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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Kryptorating</title>
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		<title>Kryptorating: Zwischen Krypto-Hype und Rating-Klarheit – wer durchschaut den digitalen Dschungel?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2026 15:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Kryptowährungen haben die Finanzwelt verändert. Bitcoin, Ethereum und eine stetig wachsende Zahl weiterer Krypto-Assets sind längst nicht mehr ausschließlich ein Thema für technikaffine Anleger. Sie haben Eingang in die Diskussion über Vermögensverwaltung, institutionelle Investments, Zahlungsverkehr und die Zukunft des Finanzsystems gefunden. Mit dieser Entwicklung wächst zugleich der Bedarf an belastbaren Bewertungsmaßstäben. Genau hier setzt das [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kryptowährungen haben die Finanzwelt verändert. Bitcoin, Ethereum und eine stetig wachsende Zahl weiterer Krypto-Assets sind längst nicht mehr ausschließlich ein Thema für technikaffine Anleger. Sie haben Eingang in die Diskussion über Vermögensverwaltung, institutionelle Investments, Zahlungsverkehr und die Zukunft des Finanzsystems gefunden. Mit dieser Entwicklung wächst zugleich der Bedarf an belastbaren Bewertungsmaßstäben. Genau hier setzt das Kryptorating an.</p>
<p>Ein Kryptorating soll die Qualität, Stabilität und Risiken eines Krypto-Assets oder eines Unternehmens innerhalb des Krypto-Ökosystems systematisch bewerten. Anders als bei klassischen Finanzratings reicht es dabei nicht aus, Bilanzkennzahlen, Verschuldung und Cashflows zu analysieren. Die Besonderheiten der Blockchain-Technologie verlangen eine wesentlich breitere Betrachtung.</p>
<p>Technologie, Netzwerksicherheit, Dezentralisierungsgrad, Liquidität, Marktkapitalisierung, Tokenökonomie, Governance und regulatorische Rahmenbedingungen gehören zu den Faktoren, die bei einem Kryptorating berücksichtigt werden können. Ebenso wichtig sind die Qualität des Entwicklerteams, die Aktivität des Netzwerks, die Nutzung des jeweiligen Protokolls und die Widerstandsfähigkeit gegenüber technischen oder wirtschaftlichen Veränderungen.</p>
<p>Damit entsteht eine neue Form des Ratings, die klassische Finanzanalyse mit technologischer Bewertung verbindet. Ein Krypto-Asset kann eine hohe Marktkapitalisierung besitzen und dennoch erhebliche technologische oder strukturelle Risiken aufweisen. Umgekehrt kann ein kleineres Projekt über eine interessante Technologie verfügen, dessen Markt- und Liquiditätsrisiken jedoch wesentlich höher sind.</p>
<p>Ein Kryptorating darf deshalb nicht mit einer Kaufempfehlung verwechselt werden. Es schafft Transparenz über Chancen und Risiken, ersetzt aber weder die individuelle Anlageentscheidung noch eine professionelle Due-Diligence-Prüfung.</p>
<p>Besonders problematisch ist die hohe Dynamik des Kryptomarktes. Kurse können sich innerhalb kurzer Zeit drastisch verändern. Marktliquidität kann sich verändern, neue Wettbewerber können entstehen und technologische Entwicklungen können bisher erfolgreiche Projekte unter Druck setzen. Ein Rating muss deshalb regelmäßig aktualisiert werden und darf nicht als zeitloses Qualitätssiegel verstanden werden.</p>
<p>Auch die Tokenökonomie verdient besondere Aufmerksamkeit. Die Verteilung der Token, das Gesamtangebot, mögliche Verwässerungen, Sperrfristen, Anreizsysteme und die Konzentration bei einzelnen Wallets können erhebliche Auswirkungen auf das Risiko haben. Ein aussagekräftiges Kryptorating muss deshalb die ökonomische Konstruktion eines Tokens ebenso analysieren wie seine technische Grundlage.</p>
<p>Hinzu kommt die Governance. Wer entscheidet über die Weiterentwicklung eines Protokolls? Wie werden Änderungen beschlossen? Wie stark ist die Macht bei einzelnen Akteuren konzentriert? Welche Mechanismen bestehen bei Fehlern oder Sicherheitsproblemen? Gerade bei dezentralen Projekten ist die tatsächliche Governance häufig komplexer als die Außendarstellung vermuten lässt.</p>
<p>Ein weiterer zentraler Bereich ist die Sicherheit. Hacks, Smart-Contract-Schwachstellen und technische Angriffe können erhebliche Vermögensverluste verursachen. Die technische Qualität des Protokolls und die bisherige Sicherheitsbilanz gehören deshalb zu den wesentlichen Faktoren einer umfassenden Bewertung.</p>
<p>Auch regulatorische Risiken gewinnen an Bedeutung. Die rechtliche Einordnung von Krypto-Assets und die Anforderungen an Anbieter, Verwahrer und Finanzprodukte entwickeln sich kontinuierlich weiter. Ein Kryptorating muss deshalb auch berücksichtigen, in welchem regulatorischen Umfeld ein Projekt oder Unternehmen tätig ist.</p>
<p>Genau an diesem Punkt eröffnet <a href="https://data2space.com" target="_blank">Data2Space</a> eine neue Dimension. Der Service verbindet Finanz-, Unternehmens- und Kryptodaten mit immersiver Visualisierung. Dadurch kann ein Kryptorating nicht nur als einzelne Zahl dargestellt werden. Die Faktoren hinter der Bewertung lassen sich als vernetzte Informationslandschaft sichtbar machen.</p>
<p>Ein Nutzer kann beispielsweise ein Krypto-Asset betrachten und gleichzeitig Informationen über Technologie, Markt, Tokenstruktur, Entwickler, Unternehmen, Beteiligungen und weitere relevante Faktoren analysieren. Dadurch wird aus einer isolierten Ratingnote ein umfassender Informationsraum.</p>
<p>Data2Space wird damit zum Gamechanger für die Darstellung von Kryptoratings. Der Service ersetzt nicht die Bewertungsmethodik. Er macht vielmehr die Komplexität hinter dem Rating zugänglich und ermöglicht eine interaktive Analyse der Zusammenhänge.</p>
<p>Besonders interessant ist die Betrachtung von Krypto-Ökosystemen. Ein einzelnes Projekt steht selten vollständig für sich allein. Es kann auf anderen Protokollen aufbauen, mit Börsen, Verwahrern und Technologieunternehmen verbunden sein oder Teil eines größeren DeFi-, Gaming- oder Infrastruktur-Ökosystems sein. Ein Rating kann solche Abhängigkeiten berücksichtigen; Data2Space kann sie sichtbar machen.</p>
