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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Wandelanleiherating</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Das asymmetrische Renditeprofil von Wandelanleihen begreifen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 08:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Anleiherating]]></category>
		<category><![CDATA[Wandelanleiherating]]></category>

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		<description><![CDATA[Wandelanleihen gehören zu den Finanzinstrumenten, bei denen sich das Rendite-Risiko-Profil besonders anschaulich als asymmetrisch beschreiben lässt. Genau diese Asymmetrie macht sie für Anleger interessant: Sie verbinden Eigenschaften von Anleihe und Aktie und können dadurch an steigenden Aktienkursen partizipieren, während die Anleihekomponente gleichzeitig eine stabilisierende Funktion besitzt. Schroders erläutert in „Convertible bonds explained: Investing with stabilisers“ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wandelanleihen gehören zu den Finanzinstrumenten, bei denen sich das Rendite-Risiko-Profil besonders anschaulich als asymmetrisch beschreiben lässt. Genau diese Asymmetrie macht sie für Anleger interessant: Sie verbinden Eigenschaften von Anleihe und Aktie und können dadurch an steigenden Aktienkursen partizipieren, während die Anleihekomponente gleichzeitig eine stabilisierende Funktion besitzt.</p>
<p>Schroders erläutert in „Convertible bonds explained: Investing with stabilisers“ diesen Zusammenhang aus Sicht der Portfolioallokation. Der Begriff „stabilisers“ ist dabei besonders aufschlussreich: Wandelanleihen sollen nicht einfach eine abgeschwächte Aktienposition darstellen, sondern eine eigenständige Kombination aus Aufwärtspotenzial und stabilisierenden Eigenschaften.</p>
<p>Gerade hier kann <a href="https://data2space.com" target="_blank">Data2Space</a> einen entscheidenden Mehrwert schaffen. Der Service macht das asymmetrische Renditeprofil nicht nur anhand einer Kennzahl sichtbar, sondern stellt die verschiedenen Einflussfaktoren eines Finanztitels in ihrem jeweiligen Kontext dar.</p>
<p>Die Besonderheit einer Wandelanleihe liegt in ihrer Hybridität. Der Anleger hält zunächst ein festverzinsliches Wertpapier, besitzt aber zugleich eine Option auf die Aktie des Emittenten. Steigt der Aktienkurs deutlich, gewinnt die Wandelanleihe über ihre Aktienkomponente an Wert. Entwickelt sich die Aktie dagegen schwach, bleibt die Anleihekomponente als stabilisierender Faktor bestehen – allerdings nicht ohne Risiko, denn auch eine Wandelanleihe unterliegt dem Kredit-, Zins- und Marktpreisrisiko des Instruments.</p>
<p>Damit entsteht ein Renditeprofil, das sich nicht einfach auf einer linearen Achse von „Aktie“ zu „Anleihe“ erklären lässt.</p>
<p>Genau an diesem Punkt setzt die immersive Perspektive von Data2Space an. Statt ausschließlich den Kursverlauf der Wandelanleihe zu betrachten, kann der Nutzer den Finanztitel als Mittelpunkt eines Netzwerks verstehen: Im einen Kontext steht der Emittent, im nächsten die Aktie, anschließend die Branche, das Land, die Kapitalstruktur, die Bonität und schließlich das konkrete Wertpapier.</p>
<p>Das ist für das Verständnis der Asymmetrie entscheidend.</p>
<p>Denn die Frage „Wie reagiert die Wandelanleihe auf steigende oder fallende Aktienkurse?“ lässt sich nicht unabhängig vom Emittenten beantworten. Wenn sich beispielsweise die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens verbessert, kann dies gleichzeitig dessen Aktienkurs, Kreditqualität und damit die Bewertung der Wandelanleihe beeinflussen. Verschlechtert sich dagegen die Bonität, kann der positive Effekt einer steigenden Aktie durch eine Verschlechterung der Kreditkomponente teilweise kompensiert werden.</p>
<p>Data2Space kann diese gegenläufigen Wirkungen sichtbar machen.</p>
<p>Das asymmetrische Renditeprofil wird damit zu einem Beziehungsproblem: Welche Faktoren treiben den Wert nach oben, welche begrenzen den Verlust und welche Risiken wirken gleichzeitig auf beide Seiten?</p>
