<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Versicherungsrating</title>
	<atom:link href="http://www.everling.de/category/ratings/versicherungsrating/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.everling.de</link>
	<description>Dr. Oliver Everling</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Apr 2026 13:36:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=4.2.7</generator>
	<item>
		<title>Digitale Männergesundheit neu definiert</title>
		<link>http://www.everling.de/digitale-maennergesundheit-neu-definiert/</link>
		<comments>http://www.everling.de/digitale-maennergesundheit-neu-definiert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 16:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Health Care Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Technologierating]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=14759</guid>
		<description><![CDATA[Männergesundheit befindet sich seit Jahrzehnten in einer Sackgasse aus Scham, verschobenen Prioritäten und strukturellen Barrieren. Obwohl die urologische Medizin enorme Fortschritte gemacht hat, blieb die klassische Vorsorge in alten Mustern stecken. „Deutschlands Gesundheitssystem hat es nie geschafft, Männer wirklich zu erreichen“, sagt Sebastian Heidrich, Gründer von Streamcheck. Die geringe Teilnahmequote von nur rund 22 Prozent [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Männergesundheit befindet sich seit Jahrzehnten in einer Sackgasse aus Scham, verschobenen Prioritäten und strukturellen Barrieren. Obwohl die urologische Medizin enorme Fortschritte gemacht hat, blieb die klassische Vorsorge in alten Mustern stecken. „Deutschlands Gesundheitssystem hat es nie geschafft, Männer wirklich zu erreichen“, sagt Sebastian Heidrich, Gründer von Streamcheck. Die geringe Teilnahmequote von nur rund 22 Prozent an der Prostatakrebs-Vorsorge zeigt, wie wenig attraktiv der bisherige Ansatz ist. Genau hier setzt ein neues digitales Medizinprodukt an, das nicht weniger verspricht, als die Früherkennung zur Frühesterkennung weiterzuentwickeln.</p>
<p>Mit dem Ansatz, einen Prostata-Check ins Badezimmer zu bringen, schafft Streamcheck eine niedrigschwellige, intime und doch hochpräzise Möglichkeit der Selbstkontrolle. Der Selbsttest ist CE-zertifiziert und als Medizinprodukt nach der EU-Verordnung (2017/745) zugelassen. Er kombiniert ein smartes Device mit einer App, die Männer Schritt für Schritt durch den Prozess führt. „Mit Streamcheck können wir potenzielle Erkrankungen bereits im Entstehen erkennen und eine medizinische Behandlung frühzeitig einleiten. Das kann viel Leid verhindern“, betont Prof. Dr. Stefan Siemer vom Universitätsklinikum des Saarlandes. Die gemessenen Parameter – Harnflussrate, Urinvolumen und mehrere Biomarker – schaffen eine Datenbasis, die sonst nur in urologischen Praxen erhoben wird.</p>
<p>Indem Männer statt einmal jährlich nun monatlich messen können, entsteht ein völlig neues Modell der Gesundheitsüberwachung: zwölfmal mehr Kontrollmomente, die eine diagnostische Blindzeit zwischen Arztterminen drastisch reduzieren. Der Vergleich von Heidrich macht dieses Prinzip anschaulich: Streamcheck funktioniert für die Prostata wie die Ölstandskontrolle beim Auto – wer regelmäßig misst, erkennt Veränderungen früh und kann rechtzeitig handeln. Bleiben die Werte unauffällig, signalisiert die App dies klar und beruhigend. Bei Auffälligkeiten leitet sie zur ärztlichen Abklärung über und liefert dabei bereits strukturierte Daten, einschließlich Uroflowmetrie, IPSS-Score und Biomarker-Analysen.</p>
<p>Dieser technologische Schritt ist nicht nur ein Gewinn für Patienten, sondern auch eine Entlastung für Ärztinnen und Ärzte. Obwohl die Uroflowmessung als Standard gilt, wird sie im Praxisalltag selten durchgeführt. „In der Praxis werden sie oft vernachlässigt, weil sie zeitaufwendig sind“, erklärt Siemer. Die digitale Auslagerung dieser Messung ins Zuhause der Patienten schließt die Lücke: Ärztinnen und Ärzte erhalten verlässliche, medizinisch valide Daten, ohne kostbare Zeit für Routineuntersuchungen aufbringen zu müssen. Das Ergebnis ist ein effizienteres Versorgungssystem mit höherer Erkennungsrate und verbesserter Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient.</p>
<p>Damit berührt Streamcheck unmittelbar die Felder Technologie-Rating, Healthcare-Rating und das Rating von Krankenversicherungen. Technologie-Bewertungen legen zunehmend Wert auf Interoperabilität, Datenschutz, Usability und klinische Validität – Kriterien, die Streamcheck als zertifiziertes Medizinprodukt mit klarer medizinischer Evidenz erfüllt. Der Ansatz zeigt, wie digitale Diagnostik ein traditionell analoges Fachgebiet transformieren kann, vergleichbar mit dem Wandel, den Wearables im kardiologischen oder metabolischen Monitoring ausgelöst haben. In Healthcare-Ratings gewinnen Technologien an Bedeutung, die Versorgungslücken schließen, Outcome-Qualität verbessern und gleichzeitig Kosten reduzieren. Streamcheck adressiert alle drei Punkte: bessere Erkennung, effizientere Arztzeit und niedrigere Folgekosten durch frühere Therapien.</p>
<p>Für Krankenversicherungen, deren Ratings sich zunehmend an Präventionswirkung, digitalen Services und Kosteneffizienz orientieren, wird ein solches System attraktiv. Wenn regelmäßige Heimtests schwere Erkrankungen früher erkennbar machen, sinken langfristig Therapie- und Folgekosten. Zudem verbessern digital begleitete Vorsorgeprogramme das Serviceprofil einer Versicherung. Die Integration eines Medizinprodukts wie Streamcheck in Präventions- oder Bonusprogramme kann daher sowohl das Leistungsrating als auch die Kundenzufriedenheit stärken.</p>