<p>Damit wird aus der Bewertung eines einzelnen Tokens eine Analyse seines gesamten Umfelds. Risiken und Abhängigkeiten können räumlich dargestellt werden. Nutzer erkennen dadurch nicht nur die Position eines Projekts, sondern auch seine Verbindungen innerhalb des digitalen Finanzsystems.</p>
<p>Das Kryptorating verbindet somit mehrere Ratingdimensionen. Es besitzt Elemente des Finanzratings, des Technologieratings, des Innovationsratings, des Governanceratings und des Informationsratings. Gerade diese Verbindung macht die Bewertung anspruchsvoll – aber auch besonders interessant.</p>
<p>Die Qualität der zugrunde liegenden Informationen wird dabei selbst zu einem entscheidenden Faktor. Bei jungen Krypto-Projekten sind Informationen teilweise schwer vergleichbar oder stammen aus unterschiedlichen Quellen. Ein professionelles Rating muss deshalb nicht nur Daten analysieren, sondern auch deren Qualität und Verlässlichkeit berücksichtigen.</p>
<p>Data2Space kann diese Informationsqualität in einen größeren Kontext stellen. Aus einzelnen Datenpunkten entsteht eine interaktive Struktur, in der Herkunft, Beziehungen und Bedeutung von Informationen sichtbar werden. Damit wird die Analyse nachvollziehbarer.</p>
<p>Der eigentliche Gamechanger liegt deshalb nicht in der Vergabe einer neuen Ratingnote. Er liegt in der Möglichkeit, die Entstehung und Zusammensetzung dieser Bewertung transparent zu machen. Das Kryptorating liefert die strukturierte Einschätzung. Die Daten liefern die Grundlage. Data2Space macht die Beziehungen zwischen den Daten sichtbar.</p>
<p>So entsteht eine neue Perspektive auf Krypto-Assets. Statt ausschließlich Kursentwicklung und Marktkapitalisierung zu betrachten, rücken Technologie, Governance, Tokenökonomie, Sicherheit, Liquidität und regulatorisches Umfeld gemeinsam in den Mittelpunkt.</p>
<p>Kryptorating wird damit zu einem Instrument für eine Finanzwelt, in der technologische und ökonomische Risiken zunehmend miteinander verschmelzen. Die zentrale Frage lautet nicht mehr nur, wie stark der Kurs eines Krypto-Assets gestiegen ist. Entscheidend ist vielmehr, welche technologische und wirtschaftliche Substanz dahintersteht, wie belastbar das Ökosystem ist und welche Risiken die zukünftige Entwicklung bestimmen.</p>
<p>Data2Space schafft dafür eine neue visuelle Dimension. Aus Rating und Daten entsteht eine interaktive Krypto-Landschaft, in der Assets, Unternehmen, Technologien und Beziehungen gemeinsam betrachtet werden können.</p>
<p>Der Weg führt damit vom klassischen Finanzrating zu einer neuen Generation des Kryptoratings: datenbasiert, technologieorientiert und vernetzt. Gerade in einem Markt, der von hoher Dynamik und komplexen Abhängigkeiten geprägt ist, wird Transparenz zum entscheidenden Qualitätsmerkmal.</p>
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		<title>Warnung vor BaFin-Aussage: Lizenz ist kein Gütesiegel</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 11:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[„Eine Bafin-Lizenz ist ein Gütesiegel“ &#8211; mit diesen Worten wirbt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Aussage der BaFin, eine BaFin-Lizenz werde „im Markt als Gütesiegel gesehen“, ist bemerkenswert. Sie stammt aus einem am 26. August 2026 veröffentlichten Interview mit BaFin-Expertin Ruth Burkert zur europäischen Kryptoregulierung MiCAR. Die Formulierung ist zunächst als Beschreibung einer Markt- und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Eine Bafin-Lizenz ist ein Gütesiegel“ &#8211; mit diesen Worten wirbt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Aussage der BaFin, eine BaFin-Lizenz werde „im Markt als Gütesiegel gesehen“, ist bemerkenswert. Sie stammt aus einem am <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2026/fa_260826_Micar_interview.html" target="_blank">26. August 2026 veröffentlichten Interview mit BaFin-Expertin Ruth Burkert zur europäischen Kryptoregulierung MiCAR</a>. Die Formulierung ist zunächst als Beschreibung einer Markt- und Verbraucherwahrnehmung zu verstehen. Sie wirft jedoch eine weitergehende rechtliche und verbraucherpolitische Frage auf: Darf aus einer staatlichen Erlaubnis tatsächlich der Eindruck abgeleitet werden, das betreffende Unternehmen oder gar das von ihm vermittelte Investment sei von der BaFin qualitativ bewertet und für gut, sicher oder empfehlenswert befunden worden? Die Antwort muss differenziert ausfallen.</p>
<p>MiCAR schafft ohne Zweifel einen erheblichen Fortschritt gegenüber dem weitgehend unregulierten Zustand, der den Kryptomarkt zuvor geprägt hat. Die Verordnung enthält Anforderungen an die Zulassung und Beaufsichtigung von Kryptowerte-Dienstleistern, an deren Organisation und Geschäftsleitung sowie an Transparenz, Interessenkonflikte, Kundenschutz und Marktmissbrauch. Kryptowerte-Dienstleister müssen insbesondere ehrlich, redlich und professionell handeln und Kundeninformationen fair, klar und nicht irreführend gestalten. Auch müssen sie Kunden auf die mit Transaktionen in Kryptowerten verbundenen Risiken hinweisen.</p>
<p>Das ist allerdings etwas grundlegend anderes als ein Gütesiegel. Eine aufsichtsrechtliche Erlaubnis bescheinigt zunächst, dass ein Unternehmen die gesetzlichen Voraussetzungen für die Ausübung einer bestimmten regulierten Tätigkeit erfüllt. Sie ist keine staatliche Kaufempfehlung. Noch weniger ist sie eine Garantie dafür, dass die angebotenen Kryptowerte wirtschaftlich werthaltig sind, dass ein bestimmtes Investment erfolgreich sein wird oder dass der Anleger sein eingesetztes Kapital zurückerhält.</p>
<p>Gerade deshalb ist die Wortwahl „Gütesiegel“ problematisch. Denn Verbraucher verbinden mit einem Gütesiegel typischerweise eine qualitative Aussage: Ein unabhängiger Dritter hat ein Produkt oder einen Anbieter geprüft und ist zu einem positiven Ergebnis gekommen. Die BaFin selbst übernimmt eine solche Funktion gerade nicht in diesem umfassenden Sinne. Ihre Aufsicht erstreckt sich auf die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. Sie ersetzt weder die wirtschaftliche Analyse eines Unternehmens noch die Bewertung des Risikos eines einzelnen Kryptowerts.</p>
