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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Rohstoffrating</title>
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		<title>Venezuela-Krise: Geopolitische Risiken und ihre Bedeutung für Ratings und Creditmärkte</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 09:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die politischen Umwälzungen in Venezuela sind weniger ein isoliertes regionales Ereignis als vielmehr ein Stresstest für die Risikowahrnehmung an den globalen Kapitalmärkten – mit klaren Implikationen für Credit Spreads, Länder- und Sektorratings sowie die Allokation institutioneller Investoren. In Phasen geopolitischer Unsicherheit reagieren Märkte typischerweise nicht nur über Preise, sondern auch über eine Neubewertung von Ausfallrisiken, Refinanzierungsbedingungen und langfristiger Schuldentragfähigkeit. Die jüngsten Entwicklungen bestätigen dieses Muster, auch wenn die unmittelbaren Marktreaktionen bislang begrenzt bleiben.</p>
<p>Kurzfristig zeigte sich die klassische Flucht in sichere Anlagen. Gold und der US-Dollar legten spürbar zu, was weniger als Signal einer systemischen Krise zu lesen ist, sondern vielmehr als temporäre Risikoabsicherung. Michael Bradshaw, Leiter Edelmetalle bei Allspring Global Investments, bringt dies auf den Punkt: „Infolge der politischen Unruhen in Venezuela stieg der Goldpreis um fast zwei Prozent und unterstrich damit seine traditionelle Rolle als sicherer Hafen in Zeiten der Unsicherheit.“ Für Kreditmärkte ist diese Bewegung insofern relevant, als sie auf eine erhöhte Sensibilität gegenüber politischen Schocks hindeutet, ohne bislang eine nachhaltige Risikoaversion auszulösen. Bradshaw relativiert zugleich die langfristige Bedeutung geopolitischer Impulse für Bewertungsmodelle: „Aus unserer Sicht sind geopolitische Ereignisse wie dieses zwar grundsätzlich ein Grund, Gold zu besitzen, aber nicht unbedingt ein Grund, heute Gold zu kaufen.“</p>
<p>Für Sovereign- und Corporate-Credit-Analysten steht Venezuela selbst weiterhin außerhalb des investierbaren Universums vieler institutioneller Portfolios. Entscheidend ist daher weniger das Land an sich als die Frage nach Zweitrundeneffekten, insbesondere über den Ölmarkt. Matthias Scheiber, Leiter Multi-Asset Solutions bei Allspring Global Investments, betont: „Zwar sind die unmittelbaren Auswirkungen offenbar auf einzelne Anlageklassen wie Gold und den US-Dollar beschränkt, doch die Auswirkungen auf Rohstoffe, die regionale Politik und die globale Machtbalance verdienen eine genauere Betrachtung.“ Aus Ratingsicht ist dabei zentral, dass Venezuela mit rund einem Prozent der weltweiten Ölproduktion angesichts eines von der Internationalen Energieagentur prognostizierten Überangebots von 3,8 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2026 keine preisbestimmende Rolle spielt. Entsprechend bleiben die Auswirkungen auf inflationsgetriebene Kreditrisiken und die Cashflow-Profile energieintensiver Schuldner überschaubar.</p>
<p>Mittelfristig verschiebt sich der Fokus jedoch auf strukturelle Faktoren, die auch in Kreditratings eine zentrale Rolle spielen: Investitionsklima, institutionelle Stabilität und Infrastrukturqualität. Trotz der weltweit größten nachgewiesenen Ölreserven ist Venezuelas Produktionsbasis durch jahrzehntelange Unterinvestitionen und den Verfall der Infrastruktur geschwächt. Selbst bei einer politischen Stabilisierung würde eine signifikante Ausweitung der Förderung Jahre in Anspruch nehmen, was die kurzfristige Verbesserung der Schuldentragfähigkeit unrealistisch erscheinen lässt. Die von der Opposition in Aussicht gestellte Verdreifachung der Förderung auf rund drei Millionen Barrel pro Tag bleibt damit ein langfristiges Szenario mit hoher Unsicherheit – ein klassischer Fall, in dem Ratingagenturen Potenzial klar von Realisierbarkeit trennen.</p>
<p>Für Emerging Markets insgesamt ist der politische Umbruch dennoch relevant, da er die regionale Risikowahrnehmung beeinflusst. Derrick Irwin, Co-Head Intrinsic Emerging Markets Equity bei Allspring Global Investments, verweist auf die politische Signalwirkung: „Der politische Umbruch in Venezuela hat weitreichende Auswirkungen auf Lateinamerika und die globale Geopolitik.“ In einem Umfeld mehrerer wichtiger Wahlen in Lateinamerika im Jahr 2026 könnten politische Verschiebungen die fiskal- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen einzelner Länder verändern – ein Aspekt, der sich direkt in Ratingausblicken und Risikoaufschlägen niederschlägt, auch wenn Irwin betont, dass sich die grundsätzliche Einschätzung für den Großteil der Region bislang nicht geändert habe.</p>
<p>Auf globaler Ebene berührt Venezuela zudem die strategischen Kalküle großer Akteure wie China, was indirekt auch für Kreditmärkte relevant ist. Veränderungen in geopolitischen Allianzen und Machtprojektionen fließen zunehmend in qualitative Ratingfaktoren ein, etwa über Handelsbeziehungen, Investitionsströme oder Sanktionsrisiken. Ob die Ereignisse in Venezuela eher abschreckend oder eskalierend wirken, bleibt offen – in beiden Fällen erhöht sich jedoch die Bedeutung geopolitischer Szenarioanalysen im Credit Research.</p>
