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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Pfandbriefrating</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Immobilienpreise und ihre Bedeutung für Credit Ratings</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2026 08:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Immobilienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditrating]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die jüngsten Daten des vdp-Immobilienpreisindex senden aus Sicht der Kreditrisikoanalyse ein differenziertes, insgesamt aber leicht positives Signal. Der bestätigte Aufwärtstrend der Immobilienpreise in Deutschland im Jahr 2025 hat mehrere Implikationen für Credit Ratings von Banken, Immobilienunternehmen, Pfandbriefemittenten und immobiliennahen Projektentwicklern. Zunächst wirkt der breit abgestützte Preisanstieg stabilisierend auf die Qualität der Besicherungen in den Bankbilanzen. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngsten Daten des vdp-Immobilienpreisindex senden aus Sicht der Kreditrisikoanalyse ein differenziertes, insgesamt aber leicht positives Signal. Der bestätigte Aufwärtstrend der Immobilienpreise in Deutschland im Jahr 2025 hat mehrere Implikationen für Credit Ratings von Banken, Immobilienunternehmen, Pfandbriefemittenten und immobiliennahen Projektentwicklern.</p>
<p>Zunächst wirkt der breit abgestützte Preisanstieg stabilisierend auf die Qualität der Besicherungen in den Bankbilanzen. Steigende Immobilienwerte verbessern rechnerisch die Loan-to-Value-Quoten bestehender Finanzierungen. Für Ratingagenturen ist dies ein relevanter Faktor, da niedrigere Beleihungsausläufe das Verlustpotenzial im Ausfallfall reduzieren. Dass der vdp-Index auf realen Transaktionsdaten aus mehr als 700 Kreditinstituten basiert, erhöht dabei die Aussagekraft für die Einschätzung systemischer Risiken im Immobilienkreditportfolio.</p>
<p>Besonders positiv für das Kreditprofil vieler Institute ist die stärkere Dynamik bei Wohnimmobilien. Wohnfinanzierungen weisen historisch sehr niedrige Ausfallraten auf, was auch in der Pressemitteilung ausdrücklich betont wird. Der Anstieg der Preise um 4,2 Prozent, getragen vor allem von Mehrfamilienhäusern mit plus 5,3 Prozent, stützt die Cashflow-Stabilität vieler Investoren und reduziert den Druck auf Covenants in bestehenden Finanzierungen. Für Banken mit einem hohen Anteil an Wohnimmobilienkrediten kann dies zu einer Stabilisierung oder leichten Verbesserung der Asset-Quality-Indikatoren führen, was sich mittelbar positiv auf Ratings auswirken kann.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt der Rückgang der Renditen, gemessen an den Liegenschaftszinsen, eine Kehrseite der Entwicklung. Wenn Kaufpreise schneller steigen als Mieten, sinken die laufenden Erträge. Für Ratingagenturen erhöht dies die Aufmerksamkeit auf die Tragfähigkeit von Geschäftsmodellen, insbesondere bei hoch fremdfinanzierten Investoren in Mehrfamilienhäusern. Zwar bleiben die Risiken kurzfristig überschaubar, doch mittelfristig kann eine anhaltende Renditekompression die Schuldendienstfähigkeit schwächen, vor allem wenn Refinanzierungen zu höheren Zinsen erfolgen müssen.</p>
<p>Im Gewerbeimmobiliensegment fällt die Bewertung aus Ratingsicht vorsichtiger aus. Die Preiszuwächse von 3,5 Prozent im Jahresvergleich signalisieren zwar eine gewisse Stabilisierung nach der Zinswende, doch bleiben Büro- und Einzelhandelsimmobilien stärker konjunktur- und strukturabhängig. Die höheren Wachstumsraten bei Büroimmobilien können Ratingagenturen dazu veranlassen, das Segment differenzierter zu betrachten, etwa nach Lagequalität, Vermietungsstand und Mieterbonität. Die weiterhin moderaten Mietsteigerungen im Einzelhandel unterstreichen hingegen, dass dieses Teilsegment aus Risikosicht anfälliger bleibt.</p>
<p>Für Pfandbriefemittenten ist die Entwicklung grundsätzlich unterstützend. Steigende Immobilienpreise erhöhen die Deckungswerte im Deckungsstock und können die Überdeckung verbessern. In Kombination mit den traditionell konservativen Beleihungsansätzen im Pfandbriefsystem wirkt der Preisanstieg daher eher ratingstabilisierend als -treibend, da Pfandbriefe ohnehin auf sehr hohen Bonitätsniveaus angesiedelt sind.</p>
<p>Von besonderem Interesse für zukünftige Ratingeinschätzungen ist der politische Ausblick, den der vdp skizziert. Staatliche Bürgschaften für den Wohnungsneubau könnten, sofern umgesetzt, das Risikoprofil neuer Finanzierungen deutlich verändern. Für Ratingagenturen wäre dies ein kreditpositiver Faktor, da staatliche Garantien das Ausfallrisiko für Banken reduzieren und gleichzeitig den Neubau stimulieren könnten. Allerdings würde eine stärkere staatliche Rolle auch eine genaue Analyse der konkreten Ausgestaltung erfordern, um mögliche Fehlanreize oder langfristige fiskalische Risiken zu bewerten.</p>
