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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; PE-Rating</title>
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		<title>Private Markets und die wachsende Bedeutung von Credit-Qualität, Ratings und stabilen Cashflows</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 08:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angesichts der anhaltenden makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten rücken Credit-Qualität, Ratings und die Stabilität von Cashflows stärker in den Fokus institutioneller Investoren. Private Markets profitieren dabei von einer besonderen Ausgangslage: Während viele Segmente der Public Markets nahe ihren Höchstständen notieren, befinden sich private Anlageklassen in einer anderen Phase des Zyklus. Diese Entkopplung schafft laut Dr. Nils [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der anhaltenden makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten rücken Credit-Qualität, Ratings und die Stabilität von Cashflows stärker in den Fokus institutioneller Investoren. Private Markets profitieren dabei von einer besonderen Ausgangslage: Während viele Segmente der Public Markets nahe ihren Höchstständen notieren, befinden sich private Anlageklassen in einer anderen Phase des Zyklus. Diese Entkopplung schafft laut Dr. Nils Rode, Chief Investment Officer bei Schroders Capital, ein Umfeld, in dem sich Risiko und Ertrag neu austarieren lassen. „In Zeiten wie diesen sind Anleger gefordert, über kurzfristige Trends hinauszuschauen und sich stattdessen auf die Beständigkeit von Erträgen sowie auf die Bottom-Up-Wertschöpfung zu konzentrieren“, betont Rode im Private Markets Outlook 2026.</p>
<p>Für Credit-Investoren ist diese Phase besonders relevant, da die Neubewertung vieler Segmente mit einer stärkeren Disziplin bei Strukturen, Covenants und Kapitalallokation einhergeht. Sinkende Bewertungen und geringere Fremdkapitalquoten verbessern das Risikoprofil vieler Transaktionen und wirken sich positiv auf die implizite Kreditqualität aus. Gleichzeitig bleiben die Fundamentaldaten in weiten Teilen robust. Schroders Capital verweist darauf, dass die Bilanzen von Unternehmen und Verbrauchern insgesamt solide sind, auch wenn es in stärker verschuldeten Bereichen zu Belastungen kommt. Die geldpolitische Ausrichtung, die sich zunehmend von der Inflationsbekämpfung hin zur Beschäftigungssicherung verlagert, stützt Kreditnehmer mit variabler Verzinsung und begrenzt die Ausfallrisiken über große Teile des Kreditspektrums hinweg.</p>
<p>Im Private-Equity-Umfeld führt die aktuelle Neukalibrierung zu einer stärkeren Differenzierung nach Qualität und Resilienz. Besonders Buyouts kleiner und mittlerer Unternehmen gewinnen an Bedeutung, da sie im Durchschnitt 40 bis 50 Prozent unter den Bewertungen großer Buyouts und börsennotierter Vergleichsunternehmen gehandelt werden. Diese niedrigeren Einstiegspreise verbessern nicht nur das Eigenkapitalrenditepotenzial, sondern wirken auch stabilisierend auf die Kreditkennzahlen der Portfoliounternehmen. Kleinere Buyouts sind weniger stark fremdfinanziert, setzen stärker auf operative Wertschöpfung und weisen häufig stabilere, regional verankerte Geschäftsmodelle auf. Aus Sicht von Kreditgebern und Rating-Analysten bedeutet dies eine geringere Abhängigkeit von volatilen Kapitalmärkten und eine höhere Visibilität der Cashflows.</p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit kommt den Private-Debt-Segmenten zu, die in einem Umfeld erhöhter Unsicherheit eine wichtige Rolle für Income-orientierte Portfolios spielen. Infrastructure Debt gilt weiterhin als verlässliche Quelle defensiver Erträge, gestützt durch Sachwerte, langfristige Verträge und häufig inflationsgebundene Einnahmen. Diese Merkmale wirken sich positiv auf die Stabilität von Ratings und die Werthaltigkeit der Kredite aus, selbst bei erneutem Inflationsdruck. Schroders Capital sieht in diesem Segment „eine der effektivsten Möglichkeiten, um Renditestabilität mit Absicherung gegen Kursverluste zu kombinieren“.</p>
<p>Darüber hinaus gewinnen Asset-Based-Finance-Strategien an Bedeutung, da sie Zugang zu diversifizierten Risikopools bieten und von strukturellen Ineffizienzen profitieren. Spezial- und Konsumentenkredite eröffnen attraktive Spreads, sofern der Fokus auf gut besicherte Vermögenswerte und kreditstarke Schuldner gelegt wird. Die breite Streuung dieser Portfolios reduziert idiosynkratische Risiken und erhöht zugleich die Liquidität am Sekundärmarkt, was aus Rating-Sicht ein zusätzlicher Stabilitätsfaktor ist.</p>
<p>Auch die großen strukturellen Transformationen wirken als Kreditkatalysatoren. Investitionen in Dekarbonisierung, Energiesicherheit und digitale Infrastruktur schaffen langfristige, planbare Zahlungsströme, die sowohl für Eigen- als auch für Fremdkapitalinvestoren attraktiv sind. Schroders Capital bevorzugt dabei Strategien mit hoher Cashflow-Transparenz in der Betriebs- und Bauphase, während Engagements in sehr frühen Entwicklungsstadien zurückhaltend beurteilt werden.</p>
<p>Mit Blick auf 2026 zeigt sich, dass Private Markets zwar nicht immun gegen Volatilität sind, jedoch durch ihren langfristigen Ansatz, aktive Steuerung und stärkeren Fokus auf Fundamentaldaten gut positioniert bleiben. Entscheidend wird die Fähigkeit sein, Kapital kontinuierlich, aber selektiv einzusetzen. Oder wie Dr. Nils Rode es zusammenfasst: Private Markets können „eine wichtige Rolle in diversifizierten, widerstandsfähigen Portfolios spielen“, gerade weil sie Credit-Qualität, stabile Erträge und strukturelles Wachstum miteinander verbinden.</p>
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		<title>Technologie schafft einfachere Investmentmöglichkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 09:47:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[PE-Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahrzehnten ist Private Equity eine Anlage für institutionelle Investoren, um langfristige, illiquide Vermögenswerte zu verwalten. Diese Exklusivität schwindet jedoch zunehmend. „Die Kombination von Technologie, Regulierung und Investorennachfrage verändert die privaten Märkte und ermöglicht es einem breiteren Spektrum von Anlegern, an der Wertschöpfung teilzuhaben.“, schreibt Jérôme Marie, Director Private Assets bei ODDO BHF AM, in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahrzehnten ist Private Equity eine Anlage für institutionelle Investoren, um langfristige, illiquide Vermögenswerte zu verwalten. Diese Exklusivität schwindet jedoch zunehmend. „Die Kombination von Technologie, Regulierung und Investorennachfrage verändert die privaten Märkte und ermöglicht es einem breiteren Spektrum von Anlegern, an der Wertschöpfung teilzuhaben.“, schreibt Jérôme Marie, Director Private Assets bei ODDO BHF AM, in einem aktuellen Marktkommentar.</p>
