (DeFi). Mit dem Titel <a href="https://www.fitchratings.com/" target="_blank">&#8222;Credit Encyclopedia Series: Decentralized Finance Primer&#8220;</a> veröffentlicht Fitch Ratings erstmals eine ausführliche Beschreibung und Stellungnahme zum Thema DeFi.</p>
<p>Obwohl es keinen Konsens über eine Definition von DeFi gibt, wird es im Allgemeinen als ein globales Ökosystem von Webanwendungen und elektronischen Geldbörsen charakterisiert, die Computerprogramme oder Smart Contracts nutzen, die auf öffentlichen Blockchains gespeichert sind, ohne dass ein zentralisierter vertrauenswürdiger Vermittler wie eine Bank oder ein anderes erforderlich ist. DeFi hebt sich daher auch vom traditioneller Austausch von Devisen und Sorten ab, also auch von Bargeld, das sich außerhalb des ausstellenden Staates, in welchem es als gesetzliches Zahlungsmittel gilt, in Umlauf befindet.</p>
<p>&#8222;Unser Leitfaden deckt alles ab, von den Merkmalen des DeFi-Ökosystems, den Rating-Überlegungen, den wichtigsten Risikofaktoren und regulatorischen Überlegungen in diesem Bereich bis hin zur Rolle der Rating-Agenturen&#8220;, verspricht die internationale Ratingagentur.</p>
<p>&#8222;Wir hoffen, dass dieser neueste Eintrag in unserer Credit Encyclopedia-Reihe als nützliches Lehrmittel und Ressource für Forscher und Finanzdienstleistungsexperten gleichermaßen dienen wird&#8220;, schreibt Fitch Ratings.</p>
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		<item>
		<title>Weder Ratings noch Einlagensicherung für Krypto-Assets</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 11:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Finanzmarktregulatoren der Europäischen Union (EU) &#8211; die Bankenaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority), die Versicherungs- und Pensionskassenaufsichtsbehörde EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) und die Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) – warnen gemeinsam Konsumenten und Anleger vor den vielfältigen und hohen Risiken, die mit der Verwendung von und der Anlage [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzmarktregulatoren der Europäischen Union (EU) &#8211; die Bankenaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority), die Versicherungs- und Pensionskassenaufsichtsbehörde EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) und die Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) – warnen gemeinsam Konsumenten und Anleger vor den vielfältigen und hohen Risiken, die mit der Verwendung von und der Anlage in Krypto-Assets und virtuellen Währungen verknüpft sind.</p>
<p>Die Warnung erfolgt aufgrund der zunehmenden Aktivitäten und des erhöhten Interesses von Verbrauchern an Krypto-Assets und der aggressiven öffentlichen Werbung für solche Krypto-Assets und damit verbundener Produkte, auch über die sozialen Medien sowie durch sogenannte Influencer. Die europäischen Regulatoren haben daher gleichzeitig eine gemeinsame Informationskampagne via Social Media gestartet.</p>
<p>Für Krypto-Assets sind Ratingansätze so jung wie die Krypto-Assets selbst &#8211; für die meisten fehlt jede langjährige Erfahrung, so dass Kriterien und Methoden angreifbar bleiben. Inzwischen gibt es auch erste Ratingagenturen, die sich mit dem Rating von Krypto-Assets befassen. Darunter auch eine Agentur, die zwar weder in den USA, noch in der Europäischen Union (EU) offiziell als &#8222;Nationally Recognized Statistical Rating Organization&#8220; (in den USA) oder als &#8222;Credit Rating Agency&#8220; (in der EU)  registriert oder zertifiziert ist, namentlich <a href="https://weissratings.com/en/crypto/coins" target="_blank">Weiss Ratings</a>, aber bereits seit Jahrzehnten mit Ratings an den Finanzmärkten tätig ist.</p>