<p>Besonders wertvoll ist dabei die Verbindung mit Ratings. Ein Finanztitel lässt sich in Data2Space nicht isoliert betrachten. Das Rating des Wertpapiers kann in Beziehung zum Unternehmensrating des Emittenten, zum Branchenrating und zum Länderrating gesetzt werden.</p>
<p>Damit entsteht genau jene immersive Darstellung, die für das Verständnis komplexer Finanzinstrumente besonders geeignet ist.</p>
<p>Ein Wandelanleiheinvestor interessiert sich beispielsweise für das Aufwärtspotenzial der Aktie. Gleichzeitig muss er die Bonität des Emittenten verstehen. Ein starkes Unternehmensrating kann die stabilisierende Anleihekomponente unterstützen. Ein schwaches Unternehmensrating erhöht dagegen das Kreditrisiko. Das Branchenrating kann zeigen, ob die positive Aktienentwicklung auf nachhaltigen strukturellen Wachstumsperspektiven oder lediglich auf kurzfristigen Markteffekten beruht. Das Länderrating wiederum kann zusätzliche makroökonomische und politische Risiken sichtbar machen.</p>
<p>So entsteht aus mehreren Einzelratings ein Gesamtbild.</p>
<p>Die von Schroders verwendete Vorstellung von „stabilisers“ lässt sich deshalb auf eine umfassendere Ebene übertragen. Der stabilisierende Charakter einer Wandelanleihe ist keine isolierte Eigenschaft des Wertpapiers. Er hängt vom Emittenten, von dessen Aktie, von der Bewertung des Instruments, von der Laufzeit, von der Kreditqualität und von den Marktbedingungen ab.</p>
<p>Data2Space kann diese Abhängigkeiten räumlich und visuell erfahrbar machen.</p>
<p>Besonders interessant ist die Darstellung unterschiedlicher Szenarien. Bei einem steigenden Aktienkurs kann sichtbar werden, wie sich der Wert der Wandelanleihe verändert und ab welchem Punkt die Aktienkomponente zunehmend dominant wird. Bei einem fallenden Aktienkurs lässt sich dagegen betrachten, wie stark die Anleihekomponente stabilisiert und ab wann Kredit- oder andere Risiken diese Schutzwirkung beeinträchtigen.</p>
<p>Das macht Asymmetrie verständlicher als eine isolierte historische Renditezahl. Ein klassisches Diagramm zeigt beispielsweise eine Wertentwicklung über die Zeit. Data2Space kann darüber hinaus zeigen, warum sich diese Wertentwicklung ergeben hat.</p>
<p>Steigt die Aktie, weil sich die Ertragskraft des Unternehmens verbessert? Steigt sie wegen einer allgemeinen Branchenhausse? Wirkt ein günstiges Länderrating unterstützend? Hat sich gleichzeitig das Kreditrating des Emittenten verbessert? Oder beruht die Kursbewegung überwiegend auf einer Veränderung der Marktstimmung?</p>
<p>Diese Unterscheidung ist für die Beurteilung des tatsächlichen Renditepotenzials entscheidend.</p>
<p>Gerade das asymmetrische Renditeprofil wird dadurch verständlicher: Die positive Entwicklung des Aktienkurses kann einen überproportionalen Beitrag zur Wertentwicklung der Wandelanleihe leisten, während bei einer negativen Aktienentwicklung die Anleiheeigenschaften einen Teil der Abwärtsbewegung abfedern können. Welche Stärke diese beiden Effekte besitzen, hängt jedoch vom konkreten Instrument und seinen Parametern ab.</p>
<p>Data2Space kann diese Parameter mit dem wirtschaftlichen Kontext verbinden.</p>
<p>Damit wird auch das Konzept der Diversifikation neu interpretierbar. Eine Wandelanleihe ist nicht einfach eine „Mischung“ aus Aktie und Anleihe. Ihr Verhalten entsteht aus der Wechselwirkung beider Komponenten. Diese Wechselwirkung lässt sich durch eine immersive Darstellung wesentlich besser nachvollziehen als durch die isolierte Betrachtung einzelner Wertpapierkennzahlen.</p>
<p>Der eigentliche Gamechanger liegt daher in der Kontextualisierung.</p>
<p>Ein Finanztitel erhält bei Data2Space seinen Sinn nicht nur durch seine eigene Ratingnote. Er wird innerhalb eines Netzes von Beziehungen sichtbar. Das Wertpapierrating steht neben dem Unternehmensrating. Dieses steht neben dem Branchenrating. Das Branchenrating wird durch das Länderrating ergänzt. Gleichzeitig lassen sich Aktie, Anleihe, Kapitalstruktur und wirtschaftliche Entwicklung des Emittenten einordnen.</p>
