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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Privatkundenrating</title>
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		<title>Warum KI-Brillen beim Betreten der Bankhalle kein Kundenrating anzeigen werden</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 13:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Befürchtung, dass Bankmitarbeiter künftig mithilfe von KI-Brillen schon beim Betreten der Bankhalle automatisch das Rating und Scoring eines Privatkunden sehen könnten, erweist sich bei näherer Betrachtung als unbegründet. Gemeint ist dabei das Szenario, dass ein Kunde die Filiale betritt und ein Mitarbeiter ihn sofort biometrisch erkennt und mit Bonitätsinformationen verknüpft. Genau dieses Zusammenspiel aus [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Befürchtung, dass Bankmitarbeiter künftig mithilfe von KI-Brillen schon beim Betreten der Bankhalle automatisch das Rating und Scoring eines Privatkunden sehen könnten, erweist sich bei näherer Betrachtung als unbegründet. Gemeint ist dabei das Szenario, dass ein Kunde die Filiale betritt und ein Mitarbeiter ihn sofort biometrisch erkennt und mit Bonitätsinformationen verknüpft. Genau dieses Zusammenspiel aus Echtzeit-Identifikation im öffentlich zugänglichen Raum und sofortiger Datenanzeige scheitert nach heutigem Stand sowohl an technischen als auch an regulatorischen Hürden.</p>
<p>Ein Blick auf die aktuelle Debatte um Smart Glasses zeigt zunächst, dass Gesichtserkennung in diesem Umfeld keineswegs ein neues Thema ist und bereits mehrfach verworfen wurde. Thomas Riedel schreibt in seinem Newsletter vom 16. Februar 2026: „Gesichtserkennung ist wirklich nichts Neues im Hause Meta. Schon 2021 wurde das Feature für ihre Smart Glasses diskutiert und aufgrund von Bedenken nicht umgesetzt.“ Schon diese Historie macht deutlich, dass selbst große Technologiekonzerne die Risiken und Hürden solcher Funktionen sehr genau sehen.</p>
<p>Entscheidend gegen das skizzierte Bank-Szenario spricht vor allem die Rechtslage in Europa. Riedel betont: „In der EU wird Gesichtserkennung nicht pauschal verboten, aber extrem streng kategorisiert.“ Besonders relevant ist die Einordnung der biometrischen Echtzeit-Fernidentifizierung in öffentlich zugänglichen Räumen. Wörtlich heißt es: „Die biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung in öffentlich zugänglichen Räumen ist grundsätzlich verboten.“ Eine Bankhalle ist typischerweise öffentlich zugänglich, sodass ein automatisches Scannen eintretender Kunden rechtlich kaum zulässig wäre.</p>
<p>Hinzu kommen die strengen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung. Der Newsletter stellt klar: „Biometrische Daten gelten als ‚besondere Kategorien personenbezogener Daten‘. Für eine Verarbeitung ist fast immer eine explizite Einwilligung der betroffenen Person nötig.“ Für das häufig beschworene Szenario würde das bedeuten, dass Banken vor jeder möglichen Gesichtserkennung die ausdrückliche Zustimmung jedes eintretenden Kunden einholen müssten. Ein verdecktes oder automatisches Erkennen beim Betreten der Filiale wäre damit praktisch ausgeschlossen.</p>
<p>Auch technisch ist die Lage komplexer, als es manche Darstellungen suggerieren. Riedel weist auf ein grundlegendes Problem hin: „Im Grunde müsste von jedem Gesicht ein Zahlenvektor erstellt und mit der Datenbank abgeglichen werden, um herauszufinden: Diese Person möchte nicht gescannt werden. Aber es fand bereits ein Gesichtsscan statt, um das überhaupt erst herauszufinden! Das ergibt also keinen Sinn.“ Dieses Paradox zeigt, wie schwer eine datenschutzkonforme Umsetzung in offenen Umgebungen tatsächlich ist.</p>
<p>Zudem werden die Fähigkeiten der Brillen selbst häufig überschätzt. Am Beispiel früherer Berichte stellt Riedel klar: „Die Meta Ray-Ban scannte also nichts, sondern lieferte nur die Bilder.“ Die eigentliche Auswertung erfolgte extern. Für Banken würde ein Echtzeit-Scoring daher eine komplexe, rechtlich geprüfte Backend-Infrastruktur erfordern, nicht nur eine Brille auf der Nase eines Mitarbeiters.</p>
<p>Auch experimentelle Hacks ändern daran wenig. Über entsprechende Bastlerlösungen heißt es nüchtern, sie seien „nur was für Bastler“. Von einer stabilen, regulierungskonformen Massenlösung für den Bankbetrieb kann also keine Rede sein.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund zieht Riedel eine eindeutige regulatorische Bewertung: „Schlussfolgerung: Unter der aktuellen Regulierung in der EU ist ein Gesichtsscan rechtlich gesehen unmöglich.“ Entsprechend fällt auch seine praktische Antwort aus: „Die Antwort lautet immer nein. Und die Antwort wird auch in Zukunft nein sein.“</p>
<p>Für Banken bedeutet dies: Das beschriebene Szenario, wonach ein Kunde die Bankhalle betritt und der Mitarbeiter sofort per KI-Brille sein Rating sieht, ist derzeit weder rechtlich zulässig noch technisch trivial umsetzbar. Die europäische Regulierung, die Anforderungen der DSGVO und die tatsächliche Funktionsweise heutiger Smart Glasses setzen hier sehr enge Grenzen.</p>
