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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Mittelstandsrating</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Das Vermächtnis der praktischen Vernunft im Mittelstand</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2026 11:12:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelstandsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Während viele Diskussionen über die Zukunft des Mittelstands von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz oder geopolitischen Risiken dominiert werden, erinnert der Unternehmerberater Carl-Dietrich Sander an etwas Grundlegendes: Unternehmen scheitern oft nicht an spektakulären Fehlentscheidungen, sondern an ungelösten Alltagsfragen der Führung, Finanzierung und Organisation. Mit der Veröffentlichung kostenloser Praxistipps und Checklisten zur Unternehmensführung zieht Sander eine Bilanz seines [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Während viele Diskussionen über die Zukunft des Mittelstands von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz oder geopolitischen Risiken dominiert werden, erinnert der Unternehmerberater Carl-Dietrich Sander an etwas Grundlegendes: Unternehmen scheitern oft nicht an spektakulären Fehlentscheidungen, sondern an ungelösten Alltagsfragen der Führung, Finanzierung und Organisation.</p>
<p>Mit der Veröffentlichung kostenloser Praxistipps und Checklisten zur Unternehmensführung zieht Sander eine Bilanz seines jahrzehntelangen Berufslebens – und schafft zugleich ein Vermächtnis für kommende Unternehmergenerationen. Nach „20 Jahren leitender Tätigkeit in Banken und 27 Jahren Beratungstätigkeit“ wolle er „gegen Ende meiner aktiven Selbstständigkeit meine Erfahrungen allen Unternehmen zur Verfügung stellen“, erklärt Sander in seiner Mitteilung.</p>
<p>Gerade in einer Zeit, in der kleine und mittlere Unternehmen zwischen Auftragsrückgängen, steigenden Kosten, Fachkräftemangel und restriktiver Kreditvergabe stehen, gewinnt diese Form praktischer Wissensweitergabe besondere Bedeutung. Sanders Ansatz unterscheidet sich dabei bewusst von theoretischen Managementkonzepten oder abstrakten Strategiedebatten. Im Mittelpunkt stehen konkrete „unternehmerische Chefaufgaben“: Liquidität sichern, Finanzierung strukturieren, Ziele definieren, Mitarbeiter führen und die eigene Organisation beherrschbar halten.</p>
<p>Bemerkenswert ist dabei die Nüchternheit seiner Beobachtung. „Oft sind es gar nicht die großen Hürden vor denen Unternehmen bei diesen Themen stehen“, betont Sander. Häufig reichten bereits „kurze Hinweise und auch Checklisten“, um Führung und Steuerung eines Unternehmens spürbar zu verbessern. Gerade darin liegt das Besondere seines Ansatzes: Er versteht Unternehmensführung nicht als elitäre Managementdisziplin, sondern als praktisches Handwerk, das erlernbar und strukturierbar bleibt.</p>
<p>Dieses Denken prägt auch die von ihm kostenlos bereitgestellten Inhalte. Die Praxistipps behandeln Themen der Unternehmensführung jeweils auf „zwei bis drei Seiten“. Entscheidend sei für ihn, „dass Unternehmerinnen und Unternehmer sofort mit der Umsetzung der Hinweise loslegen können“. Damit widersetzt sich Sander zugleich einem Trend zu immer komplexeren Beratungsmodellen und überfrachteten Managementsystemen. Sein Vermächtnis ist die Konzentration auf Umsetzbarkeit.</p>
<p>Besonders charakteristisch ist die Verbindung von Analyse und Handlung. Die Checklisten sollen Unternehmen ermöglichen, „das eigene Unternehmen kurz selbstkritisch auf den Prüfstand zu stellen“. Daraus sollen anschließend konkrete Schlussfolgerungen entstehen. „Beide Seiten ergänzen sich aus meiner Sicht“, erklärt Sander. Erkenntnisse aus den Checklisten könnten anschließend „durch Praxistipps zu diesem Thema in der Umsetzung unterstützt werden“.</p>
<p>Darin zeigt sich eine Haltung, die über klassische Beratung hinausgeht. Sander positioniert Wissen nicht als exklusives Gut, sondern als Verantwortung gegenüber dem Mittelstand. Sein Schritt, Erfahrungen frei zugänglich zu machen, ist zugleich ein stiller Gegenentwurf zu einer Wirtschaftswelt, in der Expertise zunehmend hinter Paywalls, Beratungsverträgen und komplexen Plattformmodellen verschwindet.</p>
<p>Das Vermächtnis von Carl-Dietrich Sander besteht daher nicht nur aus fachlichen Hinweisen zu Finanzierung oder Führung. Es besteht vor allem aus einer Haltung: Unternehmerische Verantwortung beginnt bei Klarheit, Selbstprüfung und konsequenter Umsetzung. Gerade weil viele Mittelständler heute unter wachsender Unsicherheit stehen, könnte genau diese pragmatische Orientierung langfristig wertvoller werden als manche kurzfristige Managementmode.</p>
<p><a href="http://www.praxistipps.cd-sander.de/" target="_blank">http://www.praxistipps.cd-sander.de/</a></p>
<p><a href="http://www.checklisten.cd-sander.de/" target="_blank">http://www.checklisten.cd-sander.de/</a></p>