<p>Aus einer Ratingnote wird ein Ratingraum.</p>
<p>Gerade für Wandelanleihen ist das besonders relevant. Die Attraktivität eines Instruments ergibt sich nicht allein aus seiner aktuellen Rendite. Entscheidend ist das Verhältnis zwischen möglicher Partizipation am Aktienkursanstieg und der Fähigkeit der Anleihekomponente, Verluste zu begrenzen.</p>
<p>Das asymmetrische Renditeprofil wird damit zu einer Frage der relativen Positionierung innerhalb dieses Ratingraums.</p>
<p>Data2Space kann beispielsweise sichtbar machen, dass zwei Wandelanleihen zwar ähnliche technische Merkmale besitzen, aber aufgrund unterschiedlicher Emittenten, Branchen oder Länder völlig unterschiedliche Risikoprofile aufweisen. Eine Wandelanleihe eines Unternehmens mit hoher Bonität in einer strukturell wachsenden Branche kann ein anderes Profil besitzen als ein formal ähnliches Instrument eines Emittenten mit schwächerer Bonität in einer schrumpfenden Branche.</p>
<p>Die Instrumentenstruktur allein erklärt also nicht das gesamte Risiko.</p>
<p>Auch die zeitliche Dimension lässt sich integrieren. Ratings verändern sich, Unternehmen entwickeln sich weiter, Branchen befinden sich in unterschiedlichen Zyklen und Länder verändern ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das asymmetrische Renditeprofil ist deshalb dynamisch.</p>
<p>Ein heute attraktiv erscheinendes Verhältnis von Aufwärtspotenzial und Absicherung kann sich verändern, wenn beispielsweise die Aktie stark steigt, die Wandelanleihe dadurch zunehmend aktienähnlich wird oder sich gleichzeitig die Bonität des Emittenten verschlechtert.</p>
<p>Data2Space kann solche Veränderungen als Entwicklung eines gesamten Systems darstellen.</p>
<p>Damit erhält auch der Begriff „stabiliser“ eine tiefere Bedeutung. Die stabilisierende Eigenschaft einer Wandelanleihe ist nicht statisch. Sie verändert sich mit dem Kurs der Aktie, der Kreditqualität, der Laufzeit und der Marktsituation.</p>
<p>Data2Space kann diese Veränderungen nicht nur dokumentieren, sondern in ihren Zusammenhängen sichtbar machen.</p>
<p>Der entscheidende Vorteil liegt schließlich darin, dass der Anleger nicht mehr nur fragt: „Welche Rendite hat die Wandelanleihe erzielt?“ Die wichtigere Frage lautet: „Woher kommt diese Rendite, welche Risiken haben sie ermöglicht und welche Faktoren begrenzen gleichzeitig die Verluste?“</p>
<p>Genau diese Fragen führen zum Kern des asymmetrischen Renditeprofils.</p>
<p>Die von Schroders beschriebene Rolle von Wandelanleihen als „stabilisers“ lässt sich mit Data2Space auf eine neue Ebene heben. Der Service macht aus dem einzelnen Finanztitel einen Knotenpunkt, an dem Unternehmensrating, Branchenrating, Länderrating und Wertpapierrating zusammenlaufen.</p>
<p>Damit wird die Asymmetrie nicht nur mathematisch, sondern wirtschaftlich verständlich.</p>
<p>Der Anleger sieht nicht lediglich eine Kurve, sondern die Ursachen hinter der Kurve. Er erkennt, welche Faktoren das Aufwärtspotenzial tragen, welche Faktoren stabilisieren und welche Risiken beide Seiten gleichzeitig beeinflussen.</p>
<p>Das ist der eigentliche Mehrwert einer immersiven Ratingdarstellung: Aus der scheinbar einfachen Aussage „begrenztes Abwärtsrisiko bei Beteiligung am Aufwärtspotenzial“ wird ein differenziertes Verständnis darüber, warum, wann und unter welchen Voraussetzungen diese Asymmetrie tatsächlich entsteht.</p>
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		<title>Höhere Zinsen treiben den Markt</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 06:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleiherating]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Wandelanleiherating]]></category>