<p>In ihrer Warnung heben die EU-Institutionen hervor, dass Krypto-Assets für die meisten Kleinanleger weder als Anlage noch als Zahlungs- oder Tauschmittel geeignet sind, da die Verbraucher mit der sehr realen Möglichkeit konfrontiert sind, ihr gesamtes investiertes Geld zu verlieren, wenn sie Krypto-Assets kaufen; wegen der Risiken irreführender Werbung, auch über soziale Medien und Influencer, sehr achtsam sein sollten; und besonders vorsichtig sein sollten, wenn schnelle oder hohe Renditen versprochen werden, vor allem, wenn diese zu gut klingen, um wahr zu sein.</p>
<p>Die europäischen Regulatoren warnen die Verbraucher auch davor, dass Schadenersatz – Regress oder andere Rechtsansprüche bei Krypto-Assets oft nicht oder nur sehr schwer durchzusetzen sind. Denn diese und damit verbundene Produkte und Dienstleistungen fallen in der Regel nicht unter den bestehenden Schutz der aktuellen Vorschriften nach europäischem Recht für Finanzdienstleistungen. Sie sind auch nicht durch Einlagensicherungssysteme geschützt.</p>
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		<title>Stablecoin verbessert Bankenbonität</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 11:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. Januar 2022 gründete eine Gruppe von US-Banken ein Konsortium, um ihren Kunden eine neue, von Banken geprägte Stablecoin namens USDF anzubieten. Stablecoins sind digitale Vermögenswerte oder eine Kryptowährung, die durch einen anderen Vermögenswert gedeckt sind und einen stabilen Wert haben sollen, z. B. eine Bindung an den US-Dollar. Die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s Investors [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. Januar 2022 gründete eine Gruppe von US-Banken ein Konsortium, um ihren Kunden eine neue, von Banken geprägte Stablecoin namens USDF anzubieten. Stablecoins sind digitale Vermögenswerte oder eine Kryptowährung, die durch einen anderen Vermögenswert gedeckt sind und einen stabilen Wert haben sollen, z. B. eine Bindung an den US-Dollar.</p>
<p>Die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s Investors Service kommentiert diese Entwicklung bemerkenswert positiv: „Die Gründung des Konsortiums ist für seine Gründungsbankmitglieder, zu denen die New York Community Bank (A3 Stable, baa22), die NBH Bank, die FirstBank, die Sterling National Bank und die Synovus Bank (A3 Stable, baa2) gehören, kreditpositiv, weil sie ihnen die Möglichkeit gewährt, Zahlungen und andere digitale Assets in Echtzeit zu senden und zu empfangen, was eine schnellere, billigere und sicherere Geldbewegung als herkömmliche Zahlungssysteme ermöglicht.“</p>
<p>Diese neue Funktion könnte neue Kunden und zusätzliche Einzahlungen anziehen, glauben die Analysten der Ratingagentur,￼ da die Verwendung von Stablecoins in letzter Zeit rapide zugenommen hat. Es bietet Bankmitgliedern auch die Möglichkeit, alte zahlungsbezogene Einnahmen durch neue Einnahmequellen zu ersetzen, sofern neuere Zahlungssysteme in digitaler Währung den Anteil der bestehenden Zahlungssysteme der Banken verringern.</p>
<p>Der USDF wird auf der öffentlichen Provenance-Blockchain betrieben und kann auf 1:1-Basis gegen Bargeld von einem Mitglied der Konsortialbank mit Abwicklung in Echtzeit eingelöst werden. USDF kann ACH-, SWIFT- und Interchange-Zahlungen ergänzen und wird Bankmitgliedern Cross-Selling-Möglichkeiten bieten und neue Produkte unterstützen.</p>
<p>Das Konsortium könnte Zahlungssysteme in digitaler Währung innerhalb des regulierten Bankensystems weiter stabilisieren und akzeptieren, wodurch technologische Fortschritte gefördert und einige der Wettbewerbsbedrohungen gemildert werden, die von der derzeit unregulierten Stablecoin-Industrie und digitalen Zahlungsinitiativen von Nichtbanken ausgehen. USDF wird nach Prognose von Moody’s Investors Service￼ ￼eine von Banken geprägte Alternative zu Tethers USDT und Circles USD-Coin (USDC), den beiden größten Stablecoins nach Marktwert, sein.</p>