<p>Insgesamt deutet die Pressemitteilung auf ein Umfeld hin, das kurzfristig eher stabilisierend für Credit Ratings wirkt, insbesondere im Wohnimmobiliensektor. Gleichzeitig mahnen die sinkenden Renditen, die Unsicherheiten bei Gewerbeimmobilien und die Abhängigkeit von wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen zu einer weiterhin selektiven und differenzierten Ratingbetrachtung. Für Ratingagenturen bleibt der deutsche Immobilienmarkt damit kein homogener Risikoanker, sondern ein Markt mit klaren Gewinnern, aber auch Segmenten, die weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit erfordern.</p>
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		<title>vdp-Studie zeigt: Wohneigentum in Deutschland wird wieder erschwinglicher</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Nov 2025 08:53:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Immobilienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hat mit seiner neuen Studie „vdp-Spotlight: Strukturen der Wohneigentumsfinanzierung 2025“ aktuelle Entwicklungen am Markt für Wohnimmobilienfinanzierungen analysiert. Das zentrale Ergebnis lautet: Der Erwerb von Wohneigentum ist wieder spürbar erschwinglicher als unmittelbar nach Beginn der Zinswende im Jahr 2022. Maßgeblich für diese Entwicklung sind die positive Einkommensentwicklung und stabile Finanzierungsbedingungen. Wie [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hat mit seiner neuen Studie „vdp-Spotlight: Strukturen der Wohneigentumsfinanzierung 2025“ aktuelle Entwicklungen am Markt für Wohnimmobilienfinanzierungen analysiert. Das zentrale Ergebnis lautet: Der Erwerb von Wohneigentum ist wieder spürbar erschwinglicher als unmittelbar nach Beginn der Zinswende im Jahr 2022. Maßgeblich für diese Entwicklung sind die positive Einkommensentwicklung und stabile Finanzierungsbedingungen. Wie der vdp feststellt, zeigen sich die Strukturen der Wohneigentumsfinanzierung in Deutschland weiterhin solide, auch wenn sich Marktbedingungen und Käuferprofile seit der Zinswende deutlich verändert haben.</p>
<p>vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt erklärte, dass sich der Wohnimmobilienmarkt „weiterhin von der abrupten Zinswende im Jahr 2022 erholt“. Seit Mitte 2024 sei „bei Preisen und Finanzierungsvolumina wieder ein Aufwärtstrend zu beobachten – in kleinen Schritten, aber fortwährend“. Gleichzeitig hätten steigende Realeinkommen und das Ende der Zinserhöhungsphase dazu beigetragen, dass „der Erwerb von Wohneigentum heute leistbarer ist als vor zwei bis drei Jahren“. Da die Neuvertragsmieten aufgrund der angespannten Lage am Wohnungsmarkt weiter steigen, werde der Erwerb von Wohneigentum für viele Haushalte erneut attraktiver.</p>
<p>Laut der Studie sank der durchschnittliche Zinssatz für Wohnimmobilienfinanzierungen zwischen 2023 und 2025 von 3,96 auf 3,50 Prozent. Die Kreditbelastungsquote blieb mit rund 26 Prozent nahezu konstant, während sich die durchschnittliche Laufzeit der Darlehen leicht von 26,6 auf 28,1 Jahre verlängerte. Auch bei den Zinsbindungen zeigt sich eine langfristige Orientierung: Im Durchschnitt liegt die Zinsbindungsfrist bei zwölf Jahren. Die Studie belegt, dass nach der Zinswende viele potenzielle Käufer zunächst aus dem Markt gedrängt wurden, weil steigende Zinsen und hohe Inflation die Finanzierungskosten in die Höhe trieben. Nun aber kehren zunehmend jene Einkommensgruppen zurück, die sich zuvor zurückgezogen hatten – begünstigt durch stabile Zinsen, geringere Inflation und gestiegene Einkommen.</p>
<p>Eine entscheidende Rolle spielen laut vdp auch die hohen Transaktionskosten, insbesondere die Grunderwerbsteuer. Diese mindere die Eigenmittelquote der Haushalte und erhöhe damit den Fremdmittelbedarf. Thomas Hofer, Bereichsleiter Immobilienmarkt und Immobilienfinanzierung Inland beim vdp und Autor der Studie, betonte: „Eine geringere Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer würde insbesondere jungen Familien den Zugang zu Wohneigentum erleichtern.“ Er hob hervor, dass Banken trotz gestiegener Nachfrage weiterhin großen Wert auf einen angemessenen Eigenkapitaleinsatz und eine tragfähige Haushaltsfinanzierung legten. Die Prüfung der Kreditwürdigkeit erfolge strikt nach den Vorgaben der Wohnimmobilienkreditrichtlinie.</p>
<p>Tolckmitt lobte in diesem Zusammenhang die Stabilität der Kreditvergabestandards. „Das Bank Lending Survey der Bundesbank zeigt, dass die Banken ihre Kreditvergabestandards nicht aufweichen. Die Kreditbelastungsquote präsentiert sich dementsprechend stabil.“ Auch der Anstieg der Darlehenslaufzeiten und Fremdmittelquoten sei kein Zeichen erhöhter Risikobereitschaft, sondern Ausdruck einer Marktöffnung für breitere Einkommensschichten. „Darlehensgeber und -nehmer agieren nach wie vor sicherheitsorientiert“, betonte Tolckmitt. Insgesamt kommt die vdp-Studie zu dem Schluss, dass der Markt für Wohneigentumsfinanzierungen in Deutschland strukturell gesund bleibt und die Bedingungen für Selbstnutzer sich gegenüber den Jahren 2022 und 2023 deutlich verbessert haben.</p>