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		<title>Vorsichtige Kreditvergabepolitik und steigende Insolvenzen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 16:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelstandsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen bei ihrer Unternehmensfinanzierung vor wachsenden Herausforderungen. Banken und Sparkassen agieren zunehmend vorsichtig bei der Vergabe von Krediten. „Bei dieser Ausgangslage müssen Unternehmen mit einer sinkenden Risikobereitschaft bei ihren Kreditgebern rechnen. Umso wichtiger ist eine gute Vorbereitung auf anstehende Kreditgespräche“, erklärt Carl-Dietrich Sander, KMU-Berater und Mitglied der Fachgruppe Finanzierung-Rating im [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stehen bei ihrer Unternehmensfinanzierung vor wachsenden Herausforderungen. Banken und Sparkassen agieren zunehmend vorsichtig bei der Vergabe von Krediten. „Bei dieser Ausgangslage müssen Unternehmen mit einer sinkenden Risikobereitschaft bei ihren Kreditgebern rechnen. Umso wichtiger ist eine gute Vorbereitung auf anstehende Kreditgespräche“, erklärt Carl-Dietrich Sander, KMU-Berater und Mitglied der Fachgruppe Finanzierung-Rating im Bundesverband Die KMU-Berater.</p>
<p>Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind angespannt. Laut der Bundesbank führt die zunehmende Zahl von Insolvenzen zu „weiter ansteigenden Kreditausfallrisiken“, was sich „eher negativ“ auf die Ertragslage von Banken und Sparkassen im Jahr 2025 auswirken könnte. Tatsächlich berichtet das Statistische Bundesamt, dass die Zahl der Firmeninsolvenzen im Jahr 2024 um 16,8 Prozent gestiegen ist – ein Höchststand seit fast zehn Jahren.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund empfiehlt Sander Unternehmen, sich intensiv auf Kreditgespräche vorzubereiten. „Zu dieser Vorbereitung gehört vor allem, die eigene Verhandlungsposition realistisch einschätzen zu können. Unternehmen sollten daher zum Beispiel ihr Rating durch die Bank kennen und ihre Sicherheitenposition beurteilen können“, betont er. Zur Unterstützung bietet die Fachgruppe Finanzierung-Rating eine kostenlose Checkliste an, die Unternehmen online abrufen können. „Die Mitglieder der Fachgruppe haben daher aus ihren Beratungserfahrungen mit Kreditgesprächen eine Checkliste für Unternehmen entwickelt“, erläutert Sander. Anhand von zwölf Aussagen können Unternehmen ihre eigene Verhandlungssituation schnell bewerten und daraus konkrete Handlungsimpulse ableiten. „Aus Sicht der KMU-Berater sollten Unternehmen diese Checkliste einmal im Jahr bearbeiten, um ihre Entwicklung zu verfolgen und ggf. weitere Verbesserungsschritte umzusetzen“, fügt Sander hinzu.</p>
<p>Die rund 200 Mitglieder des Bundesverbands Die KMU-Berater bringen vielseitige Beratungskompetenzen mit und verstehen die speziellen Herausforderungen des Mittelstands. Sie wissen, dass Investitions- und Finanzierungsentscheidungen im Mittelstand besonders kritische Entscheidungen sind. „Sie können großen Erfolg bringen und die gesamte Existenz gefährden“, heißt es im Verband. Dank ihres tiefen Verständnisses für die Situation mittelständischer Unternehmen leisten die Berater des Verbands eine gezielte und praxisnahe Unterstützung. </p>
<p>Weitere Informationen sowie die Checkliste finden Unternehmen unter: www.checkliste-unternehmensfinanzierung.kmu-berater.de. Für Presseanfragen steht Carl-Dietrich Sander, Mitglied der Fachgruppe Finanzierung-Rating, unter www.cd-sander.de zur Verfügung.</p>
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		<title>Private Markets: Chancen und Perspektiven für 2025</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 11:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligungsrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Nils Rode, Chief Investment Officer bei Schroders Capital, sieht das Jahr 2025 als vielversprechenden Jahrgang für Investitionen in Private Markets. In seinem aktuellen Private Markets Outlook betont er: „Das Jahr 2025 könnte sich als besonders vielversprechender Jahrgang für Private-Markets-Investitionen erweisen, der Potenzial sowohl für Renditen als auch für die Ertragsgenerierung bietet.“ Laut Rode fällt die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nils Rode, Chief Investment Officer bei Schroders Capital, sieht das Jahr 2025 als vielversprechenden Jahrgang für Investitionen in Private Markets. In seinem aktuellen Private Markets Outlook betont er: „Das Jahr 2025 könnte sich als besonders vielversprechender Jahrgang für Private-Markets-Investitionen erweisen, der Potenzial sowohl für Renditen als auch für die Ertragsgenerierung bietet.“  </p>