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		<title>Zunehmende Kriminalisierung von Kryptowährungen</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2022 15:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Überblick über die &#8222;Regulierung der Kryptowährung weltweit&#8220; ist ernüchternd: Ein Update vom November 2021, erstellt von den Mitarbeitern des Global Legal Research Directorate, zeigt, dass nicht nur in China der Handel mit Kryptowährungen in die Unterwelt geschickt bzw.  verboten wurde. Eine Tabelle aktualisiert einen umfassenderen Bericht der Law Library of Congress aus dem Jahr 2018 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Überblick über die &#8222;<a href="https://tile.loc.gov/storage-services/service/ll/llglrd/2021687419/2021687419.pdf" target="_blank">Regulierung der Kryptowährung weltweit</a>&#8220; ist ernüchternd: Ein Update vom November 2021, erstellt von den Mitarbeitern des Global Legal Research Directorate, zeigt, dass nicht nur in China der Handel mit Kryptowährungen in die Unterwelt geschickt bzw.  verboten wurde. Eine Tabelle aktualisiert einen umfassenderen Bericht der Law Library of Congress aus dem Jahr 2018 über die Regulierung von Kryptowährungen auf der ganzen Welt und fügt die Vereinigten Staaten zu den untersuchten Gerichtsbarkeiten hinzu.</p>
<p>Der Bericht konzentriert sich auf zwei Themen:</p>
<p>Erstens der rechtliche Status von Kryptowährungen, dh ob ein Land Kryptowährungen entweder explizit oder implizit verbietet. Beispiele für implizite Verbote sind das Verbot von Banken und anderen Finanzinstituten, mit Kryptowährungen zu handeln oder Dienstleistungen für Einzelpersonen/Unternehmen anzubieten, die mit Kryptowährungen handeln, oder den Austausch von Kryptowährungen zu verbieten.</p>
<p>Zweitens zeigt die Tabelle den regulatorischen Rahmen rund um Kryptowährungen, insbesondere die Anwendung von Steuergesetzen und Anti-Geldwäsche- und Terrorismusbekämpfungsgesetzen (AML/CFT-Gesetze) auf Kryptowährungen.</p>
<p>Anhand von zwei Weltkarten können die Erkenntnisse aus der Tabelle zum rechtlichen Status von Kryptowährungen und den regulatorischen Rahmenbedingungen rund um Kryptowährungen visuell nachvollzogen werden.</p>
<p>Für &#8222;Investoren&#8220; in Krypotwährungen gilt es zu bedenken, dass seit der Veröffentlichung des Berichts 2018 die Zahl der Länder, die Kryptowährungsverbote erlassen haben, erheblich zugenommen hat.</p>
<p>Während der Bericht von 2018 nur 8 Staaten mit einem absoluten Verbot und 15 Staaten mit einem impliziten Verbot identifizierte, identifiziert die Aktualisierung vom November 2021 nun schon 9 Staaten mit einem absoluten Verbot und 42 mit einem impliziten Verbot.</p>
<p>Ebenso hat die Anwendung von Steuergesetzen, AML/CFT-Gesetzen oder beiden Arten von Gesetzen auf Kryptowährungen exponentiell zugenommen. In der Aktualisierung vom November 2021 werden 103 Gerichtsbarkeiten identifiziert, die diese Gesetze auf Kryptowährungen anwenden, wobei die Mehrheit beides anwendet. Diese Gerichtsbarkeiten umfassen die Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit Ausnahme von Bulgarien. Zuvor, im Jahr 2018, wurde festgestellt, dass nur 33 Gerichtsbarkeiten Kryptowährungen in diesen Bereichen regulieren, wobei nur fünf sowohl Steuer- als auch AML/CFT-Gesetze anwenden.</p>
<p>Die Kriminalisierung von Kryptowährungen in einer immer größeren Zahl von Ländern kann weitreichende Konsequenzen für Geldanleger haben, die in Kryptowährungen eine Alternative zu Gold und anderen Edelmetallen als Wertaufbewahrungsmitteln sehen. Abgesehen davon werden die Kryptowährungen in diesen Ländern vom legalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen; Zahlungen sind nur in Rahmen der jeweiligen, staatlichen Zwangsgeldmonopole möglich.</p>