<p>Die verbreitete Sorge vor einem automatischen Bonitäts-Overlay beim Betreten der Filiale erscheint daher nach heutigem Stand unbegründet. Wie Thomas Riedel zusammenfasst, brauchen wir vor allem eines nicht: „Angst vor einem innovativen Produkt aufgrund von Uninformiertheit.“</p>
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		<title>Equifax stärkt Verifizierungsdienste durch Übernahme von Vault Verify</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 07:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Equifax hat die Übernahme von Vault Verify abgeschlossen und erweitert damit sein Angebot an Daten, die Arbeitgebern und Verifizierern helfen sollen, schneller fundierte Entscheidungen zu treffen. Das Unternehmen erklärt, dass die Integration von Vault Verify eine weitere Möglichkeit schafft, Arbeitgeberdaten bereitzustellen und gleichzeitig die bestehende The-Work-Number-Datenbank ergänzt. Laut Equifax dient dies letztlich auch Verbrauchern, die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Equifax hat die Übernahme von Vault Verify abgeschlossen und erweitert damit sein Angebot an Daten, die Arbeitgebern und Verifizierern helfen sollen, schneller fundierte Entscheidungen zu treffen. Das Unternehmen erklärt, dass die Integration von Vault Verify eine weitere Möglichkeit schafft, Arbeitgeberdaten bereitzustellen und gleichzeitig die bestehende The-Work-Number-Datenbank ergänzt. Laut Equifax dient dies letztlich auch Verbrauchern, die bei der Bewerbung um Jobs, Hypotheken, Sozialleistungen oder andere finanzielle Dienste auf verlässliche und zügige Auskünfte angewiesen sind. Mark Begor, CEO von Equifax, beschreibt die strategische Bedeutung der Übernahme mit den Worten: „Unser Purpose ist es, Menschen zu helfen, ihr finanzielles Bestes zu leben. Die Übernahme von Vault Verify ergänzt The Work Number und die Verifizierungsfunktionen von Equifax durch zusätzliche Informationen, die wichtige finanzielle Momente für Verbraucher vereinfachen können.“ Er betont außerdem die technologische Basis der schnellen Integration: „Unter Nutzung der Leistungsfähigkeit unserer Equifax-Cloud-Transformation können wir Vault Verify zügig in die laufenden Abläufe integrieren und Verifizierern die Informationen bereitstellen, die sie schnell und effizient benötigen.“</p>
<p>Vault Verify, 2012 gegründet, bietet als ausgelagerter Dienstleister für Beschäftigungs- und Einkommensverifizierungen eine auf Echtzeit, Transaktionen und APIs basierende Technologie an und arbeitet mit Arbeitgebern jeder Größe in den gesamten USA zusammen, mit Schwerpunkt im Gesundheitswesen. Joe Muchnick, Chief Operating Officer von Equifax Workforce Solutions, unterstreicht den Mehrwert der Übernahme: „Wir freuen uns über das erweiterte Wissen und die neuen Fähigkeiten, die unsere kombinierten Teams von Vault Verify und Equifax anbieten können, um wichtige Momente im Leben durch sichere und effiziente Verifizierungen zu erleichtern.“ Er hebt hervor, dass die Ergänzung durch Vault Verify dazu beitragen werde, dass „Verbraucher schneller Entscheidungen erhalten, wenn sie sich für Jobs, Hypotheken, Sozialleistungen oder andere Finanzdienstleistungen bewerben.“</p>
<p>Mit Abschluss der Transaktion ist Vault Verify nun vollständig in die Business-Unit Equifax Workforce Solutions integriert, und das Team hat entsprechende Rollen innerhalb der Organisation übernommen. Wie bei solchen Transaktionen üblich, weist Equifax darauf hin, dass alle Aussagen über erwartete Synergien, Integrationsfortschritte oder zukünftiges Wachstum als zukunftsgerichtete Aussagen zu verstehen sind. Das Unternehmen betont, dass diese Prognosen Risiken und Unsicherheiten unterliegen, die zu abweichenden Ergebnissen führen können, und verweist auf seine bei der U.S. Securities and Exchange Commission eingereichten Unterlagen, in denen diese Risiken detailliert beschrieben sind.</p>
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		<title>Die neue Verbraucherkreditrichtlinie: Zwischen Teilhabe und Schutz vor Überschuldung</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 13:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zuge des Handelsblatt Banken-Gipfels 2024 sprach Tanja Birkholz, CEO der SCHUFA, über die Herausforderungen und Chancen der neuen Verbraucherkreditrichtlinie. Im Mittelpunkt des Interviews standen die verschiedenen Scoring-Ansätze der SCHUFA, die zunehmende Bedeutung von Ratenkrediten und &#8222;Buy Now, Pay Later&#8220; (BNPL) sowie die steigenden Risiken von Überschuldung in Zeiten wachsender Privatkreditausfälle. Tanja Birkholz erläuterte zunächst [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge des Handelsblatt Banken-Gipfels 2024 sprach Tanja Birkholz, CEO der SCHUFA, über die Herausforderungen und Chancen der neuen Verbraucherkreditrichtlinie. Im Mittelpunkt des Interviews standen die verschiedenen Scoring-Ansätze der SCHUFA, die zunehmende Bedeutung von Ratenkrediten und &#8222;Buy Now, Pay Later&#8220; (BNPL) sowie die steigenden Risiken von Überschuldung in Zeiten wachsender Privatkreditausfälle.</p>