<p>Für Anleiheinvestoren bleibt die Lage vorerst kontrollierbar. Jamie Newton, Leiter des globalen Fixed Income Research bei Allspring Global Investments, fasst zusammen: „Die Anleiherenditen dürften stabil bleiben, da die Märkte bislang keine signifikante militärische Eskalation oder erhöhte Verteidigungsausgaben eingepreist haben.“ Damit rücken erneut die klassischen Treiber von Ratings und Credit Spreads in den Vordergrund: Geldpolitik, Inflation und Wachstumsperspektiven. Solange sich die Unsicherheit nicht zu einer breiteren geopolitischen Eskalation ausweitet, dürfte Venezuela eher als Mahnung dienen denn als Auslöser einer Neubewertung globaler Kreditrisiken.</p>
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		<title>Redwood Materials zeigt: Urban Mining erreicht Milliardenbewertungen und wird zum neuen Wachstumssektor</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 09:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die jüngste Finanzierungsrunde des US-amerikanischen Unternehmens Redwood Materials verdeutlicht eindrucksvoll, welches Bewertungspotenzial in der Branche des Urban Mining und Batterierecyclings steckt. Das in Sparks, Nevada, ansässige Unternehmen sammelte in einer Series-E-Runde 350 Millionen US-Dollar ein, angeführt von Eclipse Ventures und mit Beteiligung von NVentures, der Investmentgesellschaft des Technologiekonzerns Nvidia. Damit wird Redwood aktuell mit über [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngste Finanzierungsrunde des US-amerikanischen Unternehmens Redwood Materials verdeutlicht eindrucksvoll, welches Bewertungspotenzial in der Branche des Urban Mining und Batterierecyclings steckt. Das in Sparks, Nevada, ansässige Unternehmen sammelte in einer Series-E-Runde 350 Millionen US-Dollar ein, angeführt von Eclipse Ventures und mit Beteiligung von NVentures, der Investmentgesellschaft des Technologiekonzerns Nvidia. Damit wird Redwood aktuell mit über sechs Milliarden US-Dollar bewertet – ein klares Signal, dass Investoren weltweit den Markt für wiedergewonnene Rohstoffe als strategisch und wirtschaftlich hochattraktiv einstufen.</p>
<p>Urban Mining – also die Rückgewinnung wertvoller Metalle und Materialien aus bestehenden Produkten, insbesondere Elektronik- und Batterieschrott – entwickelt sich zunehmend zu einem der zentralen Wachstumsfelder der Energiewende. Redwood Materials hat sich dabei als einer der globalen Technologieführer etabliert. Das Unternehmen betreibt nicht nur Recyclinganlagen für Batterien, sondern erweitert seine Aktivitäten um die Herstellung von Kathodenmaterialien und die Entwicklung von Energiespeicherlösungen. Besonders bemerkenswert ist, dass Redwood die Nutzung wiederaufbereiteter Batterien für den Aufbau von Stromspeichersystemen für Rechenzentren und industrielle Anwendungen vorantreibt – ein Schritt, der die Wertschöpfung über das klassische Recycling hinaus verlängert.</p>
<p>Die Höhe der Bewertung spiegelt das Vertrauen der Investoren in die technologische Führungsposition und die Marktchancen des Unternehmens wider. Mit Blick auf die globale Rohstoffknappheit, geopolitische Unsicherheiten und die steigende Nachfrage nach Batteriematerialien in der Elektromobilität und im Energiesektor sehen Investoren im Urban Mining nicht mehr nur ein Nachhaltigkeitsthema, sondern ein hochprofitables Industriefeld. Die Kombination aus technologischer Innovation, geopolitischer Relevanz und massiven Skalierungspotenzialen hat Urban Mining zu einem Investmentthema mit ähnlichem Attraktivitätsniveau wie grüne Energie- oder Halbleitertechnologien gemacht.</p>
<p>Im Vergleich dazu wirken europäische Initiativen – wie das kürzlich gestartete Batterierecycling-Konsortium unter der Leitung der RWTH Aachen – derzeit noch klein, jedoch strategisch nicht minder wichtig. Das Konsortium, an dem unter anderem Iondrive Limited beteiligt ist, verfügt über ein Finanzierungsvolumen von rund 3,1 Millionen Euro, davon 2,07 Millionen Euro aus Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel ist der Aufbau einer europäischen Kreislaufwirtschaft für Batterien, bei der bis zu 80 Prozent der Materialien aus Recyclingprozessen stammen sollen. Während Redwood bereits den Sprung in die Kommerzialisierung und internationale Expansion geschafft hat, befindet sich das europäische Projekt noch in einer frühen Entwicklungs- und Demonstrationsphase.</p>
<p>Dennoch zeigt der Vergleich beider Initiativen eine klare Marktlogik: Gelingt es europäischen Unternehmen, Recyclingtechnologien wie das Deep-Eutectic-Solvent-Verfahren von Iondrive erfolgreich zu skalieren, könnten auch sie mittelfristig Bewertungen in ähnlichen Größenordnungen erreichen. Die Redwood-Transaktion zeigt, dass Investoren bereit sind, Milliardenbeträge in Unternehmen zu investieren, die eine Schlüsselrolle in der Rückgewinnung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe übernehmen.</p>
<p>Damit wird deutlich: Urban Mining ist längst mehr als ein Nischenthema der Kreislaufwirtschaft. Es entwickelt sich zu einem der wertvollsten Segmente im globalen Technologiesektor – mit dem Potenzial, neue „grüne Giganten“ hervorzubringen, deren Marktwert sich an den führenden Tech-Unternehmen der Welt messen kann.</p>