<p>Technologie sei dabei der sichtbarste Katalysator. Digitale Plattformen und Tokenisierung senken die Mindestinvestitionssummen, vereinfachen die Compliance und ermöglichen es Einzelpersonen, kleinere Beträge in diversifizierte Private-Equity-Portfolios zu investieren. Änderungen in der Regulierung wie der ELTIF 2.0 in der EU erweitern den Zugang und führen außerdem strengere Transparenz- und Berichtsstandards ein. „Gleichzeitig schaffen Vertriebsinnovationen durch Wealth-Plattformen und Partnerschaften mit Asset Managern neue Kanäle für Engagement“, fährt Marie fort.</p>
<p>Die Vorteile liegen auf der Hand. „Eine breitere Beteiligung kann die Kapitalbildung vorantreiben, Innovationen in privaten Unternehmen fördern und Anlegern, die in volatilen öffentlichen Märkten nach unkorrelierten Renditen suchen, eine verbesserte Portfoliodiversifizierung ermöglichen“, schreibt der Director Private Assets.</p>
<p>Allerdings bringt diese Entwicklung auch ernsthafte Herausforderungen mit sich. Private Equity bleibt komplex und illiquide, eine risikobehaftete Anlageklasse. Dies erfordert, dass Anleger aufgeklärt werden und der Regulator Wachsamkeit walten lässt. „Liquiditätslösungen – wie GP-geführte Secondaries, semiliquide Fondsstrukturen und tokenisierte Plattformen – wurden geschaffen, können jedoch die Langfristigkeit privater Vermögenswerte nicht vollständig beseitigen“, hebt Marie hervor. Die Demokratisierung von Private Equity könne, bei kluger Umsetzung, die Kapitalmärkte neu definieren und Private Equity zu einer Ergänzung für die globale Vermögensbildung machen.</p>
<p>Von einer einst unscheinbaren Anlageklasse sind Secondaries heute zu einer wichtigen Säule der Private Markets geworden, die Private Equity größere Flexibilität ermöglicht. In den 2010er Jahren haben sich Sekundärtransaktionen fest etabliert. Fonds für Secondaries, die von großen Investmenthäusern aufgelegt wurden, wuchsen hinsichtlich ihrer Größe und Komplexität.  Anstatt darauf zu warten, dass Investoren verkaufen, begannen General Partner (GPs) selbst Transaktionen zu initiieren, um Liquidität zu bieten, die Laufzeit von Fonds zu verlängern oder wertvolle Vermögenswerte in sogenannte Continuation-Fonds zu übertragen. Diese Transaktionen verwischen nun die Grenze zwischen Primärfondsauflegung und Sekundärmarkt. „Der einstige Nischeninstrument für Liquidität komplettiert das Private-Equity-Angebot und wird zentraler denn je“, fasst Marie zusammen.</p>
<p>Nach einem Höchststand 2024 prognostizieren Analysten für 2025 ein weiteres Rekordjahr, in dem das Transaktionsvolumen bei anhaltender Aktivität die Marke von 200 Milliarden US-Dollar überschreiten dürfte. In einer Zeit, die durch längere Fondslaufzeiten, höhere Zinsen und rückläufige IPO-Aktivitäten gekennzeichnet ist, signalisiert der Aufstieg des Sekundärmarktes nicht nur Wachstum, sondern auch Reife. „Angesichts längerer Haltedauern und weiterhin eingeschränkter Exit-Optionen ermöglichen Sekundärmärkte jene Liquidität und Handlungsmöglichkeiten, die Private-Equity-Fonds zunehmend benötigen“, schreibt der Experte.</p>
<p>Private-Equity-Sekundärmärkte sind erwachsen geworden und verändern langsam die Art und Weise, wie die illiquideste Anlageklasse der Welt funktioniert. „Darüber hinaus beginnen digitale Plattformen, den Zugang und die Transparenz neu zu gestalten“, fügt Marie hinzu. Diese Technologien öffnen Secondaries einem breiteren Anlegerkreis – darunter Hochvermögende und wohlhabende Privatanleger – und setzen damit die Demokratisierung der privaten Märkte fort.</p>
<p>Was Sekundärmärkte heute besonders attraktiv macht, ist ihre Kombination aus Transparenz, Diversifizierung und disziplinierter Preisgestaltung. Investoren kaufen Anteile an Portfolios ein, die weitgehend investiert sind und Cashflow generieren. „In einem Markt, in dem sich die Primärbewertungen noch immer neu kalibrieren, können Sekundärmärkte Zugang zu hochwertigen Vermögenswerten mit einem Preisabschlag bieten“, ergänzt Marie.</p>
<p>Für Investoren haben Sekundärmärkte einen weiteren unterschätzten Vorteil: Da Sekundärportfolios bereits investiert sind und oft Ausschüttungen generieren, können sie früher Barrenditen erzielen. Die ausgewiesene Performance ist weniger volatil. In einer Zeit, in der Liquidität und Portfoliokonstruktion stärker unter die Lupe genommen werden, wird diese Vorhersehbarkeit immer mehr geschätzt.</p>
<p>Secondaries vervollständigen das Angebot von Private Equity: „Vorhandenes Kapital wird transparent genutzt und ermöglicht eine andere Preisgestaltung“, fasst Marie zusammen. Ohne dieses Ökosystem wäre es schwieriger, das Versprechen der privaten Märkte einer langfristigen, auf Illiquidität basierenden Outperformance aufrechtzuerhalten. Da sich das globale Privatkapital zu einer 13-Billionen-Dollar-Branche entwickelt hat, sind Sekundärmarktinvestitionen kein Nebenschauplatz, sondern ermöglichen den effizienten Handel von Private-Equity-Beteiligungen und sind darüber hinaus attraktiv für Anleger.</p>
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		<title>ESG als Erfolgsfaktor: Fachbuch knackt 130.000 Downloads im Aufschwung des Private-Equity-Markts</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 10:44:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das im Dezember 2024 erschienene Buch *„ESG als Treiber von M\&#038;A – Unternehmenskäufe und -zusammenschlüsse erfolgreich managen“*, herausgegeben von Karl A. Niggemann, Ulrich Dahlhausen, Markus B. Hofer, Rudolf Schmitz und Oliver Everling, hat inzwischen die Marke von **130.000 Downloads** überschritten – ein bemerkenswerter Erfolg für ein Fachbuch dieser inhaltlichen Tiefe. Die hohe Nachfrage unterstreicht die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das im Dezember 2024 erschienene Buch *„ESG als Treiber von M\&#038;A – Unternehmenskäufe und -zusammenschlüsse erfolgreich managen“*, herausgegeben von Karl A. Niggemann, Ulrich Dahlhausen, Markus B. Hofer, Rudolf Schmitz und Oliver Everling, hat inzwischen die Marke von **130.000 Downloads** überschritten – ein bemerkenswerter Erfolg für ein Fachbuch dieser inhaltlichen Tiefe. Die hohe Nachfrage unterstreicht die wachsende Relevanz von ESG-Kriterien in der Gestaltung und Bewertung von Transaktionen im Private-Equity-Markt.</p>
<p>Der Erfolg des Buchs fällt in eine Phase, in der der globale Private-Equity-Markt nach mehreren wirtschaftlichen Schocks klare Erholungsanzeichen zeigt. Laut *Capital Dynamics Private Markets Insights* stieg das weltweite Exit-Volumen im ersten Halbjahr 2025 um **41 % im Vergleich zum Vorjahr** auf **545,9 Mrd. US-Dollar**. Treiber dieser Entwicklung waren robuste M\&#038;A-Transaktionen und mehrere bedeutende IPOs im ersten Quartal, auch wenn im zweiten Quartal ein Rückgang um 35 % bei den Exits zu verzeichnen war – bedingt durch zunehmende Marktunsicherheiten und politische Entwicklungen wie die Ankündigung eines sogenannten „Liberation Day“ durch Präsident Trump im April.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund zeigt das Springer-Buch, wie wichtig fundierte ESG-Strategien und Bonitätsanalysen für Unternehmen und Investoren geworden sind. Besonders im Mid-Market-Segment, das laut Studie zunehmend als „Sweet Spot“ im Private-Equity-Bereich gilt, gewinnen ESG-konforme und resilient strukturierte Investments an Bedeutung. Denn Unternehmen mittlerer Größe sind oftmals weniger stark von systemischer Volatilität betroffen und bieten durch operative Hebel zusätzliches Wertschöpfungspotenzial.</p>
