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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Zertifikaterating</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Zertifikate-Emittenten für risikofreudige Sparer</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 11:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aktuelle Marktstatistik des Bundesverbands für strukturierte Wertpapiere für August 2025 erlaubt einen tiefen Einblick in die Frage, welche Emittenten von Zertifikaten in Deutschland als besonders risikofreudig einzustufen sind. Die Unterscheidung zwischen sicheren Anlageprodukten mit Kapitalschutz und hochspekulativen Hebelprodukten macht die unterschiedlichen Risikoprofile der Banken deutlich sichtbar. Wer die Zahlen betrachtet, erkennt, dass HSBC an [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Marktstatistik des Bundesverbands für strukturierte Wertpapiere für August 2025 erlaubt einen tiefen Einblick in die Frage, welche Emittenten von Zertifikaten in Deutschland als besonders risikofreudig einzustufen sind. Die Unterscheidung zwischen sicheren Anlageprodukten mit Kapitalschutz und hochspekulativen Hebelprodukten macht die unterschiedlichen Risikoprofile der Banken deutlich sichtbar.</p>
<p>Wer die Zahlen betrachtet, erkennt, dass HSBC an der Spitze der risikoreichen Produkte steht. Mit einem Marktanteil von fast 17 Prozent im Bereich der Hebelprodukte und über 20 Prozent bei Knock-out-Optionsscheinen stellt das Haus die größte Anlaufstelle für Anleger dar, die auf schnelle und überproportionale Gewinne aus sind. Diese Produkte sind jedoch zugleich mit dem Risiko verbunden, dass Anleger ihr eingesetztes Kapital innerhalb kürzester Zeit vollständig verlieren können. HSBC agiert damit als einer der aggressivsten Emittenten im Markt und positioniert sich bewusst in jenem Segment, in dem die Gewinn- und Verlustchancen am stärksten schwanken.</p>
<p>Unmittelbar dahinter folgen UniCredit, Goldman Sachs und Morgan Stanley. Auch sie erzielen zweistellige Marktanteile bei den Hebelprodukten und treten damit als wichtige Anbieter im spekulativen Segment auf. Diese Banken haben ihre Rolle am Markt in den vergangenen Jahren gezielt ausgebaut, indem sie Anlegern Produkte offerieren, die es erlauben, mit kleinen Einsätzen große Marktbewegungen zu hebeln. Damit schaffen sie hohe Umsätze, gehen jedoch auch das Risiko ein, dass bei Marktverwerfungen die Reputation des Emittenten leidet, da Privatanleger oftmals erhebliche Verluste erleiden.</p>
<p>Das Gegenstück zu dieser risikofreudigen Positionierung findet sich bei den klassischen deutschen Instituten. Die DZ BANK ist Marktführer bei Anlageprodukten und erreicht hier einen Anteil von 19 Prozent. Besonders bei Discount- und Express-Zertifikaten sowie bei Aktienanleihen zeigt sie ihre Stärke. Diese Produkte bergen zwar ebenfalls Risiken, bieten Anlegern aber im Vergleich zu Knock-outs oder klassischen Optionsscheinen eine kalkulierbarere Chance-Risiko-Struktur. Auch die LBBW und die Deutsche Bank treten eher konservativ auf. Mit über 25 Prozent beziehungsweise 26 Prozent Marktanteil im Bereich der Anlageprodukte mit Kapitalschutz adressieren sie gezielt Anleger, die weniger an spekulativen Gewinnen interessiert sind, sondern einen soliden Kapitalschutz bevorzugen.</p>
<p>Die Analyse der Marktanteile verdeutlicht, dass sich das Verhalten der Emittenten klar nach Risikoneigung differenziert. Internationale Investmentbanken wie HSBC, Goldman Sachs, Morgan Stanley und UniCredit dominieren das Segment der hochriskanten Produkte. Sie schöpfen in einem Umfeld, das von spekulativ orientierten Anlegern geprägt ist, besonders hohe Umsätze ab. Demgegenüber agieren deutsche Institute wie DZ BANK, LBBW und DekaBank stärker im konservativen Bereich und positionieren sich als Anbieter für sicherheitsorientierte Kunden. Eine Zwischenstellung nehmen Banken wie Société Générale, BNP Paribas und Vontobel ein, die sowohl in den risikoreicheren als auch in den sichereren Segmenten nennenswerte Marktanteile halten und damit ein ausgewogeneres Geschäftsmodell verfolgen.</p>
<p>Auffällig ist, dass die risikofreudigen Häuser mit ihrer Strategie zwar hohe Marktanteile im spekulativen Geschäft gewinnen, jedoch auch einer stärkeren öffentlichen Kritik ausgesetzt sind. Denn die Vermarktung von Produkten mit hohem Verlustpotenzial wirft stets die Frage auf, ob Banken die Verantwortung gegenüber ihren Kunden ausreichend wahrnehmen. Auf der anderen Seite zeigt sich, dass gerade internationale Investmentbanken durch ihre globale Präsenz und ihre Produktpalette in der Lage sind, risikofreudige Anlegergruppen gezielt zu bedienen, während deutsche Institute traditionell stärker den sicherheitsorientierten Teil des Marktes abdecken.</p>
<p>Die Frage, welche Emittenten sich als besonders risikofreudig erweisen, lässt sich damit klar beantworten. HSBC, Goldman Sachs, Morgan Stanley und UniCredit stehen im Zentrum der hochriskanten Produktsegmente und setzen auf das Geschäft mit Knock-outs, Faktor-Zertifikaten und Optionsscheinen. Die DZ BANK und andere deutsche Häuser suchen hingegen ihre Stärke in den konservativeren Produktkategorien, während französische und schweizerische Anbieter wie Société Générale, BNP Paribas und Vontobel eine Balance zwischen beiden Welten anstreben. Damit ist der Markt für strukturierte Wertpapiere in Deutschland nicht homogen, sondern spiegelt die sehr unterschiedlichen Strategien und Risikoneigungen der beteiligten Banken wider.</p>
