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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Kunstrating</title>
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		<title>Kunstmarkt am Wendepunkt: Wie Art Rating den neuen Aufschwung messbar macht</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 08:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kunstmarkt scheint nach einer langen Durststrecke langsam wieder Tritt zu fassen. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 war die Branche in einen anhaltenden Abwärtstrend geraten, der sich bis 2024 fortgesetzt hatte. Erst in diesem Frühjahr sprach WFA-Vorstand Rüdiger K. Weng von einem „sich abzeichnenden Bottoming-out“, also einem Auslaufen der Talfahrt. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kunstmarkt scheint nach einer langen Durststrecke langsam wieder Tritt zu fassen. Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 war die Branche in einen anhaltenden Abwärtstrend geraten, der sich bis 2024 fortgesetzt hatte. Erst in diesem Frühjahr sprach WFA-Vorstand Rüdiger K. Weng von einem „sich abzeichnenden Bottoming-out“, also einem Auslaufen der Talfahrt. Nun deuten zahlreiche Frühindikatoren darauf hin, dass sich die Stimmung spürbar aufhellt.  </p>
<p>„Seit dem Ende der Sommerpause zeigen verschiedene Frühindikatoren im europäischen Kunstmarkt erstmals seit 2022 wieder nach oben“, so Weng. Auktionen wie jene des Hauses Kornfeld in Bern erzielten Ergebnisse über den Prognosen, während auch Messen wie die „Frieze“ in London ein deutlich gestiegenes Interesse verzeichneten. Selbst kleinere Auktionshäuser meldeten im Herbst überraschend starke Resultate. All dies sind Signale, die auch für das Art Rating von besonderem Interesse sind, denn es bewertet nicht nur einzelne Werke, sondern vor allem die Marktstabilität und das Vertrauen in Kunst als Anlageklasse.  </p>
<p>Weng beschreibt den Aufwärtstrend detailliert: „Bei unserem Tochterunternehmen in der Schweiz hat sich die Anzahl der Anfragen zum Kauf von Kunstwerken gegenüber dem Vorjahr merklich vergrößert, wie auch der Traffic auf der Webseite sich seit der Sommerpause gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um mehr als 30 % erhöht hat. Das zieht erfahrungsgemäß sukzessive auch höhere Umsätze nach sich.“ Ein solches Marktverhalten ist für Art-Rating-Systeme ein klarer Hinweis auf ein sich verbesserndes Investitionsklima – denn Ratingmodelle erfassen genau solche Frühindikatoren, um die Attraktivität von Kunst als Vermögenswert zu bewerten.  </p>
<p>Auch makroökonomische Faktoren spielen eine Rolle. Der Luxusgüterkonzern LVMH überraschte im Oktober mit einem kräftigen Wachstumsschub, was laut Weng eine Signalwirkung für den Kunstmarkt entfaltet: „Der Kunstmarkt gilt als Teil des Luxusgütermarktes, verhält sich in seinen Trends aber volatiler als dieser.“ Hier zeigt sich die Relevanz von Art Ratings, die helfen, diese Volatilität einzuordnen und die relative Stabilität einzelner Marktsegmente oder Künstlerpositionen messbar zu machen.  </p>
<p>Weng bleibt trotz der positiven Entwicklung vorsichtig optimistisch: „Momentan zeigen fast alle Frühindikatoren, die ich beobachte, nach oben. (…) Ich glaube allerdings nicht an eine so dynamische Erholung wie wir sie im Jahr 2009 nach dem Ende der Finanzkrise gesehen haben.“ Gerade diese Einschätzung verdeutlicht den Nutzen von Kunstratings, die auf objektive Daten und historische Vergleichswerte zurückgreifen, um überzogene Erwartungen zu dämpfen und realistische Perspektiven aufzuzeigen.  </p>
<p>Mit der geplanten Verstärkung der WFA und neuen Investitionen in Unternehmensbeteiligungen bereitet sich das Unternehmen auf ein neues Marktumfeld vor. Sollte sich die Nachfrage weiter beleben, würde die WFA „mit ihrem umfangreichen Lagerbestand von einer anziehenden Nachfrage besonders stark profitieren“, so Weng. Für Art Rating bedeutet das: ein wachsender Markt mit höherem Handelsvolumen liefert auch mehr Bewertungsdaten und Vergleichswerte, wodurch Ratings an Aussagekraft gewinnen.  </p>
<p>Die Rückkäufe eigener Aktien und die geplante Dividendenerhöhung sind ebenfalls Ausdruck eines neu erwachten Vertrauens. Art Rating kann solche Signale aufgreifen und in die Bewertung des Marktvertrauens einfließen lassen – ein Faktor, der über den reinen Kunstwert hinausgeht. Der Kunstmarkt steht damit an einem möglichen Wendepunkt, an dem die Verbindung von Daten, Marktstimmung und künstlerischem Wert – wie sie das Art Rating ermöglicht – zu einem entscheidenden Instrument für Sammler, Investoren und Institutionen werden könnte.</p>
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		<title>Rückschlag für Kunstmarkt und Art Ratings?</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2025 16:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstrating]]></category>