<p>Diese Unterscheidung ist für die Werbung von erheblicher Bedeutung. Ein Unternehmen kann grundsätzlich sachlich darauf hinweisen, dass es über eine entsprechende Erlaubnis verfügt oder einer Aufsicht unterliegt. Aus dieser Information darf aber nicht ohne Weiteres eine weitergehende Aussage über Qualität, Sicherheit oder Rentabilität gemacht werden. Das Irreführungsverbot des § 5 UWG ist dabei ebenso zu berücksichtigen wie die besonderen aufsichtsrechtlichen Vorgaben für Werbung. Besonders sensibel wird es, wenn durch Begriffe wie „BaFin-zertifiziert“, „BaFin-geprüft“, „BaFin-Gütesiegel“ oder vergleichbare Darstellungen der Eindruck erzeugt wird, die Behörde habe das konkrete Investment positiv bewertet.</p>
<p>Die Problematik verschärft sich dadurch, dass der Verbraucher im Alltag häufig nicht zwischen der Zulassung eines Dienstleisters und der Qualität des von diesem angebotenen oder vermittelten Produkts unterscheidet. Ein Anleger kann aus der prominenten Darstellung eines BaFin-Logos oder einer BaFin-Erlaubnis leicht den Schluss ziehen: Wenn dieser Anbieter von der deutschen Finanzaufsicht zugelassen ist, wird auch das Investment selbst einer entsprechenden Qualitätskontrolle unterliegen. Genau dieser Schluss wäre jedoch falsch.</p>
<p>Das gilt insbesondere im Kryptobereich. MiCAR reguliert nicht sämtliche wirtschaftlichen Risiken eines Kryptowerts. Die europäische Regulierung schafft einen aufsichtsrechtlichen Rahmen für bestimmte Kryptowerte und Dienstleistungen; sie macht aus einem volatilen oder spekulativen Kryptowert aber kein sicheres Anlageprodukt. Die europäische Kommission fasst den Regelungsansatz entsprechend als Kombination aus Transparenz- und Offenlegungspflichten, Zulassung und Beaufsichtigung der Dienstleister sowie Schutz der Inhaber und Kunden zusammen.</p>
<p>Hier liegt aus Verbrauchersicht ein entscheidender blinder Fleck. Die Frage, ob ein Kryptodienstleister eine Erlaubnis besitzt, ist nur eine der Fragen, die vor einem Investment beantwortet werden müssen. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, welches Risiko mit dem konkreten Kryptowert oder dem konkreten Anlagevehikel verbunden ist. Bei einer individuellen Anlageentscheidung sollte deshalb nicht bei der Feststellung „BaFin-reguliert“ stehen geblieben werden.</p>
<p>An dieser Stelle wird häufig die Forderung nach einem Kryptorating beziehungsweise einem Kryptofondsrating erhoben. Ein solches Rating kann als zusätzliches Instrument der unabhängigen Risikoeinschätzung sinnvoll sein, insbesondere wenn es nachvollziehbar zwischen Emittenten-, Markt-, Liquiditäts-, Technologie-, Verwahrungs- und Ausfallrisiken unterscheidet. Es wäre allerdings rechtlich unzutreffend, daraus die Aussage abzuleiten, jedes Investment in einen Kryptowert müsse nach geltendem Recht zwingend über ein „Kryptorating“ oder ein „Kryptofondsrating“ verfügen. Eine solche allgemeine gesetzliche Ratingpflicht lässt sich aus MiCAR nicht ableiten. MiCAR verlangt vielmehr bestimmte Informationen, Risikohinweise und – bei bestimmten Dienstleistungen wie Anlageberatung oder Portfolioverwaltung – eine Eignungsprüfung anhand der Kenntnisse, Erfahrungen, Anlageziele, Risikotoleranz und finanziellen Verhältnisse des Kunden.</p>
<p>Gerade diese Klarstellung ist wichtig, weil ein Rating seinerseits kein amtliches Gütesiegel wäre. Ein Rating ist eine zusätzliche Einschätzung eines Ratinganbieters nach dessen eigener Methodik. Es kann die Analyse eines Investments erleichtern, ersetzt aber ebenfalls nicht die eigene Prüfung und darf nicht mit einer staatlichen Zulassung verwechselt werden. Das deutsche Kapitalanlagerecht zeigt sogar an anderer Stelle, dass Ratings nicht als alleinige Grundlage einer Risikobeurteilung verstanden werden sollen: Nach § 29 KAGB darf sich das Risikomanagement einer Kapitalverwaltungsgesellschaft bei der Bewertung der Kreditqualität nicht ausschließlich oder automatisch auf Ratings stützen.</p>
<p>In § 29 Absatz 2a des Kapitalanlagegesetzbuches heißt es: &#8222;Die Kapitalverwaltungsgesellschaft stützt sich bei der Bewertung der Kreditqualität der Vermögensgegenstände der Investmentvermögen nicht ausschließlich oder automatisch auf Ratings, die von einer Ratingagentur gemäß Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1060/2009 in der jeweils geltenden Fassung abgegeben wurden. Die Risikomanagementsysteme nach Absatz 2 haben dies sicherzustellen. Die Bundesanstalt überwacht die Angemessenheit der Prozesse der Kapitalverwaltungsgesellschaften zur Beurteilung der Kreditqualität und die Nutzung von Referenzen auf Ratings im Sinne von Satz 1 im Rahmen der Anlagestrategie der Investmentvermögen; bei der Überwachung berücksichtigt die Bundesanstalt Art, Umfang und Komplexität der Investmentvermögen. Soweit angemessen, wirkt die Bundesanstalt auf die Verminderung des Einflusses solcher Referenzen hin, um eine ausschließliche oder automatische Reaktion auf solche Ratings zu reduzieren.&#8220;</p>
<p>Damit entsteht eine bemerkenswerte Dreiteilung, die in der öffentlichen Wahrnehmung leicht verloren geht: Die BaFin-Erlaubnis betrifft zunächst den Anbieter und seine regulierte Tätigkeit. Ein Rating kann sich dagegen auf die Bonität, Qualität oder Risiken eines Unternehmens, Produkts oder Anlagegegenstands beziehen. Und die letztendliche Anlageentscheidung betrifft die individuelle Situation des Anlegers. Keine dieser drei Ebenen ist mit einer anderen gleichzusetzen.</p>
<p>Die Formulierung „BaFin-Lizenz als Gütesiegel“ ist deshalb aus Verbraucherschutzsicht mindestens missverständlich. Sie kann zwar zutreffend beschreiben, dass der Markt einer BaFin-Erlaubnis eine höhere Vertrauenswirkung beimisst. Sie sollte aber nicht dazu führen, dass Verbraucher die eigentliche Investitionsprüfung überspringen. Gerade bei Kryptowerten besteht die Gefahr, dass die staatliche Regulierung des Vermittlers oder Handelsplatzes psychologisch auf das Produkt übertragen wird. Aus „der Anbieter ist reguliert“ wird dann unbewusst „das Investment ist geprüft“. Aus „die BaFin beaufsichtigt den Anbieter“ wird „die BaFin steht hinter dem Investment“. Und aus „reguliert“ wird „sicher“.</p>