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		<title>Mehr Freiheit für das neue Altersvorsorgedepot</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Oct 2024 08:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW) begrüßt die Pläne zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge. „Die Richtung stimmt. Insbesondere die barrierefreie, einfache und effiziente Einrichtung eines Altersvorsorgedepots ist eine Chance, neben der offensichtlichen Verbesserung der Altersvorsorge, breite Teile der Bevölkerung für die Möglichkeiten der Kapitalmärkte zu begeistern, die Wertpapierkultur in Deutschland nachhaltig zu stärken [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW) begrüßt die Pläne zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge. „Die Richtung stimmt. Insbesondere die barrierefreie, einfache und effiziente Einrichtung eines Altersvorsorgedepots ist eine Chance, neben der offensichtlichen Verbesserung der Altersvorsorge, breite Teile der Bevölkerung für die Möglichkeiten der Kapitalmärkte zu begeistern, die Wertpapierkultur in Deutschland nachhaltig zu stärken und das Niveau der finanziellen Bildung deutlich zu erhöhen“, sagt Christian Vollmuth, geschäftsführender Vorstand des BSW.</p>
<p>In einer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf plädiert der BSW für eine Erweiterung der möglichen Anlageinstrumente für das Altersvorsorgedepot ohne Garantien. „Strukturierte Wertpapiere ergänzen die klassischen Wertpapieranlagen Aktien und Anleihen sinnvoll, indem sie für solide Ertragspotenziale sorgen, selbst dann, wenn sich einzelne Aktien oder ganze Märkte nur seitwärts oder sogar abwärts bewegen. Somit können strukturierte Produkte gerade im Hinblick auf die Auszahlungsphase einen wichtigen Beitrag zu Vermögenserhalt und -absicherung leisten“, sagt Christian Vollmuth.</p>
<p>Analog zum aktuellen Gesetzesentwurf erachtet der BSW eine Beschränkung des Auswahluniversums auf Finanzprodukte mit einer SRI-Risikokategorisierung nach der PRIIPS-VO bis maximal 5 für sinnvoll, fordert jedoch, zusätzlich Unternehmensanleihen sowie Inhaberschuldverschreibungen von Banken – die rechtliche Erscheinungsform der Anlageprodukte unter den strukturierten Wertpapieren – mit entsprechender Risikokategorisierung auf die Positivliste aufzunehmen. Hebelprodukte entfallen aufgrund ihrer Risiken automatisch.</p>
<p>„Innerhalb der definierten Risikokategorien sollten Anleger die freie Wahl haben, auch strukturierte Wertpapiere mit ihren einzigartigen Chance-/Risikoprofilen zur Renditeoptimierung und Risikoreduktion in Altersvorsorgedepots einzusetzen. Selbstentscheider und Beratungskunden halten bereits heute mehr als 100 Mrd. Euro in unseren Anlageprodukten, deren volumengewichtetes durchschnittliches Risiko mit 2,1 deutlich unterhalb von Aktien und Aktienfonds/-ETFs liegt, die zwischen 4 und 6 rangieren“, so Christian Vollmuth.</p>
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		<title>BSW-Forum: Wegweisende Plattform für die Zukunft der Wertpapierkultur</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 09:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Branchenvertretung der führenden Emittenten strukturierter Wertpapiere, der Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW), lud unter dem Motto „Mehr Wertpapierkultur wagen!“ zur Jahreskonferenz, dem BSW-Forum, in Frankfurt am Main ein. Der geschäftsführende Vorstand Christian Vollmuth betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung, Vorteile und Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Wertpapierkultur: In Ländern mit einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz von Wertpapieranlagen, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Branchenvertretung der führenden Emittenten strukturierter Wertpapiere, der Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW), lud unter dem Motto „Mehr Wertpapierkultur wagen!“ zur Jahreskonferenz, dem BSW-Forum, in Frankfurt am Main ein.</p>
<p>Der geschäftsführende Vorstand Christian Vollmuth betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung, Vorteile und Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Wertpapierkultur: In Ländern mit einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz von Wertpapieranlagen, einer Begeisterung für die Börse und einer starken finanziellen Bildung könnten sowohl Anleger als auch der Staat echte Mehrwerte generieren – das zeigten Beispiele aus Schweden, Norwegen und den USA. Ziel des diesjährigen BSW-Forums sei es daher, Akteure aus Politik und Wissenschaft, Vertreter der Medien, Experten für Strategie und Kommunikation sowie der Aufsichts- und Regulierungsbehörden und nicht zuletzt der Finanzindustrie in Diskussion zu bringen, um die Stärkung der Wertpapierkultur in Deutschland voranzutreiben. In vielen Bereichen belege Deutschland hier nur mittlere oder hintere Ränge – sei es bei der Anzahl der Börsengänge im europäischen und transatlantischen Vergleich, bei der Aktionärsquote oder bei dem Verhältnis von Anlagevermögen auf Konten zu Wertpapieren.</p>