<p>Streamcheck markiert einen Wendepunkt: von einer punktuellen Vorsorge im jährlichen Praxisraum hin zu einer diskreten, alltagsnahen und datenbasierten Gesundheitskontrolle. Damit wird ein Bereich der Männergesundheit, der bislang von Tabus und Versäumnissen geprägt war, zu einem Paradebeispiel dafür, wie moderne Technologie medizinische Versorgung intelligenter, selbstbestimmter und wirksamer machen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/digitale-maennergesundheit-neu-definiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Knolls Talk zu Herausforderungen der Regulatorik</title>
		<link>http://www.everling.de/knolls-talk-zu-herausforderungen-der-regulatorik/</link>
		<comments>http://www.everling.de/knolls-talk-zu-herausforderungen-der-regulatorik/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2024 09:09:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=14053</guid>
		<description><![CDATA[Die DFV Deutsche Familienversicherung AG („Deutsche Familienversicherung“), ein innovativer Direktversicherer aus Frankfurt, beendet das erste Halbjahr 2024 mit einem Wachstum des Versicherungsumsatzes von 8 %. Mit einer Combined Ratio von 96 % war die Deutsche Familienversicherung erneut operativ profitabel. Das Konzernergebnis vor Steuern beträgt im ersten Halbjahr 2024 4,1 Mio. EUR. „Trotz der weiterhin schwierigen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die DFV Deutsche Familienversicherung AG („Deutsche Familienversicherung“), ein innovativer Direktversicherer aus Frankfurt, beendet das erste Halbjahr 2024 mit einem Wachstum des Versicherungsumsatzes von 8 %. Mit einer Combined Ratio von 96 % war die Deutsche Familienversicherung erneut operativ profitabel. Das Konzernergebnis vor Steuern beträgt im ersten Halbjahr 2024 4,1 Mio. EUR.</p>
<p>„Trotz der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben wir das erste Halbjahr 2024 gut beendet und damit weiterhin eine solide Grundlage, um unsere für 2024 gesteckten Ziele zu erfüllen,“ kommentiert Dr. Stefan Knoll, Vorsitzender des Vorstandes und Gründer der Deutschen Familienversicherung.</p>
<p>Knoll lässt in seinem Talk beim Capital Market Day mit seinem Vorstandskollegen Dr. Karsten Paetzmann klar, welche Fehler die Politik in Bezug auf die Pflegeversicherung macht: Indem der Bevölkerung immer wieder versprochen werde, der Staat könne in vollem Umfang für Pflege für alle sorgen, nimmt der Staat die Anreize, privat Vorsorge zu betreiben. Die Realität sei, dass fast jeder im Pflegefall auf staatliche Unterstützung angewiesen sein wird, für die der Staat aber nicht über die notwendigen Mittel verfüge.</p>
<p>Als Resultat planmäßig erhöhter Abschlusskosten durch TV-Werbekampagnen verringerte sich das operative Ergebnis (Insurance Service Result) nach IFRS 17 auf 2,4 Mio. EUR (H1 2023: 5,0 Mio. EUR). Dieser Entwicklung soll durch eine eingeleitete Reduzierung der Kampagnen im zweiten Halbjahr 2024 entgegengewirkt werden. Die Combined Ratio erhöhte sich im ersten Halbjahr 2024 auf 96,5 % (H1 2023: 92,0 %). Die Schadenquote liegt mit 61,0 % weiterhin innerhalb der vom Unternehmen definierten Zielspanne. Die Verwaltungskostenquote reduzierte sich nochmals leicht auf 18,2 % (H1 2023: 18,5 %). Hier macht sich die fortgesetzte Kostendisziplin bemerkbar.</p>
<p>Trotz des makroökonomischen Umfelds, welches weiterhin von Krieg und Krise geprägt ist, erzielte die Deutsche Familienversicherung in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 ein Konzernergebnis vor Steuern von 4,1 Mio. EUR und verbesserte das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum leicht um 0,1 % (H1 2023: 4,0 Mio. EUR). Haupttreiber ist das deutlich um 3,2 Mio. EUR verbesserte Finanzergebnis. Die Solvabilität der Deutschen Familienversicherung lag mit einer Quote von über 300 % auch im ersten Halbjahr 2024 weiterhin deutlich oberhalb der definierten Zielspanne.</p>
<p>&#8222;Für die nächsten vier oder fünf Jahre sind wir duschfinanziert, das setzt nur voraus, dass wir uns nicht in andere Abenteuer stürzen&#8220;, verspricht Paetzmann. &#8222;Wenn wir mit dem jetzigen Geschäftsmodell so weiterfahren, habe ich ein gutes Gefühl.&#8220; Paetzmann hat die Solvabilität vor Augen und will insbesondere auf Solvabilität achten, auch wenn diese absehbar abnehme.</p>
<p>Für das Jahr 2024 plant die Deutsche Familienversicherung eine konsequente Fortsetzung der Strategie des profitablen Wachstums. Unter der Voraussetzung, dass das makroökonomische Umfeld nicht für außerordentliche negative Ergebniseinflüsse ursächlich ist, plant die Deutsche Familienversicherung im Geschäftsjahr 2024 mit einem Konzernergebnis vor Steuern von 5-7 Mio. EUR.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/knolls-talk-zu-herausforderungen-der-regulatorik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frauen trauen deutscher Rente nicht</title>
		<link>http://www.everling.de/frauen-trauen-deutscher-rente-nicht/</link>
		<comments>http://www.everling.de/frauen-trauen-deutscher-rente-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 08:30:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=13796</guid>
		<description><![CDATA[Im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März hat die Anlageplattform Mintos eine repräsentative Umfrage in Deutschland durchgeführt, um die unterschiedlichen Bedürfnisse und Einstellungen von Männern und Frauen beim Vermögensaufbau zu beleuchten. Die Umfrage zeigt, dass Frauen im Vergleich zu Männern seltener und in geringeren Summen investieren. 61 Prozent der befragten Frauen gaben an, derzeit [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld des Internationalen Frauentags am 8. März hat die Anlageplattform Mintos eine repräsentative Umfrage in Deutschland durchgeführt, um die unterschiedlichen Bedürfnisse und Einstellungen von Männern und Frauen beim Vermögensaufbau zu beleuchten.</p>