<p>Das wäre eine gefährliche Verkürzung der tatsächlichen Rechtslage. Die MiCAR-Regulierung ist ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz und Marktintegrität. Sie beseitigt aber nicht die wirtschaftlichen Risiken von Kryptowerten. Auch ein regulierter Anbieter kann seinen Kunden keine Garantie für die Wertentwicklung eines Kryptowerts geben. Die BaFin selbst weist in dem aktuellen Interview darauf hin, dass Verbraucher bei nicht oder außerhalb der EU beaufsichtigten Anbietern besondere Risiken eingehen. Das ist richtig. Daraus darf aber nicht der umgekehrte Fehlschluss entstehen, dass die Erlaubnis eines in der EU beaufsichtigten Anbieters das konkrete Investment qualitativ adelt.</p>
<p>Für Verbraucher wäre deshalb eine noch präzisere Kommunikation wünschenswert. Statt von einem „Gütesiegel“ zu sprechen, sollte klar zwischen Zulassung, Beaufsichtigung und Produktqualität unterschieden werden. Ein Anleger sollte vor einem Investment nicht nur prüfen, ob der Anbieter über die erforderliche Erlaubnis verfügt, sondern auch, welchen konkreten Kryptowert er erwirbt, welche wirtschaftlichen und technischen Risiken bestehen, welche Informationen über den Emittenten oder das Projekt verfügbar sind, wie die Verwahrung erfolgt, welche Kosten anfallen und ob das Investment zur eigenen Risikotragfähigkeit passt. Bei Beratung oder Portfolioverwaltung schreibt MiCAR hierfür ausdrücklich eine Prüfung der Kenntnisse, Erfahrungen, Ziele, Risikotoleranz und Fähigkeit vor, Verluste zu tragen.</p>
<p>Die Aussage „Eine BaFin-Lizenz wird im Markt als Gütesiegel gesehen“ sollte daher nicht zum Ausgangspunkt einer neuen Vertrauensillusion werden. Sie kann vielmehr Anlass sein, genau den Unterschied zu erklären, der für Anleger entscheidend ist: Eine staatliche Erlaubnis ist ein regulatorischer Status, kein staatliches Qualitätsurteil über jedes einzelne Investment. Ein zusätzliches Kryptorating oder Kryptofondsrating kann – sofern methodisch transparent und unabhängig – eine sinnvolle Orientierung bieten, ist aber nach der derzeitigen Rechtslage keine generelle gesetzliche Voraussetzung für jedes Investment in Kryptowährungen. Wer Verbraucherschutz ernst nimmt, sollte deshalb weder die BaFin-Lizenz noch ein privates Rating mit einer Garantie verwechseln. Die wichtigste Information bleibt: Regulierung kann Risiken begrenzen und Transparenz erhöhen; sie kann das Verlustrisiko eines Krypto-Investments nicht beseitigen.</p>
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		<title>Crypto-Millionäre auf dem Papier: Wie eine Kurskorrektur 11.849 Bitcoin-Wallets unter die Millionengrenze drückte</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 18:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine aktuelle Meldung von TechGaged.com sorgt in der Krypto-Community für Aufmerksamkeit, weil sie auf den ersten Blick einen dramatischen Rückgang sogenannter Bitcoin-Millionäre beschreibt. Laut der Analyse seien innerhalb weniger Wochen 11.849 Adressen unter die Schwelle von umgerechnet einer Million US-Dollar gefallen. Grundlage dafür seien öffentlich zugängliche On-Chain-Daten, aus denen hervorgeht, dass die Zahl der entsprechenden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Meldung von TechGaged.com sorgt in der Krypto-Community für Aufmerksamkeit, weil sie auf den ersten Blick einen dramatischen Rückgang sogenannter Bitcoin-Millionäre beschreibt. Laut der Analyse seien innerhalb weniger Wochen 11.849 Adressen unter die Schwelle von umgerechnet einer Million US-Dollar gefallen. Grundlage dafür seien öffentlich zugängliche On-Chain-Daten, aus denen hervorgeht, dass die Zahl der entsprechenden Wallets von 151.175 am 9. Januar 2026 auf 139.326 am 3. Februar 2026 gesunken sei. Die Autoren betonen allerdings selbst, dass dieser Rückgang nicht zwangsläufig auf massenhafte Verkäufe hindeute, sondern vor allem eine Folge der Preisbewegung sei.</p>
<p>Bitcoin hatte sich in diesem Zeitraum von Kursen nahe 90.000 US-Dollar in den mittleren 70.000-Dollar-Bereich zurückgezogen. Dadurch rutschten viele Adressen, die zuvor knapp über der Millionengrenze lagen, rechnerisch darunter. In der Studie heißt es sinngemäß, dass „die Drop in millionaire addresses appears more reflective of price compression than widespread capitulation“, also eher eine Bewertungskorrektur als ein struktureller Exodus vorliege. Auch die mittleren Wallet-Segmente zwischen 1 und 100 BTC hätten vergleichsweise geringe Veränderungen gezeigt, was laut TechGaged für eine gewisse Stabilität der Besitzverhältnisse spreche.</p>
<p>Gleichzeitig weisen die Forscher darauf hin, dass solche Kennzahlen stark von der Marktdynamik abhängen und daher mit Vorsicht zu lesen sind. „As Bitcoin moves through liquidity cycles, USD-denominated wealth brackets can change rapidly even when the underlying distribution of coins remains relatively stable“, erklärt Rokas Baltrusaitis, Senior Research Analyst bei TechGaged.com. Sichtbare Schwankungen in der Zahl der Millionärs-Wallets könnten also vor allem die Stimmung widerspiegeln, ohne zwangsläufig reale Umschichtungen im Netzwerk zu bedeuten.</p>
<p>Ein weiterer Unsicherheitsfaktor liegt in der Methodik selbst. Die Daten stammen aus der Bitcoin Rich List von BitInfoCharts, verglichen wurde ein Archivstand vom 9. Januar mit den aktuellen Werten vom 3. Februar. „Millionaire wallets“ sind dabei schlicht als Adressen mit einem rechnerischen Gegenwert von mehr als einer Million Dollar definiert. Dass ein einzelner Akteur mehrere Wallets kontrollieren kann oder dass sich die Klassifizierung allein durch Kursschwankungen ändert, räumen die Autoren ausdrücklich ein. Vor diesem Hintergrund lässt sich der Schlagzeilenwert der „verlorenen“ 11.849 Bitcoin-Millionäre zwar leicht vermitteln, doch bleibt offen, wie viel Substanz hinter der Zahl steckt und wie genau sie die tatsächliche Vermögensverteilung im Netzwerk widerspiegelt.</p>