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		<description><![CDATA[Im laufenden Jahr konnten Wandelanleihen noch wenig von den guten Ergebnissen des Aktienmarkts profitieren. Dennoch bleibt Arnaud Brillois, Portfoliomanager/Analyst und Leiter des Global Convertibles-Teams bei Lazard Asset Management, positiv gestimmt: Sowohl das ökonomische Umfeld, die geldpolitischen Voraussetzungen als auch die Unternehmensseite machen ihm und seinen Kollegen Mut für das zweite Halbjahr. In der ersten Jahreshälfte [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im laufenden Jahr konnten Wandelanleihen noch wenig von den guten Ergebnissen des Aktienmarkts profitieren. Dennoch bleibt Arnaud Brillois, Portfoliomanager/Analyst und Leiter des Global Convertibles-Teams bei Lazard Asset Management, positiv gestimmt: Sowohl das ökonomische Umfeld, die geldpolitischen Voraussetzungen als auch die Unternehmensseite machen ihm und seinen Kollegen Mut für das zweite Halbjahr. </p>
<p>In der ersten Jahreshälfte 2024 sei die Performance von Wandelanleihen eher schwach gewesen. Die guten Kursentwicklungen auf dem globalen Aktienmarkt seien von einer Handvoll Mega-Cap-Titeln getrieben worden, insbesondere solchen, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten. Diese Unternehmen würden jedoch in der Regel keine Wandelanleihen begeben, weshalb die Assetklasse davon nicht profitiert habe. Wandelanleihen würden meist von mittelgroßen Emittenten aus dem Wachstumssegment emittiert. Angesichts eines global hohen Zinsniveaus hätten sich diese Unternehmen und damit die den Wandelanleihen zugrunde liegenden Aktien jedoch schlechter entwickelt als der breite Markt. „Wir sind allerdings der Ansicht, dass die vielfältigen Performance-Chancen für Wandelanleihen, die wir seit geraumer Zeit schon sehen, auch weiterhin bestehen“, betont Arnaud Brillois. „Wir bleiben deshalb bei unserem positiven Ausblick für diese Assetklasse, da wir die Gesamtstruktur des Markts für ausgesprochen attraktiv halten.“</p>
<p>In den USA würden die Wirtschaftsdaten auf eine Disinflation, eine ausgewogene Beschäftigungslage sowie ein moderates Wachstum hindeuten. Für den Portfoliomanager sind das gute Nachrichten: „Das erhöht die Chancen für eine ,weiche Landung‘ der US-Wirtschaft, welche es der US-Notenbank Fed ermöglichen könnte, in der zweiten Jahreshälfte mit Zinssenkungen zu beginnen.“ Niedrigere Zinssätze würden Rückenwind für Wandelanleihen erzeugen, da mittelgroße Unternehmen und Wachstumswerte sehr empfindlich auf Zinsbewegungen reagieren. „Seit 2021 sind die Aktien in Small- und Mid-Cap-Growth-Segment stark gefallen und dies, obwohl die Gewinne im gleichen Zeitraum gestiegen sind. Deshalb bieten diese Aktien aus unserer Sicht ein erhebliches Erholungspotenzial“, sagt Brillois.</p>
<p>Ein weiteres Argument: Weltweit hätten sich die Konsumausgaben für Dienstleistungen als widerstandsfähiger erwiesen als erwartet, was die Reise- und Unterhaltungsbranche angetrieben habe. „Wir sehen einen Paradigmenwechsel in der Unternehmenstätigkeit. Der führt unter anderem dazu, dass die aktuellen Erträge das Niveau von 2019 deutlich übersteigen, was sich aber in den Bewertungen dieser Unternehmen nicht angemessen widerspiegelt“, beobachtet der Experte. „Das bestätigt unser Engagement in diesen Sektoren.“ </p>
<p>Die Strukturen von Wandelanleihen seien nach wie vor günstig für Investoren. Weltweit hätten die höheren Zinsen die Renditekomponente der Anlageklasse gestärkt und sie zu einem wichtigen neuen Performancemotor gemacht. „So rentieren beispielsweise rund 30 Prozent der Wandelanleihen aus dem Technologiesektor mit mehr als 5 Prozent pro Jahr“, berichtet Arnaud Brillois. Da ein bedeutender Teil dieser Anleihen in den Jahren 2025 und 2026 fällig werde, könne die Assetklasse einen starken Sog zum Nennwert erfahren, der zu ihrer Gesamtperformance beitragen dürfte. </p>