<p>2024 machten von Private-Equity-Gesellschaften initiierte Transaktionen und Continuation Funds bereits **44 % des Sekundärmarktes** aus – mit einem Rekordvolumen von **75 Mrd. US-Dollar**. Die Zahl der Fondsabschlüsse stieg 2025 im ersten Quartal um **8 %**, vor allem im Segment kleiner und mittlerer Unternehmen. Auch hier liefert das Buch praxisnahe Ansätze zur Integration von ESG-Faktoren und Ratings in Transaktionsprozesse.</p>
<p>Inmitten volatiler Märkte, geopolitischer Unsicherheiten und sich wandelnder regulatorischer Rahmenbedingungen zeigt der Erfolg des Buchs, dass ESG nicht nur als Compliance-Thema, sondern als strategischer Hebel für nachhaltige M\&#038;A-Prozesse verstanden wird. Die starke Resonanz aus Wissenschaft und Praxis belegt, dass der Bedarf an fundierter Orientierung im Umgang mit ESG-Kriterien, Ratings und Due-Diligence-Prozessen größer ist denn je.</p>
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		<title>Ratings als Schlüssel zu Private-Equity-Chancen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 09:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[ELTIF-Rating]]></category>
		<category><![CDATA[PE-Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die überarbeitete Verordnung zu europäischen Long-Term Investment Funds (ELTIF), die im Januar 2024 in Kraft getreten ist, hat einen tiefgreifenden Wandel auf den Kapitalmärkten angestoßen – insbesondere für Privatanleger. Erstmals erhalten diese nun in breiterem Maße Zugang zu Anlageformen, die zuvor nahezu ausschließlich institutionellen Investoren vorbehalten waren: Private Equity, Private Debt oder Infrastruktur. Diese Anlageformen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die überarbeitete Verordnung zu europäischen Long-Term Investment Funds (ELTIF), die im Januar 2024 in Kraft getreten ist, hat einen tiefgreifenden Wandel auf den Kapitalmärkten angestoßen – insbesondere für Privatanleger. Erstmals erhalten diese nun in breiterem Maße Zugang zu Anlageformen, die zuvor nahezu ausschließlich institutionellen Investoren vorbehalten waren: Private Equity, Private Debt oder Infrastruktur. Diese Anlageformen versprechen nicht nur neue Renditechancen, sondern auch einen besseren Zugang zur wirtschaftlichen Realität jenseits börsennotierter Unternehmen. Doch wie können Privatanleger fundierte Entscheidungen treffen, wenn es um diese komplexen, nicht transparenten Märkte geht? Hier kommt dem Rating eine zentrale Rolle zu.</p>
<p>Ein Rating ist kein bloßes Zahlenurteil – es ist ein Instrument der Aufklärung, Einordnung und Risikotransparenz. Es schafft Orientierung in einem Markt, der durch geringe Informationsdichte, hohe Komplexität und eingeschränkte Liquidität geprägt ist. Gerade weil Private Markets nicht an der Börse gehandelt werden, fehlt die tägliche Kursfeststellung als Spiegel des Marktvertrauens. Ratings füllen diese Leerstelle, indem sie qualitative und quantitative Kriterien zu einem strukturierten Urteil verdichten. Die Ratingagentur Scope zeigt exemplarisch, wie dieser Beitrag in der Praxis aussieht: Laut Scope kamen im Jahr 2024 allein 55 neue ELTIFs auf den Markt – ein Zeichen für die Dynamik, aber auch für die Herausforderung, aus einer wachsenden Zahl von Angeboten die passenden zu identifizieren. Ratings helfen, Risiken zu klassifizieren und die Seriosität sowie die Erfolgswahrscheinlichkeit von Anlagevehikeln und Strategien einzuschätzen.</p>
<p>Doch die Herausforderung geht tiefer: Private-Equity-Anlagen erfordern ein grundsätzliches Verständnis des Marktes. Wie Marc Tavakolian, Head of Investor Relations bei ODDO BHF Private Assets, betont, sei die Bedeutung von Private-Equity-Investments für Anleger heute noch stark unterschätzt. „Das potenzielle Anlageuniversum auf den privaten Märkten ist größer als das an der Börse gehandelte“, so Tavakolian. Der Unterschied ist enorm: Während in Deutschland nur rund 438 börsennotierte Unternehmen existieren, die bestimmte Größenkriterien erfüllen, liegt die Zahl entsprechender privater Unternehmen bei über 16.000. Dieses Reservoir an unternehmerischem Potenzial kann durch klassische Aktienkäufe nicht erschlossen werden – hier beginnt die Relevanz von Private Equity und damit auch der Bedarf an fundierten, ratingsgestützten Entscheidungen.</p>
<p>Ein Rating beleuchtet nicht nur den Fonds als Vehikel, sondern auch die zugrunde liegende Strategie. Denn Private Equity ist nicht gleich Private Equity. Tavakolian verweist auf die vier typischen Phasen eines Fonds: Kapitalbeschaffung, Investmentperiode, Ausschüttungsphase und Liquidation. Jede Phase birgt andere Risiken – etwa Liquiditätsengpässe in der Anfangsphase oder Bewertungsunsicherheiten in der Investmentperiode. Hier kann ein Rating systematisch Transparenz schaffen: Welche Strategie wird verfolgt? In welchem Unternehmensstadium wird investiert? Sind es Venture-Capital-Investments in Startups ohne getestetes Geschäftsmodell? Oder Buyouts in reife Unternehmen mit stabilem Cashflow? Handelt es sich um Turnaround-Fonds, die mit hohen Risiken, aber auch entsprechendem Renditepotenzial verbunden sind?</p>
<p>Zentral ist dabei laut Tavakolian: „Daher geht es den Unternehmen bei der Entscheidung für Private Equity nicht allein um die Deckung des Kapitalbedarfs, der unter Umständen auch durch Kredite gedeckt werden könnte. Private-Equity-Investitionen bringen neben Geld auch Know-how, ohne dass Zinsen anfallen. Das macht sie nicht nur für die Anleger, sondern auch für die Unternehmen attraktiv.“ Genau hier schließt sich der Kreis zur Rolle des Ratings. Denn je stärker Know-how, Netzwerkqualität, Managementkompetenz und strategische Fokussierung eines Fonds in die Bewertung einfließen, desto besser können Anleger beurteilen, ob das Vehikel zu ihren Zielen und Risikoprofilen passt.</p>
<p>In einer Zeit, in der sich die Grenzen zwischen institutionellem und privatem Kapital auflösen und regulatorische Neuerungen wie die ELTIF-Novelle diesen Prozess beschleunigen, wird die Rolle von Ratingagenturen unverzichtbar. Sie fungieren als Brücke zwischen Transparenzanspruch und Intransparenzrealität, zwischen Anlegerinteresse und Anbieterverantwortung – und letztlich zwischen Hoffnung auf Rendite und Kontrolle des Risikos. Wer die Potenziale privater Märkte nutzen will, sollte daher Ratings nicht als Zusatzinformation betrachten, sondern als Voraussetzung für informierte Entscheidungen.</p>