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		<title>Europäisches Batterierecycling-Konsortium mit 3,1 Millionen Euro Förderung nimmt Arbeit auf</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Oct 2025 06:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein europäisches Konsortium für Batterierecycling mit einem Gesamtvolumen von 3,137 Millionen Euro hat seine Arbeit aufgenommen. Unter der Leitung des Production Engineering of E-Mobility (PEM) der RWTH Aachen wurde das Projekt nach zwölf Monaten intensiver Vorbereitung offiziell gegründet. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert das Vorhaben mit 2,068 Millionen Euro, während die Konsortiumspartner weitere 1,069 Millionen Euro [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein europäisches Konsortium für Batterierecycling mit einem Gesamtvolumen von 3,137 Millionen Euro hat seine Arbeit aufgenommen. Unter der Leitung des Production Engineering of E-Mobility (PEM) der RWTH Aachen wurde das Projekt nach zwölf Monaten intensiver Vorbereitung offiziell gegründet. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen fördert das Vorhaben mit 2,068 Millionen Euro, während die Konsortiumspartner weitere 1,069 Millionen Euro beisteuern. Ziel des Projekts ist der Aufbau einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft für Batterien in Europa, die nachhaltige Materialien nutzt, ohne Einbußen bei Leistung und Qualität hinzunehmen.</p>
<p>Iondrive Limited (ASX: ION) nimmt als Kerntechnologiepartner eine zentrale Rolle im Konsortium ein. Das Unternehmen entwickelt Verfahren, um Metalle aus Altbatterien zurückzugewinnen und sie zu Vorprodukten für die Herstellung neuer Batteriezellen zu verarbeiten. Dabei kommt die sogenannte DES-Technologie (Deep Eutectic Solvent) zum Einsatz, ein umweltfreundliches Verfahren, das ohne aggressive Säuren auskommt und bei niedrigen Temperaturen arbeitet. „Die Teilnahme an diesem Konsortium bietet Iondrive die Möglichkeit, führenden europäischen OEMs zu demonstrieren, dass Batteriezellen, die aus mit unserem DES-Verfahren recycelten Metallen hergestellt wurden, eine gleichwertige Leistung wie solche aus Primärmaterialien erzielen können“, erklärte Iondrive-CEO Dr. Ebbe Dommisse. Er betonte zudem: „Das Konsortium bietet nicht nur einen Einstiegspunkt in den europäischen Markt, sondern sichert potenziell auch Einsatzmaterial von unseren vorgelagerten Industriepartnern und entwickelt gleichzeitig Abnahmevereinbarungen für Produkte mit unseren nachgelagerten Partnern.“</p>
<p>Neben Iondrive gehören dem Konsortium mehrere führende Industrie- und Forschungspartner an, darunter Accurec Recycling GmbH, NEUMAN &#038; ESSER Process Technology GmbH, Constantia Patz GmbH sowie das PEM der RWTH Aachen. Accurec bringt dabei seine Erfahrung in der mechanischen Aufbereitung und Herstellung von Schwarzmasse ein, die an Iondrive geliefert wird. NEUMAN &#038; ESSER steuert verfahrenstechnisches Know-how bei, während Constantia Patz Expertise im Materialdesign und in der Integration recycelter Materialien in nachhaltige Produktionsprozesse beisteuert. Die RWTH Aachen übernimmt die Weiterverarbeitung des von Iondrive gelieferten Materials in ihrer bestehenden Pilotanlage.</p>
<p>Das Konsortium will die gesamte Wertschöpfungskette des Batterierecyclings abbilden – von der Demontage alter Batterien über die Rückgewinnung und Verarbeitung wertvoller Metalle bis zur Herstellung neuer Zellen. Dadurch soll nachgewiesen werden, dass Batteriezellen, die zu 80 Prozent aus recycelten Materialien bestehen, dieselbe Leistungsfähigkeit wie solche aus Primärmetallen erreichen können. Die Beteiligung europäischer Automobilhersteller als assoziierte Partner ist nach dem Erreichen der ersten technischen Meilensteine vorgesehen, um die Ergebnisse direkt zu validieren und potenzielle Abnahmeverträge zu ermöglichen.</p>
<p>Für Iondrive bedeutet die Teilnahme nicht nur eine Stärkung der Position auf dem europäischen Markt, sondern auch erhebliche finanzielle Unterstützung. 60 Prozent der Betriebskosten der europäischen Pilotanlage werden durch die Fördermittel gedeckt, bis zu einem Maximalbetrag von 398.000 Euro. Diese Mittel stehen für einen Zeitraum von drei Jahren ab Oktober 2025 zur Verfügung. Parallel errichtet Iondrive an der University of Adelaide eine Pilotverarbeitungsanlage, deren Inbetriebnahme für Anfang 2026 geplant ist. Sie soll später nach Europa transportiert und dort in den industriellen Betrieb integriert werden.</p>
<p>Das Konsortium gilt als bedeutender Schritt für den Aufbau einer nachhaltigen Batteriewirtschaft in Europa. Mit seiner Kombination aus Forschung, Technologieentwicklung und industrieller Umsetzung will es dazu beitragen, die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern und den europäischen Markt für recycelte Batteriematerialien langfristig zu stärken.</p>