<p>Tanja Birkholz erläuterte zunächst die unterschiedlichen Scoring-Ansätze, die von der SCHUFA, Banken und anderen Nutzern angewandt werden, um die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern zu beurteilen. &#8222;Next Generation Scoring&#8220; sei dabei ein zentraler Ansatz, der sowohl auf die Prognosegüte als auch auf die Nachvollziehbarkeit durch die Verbraucher abzielt. &#8222;Wir wollen sicherstellen, dass die Verbraucher die Kriterien und Ergebnisse unserer Scorings besser verstehen können,&#8220; betonte Birkholz. Dies sei besonders wichtig, da das Vertrauen in die Kreditbewertungssysteme essenziell für die Funktionsfähigkeit des Kreditmarktes sei.</p>
<p>Birkholz wies darauf hin, dass der Anteil der Ratenkredite unter 1.000 Euro in den letzten zwei Jahren um 20 % gestiegen ist. Diese Entwicklung zeige, dass immer mehr Verbraucher kleine Kredite aufnehmen, um kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken oder Konsumwünsche zu erfüllen. Besonders die BNPL-Angebote haben stark an Bedeutung gewonnen. BNPL, eine Methode, bei der Konsumenten Produkte sofort kaufen und später bezahlen können, wird zunehmend populär.</p>
<p>„Rund 10 % der BNPL-Nutzer geben an, dass sie häufig die Zahlungsziele verpassen“, berichtete Birkholz. Dies sei ein Indikator dafür, dass die Schwelle, etwas zu kaufen, durch BNPL deutlich niedriger geworden sei und es schneller passieren könne, dass Verbraucher den Überblick über ihre Finanzen verlieren. Hier müsse die neue Verbraucherkreditrichtlinie gezielt ansetzen, um Verbraucher besser zu schützen und die Transparenz bei der Nutzung von BNPL-Angeboten zu erhöhen.</p>
<p>Die SCHUFA sieht ihre Aufgabe nicht nur darin, Daten zu sammeln und zu analysieren, sondern auch die digitale Wirtschaft möglich zu machen, betonte Birkholz. „Unser Ziel ist es, die Kreditvergabe zu unterstützen und gleichzeitig den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten“, erklärte sie. Durch die Bereitstellung verlässlicher Bonitätsinformationen trage die SCHUFA dazu bei, dass Banken und andere Kreditgeber fundierte Entscheidungen treffen können, während Verbraucher vor übermäßigen Schulden geschützt werden.</p>
<p>Ein weiteres zentrales Thema des Gesprächs waren die steigenden Privatkreditausfälle. Laut Birkholz sind die Meldungen von Negativmerkmalen in den letzten Monaten um 10 % gestiegen, was auf eine Zunahme von Zahlungsausfällen hinweist. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit, die Kreditvergabe sorgfältiger zu steuern und Verbraucher besser zu informieren und zu schützen.</p>
<p>Birkholz sieht in der neuen Verbraucherkreditrichtlinie eine Chance, die Rahmenbedingungen für eine verantwortungsvolle Kreditvergabe zu verbessern und gleichzeitig die Teilhabe am Wirtschaftsgeschehen zu fördern. Es gehe darum, eine Balance zu finden zwischen der Förderung des Konsums und der Vermeidung von Überschuldung.</p>
<p>Die neue Verbraucherkreditrichtlinie steht vor der Herausforderung, den Zugang zu Krediten zu erleichtern und gleichzeitig die Verbraucher vor den Risiken der Überschuldung zu schützen. Die SCHUFA spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie durch ihre Scoring-Modelle die Transparenz erhöht und die Prognosegüte verbessert. Die wachsende Beliebtheit von BNPL und die steigende Zahl an Privatkreditausfällen zeigen, dass die Regulierung von Kreditvergabe und die Aufklärung der Verbraucher unerlässlich sind, um finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Tanja Birkholz betont die Wichtigkeit, sowohl den Markt zu unterstützen als auch gleichzeitig die Verbraucherrechte zu stärken, um so eine nachhaltige und faire Kreditlandschaft zu schaffen.</p>
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		<title>Finanziell abhängig von Eltern: Generation Z und Millennials vor Herausforderungen</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 15:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als die Hälfte der Generation Zers und Millennials[1] (54 %) halten sich selbst zumindest in gewissem Maße finanziell von ihren Eltern abhängig, wobei 23 % angeben, immer noch stark von ihren Eltern abhängig zu sein, so eine neu veröffentlichte Studie von Experian. Während die Generation Z einen höheren Prozentsatz an finanzieller Abhängigkeit von ihren [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als die Hälfte der Generation Zers und Millennials[1] (54 %) halten sich selbst zumindest in gewissem Maße finanziell von ihren Eltern abhängig, wobei 23 % angeben, immer noch stark von ihren Eltern abhängig zu sein, so eine neu veröffentlichte Studie von Experian. Während die Generation Z einen höheren Prozentsatz an finanzieller Abhängigkeit von ihren Eltern hatte (61 %), hält sich fast die Hälfte (47 %) der Millennials immer noch für etwas oder sehr finanziell von ihren Eltern abhängig.</p>
<p>Laut einer Studie von Experian schämen sich zwei Drittel der jungen Verbraucher, wenn sie ihre Eltern um finanzielle Hilfe bitten müssen – ein Gefühl, das besonders auf Millennials zutrifft: 70 % geben an, dass sie sich schämen, wenn sie um Unterstützung bitten.</p>