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		<title>Schroders Capital semi-liquider Private-Equity-ELTIF</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2025 09:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[PE-Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Schroders Capital, die Private-Markets-Sparte des britischen Vermögensverwalters Schroders mit einem verwalteten Vermögen von 99,3 Milliarden US-Dollar, bringt einen neuen European Long-Term Investment Fund (ELTIF) auf den Markt. Der „Schroders Semi-Liquid Global Private Equity ELTIF“ richtet sich explizit auch an Privatanleger und vereint die Expertise institutioneller Investments mit einem flexiblen Fondsdesign, das regelmäßige Einzahlungen sowie vierteljährliche [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Schroders Capital, die Private-Markets-Sparte des britischen Vermögensverwalters Schroders mit einem verwalteten Vermögen von 99,3 Milliarden US-Dollar, bringt einen neuen European Long-Term Investment Fund (ELTIF) auf den Markt. Der „Schroders Semi-Liquid Global Private Equity ELTIF“ richtet sich explizit auch an Privatanleger und vereint die Expertise institutioneller Investments mit einem flexiblen Fondsdesign, das regelmäßige Einzahlungen sowie vierteljährliche Rücknahmen erlaubt. Der Fonds nutzt den neuen ELTIF-2.0-Rahmen, der seit Anfang 2024 gilt und es erlaubt, Private-Markets-Anlagen einer breiteren Anlegerbasis zugänglich zu machen. Georg Wunderlin, CEO von Schroders Capital, unterstreicht diese Entwicklung: „Es gibt ein stark steigendes Interesse an Privatmarkt-Investments bei Privatanlegern in Deutschland, die in der Vergangenheit jedoch keine oder nur sehr begrenzte Anlagemöglichkeiten in diesem Bereich vorfanden. Das ändert sich nun glücklicherweise.“</p>
<p>Der neue Fonds investiert vor allem in Buyouts von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Europa und Nordamerika und wird sich stark auf Co-Investments sowie GP-geführte Sekundärtransaktionen stützen – eine Strategie, die laut Anbieter kosteneffizient und wachstumsorientiert ist. Mit dem Launch des ELTIF knüpft Schroders Capital an den Erfolg seines bestehenden „Schroders Capital Semi-Liquid Global Private Equity Fund“ an, der seit seiner Auflegung im Jahr 2019 eine annualisierte Rendite von 14,3 Prozent erzielt hat und mittlerweile ein Volumen von über 2,4 Milliarden US-Dollar verwaltet. Benjamin Alt, Head of Global Private Equity Portfolios bei Schroders Capital, betont das Potenzial von Private-Equity-Investments gerade im Small- und Mid-Market-Bereich: „Private Equity hat in der Vergangenheit sowohl unter guten als auch herausfordernden Marktbedingungen hohe Renditen erzielt. Unsere Analysen zeigen, dass Private-Equity-Anlagen im Small- und Mid-Market-Segment im Allgemeinen die Aktienmärkte übertroffen haben. Die Outperformance verdoppelte sich sogar in schwachen Börsenphasen.“</p>
<p>Auch Alexander Prawitz, Country Head für Deutschland, Österreich, CEE und Mittelmeerregion bei Schroders, sieht im neuen ELTIF-Fonds einen wichtigen Schritt zur Demokratisierung des Zugangs zu Private Markets: „Mit der flexiblen Struktur unseres neuen ELTIF-Fonds tragen wir zur weiteren Demokratisierung von Private-Markets-Anlagen in Deutschland und Europa bei.“ Besonders hebt er hervor, dass der Fonds direkt in ein bereits bestehendes institutionelles Portfolio investiert: „Ein besonderes Merkmal des Fonds liegt in seiner Struktur: Der ELTIF wird direkt in ein bereits seit drei Jahren bestehendes institutionelles Portfolio investieren. Das Fondsvolumen liegt bereits bei 60 Mio. € und umfasst bereits mehr als zehn Private-Equity-Investitionen. Klarer Vorteil für die Anleger: Eine Aufbauphase („ramp up“) entfällt, wodurch von Tag 1 eine höhere Wertentwicklung erzielt werden kann.“</p>
<p>Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Euro, und der Fonds erfüllt die Kriterien von Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR), womit auch das Thema nachhaltiges Investieren adressiert wird. In Großbritannien hat Schroders Capital bereits eine führende Marktstellung bei semi-liquiden und Evergreen-Strukturen im Private-Markets-Bereich erreicht – eine Erfahrung, die nun auch dem europäischen Privatkundensegment zugutekommen soll.</p>
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		<title>Private Label Fonds – hat das etwas mit ESG zu tun</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 09:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[PE-Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser neues Buch im Verlag Springer Nature: ESG als Treiber von M&#38;A &#8211; Unternehmenskäufe und -zusammenschlüsse erfolgreich managen. Private Label Fonds bieten eine flexible und sichere Anlageform, die sich besonders durch ihre Diversifikationsmöglichkeiten und steuerlichen Vorteile auszeichnet. Conrad von Sydow erklärt in seinem Beitrag &#8222;Private Label Fonds – hat das etwas mit ESG zu tun?&#8220;, dass [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unser neues Buch im Verlag Springer Nature: <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-45406-7">ESG als Treiber von M&amp;A &#8211; Unternehmenskäufe und -zusammenschlüsse erfolgreich managen.</a></p>
<p>Private Label Fonds bieten eine flexible und sichere Anlageform, die sich besonders durch ihre Diversifikationsmöglichkeiten und steuerlichen Vorteile auszeichnet. Conrad von Sydow erklärt in seinem Beitrag &#8222;Private Label Fonds – hat das etwas mit ESG zu tun?&#8220;, dass diese Fonds professionelle und semiprofessionelle Anleger ansprechen, indem sie verschiedene Anlageklassen wie Immobilien, Unternehmensbeteiligungen und Private Equity umfassen. Family Offices spielen dabei eine zentrale Rolle, indem sie bessere Konditionen für Fondsverwaltung und Transaktionen aushandeln. </p>
<p>ESG-Kriterien können in die Fondsstrategie integriert werden, sind jedoch nicht zwingend erforderlich. Die Berücksichtigung von ESG-Risiken erfolgt in der Regel durch die Managementgesellschaft, die nachhaltige Auswirkungen von Investitionsentscheidungen regelmäßig überprüft. In der Praxis bedeutet dies, dass die breiten Diversifikationsstrategien der Fonds oft keine wesentlichen materiellen Einflüsse von Nachhaltigkeitsrisiken auf die Werthaltigkeit erwarten lassen. Eine vertragliche Vereinbarung dieser Kriterien ist daher selten.</p>
<p>Private Label Fonds können als Organismus für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (OGAW/UCITS) oder als Alternative Investment Fonds (AIF) organisiert werden. Der OGAW bietet durch die 5-10-40 Regel eine strenge Risikostreuung und ist daher auch für Privatanleger geeignet. AIFs sind für semiprofessionelle und professionelle Anleger gedacht und ermöglichen die Einbringung verschiedener Assetklassen. Die rechtliche Struktur eines AIF erfordert die Genehmigung durch die BaFin und umfasst umfassende administrative Aufgaben, darunter Risikomanagement und die Durchführung von Jahresabschlüssen.</p>
<p>Ein Vorteil von Private Label Fonds liegt in ihrer steuerlichen Struktur. Innerhalb der Fondsgesellschaft werden Erträge solange nicht besteuert, bis sie ausgeschüttet werden. Dies ermöglicht einen Steuerstundungseffekt, da Kursgewinne und Dividendenzahlungen weiterhin angelegt werden können. Sydow betont, dass eine kapitalanlagengesellschaftliche Struktur zu einem interessanten Steuerstundungseffekt führen kann, wenn Erträge nicht ausgeschüttet, sondern reinvestiert werden.</p>