<p>Ein wesentlicher Eckpfeiler einer soliden Wertpapierkultur sei eine Politik, die mit einer positiven Grundhaltung auf die Kapitalmärkte blicke und einen zukunftssicheren Rahmen für Investoren vorgibt – denn nur mit Investoren seien Großprojekte wie Digitalisierung und Klimaneutralität überhaupt finanzierbar. Die im Juli verabschiedete Wachstumsinitiative der Bundesregierung wertete Vollmuth als positives Zeichen, da der Stärkung des Finanzplatzes Priorität eingeräumt werde. „Es liegt im Interesse Deutschlands, dass die finanzielle Bildung weiter gestärkt wird und Wertpapiere für Anleger gut zugänglich sind, ganz gleich ob mit Beratung oder im beratungsfreien Geschäft“, sagt Christian Vollmuth.</p>
<p>Strukturierte Wertpapiere sind bereits als elementare und transparente Portfoliobausteine für Vermögensaufbau, -erhalt und -absicherung privater Anleger etabliert: Die 15 Mitgliedsinstitute des BSW stehen für ein Marktvolumen von strukturierten Wertpapieren in Höhe von 95 Mrd. Euro. Mehr als 97 Prozent des Marktvolumens entfallen auf Anlageprodukte, der Rest auf Hebelprodukte. Im Jahr 2023 summierten sich die Wertpapierumsätze an der Börse Stuttgart, der Börse Frankfurt und der gettex Exchange auf 57,6 Mrd. Euro; allein im ersten Halbjahr 2024 wurden bereits 25,3 Mrd. Euro umgesetzt. Strukturierte Wertpapiere können nicht nur börslich, sondern auch außerbörslich mit den Emittenten gehandelt werden.</p>
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		<title>Neue BSW-Produktklassifizierung steigert Bewertungseffizienz im Rating</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 06:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW), als Branchenvertretung der führenden Emittenten strukturierter Wertpapiere, hat eine neue BSW-Produktklassifizierung vorgestellt. Diese umfasst die zwölf wichtigsten Produktgattungen strukturierter Wertpapiere und zielt darauf ab, die Transparenz und Standardisierung in diesem Marktsegment weiter zu erhöhen. Christian Vollmuth, geschäftsführender Vorstand des BSW, erläutert: „Als Branchenvertretung der führenden Emittenten strukturierter Wertpapiere sorgen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesverband für strukturierte Wertpapiere (BSW), als Branchenvertretung der führenden Emittenten strukturierter Wertpapiere, hat eine neue BSW-Produktklassifizierung vorgestellt. Diese umfasst die zwölf wichtigsten Produktgattungen strukturierter Wertpapiere und zielt darauf ab, die Transparenz und Standardisierung in diesem Marktsegment weiter zu erhöhen. </p>
<p>Christian Vollmuth, geschäftsführender Vorstand des BSW, erläutert: „Als Branchenvertretung der führenden Emittenten strukturierter Wertpapiere sorgen wir für Transparenz und Standardisierung. Mit unserer neuen BSW-Produktklassifizierung reagieren wir auf die Änderung des Marktumfelds – wie etwa auf das seit der Zinswende stark gewachsene Interesse an Fest- und Stufenzinsanleihen.“ Diese neuen Produkte werden nun als eigene Kategorien innerhalb des umfangreichen Angebots des BSW separat dargestellt und sollen insbesondere Anlegern mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis zugutekommen.</p>
<p>Die neue Klassifizierung des BSW fördert nicht nur den Anlegerschutz, sondern auch die nachhaltige finanzielle Aus- und Weiterbildung. Ein zentrales Element dieser Klassifizierung ist die intuitiv erfassbare grafische Darstellung des Zusammenhangs von Chancen und Risiken. Dies wird durch eine stichpunktartige Beschreibung und eine Erklärung der Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten der wichtigsten Produkte aus Anlegerperspektive ergänzt. „Mit unserer BSW-Produktklassifizierung tragen wir dazu bei, dass Anleger als Selbstentscheider oder im Rahmen einer Anlageberatung eine passende Anlageentscheidung treffen können – sei es für Vermögensaufbau, Vermögenserhalt oder die private Altersvorsorge“, so Vollmuth.</p>
<p>Die Einführung der neuen Produktklassifizierung hat auch positive Auswirkungen auf das Rating der Produkte. Durch die klare und standardisierte Kategorisierung wird es für Analysten und Ratingagenturen einfacher, die verschiedenen Produkte zu bewerten. Die eindeutigen Definitionen und die präzise Abgrenzung der Produktkategorien ermöglichen eine konsistente und transparente Bewertung, die sowohl von professionellen als auch privaten Anlegern leicht nachvollzogen werden kann. Beispielsweise wurde die Definition für Express-Zertifikate präzisiert. Diese Kategorie umfasst nun auch Aktienanleihen mit der Möglichkeit vorzeitiger Rückzahlung, den sogenannten Express-Mechanismus. Diese klare Abgrenzung und Erweiterung der Kategorie erleichtert die Bewertung und das Verständnis dieser Produkte erheblich.</p>