<p>Während viele auf die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern angewiesen sind, glauben 27 % nicht, dass ihre Eltern aus folgenden Gründen gute finanzielle Vorbilder sind: &#8222;Meine Eltern haben mir nichts über persönliche Finanzen beigebracht&#8220; (37 %). &#8222;Meine Eltern vermieden es, mit mir über Geld zu reden&#8220; (16 %). &#8222;Meine Eltern haben/hatten schlechte Ausgabegewohnheite&#8220;n (44 %).</p>
<p>Achtzig Prozent der Generation Zers und Millennials glauben, dass eine fundierte Kredithistorie der Schlüssel dazu ist, finanziell weniger von ihren Eltern abhängig zu sein, und laut zuvor veröffentlichter Studie von Experian versuchen fast ebenso viele aktiv, ihre Kreditwürdigkeit zu verbessern.</p>
<p>„Kredit kann ein finanzielles Instrument sein, das uns hilft, viele der Dinge zu erreichen, die wir uns im Leben wünschen, einschließlich der finanziellen Unabhängigkeit von unseren Eltern“, sagte Christina Roman, Managerin für Verbraucherbildung und Interessenvertretung bei Experian. „Wir verfügen über Ressourcen, um Verbrauchern dabei zu helfen, ein finanziell besser aufgestelltes Leben zu führen. Unser Ziel ist es, Verbraucher mit Tools und Bildung zu versorgen, um allen Menschen finanzielle Macht zu verschaffen.“</p>
<p>Neben der begrenzten Erfahrung mit Krediten können die Ausgabegewohnheiten der Generation Z und der Millennials ein weiterer Faktor sein, der dazu führt, dass sie sich zwecks finanzieller Unterstützung auf die Eltern verlassen. Mehr als die Hälfte (57 %) gibt an, dass es ihnen schwerfällt, „Nein“ zu sagen, wenn sie einen Impulskauf für etwas tätigen, das sie sich wünschen, aber nicht brauchen. Dies gilt insbesondere für die männlichen Millennials: 62 % gaben an, dass sie mit Impulskäufen zumindest etwas zu kämpfen haben.</p>
<p>Ebenso gaben 61 % der Generation Z und der Millennials an, dass sie jetzt lieber Geld für Erlebnisse (wie Reisen, Konzerte usw.) ausgeben, anstatt für den Ruhestand zu sparen. Viele dieser jungen Verbraucher suchen jedoch nach Möglichkeiten, Kosten zu senken. 57 % geben an, dass sie erwägen, ihre Online-Unterhaltungsabonnements zu kürzen, um Geld zu sparen.</p>
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		<title>TransUnion in Partnerschaft mit Truework</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 11:36:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatkundenrating]]></category>

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		<description><![CDATA[TransUnion gab heute eine strategische Partnerschaft mit Truework bekannt, einem führenden Anbieter von VOIE-Diensten (Verification of Income and Employment) in den USA. Truework bietet eine One-Stop-Plattform für VOIE-Informationen und gibt Verbrauchern gleichzeitig Kontrolle über ihre persönlichen und finanziellen Informationen. Diese Partnerschaft folgt einer strategischen Minderheitsbeteiligung, die TransUnion Anfang des Jahres an Truework getätigt hat. Gemeinsam [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>TransUnion gab heute eine strategische Partnerschaft mit Truework bekannt, einem führenden Anbieter von VOIE-Diensten (Verification of Income and Employment) in den USA. Truework bietet eine One-Stop-Plattform für VOIE-Informationen und gibt Verbrauchern gleichzeitig Kontrolle über ihre persönlichen und finanziellen Informationen. Diese Partnerschaft folgt einer strategischen Minderheitsbeteiligung, die TransUnion Anfang des Jahres an Truework getätigt hat.</p>
<p>Gemeinsam beabsichtigen Truework und TransUnion, eine umfassende Einkommensüberprüfungsabdeckung mit robusten Kreditdaten bereitzustellen. Dadurch erhalten Gutachter einen aktuellen Überblick über die Verbraucher, was bessere Einblicke und eine effizientere Entscheidungsfindung ermöglicht.</p>
<p>„Wir gehen davon aus, dass unsere Zusammenarbeit es Kunden ermöglichen wird, bessere Erkenntnisse zu gewinnen und fundiertere Entscheidungen zu treffen, indem sie eine breitere Sicht auf die Verbraucher bietet“, sagte Hilary Chidi, EVP, Credit Risk Solutions und Chief Sustainability Officer von TransUnion. „Im Gegenzug erwarten wir, dass Verbraucher von einem klareren Bild ihrer selbst profitieren werden, wenn sie sich um Kredite, eine Beschäftigung oder andere Möglichkeiten bewerben.“</p>
<p>Es wird erwartet, dass diese kommerzielle Partnerschaft TransUnion die Möglichkeit bietet, der gestiegenen Marktnachfrage nach VOIE mit einer vollständigen Suite anpassbarer Lösungen für verschiedene Branchen gerecht zu werden. Die Partnerschaft wird zunächst ausgewählte Branchen bedienen, weitere sollen folgen. Darüber hinaus planen TransUnion und Truework eine Zusammenarbeit bei der Entwicklung der nächsten Generation von VOIE-Lösungen.</p>
<p>„Wir gehen davon aus, dass diese Partnerschaft es Truework ermöglichen wird, unseren Vertrieb an TransUnion-Kunden zu beschleunigen“, sagte Pravesh Mistry, Chief Revenue Officer von Truework. „Wir freuen uns, unser Fachwissen und unsere Ressourcen zu bündeln, um den Einkommensüberprüfungsprozess für Kreditgeber weiterzuentwickeln und gleichzeitig das Erlebnis zu verbessern.“</p>