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		<title>Exploration und Entwicklung für den Silberhunger</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 09:25:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei einer kürzlich in Frankfurt am Main abgehaltenen Präsentation unterstrich Gregory Crowe, der Präsident und CEO von Silver One Resources Inc., ein zunehmendes Interesse an Silber nicht nur als Industriemetall, sondern auch als Kapitalanlage. Diese Perspektive spiegelt sich in der strategischen Ausrichtung von Silver One Resources wider, einem Unternehmen, das sich auf die Exploration und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer kürzlich in Frankfurt am Main abgehaltenen Präsentation unterstrich <a href="https://silverone.com" target="_blank">Gregory Crowe, der Präsident und CEO von Silver One Resources Inc.</a>, ein zunehmendes Interesse an Silber nicht nur als Industriemetall, sondern auch als Kapitalanlage. Diese Perspektive spiegelt sich in der strategischen Ausrichtung von Silver One Resources wider, einem Unternehmen, das sich auf die Exploration und Entwicklung von hochwertigen Silberprojekten konzentriert. &#8222;Unser Aktienkurs hat sich in den letzten Wochen verdoppelt&#8220;, merkt Gregory Crowe an.</p>
<p>Silver One Resources Inc., mit Sitz in Kanada, konzentriert sich hauptsächlich auf sein Flaggschiff-Projekt, die Candelaria-Silbermine in Nevada, USA. Diese historisch produzierende Mine ist der Kernpunkt des Unternehmensengagements, das darauf abzielt, aus den alten Halden erneut Silber zu gewinnen und die vorhandenen Ressourcen durch umfangreiche Bohrungen zu erweitern.</p>
<p>Neben der Candelaria-Mine besitzt Silver One auch das Cherokee-Projekt in Nevada und das Silver Phoenix-Projekt in Arizona. Diese Projekte unterstreichen das Engagement des Unternehmens, sein Portfolio an Silberminen zu erweitern und weiterzuentwickeln.</p>
<p>Während seiner Präsentation betonte Crowe die wachsende Rolle von Silber als Kapitalanlage. Investoren sehen in Silber zunehmend eine Möglichkeit, ihr Portfolio zu diversifizieren und sich gegen wirtschaftliche Unsicherheiten abzusichern. Die steigende Nachfrage nach Silber als Investitionsgut beeinflusst auch seinen Preis auf den globalen Märkten.</p>
<p>Unter der Leitung von Crowe plant Silver One, durch gezielte Akquisitionen und Partnerschaften zu wachsen. Die Strategie des Unternehmens umfasst eine aggressive Kombination aus Wachstum durch die Entwicklung bestehender Eigenschaften und die Erschließung neuer Ressourcen.</p>
<p>Die Bemerkungen von Crowe in Frankfurt spiegeln eine klare Vision für die Zukunft von Silver One Resources wider und positionieren das Unternehmen in einer Dauerrolle in der globalen Silberindustrie. Für Investoren, die Interesse an Silber als einer Form der Kapitalanlage haben, bietet Silver One eine interessante Gelegenheit, Teil einer wachsenden Bewegung zu sein, die sowohl wirtschaftliche als auch umweltbezogene Aspekte berücksichtigt.</p>
<p>Silver One Resources setzt seine Entwicklungspläne fort und bleibt ein wichtiger Akteur in der Silberminenbranche. Die Einblicke von CEO Gregory Crowe bieten eine wertvolle Perspektive für alle, die sich für die Dynamik des Silbermarktes und die Rolle von Silber als sichere Anlage interessieren. Angesichts der volatilen Wirtschaftslage könnte Silber eine noch größere Bedeutung erlangen, sowohl als Industriemetall als auch als Vermögenssicherung.</p>
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		<title>AVINO Silver &amp; Gold Mines: Herausforderungen und Chancen</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2024 08:59:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[AVINO Silver &#038; Gold Mines Ltd., ein etablierter Silber- und Goldproduzent mit Hauptsitz in Kanada und wichtigen Betriebsstätten in Mexiko, steht vor verschiedenen Herausforderungen und Chancen, die für Investoren und Stakeholder von besonderem Interesse sind. 88 % der Aktien sind in der Hand von Retail, betont David Wolfin, President and Chief Executive Officer, in Frankfurt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>AVINO Silver &#038; Gold Mines Ltd., ein etablierter Silber- und Goldproduzent mit Hauptsitz in Kanada und wichtigen Betriebsstätten in Mexiko, steht vor verschiedenen Herausforderungen und Chancen, die für Investoren und Stakeholder von besonderem Interesse sind. 88 % der Aktien sind in der Hand von Retail, betont David Wolfin, President and Chief Executive Officer, in Frankfurt am Main. </p>
<p>Gegründet 1968, betreibt AVINO langjährige Minen, die in der Branche für ihre robuste Produktion bekannt sind. Die Firma ist an der Toronto Stock Exchange unter dem Ticker-Symbol ASM gelistet und verfügt über eine klare Fokussierung auf die Entwicklung und Erweiterung ihrer Silber- und Goldvorkommen.</p>
<p>Die finanziellen Ergebnisse von AVINO für das Jahr 2023 zeigen ein leichtes Umsatzminus gegenüber dem Vorjahr, was größtenteils auf die schwankenden Preise für Edelmetalle zurückzuführen ist. Der Gewinn hat ebenfalls deutlich abgenommen, was Fragen bezüglich der Kostenkontrolle und Effizienzsteigerung aufwirft.</p>
<p>Die Volatilität der Metallpreise stellt eine wesentliche Herausforderung für AVINO dar. Wie die meisten Unternehmen in der Bergbauindustrie muss AVINO effektive Strategien entwickeln, um die Preisschwankungen zu managen und die Profitabilität zu sichern. In diesem Zusammenhang ist eine wichtige Frage an den CEO, wie das Unternehmen plant, seine finanzielle Gesundheit zu stabilisieren und langfristiges Wachstum zu fördern.</p>
<p>Als Bergbauunternehmen steht AVINO auch vor Herausforderungen hinsichtlich Umweltschutz und nachhaltiger Betriebsführung. Die Einhaltung von Umweltvorschriften und die Implementierung von nachhaltigen Praktiken sind nicht nur rechtlich notwendig, sondern auch eine selbstverständliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Lizenz zum Operieren und das Unternehmensimage.</p>