<p>Im Zuge der Klassifizierung wurde die Kategorie der Sprint- und Outperformance-Zertifikate aufgelöst, da diese Produkte zuletzt einen sehr geringen Anteil am Marktvolumen verzeichneten. Diese Anpassung trägt dazu bei, den Fokus auf relevante und weit verbreitete Produktkategorien zu legen, was die Transparenz und Vergleichbarkeit weiter erhöht. Produkte, die nicht unter eine der zwölf dargestellten Produktkategorien fallen, werden in den BSW-Statistiken unter den Residual-Kategorien „Weitere Anlageprodukte ohne Kapitalschutz“ oder „Weitere Hebelprodukte“ erfasst. Diese Residual-Kategorien sorgen dafür, dass auch weniger gängige Produkte erfasst und bewertet werden können, ohne die Klarheit und Übersichtlichkeit der Hauptkategorien zu beeinträchtigen.</p>
<p>Die neue BSW-Produktklassifizierung stellt einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Transparenz und Standardisierung im Markt für strukturierte Wertpapiere dar. Sie fördert nicht nur den Anlegerschutz und die finanzielle Bildung, sondern erleichtert auch die Bewertung und das Rating der Produkte erheblich. Anleger und Analysten profitieren gleichermaßen von der klaren und verständlichen Darstellung der verschiedenen Produktkategorien, was letztlich zu besseren und fundierteren Anlageentscheidungen führt.</p>
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		<title>Abzuwendender Testfall der Ausfallsicherung</title>
		<link>http://www.everling.de/abzuwendender-testfall-der-ausfallsicherung/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2021 13:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wikifoliorating]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschäfte der Lang &#38; Schwarz Aktiengesellschaft sind Gegenstand einer steuerlichen Prüfung, berichtet die Gesellschaft in einer Veröffentlichung von Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014. Gegenstand der Steuerprüfung ist eine Untersuchung der Geschäfte der Lang &#38; Schwarz Aktiengesellschaft der Geschäftsjahre 2007 bis 2011 im Zusammenhang mit steuerstrafrechtlichen Ermittlungen. In den Ermittlungen ist die Lang [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Geschäfte der Lang &amp; Schwarz Aktiengesellschaft sind Gegenstand einer steuerlichen Prüfung, berichtet die Gesellschaft in einer <a href="https://www.ls-d.de/investor-relations/finanznachrichten/2021/444-lang-schwarz-aktiengesellschaft-verschiebt-hauptversammlung-und-bildet-steuerrueckstellung" target="_blank">Veröffentlichung von Insiderinformationen</a> nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014.</p>
<p>Gegenstand der Steuerprüfung ist eine Untersuchung der Geschäfte der Lang &amp; Schwarz Aktiengesellschaft der Geschäftsjahre 2007 bis 2011 im Zusammenhang mit steuerstrafrechtlichen Ermittlungen. In den Ermittlungen ist die Lang &amp; Schwarz Aktiengesellschaft Adressatin eines Auskunfts- und Herausgabeersuchens. Dabei geht es gegen verantwortliche Personen der Lang &amp; Schwarz Aktiengesellschaft wegen des Verdachts unrechtmäßiger Anrechnung bzw. Erstattung nicht gezahlter Kapitalertragsteuern und Solidaritätszuschläge bei Aktiengeschäften um den Dividendenstichtag.</p>
<p>Die Lang &amp; Schwarz Aktiengesellschaft spielt beim Handel mit sogenannten &#8222;wikifolios&#8220; eine entscheidende Rolle. Jedes wikifolio kann, wenn es gewisse Kriterien erfüllt, als fiktives Referenzportfolio dienen, auf das sich ein wikifolio-Index bezieht.</p>
<p>Auf den wikifolio-Index begibt die Lang &amp; Schwarz Aktiengesellschaft Endlos-Indexzertifikate. Diese Endlos-Indexzertifikate werden an der Börse Stuttgart gehandelt und können bei nahezu allen Banken und Online Brokern über die Börse Stuttgart oder direkt bei Lang &amp; Schwarz gekauft und verkauft werden.</p>
<p>Wikifolio-Zertifikate sind besichert. &#8222;Das heisst,&#8220; schreibt wikifolio Financial Technologies AG, &#8222;Ausfälle aus einem mit Investitionen in Zertifikate generell einhergehenden Emittentenrisiko werden weitgehend abgesichert.&#8220; Die Marktkapitalisierung der Lang &amp; Schwarz Aktiengesellschaft liegt derzeit deutlich unter einer halben Milliarde Euro, was die Anfälligkeit dieser Aktie gegen Shortseller-Attacken beeinflusst. Diese könnten wiederum die Bonität des Unternehmens beeinflussen.</p>
<p>Daher müssen Anleger bei wikifolio-Zertifikaten den unwahrscheinlichen, aber möglichen Fall berücksichtigen, dass es zu einem Testfall des Ausfallabsicherung der Zertifikate kommen könnte.</p>
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		<title>Sinnlos martialisch gegen Bonitätsanleihen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2016 08:47:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleiherating]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[​Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) plant, den Verkauf von Bonitätsanleihen an private Anleger zu verbieten. Dr. Hartmut Knüppel läuft in seinem Vortrag auf dem Deutschen Derivate Tag des Deutschen Derivate Verbands zu Höchstform auf: Sein ehrliches Anliegen, hier einer Willkürentscheidung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorzubeugen, ist unübersehbar. Knüppel nennt eine Vielzahl von Gründen, die gegen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>​Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) plant, den Verkauf von Bonitätsanleihen an private Anleger zu verbieten. Dr. Hartmut Knüppel läuft in seinem Vortrag auf dem Deutschen Derivate Tag des Deutschen Derivate Verbands zu Höchstform auf: Sein ehrliches Anliegen, hier einer Willkürentscheidung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorzubeugen, ist unübersehbar. Knüppel nennt eine Vielzahl von Gründen, die gegen eine Diskriminierung sprechen.</p>