<p>Die Umfrage zeigt, dass Frauen im Vergleich zu Männern seltener und in geringeren Summen investieren. 61 Prozent der befragten Frauen gaben an, derzeit nicht aktiv zu investieren, während es bei den Männern 43 Prozent sind. Auch bei den investierten Beträgen liegen Frauen hinter den Männern zurück: 48 Prozent der investierenden Frauen haben in den letzten zwölf Monaten weniger als 5.000 Euro angelegt, verglichen mit 40 Prozent der Männer. Nur 23 Prozent der Frauen haben 10.000 Euro oder mehr investiert, im Vergleich zu 36 Prozent der Männer.</p>
<p>Ein interessanter Punkt ist, dass Frauen sich die Möglichkeit wünschen, kleine Geldbeträge zu investieren. 43 Prozent der Frauen gaben an, dass dies sie dazu verleiten könnte, mit dem Investieren zu beginnen. Zudem zeigt sich, dass Frauen im Allgemeinen weniger Risiko eingehen. 48 Prozent der Frauen vermeiden grundsätzlich Risiken bei der Geldanlage, im Vergleich zu 41 Prozent der Männer.</p>
<p>Börsengehandelte Fonds (ETFs) sind bei Frauen beliebter als bei Männern. Obwohl Männer deutsche Aktien häufiger bevorzugen (40 Prozent), setzen Frauen mit 31 Prozent stärker auf ETFs. Auch beim Vertrauen in das deutsche Rentensystem zeigt sich ein Unterschied: Nur 38 Prozent der Frauen haben Vertrauen, während es bei den Männern 49 Prozent sind.</p>
<p>Frauen fühlen sich unsicherer in Bezug auf ihr Finanzwissen. Nur 38 Prozent halten sich selbst bei Geldanlagen für sachkundig, verglichen mit 55 Prozent der Männer. Diese Unsicherheit erstreckt sich auch auf konkrete Investmentprodukte, wie ETFs und Anleihen.</p>
<p>Trotz dieser Unterschiede haben Frauen und Männer gemeinsame Präferenzen bei der Geldanlage. Beide Geschlechter legen Wert auf Sicherheit, Zuverlässigkeit, geringe Kosten und Transparenz bei der Wahl des Geldanlage-Anbieters. Weibliche Anleger betonen zudem die Bedeutung von Verständlichkeit und Benutzerfreundlichkeit von Apps und Anlageplattformen (31 Prozent gegenüber 24 Prozent der Männer).</p>
<p>Martins Sulte, CEO von Mintos, ordnet die Ergebnisse sozioökonomischer Einflüsse zu. Unterschiede im Einkommensniveau, im Beschäftigungsstatus und in der finanziellen Verantwortung könnten zur beobachteten Kluft beitragen. Das Misstrauen der Frauen gegenüber dem Rentensystem unterstreicht die Notwendigkeit privater Geldanlagen. Sulte betont, dass Informationsvermittlung und Aufklärung die Unsicherheit der Frauen in der Geldanlage gezielt mindern könnten.</p>
<p>Mintos reagiert auf diese Erkenntnisse, indem sie auf einfache und verständliche Finanzinstrumente setzt. Die Plattform bietet Investitionen in ETF-Portfolios, Teilschuldverschreibungen und Kreditverbriefungen an, mit einem Fokus auf Zugänglichkeit für jedermann durch eine Mindestanlage von 50 Euro und ohne Gebühren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/frauen-trauen-deutscher-rente-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BaFin lässt die Polizei anrücken</title>
		<link>http://www.everling.de/bafin-laesst-die-polizei-anruecken/</link>
		<comments>http://www.everling.de/bafin-laesst-die-polizei-anruecken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2023 13:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=12864</guid>
		<description><![CDATA[Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird nicht nur in spektakulären Fällen wie im Skandal um die Greensill Bank tätig. So hat die BaFin nun die Schließung der „Repräsentanzen“ der „GemeinwohlKasse“ in Wittenberg, Dresden und Menden am 23. Februar 2023 mithilfe der örtlichen Polizei zwangsweise durchgesetzt. Die BaFin lässt die Geschäftsräume versiegeln. Die BaFin beschuldigt einen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird nicht nur in spektakulären Fällen wie im <a href="http://www.everling.de/?s=Greensill" target="_blank">Skandal um die Greensill Bank</a> tätig. So hat die BaFin nun die Schließung der „Repräsentanzen“ der „GemeinwohlKasse“ in Wittenberg, Dresden und Menden am 23. Februar 2023 mithilfe der örtlichen Polizei zwangsweise durchgesetzt. Die BaFin lässt die Geschäftsräume versiegeln.</p>
<p>Die BaFin beschuldigt einen Peter Fitzek: Dieser sammelt nämlich nach Erkenntnissen der BaFin aktuell unter der Bezeichnung „GemeinwohlKasse“ Gelder von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein und verspricht, diese später zurückzuzahlen. Darüber hinaus biete er Krankenversicherungsverträge an, aktuell unter der Firma „Deutsche Heilfürsorge“. &#8222;Die für das Einlagen- bzw. Versicherungsgeschäft erforderlichen Erlaubnisse hat Herr Fitzek nicht&#8220;, warnt die Bundesanstalt.</p>
<p>Die BaFin hat gegenüber Herrn Fitzek bereits bestandskräftig die Beendigung und Abwicklung der unerlaubt betriebenen Geschäfte angeordnet.</p>
<p>Fitzek betreibt die Geschäfte in den „Repräsentanzen“ der „GemeinwohlKasse“ in Wittenberg, Dresden und Menden. Die BaFin nennt Namen: Die Geschäfte in Dresden und Menden verantworten vor Ort Andreas Franke beziehungsweise Patrick Hyrynko.</p>
<p>&#8222;Die BaFin hat die Geschäftsräume am 23. Februar 2023 durch örtliche Polizeikräfte versiegeln lassen. Auf die Strafbarkeit nach § 136 Strafgesetzbuch wird hingewiesen&#8220;, heißt es zu dieser Maßnahme vom 23. Februar 2023. &#8222;Die Schließungsanordnungen und die Festsetzungsbescheide zur Anwendung unmittelbaren Zwangs sind noch nicht bestandskräftig. Sie sind aber von Gesetzes wegen sofort vollziehbar.&#8220;</p>
<p>Bei berechtigtem Interesse kann unter Angabe des <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2023/meldung_2023_02_23_Gemeinwohlkasse_Wittenberg_Menden.html;jsessionid=F77A253F8E7AB858FBB5B4C627AA4993.1_cid501" target="_blank">Aktenzeichens IF 2-QF 5000/00028#00129 (44590)</a> die Aufhebung der Versiegelung bei der <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2023/meldung_2023_02_23_Gemeinwohlkasse_Wittenberg_Menden.html;jsessionid=F77A253F8E7AB858FBB5B4C627AA4993.1_cid501" target="_blank">BaFin</a> beantragt werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/bafin-laesst-die-polizei-anruecken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Valide Daten: Kein Bonus, sondern das Fundament für erfolgreiches Maklergeschäft</title>