<p>Laut Rode fällt die Attraktivität der Anlageklasse mit drei wichtigen Zyklen zusammen: dem Finanzierungszyklus, dem technologischen Disruptionszyklus und dem Konjunkturzyklus. Besonders der Finanzierungszyklus eröffnet Chancen, wie er ausführt: „Nach dem pandemiebedingten Überschwang sehen wir Anzeichen dafür, dass das Fundraising nach einer Korrektur die Talsohle erreicht hat. Dadurch ergibt sich eine günstige Dynamik, gekennzeichnet durch einen geringeren Wettbewerb um neue Investitionen, attraktivere Einstiegsbewertungen und damit ein größeres Performancepotenzial.“  </p>
<p>Auch der technologische Fortschritt spielt eine entscheidende Rolle. Rode nennt die künstliche generative Intelligenz als „Beginn eines neuen Zyklus technologischer Innovation, der sich über mehrere Jahre erstrecken wird“. Ergänzend dazu erwartet er positive Impulse aus der globalen Konjunkturentwicklung.  </p>
<p>Innerhalb der Private Markets identifiziert Rode bestimmte Segmente mit überdurchschnittlichem Potenzial. „Die Korrektur beim Fundraising war bei Venture Capital sowie kleinen bis mittelgroßen Buyouts am stärksten ausgeprägt, was diese Segmente für neue Investitionen besonders attraktiv macht“, erklärt er.  </p>
<p>Er hebt die Vorteile kleiner und mittlerer Buyouts hervor, die durch direkten Kontakt mit Gründern und Familien sowie niedrigere Einstiegsbewertungen geprägt sind: „Das bietet mehr Möglichkeiten, eine ‚Komplexitätsprämie‘ zu erzielen.“ Ähnlich dynamisch zeigt sich der Sektor künstlicher Intelligenz, bei dem der Anteil der Venture-Capital-Investitionen von 2 % im Jahr 2022 auf geschätzte 15 % im Jahr 2024 gestiegen ist.  </p>
<p>Ein weiteres spannendes Segment sieht Rode in Fortsetzungsfonds, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Fortsetzungsfonds – auch bekannt als GP-geführte Sekundärtransaktionen – machen heute etwa die Hälfte des jährlichen Marktvolumens aus, mit einer jährlichen Wachstumsrate von 24 % von 2016 bis 2023“, erläutert er.  </p>
<p>Die geringere Kreditvergabe durch Banken eröffnet Chancen im Bereich Private Debt und alternative Kreditanlagen. „Private Debt und alternative Kreditanlagen weisen weiterhin verlockende Risikoprämien auf“, so Rode. Besonders interessant seien aktuell Gewerbeimmobilienkredite, Infrastrukturfinanzierungen und Collateralized Loan Obligations (CLOs).  </p>
<p>Der Fokus auf Dekarbonisierung bleibt ein zentraler Anlagetrend. Rode betont: „Private Markets spielen eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung erneuerbarer Energien, nachhaltiger Infrastruktur und innovativer Klimatechnologien.“ Besonders neue Technologien wie „grüner“ Wasserstoff und Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bieten attraktive Investitionsmöglichkeiten.  </p>
<p>Die langfristige Perspektive und Diversifikation machen Private Markets zu einem stabilen Bestandteil von Portfolios. „Aufgrund ihrer strukturellen und strategischen Merkmale, ihrer differenzierten Risikoprämien und ihres langfristigen Horizonts erweisen sich die Private Markets als einzigartig widerstandsfähig“, fasst Rode zusammen.  </p>
<p>Mit diesen Perspektiven scheinen Private Markets 2025 nicht nur Renditen, sondern auch Resilienz und Diversifikation zu bieten – eine vielversprechende Aussicht für Anleger/-innen.  </p>
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		<title>Regulierung: Fluch für Kleine, Segen für Große?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 14:21:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer (CIO) der apoBank, beleuchtet in seinen aktuellen Einschätzungen die Lage an den internationalen Finanzmärkten und hebt dabei die unterschiedlichen Entwicklungen in den USA und Europa hervor. Während die US-Wirtschaft weiter boomt, kämpft Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, weiterhin mit konjunkturellen Schwächen. Pfingsten betont die Risiken durch die von Donald Trump [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Reinhard Pfingsten, Chief Investment Officer (CIO) der apoBank, beleuchtet in seinen aktuellen Einschätzungen die Lage an den internationalen Finanzmärkten und hebt dabei die unterschiedlichen Entwicklungen in den USA und Europa hervor. Während die US-Wirtschaft weiter boomt, kämpft Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, weiterhin mit konjunkturellen Schwächen. Pfingsten betont die Risiken durch die von Donald Trump angekündigten Strafzölle: „Die vom künftigen US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Strafzölle hängen dabei wie ein Damoklesschwert über Europa, und Deutschland als traditionell exportorientierte Volkswirtschaft hat darunter besonders zu leiden.“</p>
<p>Ein besonderes Augenmerk legt Pfingsten auf die Rolle der Regulierung und deren Auswirkungen auf unterschiedliche Unternehmensgrößen. „Was die Bewertungen von US-Aktien betrifft, sehen wir bei amerikanischen Small Caps einen Bewertungsvorsprung vor Blue Chips,“ so der CIO. Die Ernennung von Elon Musk zum Deregulierungs-Beauftragten der US-Regierung könnte laut Pfingsten speziell kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) Rückenwind geben. „Wir erwarten, dass die Ernennung von Tech-Milliardär Elon Musk [&#8230;] vor allem die Aktienkurse von kleinen und mittleren Unternehmen befeuern wird, denn diese leiden viel stärker unter den finanziellen Lasten von staatlicher Bürokratie und von Regulierung als amerikanische Großkonzerne.“</p>