<p>So erfordern auch zahlreiche Anlageprodukte vom Privatanleger eine Einschätzung des Bonitätsrisikos des Emittenten oder Anbieters der Depositen. Praktisch jedes Produkt erfordert ein Rating, ausfallgefährdete Anleihen von Staaten und Unternehmen, Aktien, Zertifikate sowie Spar- und Festgeldanlagen, wenn diese nicht durch die Einlagensicherungsfonds abgedeckt sind.</p>
<p>Da es keinen Unterschied in der Einschätzung der Rückzahlung nach Eintreten des Kreditereignisses zwischen Bonitätsanleihen und anderen Anleihen oder auch Depositen mit Bonitätsrisiken gibt, werden Bonitätsanleihen von Politikern zu Unrecht zu Buhmännern gemacht. Gegen Bonitätsanleihen gab es bisher von Anlegern keine Beschwerden. Knüppel verweist dazu auf umfassende Nachforschungen bei den maßgeblichen Verbänden. Umso mehr muss der Aktionismus der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht überraschen.&nbsp;</p>
<p>Knüppel weist darauf hin, dass ab 1. Januar 2017 auch für Bonitätsanleihen die PRIIPs-Verordnung anzuwenden ist. Dem Anleger stehen umfassende Risiko-, Rendite- und Kosteninformationen für diese Produkte zur Verfügung, die kaum noch zu steigern sind. Somit könne einfach und ohne großen Aufwand einschätzt werden, ob mit der in Aussicht gestellten Rendite die übernommenen Risiken adäquat vergütet werden. Knüppel erklärt sich und seinen Verband ausdrücklich für jeden Vorschlag zur weiteren Verbesserung offen. Auch für eine bessere Bezeichnung als &#8222;Bonitätsanleihe&#8220; gebe es keinen Widerspruch.</p>
<p>Ein wichtiger Punkt der Uberlegungen von Knüppel ist es, dass Bonitätsanleihen sich in ihrer Komplexität nicht von anderen Anlageprodukten mit Bonitätsrisiken unterscheiden. Komplexe Produkte seien nicht per se schlecht. Wenn diese Produkte in Bezug auf Risiken, Renditepotentiale und Kosten transparent sind, bestehe kein Grund, sie zu verbieten. Knüppel bezeichnet das überraschende Vorgehen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht daher als &#8222;martialisch&#8220; und vermag dieses nur damit zu erklären, dass die Bundestagswahl bereits ihren Schatten vorauswerfe.</p>
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		<item>
		<title>Regulierungsarbitrage wird mit noch mehr Regulierung bekämpft</title>
		<link>http://www.everling.de/regulierungsarbitrage-wird-mit-noch-mehr-regulierung-bekaempft/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 08:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[Elisabeth Roegele, Exekutivdiirektorin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, spricht auf dem Deutschen Derivate Tag in Frankfurt am Main. Auf die konkreten Forderungen ihres Vorredners, Hartmut Knüppel vom Deutsche Derivate Verband, geht Roegele allerdings kaum ein. Roegele berichtet mehr auf formaler Ebene von der großen Anzahl der Verordnungen und Regulierungen. von Abstimmungsprozessen, von Koordinationsschwierigkeiten, von der Konvergenz [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Elisabeth Roegele, Exekutivdiirektorin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, spricht auf dem Deutschen Derivate Tag in Frankfurt am Main. Auf die konkreten Forderungen ihres Vorredners, Hartmut Knüppel vom Deutsche Derivate Verband, geht Roegele allerdings kaum ein.</p>
<p>Roegele berichtet mehr auf formaler Ebene von der großen Anzahl der Verordnungen und Regulierungen. von Abstimmungsprozessen, von Koordinationsschwierigkeiten, von der Konvergenz der Aufsichtspraxis usw. Verfahrensfragen stehen in ihrem Vortrag zunächst im Vordergrund. Interventionsrecht und Dispziplinierung nationaler Aufsichtsbehörde und Besonderheiten der nationalen Rehtssysteme sind weitere ihrer Themen.</p>
<p>Viele Aufsihtsbehörden hätten die Auffassung, dass der übergeordnete Auftrag der Behörde genüge, um eine Maßnahme zu rechtfertigen. &#8222;Mein Eindruck von europäischen Kollegen ist es, dass sie von einem weit größeren Strauß von Handlungsmölighckeiten Gebrauch machen, zum Beispiel zum Mittel des &#8218;naming und shaming&#8216; greifen.&#8220; Roegele skizziert die Grundlagen des Verwaltungsakts.</p>
<p>Roegele kommt auf die erklärungsbedürrftigen Marktbesonderheiten in Deutschland zu sprechen, wie beispielsweise das große Filialnetz der Banken, das andere Länder so nicht kennen würden. So habe sich die Aufsicht um Aufklärung zu bemühen, um ein Verständnis für abweichende Sichtweisen in Deutschland zu schaffen.</p>
<p>Roegele kommt auf die Probleme der Aufsichtsarbitrage zu sprechen. Deren Bekämpfung führe zu einer sehr detaillierten Regulierung, um Auslegungsspielräume zu vermindern. Insofern ist der WUnsch nach einheitlichen Wettbewerbsbedingungen für Finanzdienstleister ein Treiber für die Regulierungsflut.</p>