<p>Family Offices tragen durch ihre Nachfragemacht zur Optimierung der Konditionen für die Erstellung und Verwaltung von Private Label Fonds bei. Sie nutzen ihre Marktkenntnisse, um für die Gründer des Fonds optimale Konditionen zu verhandeln und fungieren oft auch als Vermögensverwalter, sofern sie die entsprechende Zulassung gem. § 32 KWG haben. </p>
<p>Zusammenfassend bieten Private Label Fonds eine Schutzhülle für Vermögen, die durch Unternehmensverkäufe oder andere Liquiditätszuwächse generiert wurden. Diese Fonds unterliegen strengen regulatorischen Auflagen und werden regelmäßig geprüft, wodurch ein höchstmöglicher Schutz gewährleistet wird. „Privat Label Fonds sind zusammenfassend eine Schutzhülle für ein Vermögens z.B. generiert durch einen Unternehmensverkauf. Sie unterliegen der Aufsicht der staatlichen Finanzaufsicht, sie werden jährlich von einer Wirtschaftsprüfergesellschaft geprüft,“ fasst Sydow zusammen.</p>
<p>Dr. Conrad v. Sydow ist Partner bei BREHMER &#038; CIE. GmbH, einer unabhängigen Vermögensverwaltung, die gemäß § 32 KWG (Kreditwesengesetz) lizenziert ist. Mit umfangreicher Expertise in der Finanzindustrie unterstützt Dr. v. Sydow seine Kunden bei der strategischen Vermögensverwaltung und bietet maßgeschneiderte Lösungen für individuelle finanzielle Bedürfnisse. Seine fundierten Kenntnisse in den Bereichen Investmentstrategien und Risikomanagement machen ihn zu einem vertrauenswürdigen Berater für private und institutionelle Anleger. Dr. v. Sydow, Mitglied des Beirates des Instituts für Wirtschaftsberatung Niggemann &#038; Partner GmbH, ist bekannt für seine analytische Herangehensweise und sein Engagement für nachhaltige und verantwortungsvolle Investitionen.</p>
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		<title>Kaufpreissteigerung durch die Erfüllung von ESG-Kriterien</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 09:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser neues Buch im Verlag Springer Nature: ESG als Treiber von M&#38;A &#8211; Unternehmenskäufe und -zusammenschlüsse erfolgreich managen. Die Erfüllung von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) gewinnt im Rahmen von M&#038;A-Transaktionen zunehmend an Bedeutung und kann den Unternehmenswert erheblich steigern. Frank Golland und Lars Gehlhaar zeigen auf, dass &#8222;der höchste Kaufpreis sich in Zukunft nur für ESG-konforme [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unser neues Buch im Verlag Springer Nature: <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-45406-7">ESG als Treiber von M&amp;A &#8211; Unternehmenskäufe und -zusammenschlüsse erfolgreich managen.</a></p>
<p>Die Erfüllung von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) gewinnt im Rahmen von M&#038;A-Transaktionen zunehmend an Bedeutung und kann den Unternehmenswert erheblich steigern. Frank Golland und Lars Gehlhaar zeigen auf, dass &#8222;der höchste Kaufpreis sich in Zukunft nur für ESG-konforme Unternehmen realisieren lassen wird.&#8220; Unternehmen, die auf eine Verbesserung der ESG-Kriterien verzichten, müssen Abschläge beim Kaufpreis akzeptieren. Dieser Beitrag untersucht, wie ESG-Kriterien den M&#038;A-Prozess beeinflussen und wie durch Eigenkapital und Mezzanine-Kapital Finanzierungslösungen gefunden werden können, um kapitalintensive Transformationsmaßnahmen zu unterstützen.</p>
<p>Die Bedeutung von ESG-Kriterien für den Unternehmenswert ist vielfältig. Unternehmen mit einer starken ESG-Performance genießen oft Wettbewerbsvorteile und eine höhere Kundenzufriedenheit, was zu Umsatzwachstum führt. Im Bereich der Beschaffung und Lieferketten wird die Einhaltung von ESG-Kriterien ebenfalls immer wichtiger, um langfristige Geschäftsbeziehungen und ein positives Image zu sichern. Zudem tragen gute Arbeitsbedingungen und ein positives Arbeitgeber-Image dazu bei, talentierte Mitarbeiter anzuziehen und zu binden, was wiederum die Produktivität und langfristige Wertschöpfung steigert. Eine effektive ESG-Strategie signalisiert zudem ein starkes Risikomanagement, das finanzielle Einbußen und Reputationsverluste verhindern kann. Investoren und Kreditgeber legen zunehmend Wert auf die ESG-Performance von Unternehmen, was den Zugang zu Kapital erleichtert und die Finanzierungskosten senken kann. Studien zeigen, dass Unternehmen mit einer starken ESG-Performance tendenziell bessere finanzielle Leistungen und eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktschwankungen aufweisen.</p>
<p>Die Verbesserung der ESG-Kriterien erfordert Investitionen in verschiedene Bereiche. Umweltinvestitionen konzentrieren sich auf die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks durch den Einsatz erneuerbarer Energien und die Optimierung von Produktionsprozessen. Soziale Investitionen umfassen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Förderung sozialer Gerechtigkeit. Governance-Investitionen zielen auf die Einführung transparenter Berichterstattungsverfahren und die Verbesserung der Compliance-Systeme ab. Ein kontinuierliches Monitoring und Reporting der ESG-Leistung ist entscheidend, um den Fortschritt zu messen und die Wirksamkeit der Maßnahmen zu bewerten.</p>
<p>Die Finanzierung dieser Transformationen kann durch Minderheitsbeteiligungen und Mezzanine-Kapital erfolgen. Eine Minderheitsbeteiligung stärkt das Eigenkapital und verbessert die Bonität des Unternehmens, ohne zu einer weiteren Verschuldung zu führen. Die Unternehmensbewertung, Mitspracherechte und Ausstiegsregelungen sind dabei zentrale Aspekte, die sorgfältig ausgehandelt werden müssen. Mezzanine-Kapital ist eine hybride Finanzierungsform, die sowohl Eigen- als auch Fremdkapitalmerkmale aufweist. Es bietet Stabilität und Langfristigkeit in der Kapitalstruktur und ermöglicht eine flexible Ausgestaltung der Finanzierungslösung. Die Vergütung des Mezzanine-Kapitals umfasst eine laufende Verzinsung, eine auflaufende endfällige Verzinsung und einen Kicker am Laufzeitende, der den Investor am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beteiligt.</p>
<p>Nach der erfolgreichen ESG-Transformation ist der gemeinsame Exit zu einem gesteigerten Kaufpreis das Ziel der M&#038;A-Transaktion. Unternehmen sollten eine umfassende Dokumentation und Analyse ihrer ESG-Aktivitäten und deren Auswirkungen auf die finanzielle Leistung vorbereiten. Die Kommunikation der ESG-Erfolge an potenzielle Käufer ist entscheidend, um den Wert der ESG-Strategie hervorzuheben. Die Auswahl geeigneter Kaufinteressenten, die den Wert von ESG-Initiativen erkennen, kann zu besseren Übernahmebedingungen führen.</p>
<p>Zusammenfassend zeigen Golland und Gehlhaar, dass die Erfüllung von ESG-Kriterien im Vorfeld von M&#038;A-Transaktionen den Unternehmenswert steigert und den Transaktionsprozess positiv beeinflusst. „Die notwendige Finanzierung der entsprechenden Investitionen kann durch die Aufnahme eines Minderheitsgesellschafters oder das Engagement eines Mezzanine Investors erfolgen,“ erklären die Autoren. Eine sorgfältige Definition der Maßnahmen und die Auswahl des geeigneten Finanzierungspartners sind entscheidende Parameter, um die geplante Wertsteigerung des Unternehmens zu erreichen. Die Verbindung von ESG-Performance und finanziellem Erfolg stärkt die Argumentation, dass langfristige Nachhaltigkeit und Profitabilität Hand in Hand gehen.</p>