<p>Diese Beobachtungen lassen sich auch auf Deutschland übertragen. Hierzulande scheint die Regulierungslandschaft ebenfalls eher den Großkonzernen zu dienen. Komplexe Regularien und bürokratische Anforderungen erfordern umfangreiche Ressourcen, die größere Unternehmen leichter aufbringen können als kleinere. Während für Großkonzerne Compliance-Abteilungen selbstverständlich sind, geraten KMU durch den gleichen Regulierungsdruck oftmals an ihre Belastungsgrenzen. In der Praxis resultiert dies in einem Wettbewerbsnachteil für kleinere Marktteilnehmer, während große Unternehmen von standardisierten Prozessen und Skalen-Effekten profitieren.  </p>
<p>Die Frage, ob Regulierung tatsächlich zum Schutz aller Marktteilnehmer beiträgt oder am Ende die Marktposition der ohnehin mächtigen Konzerne stärkt, bleibt somit auch in Deutschland hochaktuell. Pfingstens Analyse der US-Märkte könnte also auch ein Spiegelbild für die Situation in Europa sein. Ein Umdenken in der Regulierungsstrategie könnte notwendig sein, um die Wettbewerbsfähigkeit kleinerer Unternehmen zu sichern und Innovationen zu fördern.</p>
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		<title>Small Cap-Effekt und Unternehmen ohne Ratings</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2022 14:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstandsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Weniger &#8222;offizielles&#8220; Rating, dafür höheres Risiko und höhere Renditen &#8211; diese Zusammenhänge zu beachten, kann sich für Investoren lohnen. Im Vergleich zu Mid und Large Caps bieten Aktien von Small Cap-Unternehmen auf lange Sicht in fast allen Märkten die attraktivere Alternative. Zu diesem Ergebnis kommt Desiree Sauer, Investmentstrategin bei Lazard Asset Management, in einer aktuellen Studie. Neben [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Weniger &#8222;offizielles&#8220; Rating, dafür höheres Risiko und höhere Renditen &#8211; diese Zusammenhänge zu beachten, kann sich für Investoren lohnen. Im Vergleich zu Mid und Large Caps bieten Aktien von Small Cap-Unternehmen auf lange Sicht in fast allen Märkten die attraktivere Alternative. Zu diesem Ergebnis kommt Desiree Sauer, Investmentstrategin bei Lazard Asset Management, in einer aktuellen Studie. Neben der attraktiveren risikoadjustierten Rendite gibt es ihrer Meinung nach noch weitere spannende Aspekte, die für das Anlagesegment sprechen.</p>
<p>Von dem oft beklagten Mangel an Ratings für kleine und mittlere Unternehmen können Anleger bei entsprechendem Knowhow profitieren. Auch das, was diese Unternehmen an Gebühren für Ratings unabhängiger Agenturen einsparen, landet dann in den Taschen fachkundiger Investoren. Während öffentliches Rating und Research jedermann zugänglich ist und damit zwangsläuig die Hoffnung dämpfen muss, im Vergleich zu anderen Anlegern eine bessere Rendite zu erreichen, stehen bei nicht gerateten Unternehmen die Chancen gut, im Nebel der Uninformiertheit Überrenditen zu vereinnahmen.</p>
<p>Nach Ansicht Sauers ist es nämlich zunächst einmal der gut erforschte Small Cap-Effekt, der niedrig kapitalisierte Werte attraktiv macht. „Wissenschaftliche Studien konnten wiederholt zeigen, dass Small Cap-Aktien im Laufe der Zeit besser abschnitten als ihre Large Cap-Pendants“, erläutert die Expertin. Bei der Betrachtung der vergangenen Performance hat sich etwa der MSCI Welt Small Cap-Index von 2000 bis 2022 mehr als vervierfacht, während der MSCI Welt Large Cap sich noch nicht einmal ganz verdoppelte. Grunderkenntnis: Small Caps seien zwar volatiler und generell riskanter als Large Caps, für das höhere Risiko werde der Anleger jedoch mit einer langfristig höheren Performance entschädigt.</p>
<p>Doch Small Caps konnten in der Vergangenheit nicht nur höhere risikobereinigte Renditen im Vergleich zu Large Caps erzielen, sondern boten auch Vorteile bei der Gesamtportfoliokonstruktion. „In einem Umfeld, in dem die Korrelationen zwischen den einzelnen Anlageklassen immer weiter zugenommen haben, können Small Caps zur Diversifizierung eines Portfolios beitragen“, sagt Desiree Sauer. Denn es habe sich gezeigt, dass die Rendite von Small Caps sich im Vergleich zu anderen Marktsegmenten durchaus unterschiedlich entwickle. „Das liegt daran, dass Small Cap-Unternehmen im Allgemeinen stärker inländisch orientiert sind als ihre Large Cap-Vergleichsgruppe. Sie sind insgesamt weniger von Auslandsverkäufen abhängig; das kann bei globalen Schocks zur Diversifizierung der Performance beitragen“, erläutert Desiree Sauer.</p>