		<link>http://www.everling.de/valide-daten-kein-bonus-sondern-das-fundament-fuer-erfolgreiches-maklergeschaeft/</link>
		<comments>http://www.everling.de/valide-daten-kein-bonus-sondern-das-fundament-fuer-erfolgreiches-maklergeschaeft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2022 12:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=12728</guid>
		<description><![CDATA[Smart InsurTech treibt seit rund zwei Jahren die Validierung der Versicherungsbestände auf seiner Plattform SMART INSUR voran. Zum 31. Oktober 2022 überstieg der validierte Vertragsbestand mit 1,07 Mrd. Euro Jahresnettoprämie die wichtige Marke von einer Milliarde Euro. Die Datenvalidierung beinhaltet Abgleich und Prüfung der Vertragsdaten von angebundenen Maklerunternehmen und Vertriebsorganisationen mit den Informationen der Versicherer. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Smart InsurTech treibt seit rund zwei Jahren die Validierung der Versicherungsbestände auf seiner Plattform SMART INSUR voran. Zum 31. Oktober 2022 überstieg der validierte Vertragsbestand mit 1,07 Mrd. Euro Jahresnettoprämie die wichtige Marke von einer Milliarde Euro. Die Datenvalidierung beinhaltet Abgleich und Prüfung der Vertragsdaten von angebundenen Maklerunternehmen und Vertriebsorganisationen mit den Informationen der Versicherer. Daraus resultieren konsolidierte, valide Daten, die für die Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle essentiell sind.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, dass wir einen wichtigen Meilenstein erreicht haben, um Daten nutzbar zu machen“, berichtet Marcus Rex, Chief Sales Officer Insurance Market der Hypoport SE und Mitglied im Executive Committee der Smart InsurTech AG. „Denn nur mit sauberen Datenbeständen ist die Automatisierung von Prozessen möglich. Und nur mit aktuellen Daten können verbraucherzentrierte Angebote entwickelt werden.“</p>
<p>Während der validierte Bestand nun bei mehr als einer Milliarde Euro Jahresnettoprämie liegt, beträgt das gesamte Volumen der migrierten Versicherungsbestände im Oktober bereits 3,78 Mrd. Euro Jahresnettoprämie. Da die Smart InsurTech AG aus einer Vielzahl eigenständiger Unternehmen entstanden ist, werden die Versicherungsbestände der erworbenen Unternehmen sukzessive auf die Versicherungsplattform SMART INSUR überführt.</p>
<p>Valide Daten sind – gerade mit Blick auf Herausforderungen wie Digitalisierung, Kundenzentrierung und regulatorische Anforderungen – dabei die Voraussetzung für den Erfolg der plattformnutzenden Maklerunternehmen. Sie gewährleisten eine vollumfängliche Sicht auf die Versicherungsnehmer. Konsolidierte Daten ermöglichen darüber hinaus eine optimierte Vertragsdatenverwaltung mit schneller Dokumentensuche, verbesserte Prozesse im Provisions-Clearing sowie eine intelligente Prozesssteuerung und Verbesserungen von der korrekten Zuordnung bis hin zur automatischen Prozessauslösung bei geänderten Daten.</p>
<p>„Wir haben bei der Validierung der Bestände nun einen wichtigen Zwischenschritt erreicht“, hält Rex fest. „Aber vor uns liegt auch noch ein gutes Stück des Weges. Die Arbeit an der Datenqualität ist dabei eine gemeinsame Aufgabe. Maklerunternehmen sollten regelmäßig die Versicherungsdaten ihrer Kunden überprüfen und aktualisieren. Dies schafft die Grundlage für valide Daten.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/valide-daten-kein-bonus-sondern-das-fundament-fuer-erfolgreiches-maklergeschaeft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Longevity-Phänomen: Ein „blind spot“ im Rating?</title>
		<link>http://www.everling.de/longevity-phaenomen-ein-blind-spot-im-rating/</link>
		<comments>http://www.everling.de/longevity-phaenomen-ein-blind-spot-im-rating/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 10:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Health Care Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Feri]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=12301</guid>
		<description><![CDATA[Das FERI Cognitive Finance Institute hat dazu einen aktuellen Cognitive Comment veröffentlicht mit dem Titel „Longevity: Megatrend Langlebigkeit – Die komplexen Auswirkungen und Konsequenzen steigender Lebenserwartung“. „Dass in alternden Gesellschaften Innovationsfähigkeit und Dynamik tendenziell abnehmen, während gleichzeitig Belastungen für die Sozialsysteme stark zunehmen, liegt auf der Hand. Doch die Auswirkungen des Phänomens Langlebigkeit auf die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das FERI Cognitive Finance Institute hat dazu einen aktuellen Cognitive Comment veröffentlicht mit dem Titel „Longevity: Megatrend Langlebigkeit – Die komplexen Auswirkungen und Konsequenzen steigender Lebenserwartung“. „Dass in alternden Gesellschaften Innovationsfähigkeit und Dynamik tendenziell abnehmen, während gleichzeitig Belastungen für die Sozialsysteme stark zunehmen, liegt auf der Hand. Doch die Auswirkungen des Phänomens Langlebigkeit auf die Zukunft sind weitaus größer und vielschichtiger“, sagt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute.</p>