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		<title>BITCOIN Nachverfolgung geplant &#8211; so wollen die EU-Staaten die Kryptowährung kontrollieren</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Dec 2021 11:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Rick Sebastian]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahren sorgt die Welt der Kryptowährungen immer wieder für Furore. Allen voran findet man den prominentesten Vertreter mit der größten Marktkapitalisierung, den Bitcoin, immer wieder in den Nachrichten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Ruf nach Regulierung dieses undurchsichtigen Marktes laut wurde. Nun ist er auf politischer Ebene angekommen – so [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren sorgt die Welt der Kryptowährungen immer wieder für Furore. Allen voran findet man den prominentesten Vertreter mit der größten Marktkapitalisierung, den Bitcoin, immer wieder in den Nachrichten. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Ruf nach Regulierung dieses undurchsichtigen Marktes laut wurde. Nun ist er auf politischer Ebene angekommen – so wollen die EU-Staaten die Kryptowährungen kontrollieren, da sie den gemeinsamen Wunsch hegen, klare Transparenzregeln für den Bitcoin und andere Kryptowährungen zu schaffen. Überweisungen sollen in Zukunft komplett nachverfolgt werden können. Was das für Auswirkungen auf den Kryptomarkt haben wird und wie diese Transparenz einen Gegenschlag für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wird, erklärt Ihnen Thomas Germer gerne in einem Gastbeitrag. Thomas Germer ist Experte für Kryptowährungen. Er investiert in verschiedene Währungen und bringt demnächst selbst eine eigene Kryptowährung auf den Markt:</p>
<p><strong>Status Quo – Bitcoin als freies Zahlungsmittel</strong></p>
<p>Um den Hintergrund des Wunsches nach staatlichen Regulierungen zu verstehen, macht es Sinn, einmal den Status Quo des Bitcoins zu betrachten. Wie Sie vielleicht immer wieder in den Medien mitbekommen haben, ist der Kryptomarkt derzeit frei und nicht reguliert, so dass alle Transaktionen komplett anonym abgewickelt werden können. Im Falle des Bitcoins laufen diese über die Blockchain, auf der jede Transaktion unwiderruflich und fehlerfrei festgehalten wird &#8211; aber eben anonym, so dass niemand nachvollziehen kann, welche Personen sich gerade Geld geschickt haben. Person A transferiert Bitcoin zu Person B, ohne dass persönliche Identitätsdaten gespeichert werden. Der Zahlungsverkehr mit Bitcoin ist mittlerweile so beliebt, dass man schon in vielen Online-Shops auch in der Offline-Welt mit Bitcoin bezahlen kann. Allerdings lässt der anonyme Zahlungsverkehr Raum für illegale Geldgeschäfte, wie z. B. Transaktionen zum Zweck der Geldwäsche oder Finanzierung von terroristischen Aktivitäten. Es gibt zwar keine genauen Daten, jedoch wird allgemein vermutet, dass die Dunkelziffer der illegalen Geldgeschäfte bei Bitcoin Transaktionen extrem hoch ist. Das entgeht den staatlichen Organen nicht und erfordert ein gemeinschaftliches Auftreten, um Regulierungen auf den Weg bringen und durchsetzen zu können.</p>
<p><strong>Wunsch-Szenario der Regulierung</strong></p>