<p>Auf dem Markt der Neuemissionen habe sich einiges getan: Das zweite Quartal habe sogar das hohe Tempo der vorangegangenen Quartale übertroffen und Neuemissionen im Wert von 35 Milliarden US-Dollar erreicht. Damit stehe das Gesamtvolumen des Jahres 2024 zum Stichtag 30. Juni bei 60 Milliarden US-Dollar. „Dabei waren die Emissionen weiterhin günstig, aufgrund überdurchschnittlicher Kupons und relativ gesehen niedrigen in Wandelanleihen eingepreisten Prämien“, erklärt der Spezialist von Lazard. Die neuen Wandelanleihen würden von einer Vielzahl von Unternehmen aus dem starken US-Markt stammen und – das ist neu – auch wieder aus China. „In Europa warten wir dagegen weiterhin auf neue Anleihen, aber das geringe Emissionsvolumen hat hier zu einem positiven Knappheitseffekt geführt. Insgesamt erwarten wir aufgrund der hohen Zinsen und der bevorstehenden Fälligkeit von Unternehmensanleihen auch im Jahr 2024 eine robuste Emissionstätigkeit. Dies wird eine wichtige Quelle für Konvexität und Rendite in der Assetklasse sein“, so Brillois.</p>
<p>Im Gegensatz zum traditionellen Anleihenmarkt, auf dem sich die Credit-Spreads erheblich verengt hätten, würden Wandelanleihen im Vergleich zu ähnlich bewerteten Nominalanleihen nach wie vor einen erheblichen Discount (im Sinne von Risikoaufschlag bei den Credit-Spreads) aufweisen. Arnaud Brillois schätzt dieses Phänomen so ein: „Wir gehen davon aus, dass Wandelanleihen aufgrund der günstigen Branchenzusammensetzung (mit einer Tendenz zu Wachstumsunternehmen) und der weniger komplexen Bilanzen ein defensiveres Engagement in Bezug auf das Kreditrisiko bieten und eine zusätzliche Renditequelle darstellen.“</p>
<p>Insgesamt spricht die aktuelle Marktsituation aus Sicht Brillois für Wandelanleihen. Die Struktur des Markts begünstige eine hohe Konvexität und biete sowohl interessante Renditen als auch eine hohe Aktiensensitivität.</p>
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		<title>Performance von Wandelanleihen weiterhin unterstützt</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 09:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandelanleiherating]]></category>

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		<description><![CDATA[Globale Wandelanleihen schnitten im zweiten Quartal 2023 erneut gut ab. Arnaud Brillois, Portfoliomanager/Analyst bei Lazard Asset Management und Leiter des Global Convertible-Teams, führt dies auf die Sektorexponierung der Assetklasse, ihre Aktiensensitivität und ihre konvexen Anleihestrukturen zurück. Auch mit Blick auf die kommenden Quartale ist er für Wandelanleihen positiv gestimmt: „Wir glauben, dass das derzeitige Umfeld die Performance [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Globale Wandelanleihen schnitten im zweiten Quartal 2023 erneut gut ab. Arnaud Brillois, Portfoliomanager/Analyst bei Lazard Asset Management und Leiter des Global Convertible-Teams, führt dies auf die Sektorexponierung der Assetklasse, ihre Aktiensensitivität und ihre konvexen Anleihestrukturen zurück. Auch mit Blick auf die kommenden Quartale ist er für Wandelanleihen positiv gestimmt: „Wir glauben, dass das derzeitige Umfeld die Performance von Wandelanleihen weiterhin unterstützen wird.“</p>
<p>Für eine positive Performance von Wandelanleihen in den nächsten Quartalen spricht aus Sicht des Experten zum einen der Sektormix, der der Assetklasse zugrunde liegt. „Wandelanleihen werden häufig von kleinen bis mittelgroßen Growth-Unternehmen begeben und die besonders zinssensiblen Growth-Sektoren könnten in den nächsten Quartalen davon profitieren, dass sich der aktuelle Zinserhöhungszyklus wahrscheinlich seinem Ende nähert“, erklärt Brillois. Zum anderen stellt er klar, dass die starke Rallye der globalen Aktienmärkte in diesem Jahr vor allem von einer Handvoll Mega-Cap-Technologieaktien angetrieben worden sei, die nicht im Universum der Wandelanleihen zu finden seien. Wachstumswerte mit kleiner und mittlerer Marktkapitalisierung – die deutlich häufiger Wandelanleihen emittieren würden – hätten hingegen erst gegen Ende des zweiten Quartals begonnen, eine Aufwärtsdynamik zu entwickeln. „Wir glauben, dass viele dieser Unternehmen, die weniger empfindlich auf wirtschaftliche Wachstumsfaktoren reagieren, weiterhin robuste Unternehmensergebnisse vorlegen werden“, so der Experte. „Das macht sie aus unserer Sicht für Anleger attraktiv.“</p>