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		<title>Kein Verlass auf Scope Ratings</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2020 07:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Covered Bond Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum erstritt Anfang Juni 2020 eine geschädigte Anlegerin vor dem Landgericht Berlin Schadensersatz für ein fehlerhaftes Unternehmensrating der Berliner Ratingagentur Scope, muss die Agentur nun auch auf europäischer Ebene büßen &#8211; denn die in Paris ansässige, Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA verhängt Bußgelder in Höhe von 640.000 € für Fehler bei Ratings für gedeckte Schuldverschreibungen. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Kaum erstritt Anfang Juni 2020 eine geschädigte Anlegerin vor dem <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/anleihen/anlegerschutz-landgericht-berlin-verurteilt-ratingagentur-scope-zu-schadensersatz/25882500.html?ticket=ST-2000858-HCbLlBjhpAp9s1urE1kE-ap3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Landgericht Berlin Schadensersatz für ein fehlerhaftes Unternehmensrating der Berliner Ratingagentur Scope</a>, muss die Agentur nun auch auf europäischer Ebene büßen &#8211; denn die in Paris ansässige, <a href="https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/esma71-99-1338_scope_ratings_enforcement_action.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA verhängt Bußgelder in Höhe von 640.000 € für Fehler bei Ratings für gedeckte Schuldverschreibungen</a>. Nach Zählung der Behörde wurden allein für diesen Bereich 559 von insgesamt 622 Ratings ohne Analyse gemäß der öffentlich bekannt gegebenen Methode abgegeben. Fast 90 % der Ratings folgten bei Scope somit nicht der hierzu angegebenen strengen Methodik.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Konkret hat die Behörde gegen die <a href="http://www.scoperatings.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scope Ratings GmbH</a> (Scope) eine Geldbuße in Höhe von 640.000 € verhängt und eine öffentliche Bekanntmachung wegen Verstößen gegen die Verordnung über Ratingagenturen (CRAR) im Zusammenhang mit der systematischen Anwendung der von Scope vorgeblich verwendeten 2015 Covered Bonds Methodology (CBM) und ihrer Überarbeitung veröffentlicht.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>In beiden Fällen hat Scope die Verstöße nach Feststellung der Behörde fahrlässig begangen und die von einer Ratingagentur (CRA) als professionelles Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor erwartete besondere Sorgfalt nicht eingehalten. Es handelt sich um Verstöße von Scope gegen die Credit Rating Agencies Regulation (CRAR). Eines der Ziele der Regulierung war es, nach der Finanzkrise 2008 wieder Vertrauen in die Arbeit der Ratingagenturen herzustellen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Für Scope werden nun 550.000 € fällig für die „nicht systematische Anwendung der Methodik“, so das Urteil der europäischen Aufsicht. Im Jahr 2015 hatte Scope eine CBM verabschiedet, das neben einer Analyse der Kreditstärke des Emittenten eine Analyse umfasste, die aus zwei weiteren Schritten bestand, wobei der erste eine Analyse des rechtlichen Rahmens und des Abwicklungsregimes war, während der zweite eine Analyse des Deckungspools der zugrunde liegenden Kredite (Deckungspool) umfasste. Die CBM spezifizierte auch, dass eine gründliche Analyse des Deckungspools für alle bewerteten gedeckten Schuldverschreibungen durchgeführt werden musste.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>ESMA stellte jedoch fest, dass Scope seine CBM nicht systematisch anwandte, da die im September und November 2015 abgegebenen Ratings nicht die von der CBM vorgesehene Art der Analyse des Deckungspools umfassten. Dies hatte zur Folge, dass 559 Ratings ohne Analyse gemäß dem öffentlich bekannt gegebenen CBM von insgesamt 622 im Rahmen des CBM 2015 erteilten Ratings abgegebenen wurden. Anleger, die auf die konsequente Anwendung der von Scope veröffentlichten Methodik vertrauten, wurden getäuscht.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Darüber hinaus stellt die europäische Aufsichtsbehörde Fehler bei der Überarbeitung der Methodik fest. Dafür setzt die Behörde eine weitere Geldbuße in Höhe von 90.000 € fest. ESMA musste außerdem beobachten, dass Scope vor einer wesentlichen Änderung seiner CBM im Jahr 2016 die ESMA nicht informiert und die Interessengruppen nicht öffentlich zu den vorgeschlagenen Änderungen konsultiert hatte, die später umgesetzt wurden. Nach der EU Verordnung über Ratingagenturen hätte die europäische Aufsichtsbehörde von der Ratingagentur Scope ordnungsgemäß informiert werden müssen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wie ESMA am 4. Juni 2020 darlegt, versäumte es die Berliner Ratingagentur aber, ihren Verpflichtungen nachzukommen. ESMA sei über die beabsichtigten wesentlichen Änderungen der CBM nicht informiert worden, heißt es dazu aus Paris. Mithin konnten sich Anleger kein zutreffendes Bild von den Überlegungen der Agentur machen. Aus gutem Grund ist jede Ratingagentur verpflichtet, Kommentare von Interessengruppen einzuladen, denn so können Fehler in der Methodik eher erkannt und kontrolliert werden. Scope versäumte es aber, öffentlich Gelegenheit zur Kommentierung der Methodik zu geben. Da keine Konsultation erfolgte, wurde ESMA auch über Änderungen aufgrund dieser Konsultation nicht informiert, wie es nach der EU Verordnung über Ratingagenturen vorgeschrieben ist. Scope verstieß daher auch gegen diese Regel.