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		<title>Bitcoin als diversifizierende Anlage: Chancen, Risiken und Mungers skeptische Haltung</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 11:25:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
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		<description><![CDATA[Einst belächelt, gehören Kryptowährungen heute zum Instrumentarium der Vermögensanlage. Laut Nicolas Cohen-Addad, Head Investment Solutions APAC &#038; Head Portfolio Management bei LGT Private Banking, „kann eine kleine Beimischung die Diversifikation verbessern – ist jedoch nicht für jedes Risikoprofil geeignet.“ In einem aktuellen Marktkommentar beschreibt er, wie digitale Vermögenswerte „eine diversifizierende Komponente in langfristig ausgerichteten und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einst belächelt, gehören Kryptowährungen heute zum Instrumentarium der Vermögensanlage. Laut Nicolas Cohen-Addad, Head Investment Solutions APAC &#038; Head Portfolio Management bei LGT Private Banking, „kann eine kleine Beimischung die Diversifikation verbessern – ist jedoch nicht für jedes Risikoprofil geeignet.“ In einem aktuellen Marktkommentar beschreibt er, wie digitale Vermögenswerte „eine diversifizierende Komponente in langfristig ausgerichteten und komplexen Portfolios darstellen können.“ Digitale Vermögenswerte gelten zunehmend als Bestandteil der Vermögensallokation, auch wenn sie keine laufenden Erträge generieren. Bitcoin und andere Kryptowährungen sind im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen noch relativ jung, aber laut Cohen-Addad „stellt [Bitcoin] zunehmend ein legitimes Mittel zur Wertaufbewahrung dar, das in der langfristigen Vermögensallokation berücksichtigt werden sollte und zu resilienteren Portfolios beitragen kann.“ Dabei sei jedoch zu beachten, dass diese Anlagen nicht für jede Anlegerin oder jeden Anleger geeignet sind und ihre Berücksichtigung stets von der Risikotoleranz innerhalb eines diversifizierten Portfolios abhängt. Während traditionelle Vermögenswerte wie Aktien oder Anleihen laufende Erträge in Form von Dividenden oder Zinszahlungen liefern, „werfen Bitcoin, physische Währungen und Gold keine laufenden Erträge ab.“ Der theoretische „Fair Value“ von Bitcoin lässt sich daher schwer bestimmen, doch auch wenn solche Berechnungen oft umstritten seien, „dienen sie als Orientierung zur Bestimmung des Vermögenswerts – und damit als Basis für die Etablierung eines Mittels zur Wertaufbewahrung.“</p>
<p>Bitcoin hat sich in den letzten Jahren stärker im Mainstream etabliert, unterstützt durch neue gesetzliche Regelwerke in wichtigen Finanzmärkten wie den USA, den Markteintritt institutioneller Investoren und die Einführung börsengehandelter Fonds auf Bitcoin. Cohen-Addad betont, dass Anlegerinnen und Anleger sich der „starken historischen Volatilität von Bitcoin bewusst sein“ sollten, auch wenn sich diese Schwankungen in jüngerer Zeit verringert haben. Studien zeigen, dass bereits eine geringe Beimischung von Bitcoin „die Rendite eines diversifizierten Portfolios erhöhen kann.“ Digitale Vermögenswerte wie Bitcoin werden zwar kaum das Rückgrat von Portfolios bilden, können aber für langfristig orientierte Investoren mit entsprechender Risikoneigung interessante Chancen eröffnen.</p>
<p>Trotz dieser Perspektiven würde der verstorbene Charles Munger von Berkshire Hathaway wahrscheinlich weiterhin keine Anlageempfehlung für Bitcoin geben. Munger war bekannt für seine vorsichtige Haltung gegenüber spekulativen digitalen Assets und betonte wiederholt, dass er Kryptowährungen skeptisch gegenüberstand. Damit bleibt selbst bei der wachsenden Anerkennung von Bitcoin durch etablierte Finanzakteure seine Haltung ein mahnendes Beispiel für die Vorsicht, die Anleger bei dieser Anlageklasse walten lassen sollten.</p>
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		<title>Die digitale Zukunft gestalten: Das Potenzial von Web3 durch innovative Infrastruktur und regulatorische Anpassung freisetzen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 10:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Handelsblatt-Tagung „BankenTech“ sprach Julia Martens, Chief of Staff beim Krypto-Verwahrer Finoa, über die Chancen und Herausforderungen von Web3 für den Finanzsektor: &#8222;Shaping the Digital Future: Unlocking Web3 Potential Through Innovative Infrastructure and Regulatory Alignment&#8220;. Sie skizzierte die Evolution des Internets von Web1, das hauptsächlich statische Inhalte bot, über Web2 mit seinen interaktiven Plattformen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Handelsblatt-Tagung „BankenTech“ sprach Julia Martens, Chief of Staff beim Krypto-Verwahrer Finoa, über die Chancen und Herausforderungen von Web3 für den Finanzsektor: &#8222;Shaping the Digital Future: Unlocking Web3 Potential Through Innovative Infrastructure and Regulatory Alignment&#8220;. Sie skizzierte die Evolution des Internets von Web1, das hauptsächlich statische Inhalte bot, über Web2 mit seinen interaktiven Plattformen, hin zu Web3, einer dezentralen, blockchain-basierten Infrastruktur. Martens betonte, dass Web3 enormes Potenzial für die Finanzmärkte habe, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf Sicherheit und Nutzungsvielfalt.</p>
<p>Das wirtschaftliche Potenzial von Web3 liege insbesondere in der Einführung von Kryptowährungen und der Tokenisierung realer Vermögenswerte (Real World Assets, RWA). Kryptowährungen hätten sich mittlerweile als eigene Anlageklasse etabliert, während tokenisierte Vermögenswerte neue Möglichkeiten in den Bereichen Kreditvergabe, dezentraler Handel (DEX-Trading) und On-Chain-Finanzierung eröffnen. Martens hob hervor, dass dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) durch den direkten Zugang zu globalen Märkten rund um die Uhr neue Dimensionen für Handel und Settlement schaffen könnten. Dies biete Banken und Investoren immense Möglichkeiten, vorausgesetzt, technologische Barrieren und regulatorische Herausforderungen würden überwunden.</p>