<p>Truework mit Hauptsitz in San Francisco verbindet und koordiniert alle Verifizierungsmethoden, die Kunden benötigen, auf einer einzigen Plattform und beschleunigt so Entscheidungen mit genauen Einkommensdaten. Durch diesen einzigartigen mehrstufigen Ansatz zur Überprüfung deckt Truework 90 % der US-Mitarbeiter ab. Truework ist außerdem autorisierter Berichtslieferant für den Desktop Underwriter® (DU®)-Validierungsservice von Fannie Mae, eine Komponente von Day 1 Certainty®. Derzeit verlassen sich 20 der 25 größten Hypothekengeber in den USA bei Einkommensüberprüfungen auf Truework.</p>
<p>„Wir setzen uns leidenschaftlich für verbesserte Verbraucherergebnisse ein und sind stolz darauf, dass zig Millionen Amerikaner Zugang zu Krediten – und zu günstigeren Krediten – haben, weil wir bei trendigen und alternativen Kreditdaten führend sind“, fügte Chidi hinzu. „Wir sehen große Synergien mit Truework, die es uns ermöglichen werden, eine ganzheitlichere Sicht auf jeden Einzelnen zu bieten, und freuen uns darauf, diese Partnerschaft weiter auszubauen.“</p>
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		<title>Schließung von „Money-Mule“-Konten</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 08:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Forensisches Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Privatkundenrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Experian kündigt heute einen neuen Service an, der Banken und Bausparkassen dabei helfen soll, „Money-Mule“-Konten zu identifizieren und zu schließen, auf denen betrügerisch erlangte Gelder aufbewahrt werden. Money Mules sind Personen, die sich bereit erklärt haben, ihre Bankkonten gegen Bargeld von Kriminellen nutzen zu lassen. Nach neuen Erkenntnissen von Experian sind mittlerweile 42 % des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Experian kündigt heute einen neuen Service an, der Banken und Bausparkassen dabei helfen soll, „Money-Mule“-Konten zu identifizieren und zu schließen, auf denen betrügerisch erlangte Gelder aufbewahrt werden.</p>
<p>Money Mules sind Personen, die sich bereit erklärt haben, ihre Bankkonten gegen Bargeld von Kriminellen nutzen zu lassen. Nach neuen Erkenntnissen von Experian sind mittlerweile 42 % des Girokontobetrugs durch eigene Anbieter auf Money-Mule zurückzuführen, wobei die Betrugsrate bei Girokonten in den ersten drei Monaten des Jahres um 13 % gestiegen ist.</p>
<p>Es wird geschätzt, dass Geldwäsche die britische Wirtschaft jedes Jahr mehr als 100 Milliarden Pfund kostet, während die Verluste durch Authorised Push Payment (APP)-Betrug im Jahr 2022 485 Millionen Pfund erreichen.</p>
<p>Bei den auf diesen Konten eingezahlten Geldern handelt es sich oft um Erlöse aus APP-Betrug – wobei der Mule dazu verleitet wurde, Geld auf verschiedene Mule-Konten zu überweisen, um die Herkunft des Geldes zu verschleiern –, bevor er dann auf die eigenen Konten des Betrügers verteilt wurde.</p>
<p>Derzeit verfügen Banken und andere Kontoanbieter außer der Bestätigung des Zahlungsempfängers über keine Informationen darüber, wo das Geld eingeht oder wohin das Geld gesendet wird, was es für sie schwierig macht, Konten zu identifizieren und zu untersuchen, die möglicherweise auf diese Weise verwendet werden.</p>
<p>Experian Mule Score zielt darauf ab, dieses Problem zu lösen. Durch die Analyse des Kontoeröffnungsverlaufs und der Umsatzaktivität, der Daten des Experian-Büros und der modellierten Merkmale von mehr als 200.000 bestätigten Mule-Fällen ermöglicht die auf maschinellem Lernen basierende Lösung den Banken, ihr gesamtes Portfolio zu bewerten, sodass sie fragwürdige Kontoaktivitäten leicht erkennen können.</p>
<p>In Proof-of-Concept-Tests konnte die Lösung mehr als 50 % der „Mule“-Konten mit dem höchsten Risiko genau identifizieren. Die Lösung wird Banken dabei helfen, das Onboarding verdächtiger Konten bereits bei der Eröffnung zu vermeiden, Betrugsverluste und Betriebskosten zu reduzieren, gefährdete Verbraucher zu unterstützen und zu verhindern, dass betrügerische Gelder in das Mainstream-Finanzsystem gelangen.</p>
<p>Eduardo Castro, Geschäftsführer für Identität und Betrug bei Experian UK&amp;I, sagte: „Das Ausmaß an Betrug und Finanzkriminalität im Vereinigten Königreich stellt eine Bedrohung für Finanzinstitute und ihre Kunden dar. Dank unserer Daten, Analysen und Technologie ist Experian in der einzigartigen Position, Ihnen zu helfen. Wir engagieren uns dafür, zur Beseitigung von Finanzkriminalität beizutragen und einen sicheren Finanzzugang für alle zu gewährleisten. Der Mule Score ist die erste Lösung ihrer Art, die Finanzunternehmen einen umfassenden Überblick über die Kontoaktivitäten bietet und ihnen dabei hilft, das Onboarding potenzieller Mule-Konten zu verhindern und bereits eröffnete Konten zu erkennen, die verdächtig sind.“</p>
<p>Auf einem Mule-Konto gehaltene Gelder werden in der Regel auf zwei bis drei andere Konten übertragen, bevor sie auf internationale Konten oder in einigen Fällen auf Krypto-Wallets übertragen und dann wieder in das britische Finanzsystem integriert werden. Konten, die für Maultieraktivitäten verwendet werden, werden in der Regel neu eröffnet, der Inhaber verfügt jedoch über eine Reihe älterer Konten, die weiterhin für Geldtransfers verwendet werden können, wenn das neuere Konto geschlossen wird.</p>