<p>Wandelanleihen gäben Anlegern zudem Exposure zu Unternehmen, die vom Aufschwung nach der Corona-Pandemie profitieren. Diese Recovery-Titel hätten die Markterwartungen im zweiten Quartal erneut übertroffen. Ein Grund dafür sind nach Ansicht Brillois die anhaltenden Engpässe zwischen Angebot und Nachfrage. Diese hätten der finanziellen Leistung und Rentabilität dieser Unternehmen erneut Rückenwind gegeben. Zudem könnten viele dieser Unternehmen für die kommenden Quartale gut gefüllte Auftragsbücher vorweisen. „Für die Quartalsergebnisse dieser Unternehmen dürfte die Rückkehr zur vollen Kapazität nach der Corona-Pandemie in den kommenden Quartalen wichtiger sein als die Befürchtungen hinsichtlich einer Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums“, so die Einschätzung Brillois. „Auch die Wiedereröffnung Chinas – wenn sie auch anfänglich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist – könnte eine Quelle der Unterstützung für globale Recovery-Titel sein, insbesondere in der Luxusgüter- und Reisebranche.“</p>
<p>Hinzu komme, dass Wandelanleihen als Anlageklasse im Vergleich zu breit angelegten Aktien- und Unternehmensanleihenindizes nur minimal in Banken, Gewerbeimmobilien und anderen Finanzwerten engagiert seien. „Sollte der Finanzsektor mittelfristig weiterhin mit erhöhten Risiken zu kämpfen haben, dürfte sich diese Untergewichtung als Vorteil erweisen“, sagt Brillois.</p>
<p>Mit einer Neigung zu zinssensiblen Wachstumswerten und Recovery-Titeln ergibt sich aus Sicht Brillois ein im aktuellen Umfeld günstiger Sektormix. Die nach wie vor vorteilhafte Angebots-Nachfrage-Dynamik könne zu einer Outperformance der dieser Anlageklasse zugrunde liegenden Aktien führen. </p>
<p>Für Wandelanleihen spricht aus Brillois Sicht zudem deren defensiveres Kreditrisikoprofil.  Dieses dürfte der Assetklasse in Zeiten der Kreditunsicherheit einen zusätzlichen Puffer verschaffen, insbesondere in Verbindung mit niedrigeren Gesamtzinsen. Brillois und sein Team erwarten, dass die Entwicklung der Zinssätze in den kommenden Quartalen weiter aktienfreundlich sein wird. Allerdings könnten die Sorgen um die Kreditvergabe zunehmen, sollte der Bankensektor seine Kreditvergabepraxis verschärfen und sich das Wirtschaftswachstum in den USA und Europa verlangsamen. „Aufgrund der günstigen Branchenzusammensetzung bei Wandelanleihen mit einer Präferenz für Wachstumsunternehmen und im Durchschnitt weniger komplexen Bilanzen sind wir der Ansicht, dass Wandelanleihen wieder ein defensiveres Engagement in Bezug auf Creditrisiken bieten könnten – so wie dies schon in der Vergangenheit in unruhigen Zeiten der Fall war“, sagt der Portfoliomanager. Darüber hinaus würden Wandelanleihen im Vergleich zu ähnlich bewerteten Nominalanleihen bereits mit einem erheblichen Abschlag gehandelt. Auch dies könnte die Assetklasse in Stressphasen ein zusätzliches Polster verschaffen.</p>
<p>Obwohl Wandelanleihen sich im zweiten Quartal gut entwickelt hätten, seien ihre Anleihestrukturen weiterhin günstig. „Viele Growth-Wandelanleihen bieten immer noch attraktive Renditen, wobei fast 50 % der Wandelanleihen aus dem Technologiesektor mehr als 5 % pro Jahr versprechen“, sagt Brillois. In diesen Anleihen sei immer noch ein gewisses Aktienengagement zu finden, das bei einer Aktienrallye als zusätzliche Renditequelle dienen könne. „Diese aus historischer Sicht seltene Konstellation bedeutet auch, dass Wandelanleihen im Durchschnitt relativ nahe an ihrem Bond Floor liegen, was in Zeiten eines Risikoabbaus oder höherer Volatilität einen wichtigen Schutz nach unten bietet“, erklärt Brillois. Abschließend hält er fest: „Wandelanleihen sind und bleiben aus unserer Sicht eine attraktive Möglichkeit, an Aktienerholungen zu partizipieren und gleichzeitig die Abwärtsrisiken in volatilen Zeiten zu reduzieren.“</p>