<p>Eine zentrale Rolle spiele die sogenannte „On-Chain-Partizipation“, bei der Akteure durch Governance-Mechanismen, Token-Ansprüche und Liquiditätsbereitstellung (LPing) aktiv Einfluss nehmen könnten. Martens erklärte, dass Prime-Brokerage-Dienste im Web3-Bereich durch ihre breite Abdeckung von Vermögenswerten und den kontinuierlichen Zugang zu Handel und Abwicklung neue Standards setzen könnten. Allerdings seien technologische Reife, Marktumfeld und Risikobereitschaft entscheidende Faktoren für die breitere Adaption dieser Technologien.</p>
<p>Martens verwies auch auf die zunehmende Verschmelzung von dezentralen Finanzdiensten (DeFi) und traditionellen Finanzinstituten (TradFi), ein hybrides Modell, das als „CeDeFi“ bezeichnet wird. Dieses ermögliche es Finanzunternehmen, von der Flexibilität und Innovation dezentraler Technologien zu profitieren, ohne die regulatorischen und operativen Vorteile zentraler Institutionen aufzugeben. Abschließend betonte sie, dass die Tokenisierung traditioneller Vermögenswerte und die Schaffung globaler Zahlungssysteme die Zukunft der Finanzmärkte nachhaltig prägen könnten, sofern Unternehmen bereit seien, innovative Infrastrukturen zu nutzen und regulatorische Hürden zu überwinden.</p>
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		<title>Web3, Digital Assets und Blockchain: Regulierung, Potenziale und Anwendungsfälle</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Dec 2024 09:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Handelsblatt-Tagung „BankenTech“ hielt Tobias Tenner, Head of Digital Finance beim Bankenverband, einen Vortrag über die Entwicklung und Bedeutung von Web3, Digital Assets und Blockchain-Technologien. Er begann mit einem historischen Vergleich zum „Red Flag Act“, einem britischen Gesetz aus dem 19. Jahrhundert, das die Einführung von Autos durch strenge Vorschriften behindern sollte. Damit illustrierte [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Handelsblatt-Tagung „BankenTech“ hielt Tobias Tenner, Head of Digital Finance beim Bankenverband, einen Vortrag über die Entwicklung und Bedeutung von Web3, Digital Assets und Blockchain-Technologien. Er begann mit einem historischen Vergleich zum „Red Flag Act“, einem britischen Gesetz aus dem 19. Jahrhundert, das die Einführung von Autos durch strenge Vorschriften behindern sollte. Damit illustrierte er, wie neue Technologien oft auf Skepsis stoßen, bevor sich ihr Potenzial entfaltet.</p>
<p>Tenner zeichnete die Entwicklung der Blockchain-Technologie und digitaler Assets in mehreren Etappen nach: Von der Bitcoin-Disruption im Jahr 2008 über die Einführung von Ethereum im Jahr 2015 bis hin zur zunehmenden Standardisierung und Interoperabilität in den Jahren 2018 und 2019. Er hob hervor, dass die EU ab 2020/21 mit der Entwicklung einer umfassenden Strategie zur Nutzung dieser Technologien begonnen habe. Dabei teilte er digitale Assets in drei Kategorien ein: Währungen auf Blockchain wie Central Bank Digital Currencies (CBDCs) und tokenisiertes Geschäftsbankgeld, digitalisierte Vermögenswerte wie Wertpapiere und Stablecoins sowie native digitale Vermögenswerte wie NFTs und Kryptowährungen.</p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit widmete Tenner den CBDCs. Er erläuterte, dass derzeit 134 Zentralbanken weltweit an eigenen digitalen Währungen arbeiten. Viele dieser Projekte, insbesondere in Asien, seien von geopolitischen Überlegungen geprägt, insbesondere dem Wunsch, die Abhängigkeit vom US-Dollar zu reduzieren. Er betonte, dass Stablecoins längst keine Nischenprodukte mehr seien, sondern zunehmend global an Bedeutung gewinnen.</p>
<p>Tenner warnte eindringlich davor, dass Europa Gefahr laufe, den Anschluss an diese Entwicklungen zu verlieren, wenn regulatorische Hürden nicht rechtzeitig überwunden würden. Die Entwicklung von Web3 und Blockchain-Technologien biete enorme Potenziale, erfordere jedoch eine klare Strategie und proaktive Regulierung, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Abschließend appellierte er an die europäischen Finanzakteure, sich stärker mit diesen Technologien auseinanderzusetzen, um nicht hinter anderen Regionen zurückzufallen.</p>
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		<title>Wie vertrauenswürdig sind die Weiss Crypto Ratings?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 06:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Marvin Lossa]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Weiss Rating handelt es sich um eine Investment-Ratingagentur, die regelmäßig Ratings veröffentlicht, in denen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien bewertet werden. Weiss Rating versorgt Anleger seit 1971 mit Ratings und Informationen im traditionellen Finanzwesen und bietet seit kurzem dieselben Dienstleistungen für den Kryptomarkt an. Weiss vermarktet sich selbst als: „Die weltweit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Weiss Rating handelt es sich um eine Investment-Ratingagentur, die regelmäßig Ratings veröffentlicht, in denen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien bewertet werden.</p>
<p>Weiss Rating versorgt Anleger seit 1971 mit Ratings und Informationen im traditionellen Finanzwesen und bietet seit kurzem dieselben Dienstleistungen für den Kryptomarkt an. Weiss vermarktet sich selbst als: „Die weltweit erste Bewertung von Bitcoin, Ethereum, Ripple, Dash und mehr als 100 weitere Kryptowährungen durch eine Finanzratingagentur.“</p>
<p>Sie behaupten, dass sie ihre jahrelange Erfahrung und Genauigkeit auf dem traditionellen Ratingmarkt nutzen und auf Kryptowährungen anwenden. Darüber hinaus verwendet das Unternehmen angeblich ein fortschrittliches Computermodell, um verschiedene Kryptowährungen zu bewerten und auf Risikobasis zu bewerten.</p>
<p><strong>Kürzlich veröffentlichte Bewertungen von Weiss Rating</strong></p>