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Bei den versäumten Offenlegungen und Konsultationen handelt es sich nach Ansicht der Behörde nicht um unwesentliche Aspekte. Die 2016 in die CBM eingeführten Änderungen waren gemäß ESMA wesentlich, da sie die Bedingungen veränderten, unter denen eine Bewertung des Deckungspools nach dieser Methodik durchgeführt werden musste.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Scope kam ihren CRAR-Verpflichtungen nicht nach: Die Sicherung der Qualität der Ratingmethoden, ihre systematische Gestaltung und Anwendung sowie ihre Offenlegung sind ein zentrales Ziel der Regulierung der Ratingagenturen. Die Methoden müssen schlüssig gestaltet und systematisch bei der Erstellung von Ratings angewendet werden, damit die Anleger vor willkürlichen Entscheidungen einer Ratingagentur geschützt werden. Ohne objektiven Grund darf eine Ratingagentur von ihrer öffentlichen Methodik nicht abweichen. &#8222;Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Bewertungen solide und zuverlässig bleiben&#8220;, schreibt ESMA. Ratingagenturen müssen bei der Änderung ihrer Methoden mehrere Schritte befolgen, darunter die Offenlegung der Änderungen, die öffentliche Konsultation, die Offenlegung von Kommentaren von Interessengruppen und die Information der ESMA. Angesichts der Rolle von Ratingagenturen und Ratings auf den Finanzmärkten und ihrer Auswirkungen auf das Vertrauen der Anleger ist es wichtig, dass die Ratings auf soliden, zuverlässigen und transparent gestalteten Methoden basieren.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die am 24. Mai 2011 als Ratingagentur nach der EU-Verordnung über Ratingagenturen registrierte Scope Ratings GmbH ist eine 100 % Tochter der Scope SE &amp; Co. KGaA in Berlin und hat eine Geschichte formwechselnder Umwandlung. Die Gesellschaft ist eine nach § 267 HGB kleine Kapitalgesellschaft, die wie ihre Muttergesellschaft keine Gewinne erzielt. Die seit mehr als einem Jahrzehnt anhaltenden Verluste werden durch Kapitalerhöhungen an einen Kreis von Investoren, insbesondere nicht veröffentlichten Kommanditaktionären unterschiedlicher Interessen, weitergegeben. Im &#8222;<a href="https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-publishes-2019-cra-market-share-calculation-in-eu" target="_blank">Report on CRA Market Share Calculation</a>&#8220; der ESMA wird 2019 der Marktanteil für Scope Ratings mit 0,49 % angegeben.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Muttergesellschaft geht auf die durch Gesellschaftsvertrag am 24. April 2002 gebildete und im Januar 2003 mit der Firma <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/ratingagentur-scope-ein-schlossherr-der-fragen-aufwirft-seite-3/2697430-3.html" target="_blank">Fondscope Analyse GmbH</a> unter Berlin HRB 87486 eingetragene Gesellschaft zurück, die im Mai 2004 in Scope Holding GmbH umbenannt und ebenfalls (wie die Tochter) nach formwechselnden Umwandlungen schließlich im November 2016 in Scope SE &amp;Co. KGaA erneut umbenannt wurde. Der Vorgänger <a href="https://www.immobilien-zeitung.de/29386/fondscope-ag-ist-tot-lebe-fondscope-gmbh" target="_blank" rel="noreferrer noopener">FondScope AG hatte 2002 Insolvenz angemeldet</a>.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
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		<title>GBB Emissionsrating von Hypothekenpfandbriefen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Jul 2019 13:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>
		<category><![CDATA[GBB-Rating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die GBB-Rating erweitert mit einer neuen Ratingmethodik &#8222;Emissionsrating von Hypothekenpfandbriefen&#8220; ihr Produktangebot an qualitativ hochwertigen und Aufwand-bepreisten Dienstleistungen zur Unterstützung der Banken des privaten Bankgewerbes. Insbesondere für kleinere und mittlere Institute soll das Angebot eines anerkannten, kostengünstigen Emissionsratings bei der Schaffung einer zusätzlichen, fristenkongruenten Refinanzierungsquelle sowie der Nutzung damit ggf. verbundener Refinanzungskostenvorteile einen deutlichen Mehrwert [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die GBB-Rating erweitert mit einer neuen Ratingmethodik &#8222;Emissionsrating von Hypothekenpfandbriefen&#8220; ihr Produktangebot an qualitativ hochwertigen und Aufwand-bepreisten Dienstleistungen zur Unterstützung der Banken des privaten Bankgewerbes.</p>
