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FERI Gruppe zieht positive Bilanz 2014

Von Dr. Oliver Everling | 5.März 2015

Der Investmentspezialist FERI blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. „Wir haben unser Angebot in sämtlichen Geschäftsfeldern ausgebaut und unsere organische Wachstumsstrategie auch im vergangenen Jahr erfolgreich fortgesetzt“, sagte Arnd Thorn, Vorsitzender des Vorstandes der FERI AG, anlässlich des Jahrespressegesprächs in Frankfurt am Main. Gemeinsam mit der Muttergesellschaft MLP AG betreute FERI Ende des Jahres 2014 ein Vermögen von insgesamt 27,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 24,5 Milliarden Euro). Im Vergleich zum Jahr 2007 hat das Unternehmen sein verwaltetes Vermögen mehr als verdoppelt. Die Gesamterlöse im Segment FERI innerhalb des MLP Konzerns (IFRS-Zahlen) stiegen im Jahr 2014 abermals – um 7,5 Prozent auf 113,9 Millionen Euro (Vorjahr: 106,0 Millionen Euro).

In allen Geschäftsfeldern konnte die FERI AG 2014 neue Kunden gewinnen oder bestehende Mandate ausbauen. Meilensteine waren dabei vor allem die Etablierung von Vermögensschutzstrategien für große Familienvermögen sowie die Entwicklung von weiteren Angeboten im Bereich der Alternative Assets (Immobilien, Private Equity, Hedgefonds). Die darauf spezialisierte Tochtergesellschaft FEREAL AG beantragte die erforderliche Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) bei der Aufsichtsbehörde BaFin, die Genehmigung steht bevor.

Durch den Zusammenschluss der FERI Trust AG (Schweiz) mit Michel & Cortesi Asset Management AG (MCAM) im November 2014 hat FERI zudem den Auftritt im Schweizer Markt gestärkt. „Mit dieser Akquisition stellen wir uns nicht nur den aufsichtsrechtlichen Veränderungen in der Schweiz, sondern reagieren auch auf die sehr heimatbezogene Kundennachfrage im institutionellen sowie im Privatkunden-Geschäft“, sagte Arnd Thorn.

FERI hat mit seinen Konzepten nicht nur Kunden überzeugt: Beim Fuchsbriefe-Test „Beste Vermögensmanager 2015“ stieg das Unternehmen auf Platz Eins der ewigen Bestenliste.„Diese Auszeichnung ist für uns angesichts der aktuellen Herausforderungen auf dem Markt besonders wichtig“, betont Frank W. Straatmann, Vorstand Private Mandanten. Die Anforderungen der Kunden würden stetig steigen, die Auswahl- und Entscheidungsprozesse bei der Vermögensanlage erforderten gerade bei großen privaten Vermögen und institutionellen Kunden immer mehr Zeit – und das in einem zunehmend komplexen Marktumfeld.

„Sechs Jahre nach der Finanzkrise kann von einer Normalisierung keineswegs die Rede sein“, sagte Dr. Heinz-Werner Rapp, CIO der FERI AG, im Rahmen des Pressegesprächs. Speziell für Vermögensinhaber bestünden neue Risiken, auf die gezielt reagiert werden müsse. „Die Anlagestrategie der Zukunft steht ganz im Zeichen des Vermögensschutzes“, so Rapp. Angesichts der „monetären Verwässerung“ durch die Zentralbanken, gleichbedeutend mit einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld, gezielter Währungsabwertung und künftig wieder steigender Inflation, müsse Vermögen mit Hilfe innovativer Strategien vor allem vor einer schleichenden Enteignung bewahrt werden.

Ein positives Fazit zieht die FERI EuroRating Services AG mit ihrem Rückblick auf nunmehr 20 Jahre FERI Fondsanalyse und 15 Jahre FERI Fondsrating. „Durch ihre nachgewiesene Prognosekraft können die FERI-Fondsratings eine wichtige Stütze bei der Entscheidungsfindung eines Investors sein“, sagt Dr. Tobias Schmidt, Vorstand der FERI EuroRating Services AG. 

Für die FERI-Gruppe zählt das organische Wachstum in allen Geschäftsfeldern auch in den kommenden Geschäftsjahren zu den vorherrschenden strategischen Zielsetzungen. Das Unternehmen wird darüber hinaus auch weiterhin Opportunitäten für kleinere Zukäufe prüfen und sein Dienstleistungsangebot, vor allem im Bereich Asset Management, ausbauen.

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