<p>Ein weiteres Argument für kleinere Werte sei die niedrige Research-Abdeckung und die geringere Verfügbarkeit von Informationen. Sauer weist darauf hin, dass etwa 25 % der Small und Micro Cap-Aktien weltweit keine Research-Coverage aufweisen. Dies sei im Large-/Mega-Cap-Bereich undenkbar. Insgesamt führe das wenig vorhandene Research bei Small Caps zu Marktineffizienzen, was aktiven Managern Raum zur Alphagenerierung biete. „Die Bottom-up-Analyse ist entscheidend, um die Chancen und Risiken von Small Cap-Unternehmen zu verstehen. Das macht aktives Management unabdingbar“, fasst Desiree Sauer zusammen.</p>
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		<title>Creditreform Bilanzrating als High-End-Bonitätsrating</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2022 14:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Finanzrating]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8222;Ich benutze manchmal die Metapher: Wenn jemand einen Führerschein hat, ist das kein Grund, ihm getrost einen neuen Ferrari zu schenken&#8220;, schreibt Fritz Witt in den Niederlanden auf seinem neuen Blog zu Ratingfragen. Es funktioniere identisch mit dem Creditreform Bilanzrating: &#8222;Dieses High-End-Bonitätsprüfungssystem zwang uns dazu, eine Infrastruktur aus Beratung, Schulung und Online-Support zu entwickeln, die es [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ich benutze manchmal die Metapher: Wenn jemand einen Führerschein hat, ist das kein Grund, ihm getrost einen neuen Ferrari zu schenken&#8220;, schreibt <a href="https://www.wittratingadvisory.nl/blog/creditreform-balansrating-het-high-end-kredietbeoordelingssysteem" target="_blank">Fritz Witt</a> in den Niederlanden auf seinem neuen <a href="https://www.wittratingadvisory.nl/blog/creditreform-balansrating-het-high-end-kredietbeoordelingssysteem" target="_blank">Blog zu Ratingfragen</a>. Es funktioniere identisch mit dem Creditreform Bilanzrating: &#8222;Dieses High-End-Bonitätsprüfungssystem zwang uns dazu, eine Infrastruktur aus Beratung, Schulung und Online-Support zu entwickeln, die es dem Benutzer ermöglicht, die korrekte Bonitätsprüfung durchzuführen und das Beste aus dem System herauszuholen. Und das ist ziemlich viel.&#8220;</p>
<p>Fritz Witt, CRA (Certified Rating Analyst), berät zum Nutzen eines Ratings und unterstützt Unternehmer und Manager während und nach dem Rating ihres Unternehmens dabei, den Ratingprozess zu verbessern und alle Vorteile eines Ratings nutzen zu lassen. Fritz Witt ist spezialisiert auf Rating- und Businessanalysen sowie auf die Qualitätsverbesserung von Bonitätseinstufungen, Ratingsystemen und -prozessen.</p>
<p>&#8222;Mit einem Creditreform Bilanzrating durchgeführte Bonitätsprüfungen liefern kalkulierbare Verlustschätzungen, die alle innerhalb der prognostizierten Margen bleiben. Die auf Basis dieser Ratings berechneten Zinssätze sind marktgerecht und damit wettbewerbsfähig. Vor allem aber sind Kredite (bewertet mit einem Creditreform-Bilanzrating) transparent und damit leichter an den europäischen Kapitalmärkten refinanzierbar&#8220;, macht Fritz Witt klar. Dies erleichtere den Risikotransfer von Unternehmenskrediten zu Investmentfonds, die dann an den Kapitalmärkten platziert werden. Diese Investmentfonds werden laufend überwacht und einem Benchmarking unterzogen. Der Anleger schätze die Transparenz, die nur durch die Abwicklung des gesamten Prozesses (von der Kreditvergabe bis zur Geldanlage) mit den akkreditierten Ratingsystemen von Creditreform möglich sei.</p>
<p>&#8222;Ein Creditreform Bilanzrating ist ein High-End-Bonitätsrating der neuesten Generation. Dieses sogenannte GAM-System (General Added Model) passt sich an jedes spezifische Unternehmen an,&#8220; stellt Fritz Witt die Vorteile des Systems heraus, &#8222;indem es berücksichtigt, in welchem ​​Land das Unternehmen tätig ist, welcher Branche es angehört, welche Unternehmensform es hat und wie groß es ist. Abhängig von dieser Kategorisierung wählt das System automatisch eine Reihe von Risikotreibern aus, die für dieses Unternehmen spezifisch sind. Dadurch kann das System 72 Bewertungsformeln verwenden. Diese Methode geht über eine Einheitsgröße für alle herkömmlichen Bewertungssysteme hinaus.&#8220;</p>
<p>Quellen: <a class="label label-info" href="https://www.wittratingadvisory.nl/component/tags/tag/beleggingsfondsen">beleggingsfondsen</a>; <a class="label label-info" href="https://www.wittratingadvisory.nl/component/tags/tag/risicotransfer">risicotransfer</a>; <a class="label label-info" href="https://www.wittratingadvisory.nl/component/tags/tag/creditreform-balansrating">Creditreform balansrating</a>; <a class="label label-info" href="https://www.wittratingadvisory.nl/component/tags/tag/kredietbeoordelingssysteem">kredietbeoordelingssysteem</a>; <a class="label label-info" href="https://www.wittratingadvisory.nl/component/tags/tag/kredietoordeel">kredietoordeel</a>; <a class="label label-info" href="https://www.wittratingadvisory.nl/component/tags/tag/kredietbeoordelingen">kredietbeoordelingen</a>; <a class="label label-info" href="https://www.wittratingadvisory.nl/component/tags/tag/ondernemingskredieten">ondernemingskredieten</a>.</p>