<p>Die Europäische Union hegt demnach den legitimen Wunsch, Kryptowährungen zurück regulieren. Anonyme oder pseudonyme Geldüberweisungen via Bitcoin soll es schon bald nicht mehr geben. Damit möchte man kriminelle Energien unterbinden und gleichzeitig für Transparenz und gelebten Verbraucherschutz sorgen. EU-Abgeordnete fordern, dass Sender und Empfänger von digitalem Geld, wie beim normalen Zahlungsverkehr mit Fiat-währungen auch, bekannt sein müssen. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, fürchten viele Anleger staatliche Eingriffe, weil sich in den Köpfen von Bitcoin-Fans zum einen die Angst vor einem Verbot hält, zum anderen befürchtet wird, dass Regulierungen den Wert drastisch nach unten drücken könnten und dieser infolgedessen irgendwann final gegen Null geht. Zudem bedeutet eine Offenlegung der Wallets mit Identitäts- und Adressdaten, dass jeder in voller Höhe mit steuerlichen Abzügen rechnen muss. Nicht nur der Staat, sondern auch das Finanzamt haben dann ungehinderten Einblick auf alle Transaktionen und Gewinne der Anleger und Nutzer von Bitcoin.</p>
<p><strong>Illegale Geldgeschäfte unterbinden</strong></p>
<p>Wenn es durch eine staatliche Regulierung zur Aufhebung der Anonymisierung beim Zahlungsverkehr mit Bitcoin über die Blockchain kommt, ist dies ein progressiver Schritt zur Unterbindung illegaler Geldgeschäfte. Terrorismus-Organisationen würden damit in die Schranken gewiesen werden und auch Unternehmungen der Geldwäsche hätten es schwer. Davon profitiert die Allgemeinheit, so dass die Bemühungen eine Regulierung von Kryptowährungen grundsätzlich als positiv zu bewerten ist. Wer nicht in illegalen Geldgeschäften verstrickt ist, hat nichts zu befürchten. Für den Einzelnen bedeutet es lediglich, zur eigenen Investition zu stehen und Identitätsdaten der persönlichen Wallet offenzulegen.</p>
<p><strong>Chancen und Perspektiven</strong></p>
<p>Eine Bitcoin Nachverfolgung auf staatlich angelegter Ebene birgt zwar zunächst das Risiko des Kursabfalls, ist jedoch insgesamt als eine große Chance für den Kryptomarkt anzusehen. Dieser steht seit Jahren in Verruf, zwielichtige Geschäftsgebaren zu unterstützen. Eine Regulierung ist nicht mehr aufzuhalten bzw. wegzudenken, da immer mehr institutionelle Anleger und auch Regierungen auf den Bitcoin aufmerksam werden. Beschließt die EU nun eine klare Richtlinie, gewinnt der Markt langfristig gesehen an Akzeptanz und eröffnet vielen weiteren Anlegern interessante Perspektiven. Kryptowährungen müssen sich dann nicht mehr gegen Vorwürfe wehren, sie seien nur dazu da, Geld zu verstecken den Zahlungsverkehr zu verschleiern. Der Einzelne würde insofern davon profitieren, als dass die langersehnte bzw. befürchtete Regulierung dem Bitcoin Marktstabilität und ein gesundes Ansehen verschaffen würde. Ist der Schritt vollzogen, könnte nur noch eine weltweit drastische Wirtschaftskrise dazu führen, dass der Wert auf null zurück geht und niemand mehr in Bitcoin investiert. Zudem ist es besser, dass der Markt von staatlicher Seite durch reguliert ist, weil dann ein finales Verbot von digitalen Währungen vom Tisch ist. Die Bemühungen der EU sind aus Sicht der Anleger als legitim und fair zu bewerten und bedeuten einen weitaus glimpflicheren Ausgang, als es beispielsweise in China der Fall ist, wo die radikale Regierung nur die eigene Zentralbank im Sinn hat und alle Transaktionen in Verbindung mit Bitcoin und Co. im September 2021 für illegal erklärt hatte.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Sie sehen: Der Krypto-Markt hat sich in den vergangenen Jahren hierzulande völlig losgelöst von staatlicher Kontrolle entwickeln und entfalten können. Die Marktkapitalisierung und Nutzung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist jedoch so weit fortgeschritten und im Alltag angekommen, dass Regulierungen seitens der EU früher oder später ohnehin stattfinden müssen. Die Aufhebung der Anonymisierung von Wallets stellt einen effektiven Gegenschlag gegenüber Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung dar und kann kurzfristig zwar zu Wertverlust der einzelnen Coins führen, bietet jedoch insgesamt die Chance, für mehr Akzeptanz, Transparenz und Stabilität des Bitcoins und anderen Kryptowährungen zu sorgen.</p>
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