<p>Aufgrund seiner Komplexität werde das longevity-Phänomen auf vielen Ebenen noch stark unterschätzt oder ignoriert. Folglich rangiere das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung als typischer „blind spot“. Da es für die neue Realität einer immer älter werdenden Gesellschaft keine historischen Vorbilder gebe, sei die künftige Entwicklung zwar mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Dennoch seien aber schon heute starke Trends und Szenarien erkennbar. Diese reichten von erhöhter Fragilität staatlicher Sozialsysteme über Fragen der politischen Teilhabe und der Generationengerechtigkeit bis hin zu ethischen Aspekten einer „künstlichen“ Lebensverlängerung. „In dem durch longevity definierten demografischen Strukturbruch liegen große soziale und ökonomische Herausforderungen, aber auch viele Chancen. Das Thema muss deshalb stets in seiner Gesamtheit betrachtet werden – mit allen potenziellen Rückwirkungen auf andere Zukunftsthemen“, so Rapp.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/longevity-phaenomen-ein-blind-spot-im-rating/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moral Hazard &#8211; Finanzielle, rechtliche und wirtschaftliche Perspektiven</title>
		<link>http://www.everling.de/moral-hazard-finanzielle-rechtliche-und-wirtschaftliche-perspektiven/</link>
		<comments>http://www.everling.de/moral-hazard-finanzielle-rechtliche-und-wirtschaftliche-perspektiven/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 20:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Ethisches Rating]]></category>
		<category><![CDATA[Governancerating]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalrating]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditrating]]></category>
		<category><![CDATA[Länderrating]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>
		<category><![CDATA[Verbriefungsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=12162</guid>
		<description><![CDATA[Es ist das erste Buch, das eine interdisziplinäre Analyse von Moral Hazard bietet und erklärt, warum die Auseinandersetzung mit diesem Thema heute so wichtig ist. Als solches wird es das Interesse von Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen, einschließlich Wirtschaftswissenschaftlern, Politikwissenschaftlern und Rechtsanwälten, wecken: Moral Hazard: A Financial, Legal, and Economic Perspective (Routledge International Studies in Money and [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist das erste Buch, das eine interdisziplinäre Analyse von Moral Hazard bietet und erklärt, warum die Auseinandersetzung mit diesem Thema heute so wichtig ist. Als solches wird es das Interesse von Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen, einschließlich Wirtschaftswissenschaftlern, Politikwissenschaftlern und Rechtsanwälten, wecken: Moral Hazard: A Financial, Legal, and Economic Perspective (Routledge International Studies in Money and Banking).</p>
<p>Die Herausgeber des Buches: Juan Flores Zendejas ist außerordentlicher Professor am Institut für Geschichte, Wirtschaft und Gesellschaft der Universität Genf. Norbert Gaillard ist Ökonom und unabhängiger Berater. Rick Michalek ist ein in New York ansässiger unabhängiger Rechts- und Finanzberater.</p>
<p>Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Teil I umfasst zwei Kapitel und ist konzeptioneller Natur. Es befasst sich mit der Ethik und anderen grundlegenden Fragen im Zusammenhang mit Moral Hazard. Teil II liefert historische und empirische Beweise zum Moral Hazard im internationalen Finanzwesen. Hier werden die Exportkreditindustrie, die internationalen &#8222;Kreditgeber der letzten Instanz&#8220; und der IWF untersucht. Teil III schließlich befasst sich mit Moral Hazard im Finanz- und Unternehmensbereich. Kapitel 10 bietet globale Schlussfolgerungen und gibt Empfehlungen.</p>
<p>In Kapitel 2 befasst sich Rutger Claassen mit der ethischen Perspektive und analysiert die Verflechtung von Moral mit dem Begriff &#8222;Moral Hazard&#8220;. Er zeigt, dass der Begriff „moralisches Risiko“ historisch gesehen eine starke moralische Konnotation hatte, da denen, die Versicherungssysteme missbrauchten, moralische Schuld zugeschrieben wurde. Ökonomen haben Moral Hazard jedoch als neutralen Fachbegriff genommen und sehen das Risikoanpassungsverhalten des Einzelnen einfach als rational kalkulierte Reaktion auf Versicherungs- und Versicherungssituationen. Aber die Frage bleibt nach Ansicht des Autors bestehen: Ist moralisch gefährliches Verhalten – manchmal oder immer – unmoralisch? Moral Hazard sei pro tanto moralisch falsch. Seine Analyse basiert auf der Tatsache, dass Versicherungen Menschen in ein Treuhandverhältnis einbringen. Sie sind dann moralisch verpflichtet, für die anderen in ihrem Versicherungspool zu handeln und zu versuchen, ein optimales soziales Risikoniveau zu erreichen. Es gibt jedoch entlastende Gründe, die die moralische Verantwortung mindern. Schließlich werden die politischen Implikationen diskutiert, die am Moral Hazard von Großbanken in der Finanzkrise veranschaulicht werden.</p>
<p>In Kapitel 3 bestreitet Stefano Ugolini die allgemein akzeptierte Vorstellung, dass die Kreditvergabe als letztes Mittel notwendigerweise dem Moral Hazard förderlich ist. Sein Kapitel hinterfragt diese Behauptung, indem es die Entwicklung der monetären Theorie und Praxis über einen sehr langen Zeitraum verfolgt. Während die meisten Ökonomen den Zusammenhang zwischen Kreditvergabe als letztem Mittel und moralischem Risiko für unvermeidlich halten, haben andere (insbesondere Walter Bagehot) behauptet, dass die beiden unter bestimmten Bedingungen voneinander getrennt werden können. Er gibt einen kurzen Überblick über die Praktiken der Währungsbehörden im Laufe der Jahrhunderte sieht hier Bestätigungen seiner These.</p>