<p>Dr. Frank Golland ist Mitbegründer von M Cap Finance. Zuvor war er Partner bei der KPMG im Corporate Finance und Head of Private Equity. Bei der WestLB im Geschäftsbereich Equity Investments leitete er als Direktor zahlreiche Beteiligungs- und Mezzanine-Projekte. Zudem war er Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft der WestLB, Equity &#038; Mezzanine Solutions. Er ist Bankkaufmann und hat Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Köln, Los Angeles und Wien (Diplom-Kaufmann) studiert und promoviert. Darüber hinaus hat Herr Dr. Golland einen International Master of Science an der Rotterdam School of Management und ein MBA in International Management Consulting an der University Lincolnshire &#038; Humberside erworben.</p>
<p>Lars Gehlhaar ist Geschäftsführer von M Cap Finance. Zuvor war er bei der KPMG über mehrere Jahre Team Leader im Bereich Private Equity in Frankfurt und begleitete dort als verantwortlicher Prokurist Management Buy-outs, Wachstumsfinanzierungen sowie Mezzanine- und Fremdkapitalstrukturierungen. Davor hat Herr Gehlhaar unterschiedliche Positionen im Mannesmann-Konzern im In- und Ausland besetzt. Hier war er zuletzt im Bereich Konzernentwicklung/M&#038;A der assoziierten Vallourec-Gruppe in Paris tätig. Herr Gehlhaar hat Wirtschaftswissenschaften an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg (Diplom-Kaufmann) studiert und ist Industriekaufmann.</p>
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		<title>Aus einem Guss &#8211; Wie sich ESG Due Diligence und ESG Value Creation miteinander verknüpfen lassen</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jan 2025 09:32:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser neues Buch im Verlag Springer Nature: ESG als Treiber von M&#38;A &#8211; Unternehmenskäufe und -zusammenschlüsse erfolgreich managen. Die Integration von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in den Due-Diligence-Prozess und die darauf aufbauende ESG Value Creation sind entscheidende Faktoren für den Erfolg moderner M&#038;A-Transaktionen. Olivier Weddrien, Thomas Fotteler und Matthias Bönning zeigen in ihrem Beitrag auf, wie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unser neues Buch im Verlag Springer Nature: <a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-45406-7">ESG als Treiber von M&amp;A &#8211; Unternehmenskäufe und -zusammenschlüsse erfolgreich managen.</a></p>
<p>Die Integration von ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in den Due-Diligence-Prozess und die darauf aufbauende ESG Value Creation sind entscheidende Faktoren für den Erfolg moderner M&#038;A-Transaktionen. Olivier Weddrien, Thomas Fotteler und Matthias Bönning zeigen in ihrem Beitrag auf, wie sich ESG Due Diligence und ESG Value Creation systematisch verknüpfen lassen, um sowohl Risiken zu minimieren als auch Wertsteigerungspotenziale zu maximieren.</p>
<p>Die Dekarbonisierung der Wirtschaft ist ein zentraler Treiber für Veränderungen im Unternehmenssektor. Unternehmen, die bereits weit in ihrer nachhaltigen Transformation fortgeschritten sind, können Bewertungsprämien erzielen. ESG-bezogene Treiber wie Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Ressourceneffizienz und die Kreislaufwirtschaft werden immer wichtiger für den langfristigen Erfolg. Die EU-Taxonomie und der European Green Deal setzen ambitionierte Ziele für die Reduktion der Treibhausgasemissionen und die Förderung eines klimaneutralen Kontinents bis 2050. Diese politischen und regulatorischen Vorgaben haben direkte Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung und die Kreditvergabekriterien von Finanzinstituten.</p>
<p>Neben den regulatorischen Anforderungen treiben auch Stakeholder wie Kunden, Mitarbeiter und Kapitalgeber die Auseinandersetzung mit ESG-Themen voran. Kunden fordern nachhaltige Produkte und Dienstleistungen, Mitarbeiter bevorzugen Unternehmen mit hohen Nachhaltigkeitsstandards und Investoren lenken ihre Kapitalströme in nachhaltige Unternehmen. Die zunehmende Zahl klimaschutzbezogener Klagen gegen Unternehmen und das Risiko von „stranded assets“ verdeutlichen die Notwendigkeit, ESG-Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu managen.</p>
<p>Die ESG Due Diligence hat sich von einem rein risikoorientierten Ansatz zu einem strategischen Instrument entwickelt, das wertsteigernde Maßnahmen nach der Übernahme eines M&#038;A-Targets identifiziert. Weddrien, Fotteler und Bönning betonen, dass eine systematische ESG Due Diligence die Grundlage für eine erfolgreiche ESG Value Creation bildet. Eine nachhaltige Investitionsstrategie und überdurchschnittliche ESG-Leistungen stärken die Reputation und senken Risiken, was zu einem besseren Zugang zu institutionellem Kapital führt.</p>
<p>Ein strukturiertes Vorgehen bei der ESG Due Diligence umfasst die Überprüfung des CO2-Fußabdrucks, der Dekarbonisierungspläne und der Klimawandelrisiken des Zielunternehmens. Dabei ist es wichtig, ein Kern-Set an Due-Diligence-Faktoren zu definieren, die auf das Geschäftsmodell des Zielunternehmens ausgerichtet sind. Dies ermöglicht eine fokussierte und effektive Prüfung, die sowohl Risiken aufdeckt als auch Wertsteigerungspotenziale identifiziert.</p>
<p>Die E3 Holding, als Transformationsinvestor, setzt auf eine ESG-orientierte Investitionsstrategie, die Unternehmen nachhaltiger und resilienter machen soll. „Unsere ESG Due Diligence fokussieren wir auf themenspezifische Wirkungsschwerpunkte, die sich an den Sustainable Development Goals orientieren,“ so die Autoren. Dabei werden sowohl potenzielle Verstöße gegen Ausschlusskriterien als auch Red-Flag-Sachverhalte und bestehende Nachhaltigkeitsaktivitäten geprüft. Durch die Ableitung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung der ESG-Performance kann die E3 Holding nach der Übernahme sofort mit der ESG Value Creation beginnen.</p>
<p>Die systematische Erhebung von über 40 Kennzahlen und Indikatoren ermöglicht es der E3 Holding, Fortschritte und Zielerreichungen zu messen. Diese KPIs sind ein elementarer Bestandteil der Business Reviews und unterstützen die langfristige Reduktion der Treibhausgasemissionen. Das Operating Framework der E3 Holding integriert Value Added-Management, digitale Transformation und ESG als gleichberechtigte Werttreiber, die von spezialisierten Partnern unterstützt werden.</p>
<p>Ein effektives ESG Reporting und Monitoring ist entscheidend für die Erfolgskontrolle der eingeleiteten Maßnahmen. E3 legt großen Wert auf die Einhaltung guter Unternehmensführungspraktiken und überprüft regelmäßig die Einhaltung eines Supplier Code of Conduct. Durch die systematische Begleitung der Gruppenunternehmen nach der Übernahme stellt die E3 Holding sicher, dass die ESG-Initiativen erfolgreich umgesetzt werden.</p>