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		<title>Wandelanleihen als Konsequenz des Dilemmas der Zentralbanken</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2022 10:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie schlägt sich die angespannte geopolitische Lage auf die Kapitalmärkte nieder? Werner Krämer, Senior Economic Analyst und Geschäftsführer von Lazard Asset Management in Deutschland, sowie seine Kollegin Desiree Sauer raten zu einer langfristigen Positionierung in einem ungewissen Umfeld. „Normalerweise erholen sich die globalen Märkte von Kriegen und Katastrophen, und so wird es wahrscheinlich auch diesmal [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schlägt sich die angespannte geopolitische Lage auf die Kapitalmärkte nieder? Werner Krämer, Senior Economic Analyst und Geschäftsführer von Lazard Asset Management in Deutschland, sowie seine Kollegin Desiree Sauer raten zu einer langfristigen Positionierung in einem ungewissen Umfeld.</p>
<p>„Normalerweise erholen sich die globalen Märkte von Kriegen und Katastrophen, und so wird es wahrscheinlich auch diesmal sein“, urteilt Makroökonom Werner Krämer. Doch es gibt ein Aber: „Das Timing der Erholung lässt sich schwer voraussagen.“ Er erwartet weltweite ökonomische Folgen des Ukraine-Kriegs, die jedoch regional sehr unterschiedlich ausfallen. „Wir sehen das bereits in den Ratings: Fitch hat die Prognose für das Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2022 um 0,7 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent gesenkt, für die Eurozone um 1,5 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent und für die USA um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent. Darin spiegelt sich die Belastung durch höhere Energiepreise und geldpolitische Verschärfungen wider.“</p>
<p>Für Russland sieht Desiree Sauer, Investmentstrategin bei Lazard Asset Management, unabhängig vom Kriegsausgang eine düstere Zukunft voraus: „Russland wird durch die Sanktionen in eine weitgehende wirtschaftliche Isolation gedrängt, außerdem hat das Land das Vertrauen der Investoren verspielt.“ Zudem sei abzusehen, dass die westlichen Länder die Abhängigkeit von russischem Öl sukzessive verringern. Dies werde ein weiterer Schlag für die russische Wirtschaft sein. In der Ukraine selbst seien die Folgen der Verwüstung und Abwanderung noch nicht abzusehen.</p>
<p>Andere Emerging Markets-Länder seien ebenfalls betroffen. Desiree Sauer präzisiert: „Die gestiegenen Kraftstoffpreise sind insbesondere für ölimportierende Länder wie China, Indien und die Türkei problematisch. Hinzu kommen gestiegene Nahrungsmittel- und Düngerpreise, die insbesondere die ärmsten Länder – allen voran in Nordafrika – hart treffen.“ Viele Länder würden nicht über die nötigen Wasser-, Boden- und Witterungsbedingungen verfügen, um selbst alle Nahrungsmittel anzubauen. Sie seien auf Nahrungsmittelimporte angewiesen und erlitten Kollateralschäden aus dem sinkenden Angebot und den steigenden Preisen.</p>
<p>Auch in Europa befeuern die Energiepreiserhöhungen die Inflation, insbesondere in Deutschland und den osteuropäischen Ländern. „Hier hat man in den letzten Jahren zu wenig getan, um die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas zu reduzieren“, lautet das Urteil der Expertin. Für die Zentralbanken bedeute das eine große Herausforderung, denn Sie müssten die hohe Inflation jetzt in den Griff bekommen. „Aber sie wandeln auf einem schmalen Grat, denn steigende Preise in Kombination mit einer straffen Geldpolitik könnten die Nachfrage und damit das Wachstum bremsen“, so Sauer. Dabei sei das Risiko einer Stagflation oder gar einer Rezession in der Eurozone ausgeprägter als in den USA. „Die Fehlertoleranz ist also gering“, betont die Expertin. Daher sei unklar, ob die Europäische Zentralbank wie die US-amerikanische Federal Reserve in diesem Jahr mit dem Zinserhöhungszyklus beginnen wird.</p>
<p>Für die Vermögensanlage bietet dieses Umfeld wenige Optionen. „Anleger sollten auf mögliche Rückschläge vorbereitet sein“, warnt Werner Krämer. „Steigende Inflationsraten sind eine Herausforderung für alle festverzinslichen Anlagen, insbesondere in Europa.“ Europäische Staatsanleihen böten keinerlei Schutz vor Inflation und wiesen aktuell negative Realrenditen auf. Zudem würden die Aufkäufe der Zentralbanken auslaufen, worunter diese Assetklasse zusätzlich leide.</p>