<p>Mit Projekten wie der La Preciosa Mine zeigt AVINO Engagement in der Erschließung neuer Ressourcen. Diese Projekte sind mit Risiken verbunden, bieten jedoch auch Chancen zur Steigerung der Produktion und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Grundlagen.</p>
<p>AVINO Silver &#038; Gold Mines Ltd. steht wie viele Unternehmen im Sektor der Edelmetalle vor diversen Herausforderungen, sieht sich jedoch auch signifikanten Wachstumschancen gegenüber. Für Investoren und Interessenten bleibt es wichtig, sowohl die Risiken als auch die Strategien des Unternehmens zur Überwindung dieser Risiken zu verstehen und zu beobachten, wie AVINO sich in einem dynamischen Marktumfeld behauptet.</p>
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		<title>Abhängigkeit von Russland bleibt</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 11:29:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als Pioniere ihrer Branche haben die Fondsmanager bei Triodos Investment Management eine klare, nachhaltige Strategie entwickelt. Im Thema &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; Tempo zu machen, gehört praktisch zum Gencode dieses Instituts. Die aktuelle Situation setzt aber Grenzen, das Tempo der wirtschaftlichen Transformation weiter zu erhöhen. Hans Stegeman, Chefanlagestratege bei Triodos Investment Management (IM), muss sich mit den Folgen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als Pioniere ihrer Branche haben die Fondsmanager bei Triodos Investment Management eine klare, nachhaltige Strategie entwickelt. Im Thema &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; Tempo zu machen, gehört praktisch zum Gencode dieses Instituts. Die aktuelle Situation setzt aber Grenzen, das Tempo der wirtschaftlichen Transformation weiter zu erhöhen.</p>
<p>Hans Stegeman, Chefanlagestratege bei Triodos Investment Management (IM), muss sich mit den Folgen des Ukraine-Krieges für die makroökonomische Politik und den Handel im Hinblick auf die Rohstoffabhängigkeit befassen. Derzeit werden in der Weltwirtschaft jedes Jahr über 100 Milliarden Tonnen Ressourcen verbraucht, aber nur 8,6 % davon werden recycelt und wiederverwendet.</p>
<p>&#8222;Unsere Materialwahl wirkt sich auch direkt auf eine Vielzahl von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Risiken aus,&#8220; schreibt Hans Stegeman, &#8222;die mit der Herstellung von Waren verbunden sind &#8211; von Arbeitsbedingungen und Handelsströmen bis hin zu Umweltverschmutzung, Klimawandel und Landnutzung. Und obwohl es eine ehrgeizige Agenda gibt, wird es schwierig sein, das Tempo zu erhöhen und weniger abhängig von Russland zu werden. Dies ist jedoch von entscheidender Bedeutung, da viele kritische Materialien auch von Russland geliefert werden.&#8220;</p>
<p>Russland kontrolliert bis zu 44 % der weltweiten Palladiumlieferungen, rechnet der Chefanlagestratege vor, Palladium, das ein Schlüsselelement für Schadstoffkontrollvorrichtungen in Autos und in der Luft- und Raumfahrtindustrie ist, während die Ukraine etwa 50 % des weltweiten Angebots an Neon für die Halbleiterherstellung produziert. Die Entwicklung der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie in der EU erfordert eine Vielzahl von Materialien aus Russland, wie Platin (13 %), Titan (23 %) und Vanadium (34 %).</p>
<p>&#8222;Der Anteil der Mineralien aus Russland, die in der europäischen 3D-Drucktechnologie verwendet werden, beläuft sich beispielsweise auf etwa 12 %; für die Entwicklung der EU-Robotertechnologie sind es etwa 9 %. Russland ist auch der weltweit drittgrößte Lieferant von Nickel, das für Batterien von Elektrofahrzeugen, aber auch&#8220;, schreibt Hans Stegeman, &#8222;für die Herstellung von rostfreiem Stahl, einem Grundstoff für zahlreiche Industriezweige, verwendet wird. Langfristige Verträge und mitunter eine fortschrittliche Produktionsbasis führender russischer Lieferanten verschärfen den Versorgungsengpass weiter.&#8220;</p>
<p>Unterbrechungen im Fluss dieser Rohstoffe bedrohen nicht nur Verbraucher und Industrie durch Preisexplosionen, warnt der Chefanlagestratege: &#8222;Schwerwiegende Versorgungsengpässe in den kommenden Monaten stellen auch eine strategische Bedrohung für die wirtschaftliche Sicherheit der EU dar: die Fähigkeit der EU, ihre transformativen grünen und digitalen Ambitionen zu verwirklichen. China &#8211; das viel mehr Engpässe bei der Rohstoffversorgung kontrolliert &#8211; könnte sogar jede Störung nutzen, um seine Vormachtstellung bei der Versorgung zu festigen, was die Abhängigkeit und Anfälligkeit der EU weiter verstärken würde.&#8220;</p>
<p>Während die Energieabhängigkeit gelöst werden könnte, sei dies bei der Rohstoffabhängigkeit weitaus schwieriger. Abgesehen von der Tatsache, dass die Zahl der alternativen Lieferanten begrenzt sei, werde die Energiewende die Nachfrage nach seltenen Metallen und Mineralien erhöhen. Recycling wäre hier eine Lösung, aber die Recyclingraten der meisten dieser Metalle und Mineralien liegen derzeit nicht über 60 %, berichtet Hans Stegeman.</p>