<p>In Kapitel 4 zeigen Gaillard und Darbellay, wie die Maßnahmen von Exportkreditagenturen (ECA) und Export-Importbanken (EIBs) Moral Hazard gefördert und Risikoverhalten ausgelöst haben. Sie untersuchen, wie und warum die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen von ECAs und EIBs dazu beigetragen haben, Moral Hazard zu verstärken. Sie erklären, dass Moral Hazard aus einer Kombination des harten internationalen Wettbewerbs und der Informationsasymmetrie zwischen Versicherern/Kreditgebern, Exporteuren und Importeuren resultiert. Gaillard und Darbellay verfolgen die Praktiken der US-amerikanischen Exim Bank in den 1970er Jahren. Ihr Bericht deutet darauf hin, dass diese Institution im Kontext massiver Kreditvergabe an Entwicklungsländer auf die Verwendung eines zuverlässigen Länderrisiko-Ratingsystems verzichtet und den ausländischen Kreditnehmern Priorität einräumt, die am ehesten in der Lage sind, eine Vorzugsbehandlung von ihrer Regierung zu erhalten. Ein wichtiges, aber nicht überraschendes Ergebnis dieser Situation war, dass der Prozentsatz notleidender Kredite zwischen 1975 und 1982 in die Höhe schoss und die Glaubwürdigkeit der US-amerikanischen Exim Bank untergrub.</p>
<p>Kapitel 5 gibt einen Überblick über die Bemühungen um die internationale Zusammenarbeit im Streben nach Finanzstabilität. Flores Zendejas und Gaillard argumentieren, dass sowohl der Gläubiger- als auch der Schuldner-Moral-Hazard die Handlungen eines internationalen Kreditgebers der letzten Instanz (International Lender Of Last Resort, ILOLR) untergraben haben. Sie unterscheiden historische Perioden und zeigen, wie die Bank of England und die Bank of France in den Jahren der Pax Britannica de facto ILOLR waren und es schafften, beide Arten von Moral Hazard einzudämmen. In den Zwischenkriegsjahren entwickelte der Völkerbund neue Formen von Krediten der letzten Instanz, konnte die Weltwirtschaftskrise jedoch nicht verhindern, weil die wichtigsten kapitalexportierenden Länder nicht zusammenarbeiteten. Schließlich gewährte der IWF seit seiner Gründung im Jahr 1944 verschiedene Kreditfazilitäten unter der Bedingung, dass die Empfängerländer eine makroökonomische Stabilisierung akzeptieren. Flores Zendejas und Gaillard behaupten, dass der Prozess der finanziellen Globalisierung, der in den 1980er Jahren begann, das Moral Hazard der Gläubiger verschärfte. Für sie wurde dieses Thema vom IWF weitgehend übersehen, sollte aber allen politischen Entscheidungsträgern Anlass zur Sorge geben.</p>
<p>Kapitel 6 untersucht, wie es dem IWF gelingt, Moral Hazard zu bekämpfen. Giuseppe Bianco beschreibt, wie die Schuldentragfähigkeitsanalyse und die Konditionalität zwei wichtige politische Instrumente sind, die das moralische Risiko von Schuldnern begrenzen. Bei Bedarf muss ein Land seine Schulden umstrukturieren, bevor es Hilfen erhalten kann. Als nächstes muss sich ein Land im Austausch für die IWF-Hilfe zu wirtschaftlichen Reformen verpflichten: Diese Konditionalität soll sicherstellen, dass die Regierung „ihre Hausaufgaben macht“. Die Politik der Kreditvergabe in Zahlungsverzug (während der Übernahme einer Position eines vorrangigen Gläubigers) und das Erfordernis von Finanzierungszusicherungen sind darauf ausgerichtet, das Moral Hazard der Gläubiger einzudämmen. Sie drängen private Gläubiger zu einer ausgehandelten Vereinbarung mit ihrem Staatsschuldner, um die Schuldenkrise zu lösen und das Eingreifen des IWF zu erleichtern. Der bevorzugte Gläubigerstatus des Fonds mindert beide Arten von Moral Hazard. In diesem Kapitel werden die Stärken und Inkonsistenzen bei der Verwendung und Anwendung dieser Richtlinien aufgezeigt.</p>
<p>In Kapitel 7 argumentieren Gaillard und Michalek, dass die zwischen 1970 und 1984 häufig beobachteten Rettungsaktionen den Weg in die gegenwärtige Ära des Moral Hazard geebnet haben. 1971 wurde die Rettungsaktion von Lockheed vom Kongress mit knapper Mehrheit verabschiedet, was die Bedenken der politischen Entscheidungsträger über den staatlichen Interventionismus widerspiegelte. Gaillard und Michalek zeigen jedoch, dass Rettungsaktionen zwischen 1974 und 1981 zu einem gängigen Instrument der Politik wurden. Die Größe des Unternehmens war eindeutig ein entscheidender Faktor bei der Entscheidung der Behörden, ob sie gerettet werden sollten oder nicht. Die Institutionalisierung der &#8222;&#8220;Too Big To Fail&#8220; bzw. TBTF-Politik wurde 1982–1984 abgeschlossen. 1982 forderte die Reagan-Regierung zusätzliche IWF-Quoten zur Unterstützung der von den Staatsschuldenturbulenzen betroffenen US-Banken. 1984 stellte der Comptroller of the Currency fest, dass große Banken jetzt TBTF sind. Für Gaillard und Michalek förderte dieses neue Paradigma die Risikobereitschaft und brachte eine heimtückische Form der „großen Regierung“ hervor.</p>
<p>In Kapitel 8 behaupten Gotoh und Sinclair, dass die Automobilindustrie aufgrund ihres hochgradig politisierten Charakters verschiedene Beispiele von Moral Hazard erlebt hat. Dieses Kapitel beleuchtet zwei gegensätzliche Arten von Moral Hazard: die liberale Kritik des Staatsinterventionismus und die kritische Sicht des kurzfristigen Finanzkapitalismus. Für Gotoh und Sinclair wird die erstgenannte Form des Moral Hazard vor allem in koordinierten Marktwirtschaften gesehen, wo die Regierung durch Industriepolitik und Rettungspakete interveniert. Die Autoren präsentieren eindrucksvolle Beispiele anhand der Fälle Nissan und Renault, in die von der japanischen und französischen Regierung eingegriffen wurde. Sie argumentieren, dass die letztgenannte Art von Moral Hazard vor allem in liberalen Marktwirtschaften beobachtet wird, die den kurzfristigen Shareholder Value und die finanziellen Renditen betonen. Das aufschlussreichste Beispiel war der Fall von General Motors, wo unzureichende Investitionen in Forschung und Entwicklung und die Abhängigkeit von firmeneigenen Finanzmitteln dazu dienten, hohe Dividenden und Rentnerleistungen aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Kapitel 9 von Cheryl Block befasst sich mit einzigartigen Design- und Kostenschätzungsherausforderungen in Bezug auf die US-Notfallreaktionen in der Finanzkrise 2007-2009 und die COVID-19-Pandemie 2020. Insbesondere zeigt sie, dass die fragmentierte und unzureichende US-Notfallinfrastruktur oft überstürzte Ad-hoc-Lösungen für Krisen erfordert, was zu ineffizienten und schlampigen Lösungen führt. In diesem Kapitel werden Hilfsmaßnahmen und rettungsähnliche Interventionskonzepte verglichen, die von der Federal Reserve, anderen Regierungsbehörden und dem Kongress als Reaktion auf beide Krisen umgesetzt wurden, und konzentriert sich insbesondere auf den Emergency Economic Stabilization Act (EESA) von 2008 und den Coronavirus Aid, Relief, and Economic Security Act (CARES-Gesetz). Berücksichtigt werden auch nicht ohne weiteres quantifizierbare spezifische Budgetkosten, darunter potenzielle Moral Hazards, indirekte Entlastungen durch besondere Steuererleichterungen und Abbau von Regulierungen.</p>