		<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bekanntgabe der Geschäftszahlen der ArtXX AG für das Jahr 2024 könnte weitreichendere Folgen haben, als es die reinen Zahlen vermuten lassen. Zwar weist das Unternehmen noch eine „schwarze Null“ beim EBIT aus, doch erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte wird „ein Verlust von etwa 225 TEUR“ nach Steuern verbucht. Für eine Branche, in der nicht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bekanntgabe der Geschäftszahlen der ArtXX AG für das Jahr 2024 könnte weitreichendere Folgen haben, als es die reinen Zahlen vermuten lassen. Zwar weist das Unternehmen noch eine „schwarze Null“ beim EBIT aus, doch erstmals in seiner zehnjährigen Geschichte wird „ein Verlust von etwa 225 TEUR“ nach Steuern verbucht. Für eine Branche, in der nicht nur Zahlen, sondern auch das Vertrauen in die Stabilität und Werthaltigkeit von Kunst eine Rolle spielen, ist dies ein Rückschlag, der auch Fragen nach der Belastbarkeit von Art Ratings aufwerfen könnte.</p>
<p>Die Ursachen für die negative Entwicklung sind vielschichtig, liegen aber nicht zuletzt in der geopolitischen Lage. Rüdiger K. Weng, Vorsitzender des Verwaltungsrates, erklärte: „Leider ist unsere Hoffnung auf einen Rebound des Kunstmarktes noch im Jahr 2024 enttäuscht worden. Die erratische Politik von Donald Trump und kriegerische Auseinandersetzungen führen weltweit zu Unsicherheit und Konsumzurückhaltung, die das Luxusgütersegment belastet, zu dem auch der Kunstmarkt gezählt wird.“ Ein Kunstmarkt, der in hohem Maße von Vertrauen und Kauflaune abhängt, reagiert damit sensibel auf weltpolitische Schocks, was die Prognosefähigkeit von Ratings in diesem Bereich infrage stellt.</p>
<p>Positiv hervorzuheben bleibt die weiterhin hohe Ertragsmarge: „Wir beobachten keinen Preisverfall als Grund für das deutlich gesunkene Verkaufsvolumen, sondern vor allem eine große Zurückhaltung der Kaufinteressenten“, betonte Giorgia Zardetto, Direktorin der ArtXX. Gleichwohl zeigen die deutlich gesunkenen Kosten und die Suche nach günstigeren Strukturen in Deutschland, dass die Rahmenbedingungen in der Schweiz zunehmend problematisch werden. Auch hier könnte für Investoren und Analysten, die den Kunstmarkt bewerten, die Standortfrage zu einem entscheidenden Faktor werden.</p>
<p>Mit 56 % Eigenkapitalquote und Kreditlinien von 5,5 Mio. EUR bei drei Großbanken bleibt ArtXX bilanziell solide, doch der Verzicht auf eine Dividendenausschüttung für 2024 ist ein Signal, das von Investoren als Belastung wahrgenommen werden dürfte. Die Frage ist, ob Art Ratings künftig stärker berücksichtigen müssen, dass der Kunstmarkt nicht nur durch Angebots- und Nachfragezyklen, sondern auch durch politische und geopolitische Faktoren in besonderem Maße beeinflusst wird.</p>
<p>Zwar betont das Management, dass man das Unternehmen „sicher durch die aktuell herausfordernde Phase“ führen wolle und ab 2026 wieder mit positiven Ergebnissen rechne, doch bleibt offen, wie belastbar solche Annahmen in einem Umfeld sind, in dem selbst die größten Auktionshäuser Milliardenverluste melden. Der aktuelle Rückschlag ist daher nicht nur eine Herausforderung für ArtXX, sondern könnte auch ein Warnsignal für die noch junge Disziplin des Art Ratings darstellen, die ihre Bewertungsmodelle um makroökonomische und geopolitische Risiken erweitern muss, wenn sie Vertrauen schaffen will.</p>
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		<title>Weng Fine Art sieht Ziel erreicht</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 13:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der Weng Fine Art AG (WFA) bisher im Rahmen des Erwerbsangebotes bereits 22.464 Aktien der artnet AG (Artnet) angedient worden sind, wird die Gruppe, zusammen mit der mit ihr verbundenen Rüdiger K. Weng A+A GmbH, mit mindestens 1.532.464 (26,86 %) Aktien noch im November größter Anteilseigner der Artnet werden. Somit löst die WFA, nach [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Weng Fine Art AG (WFA) bisher im Rahmen des Erwerbsangebotes bereits 22.464 Aktien der artnet AG (Artnet) angedient worden sind, wird die Gruppe, zusammen mit der mit ihr verbundenen Rüdiger K. Weng A+A GmbH, mit mindestens 1.532.464 (26,86 %) Aktien noch im November größter Anteilseigner der Artnet werden. Somit löst die WFA, nach Vollzug des Erwerbsangebotes, den bisher führenden Aktionär der Artnet, die Galerie Neuendorf AG, ab. Damit hätte die WFA das wichtigste Ziel ihres Erwerbsangebotes erreicht.</p>
<p>Die WFA sieht Artnet als ein für sie sehr wichtiges strategisches Investment für den digitalen Teil des Kunstmarktes, das ihr in den nächsten Jahren helfen wird, im Kunst-eCommerce wesentliche Schritte zu tätigen. Die Verwaltung der WFA geht davon aus, dass Artnet in einem völlig neuen Setup eine herausragende Position im Kunstmarkt erreichen und dabei zukünftig auch sehr profitabel arbeiten kann.</p>
<p>Die Stellungnahme der Verwaltung der Artnet AG vom 28.10.2022, in der das Kaufangebot der WFA von 7,20 EUR als „unzureichend“ qualifiziert worden ist, stieß bei der WFA auf Irritation, nachdem Hans Neuendorf selbst in den letzten Wochen mehrere Verkäufe von Artnet-Aktien zu Kursen deutlich unter diesem Preis an der Börse getätigt hat.</p>
<p>Die Gesellschaft will das Ergebnis des Erwerbsangebotes nach Ablauf der Annahmefrist veröffentlichen und dann auch sukzessive über ihr weiteres Vorgehen bei Artnet informieren.</p>