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		<title>Regulierungsdampflok ungebremst</title>
		<link>http://www.everling.de/regulierungsdampflok-ungebremst/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 08:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Hartmut Küppel vom Deutschen Derivate Verband zeigt die Konsequenzen einer mangelnden Wertpapierkultur in Deutschland auf: Die Ungleichverteilung des Vermögens nimmt zu, wennbreite Bevölkerungskreise sich gar nicht am Wertpapiersparen beteiligen. &#8222;Eigentlich müsste das gerade auch ein Thema für die Linke in Deutschland sein&#8220;, sagt Knüppel und beklagt, dass es im Deutschen Bundestag keine Vertreter mehr [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Hartmut Küppel vom Deutschen Derivate Verband zeigt die Konsequenzen einer mangelnden Wertpapierkultur in Deutschland auf: Die Ungleichverteilung des Vermögens nimmt zu, wennbreite Bevölkerungskreise sich gar nicht am Wertpapiersparen beteiligen. &#8222;Eigentlich müsste das gerade auch ein Thema für die Linke in Deutschland sein&#8220;, sagt Knüppel und beklagt, dass es im Deutschen Bundestag keine Vertreter mehr gibt, die sich aktiv für die Vermögensbildung einsetzen.</p>
<p>&#8222;Keine Anlageklasse ist so flexible wie Zertifikate&#8220;, argumentiert Knüppel, denn mit Zertifikaten könne jeder das seiner Risikoneigung entsprechende Wertpapier finden. Knüppel geißelt allerdings die Null-Risiko-Einstellung, die in Deutschland gepfflegt werde. Knüppel glaubt, mit der Einführung eines eigenen Schulfachs &#8222;Wirtschaft&#8220; in vielen Missständen Abhilfe leisten zu können. Es genüge nicht, als Erwachsene Gedichte in vier Sprachen analysieren zu können.</p>
<p>&#8222;Haben wir in Deutschland eine Kultur des Scheiterns?&#8220; Knüppel fragt, wie diejenigen in Deutschland behandelt werden, die mit Mut ein Unternehmen gegründet haben, aber dieses nicht zum Erfolg führen konnten. In Deutschland gehe es den meisten nur noch um Vermögenserhalt und nicht mehr um Verögesnaufbau. Knüpppel zeigt den politischen Handlungsbedarf auf, denn die eilig getroffenen Maßnahmen zum Anlegerschutz führen letztlich dazu, dass Anleger von sinnvollen Investitionen abgehalten werden. Die Politik orientiere sich heute am &#8222;homo demens&#8220;.</p>
<p>Knüppel vermisst den Respekt vor den Anlegern, insbesondere vor den Selbstentscheidern. &#8222;Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass mehr Information nicht unbedingt zu vernünftigeren Entscheidungen führen&#8220;, warnt Knüppel. Neue Medizin führe zu neuen Krankheitssymptomen. &#8222;Es muss einfacher und attraktiver werden, sich an Unternehmen zu beteiligen.&#8220;</p>
<p>Finanztransaktionssteuer und Abgeltungssteuer sind nur zwei Beispiele, mit denen auch in der Steuerpolitik die Wertpapierkultur in Deutschland beschädigt wird. Wertpapiere seien insbesondere auch für die Altersvorsorge wichtig. Die Förderung der Wertpapierkultur gehören auf die Tagesordnung der Politik. Ein eigenes Schulfach Wirtschaft und ein Umdenken bei der Regulierung hält Knüppel für unverzichtbar.</p>
<p>Sein Verband habe leider alle Hände voll zu tun, um unsinnige Gesetze abzuwehren. Die Regulierungsarbitrage werde darüber hinaus unterschätzt. Knüppel weist auf das Nord-Süd-Gefälle hin, das deutsche Banken zudem benachteiligt. Knüppel spricht die Europaabgeordneten an, die schon heute beklagen würden zu wenig zu tun zu haben. Die Aufsichtsbehörden würden heute Entscheidungen treffe, die kaum von den parlamentariern mitgetragen würden.</p>
<p>Die Selbstreguliierung der Branche könne die staatliche Regulierungsdampflok nicht aufhalten. Dass die Selbstregulierung aber auf dem richtigen Wege sei, zeige sich u.a. darin, dass sich die Regulierer an der Selbstregulierung orienttiere. Jede staatliche Regulierung koste Geld, das letztlich der Bankkunde bezahle.</p>
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		<title>Drohende Finanztransaktionssteuer</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Sep 2013 13:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Thema &#8222;Finanztransaktionssteuer – aktueller Stand und weitere Schritte&#8220; spricht auf dem Deutschen Derivate Tag des Deutschen Derivate Verbands Manfred Bergmann, Direktor, Europäische Kommission Direktion Indirekte Steuern und Steuerverwaltung. &#8222;Die schlechte Nachricht für Sie: Nach Schätzungen würde der Derivatemarkt um 70 % einbrechen, wenn es zur Einführung der Finanztransaktionssteuer kommt.&#8220; Bergmann macht jedoch mit Zahlen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema &#8222;Finanztransaktionssteuer – aktueller Stand und weitere Schritte&#8220; spricht auf dem Deutschen Derivate Tag des Deutschen Derivate Verbands Manfred Bergmann, Direktor, Europäische Kommission Direktion Indirekte Steuern und Steuerverwaltung. &#8222;Die schlechte Nachricht für Sie: Nach Schätzungen würde der Derivatemarkt um 70 % einbrechen, wenn es zur Einführung der Finanztransaktionssteuer kommt.&#8220;</p>