<p>Im abschließenden Kapitel fassen Gaillard und Michalek die wichtigsten Argumente und Ergebnisse der Kapitel 2–9 zusammen und unterbreiten dann Empfehlungen zur Beseitigung der Wurzeln von Moral Hazard, die über die „Feinabstimmung“ der makroprudenziellen und mikroprudenziellen Politik hinausgehen. Erstens sollte nach Meinung der Autoren die Federal Reserve die Entwicklung der Preise von Finanzanlagen in ihre Geldpolitik einbeziehen. Zweitens wird die strikte Trennung der Einlagenfunktion der Universalbanken von ihren Kapitalmarktaktivitäten befürwortet. Drittens könnten TBTF-Banken gezwungen sein, einen bestimmten Prozentsatz der von ihnen stammenden Wertpapiere zu halten. Viertens sollte die Häufigkeit, mit der ein Wertpapier als Sicherheit verwendet werden kann, drastisch reduziert werden. Fünftens könnte eine Mikrosteuer auf alle elektronischen Zahlungen eingeführt werden, um spekulative Transaktionen mit asymmetrischen Renditen im Verhältnis zu ihrem maximalen Risiko zu bestrafen. Sechstens müssen nach Ansicht der Autoren bestimmte Arten von Finanzprodukten verboten werden. Siebtens sollten einige „sichere Häfen“, die in Gesetze und Vorschriften eingebettet sind, die moralisch gefährliches Verhalten ermöglichen, überdacht werden.</p>
<p>Das Buch liefert Denkanstöße, auf die niemand in der Ratingbranche verzichten sollte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/moral-hazard-finanzielle-rechtliche-und-wirtschaftliche-perspektiven/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bei der BaFin denken erst Maschinen, dann Beamte</title>
		<link>http://www.everling.de/bei-der-bafin-denken-erst-maschinen-dann-beamte/</link>
		<comments>http://www.everling.de/bei-der-bafin-denken-erst-maschinen-dann-beamte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2021 11:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=11958</guid>
		<description><![CDATA[Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 1. August 2021 ihr neues Auswertungsprogramm HERA gestartet. Es dient der automatisierten Voranalyse von Berichten zum ORSA, also zur unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk and Solvency Assessment). Versicherungsunternehmen müssen sich stets der Risiken bewusst sein, denen sie ausgesetzt sind. Der Bericht zur unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (ORSA) bündelt [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 1. August 2021 ihr neues <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2021/meldung_210830_HERA.html;jsessionid=0361E22BA6E3CB599FF150E8A8B5144B.2_cid501" target="_blank">Auswertungsprogramm HERA</a> gestartet. Es dient der automatisierten Voranalyse von Berichten zum ORSA, also zur unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (Own Risk and Solvency Assessment).</p>
<p>Versicherungsunternehmen müssen sich stets der Risiken bewusst sein, denen sie ausgesetzt sind. Der Bericht zur unternehmenseigenen Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung (ORSA) bündelt die dafür aus Sicht der Aufsichtsbehörde benötigten Erkenntnisse.</p>
<p>Im Jahr <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2020/fa_bj_2007_Ergebnisse_ORSA_VA.html" target="_blank">2020 berichtete die <abbr title="Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht">BaFin</abbr> über Stichproben</a>. Die <abbr title="Own Risk and Solvency Assessment">ORSA</abbr>-Berichte wurden stichprobenartig durchgesehen. Dabei sei festgestellt worden, dass sie häufig nicht in angemessener Weise die Anforderungen an unternehmensindividuelle Stresstests erfüllten.</p>
<p>Bei der Anwendung kommt auch künstliche Intelligenz zum Einsatz. Mit HERA werden alle ORSA-Berichte vorausgewertet, die seit Anfang Juli eingegangen sind und fortan eingehen sollen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/bei-der-bafin-denken-erst-maschinen-dann-beamte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Moody&#8217;s warnt Hausbesitzer</title>
		<link>http://www.everling.de/moodys-warnt-hausbesitzer/</link>
		<comments>http://www.everling.de/moodys-warnt-hausbesitzer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 13:25:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Immobilienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=11828</guid>
		<description><![CDATA[Am 14. und 15. Juli 2021 haben verheerende Überschwemmungen den Süden der deutschen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz heimgesucht und dabei tragische Verluste an Menschenleben und schwere Schäden an Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie der allgemeinen Infrastruktur verursacht. Das Ereignis wird nach einer vorläufigen Schätzung des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV) versicherte Schäden zwischen 4 und 5 Milliarden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. und 15. Juli 2021 haben verheerende Überschwemmungen den Süden der deutschen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz heimgesucht und dabei tragische Verluste an Menschenleben und schwere Schäden an Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie der allgemeinen Infrastruktur verursacht. Das Ereignis wird nach einer vorläufigen Schätzung des <a href="https://www.gdv.de/de/themen/news/versicherte-hochwasserschaeden-in-nrw-und-rheinland-pfalz-im-bereich-von-4-bis-5-milliarden-euro-69000" target="_blank">Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV)</a> versicherte Schäden zwischen 4 und 5 Milliarden Euro verursachen.</p>