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		<title>Klingende Sachwert-Investition</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 08:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Charityrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstrating]]></category>
		<category><![CDATA[Produktrating]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialkreditrating]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohltätigkeitsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Hochwertige Streichinstrumente können eine interessante, weil wertbeständige Sachanlage sein. „Spitzeninstrumente sind außerordentlich wertstabil“, sagt Christian Reister, der sich auf die Beratung zu hochwertigen Streichinstrumenten spezialisiert hat. Ein großer Vorteil: Der Wert von Streichinstrumenten entwickelt sich nahezu abgekoppelt von anderen Anlageklassen wie Aktien, Renten, Gold oder Immobilien. Zudem sei der Instrumentenmarkt weitgehend von langfristig orientierten Investoren [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">Hochwertige Streichinstrumente können eine interessante, weil wertbeständige Sachanlage sein. „Spitzeninstrumente sind außerordentlich wertstabil“, sagt <a href="mailto:info@maezena.de" target="_blank">Christian Reister</a>, der sich auf die Beratung zu hochwertigen Streichinstrumenten spezialisiert hat.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein großer Vorteil: Der Wert von Streichinstrumenten entwickelt sich nahezu abgekoppelt von anderen Anlageklassen wie Aktien, Renten, Gold oder Immobilien. Zudem sei der Instrumentenmarkt weitgehend von langfristig orientierten Investoren geprägt. Das ist sicherlich ein Grund dafür, dass man bei Spitzeninstrumenten sogar eine klare Tendenz zur Wertsteigerung erkennen kann. Laut der maßgeblichen „Fuchs-Taxe“ haben hochwertige Streichinstrumente in den vergangenen einhundert Jahren einen durchschnittlichen Wertzuwachs von zwischen 5-8 Prozent p.a. verzeichnet. Besonders exponierte Einzelstücke liegen deutlich darüber.</span></p>
<p><b>Investition und Mäzenatentum</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vom Investor zum Mäzen ist es dann nur ein kleiner Schritt. Denn hochbegabte Nachwuchskünstler oder schon etablierte Virtuosen haben großen Bedarf an Spitzeninstrumenten. Viele Eigentümer von Meistergeigen, -bratschen oder -celli stellen deshalb ihr Instrument einem Ausnahmekünstler leihweise zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Kapitalanlage Streichinstrument eignet sich für private Investoren, aber auch für Stiftungen, sofern eines der Stiftungsziele im Bereich Kunst/Kultur oder der Exzellenzförderung liegt und damit die Investition im Einklang mit der Satzung und den Förderzwecken steht. Aus Anlagegesichtspunkten erfüllt ein hochwertiges Instrument die für Stiftungen maßgeblichen Kriterien Rendite und Sicherheit. Die Preise für moderne Instrumente beginnen bei etwa 50.000 Euro, historische Instrumente lohnen sich ab etwa 150.000 Euro als Kapitalanlage. </span></p>
<p><b>Exzellenzförderung</b></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ganz konkret wird die Exzellenzförderung derzeit für das „Parzival-Quartett“. Die vier jungen Musiker, die gemeinsam ein Studium für Kammermusik an der HMT Leipzig absolvieren, haben große Ambitionen und verfügen über Empfehlungsschreiben renommierter Professoren.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Für die Teilnahme an internationalen Wettbewerben, an Meisterkursen und vor allem für ihre Konzerttätigkeit, sind die Musiker auf die Leihgabe besonders hochwertig klingender Instrumente angewiesen. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese ermöglichen den Künstlern die gemeinsame Feinabstimmung des Klanges und sorgen für die Präzision des Klangbildes des Quartetts. Solche für diese Arbeit notwendigen exzellent klingenden und aufeinander abgestimmten Instrumente haben Sie jetzt im Geigenhandel gefunden. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Kultur-Plattform Maezena (</span><a href="http://www.maezena.de" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">www.maezena.de</span></a><span style="font-weight: 400;">) hilft an dieser Stelle und vermittelt Kontakte zwischen Mäzenen und Musikern. Die Musiker stellen sich mit diesem Video-Portrait selbst vor: </span></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=hQcRx0ClGYA" target="_blank"><span style="font-weight: 400;">https://www.youtube.com/watch?v=hQcRx0ClGYA</span></a></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Musiker des Parzival-Quartetts bewerben sich damit gemeinsam bei einem zukünftigen Mäzen um die langfristige Leihgabe der Instrumente. Daß es sich bei den Instrumenten um eine echte Rarität handelt, da es so gut wie keine Quartette von renommierten Geigenbauern gibt, die &#8222;aus einem Guss&#8220; für einen Auftraggeber gebaut wurden, ist nicht nur für einen langfristig orientierten Investor hochattraktiv. Auch als Mäzen, hat er damit ein wirkungsvolles „Instrument“, um mit der Leihgabe an die Musiker eine <a href="http://www.maezena.de" target="_blank">außergewöhnliche kulturelle Wirkung</a> zu erzielen.</span></p>