<p>In der neusten Ausgbabe der <a href="https://weissratings.com/en/crypto/coins" target="_blank">Weiss Crypto Ratings</a> gibt es zurzeit keine A Ratings. Mit einem B+ werden aktuell Bitcoin und Ethereum am besten bewertet. Überraschenderweise erhält die nach Marktkapitalisierung deutlich schwächere Kryptowährung Uniswap ein glattes B-Rating.</p>
<p>In der Gruppe C finden zum Beispiel Monero, Crypto.com Coin und Dash Platz. Noch schlechter schneiden hingegen Wanchain, ICON und Nano mit einem D-Rating ab. Insgesamt bewertet Weiss Rating 560 Kryptowährungen, von denen allein 429 Kryptowährungen im D- und E-Rating Platz finden und somit eher mit einer schlechten Prognose bewertet werden.</p>
<p><strong>Kritik an Weiss Rating und deren Bewertungen</strong></p>
<p>Seit der Ankündigung der Agentur, Kryptowährungen auf dem Markt zu bewerten, erhielt sie sowohl Kritik als auch Zuspruch. Während die Bewertung von Kryptowährungen durch eine etablierte Rating Agentur generell ein positives Signal ist, sind einige historische Bewertungen kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Historische falsche Bewertungen: Die wohl bekannteste Falschbewertung von Weiss Rating war das Rating der IOTA Stiftung. Weiss Rating hatte die Vermutung angestellt, dass die IOTA Stiftung im Sommer 2021 zahlungsunfähig sein könnte, diese Aussage wurde nach einer „Aussprache“ mit dem IOTA Team zurückgezogen.</p>
<p>Doch besonders das B-Rating Bitcoins in der ersten Ausgabe des Ratings stellte sich als fehlerhaft heraus. Ethereum, Steem, Cardano, EOS und NEO wurden alle höher bewertet als Bitcoin. Dies wurde zwar mit der Zeit geändert, hinterlässt jedoch noch immer einen faden Beigeschmack.</p>
<p>Das Rating System ist undurchsichtig: Immer wieder kritisieren Experten, dass das Weiss Rating Bewertungssystem undurchsichtig ist, denn es wird nicht offengelegt, wie genau die Bewertung befolgt. Die Weiss Rating Entwickler geben zwar preis, welche Faktoren mit einbezogen werde, jedoch gibt es viele Aspekte, die die Rating-Agentur verschweigt.</p>
<p>Ist ein System nicht transparent und die Bewertungsfaktoren können nicht eindeutig ausgemacht werden, muss davon ausgegangen werden, dass es besser ist, den Ratings nicht die alleinige Bewertung zu überlassen oder zumindest weitere Ratings, Reviews und Experten-Meinungen miteinzubeziehen.</p>
<p>Kombiniert nicht miteinander verbundene Kategorien: Die Kritik des Weiss Ratings betrifft einen weiteren Aspekt, nämlich, dass die Rating-Agentur nicht miteinander verbundene Kategorien verbindet, um eine aussagekräftige Bewertung veröffentlichen zu können.</p>
<p>Doch wie kann es sich um eine aussagekräftige Bewertung handeln, wenn die in das Rating mit einbezogenen Faktoren nicht zusammenpassen? Experten raten daher nie nur das Weiss Rating zu berücksichtigen, sondern weitere Bewertungen und Ratings vor dem <a href="https://www.nachgefragt.net/crypto-trading/" target="_blank">Handel mit Kryptowährungen</a> zu berücksichtigen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Es ist nicht ratsam, dass sich ein Trader ausschließlich auf die Bewertung von Weiss Rating verlässt. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Ratings, die für Verluste bei vielen Anlegern und falschen Bewertungen von Unternehmen verantwortlich waren.</p>
<p>Wer sich dafür entscheidet, das Rating von Weiss zu berücksichtigen, sollte auch andere Ratings, Meinungen und Analysen lesen und sich niemals nur auf ein Rating verlassen.</p>
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		<title>Ratingagentur nimmt die Kryptowährungen aufs Korn</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 10:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue Kreditenzyklopädie von Fitch wirft einen umfassenden Blick auf den globalen Markt für dezentrale Finanzen (DeFi). Mit dem Titel &#8222;Credit Encyclopedia Series: Decentralized Finance Primer&#8220; veröffentlicht Fitch Ratings erstmals eine ausführliche Beschreibung und Stellungnahme zum Thema DeFi. Obwohl es keinen Konsens über eine Definition von DeFi gibt, wird es im Allgemeinen als ein globales [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Kreditenzyklopädie von Fitch wirft einen umfassenden Blick auf den globalen Markt für dezentrale Finanzen (DeFi). Mit dem Titel <a href="https://www.fitchratings.com/" target="_blank">&#8222;Credit Encyclopedia Series: Decentralized Finance Primer&#8220;</a> veröffentlicht Fitch Ratings erstmals eine ausführliche Beschreibung und Stellungnahme zum Thema DeFi.</p>
<p>Obwohl es keinen Konsens über eine Definition von DeFi gibt, wird es im Allgemeinen als ein globales Ökosystem von Webanwendungen und elektronischen Geldbörsen charakterisiert, die Computerprogramme oder Smart Contracts nutzen, die auf öffentlichen Blockchains gespeichert sind, ohne dass ein zentralisierter vertrauenswürdiger Vermittler wie eine Bank oder ein anderes erforderlich ist. DeFi hebt sich daher auch vom traditioneller Austausch von Devisen und Sorten ab, also auch von Bargeld, das sich außerhalb des ausstellenden Staates, in welchem es als gesetzliches Zahlungsmittel gilt, in Umlauf befindet.</p>
<p>&#8222;Unser Leitfaden deckt alles ab, von den Merkmalen des DeFi-Ökosystems, den Rating-Überlegungen, den wichtigsten Risikofaktoren und regulatorischen Überlegungen in diesem Bereich bis hin zur Rolle der Rating-Agenturen&#8220;, verspricht die internationale Ratingagentur.</p>
<p>&#8222;Wir hoffen, dass dieser neueste Eintrag in unserer Credit Encyclopedia-Reihe als nützliches Lehrmittel und Ressource für Forscher und Finanzdienstleistungsexperten gleichermaßen dienen wird&#8220;, schreibt Fitch Ratings.</p>