<p>Insbesondere für kleinere und mittlere Institute soll das Angebot eines anerkannten, kostengünstigen Emissionsratings bei der Schaffung einer zusätzlichen, fristenkongruenten Refinanzierungsquelle sowie der Nutzung damit ggf. verbundener Refinanzungskostenvorteile einen deutlichen Mehrwert bringen.</p>
<p>Die GBB-Rating hat ihre neue Ratingmethodik Emissionsrating von Hypothekenpfandbriefen am 24.06.2019 in der Version 1.0.04, Stand Juni 2019 veröffentlicht und stellt diese bis einschließlich 22.07.2019 gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1060/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 in Verbindung mit der Änderung durch Verordnung (EU) Nr. 462/2013 vom 21. Mai 2013 zur <a href="https://www.gbb-rating.eu/de/presse/eu-veroeffentlichungen/konsultationhypfe/Seiten/default.aspx" target="_blank">Konsultation</a>.</p>
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		<title>NORD/LB kommentiert CI Ratingmethodologie</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 12:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Covered Bond Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Capital Intelligence Ratingmethodologie für Covered Bonds stellt unseres Erachtens einen strukturierten Ansatz zur Ermittlung des Covered Bond Ratings dar&#8220;, schreibt die NORD/LB im &#8222;Covered Bond &#038; SSA View&#8220;. Insgesamt seien hier einige Analogien zu bereits etablierten Ratingagenturen für Covered Bonds erkennbar, wobei der Schwerpunkt der Analyse nach Beobachtung der NORD/LB auf der CPA-Analyse liegt, der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Capital Intelligence Ratingmethodologie für Covered Bonds stellt unseres Erachtens einen strukturierten Ansatz zur Ermittlung des Covered Bond Ratings dar&#8220;, schreibt die NORD/LB im &#8222;Covered Bond &#038; SSA View&#8220;. </p>
<p>Insgesamt seien hier einige Analogien zu bereits etablierten Ratingagenturen für Covered Bonds erkennbar, wobei der Schwerpunkt der Analyse nach Beobachtung der NORD/LB auf der CPA-Analyse liegt, der maßgeblich das finale Covered Bond Rating beeinflusst. &#8222;Das diskretionäre Vorgehen am Ende des Ratingprozesses zur finalen Festlegung des Covered Bond Ratings ermöglicht es dem Komitee Besonderheiten der Programmstruktur im Rating zu berücksichtigen&#8220;, heben die Analysten aus Hannover hervor.</p>
<p>Hintergrund ist der für eine registrierte Ratingagentur von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA nach der EU-Verordnung über Ratingagenturen verlangte Konsultationsprozess. Capital Intelligence Ratings hat Mitte August einen Konsultationsprozess zu ihrer vorgeschlagenen Ratingmethodologie gestartet, der noch bis zum 11. Oktober 2017 läuft. </p>
<p>Tatsächlich Inkrafttreten könnte der Ratingansatz im Dezember. &#8222;CI Ratings ist eine 1982 gegründete Ratingagentur, die derzeit mehr als 300 Banken, Unternehmen und Finanzinstrumente aus 39 Ländern bewertet. Die Expertise liegt vor allem auf den Emerging Markets,&#8220; stellt die NORD/LB fest, &#8222;wobei der geographische Fokus auf Regionen wie den Mittleren Osten, dem Mittelmeerraum, Zentral- und Osteuropa, Süd- sowie Südostasien, dem Fernen Osten sowie Nord- und Südafrika liegt.&#8220; Die NORD/LB zeichnet den geplanten Ratingprozess nach und erläutert in ihrem Research hierbei die einzelnen Ratingschritte.</p>
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		<title>NORD/LB rechnet Grünem Pfandbrief Chancen aus</title>
		<link>http://www.everling.de/nordlb-rechnet-grunem-pfandbrief-chancen-aus/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 08:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>
		<category><![CDATA[oekom research]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem im vergangenen September die Münchener Hypothekenbank (MüHyp) den ersten ESG-Hypothekenpfandbrief (Environmental, Social &#038; Governance) begeben hat, plant nun die Berlin Hyp die Emission ihres ersten nachhaltigen Hypothekenpfandbriefs mit einem Volumen von bis zu einer halben Milliarde Euro. Der Emissionserlös soll, berichtet die NORD/LB in ihrem Fixed Income Research, zur Refinanzierung von 17 bestehenden gewerblichen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem im vergangenen September die Münchener Hypothekenbank<br />
(MüHyp) den ersten ESG-Hypothekenpfandbrief (Environmental, Social &#038;<br />
Governance) begeben hat, plant nun die Berlin Hyp die Emission ihres ersten nachhaltigen Hypothekenpfandbriefs mit einem Volumen von bis zu einer halben Milliarde Euro. Der Emissionserlös soll, berichtet die NORD/LB in ihrem Fixed Income Research, zur Refinanzierung von 17 bestehenden gewerblichen Green-Building-Finanzierungen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande und Polen sowie für die künftige Finanzierung neuer Green Buildings verwendet werden. Die NORD/LB geht dem Evaluierungs- und Auswahlprozess für die entsprechenden Immobilien nach und setzt sich in ihrer Analyse mit den&nbsp; Komponenten auseinander.<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/b7b1d92b413a47b798fd76c62496bda3" width="1" height="1" alt=""></p>