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		<title>Datenflut der Kryptokunst</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2022 12:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl die Blockchain-Technologie üblicherweise mit Kryptowährungen in Verbindung gebracht wird, hat sie das Potenzial gezeigt, radikale strukturelle Veränderungen in der Kunst- und Kreativbranche herbeizuführen. Blockchains werden bereits in der Kunst eingesetzt, unter anderem zur Erfassung von Herkunfts- und Echtheitsregistern, zur Schaffung von partiellem Eigentum und zur Gewährleistung digitaler Knappheit. Eine andere Form Blockchain-fähiger Innovation ist Kryptokunst. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die Blockchain-Technologie üblicherweise mit Kryptowährungen in Verbindung gebracht wird, hat sie das Potenzial gezeigt, radikale strukturelle Veränderungen in der Kunst- und Kreativbranche herbeizuführen. Blockchains werden bereits in der Kunst eingesetzt, unter anderem zur Erfassung von Herkunfts- und Echtheitsregistern, zur Schaffung von partiellem Eigentum und zur Gewährleistung digitaler Knappheit.</p>
<p>Eine andere Form Blockchain-fähiger Innovation ist Kryptokunst. Kryptokunst ist eine aufstrebende Kunstbewegung in diesem Chiffrierraum, die digitale Kunstwerke mit einzigartigen und nachweislich seltenen, nicht fungiblen Token verbindet, die auf der Blockchain existieren.</p>
<p>Ein bisher nicht dagewesenes Potenzial der aufstrebenden Krypto-Kunstströmung besteht darin, einem digitalen Bild die &#8222;Würde&#8220; eines wahren Kunstwerks zu verleihen, das durch die Blockchain-Technologie einzigartig, unveränderlich und sammelbar gemacht wird.</p>
<p>Dadurch entstand ein Kunstmarkt mit Künstlern, die Kunstwerke schaffen und digital symbolisieren. Erste Sammler konzentrieren sich auf dieses Gebiet und tragen so dazu bei, die Künstler zu fördern oder in sie zu investieren. Galerien veranstalten Marktplätze. Kuratoren und Kunstexperten befassen sich mit dem kulturellen Wert der Kunstwerke durch Interpretation und Information.</p>
<p>Als bedeutendes Nebenprodukt generiert Kryptokunst immer mehr offen verfügbare strukturierte und unstrukturierte Daten. Dies ist wahrscheinlich das Hauptmerkmal, das sie von traditioneller Kunst unterscheidet und daher besonders zugänglich macht für Ratingmethoden, die hier ein neues Anwendungsgebiet finden.</p>
<p>Der Blockchain-Kunstmarkt ist nach den Rollen von Künstlern und Sammlern aufgeteilt und stark auf wenige prominente Persönlichkeiten konzentriert. &#8222;Wir schlagen daher vor,&#8220; schreibt Massimo Franceschet, Department of Mathematics, Computer Science, and Physics, University of Udine, Italy, &#8222;Kleinbergs Authority/Hub-HITS-Methode zu adaptieren, um Künstler und Sammler im Kunstkontext zu bewerten.&#8220; Seine Studie vom 21. Oktober 2021 titelt <a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2096720921000336?via%3Dihub" target="_blank">&#8222;HITS hits art&#8220;</a>.</p>
<p>Kleinbergs Authority/Hub-HITS-Methode zu adaptieren, scheint ihm eine vernünftige Wahl zu sein, da die ursprüngliche Methode ihre Punktzahlen geschickt in Form einer gegenseitigen rekursiven Beziehung zwischen Autoritäten/Künstlern – den Schürfern von Informationen/Kunst – und Knotenpunkten/Sammlern – den Sammlern solcher Informationen/Kunst – definiert.</p>
<p>&#8222;Wir haben die vorgeschlagene Methode im Sammler-Künstler-Netzwerk der Galerie SuperRare, dem großen Marktplatz für Kryptokunst, evaluiert. Wir haben festgestellt, dass die vorgeschlagenen Künstler- und Sammlermetriken nur schwach mit anderen netzwerkwissenschaftlichen Metriken wie Grad und Stärke korrelieren. Dies deutet auf die Möglichkeit hin, verschiedene Maßnahmen zu koppeln, um aktive Nutzer der Galerie zu profilieren.&#8220;</p>
<p>Massimo Franceschet schlägt Investitionsstrategien mit unterschiedlichen Chancen-Risiko-Verhältnissen für Sammler sowie Marketingstrategien mit unterschiedlichen Zielen für Künstler vor.</p>
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		<title>Kunst der Geldwäsche durch Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 16:52:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Der US-amerikanische Anti-Money Laundering Act von 2020, erlassen als Teil des William M. (Mac) Thornberry National Defense Authorization Act für das Geschäftsjahr 2021, weist dem US-Finanzministerium die Aufgabe der Untersuchung zu, inwieweit Geldwäsche (ML) und Terrorismusfinanzierung (TF) durch den Handel mit Kunstwerken zu untersuchen. Nun liegt eine Studie vor und identifiziert Kunstmarktteilnehmer und Sektoren des hochwertigen Kunstmarkts in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der US-amerikanische Anti-Money Laundering Act von 2020, erlassen als Teil des William M. (Mac) Thornberry National Defense Authorization Act für das Geschäftsjahr 2021, weist dem US-Finanzministerium die Aufgabe der Untersuchung zu, inwieweit Geldwäsche (ML) und Terrorismusfinanzierung (TF) durch den Handel mit Kunstwerken zu untersuchen. Nun liegt eine <a href="https://home.treasury.gov/news/press-releases/jy0588" target="_blank">Studie</a> vor und identifiziert Kunstmarktteilnehmer und Sektoren des hochwertigen Kunstmarkts in den Vereinigten Staaten, die ML- und TF-Risiken für das US-Finanzsystem darstellen können.</p>