<p>„Auch in den riskanteren Anleihensegmenten werden die kommenden Jahre nicht einfach“, prognostiziert Krämer. Das habe Konsequenzen: „Da Anleihen so unattraktiv sind, wenden sich Anleger tendenziell eher Aktien zu. Das ist verständlich, aber aufgrund des hohen Rückschlagrisikos nicht ungefährlich. Daher sollte der Fokus bei der Aktienauswahl auf Qualität und einer strengen Kontrolle der Risikoexposition liegen“, sagt Krämer.</p>
<p>Einen Kompromiss bieten seiner Meinung nach Wandelanleihen: „Sie partizipieren bei einer Aktienrallye, verhalten sich in Bärenmärkten aber eher wie Unternehmensanleihen. Damit weisen sie im Vergleich zu Aktien ein attraktives Auffangnetz auf.“ Weitere Alternativen sind aus Sicht des Experten marktneutrale Lösungen wie zum Beispiel Convertible Arbitrage, bei der gleichzeitig Wandelanleihen gekauft und Aktien leerverkauft werden. Solche Ansätze hätten sich schon in der Finanzkrise bewährt. Der Ökonom bestätigt: „Convertible Arbitrage und andere marktneutrale Konzepte können sich in einem volatilen Umfeld sehr gut behaupten.“</p>
<p>Für die Anlagespezialisten steht fest: Langfristigkeit und Diversifikation sind die beiden Schlüssel zum Erfolg. „Anleger sollten auf die strategische Asset Allocation achten“, empfiehlt Werner Krämer. „Ein wohldiversifiziertes Portfolio beinhaltet immer unterschiedliche Assetklassen und mehrere Regionen. Auf eine solche Streuung zu verzichten, bedeutet gerade in unsicheren Zeiten ein unnötiges Risiko.“</p>
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		<title>Convertible-Markt bietet Konvexität und Diversität</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2022 09:04:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Arnaud Brillois, Portfoliomanager und Analyst bei Lazard Asset Management und Manager des Lazard Convertible Global Fund, berichtet über die Chancen für Wandelanleihen im laufenden Jahr 2022. &#8222;Im Jahr 2021 entwickelte sich der Aktienmarkt besser als die Wandelanleihen,&#8220; berichtet Arnaud Brillois, &#8222;was hauptsächlich an den treibenden Branchen lag: Finanz- und Energieunternehmen konnten zum Beispiel starke Gewinne [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Arnaud Brillois, Portfoliomanager und Analyst bei Lazard Asset Management und Manager des Lazard Convertible Global Fund, berichtet über die Chancen für Wandelanleihen im laufenden Jahr 2022.</p>
<p>&#8222;Im Jahr 2021 entwickelte sich der Aktienmarkt besser als die Wandelanleihen,&#8220; berichtet Arnaud Brillois, &#8222;was hauptsächlich an den treibenden Branchen lag: Finanz- und Energieunternehmen konnten zum Beispiel starke Gewinne verbuchen, sind bei den Convertibles jedoch kaum präsent. Die Emittenten der Wandelanleihen gehören überwiegend zu den Small- und Mid-Caps, die Wachstumskapital suchen – es besteht eine gewisse Nähe zum Aktienindex NASDAQ. Dementsprechend sind hier Branchen wie Technologie oder Healthcare stark vertreten.&#8220;</p>
<p>Aktuell sprechen aus seiner Sicht die folgenden vier guten Gründe für Wandelanleihen:  Erstens konnten gerade Technologie-Unternehmen wie zum Beispiel Spezialisten für Cybersecurity zum Jahresauftakt mit starken Ergebnissen aufwarten. Zweitens sind bei den Aktien aktuell attraktive Bewertungen zu sehen: &#8222;Die Kurse sind gefallen, obwohl die Unternehmen starke Gewinne einfahren&#8220;, sagt Arnaud Brillois. Zudem besteht drittens ein gewisses Recovery-Momentum für einige von der Pandemie stark getroffene Branchen wie zum Beispiel den Tourismus oder die Eventveranstalter. Neben den Sondereffekten durch die Pandemie und die Energiepreise treiben viertens auch strukturelle Faktoren die Inflation.</p>
<p>&#8222;Wandelanleihen können über ihre Aktienkomponente einen gewissen Inflationsschutz bieten&#8220;, wirbt der Portfoliomanager.</p>
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