<p>Der Experian Mule Score wurde von Experian DataLabs entwickelt, einem internen Team von Datenwissenschaftlern, die Innovationen vorantreiben, indem sie die neuesten Datenanalysetechniken nutzen, um Produkte und Lösungen zu entwickeln, die Unternehmen dabei helfen, zahlreiche Herausforderungen in allen Branchen zu meistern.</p>
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		<title>Disruptiv vom &#8222;Boomer&#8220; zum &#8222;Zoomer&#8220;</title>
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		<pubDate>Tue, 16 May 2023 08:15:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Privatkundenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Feri]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Generation Z („Zoomer“) tritt eine neue Generation in den Vordergrund, die das Potential besitzt, traditionelles Verhalten und Denken in allen Lebensbereichen nachhaltig zu verändern. Obwohl die Gen Z, die Alterskohorte der zwischen 1995 und 2009 Geborenen, zahlenmäßig eher klein ist, hat sie sich in der Weltöffentlichkeit bereits laut und deutlich Gehör verschafft – [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Generation Z („Zoomer“) tritt eine neue Generation in den Vordergrund, die das Potential besitzt, traditionelles Verhalten und Denken in allen Lebensbereichen nachhaltig zu verändern. Obwohl die Gen Z, die Alterskohorte der zwischen 1995 und 2009 Geborenen, zahlenmäßig eher klein ist, hat sie sich in der Weltöffentlichkeit bereits laut und deutlich Gehör verschafft – wie etwa bei den weltweiten „Fridays for Future“. „Die ‚Zoomer‘ sind nicht nur technologisch fitter und global vernetzter als jede Generation vor ihnen, sondern setzen sich auch selbstbewusst und fordernd für ‚ihre‘ Themen und Werte ein – weltweit und gut koordiniert durch gezielte Nutzung digitaler Medien“, sagt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute, bei der Vorstellung einer aktuellen <a href="https://www.feri-institut.de/content-center" target="_blank">Analyse des FERI-Instituts zur Generation Z</a>.</p>
<p>Als erste wahre Generation von Digital Natives, die schon von klein auf im Internet sozialisiert worden sei und rund um die Uhr „online“ lebe, verlagerten die Zoomer den zwischenmenschlichen Austausch zunehmend von der realen in die virtuelle Welt. Wie das Phänomen der digitalen „Shitstorms“ zeige, nutze die Gen Z gezielt die globale Wirkmacht und Reichweite sozialer Medien, um ihren Forderungen sehr direkt und vehement Ausdruck zu verleihen. Hier bahne sich ein radikaler Kulturwandel an, vor dem sich weder Unternehmen noch Politik verschließen könnten.</p>
<p>Da sich der Personalmangel nach dem Ausscheiden der Babyboomer deutlich verschärfen werde, habe die Gen Z gegenüber Arbeitgebern eine sehr gute Verhandlungsposition, die sie schon heute mit großem Selbstbewusstsein nutze. Selbstverwirklichung im Beruf und flexible Arbeitsmodelle seien der Gen Z wichtiger als ein hohes Gehalt oder sozialer Status. Umfragen zeigten, dass jeder zweite Zoomer in einem Unternehmen arbeiten wolle, das einen positiven „Impact“ leiste. Damit gerate die alte Arbeits- und Leistungskultur vieler Unternehmen unter einen völlig neuen Anpassungs- und Rechtfertigungsdruck.</p>
<p>Auch für Investoren und Vermögensinhaber spiele der Auftritt der Generation Z in den nächsten Jahren eine erhebliche Rolle. In ihren Finanzgewohnheiten habe die Gen Z bereits deutlich mit ihren Vorgenerationen gebrochen, indem sie ihre Finanzgeschäfte weitgehend in den digitalen Raum verlagere. Zudem habe die nachrückende Generation ein ausgeprägtes Wertebild. „Die Generation Z erwartet, dass Unternehmen für Ziele einstehen, mit denen sie sich identifizieren kann. Fehlt dieser ‚Purpose‘, sind Zoomer sofort bereit, einer Marke dauerhaft den Rücken zuzukehren“, ergänzt Rapp. Dadurch entstehe künftig erhöhter Druck auf Geschäftsmodelle, die keinen klaren Bezug zu universellen Zielen wie Klimaschutz oder Diversität nachweisen können. Entsprechende Risiken in betroffenen Sektoren sollten von Anlegern frühzeitig wahrgenommen und verstanden werden.</p>
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		<title>Kippschalter gegen Betrug</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 16:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Experian hat heute CreditLock eingeführt, eine neue Funktion, mit der Kunden ihre Experian-Kreditauskunft auf Knopfdruck sperren können. Der Start erfolgt nach Daten, die zeigen, dass 1 von 4 Erwachsenen im Vereinigten Königreich Opfer von Betrug geworden ist, wobei 75 % der Erwachsenen im Vereinigten Königreich Ziel von Betrug sind. Diese Relationen unterstreichen das Ausmaß des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Experian hat heute CreditLock eingeführt, eine neue Funktion, mit der Kunden ihre Experian-Kreditauskunft auf Knopfdruck sperren können. Der Start erfolgt nach Daten, die zeigen, dass 1 von 4 Erwachsenen im Vereinigten Königreich Opfer von Betrug geworden ist, wobei 75 % der Erwachsenen im Vereinigten Königreich Ziel von Betrug sind. Diese Relationen unterstreichen das Ausmaß des Problems im Vereinigten Königreich.</p>