<p>Die Studie untersucht auch, welche Anstrengungen US-Regierungsbehörden, Regulierungsbehörden und Marktteilnehmer unternehmen sollten, um diese Risiken weiter zu mindern. Die meisten Kunstmarktteilnehmer, einschließlich einiger Unternehmen, die Finanzdienstleistungen auf dem hochwertigen Kunstmarkt anbieten, unterliegen nicht den Verpflichtungen zur Bekämpfung von Geldwäsche/Terrorismusfinanzierung (AML/CFT).</p>
<p>Verschiedene Besonderheiten der Kunst im Vergleich zu anderen WIrtschaftsgütern, des Marktes für hochwertige Kunst und der Marktteilnehmer können den Markt für ML durch illegale Akteure attraktiv machen, so der Bericht. Insbesondere die hohen Dollarwerte einzelner Transaktionen, die einfache Transportierbarkeit von Kunstwerken, die langjährige Kultur der Privatsphäre auf dem Markt (einschließlich privater Verkäufe und Transaktionen) und die zunehmende Nutzung von Kunst als Investition oder finanzieller Vermögenswert, könnten den Handel mit hochwertiger Kunst für Geldwäsche noch anfälliger machen.</p>
<p>Die seltene Verwendung von Bargeld auf dem Markt für hochwertige Kunst und bereits bestehende Anforderungen an Finanzinstitute und Handelsunternehmen zur Meldung hochwertiger Bartransaktionen erschweren es Straftätern allerdings schon heute, den institutionellen Markt für hochwertige Kunst als Vehikel zum Waschen illegaler Bargeldeinnahmen zu nutzen. Die Studie fand jedoch einige Hinweise auf ein ML-Risiko auf dem institutionellen Markt für hochwertige Kunst, aber wenig Hinweise auf ein TF-Risiko.</p>
<p>Darüber hinaus kann der aufstrebende Online-Kunstmarkt neue Risiken bergen, je nach Struktur und Anreizen bestimmter Aktivitäten in diesem Marktsektor. Hier geht es beispielsweise um den Kauf von nicht fungiblen Token NFTs oder digitalen Einheiten auf einer zugrunde liegenden Blockchain, die Eigentum an einem digitalen Kunstwerk darstellen können. Um diese Risiken zu mindern, halten sich einige institutionelle Kunstmarktteilnehmer, wie bestimmte Auktionshäuser und Galerien, an besondere Verfahren zur Durchführung einer Due-Diligence-Prüfung bei potenziellen Käufern und Verkäufern.</p>
<p>Institutionelle Kunstmarktteilnehmer haben inhärente wirtschaftliche Anreize, um diese Informationen zu sammeln, wie z. B. Informationen über Kreditrisikoprobleme und Reputationspflege. Diese Maßnahmen seien &#8222;jedoch rein freiwillig&#8220;, warnt das Ministerium, und die Verfahren können nach Ermessen der Institution ausgesetzt oder außer Acht gelassen werden, ohne dass das Risiko besteht, dass die US-Regierung eine zivil- oder strafrechtliche Durchsetzungsklage einleitet.</p>
<p>In Teilen des Online-Kunstmarkts sei ein solches Risikomanagement weniger verbreitet, beispielsweise bei Börsen, die digitale Kunsttransaktionen hosten. &#8222;Darüber hinaus können illegale Akteure versuchen, Händler, Fachleute und Finanzdienstleistungsmitarbeiter auf dem Kunstmarkt zu nutzen oder zu bestechen, um Richtlinien und bewährte Verfahren für eine gewünschte Transaktion zu ignorieren&#8220;, heißt es in dem Bericht.</p>
<p>Ein erheblicher Teil der Geldwäsche auf dem Markt für hochwertige Kunst werde wahrscheinlich mit Hilfe solcher mitschuldigen Fachleute durchgeführt, spekuliert das US-Department of the Treasury. Während der Einsatz von mitschuldigen Fachleuten nicht nur auf dem Kunstmarkt vorkommt – er kann in jedem Beruf oder jeder Dienstleistung vorkommen – mache es die historisch private Natur des Marktes für hochwertige Kunste für Regierungsbehörden schwieriger, potenzielle Geldwäsche zu identifizieren und zu untersuchen.</p>
<p>Um diese ML-Risiken anzugehen, berücksichtigt die Studie mehrere regulatorische und nicht regulatorische Maßnahmen, die die US-Regierung in Betracht ziehen könnte. Zu den nichtregulatorischen Optionen gehören (1) die Bereitstellung staatlicher Unterstützung für die Schaffung und Verbesserung von Programmen zum Informationsaustausch im Privatsektor, um die Transparenz zwischen den Kunstmarktteilnehmern zu fördern, und (2) die Aktualisierung von Leitlinien und Schulungen für Strafverfolgungsbehörden, Zollbehörden und Asset Recovery Agencies. Zu den Regulierungsoptionen gehören (1) die Verwendung gezielter Aufzeichnungs- und Meldepflichten zur Unterstützung der Informationssammlung und Analyse von ML-Aktivitäten und (2) die Anwendung umfassender AML/CFT-Regulierung auf bestimmte Kunstmarktteilnehmer. Abgewogen mit anderen Sektoren, die ML/TF-Risiken darstellen, kommt die Studie zu dem Schluss, dass der Kunstmarkt nicht unmittelbar im Mittelpunkt der Auferlegung umfassender AML/CFT-Anforderungen stehen sollte.</p>