<p>Weddrien, Fotteler und Bönning schließen mit der Feststellung, dass eine erfolgreiche Integration von ESG Due Diligence und ESG Value Creation nicht nur Risiken minimiert, sondern auch erhebliche Wertsteigerungspotenziale eröffnet. „Unserer Erwartung nach wird es nicht mehr lange dauern, bis die heutigen Best-Practice-Ansätze bei ESG Due Diligence und ESG Value Creation zum Marktstandard werden,“ so die Autoren. Damit wird die nachhaltige Transformation der Wirtschaft entscheidend vorangetrieben und Unternehmen können langfristig erfolgreich und wettbewerbsfähig bleiben.</p>
<p>Olivier Weddrien ist Gründer und Geschäftsführer der Industrieholding E3. Vorherige Tätigkeiten hatte er unter anderem bei The Cranemere Group Limited und DZ Equity Partner. Die E3 Holding wurde 2021 von den Industrie- und Private Equity-Managern Olivier Weddrien, Wolfgang Kuhn, Jürgen Geißinger und Klaus-Joachim Krauth gemeinsam mit der Kreissparkasse Biberach gegründet. Die E3 Gruppe beschäftigt mehrere Hundert Mitarbeitende an verschiedenen Standorten in Deutschland und Schweden und investiert in die Bereiche Cyber Security Services/Digitalisierung, Präzisionsproduktionstechnik, Reinraumtechnik und Lebensmittel.</p>
<p>Thomas Fotteler verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung im Finanzbereich. Er war unter anderem Partner und Geschäftsführer der Halder Beteiligungsberatung GmbH und Head of Leveraged Finance der Investkreditbank in Deutschland. Davor arbeitete er im Leveraged-Finance-Bereich der BNP Paribas in Deutschland und Frankreich. Gegenwärtig ist er Head of Investment bei E3 sowie Geschäftsführender Gesellschafter der NOWASTE GmbH, einem Hersteller nachhaltiger Mehrwegbecher.</p>
<p>Matthias Bönning ist seit 2021 Geschäftsführer der fors.earth capital GmbH. Dort begleitet er vorwiegend Finanzdienstleister und Beteiligungsunternehmen bei ihrer strategischen ESG-Positionierung und deren Implementierung im Investmentprozess. Als Head of Research und Vorstandsmitglied der oekom research AG sowie als Managing Director in der Funktion als Global Head of ESG Ratings bei Institutional Shareholder Services Inc. (ISS) hat er langjährige Erfahrung im Bereich Sustainable Finance und in der Nachhaltigkeitsbewertung von Unternehmen gesammelt.</p>
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		<title>Chancen durch LBO und MBO</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 09:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leveraged Buyouts (LBO) und Management Buyouts (MBO) sind zentrale Begriffe in der Welt der Private Equity (PE). Ein LBO beschreibt den Kauf eines Unternehmens mit Hilfe von Fremdkapital, während ein MBO die Beteiligung des Managements am Kaufprozess mit eigenem Kapital beinhaltet. Anthony Bunker bietet in seinem Beitrag Einblicke in die Chancen und Risiken dieser Transaktionsformen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Leveraged Buyouts (LBO) und Management Buyouts (MBO) sind zentrale Begriffe in der Welt der Private Equity (PE). Ein LBO beschreibt den Kauf eines Unternehmens mit Hilfe von Fremdkapital, während ein MBO die Beteiligung des Managements am Kaufprozess mit eigenem Kapital beinhaltet. Anthony Bunker bietet in seinem Beitrag Einblicke in die Chancen und Risiken dieser Transaktionsformen, basierend auf praktischen Erfahrungen und Beobachtungen. Die PE-Branche nutzt eine Vielzahl von Techniken und Werkzeugen, um den Wert von Unternehmen zu steigern, wobei das Leverage ein wesentlicher Faktor ist. Dies bedeutet, dass ein erheblicher Teil der Erträge durch die Nutzung von Fremdkapital zur Finanzierung der Übernahme erzielt wird. </p>
<p>Bunker erklärt, dass der eigentliche Mehrwert einer PE-Transaktion durch operative Verbesserungen, Portfolio-Optimierung und Markttrends entsteht. Besonders wichtig ist die Rolle der Exit-Strategie, bei der der höhere Ertragsmultiplikator beim Verkauf entscheidend ist. Die Entwicklung der Märkte spielt dabei eine große Rolle. „Der eigentliche Mehrwert einer PE-Transaktion und die attraktiven Erträge werden im Wesentlichen (mehr als 33%) durch das Leverage, welches die Investoren beeinflussen können, generiert,“ so Bunker.</p>
<p>Die Private Equity Industrie hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und Methoden aus der „Toolbox“ der PE-Industrie sind salonfähig geworden. Hierbei muss man jedoch zwischen Transaktionen mit unterschiedlichen Kaufpreisen unterscheiden. Bei Transaktionen unter 20 Millionen Euro gelten andere Spielregeln als bei Transaktionen über 400 Millionen Euro, bei denen ESG-Kriterien zunehmend wichtiger werden.</p>
<p>Für kleine Transaktionen unter 20 Millionen Euro sind die Chancen, einen hohen Ertrag zu erzielen, aufgrund des höheren Leverage größer. Allerdings sind auch die Risiken höher und müssen sorgfältig abgewogen werden. Ein Beispiel, das Bunker anführt, ist ein LBO, das ursprünglich als OBO (Owner Buy Out) strukturiert und später zu einem MBI (Management Buy In) wurde. Dabei handelte es sich um ein Unternehmen aus der Glasfaser- und Telefonkabelservice-Industrie, das erfolgreich verkauft wurde.</p>
<p>Ein zentrales Element jeder Unternehmenstransaktion ist der konsolidierte Business Plan, der jedoch häufig fehlerhaft oder unbrauchbar ist. „Das A und O einer jeden Unternehmenstransaktion ist der konsolidierte Business Plan,“ betont Bunker. Ohne einen soliden Business Plan ist ein Unternehmen in vielen Fällen unverkäuflich. Für kleinere Transaktionen ist die Cashflow- und Liquiditätsplanung besonders wichtig. Auch die schriftlich formulierten Annahmen im Business Plan müssen detailliert und nachvollziehbar sein.</p>
<p>Verkäuferdarlehen spielen bei kleineren Transaktionen eine wichtige Rolle, da sie Vertrauen in die geplante Transaktion signalisieren und die Eigenkapitalquote der Käufergesellschaft erhöhen. Eine Earn-Out-Vereinbarung kann ebenfalls Teil des Kaufvertrags sein, wobei ein Teil des Kaufpreises erfolgsabhängig später bezahlt wird. „Eine Earn-Out Vereinbarung beschreibt in einem Kaufvertrag einen Anteil des Kaufpreises, der zu einem späteren Zeitpunkt erfolgsabhängig bezahlt wird,“ erläutert Bunker. Solche Vereinbarungen sind oft kompliziert und können zu Missstimmung führen.</p>
<p>Virtuelle Datenräume (VDRs) haben traditionelle Aktenordner ersetzt und bieten höhere Datensicherheit und Kontrolle. Sie unterstützen den effizienten und sicheren Datenaustausch und sind insbesondere bei der Due Diligence von Bedeutung. Eine ordentliche Kategorisierung der Daten ist dabei entscheidend, um Streitigkeiten und hohe Kosten zu vermeiden.</p>
<p>Die psychologischen Kenntnisse sind bei einem LBO mindestens genauso wichtig wie die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse. „Insbesondere bei einem LBO wird nicht nur ein guter Geschäftsführer oder eine gute Geschäftsführerin gesucht, sondern auch ein/e Unternehmer:in, die mit eigenem Geld ins Risiko geht,“ so Bunker. Die Bedeutung des Managements und der handelnden Personen in kleinen Unternehmen kann nicht genug betont werden.</p>