<p>Mit CreditLock können CreditExpert- und Identity Plus-Kunden ihre Experian-Kreditauskunft mit einem Kippschalter in der App &#8211; oder online &#8211; „sperren“ oder „entsperren“. Bestimmte Kreditanträge mit hohem Risiko (z. B. ein Darlehen, eine Hypothek oder eine Kreditkarte) werden durch einen „gesperrten“ Bericht blockiert.</p>
<p>Der Bericht kann mit demselben Schalter entweder in der App oder online sofort „entsperrt“ werden. Dies bedeutet, dass er sofort zugänglich ist, wenn der Verbraucher einen echten Kreditantrag stellen möchte.</p>
<p>Mithilfe von Echtzeitwarnungen informiert die Funktion Kunden auch über neue Kreditsuchen in ihrem Namen und wenn betrügerische Anträge in ihrem Namen gestoppt wurden.</p>
<p>Eine von CreditLock blockierte betrügerische Anwendung hat keinen Einfluss auf die Kreditwürdigkeit einer Person.</p>
<p>Jayne Sankoh-Beacom, Head of Product Management bei Experian, sagte: „Da die Lebenshaltungskosten weiter steigen und die Betrugsstatistiken zunehmen, ist es für die Menschen wichtiger denn je, ihre Experian-Kreditwürdigkeit zu schützen. Durch das Hinzufügen von CreditLock können sich unsere Kunden besser vor einem möglichen Identitätsdiebstahl schützen.</p>
<p>„Unser Ziel ist es, Produkte zu entwickeln, die dazu beitragen, das finanzielle Wohlergehen der Menschen zu verbessern und ihnen mehr Kontrolle über ihre Finanzen zu geben. Mit dieser neuen Funktion können wir unseren Kunden jetzt diesen zusätzlichen Schutz vor Identitätsbetrug bieten.“</p>
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		<title>Alternativangebot im Ratenkreditgeschäft</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 07:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die GENOFLEX GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Hypoport SE und der TeamBank AG, will nach erfolgreicher Pilotphase ihr Angebot weiter öffnen. Über das Gemeinschaftsunternehmen können teilnehmende genossenschaftliche Banken ihren Kundinnen und Kunden – sofern kein passendes easyCredit Angebot vorliegt – ein Alternativangebot im Ratenkreditgeschäft unterbreiten. Dabei stammen diese Angebote sowohl von anderen genossenschaftlichen Banken als auch von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die GENOFLEX GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Hypoport SE und der TeamBank AG, will nach erfolgreicher Pilotphase ihr Angebot weiter öffnen.</p>
<p>Über das Gemeinschaftsunternehmen können teilnehmende genossenschaftliche Banken ihren Kundinnen und Kunden – sofern kein passendes easyCredit Angebot vorliegt – ein Alternativangebot im Ratenkreditgeschäft unterbreiten. Dabei stammen diese Angebote sowohl von anderen genossenschaftlichen Banken als auch von Finanzinstituten außerhalb des genossenschaftlichen Bankensektors.</p>
<p>Um dieses Gemeinschaftsangebot zu erreichen, haben die beiden Partner ihre jeweiligen Stärken eingebracht: Die TeamBank verfügt mit Vertragsbeziehungen zu nahezu allen genossenschaftlichen Banken in Deutschland über ein breites Vertriebsnetzwerk, während Hypoport seine Erfahrung im Plattformgeschäft in das Gemeinschaftsunternehmen eingebracht hat. Bis Ende 2022 wurde eine Pilotphase mit 70 Banken erfolgreich abgeschlossen. Der Rollout für weitere Genossenschaftsbanken startet ab Januar.</p>
<p>Christian Polenz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG, blickt auf eine erfolgreiche Pilotphase zurück: “Wegen des großen Interesses unserer genossenschaftlichen Partnerbanken am GENOFLEX-Angebot haben wir die Anzahl der teilnehmenden Institute noch während der Pilotphase von ursprünglich 30 auf 70 Banken erhöht. Nun freuen wir uns, GENOFLEX sukzessive für alle unsere Partnerbanken aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe zu ermöglichen. Damit schaffen wir ein zusätzliches positives Kunden- und Beratererlebnis und leisten einen weiteren Beitrag zum profitablen Wachstum der genossenschaftlichen FinanzGruppe.“</p>
<p>Jens Fehlhauer, Generalbevollmächtigter der Hypoport SE für den genossenschaftlichen Bankensektor ergänzt, „Der sukzessive Rollout von GENOFLEX für die genossenschaftliche FinanzGruppe ist der logische nächste Schritt nach der Pilotphase, für deren erfolgreiche Umsetzung ich mich beim gesamten GENOFLEX-Team bedanken möchte.“</p>
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		<title>Ihr Betrügerlein kommet</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2022 08:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Identitätsbetrug ist im Jahr 2022 um mehr als ein Fünftel gestiegen, inmitten von Warnungen, dass betrügerische Aktivitäten in dieser Weihnachtseinkaufssaison ihren Höhepunkt erreichen werden. Eine neue Analyse von Experian zeigt, dass der Identitätsbetrug in den letzten 12 Monaten um 21 % gestiegen ist, wobei der Trend voraussichtlich während der Feiertage am stärksten sein werde. Seit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Identitätsbetrug ist im Jahr 2022 um mehr als ein Fünftel gestiegen, inmitten von Warnungen, dass betrügerische Aktivitäten in dieser Weihnachtseinkaufssaison ihren Höhepunkt erreichen werden. Eine neue Analyse von Experian zeigt, dass der Identitätsbetrug in den letzten 12 Monaten um 21 % gestiegen ist, wobei der Trend voraussichtlich während der Feiertage am stärksten sein werde.</p>