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		<title>Dr. Ruth Polleit Riechert: Kunst kaufen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2022 13:57:47 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kunstrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Niedrig- oder Minuszinspolitik hat viele Menschen auf die Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten gebracht. So finden auch Kunstwerke immer häufiger ihre Käufer. Online Kunstmärkte wie die von Artnet oder Weng Fine Arts erlebten nicht zuletzt wegen der Pandemie einen wahren Boom. Dennoch bleiben die Kunstmärkte weit hinter ihrem Potenzial zurück. Der Markt für hochpreisige Kunst [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Niedrig- oder Minuszinspolitik hat viele Menschen auf die Suche nach alternativen Anlagemöglichkeiten gebracht. So finden auch Kunstwerke immer häufiger ihre Käufer. Online Kunstmärkte wie die von Artnet oder Weng Fine Arts erlebten nicht zuletzt wegen der Pandemie einen wahren Boom.</p>
<p>Dennoch bleiben die Kunstmärkte weit hinter ihrem Potenzial zurück. Der Markt für hochpreisige Kunst wird von Profis oder Superreichen dominiert, die zwar zu beeindruckenden Auktionsergebnissen beitragen, nicht aber die volle Wertschöpfung reflektieren, die von Kunstschaffenden ausgeht. Dazu bedarf es der Erschließung breiterer Anleger- und Sammlerkreise, denn zu viele Menschen fühlen sich verunsichert in der Wahl von Kunstwerken, die auch als Geldanlage geeignet wären.</p>
<p>&#8222;Dieses Buch ist für Sie &#8211; und für alle Menschen, die ihr Leben mit Kunst verschönern und bereichern möchten&#8220;, schreibt Dr. Ruth Polleit Riechert in ihrem neuesten Buch &#8222;Kunst kaufen&#8220;, einem Sachbuch aus dem renommierten Springer-Verlag mit dem Untertitel &#8222;Den Kunstmarkt verstehen, Wissen aufbauen und klug investieren&#8220;. Die Autorin bringt als bekannte Experten beste Voraussetzungen mit, um aus Studium, Promotion und vielen Jahren internationaler Tätigkeit im Kunstmarkt und im Marketing der Finanzindustrie ihre Kenntnisse zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>&#8222;Es gibt Werke, die sich als Inflationsschutz anbieten und die ihrem Besitzer zudem eine gewisse Wertsteigerung in Aussicht stellen. Aber es gibt auch Kunst, die das nicht leisten kann&#8220;, warnt die Expertin, für die das Thema &#8222;Kunst als Kapitalanlage&#8220; zu einem Kompetenzschwerpunkt wurde. &#8222;Aber beim Kunstkauf sollte es nicht ausschließlich nur ums Geld gehen&#8220;, so ihr Rat, denn es geht ihr auch darum, dem Leser &#8222;Kunst als Bereicherung ihres Lebens zu entdecken&#8220;.</p>
<p>Ihr Buch ist in fünf Kapitel gegliedert plus einem Anhang mit Glossar und Register. Im ersten Kapitel erfährt der Leser, welche positiven Effekte die Pandemie auf den Kunstmarkt hatte und welche Bedenken durch die Digitalisierung aufgelöst werden. Außerdem setzt sich die Autorin mit verschiedenen Annahmen zum Kunstmarkt kritisch auseinander. Kunst brauchten z.B. nicht immer teuer zu sein, sondern es kann schon sogar Auflagenkunst von weltweit bekannten Künstlern für unter 5000 € geben, und Unikate junger Künstler liegen sogar meist unterhalb dieser Schwelle.</p>
<p>Nicht nur, wer in Kunst den Werterhalt sucht, sollte sich vor Fälschungen hüten. Fälschungen sind aber keineswegs eine Besonderheit anonymer Käufe im Internet. Dr. Ruth Polleit Riechert berichtet vom Aufschwung der Fälschungen im 20. und 21. Jahrhundert. Die nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie vorangetriebene Digitalisierung des Marktes hat aber &#8222;zur Verbesserung des Informationsaustausches und der Preistransparenz zum Vorteil von Kunstinteressenten, Künstlern und Händlern&#8220; geführt.</p>
<p>Im zweiten Kapitel steigt die Autorin tief in den Kunstmarkt ein, stellt die Spieler vor und erklärt, wie die Preise entstehen. Außerdem werden Kunstformen und Begriffe erklärt, von klassischen Ölgemälden über digitale Kunst zu Kryptokunst und NFTs. Hier lernt der Leser, warum beispielsweise Künstler ihre Werke üblicherweise nicht direkt in eine Auktion geben, und welche preisbildenden Faktoren zu beachten sind. Im Schnellverfahren wird der Leser hier auch ein wenig zum Kunsthistoriker gemacht, denn er lernt die Stilepochen und klassischen Ausdrucksformen kennen. Zugleich zeigt sich hier die Vielfalt möglicher Sammelgebiete.</p>
<p>Warum ist es so schwierig, allgemeingültige Kriterien für gute Kunst zu definieren? Was hilft, Qualität bei Kunst und Künstlern zu erkennen? Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin im dritten Kapitel nach: &#8222;Mit dem Wissen über die Unsicherheit darüber, was Kunst überhaupt ist, können Sie mit Sicherheit gut nachvollziehen, dass Kriterien für die Qualität von Kunst zu definieren eine noch größere Herausforderung darstellt. Kunst bleibt im Allgemeinen dann doch etwas Besonderes, schwer Definierbares.&#8220;</p>
<p>Gleich, ob es um digitale oder physische Auktionen geht, das Buch liefert aktuelle Einblicke in die richtigen Vorgehensweisen. Mit einigem Selbstbewusstsein skizziert die Autorin ihre bewährte Methode. &#8222;An dieser Stelle kommt das eigentliche Kernstück meiner Methode zum Tragen: die sieben Schritte zum Kunstkauf, die Sie immer und wirklich immer befolgen sollten, um eine Fehlentscheidung zu vermeiden.&#8220; Wer sich an diese Schritte hält, sollte nicht wie bei Spontankäufen in Urlaubslaune später enttäuscht werden.</p>