<p>Fazit aus dem Fixed Income Research der NORD/LB: &#8222;Da das Pfandbriefgesetz keine Separierung einzelner Assets innerhalb eines Cover Pools zulässt, haben Gläubiger des Grünen Pfandbriefs grundsätzlich einen Anspruch gegenüber allen Deckungswerten innerhalb der hypothekarischen Deckungsmasse.&#8220;</p>
<p>Andersherum haben nach Erkenntnissen der NORD/LB jedoch auch &#8222;normale&#8220; Hypothekenpfandbriefgläubiger genauso Anspruch auf die grünen Assets. Im Grunde ist also jeder Hypfe-Gläubiger der Berlin Hyp anteilig auch ein Investor in die nachhaltigen Sicherheiten. &#8222;Dennoch ist das Ziel&#8220;, schreibt die Landesbank, &#8222;eines umweltbewussten Investments begrüßenswert und könnte neue Investoren anlocken sowie den Weg für weitere grüne Emissionen anderer Emittenten ebnen.&#8220;</p>
<p>Außerdem sieht die NORD/LB potentielle Investoren profitieren, in diesem Fall nicht nur von dem durch <a href="http://www.oekom-research.com/">oekom research</a> bestätigten Nachhaltigkeitsrating, sondern auch vom sehr guten Rating der Berlin Hyp Hypothekenpfandbriefe durch Moody’s (Aaa) und Fitch (AA+). &#8222;Damit dürfte einer erfolgreichen Debütemission u.E. nichts im Wege stehen.&#8220;</p>
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		<title>Leitlinien für das Rating von Immobilienunternehmen in Europa</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2014 09:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Immobilienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Scope Ratings ergänzt Ratingmethodik für Unternehmen und deren Schuldtitel um Leitlinien für das Rating von europäischen Immobilienunternehmen. Die Leitlinien fügen sich zu der am 17. September 2014 veröffentlichten Methodik und beschreiben, wie Scope branchenspezifische Risikotreiber und Finanzkennzahlen bewertet. Die Methodik-Leitlinien gelten für Unternehmen, die den überwiegenden Teil ihres Umsatzes bzw. der Funds from Operations (FFO) [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Scope Ratings ergänzt Ratingmethodik für Unternehmen und deren Schuldtitel um Leitlinien für das Rating von europäischen Immobilienunternehmen. Die Leitlinien fügen sich zu der am 17. September 2014 veröffentlichten Methodik und beschreiben, wie Scope branchenspezifische Risikotreiber und Finanzkennzahlen bewertet.</p>
<p>Die Methodik-Leitlinien gelten für Unternehmen, die den überwiegenden Teil ihres Umsatzes bzw. der Funds from Operations (FFO) durch Bestandshaltung, Projektentwicklung oder Immobilienhandel generieren.</p>
<p>„Die Besonderheiten des Immobiliensektors verlangen einen spezifischen Ratingansatz“, sagt Dr. Britta Holt, die das Corporate Rating Team bei Scope leitet. „Immobilienunternehmen weisen in der Tendenz eine höher Verschuldung auf als Unternehmen aus anderen Sektoren. Im Gegenzug halten Immobilienunternehmen aber häufig sehr werthaltige Assets.“</p>
<p>Parameter, die ein Immobilienunternehmen für ein Investment-Grade-Rating qualifizieren, sind eine hoher Cashflow-Anteil aus der Immobilienbewirtschaftung, eine starke Marktposition, eine breite geografische und sektorale Diversifikation, eine granulare und bonitätsstarke Mieterschaft sowie hochwertige Assets. Investment-Grade-Unternehmen weisen in der Regel gut prognostizierbare Cashflows, solide Profitabilität und starke Finanzkennzahlen auf.</p>
<p>Dagegen sind ein hoher Cashflow-Anteil aus Projektentwicklungen, eine im Vergleich mit internationalen Peergroups schwache Wettbewerbsposition, eine geringe geografische und sektorale Diversifikation, Klumpenrisiken in der Mieterschaft sowie geringe Asset-Qualität Indikatoren für ein Sub-Investment-Grade-Rating. Sub-Investment-Grade-Unternehmen verfügen häufig über schlecht prognostizierbare Cashflows, volatile Profitabilität und schwache Finanzkennzahlen.</p>
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		<title>Erster ESG Pfandbrief</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2014 14:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltigkeitsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>
		<category><![CDATA[oekom research]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research begleitet die Emission des ersten ESG Pfandbriefes durch die Münchener Hypothekenbank eG als unabhängiger Gutachter. Mit den Erlösen aus der Emission sollen Darlehen an genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland refinanziert werden. Im Rahmen einer „Second Party Opinion“ hat oekom research die Bank bei der Konzeption der Anleihe unterstützt und die entsprechende Verwendung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research begleitet die Emission des ersten ESG Pfandbriefes durch die Münchener Hypothekenbank eG als unabhängiger Gutachter. Mit den Erlösen aus der Emission sollen Darlehen an genossenschaftliche Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland refinanziert werden. Im Rahmen einer „Second Party Opinion“ hat oekom research die Bank bei der Konzeption der Anleihe unterstützt und die entsprechende Verwendung der Mittel überprüft.</p>