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		<title>Mittelstand: Mit Kreditgebern auf Augenhöhe verhandeln</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 18:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelstandsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[„Unternehmen müssen ihre Verhandlungsposition realistisch einschätzen können, um erfolgreich Kreditgespräche zu führen.“ Das ist die Kernaussage des Buches „Mit Kreditgebern auf Augenhöhe verhandeln“ des UnternehmerBeraters Carl-Dietrich Sander. Das Praxishandbuch zur Bankenkommunikation liefert Unternehmern und Beratern das dafür notwendige Hintergrundwissen und praktische Handlungsempfehlungen. Das Buch ist jetzt in einer vollständig überarbeiteten und erweiterten dritten Auflage im [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>„Unternehmen müssen ihre Verhandlungsposition realistisch einschätzen können, um erfolgreich Kreditgespräche zu führen.“ Das ist die Kernaussage des Buches „Mit Kreditgebern auf Augenhöhe verhandeln“ des UnternehmerBeraters <a href="http://www.kreditverhandlungen.de" target="_blank">Carl-Dietrich Sander</a>. Das Praxishandbuch zur Bankenkommunikation liefert Unternehmern und Beratern das dafür notwendige Hintergrundwissen und praktische Handlungsempfehlungen. Das Buch ist jetzt in einer vollständig überarbeiteten und erweiterten dritten Auflage im NWB Verlag erschienen.</p>
<p>„Es gibt drei entscheidende Kriterien für eine positive Kreditentscheidung: eine gute Ratingnote, eine Kapitaldienstfähigkeitsberechnung mit klarer Überdeckung und von der Bank als werthaltig eingeschätzte Sicherheiten“ sagt Carl-Dietrich Sander, der seit 20 Jahren Unternehmen zu Liquidität und Finanzierung berät.</p>
<p>In seinem Buch schildert er die Hintergründe von Bankentscheidungen in ihrer ganzen Breite. „Mit meinem Praxishandbuch will ich Unternehmen eine Vorstellung davon geben, wie Banker ticken“, so Sander. Das helfe beim Vorbereiten und Führen von erfolgreichen Kreditverhandlungen sowie bei der Nachbereitung. Für alle drei Aspekte gibt der Autor in seinem Buch konkrete Handlungstipps.</p>
<p>Eine zentrale Empfehlung des Autors ist dabei: „Kein Unternehmen sollte von nur einer kreditgebenden Hausbank abhängig sein!“ Daher stellt er dar, wie Unternehmen eine für sie passende Finanzierer-Landschaft aufbauen können und beschreibt die ganze Palette der Finanzierungsarten, die sich in den letzten Jahren besonders durch die Portale im Internet stark erweitert haben.</p>
<p>Auch aktuelle Veränderungen in der Praxis von Banken und Sparkassen sind Thema des Buches: Reduzierung der persönlichen Betreuung, Einsatz elektronischer Kommunikationskanäle, automatisierte Kreditentscheidungen, zunehmende Bedeutung der Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Kreditentscheidungen sowie die Auswirkungen der Corona-Krise.</p>
<p>Die Basis für das „Praxishandbuch“ sind die 20-jährige Bankerfahrung des Autors sowie seine 20-jährige Erfahrung aus Training und Beratung von Unternehmen zu Liquidität und Finanzierung. Sein Praxishandbuch hat er als Nachschlagewerk aufgebaut: Die Leser:innen finden nach jedem Abschnitt konkrete Handlungstipps, ergänzende Arbeitshilfen im Download-Bereich zum Buch, viele Querverweise, ein ausführliches Stichwortverzeichnis und Hinweise auf vertiefende Quellen im Internet. Verständliche Texte ohne Fachchinesisch und erläuternde Abbildungen erleichtern den Zugang zu den vielfältigen Themen. Sander’s Credo dazu: „Mir ist wichtig, dass Unternehmen mit den Impulsen aus dem Buch direkt in die Umsetzung von Verbesserungen starten können.“</p>
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		<title>Pleiten in der Pipeline</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2021 08:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Debitorenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstandsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Unternehmen haben nach den Wirtschaftskrisen 2002 und 2009 mehr Eigenkapital aufgebaut. 2009 wurde in Deutschland eine schwarz-gelbe Bundesregierung gewählt. In der Koalition mit den Freien Demokraten waren deutliche Steuererhöhungen nicht durchsetzbar. Die FDP ging damals sogar mit dem Slogan &#8222;Mehr Netto vom Brutto&#8220; in den Bundestagswahlkampf. Angesichts der globalen Finanzkrise konnte damals das Versprechen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Unternehmen haben nach den Wirtschaftskrisen 2002 und 2009 mehr Eigenkapital aufgebaut. 2009 wurde in Deutschland eine schwarz-gelbe Bundesregierung gewählt. In der Koalition mit den Freien Demokraten waren deutliche Steuererhöhungen nicht durchsetzbar. Die FDP ging damals sogar mit dem Slogan &#8222;Mehr Netto vom Brutto&#8220; in den Bundestagswahlkampf.</p>