<p>Wer als erfahrener Sammler glaubt, bereits alles zum Kunstmarkt zu wissen, wird in diesem Kapitel möglicherweise eines besseren belehrt: es geht nicht nur um die schon seit Jahren bekannten Trends digitaler Kunst, sondern auch die erst seit kurzer Zeit möglichen Anwendungen der Augmented Reality und Artificial Intelligence, Blockchain und Kryptowährungen. Hier wie auch an anderen Stellen des Buches gibt die Autorin dank ihres hervorragenden Kontaktnetzwerkes aus erster Hand Informationen durch Zitate aus ihrer Korrespondenz mit Experten weiter.</p>
<p>Im vierten Kapitel geht es explizit um Kunst als Geldanlage. &#8222;Kunst erzielt keine intrinsische Rendite, sie wirft keinen laufenden Ertrag ab. Darum&#8220;, folgert die Autorin, &#8222;ist der Wert von Kunst auch nur schwer zu ermitteln.&#8220; Dennoch empfiehlt sich Kunst als Diversifikation von Portfolien, kann also Ergänzung zu Wertpapieren und Immobilien sein, um das Gesamtrisiko insbesondere gegen Inflation und Währungsabwertung zu vermindern.</p>
<p>Warren E. Buffett habe von sich selbst einmal gesagt, &#8222;l am not a businessman, I am an artist&#8220;. Die Autorin empfiehlt, von seinen Regeln der Kaufentscheidung zu lernen. Auch bei Kunst gelte generell: Der Gewinn liegt im Einkauf. Inspiriert von Warren E.Buffett entwickelt sie Regeln für Kunstinvestments und unterlegt diese mit unterhaltsamen und zugleich einprägsamen Bonmots der Investorlegende.</p>
<p>Wer Kunst als Investment versteht, muss sich auch mit der Rechtslage auskennen. &#8222;Beachten Sie, dass Sie nicht alle Rechte an einem Kunstwerk erwerben, nur weil Sie es kaufen. Kopien, egal in welchem Medium, Vermarktung, Vernichtung, andere Aufstellung, Veränderung &#8211; all dies ist in der Regel nicht erlaubt&#8220;, schreibt Dr. Ruth Polleit Riechert und verweist zur Rechtsberatung auf die Rechtsanwältin Eva Dzepina.</p>
<p>Wer zu diesem Sachbuch aus dem Springer-Verlag greift, für den beginnt möglicherweise eine neue Sammelleidenschaft, die sich daraus begründet, wie sehr Kunst das Leben bereichern kann. Das Vergnügen und das Lernen beginnt mit der Lektüre dieses unterhaltsam geschriebenen, aber dennoch durchweg fachlich fundierten Buches, das Lust auf mehr macht. Die Autorin ist sich der motivierenden Kraft ihrer Worte bewusst und lässt den Leser daher im fünften Kapitel nicht mit seinem Bedürfnis allein, weitere Literatur und weitere Informationsquellen zu finden. Der Leser wird hier mit allem ausgestattet, um über Jahre hinweg Freude am Sammeln und Investieren in Kunst zu entwickeln.</p>
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		<title>Kunstauktionen auf Rekordkurs</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 08:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Artnet AG, der führende Anbieter von Online Kunstauktionen, Kunstmarktdaten und -nachrichten, erzielte mit der jüngsten Premier Prints &#38; Multiples-Auktion von Artnet Auctions den zweithöchsten Umsatz in der Geschichte des Unternehmens. &#8222;Nach einer herausragenden Auktion im vergangenen Frühjahr, die weiterhin den Spitzenplatz einnimmt, bestätigt Artnet Auctions erneut seine Relevanz im Print-Bereich&#8220;, schreibt der Vorstand des börsennotierten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Artnet AG, der führende Anbieter von Online Kunstauktionen, Kunstmarktdaten und -nachrichten, erzielte mit der jüngsten Premier Prints &amp; Multiples-Auktion von Artnet Auctions den zweithöchsten Umsatz in der Geschichte des Unternehmens.</p>
<p>&#8222;Nach einer herausragenden Auktion im vergangenen Frühjahr, die weiterhin den Spitzenplatz einnimmt, bestätigt Artnet Auctions erneut seine Relevanz im Print-Bereich&#8220;, schreibt der Vorstand des börsennotierten Unternehmens Artnet AG. &#8222;Mit einem Warenumsatz von mehr als 1,3 Millionen USD erzielte die Auktion diesen Monat eine Steigerung der Gesamtverkäufe um 44% im Vergleich zur Premier Prints &amp; Multiples -Auktion im Herbst 2020.&#8220; Der durchschnittliche Transaktionswert habe 36.000 USD betragen, was 54% höher als der durchschnittliche Angebotswert war.</p>
<p>&#8222;Dass unser Prints-Team für Keith Haring, Robert Longo und Mel Bochner neue Auktionsrekorde aufgestellt hat, ist ein Beweis für die Stärke dieser Kategorie und die Nachfrage nach hochwertigen Werken“, sagte Conner Williams, Head of Prints &amp; Multiples bei Artnet Auctions. „Der große Bochner-Monodruck und die Longo Lithographien aus der legendären Serie Men in the Cities sind Rekordergebnisse für diese Kunstdrucke.“</p>
<p>Die Auktion sah Gebote aus 14 Ländern in Asien, Europa und Nordamerika. Nach mehr als 200 konkurrierenden Geboten übertrafen alle 32 verkauften Lose ihren unteren Schätzpreis. Es gab fünf Ergebnisse im sechsstelligen Bereich.</p>
<p>Zu den Top-Losen aus dem Verkauf gehörten Robert Longos Meryl and Jonathan (kompletter Satz von 2 Werken aus Men in th e Cities) (1988), die 150.000 USD erzielten. Mel Bochners Ha Ha (2014) erlöste 137.500 USD und Keith Harings Pop Shop II: one print (1988) 57.500 USD &#8211; alle Preise inklusive Aufschlag.</p>