<p>Der Markt für „grüne“ und „soziale“ Unternehmensanleihen hat in den vergangenen Monaten einen rasanten Aufschwung erlebt. Nachdem im Jahr 2012 ein und in 2013 fünf Corporate Green und Social Bonds auf den Markt kamen, waren es bis Mitte des laufenden Jahres bereits 18. Rund 11 Milliarden Euro haben die Unternehmen mit Anleihen eingesammelt, um damit umweltbezogene und soziale Projekte zu finanzieren. In Deutschland gehört die Münchener Hypothekenbank eG mit ihrem ESG Pfandbrief zu den Pionieren bei der Emission dieser zweckgebundenen Anleihen.</p>
<p>Mit den Erlösen aus der Emission des ESG Pfandbriefes werden Maßnahmen bei insgesamt rund 200 genossenschaftlichen Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland finanziert. Dabei geht es unter anderem um den Bau von Sozialwohnungen, den Erwerb von Bestands-Immobilien zur erstmaligen Nutzung als Sozialwohnung und die energieeffiziente Sanierung von Genossenschaftswohnungen.</p>
<p>oekom research fungiert bei der Emission als unabhängiger Gutachter. Durch den Einbezug von oekom research als „Second Party Opinion“ will die Münchener Hypothekenbank eG sicherstellen, dass die Anleihen den hohen Qualitätsanforderungen gerade nachhaltigkeitsbezogener Investoren genügt. In dieser Rolle hat die Nachhaltigkeits-Ratingagentur die Bank zum einen bei der Konzeption der Anleihe und dabei vor allem bei der Definition strenger sozialer und umweltbezogener Kriterien für die Auswahl der zu finanzierenden Projekte unterstützt. Zum anderen überprüft oekom research, ob die Mittel tatsächlich nur in Projekte fließen, die den festgelegten Kriterien genügen.</p>
<p>„Wir freuen uns, dass wir mit oekom research einen äußerst professionellen Partner bei der Realisierung des Projektes zur Seite haben und Investoren ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis präsentieren können. In den kommenden Tagen werden wir den ESG Pfandbrief gezielt vorstellen, um ihn im Anschluss bei guten Marktbedingungen erfolgreich zu platzieren,“ sagt Rafael Scholz, Bereichsleiter Treasury in der Münchener Hypothekenbank eG.</p>
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		<title>Gute Nachrichten für Pfandbriefe</title>
		<link>http://www.everling.de/gute-nachrichten-fur-pfandbriefe/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Mar 2014 11:39:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>
		<category><![CDATA[Moody’s]]></category>
		<category><![CDATA[S&P's]]></category>

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		<description><![CDATA[Die europäische Kommission arbeitet noch an den Details zur Bankenrestrukturierungsrichtlinie. &#8222;Die wesentlichen Eckpfeiler stehen jedoch bereits fest&#8220;, berichtet Jörg Homey von der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Fixed Income Research, Financials &#038; Structured Credits. &#8222;Unbesicherte Bankgläubiger sollen künftig an einer eventuell nötigen Bankenrettung beteiligt werden. Gläubiger von gedeckten Bankanleihen sind hiervon explizit ausgenommen.&#8220; Darin sieht [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die europäische Kommission arbeitet noch an den Details zur Bankenrestrukturierungsrichtlinie. &#8222;Die wesentlichen Eckpfeiler stehen jedoch bereits fest&#8220;, berichtet Jörg Homey von der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Fixed Income Research, Financials &#038; Structured Credits. &#8222;Unbesicherte Bankgläubiger sollen künftig an einer eventuell nötigen Bankenrettung beteiligt werden. Gläubiger von gedeckten Bankanleihen sind hiervon explizit ausgenommen.&#8220; </p>
<p>Darin sieht Homey unter Bonitätsgesichtspunkten für Gläubiger von gedeckten Bankanleihen unbestritten gute Nachrichten. Fitch und Moody’s haben vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden neuen Rahmenwerks für Bankenrestrukturierungen ihre Bewertungsansätze für gedeckte Bankanleihen aktualisiert. S&#038;P wartet noch ab, bis die endgültigen Regelungen bekannt sind.</p>
<p>&#8222;Im Detail gibt es zwischen den Anpassungen der Bewertungsmethoden von Fitch und Moody’s interessante Unterschiede, die wir im Rahmen dieser kur-zen Studie kurz anklingen lassen. Im Grundsatz besteht in der Vorgehensweise bezüglich der Modifizierung der Bewertungsansätze Einigkeit zwischen Fitch und Moody’s. Beide Ratingagenturen setzen bei der Bonität des Emittenten an und korrigieren im Rahmen der Covered Bond Bewertungsmethode das Emittentenrating unter bestimmten Voraussetzungen nach oben&#8220;, schreiben die Experten der DZ BANK. </p>
<p>&#8222;Insgesamt qualifizieren sich 92 beziehungsweise 83 Covered Bond Programme, die von Fitch respektive Moody’s bewertet werden, für eine Modifizierung des Ausgangspunkts der Covered Bond Ratings. Heraufgestuft werden können natürlich nur Programme, die nicht bereits mit der Bestnote AAA/ Aaa bewertet sind&#8220;, so Homey.</p>