<p>&#8222;Bei Mineralien wie Lithium liegt die derzeitige Recyclingquote sogar nur bei 10 %. Andere Kreislaufstrategien &#8211; von der Reparatur bis zur Aufarbeitung und Wiederverwendung &#8211; sind hier weniger oder gar nicht anwendbar&#8220;, heißt es aus dem Hause Triodos. &#8222;Die derzeit hohen Preise können daher ein Segen sein, da sie Alternativen rentabler machen und die zusätzliche Erforschung von Ersatzstoffen für diese Ressourcen bis zu einem gewissen Grad sowohl bei der Ressourceneffizienz als auch bei der Suche nach Ersatzstoffen helfen könnte. Dennoch wird die Umstellung der europäischen Wirtschaft von einem linearen auf ein (mehr) zirkuläres System ein riesiges Projekt sein.&#8220;</p>
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		<title>Stagflationsresistente Assets ins Depot</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2022 08:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffrating]]></category>
		<category><![CDATA[Feri]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 1987 gegründete FERI Gruppe mit Hauptsitz in Bad Homburg sieht im Ukraine-Krieg einen echten geostrategischen „Game Changer“, der Anleger mit einer neuen Realität konfrontiert. Das Verhältnis zwischen dem Westen auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite wird sich nachhaltig verändern, warnt das für institutionelle Investoren, Familienvermögen und Stiftungen tätige [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die 1987 gegründete FERI Gruppe mit Hauptsitz in Bad Homburg sieht im Ukraine-Krieg einen echten geostrategischen „Game Changer“, der Anleger mit einer neuen Realität konfrontiert.</p>
<p>Das Verhältnis zwischen dem Westen auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite wird sich nachhaltig verändern, warnt das für institutionelle Investoren, Familienvermögen und Stiftungen tätige Institut.</p>
<p>&#8222;Dabei droht nicht nur eine wirtschaftliche Entflechtung, sondern eine politische Bifurkation mit der Herausbildung neuer globaler Blöcke, die den Trend zur Deglobalisierung beschleunigt und verfestigt. Im Ernstfall kommt es zu einem neuen kalten Krieg,&#8220; warnt Dr. Eduard Baitinger, seit 2015 Head of Asset Allocation in der FERI Gruppe, &#8222;der Jahrzehnte andauern kann. Für Europa, das stark vom globalen Handel abhängt und politisch nicht mit einheitlicher Stimme spricht, ist diese Entwicklung eine strategische Gefahr und erfordert eine zeitnahe Kurskorrektur. Anderenfalls droht den europäischen Nationalstaaten die Zermürbung zwischen den neuen geopolitischen Fronten.&#8220;</p>
<p>Der Krieg in der Ukraine habe nicht nur langfristige geostrategische Folgen, er verändere bereits das gegenwärtige Investmentszenario. Die beiden Kontrahenten stellen global bedeutende Rohstoffregionen dar, folglich sind die Preise für Rohstoffe auf breiter Front angestiegen. Daher warnt Eduard Baitinger vor dem sich verschärfenden Inflationsdruck, der in den vergangenen Jahren durch die ultraexpansive Notenbankpolitik und die Corona-Pandemie aufgebaut wurde, noch einmal erheblich.</p>
<p>&#8222;Dieser angebotsseitige Inflationsschock und die andauernde Störung der Lieferketten dämpfen die Wachstumserwartungen. Das wirtschaftliche Umfeld ist daher eindeutig stagflationär, was bereits in den Märkten eingepreist wird: So deutet die Verflachung der Zinsstrukturkurven auf erhöhte Rezessionsrisiken,&#8220; so der Head of Asset Allocation weiter, &#8222;während die Inflationserwartungen steigen. Gleichzeitig haben globale Notenbanken zuletzt klar kommuniziert, dass für sie die Inflationsbekämpfung im Vordergrund steht, notfalls zu Lasten der Konjunktur.&#8220;</p>
<p>Der US-Notenbank traut Eduard Baitinger in den kommenden Monaten sogar doppelte Leitzinsanhebungen – also um 50 Basispunkte – zu: &#8222;Das inflationäre Umfeld und die Aussicht auf weiter steigende Leitzinsen setzen die Rentenmärkte bereits jetzt unter Druck. Das zunehmende Risiko einer Rezession dürfte zudem die Aktienmärkte mittelfristig belasten. In dieser Gemengelage gilt für professionelle Anleger: Simple Aktien- und Renteninvestments sind zum Scheitern verurteilt. Gefragt ist jetzt vielmehr ein proaktives Multi-Asset-Portfoliomanagement, bei dem inflations- und stagflationsresistenten Assets wie Gold und Rohstoffen ein fester Platz im Depot eingeräumt wird.&#8220;</p>
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		<title>Gold versus Kryptowährung als soziales Phänomen</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2021 14:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Rohstoffrating]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten acht Jahren hat die Anzahl der im Kryptoraum zirkulierenden Kryptowährungen erheblich zugenommen. Im Jahr 2013 gab es nur eine Handvoll digitaler Münzen. Nach dem Boom des Kryptomarktes im Jahr 2017 stieg die Anzahl der Kryptowährungen jedoch weiter an und erreichte in diesem Jahr einen vierstelligen Wert. Nach Angaben von AksjeBloggen.com hat sich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten acht Jahren hat die Anzahl der im <a href="https://aksjebloggen.com/the-number-of-cryptocurrencies-almost-doubled-since-2019-and-hit-over-5300/" target="_blank">Kryptoraum zirkulierenden Kryptowährungen erheblich zugenommen</a>. Im Jahr 2013 gab es nur eine Handvoll digitaler Münzen. Nach dem Boom des Kryptomarktes im Jahr 2017 stieg die Anzahl der Kryptowährungen jedoch weiter an und erreichte in diesem Jahr einen vierstelligen Wert. Nach Angaben von <a href="https://aksjebloggen.com/" target="_blank">AksjeBloggen.com</a> hat sich die Anzahl der digitalen Münzen seit 2019 fast verdoppelt und erreichte im Mai über 5.300.</p>