<p>&#8222;Wir erwarten,&#8220; kommentieren dazu Moody&#8217;s Analysten, &#8222;dass sich die Schaden-Kosten-Quote (Schaden und Kosten in Prozent der Prämien, eine wichtige Kennzahl für den versicherungstechnischen Gewinn) 2021 von 90 % im Jahr 2021 auf 96 bis 99 % verschlechtern wird.&#8220;</p>
<p>Auch deutsche Hausbesitzer leiden unter einer Versicherungs-„Schutzlücke“, da viele Hausratversicherungen regenbedingte Überschwemmungen nicht abdecken. &#8222;Das Ereignis wird weithin als Folge des Klimawandels angesehen, der die Häufigkeit und Schwere extremer Wetterereignisse erhöht. Die deutsche Schaden- und Unfallversicherung hat bereits Mühe, mit der Wohngebäudeversicherung Gewinne zu erzielen, und könnte es schwierig finden, Hausbesitzer ohne signifikante Preiserhöhungen vor Klimarisiken zu schützen&#8220;, warnt Moody&#8217;s.</p>
<p>Teile von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verzeichneten am 14. und 15. Juli bis zu 150 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, etwa das Doppelte des langjährigen Monatsdurchschnitts, wodurch Flüsse und Bäche in besiedelte Gebiete überfluten. Auch im Süden Bayerns kam es am 17. und 18. Juli zu starken Regenfällen und Überschwemmungen, wenngleich die Schäden dort geringer ausfielen.</p>
<p><a href="https://www.moodys.com/" target="_blank">Moody&#8217;s: German floods will hit P&amp;C insurers&#8216; profit, highlighting climate change risk.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/moodys-warnt-hausbesitzer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>JDC Group übernimmt MORGEN &amp; MORGEN</title>
		<link>http://www.everling.de/jdc-group-uebernimmt-morgen-morgen/</link>
		<comments>http://www.everling.de/jdc-group-uebernimmt-morgen-morgen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jun 2021 09:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>
		<category><![CDATA[MORGEN & MORGEN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.everling.de/?p=11759</guid>
		<description><![CDATA[Die Jung, DMS &#38; Cie. AG, eine 100 Prozent-Tochter der JDC Group AG, hat einen Kaufvertrag zum Erwerb von 100% der Anteile an der MORGEN &#38; MORGEN GmbH unterzeichnet (Barkaufpreis aus Eigenmitteln). Die 48 Mitarbeiter von MORGEN &#38; MORGEN, darunter 10 Versicherungsmathematiker, analysieren laufend knapp 20.000 Versicherungstarife aller deutschen Versicherer und machen MORGEN &#38; MORGEN [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jung, DMS &amp; Cie. AG, eine 100 Prozent-Tochter der JDC Group AG, hat einen Kaufvertrag zum Erwerb von 100% der Anteile an der MORGEN &amp; MORGEN GmbH unterzeichnet (Barkaufpreis aus Eigenmitteln). Die 48 Mitarbeiter von MORGEN &amp; MORGEN, darunter 10 Versicherungsmathematiker, analysieren laufend knapp 20.000 Versicherungstarife aller deutschen Versicherer und machen MORGEN &amp; MORGEN zu einem der drei führenden Datenanalyse- und Vergleichssoftwareanbietern in Deutschland. Der Abschluss der Transaktion wird bereits für August 2021 erwartet. Über den Kaufpreis und sonstige Modalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.</p>
<p>Für interne Versicherungsvergleiche und Analysen, Ratings und Rankings greifen Produzenten regelmäßig auf Daten und Berechnungen von MORGEN &amp; MORGEN zu. Zudem hat MORGEN &amp; MORGEN mit &#8222;VOLATIUM&#8220; einen einheitlichen Standard für umfassende Transparenz und Vergleichbarkeit von Renditewahrscheinlichkeiten aller deutschen Altersvorsorgeprodukte entwickelt. Die Unternehmens- und Produktratings von MORGEN &amp; MORGEN gehören zu den führenden im deutschen Markt.</p>
<p>&#8222;Die Angebote von MORGEN &amp; MORGEN und JDC sind komplementär und lassen sich in Beratung und Vertrieb ideal kombinieren&#8220;, heißt es aus der JDC Group AG. &#8222;Dabei bleibt die JDC Plattform wie bisher eine offene Plattform. Die MORGEN &amp; MORGEN Tools werden in die JDC Plattform integriert, JDC wird aber &#8211; wie bisher auch &#8211; zusätzlich mit anderen Vergleichsanbietern zusammenarbeiten.&#8220;</p>
<p>MORGEN &amp; MORGEN selbst wird als Unternehmen im JDC Konzern eigenständig sein und sich weiter auf unabhängige Datenanalyse und Softwareentwicklung konzentrieren. Die neuen Produkte, die aus der Zusammenarbeit von JDC und MORGEN &amp; MORGEN entstehen, werden als MORGEN &amp; MORGEN Produkte auch zukünftig offen am Markt verfügbar sein. MORGEN &amp; MORGEN wird Schwestergesellschaft des Maklerpools der Jung, DMS &amp; Cie. und des Beratungshauses FiNUM und behält eine eigenständige Geschäftsleitung ohne Personenidentität mit JDC-Management.</p>
<p>Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group ergänzt: &#8222;Ich bin vom Potenzial unserer neuen Beteiligung voll überzeugt, eröffnet sie uns doch den Weg in die Datenanalyse und Beratung von Produktpartnern. Mir ist aber auch wichtig: für ein Unternehmen wie MORGEN &amp; MORGEN ist die Unabhängigkeit und Unbeeinflussbarkeit Voraussetzung für die Existenz. Das wissen und respektieren wir. MORGEN &amp; MORGEN wird deshalb trotz Zugehörigkeit zum JDC Konzern langfristig eigenständig und unabhängig bleiben. Die Neutralität der Daten- und Vergleichsplattform von MORGEN &amp; MORGEN wird zu keiner Zeit gefährdet sein. Das sichern wir allen bisherigen und zukünftigen Kunden der MORGEN &amp; MORGEN fest zu!&#8220;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.everling.de/jdc-group-uebernimmt-morgen-morgen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