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		<title>Weder Ratings noch Einlagensicherung für Krypto-Assets</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 11:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kryptofondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Weiss Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Finanzmarktregulatoren der Europäischen Union (EU) &#8211; die Bankenaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority), die Versicherungs- und Pensionskassenaufsichtsbehörde EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) und die Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) – warnen gemeinsam Konsumenten und Anleger vor den vielfältigen und hohen Risiken, die mit der Verwendung von und der Anlage [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzmarktregulatoren der Europäischen Union (EU) &#8211; die Bankenaufsichtsbehörde EBA (European Banking Authority), die Versicherungs- und Pensionskassenaufsichtsbehörde EIOPA (European Insurance and Occupational Pensions Authority) und die Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA (European Securities and Markets Authority) – warnen gemeinsam Konsumenten und Anleger vor den vielfältigen und hohen Risiken, die mit der Verwendung von und der Anlage in Krypto-Assets und virtuellen Währungen verknüpft sind.</p>
<p>Die Warnung erfolgt aufgrund der zunehmenden Aktivitäten und des erhöhten Interesses von Verbrauchern an Krypto-Assets und der aggressiven öffentlichen Werbung für solche Krypto-Assets und damit verbundener Produkte, auch über die sozialen Medien sowie durch sogenannte Influencer. Die europäischen Regulatoren haben daher gleichzeitig eine gemeinsame Informationskampagne via Social Media gestartet.</p>
<p>Für Krypto-Assets sind Ratingansätze so jung wie die Krypto-Assets selbst &#8211; für die meisten fehlt jede langjährige Erfahrung, so dass Kriterien und Methoden angreifbar bleiben. Inzwischen gibt es auch erste Ratingagenturen, die sich mit dem Rating von Krypto-Assets befassen. Darunter auch eine Agentur, die zwar weder in den USA, noch in der Europäischen Union (EU) offiziell als &#8222;Nationally Recognized Statistical Rating Organization&#8220; (in den USA) oder als &#8222;Credit Rating Agency&#8220; (in der EU)  registriert oder zertifiziert ist, namentlich <a href="https://weissratings.com/en/crypto/coins" target="_blank">Weiss Ratings</a>, aber bereits seit Jahrzehnten mit Ratings an den Finanzmärkten tätig ist.</p>
<p>In ihrer Warnung heben die EU-Institutionen hervor, dass Krypto-Assets für die meisten Kleinanleger weder als Anlage noch als Zahlungs- oder Tauschmittel geeignet sind, da die Verbraucher mit der sehr realen Möglichkeit konfrontiert sind, ihr gesamtes investiertes Geld zu verlieren, wenn sie Krypto-Assets kaufen; wegen der Risiken irreführender Werbung, auch über soziale Medien und Influencer, sehr achtsam sein sollten; und besonders vorsichtig sein sollten, wenn schnelle oder hohe Renditen versprochen werden, vor allem, wenn diese zu gut klingen, um wahr zu sein.</p>
<p>Die europäischen Regulatoren warnen die Verbraucher auch davor, dass Schadenersatz – Regress oder andere Rechtsansprüche bei Krypto-Assets oft nicht oder nur sehr schwer durchzusetzen sind. Denn diese und damit verbundene Produkte und Dienstleistungen fallen in der Regel nicht unter den bestehenden Schutz der aktuellen Vorschriften nach europäischem Recht für Finanzdienstleistungen. Sie sind auch nicht durch Einlagensicherungssysteme geschützt.</p>
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		<title>Stablecoin verbessert Bankenbonität</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jan 2022 11:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptorating]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12. Januar 2022 gründete eine Gruppe von US-Banken ein Konsortium, um ihren Kunden eine neue, von Banken geprägte Stablecoin namens USDF anzubieten. Stablecoins sind digitale Vermögenswerte oder eine Kryptowährung, die durch einen anderen Vermögenswert gedeckt sind und einen stabilen Wert haben sollen, z. B. eine Bindung an den US-Dollar. Die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s Investors [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. Januar 2022 gründete eine Gruppe von US-Banken ein Konsortium, um ihren Kunden eine neue, von Banken geprägte Stablecoin namens USDF anzubieten. Stablecoins sind digitale Vermögenswerte oder eine Kryptowährung, die durch einen anderen Vermögenswert gedeckt sind und einen stabilen Wert haben sollen, z. B. eine Bindung an den US-Dollar.</p>
<p>Die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s Investors Service kommentiert diese Entwicklung bemerkenswert positiv: „Die Gründung des Konsortiums ist für seine Gründungsbankmitglieder, zu denen die New York Community Bank (A3 Stable, baa22), die NBH Bank, die FirstBank, die Sterling National Bank und die Synovus Bank (A3 Stable, baa2) gehören, kreditpositiv, weil sie ihnen die Möglichkeit gewährt, Zahlungen und andere digitale Assets in Echtzeit zu senden und zu empfangen, was eine schnellere, billigere und sicherere Geldbewegung als herkömmliche Zahlungssysteme ermöglicht.“</p>
<p>Diese neue Funktion könnte neue Kunden und zusätzliche Einzahlungen anziehen, glauben die Analysten der Ratingagentur,￼ da die Verwendung von Stablecoins in letzter Zeit rapide zugenommen hat. Es bietet Bankmitgliedern auch die Möglichkeit, alte zahlungsbezogene Einnahmen durch neue Einnahmequellen zu ersetzen, sofern neuere Zahlungssysteme in digitaler Währung den Anteil der bestehenden Zahlungssysteme der Banken verringern.</p>
<p>Der USDF wird auf der öffentlichen Provenance-Blockchain betrieben und kann auf 1:1-Basis gegen Bargeld von einem Mitglied der Konsortialbank mit Abwicklung in Echtzeit eingelöst werden. USDF kann ACH-, SWIFT- und Interchange-Zahlungen ergänzen und wird Bankmitgliedern Cross-Selling-Möglichkeiten bieten und neue Produkte unterstützen.</p>
<p>Das Konsortium könnte Zahlungssysteme in digitaler Währung innerhalb des regulierten Bankensystems weiter stabilisieren und akzeptieren, wodurch technologische Fortschritte gefördert und einige der Wettbewerbsbedrohungen gemildert werden, die von der derzeit unregulierten Stablecoin-Industrie und digitalen Zahlungsinitiativen von Nichtbanken ausgehen. USDF wird nach Prognose von Moody’s Investors Service￼ ￼eine von Banken geprägte Alternative zu Tethers USDT und Circles USD-Coin (USDC), den beiden größten Stablecoins nach Marktwert, sein.</p>
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