<p>Die Daten von <a href="https://coinmarketcap.com/" target="_blank">CoinMarketCap</a> und <a href="https://www.investing.com/" target="_blank">Investing.com</a> zeigten, dass die Gesamtzahl der Kryptowährungen und digitalen Assets an den Börsen im Jahr 2017 von 617 auf 1.335 gestiegen ist. Da sich die Anzahl der Kryptomünzen mehr als verdoppelte, verzeichnete der ICO-Markt ein ebenso historisches Aktivitätsniveau. Insgesamt wurden im Jahr 2017 in mehr als 382 ICOs über 6 Mrd. US$ gesammelt. Anfang 2017 hielt Bitcoin fast 88% des gesamten in den Kryptomarkt investierten Kapitals. Mit über 700 neuen Kryptowährungen, die allein 2017 auf den Markt kamen, sank der Marktanteil von Bitcoin zum Jahresende auf 38%.</p>
<p>Im März 2018 gab es fast 1.700 Kryptowährungen auf dem Markt, ein Anstieg von 30% in sechs Monaten. Bis Ende 2019 stieg diese Zahl um 65% auf über 2.800. Statistiken zeigen jedoch, dass 2020 die Zahl der Kryptowährungen jährlich am stärksten zunahm und bis Ende des Jahres auf über 4.000 anstieg. In den letzten sechs Monaten sind fast 400 neue Kryptomünzen auf den Markt gekommen, deren Gesamtzahl auf fast 5.400 gestiegen ist.</p>
<p>Obwohl die Anzahl der Kryptowährungen im Laufe der Jahre stark angestiegen ist, sind die meisten von ihnen möglicherweise nicht so bedeutend. Die CoinMarketCap-Daten zeigten, dass die Top-20-Kryptomünzen fast 90% des Gesamtmarktes ausmachen. Bitcoin, die größte digitale Währung, macht trotz des jüngsten Preisverfalls immer noch rund 45% der globalen Krypto-Marktkapitalisierung aus. Ethereum, als zweitgrößte Kryptowährung weltweit, hält seit letzter Woche einen Marktanteil von 17%. Tether, Dogecoin und Cardano folgen mit einem Marktanteil von 4%, 3% bzw. 2,9%.</p>
<p>Die Zahlen verdeutlichen den Unterschied von Krypotwährungen zu Gold, Silber und anderen Edelmetallen. Das Vorkommen von Gold und Silber ist über Jahrtausende hinweg begrenzt geblieben. Explorationen und Förderungen bleiben aufwändig.</p>
<p>Auch Bitcoin ist nicht beliebig vermehrbar, bleibt aber ein digitaler Code. Während die &#8222;Coins&#8220; einer Kryptowährung nicht bliebig vermehr sein mögen, so sind es aber die Kryptowährungen selbst: Der Vermehrung des Angebots an verschiedenen Kryptowährungen steht nichts im Wege. Täglich können neue Kryptowährungen &#8222;erfunden&#8220; werden. Darin liegt ein wesentlicher Unterschied zu Gold: Schon die Alchemisten des Mittelalters scheiterten an der Transmutation unedler Metalle in Gold. Die Transmutation eines digitalen Codes in eine &#8222;Kryptowährung&#8220; ist dagegen ein  vergleichsweise einfaches soziales Phänomen.</p>
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		<title>Mehr Insolvenzen durch Ölpreisverfall?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2018 09:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Rohstoffrating]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in Zeiten niedriger Preise sollen die Rohstoffmärkte Investoren attraktive Anlagemöglichkeiten bieten, argumentiert Shawn Driscoll, Portfolio Manager, Global Natural Resources Equity Strategy. „Rohstoffinvestments bieten häufig einen effektiven Schutz gegen Inflation – und auch gegen Deflation“, so Driscoll. Historisch betrachtet verliefen die Performance von Rohstoffaktien etwas gegenläufig zur allgemeinen Entwicklung an den Aktienmärkten. Damit biete der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Zeiten niedriger Preise sollen die Rohstoffmärkte Investoren attraktive Anlagemöglichkeiten bieten, argumentiert Shawn Driscoll, Portfolio Manager, Global Natural Resources Equity Strategy. „Rohstoffinvestments bieten häufig einen effektiven Schutz gegen Inflation – und auch gegen Deflation“, so Driscoll. Historisch betrachtet verliefen die Performance von Rohstoffaktien etwas gegenläufig zur allgemeinen Entwicklung an den Aktienmärkten. Damit biete der Sektor Möglichkeiten zur Diversifizierung und wirke als Ausgleich zum schwachen Abschneiden der globalen Aktienmärkte. Aufgrund der negativen Korrelation mit dem Dollar könnten Rohstoffe zudem zur Währungsdiversifizierung genutzt werden. „Während bei einem starken Dollarkurs Rohstofftitel richtig zu kämpfen haben, tendieren sie bei einem schwachen Dollarkurs dazu, besonders gut zu performen“, so der Experte. </p>
<p>Auch wenn Rohstoffaktien laut Driscoll dem Gesamtaktienmarkt hinterherhinkten, könnten attraktive Anlageergebnisse erzielt werden. „Wir erwarten zwar nicht, dass der Energiesektor die globalen Aktienmärkte über einen längeren Zeitraum hinweg hinter sich lassen wird, aber wie vor kurzem gab es immer wieder Zeiten, während denen die Energiepreise und Energietitel aufgrund verschiedener Katalysatoren zulegten.“ Sogar zwischen 1986 und 1999 gab es signifikante Preissteigerungen, obwohl der Zeitraum für Rohstofftitel eher herausfordernd war. Aufgrund der möglichen Diversifizierungsvorteile sei eine gewisse Allokation in Rohstoffe im Portfolio daher sinnvoll. </p>