<p>Ein weiteres wichtiges Thema ist die Nachfolgeplanung, bei der ein OBO eine mögliche Strukturierung darstellt. Dabei verkauft der Inhaber sämtliche Geschäftsanteile an eine Käufergesellschaft und beteiligt sich zu gleichen Konditionen wie die Finanzinvestoren an dieser Gesellschaft.</p>
<p>Abschließend betont Bunker die Bedeutung der richtigen Exit-Strategie. Der Verkauf eines Unternehmens ist entscheidend, um den Erfolg einer PE-Transaktion zu bewerten. Private Equity Fonds haben oft einen festen Zyklus von zehn Jahren, innerhalb dessen die Unternehmen verkauft werden müssen. Bei kleineren Unternehmen, die von Family Offices oder privaten Finanzinvestoren gehalten werden, besteht dieser Druck nicht und sie können längerfristig als Dividendentitel gehalten werden.</p>
<p>Die Risiken eines LBOs sollten nicht unterschätzt werden. Für Manager:innen besteht das geringste wirtschaftliche Risiko, da sie im schlimmsten Fall das eingezahlte Kapital verlieren. Investoren hingegen tragen ein höheres Risiko, insbesondere bei Deal-by-Deal Transaktionen, die nicht von Fonds oder Family Offices unterstützt werden.</p>
<p>Bunkers Beitrag bietet wertvolle Einblicke und praktische Beispiele, wie LBOs und MBOs erfolgreich durchgeführt werden können. Sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung in der Private Equity Branche machen diesen Artikel zu einer wertvollen Ressource für Unternehmer:innen und Investoren.</p>
<p>Dr. Anthony Bunker verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung im Beteiligungsgeschäft. Er war für ABN Amro Private Equity, Alpinvest, NatWest Private Equity und später bei Bridgepoint als Geschäftsführer in Deutschland tätig.  Seit 2007 ist er Partner von Triginta Capital und beteiligt sich an mittelständischen Unternehmen. Dr. Bunker hat an der Universität Kent und Cambridge studiert und ist Mitglied der Beiräte von Sterling Strategic Value Fund, dem Institut für Wirtschaftsberatung Niggemann und diverser mittelständischer Unternehmen.</p>
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		<title>Next Level OLB: Transformation zu einem nationalen Player</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 13:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Oldenburgische Landesbank (OLB) hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und strebt nun die Transformation zu einem nationalen Player an. Im Interview beim Handelsblatt Banken-Gipfel 2024 sprach CEO Stefan Barth über die beeindruckende Entwicklung der Bank, die Herausforderungen in einem volatilen Marktumfeld und die ehrgeizigen Pläne für die Zukunft, einschließlich eines möglichen Börsengangs. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Oldenburgische Landesbank (OLB) hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und strebt nun die Transformation zu einem nationalen Player an. Im Interview beim Handelsblatt Banken-Gipfel 2024 sprach CEO Stefan Barth über die beeindruckende Entwicklung der Bank, die Herausforderungen in einem volatilen Marktumfeld und die ehrgeizigen Pläne für die Zukunft, einschließlich eines möglichen Börsengangs.</p>
<p>Mit Stolz blickt Stefan Barth auf die Geschichte der OLB zurück, die seit über 150 Jahren durchweg schwarze Zahlen schreibt. Ein besonderes Highlight für Barth ist die Position der OLB als größter Fußballfinanzierer in Deutschland. „Wir sind inzwischen der größte Fußballfinanzierer“, so Barth, und sieht darin ein Beispiel für die Fähigkeit der Bank, sich stets an neue Marktanforderungen anzupassen und innovative Nischen zu erschließen. Diese Flexibilität und Spezialisierung sind zentrale Faktoren, die den Erfolg der OLB ausmachen.</p>
<p>Die OLB hat es in den letzten Jahren geschafft, ihre Kundenbasis auf über eine Million Kunden auszubauen, auch wenn dafür zahlreiche Filialen geschlossen werden mussten. Barth lobt die Unterstützung der Private Equity Investoren, die den Transformationsprozess der OLB begleitet haben. Diese Investoren hätten der Bank nicht nur Kapital, sondern auch wertvolles strategisches Know-how zur Verfügung gestellt. „Mein Ziel ist ganz klar der Börsengang“, verkündet Barth, und betont, dass die OLB bereits börsenfertig sei. Dennoch sei ein IPO nicht zwingend notwendig für das weitere Wachstum der Bank. Die multiplen Krisen der letzten Jahre, darunter die COVID-19-Pandemie und wirtschaftliche Unsicherheiten, hätten die Planungen für den Börsengang jedoch verzögert.</p>
<p>Ein weiterer Meilenstein in der jüngsten Geschichte der OLB ist die vollständige Integration der Degussa-Bank, die laut Barth fast abgeschlossen ist. „Es dauert noch ein paar Wochen im Detail, aber die Degussa-Bank ist voll integriert“, berichtet Barth. Rückblickend hätte er sich den Zinsanstieg, der die Bankenlandschaft massiv beeinflusst hat, ein Jahr später gewünscht. Die OLB sei auch vor dem Zinsanstieg bereits profitabel gewesen, sodass dieser nur einen zusätzlichen, wenn auch unvorhergesehenen, Gewinnschub gebracht habe. Gleichzeitig habe der Zinsanstieg den Kunden der Bank Vorteile gebracht, was Barth als positiven Aspekt hervorhebt.</p>
<p>Die OLB plant zudem einen Marken-Relaunch, der die moderne Ausrichtung der Bank widerspiegeln soll. Barth betont, dass die OLB mehr als nur eine traditionelle Regionalbank sei und nun bereit ist, sich als nationaler Player zu positionieren. „Wir wollen zeigen, dass die OLB eine moderne, zukunftsorientierte Bank ist“, so Barth.</p>
<p>Trotz aller positiven Entwicklungen sieht Barth auch die Herausforderungen, die auf die OLB und die deutsche Wirtschaft zukommen. Überbordende Bürokratie und die notwendige Transformation zur Nachhaltigkeit sind dabei zwei große Themen, die Unternehmen beschäftigen. Barth relativiert jedoch die Kritik an der deutschen Infrastruktur und betont die Innovationskraft des Landes. „Wir sollten uns nicht nur auf die negativen Seiten fokussieren. In Deutschland gibt es viel Innovationskraft und Potenzial,“ erklärt er.</p>
<p>Ein besonders drängendes Problem sei jedoch der Fachkräftemangel, der inzwischen so gravierend sei, dass Produktionsstraßen still stünden, weil einfach die Mitarbeiter fehlen. Dieser Mangel an qualifiziertem Personal könnte langfristig auch die Wachstumspläne der OLB beeinträchtigen.</p>
<p>Die OLB hat in den letzten Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht und steht nun vor dem nächsten großen Schritt in ihrer langen Geschichte: der Transformation zu einem nationalen Player. Mit einem soliden Kundenstamm, der erfolgreichen Integration der Degussa-Bank und einem klaren Ziel vor Augen, bleibt die OLB auch in einem schwierigen Umfeld auf Wachstumskurs. Der geplante Börsengang könnte dabei ein wichtiger Meilenstein sein, auch wenn er für das Wachstum nicht zwingend erforderlich ist. Stefan Barth zeigt sich optimistisch, dass die OLB ihre Ziele trotz der aktuellen Herausforderungen erreichen wird und eine bedeutende Rolle im deutschen Bankensektor spielen kann.</p>
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