<p>Bergmann macht jedoch mit Zahlen Mut, nach denen in Ländern, in denen es zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer kam, der Handel nicht so stark einbrach wie nach den Hochrechnungen. Demnach werden die Geschäftsmodelle so angepasst, dass auch mit der Steuer der Handel fortgesetzt wird.</p>
<p>&#8222;Die zusätzlichen Steuereinnahmen werden potentiell niedriger sein als die zusätzlichen Zinszahlungen&#8220;, so werde über die Effekte der Finanztransaktionssteuer spekuliert. Tatsächlich sind die Marktteilnehmer jedoch oft nicht in der Lage, die zusätzlichen Kosten einzukalkulieren und weiterzugeben, sondern bleiben durch die zusätzlichen Steuern auch zusätzlich belastet.</p>
<p>Bergmann geht auf verschiedene Fragen ein, wie beispielsweise, ob bestimmte Ländern, bestimmte Produkte, bestimmte Akteure oder Market-Maker ausgenommen werden sollen. Zunächst gelte aber der AAA-Ansatz: Alle Akteure, alle Produkte, alle Marktsegmente &#8211; und das auch noch zeitgleich.</p>
<p>Mit dem Vortrag &#8222;Derivate, Realwirtschaft und die Finanztransaktionssteuer“ repliziert Dr. Christian Kaeser, Global Head of Tax, Siemens AG. &#8222;Wer profitiert,  soll zahlen&#8220;, sei die politische Regelung hinter der Bankenrettung, erinnert Kaeser. Die Banken seien die ersten,  die nun die zusätzliche Steuern zahlen müssten.</p>
<p>Kaeser tritt der naiven Vorstellung entgegen, dass die Steuerbelastung auch denjenigen treffe, für den sie vordergründig bestimmt sei. Insbesondere bei der FInanztransaktionssteuer sei bemerkenswert, wie viele Dinge angeblich mit der Finanztransaktionssteuer finanziert werden sollen.</p>
<p>Die Sektsteuer, eingeführt im 1. Weltkrieg zur Finanzierung der Reichskriegsflotte, werde noch heute bezahlt, obwohl die Flotte schon längst versenkt wurde. Kaeser unterscheidet Verbrauchssteuern und Verkehrssteuern: Im Verbrauch werde Leistungsfähigkeit deutlich. Kaeser zählt antiquierte Beispiele für Verkehrssteuern wie die Pferdesteuer auf, mit der einst versteckte Pferde &#8222;aufgetrieben&#8220; werden und verfügbar gemacht werden sollten.</p>
<p>Kaeser illustriert den Einsatz von Drivaten im Siemens -Konzern. Absicherung von Preisschwankungen auf Rohstoffe mache vor allem bei Kupfer ein jährlich benötigtes Volumen von 100.000 Tonnen aus. Außerdem gehe es um die ständige Absicherung von Fremdwährungsrisiken gegenüber dem Euro. Die Absicherung von Zinsrisiken aus Refinanzierungen summiere sich auf ein Refi-Volumen von 20,7 Mrd. € (30. 9. 2013), davon 17 Mrd. € langfristig.</p>
<p>&#8222;Zwar nur 0,1 %,&#8220; resümiert Kaeser, &#8222;aber laufzeitunabhängig und auf den Nominalbetrag&#8220;. Die erwartete Belastung summiere sich daher auf 100 Mio. € p.a. (davon ca. 40 Mio. € auf Derivate). Zum Vergleich: Die DAI Studie zeige bei 24 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 1.100 Mrd., also 1 bis 1,5 Mrd. € p.a. Darunter sind Banken und Versicherungen nicht eingerechnet.</p>
<p>Kaeser macht klar, wie viele Arbeitsplätze in den Hochlohnländern abgebaut werden müssten, um diese zusätzliche Belastung aus der Finanztransaktionssteuer im Finanzergebnis wieder auszugleichen. Auch Unternehmen aus der Realwirtschaft können direkt von der Finanztransaktionssteuer erfasst werden. Die Definition des Finanzinstituts sei nicht deckungsgleich mit der KWG Definition. Außerdem komme es nicht auf die Konzern-, sondern die Individualbetrachtung an.</p>
<p>Kaeser warnt vor den Kaskadeneffekten. Bei zwei Finanzinstituten als Transaktionspartner ergebe sich bereits eine Verdoppelung. Da kein Vorsteuerabzug vorgesehen sei, führe die Einschaltung von Intermediären zur Vervielfachung der Belastung. Kurzfristige Geldmarktprodukte sind ebenso betroffen. Kaeser gibt das Beispiel eines Commercial Paper Program von Siemens. Die Zinssätze schwankten hier 2012 zwischen -0,03 % bis 0,7 %. Mit der Finanztransaktionssteuer würde dieser Markt tot sein und damit eine Liquiditätsquelle versiegen.</p>
<p>Kaeser tritt klar der Vorstellung entgegen, dass die Finanztransaktionssteuer nur die Banken treffen würde. In der betrieblichen Altersvorsorge, die ja von der Politik ausdrücklich gefordert werde, kommen durch die Finanztransaktionssteuer beachtliche zusätzliche Belastungen auf die Pensionen zu.</p>
<p>Die Erfassung von Währungskassageschäften sei für eine Exportnation sicher kein Erfolgsgarant. Das rechtliche Eigentum an einem WErtpapier werde nur erlangt, wenn Steuer abgeführt worden sei &#8211; das sei das Legalprinzip, das praktisch unmöglich umsetzen sei. Dann müsse künftig jeder Aktionär zur Teilnahme an der Hauptversammlung nachweisen müssen, für die von ihm erworbenen Aktien auch Finanztransaktionssteuer bezahlt zu haben.</p>
<p>&#8222;Jugendliche lassen sich auch nicht durch Steuern vom Alkoholkonsum abhalten&#8220;, zieht Kaeser einen Vergleich, denn das Ziel, durch eine Finanztransaktionssteuer &#8222;gefährliche&#8220; Geschäfte zu verhindern, werde nicht erreicht.</p>
<p>&#8222;Ich habe kein schlechtes Gewissen&#8220;, antwortet Bergmann auf die Ausführungen von Kaeser. &#8222;Es muss sofort wieder die Keule mit den Arbeitsplätzen her.&#8220; Bergmann rüttelt an den Annahmen der Berechnungen von Kaeser. Es solle ja nur der Eigenhandel besteuert werden.</p>