<p>Entgegen den Beobachtungen weiterer Marktteilnehmer geht Driscoll in Zukunft von sinkenden Preisen aus: „Trotz der zuletzt hohen Nachfrage befinden wir uns seit geraumer Zeit in einem Überangebot am Markt, befeuert durch den starken Anstieg der Fördermengen sowie der Produktivität der US-amerikanischen Schieferölförderung. Die Zahl der Explorationen und Bohrungen in den USA hat seit Mitte 2016 dramatisch zugenommen. Zudem setzt der aktuelle Ölpreis zusätzliche Anreize für weitere Bohrungen.“ Der Portfolio Manager erwartet, dass sich die Preise für US-amerikanisches Rohöl wie der Sorte West Texas Intermediate langfristig bei durchschnittlich 40 bis 50 US-Dollar pro Barrel einpendeln werden. </p>
<p>Für 2018 ist Driscolls Ausblick daher verhalten. Die Schätzungen für die US-Produktion seien zu niedrig. „Bei einer pauschalen Gewinnschwelle im Bereich von 50 US-Dollar je Barrel und weniger wird die für eine nachhaltige Erholung des Ölpreises notwendige Angebotsreduktion nicht einfach zu erreichen sein“, bekräftigt Driscoll. „Sobald die Ölpreise oberhalb des für die Produktion notwendigen Anreizpreises liegen, ist es sehr einfach, den Markt zu sättigen. Das Angebot nimmt zu, die Nachfrage geht zurück, und im nächsten Moment stehen wir bei einem Preis von 30 US-Dollar pro Barrel“, so Driscoll. Für dieses oder das kommende Jahr sei das eine greifbare Möglichkeit. Da sich die Technologien tiefgreifend geändert haben und Produzenten schnell preisgünstigen Nachschub herbeibringen, sei das die Zukunft des Öls, bekräftigt er. Der Portfolio Manager verweist zudem auf den zwanzigjährigen Bärenzyklus der 1980er bis 1990er-Jahre, dem das gegenwärtige Szenario für die Öl- und Rohstoffpreise stark ähnele. „Wie damals hängt die Entwicklung am Auftauchen kurzzyklischer, risikoarmer und nicht-OPEC-Produktion von nordamerikanischem Schieferöl. Und bislang wurden erst weniger als zehn Prozent des vorhandenen Öls gewonnen. Auch die Kostenkurve fällt auf globaler Ebene.“ Der zu erwartende Preisverfall könnte daher zu mehr Insolvenzen führen.</p>
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		<title>Extreme Geldpolitik in der Kritik</title>
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		<pubDate>Fri, 12 May 2017 09:49:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feri]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wichtigsten Notenbanken der Welt haben ihre Bilanzen bis zum sechsfachen des Standes vor der Finanzkrise aufgebläht. In den vergangenen zehn Jahren seit Ausbruch der Krise hat sich die Wirtschaftsleistung der betroffenen Volkswirtschaften jedoch nicht vervielfacht. Statt strukturell die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern, setzten Politiker von Japan über Europa bis zu den USA lieber [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Notenbanken der Welt haben ihre Bilanzen bis zum sechsfachen des Standes vor der Finanzkrise aufgebläht. In den vergangenen zehn Jahren seit Ausbruch der Krise hat sich die Wirtschaftsleistung der betroffenen Volkswirtschaften jedoch nicht vervielfacht. Statt strukturell die Rahmenbedingungen für Unternehmen zu verbessern, setzten Politiker von Japan über Europa bis zu den USA lieber auf eine neue Rhetorik. Nach dieser wird es bereits als Erfolg gewertet, wenn die Volkswirtschaften real nicht schrumpfen, sondern um ein oder zwei Prozent wachsen. Zugleich wird die Globalisierung und China als Ursache für Wachstumsschwäche in den industrialisierten Ländern verantwortlich gemacht. China wird dafür kritisiert, nur noch mit mehr als 6 % zu wachsen, obwohl der Zuwachs des Bruttosozialproduktes in absoluten Zahlen immerhin höher ist als zu der Zeit, als China noch zweistellige Wachstumsraten verzeichnete.</p>
<p>Das FERI Cognitive Research Institute geht in einer neuen Studie der Frage nach, mit welchen Folgen diese Politik des Quantitative Easing rechnen muss. Das globale Problem besteht in der zu hohen systemischen Verschuldung. Ein falsches Verständnis von Geld verbindet sich nach Ansicht der Autoren der Studie mit einer fehlerhaften Wahrnehmung von Geld und zentralen Funktionen des Bankwesens für die Entstehung von Geld und Kredit.</p>
<p>Die Autoren der Studie sehen die USA offenbar im Vorteil. Die Analyse der Entwicklungen in den verschiedenen Volkswirtschaften zeigt, das in den USA sehr rasch den Banken geholfen wurde, um nach den Fehlentwicklungen ihren Kernfunktionen für die Finanzierung von Unternehmen und das Sammeln von Ersparnissen nachkommen zu können. In Europa war es dagegen unpopulär, denjenigen zu helfen, die die unerfreulichen Nachrichten überbracht hatten. Daher griffen die Notenbanken in Europa zu spät und an der falschen Stelle ein.</p>
<p>&#8222;Zinssätze von Null, oder sogar negative Zinssätze, pervertieren normale ökonomische Prozesse und führen zu paradoxen und unwillkommenen Nebenwirkungen im gesamten Finanzsystem. Noch schwerwiegender ist allerdings die Tatsache, dass negative Zinssätze die Profitabilität des gesamten Bankensektors entscheidend reduzieren&#8220;, schreibt das Autorenteam.</p>
<p>Die Autoren raten Investoren dazu, den Effekt monetärer Verwässerung im Sinne einer Erosion und strukturellen Abwertung zu antizipieren und aktiv zu berücksichtigen. Elementarwerte wie Gold, die zugleich als Alternative Währungen fungieren können, seien vor diesem Hintergrund neben Aktien, Beteiligungen und sonstigen Sachwerten ebenfalls attraktiv.</p>
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