<p>Moody’s habe bereits 15 Programme heraufgestuft und überprüft neun weitere Bonitätsnoten auf eine mögliche Heraufstufung. Fitch werde die Auswirkungen des neuen Bankenrestrukturierungsrechts auf die Covered Bonds parallel mit den nötigen Änderungen der unbesicherten Bankratings berücksichtigen. Ratingaktionen seien also in den kommenden Monaten nach und nach zu erwarten. &#8222;Wir erwarten keine nennenswerten Auswirkungen für die Swapspreads gedeckter Anleihen durch diese Ratingänderungen. Die positiven Effekte durch das neue Bankenrestrukturierungsrecht dürften von den Marktteilnehmern in den aktuellen Risikoaufschlägen der gedeckten Anleihen eingearbeitet sein.&#8220;</p>
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		<title>Fokus auf Asset Encumbrance</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 15:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Covered Bond Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefrating]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>

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		<description><![CDATA[Fitch Ratings stieß mit einer Studie das Thema &#8222;Asset Encumbrance&#8220; an &#8211; entsprechend diskutiert auf dem TSI Kongress 2012 Jens Schmidt-Bürgel von Fitch Ratings mit Christopher Anhamm von The Royal Bank of Scotland, Stefan Ziese von der Commerzbank, Chrisoph Schlecht von der BaFin und John Kiff vom International Monetary Fund über dieses Thema in Berlin. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Fitch Ratings stieß mit einer Studie das Thema &#8222;Asset Encumbrance&#8220; an &#8211; entsprechend diskutiert auf dem TSI Kongress 2012 Jens Schmidt-Bürgel von Fitch Ratings mit Christopher Anhamm von The Royal Bank of Scotland, Stefan Ziese von der Commerzbank, Chrisoph Schlecht von der BaFin und John Kiff vom International Monetary Fund über dieses Thema in Berlin. </p>
<p>Kiff erläutert die Statistik, nach der Verbriefungen in Deutschland vergleichsweise stabil beblieben seien. Das Stigma von Verbriefungen in den USA belaste nach wie vor den Markt, so dass man es mit einem engen Markt zu tun habe. Kiff weist darauf hin, dass Covered Bonds nach wie vor mit einigen regultorischen Vorzügen versehen seien. Zudem sei in Deutschland der Pfandbriefmarkt &#8222;too big to fail&#8220;, zu groß, als dass hier Probleme hingenommen werden könnten. Kiff weist darauf hin, dass für die Auswahl von Vermögenswerten für Covered Bonds strenge Kriterien gelten, so dass hier dem Markt auch Grenzen der Entwicklung gesetzt seien. Einlagenversicherer und Bankenaufsicht seien zudem besorgt über die &#8222;Super Seniority&#8220; von Covered Bonds. </p>
<p>Christoph Schlecht von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht verteidigt die Privilegien von Covnered Bonds bei der Risikogewichtung. Dafür gebe es gute Gründe, denn Covered Bonds seien besser geschützt als andere Assetklassen. Die Frage der Einlagensicherung sei eine andere. Christopher Anhamm schaltet sich in dieser Frage ein und unterstreicht, die wesentlich stringentere Regulierung führe zur entsprechenden Risikogewichtung. </p>
<p>Jens Schmidt-Bürgel tritt der Vorstellung entgegen, Fitch Ratings hätte wegen Encumbrance Herabstufungen vorgenommen. Dies betreffe nur griechische Banken aus guten Gründen. Die historische Ausfallrate sei extrem niedrig. Die &#8222;Failure Rate&#8220; sei jedoch viel höher. Darunter werden diejenigen Fälle erfasst, in denen Banken externe Unterstützung benötigten. Daten über die Schwere von Verlusten bei Banken seien nicht sonderlich gut, macht Schmidt-Bürgel klar. Er geht auf die Wechselbeziehung ein, dass eine Reduktion der Wahrscheinlichkeit, dass eine Bank in Schwierigkeiten gerate, zugleich auch die Wahrscheinlichkeit reduziere, dass in dem Falle, dass es doch zu einem Ausfall komme, die Verluste begrenzt würden. </p>
<p>Ziese geht auf Downgradings von Ratingagenturen ein, die zu höheren Haircuts führen und damit einen Teufelskreis auslösen würden. Christoph Schlecht führt auf den Punkt zurück, dass zunächst der Verlust von Vertrauen anzugehen war. Deshalb habe im Vordergrund gestanden, zu sichereren Märkten zurückzuführen. Mehr Sicherheiten seien die Konsfequenz. &#8222;In Deutschland sind wir hohe Asset Encumbrance gewöhnt. In der Tat sei diese ein Problem, wenn Banken ausfallen.&#8220;</p>
<p>Schmidt-Bürgel macht klar, dass das Problem nicht an einer einzigen Kennzahl festgemacht werden könne. Es komme vielmehr auf das Geschäftsmodell an. Er weist darauf hin, dass die Vorstellungen über angemessenen OC-Levels in Bewegung seien. Manche Banken würden angesichts des OC-Themas auch andere Ratings als AAA akzeptieren. Anhamm weist darauf hin, dass Covered Bonds mit niedrigen OC-Levels von der EZB zugelassen wurden. Die EZB habe geholfen, OC-Levels zu senken.</p>
<p>Ziese lenkt die Diskussion zur Frage nach dem Prinzip &#8222;too big to fail&#8220;. Christoph Schlecht erläutert die Position der Bankenaufsicht, dass eine Marktstruktur erreicht werden müsse, in der die Marktteilnehmer nicht länger eine Bestandsgarantie allein aufgrund ihrer Größe erhalten.</p>
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