<p>Kaeser illustriert die Delta-Rechnung, wie denn Mehrertrag erwirtschaftet werden soll, wenn die Finanztransaktionssteuer zusätzlich getragen werden soll. Außerdem könne es von der EU-Kommission doch nicht Absicht sein, Konzerne zu Ausweichreaktionen zu veranlassen. Ferner sei es doch nicht sinnvoll, &#8222;irgendwelche&#8220; Anpassungsreaktionen auszulösen. So sei die Empfehlung zu hören, doch einfach weniger Absicherungsgeschäfte zu machen. Wenn die Politik aber Absicherungen verhindern wolle, dann solle dies direkt und explizit geschehen und nicht über den Umweg einer Finanztransaktionssteuer.</p>
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		<title>EU-Binnemarkt für strukturierte Produkte mit PRIPs?</title>
		<link>http://www.everling.de/eu-binnemarkt-fur-strukturierte-produkte-mit-prips/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Sep 2013 09:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Länderrating]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass wir jetzt ESMA haben. Dahin haben wir unsere Experten verbannt&#8220;, scherzt Dr. Tilman Lüder, Referatsleiter Vermögensverwaltung (Asset Management) bei der Europäischen Kommission. Er spricht auf dem Deutschen Derivatetag in Frankfurt am Main. &#8222;Die ESMA gibt uns auch den technischen Beistand&#8220;, berichtet Lüder. &#8222;Das Schlimmste ist, wenn Sie Experte [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass wir jetzt ESMA haben. Dahin haben wir unsere Experten verbannt&#8220;, scherzt Dr. Tilman Lüder, Referatsleiter Vermögensverwaltung (Asset Management) bei der Europäischen Kommission. Er spricht auf dem Deutschen Derivatetag in Frankfurt am Main. &#8222;Die ESMA gibt uns auch den technischen Beistand&#8220;, berichtet Lüder. </p>
<p>&#8222;Das Schlimmste ist, wenn Sie Experte genannt werden, denn das ist der Typ, der keine Karriege gemacht hat&#8220;, sagt Lüder mit Blick auf seinen Expertenstatus und sein Thema &#8222;Schafft PRIPs einen europäischen Binnenmarkt für strukturierte Produkte?&#8220; Die Anforderungen seien nicht vereinheitlicht, mit einem KID alleine könne man weiterhin strukturierte Produkte im Ausland nicht vermarkten.</p>
<p>&#8222;Alle Produkte,  die in meinem Bereich reguliert worden sind, waren dann auch im Binnenmarkt frei vermarktbar&#8220;, sagt Lüder, &#8222;das ist aber bei strukturierten Produkten nicht der Fall.&#8220; Lüder präsentiert die Regulierung der strukturierten Produkte praktisch als Sündenfall, da hier von Europa reguliert werde ohne den Erfolg, auch Binnenmarktfähigkeit herzustellen.</p>
<p>Lüder kommt auf das Kernproblem Europas zu sprechen, nämlich kein Wachstum zu bieten. &#8222;Wenn Sie die strukturierten Produkte betrachten, stellen Sie fest, dass es eine sehr große Orientierung auf Börsenprodukte gibt. Interessant wäre es aber zu erforschen, ob es auch strukturierte Produkte für Wachstumsbranchen gibt. Diesen Konnex deutlicher herauszuarbeiten, wäre sehr interessant.&#8220; Im Binnenmarkt setze man nun einmal zunehmend auf Wachstum (als Entscheidungskriterium).</p>
<p>Der PRIPs -Vorschlag hat einige Erwägungsgründe. Die ursprüngliche Intention habe sich verändert. Verschiedene Anforderungen an die Transparenz seien Barrieren innerhalb des Binnenmarktes. Seit neuestem sei aber der Erwägungsgrund hinzugekommen, dass das Produktinformationsblatt keinen Pass für die Vermarktung ausstelle. Weiterhin komme es auf Prospekte an. &#8222;Das ist ein interessanter Zielkonflikt&#8220;, analysiert Lüder.</p>
<p>PRIPs diene also alleine de Verbraucherschutz, nicht aber der Entwicklung des Marktes oder dazu, einen einheitlichen Zugang zum Binnenmarkt zu schaffen. Die strukturierten Produkten würden immer nur national vertrieben. UCITS dagegen würden sogar in Hongkong verkauft. Von einem internationalen Markt für strukturierte Produkte könne daher gar nicht gesprochen werden. Lüder ruft daher der Derivatebranche die Frage zu, ob ein Binnenmarkt für strukturierte Produkte geschaffen werden sollte.</p>
<p>Der Anwendungsbereich von PRIPs ziele auch auf die Schaffung von fairem Wettbewerb. Zwei Kategorien, Versicherungsprodukte mit Überschussbeteiligung und private Pensionen, seien ausgeschlossen. &#8222;Die Kontur des PRIPs-Vorschlags hat sich verschoben&#8220;, sagt Lüder zur Idee, auch jede Anleihe und jede Aktie zu kaufen. Der Unterschied sei, dass man z.B. bei einer Aktie einen direkten Anteil an einem Unternehmen kaufe, nicht aber das Wrapping von Cashflows. &#8222;Für mich ist nicht klar, was ein einheitliches Produktinformationsblatt bringen soll, wenn die Produkte nur national vertrieben werden&#8220;, fragt Lüder.</p>
<p>Lüder tritt in der Diskussion der Vorstellung entgegen, dass eines Tages jedes Finanzprodukt mit einem Informationsblatt vertrieben werden müsse, das alle Risiken aufliste. So könne man sicher sein, dass es am Widerstand des Europäischen Rats scheitern würde, wenn auch für jede Staatsanleihe die tatsächlichen Risiken für jeden Anleger verständlich aufgelistet werden müssten.</p>
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