<p>Angesichts der globalen Finanzkrise konnte damals das Versprechen einer breiten Entlastung aller Einkommen nicht gehalten werden. So musste sich die FDP in der Koalition mit der CDU/CSU mit der Entlastung niedriger Einkommen begnügen. Immerhin wurden aber den Unternehmen nicht mit Mittel genommen, um mehr Eigenkapital aufzubauen. Dies zahlte sich jetzt in der Corona-Pandemie aus.</p>
<p>Da die Wirtschaft nach den Krisen 2002 und 2009 mehr Eigenkapital aufbaute, gingen die Unternehmen stabiler in die aktuelle Krise, berichtet der Kreditversicherer Coface. „Aber irgendwann sind diese Reserven aufgebraucht. Für viele wird der aktuelle Lockdown zu lange andauern, sie werden es nicht schaffen“, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg und Coface meldet: &#8222;Insolvenzen in Deutschland: Der Schein trügt, mehr Pleiten in der Pipeline&#8220;.</p>
<p>Darauf deutet auch die Zahl der Anmeldungen für ein Regelinsolvenzverfahren hin. Seit April 2020 war sie rückläufig, der Trend änderte sich im Oktober 2020. Seitdem steigen die Zahlen – mit einer Ausnahme im Januar 2021 – wieder. Im Februar 2021 registrierte das Statistische Bundesamt 30% mehr Insolvenzanträge als im Vormonat, im März wurde mit +37% der höchste Stand seit März 2017 erreicht.</p>
<p>Im April gingen die neuen Anträge etwas zurück, bleiben aber auf hohem Niveau. Laut einer Simulation von Coface hätten die Gesamtinsolvenzen im Jahr 2020 auf Grundlage des Konjunktureinbruchs um 6% gegenüber 2019 ansteigen müssen. In der Realität sind sie um 15,5% gesunken. Daher könnte ein Anteil von bis zu 21,5% (bzw. 4.030 Insolvenzen) in der Pipeline stecken und sich 2021 und 2022 materialisieren. Das Gros dürfte aus dem Gastgewerbe kommen, wo Coface bis zu 660 „versteckte“ Insolvenzen erwartet, gefolgt von Transport und Bau mit jeweils bis zu 420, dem Verarbeitenden Gewerbe (230) und dem Einzelhandel (190).</p>
<p>Während die pandemiebedingte Insolvenzwelle einerseits durch Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, andererseits durch die relativ gute Vorsorge der Unternehmen mit Eigenkapital abgeschwächt wurde, könnte die nächste Krise &#8211; gleich welcher Art &#8211; dramatischere Folgen haben: Sieht man einmal von der FDP ab, ist die Erhöhung der Belastung von Unternehmen bei allen Parteien Programm, sei es, um soziale Versprechen zu erfüllen, sei es, um mehr Nachhaltigkeit zu erzwingen und diese Aufgaben nicht lediglich durch geeignete rechtliche Rahmenbedingungen und mit ausgeglichenen öffentlichen Haushalten zu erreichen.</p>
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		<title>Banken sehen Downgradings von Firmenkunden voraus</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 18:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelstandsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Corona-Pandemie wird das Kredit-Rating von Unternehmen nach dem Jahresabschluss 2020 signifikant verschlechtern. Zu dieser Einschätzung kommen 86 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Bundesverbands „Die KMU-Berater“ unter deutschen Kreditinstituten. „Die Banken rechnen damit, dass der Jahresabschluss 2020 Verluste aufdeckt, die das Eigenkapital verschlechtern und die künftige Kapitaldienstfähigkeit reduzieren“, erläutert Thomas Schader, Leiter der Fachgruppe [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie wird das Kredit-Rating von Unternehmen nach dem Jahresabschluss 2020 signifikant verschlechtern. Zu dieser Einschätzung kommen 86 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Bundesverbands <a href="https://www.kmu-berater.de/banken-erwarten-schlechtere-ratings-unternehmenskreditkunden/" target="_blank">„Die KMU-Berater“</a> unter deutschen Kreditinstituten.</p>
<p>„Die Banken rechnen damit, dass der Jahresabschluss 2020 Verluste aufdeckt, die das Eigenkapital verschlechtern und die künftige Kapitaldienstfähigkeit reduzieren“, erläutert Thomas Schader, Leiter der Fachgruppe Sanierung im Bundesverband „Die KMU-Berater“. Ein besonderes Augenmerk legen die Kreditinstitute darauf, ob Unternehmen pandemiebedingte Verluste mit Liquiditätshilfen der Bundesregierung refinanziert haben, die mittelfristig zurückgezahlt werden müssen. Abhängig von der Höhe der Verluste kann auch eine Restrukturierung des Unternehmens erforderlich sein. Für Banken ist der Jahresabschluss 2020 „wichtiger Faktor für Kreditrating“.</p>
<p>„Kreditinstitute werden sich genau ansehen, inwieweit Unternehmen noch zur Restrukturierung in der Lage sind“, so Schader. Aufgabe von Unternehmen mit Bankkrediten sei jetzt zweierlei: „Erstens die wirtschaftliche Situation nüchtern und selbstkritisch bewerten. Und zweitens Konzepte erarbeiten und umsetzen, die die eigene Zukunftsfähigkeit sichern.“ Nur so sei es kleinen und mittelgroßen Unternehmen möglich, rechtzeitig die Auswirkungen der Pandemie zu bewältigen. „Der Jahresabschluss ist ein Führungsinstrument“, sagt Thomas Schader. Auf dieser Grundlage kann man Fehlentwicklungen zielgenau gegensteuern und Kreditgebern die geforderten aktuellen Informationen liefern.</p>