<p>„Wir haben in diesem Jahr zwei unserer umsatzstärksten Verkäufe erzie lt und stellen regelmäßig Rekorde für Kunstwerke auf. Das zeigt die Bedeutung und das Ansehen von Artnet Auctions“, sagte Artnet-Vorstand Jacob Pabst. „Käufer und Verkäufer schätzen die unübertroffene Liquidität von Online-Auktionen. Der Online-Kunstmarkt befindet sich an einem Wendepunkt &#8211; und unser Team führt diesen Wandel an.“</p>
<p>Der Erfolg dieser Auktion läutet für das Team von Artnet Auctions den Höhepunkt der Herbstsaison ein. Zu den weiteren bevorstehenden Verkäufen gehören ein erster NFT &#8211; Verkauf und ein erster Sofortkauf (Buy Now), bei dem Werke zu einem Festpreis erhältlich sein werden. Weitere Spitzenlose der Saison werden im November in einer eigenen Auktion für Nachkriegskunst und Zeitgenössischen Kunst angeboten.</p>
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		<title>Artist Ranking und Artfacts Ranking</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 08:32:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Berliner Technologieunternehmen Artfacts sammelt seit 2001 systematisch Ausstellungsdaten von Galerien, Messen und Museen. Basierend auf dem Datensatz wird u. a. eine Ausstellungshistorie für die jeweiligen Künstler und Ausstellungsinstitutionen aggregiert. Ein Algorithmus errechnet aus den Daten das sogenannte “Artist Ranking”, welches die katalogisierten Künstler in Beziehung zueinander setzt sowie das sogenannte “Artfacts Ranking”, das die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Berliner Technologieunternehmen Artfacts sammelt seit 2001 systematisch Ausstellungsdaten von Galerien, Messen und Museen. Basierend auf dem Datensatz wird u. a. eine Ausstellungshistorie für die jeweiligen Künstler und Ausstellungsinstitutionen aggregiert.</p>
<p>Ein Algorithmus errechnet aus den Daten das sogenannte “Artist Ranking”, welches die katalogisierten Künstler in Beziehung zueinander setzt sowie das sogenannte “Artfacts Ranking”, das die Ausstellungstätigkeit eines Künstlers in eine Trendlinie übersetzt.</p>
<p>2021 startete Artfacts die App “Limna”. Die Kernfunktionalität der Applikation ist die Berechnung eines Preises für ein Gemälde aus dem Primärmarkt mit dem Datenbestand von Artfacts und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Die Limna-Technologie ist bereits durch eine Schnittstelle in den Onlineshop “MISA” der König Galerie, Berlin, implementiert. Limna kooperiert zudem mit der Artnet AG, die seit 2020 ein assoziiertes Unternehmen der WFA ist.</p>
<p>Artfacts wurde 2001 vom Ehepaar Marek Claaßen und Stine Albertsen in Berlin gegründet. Kurz zuvor hatte die Kunstmarkt.com AG ihr Geschäft aufgenommen, aus der die heutige Weng Fine Art AG hervorgegangen ist. Fast gleichzeitig ging die Artnet AG an die Börse. Die <span style="font-weight: 400;">Weng Fine Art AG hat sich nun an der Artfacts beteiligt.</span></p>
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		<title>Mit Aktien der Weng Fine Art AG in die Pension</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 08:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Weng Fine Art AG spricht nicht von der angeblichen Schweizer Langsamkeit: Die vorläufigen Zahlen der Schweizer E-Commerce-Tochter ArtXX AG werden einen Tag später als annonciert, am 24. August 2021 veröffentlicht. In derselben Pressemeldung liefert die Weng Fine Art AG gute Nachrichten, denn sie konnte eine Vereinbarung mit einem deutschen Pensionsfonds treffen, der einen Teil ihres [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://wengfineart.com/" target="_blank">Weng Fine Art AG</a> spricht nicht von der angeblichen Schweizer Langsamkeit: Die vorläufigen Zahlen der Schweizer E-Commerce-Tochter ArtXX AG werden einen Tag später als annonciert, am 24. August 2021 veröffentlicht.</p>
<p>In derselben Pressemeldung liefert die Weng Fine Art AG gute Nachrichten, denn sie konnte eine Vereinbarung mit einem deutschen Pensionsfonds treffen, der einen Teil ihres Treasury Stocks als Langfrist-Investment übernehmen wird: &#8222;Die Transaktion wird direkt nach der Hauptversammlung, die am 24. August 2021 stattfindet, durchgeführt.&#8220;</p>
<p>Vorstand Rüdiger K. Weng: &#8222;Wir haben beim Verkauf unseres Treasury Stocks ein weiteres Ziel erreicht, indem wir erstmals auch eine Pensionskasse von einem Investment in die Weng Fine Art AG überzeugen konnten. Damit haben wir viel früher als erwartet &#8211; vor Fälligkeit und vollständig aus Eigenmitteln &#8211; unsere erste Investition in die 360X Art AG finanzieren können.&#8220;</p>
<p>Die letzte Tranche von 50.000 Aktien des Treasury Stocks wird die Weng Fine Art AG einem US-Wertpapierhandelshaus zur Verfügung stellen, das damit beginnen wird, eine Aktionärsbasis im Hauptmarkt der Weng Fine Art AG, den USA, aufzubauen. Gegebenenfalls wird der Großaktionär der Weng Fine Art AG zusätzliche Stücke im Rahmen einer Platzierung in den USA zur Verfügung stellen, <a href="https://wengfineart.com/" target="_blank">kündigt die Gesellschaft an</a>.</p>
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