<p>Seit 2018 sind die Identitätsbetrugsraten im November und Dezember im Jahresvergleich um bis zu 15 % gestiegen. Experian führt dies darauf zurück, dass Betrüger versuchen, die Zunahme von Online-Transaktionen auszunutzen, die die Ressourcen der Unternehmen beelasten, sich vor Betrug zu schützen.</p>
<p>Unterdessen zeigt sich das Ausmaß des Problems in konkreten Zahlen. Die Identitäts- und Betrugstechnologie von Experian verhinderte im Jahr 2021 betrügerische Transaktionen im Wert von mehr als 1,8 Mrd. £.</p>
<p>Eduardo Castro, Managing Director, Identity and Fraud, Experian UK&amp;I, sagte: „Betrug ist ein ernsthaftes, anhaltendes Problem für Verbraucher und Unternehmen im Vereinigten Königreich. Im Laufe des Jahres 2022 hat es kein Nachlassen gegeben, und es ist wahrscheinlich, wie unsere Zahlen zeigen, dass sich der Trend in den kommenden Monaten nur noch verstärken wird.“</p>
<p>„Mit zunehmendem Volumen von Online-Transaktionen ist es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, dass die Informationen ihrer Kunden verlässlich sind und sie nicht von einem Betrüger mit gestohlenen persönlichen Daten hinters Licht geführt werden.“</p>
<p>Um Menschen zu ermutigen, auf ihre persönlichen Daten zu achten, und Unternehmen, über ihr Betrugsrisiko nachzudenken, hat Experian eine neue Sensibilisierungskampagne in den sozialen Medien gestartet. Das festlich inspirierte Video mit dem Weihnachtsmann und einem aufgeregten, aber etwas misstrauischen Kind soll alle auf die Gefahren des Identitätsbetrugs aufmerksam machen.</p>
<p>Castro fügt hinzu: „Es gibt mehrere einfache Dinge, die Menschen tun können, um ihre Informationen zu schützen. Sicherzustellen, dass sie keine persönlichen Daten in sozialen Medien preisgeben oder Multi-Faktor-Authentifizierung, wie z. B. Biometrie, für ihre Online-Konten aktivieren, kann einen großen Beitrag zur Verhinderung von Identitätsbetrug leisten.</p>
<p>„Seien Sie bei unerwünschten Anrufen, E-Mails und SMS immer misstrauisch. Wenden Sie sich im Zweifelsfall direkt an das Unternehmen – es dauert nur eine Minute, um die persönlichen Daten preiszugeben, die der Betrüger dann verwenden kann, um auf Ihre Konten zuzugreifen oder einen Kredit in Ihrem Namen zu beantragen.“</p>
<p>Zahlen von UK Finance zeigen, dass die Verluste im Zusammenhang mit Kartenidentitätsdiebstahl in den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 um 86 % gestiegen sind, von 11,5 Mio. £ auf 21,4 Mio. £ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.*</p>
<p>Authorized Push Payment (APP)-Betrug, bei dem ein Opfer – in der Regel durch einen Anruf, eine SMS oder eine E-Mail – dazu verleitet wird, Geld an einen Betrüger zu überweisen, kostet die Verbraucher 249,1 Millionen Pfund. Betrügereien, bei denen das Opfer Geld an eine scheinbare Liebesbeziehung überweist, stiegen um fast ein Drittel (31 %) auf mehr als 16 Millionen Pfund.</p>
<p>Insgesamt wurden mehr als 609 Millionen Pfund gestohlen, aber es gibt Anzeichen für Ermutigung, da fortschrittliche Betrugspräventionssysteme von Banken eingesetzt werden, um zu verhindern, dass 584 Millionen Pfund verloren gehen.</p>
<p>„Viele Unternehmen stellen sich der Herausforderung des Betrugs direkt“, fügt Castro hinzu.</p>
<p>„Neue, hochmoderne Technologien, die maschinelles Lernen beinhalten, unterstützen die Bemühungen, während Vorschriften wie die Payments Service Directive 2 (PDS2) ebenfalls positive Auswirkungen haben.</p>
<p>„Obwohl die Gesamtsumme der Betrugsverluste leicht zurückgegangen ist, sind die Werte immer noch extrem hoch und kosten die Opfer erheblich. Das Problem ist, dass Betrüger immer nach neuen Wegen suchen, um jede Gelegenheit auszunutzen. Zu dieser Jahreszeit erwarten wir zum Beispiel eine Zunahme von Lieferbetrug – es ist ein andauernder Kampf, dessen sich sowohl Unternehmen als auch Verbraucher bewusst sein müssen.“</p>
<p>Experian ist ein Marktführer in der Betrugspräventionstechnologie und wurde kürzlich von Juniper Research als führender globaler Anbieter von Betrugslösungen im Online-Zahlungsverkehr ausgezeichnet.</p>
<p>Anfang dieses Jahres wurde Experian Fraud Score eingeführt, die nächste Generation von Betrugspräventionsdiensten, die es Unternehmen jeder Größe ermöglicht, Zugang zu einem fortschrittlichen Betrugspräventionssystem „out-of-the-box“ zu erhalten.</p>
<p>Es wurde unter Verwendung der neuesten maschinellen Lernfähigkeiten, Frontline-Datenanalyse und proprietärer Büro- und Betrugsergebnisdaten entwickelt und setzt ein Wahrscheinlichkeitsbewertungssystem von 1 bis 1.000 ein – wobei eine niedrige Punktzahl ein geringeres Risiko bedeutet – um Unternehmen dabei zu helfen, das Betrugsrisiko bei allen neuen und bestehenden Kundeninteraktionen besser zu verstehen.</p>
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