<p>Dabei kommt dem Jahresabschluss 2020 eine entscheidende Bedeutung zu. Die Frage, wie wichtig er für kommende Kreditentscheidungen mit Blick auf die Corona-Auswirkungen ist, beantworten 76,1 Prozent der Umfrageteilnehmer mit „wichtig“ oder sogar „unabdingbar/zwingend“. Für Unternehmen heißt das: sie müssen „den Jahresabschluss 2020 spätestens im April dieses Jahres erstellen“, rät Sanierungsexperte Schader. Es sei ratsam, bald anzufangen, zumal bei den Steuerberatern ein Engpass droht. Zum einen sind viele Steuerkanzleien derzeit stark gefordert mit den Antragstellungen für Corona-Hilfen. Zum anderen haben viele Unternehmen selbst den Jahresabschluss 2019 noch nicht erstellt.</p>
<p>„Hierfür wurde die Frist von Ende Februar bis 30. August 2021 verlängert. Aber dennoch gilt: Wer diese Mammutaufgabe bewältigen und ein vertrauensvolles Verhältnis zu seiner Bank erhalten will, muss jetzt anpacken“, so KMU-Experte Schader. Was ist zu tun? „Schnell die Hausaufgaben erledigen, dem Steuerberater alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stellen und auf eine zügige Erstellung des Jahresabschlusses 2020 drängen“, rät Schader.</p>
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		<title>Per Mausklick zu staatlichen Fördermitteln</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 08:25:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Existenzgründerrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditrating]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstandsrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Finmatch und die NRW.BANK schließen eine Kooperation, um mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Fördermitteln zu erleichtern. Ab sofort sollen auf der Plattform für Unternehmensfinanzierungen Angebote der Förderbank für Nordrhein-Westfalen integriert werden, die das Angebot von rund 300 weiteren Finanzierungspartnern ergänzen. Kleine und mittlere Unternehmen, die nicht vom Staat beziehungsweise von staatlichen Hilfen abhängig gemacht werden, sind [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Finmatch und die NRW.BANK schließen eine Kooperation, um mittelständischen Unternehmen den Zugang zu Fördermitteln zu erleichtern. Ab sofort sollen auf der Plattform für Unternehmensfinanzierungen Angebote der Förderbank für Nordrhein-Westfalen integriert werden, die das Angebot von rund 300 weiteren Finanzierungspartnern ergänzen.</p>
<p>Kleine und mittlere Unternehmen, die nicht vom Staat beziehungsweise von staatlichen Hilfen abhängig gemacht werden, sind eher die Regel als die Ausnahme. In Phasen hoher Gewinne sorgt die Steuerbelastung dafür, dass die für das Überleben in Krisenzeiten erforderliche Eigenkapitaldecke nicht aufgebaut werden kann. Insbesondere kann durch die Steuern- und Abgabenbelastung, aber auch durch die Belastung mit bürokratischen Aufgaben, die der Staat Unternehmen in fast allen Branchen auferlegt, in den Unternehmen nicht das notwendige Kapital gebildet werden, um mutige Unternehmensgründungen zu finanzieren oder innovativ tätig zu sein. Selbst Handwerker verbringen oft mindestens so viel Zeit am Schreibtisch, um rechtlich erzwungene Dokumente zu erstellen und Erklärungen zu Steuern und Sozialabgaben auszufüllen, wie an ihrem Gewerk.</p>
<p>„Wir freuen uns, dass jetzt auch die NRW.BANK zu unseren Finanzierungspartnern gehört“, sagt Martin Hipp, CEO und Co-Founder von Finmatch. „Fördermittel spielen eine wichtige Rolle in der Mittelstandsfinanzierung. Indem wir die Angebote der NRW.BANK auf unsere Plattform holen, können wir Förderung für die mittelständischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen noch einfacher und effizienter gestalten.“</p>
<p>Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK, ergänzt: „Durch die Kooperation mit Finmatch rücken wir noch näher an die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen heran. Denn digitale Vertriebswege werden auch bei Anbahnung von Kreditabschlüssen im gewerblichen Bereich immer wichtiger. Mittelständischen Unternehmen bieten wir nun eine weitere digitale Möglichkeit, das passende Förderprodukt für ihr Vorhaben zu finden.“</p>
<p>Auf ihrer Plattform bringt Finmatch mittelständische Unternehmen und passende Finanzierungspartner zusammen. Das Portal ist so ausgerichtet, dass Finanzierungsbedürfnisse des Unternehmens analysiert und strukturiert werden, um damit eine Auswahl an Finanzierungspartnern anzusprechen. Während des gesamten Prozesses steht den Unternehmen ein Finanzierungsexperte von Finmatch zur Seite. Die Kooperation mit Finmatch ist Teil der Digitalisierungsstrategie der NRW.BANK. Seit 2016 baut die Förderbank ihre Zusammenarbeit mit FinTech-Unternehmen konsequent aus.</p>
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