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Handelsblatt Konferenz „Kapitalmarktforum 2011“

Von Dr. Oliver Everling | 10.Januar 2011

Rund sechs Monate nachdem die EU in Folge der griechischen Schuldenkrise einen Euro-Rettungsschirm in Höhe von 720 Milliarden Euro auflegte, hat Irland als erstes EU-Land einen Antrag auf Hilfen aus dem Schutzschirm gestellt. Die hohen Staatsverschuldungen Irlands, Griechenlands und einiger weiterer europäischen Länder zeigen, dass die Auswirkungen der Finanzkrise die internationalen Kapitalmärkte noch immer destabilisieren. Mit den verschärften Eigenkapitalvorschriften Basel III sind schon erste Regulierungsschritte eingeleitet worden, aber die hohen Staatsverschuldungen, Währungsrisiken und Niedrigzinsen bergen weiterhin Gefahren für die unterschiedlichen Kapitalmarkt- und Investmentprodukte.

Auf der Handelsblatt Konferenz „Kapitalmarktforum 2011“ (2. Februar 2011, Frankfurt/Main, http://www.konferenz.de/pr-kapitalmarktforum2011) ziehen Finanzexperten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft eine Bilanz über die veränderten Rahmenbedingungen auf dem Kapitalmarkt und gehen auf die Anpassungsmöglichkeiten der unterschiedlichen Anlageklassen ein. Zur aktuellen Diskussion um eine weitere Regulierung der Finanzmärkte nimmt unter anderen Staatssekretär Jörg Asmussen (Bundesministerium der Finanzen) Stellung. Samir Assaf (HSBC Bank plc., London) spricht über die Folgen der internationalen regulatorischen Anstrengungen und die eingeleiteten Währungsreformen und zeigt neue systemische Risiken auf.

Die Stabilitätspolitik im Euro-Raum erläutert der Präsident des ZEW und Vorsitzende des Sachverständigenrates der Bundesregierung Prof. Dr. h.c.mult. Wolfgang Franz. Die Herausforderungen durch die aktuelle Niedrigszins-Ära sind das Thema von Dr. Jörg Krämer (Commerzbank AG). Die Zukunft im M&A-Geschäft, sowie auf den Aktienemissions- und Anleihe-/Kreditmärkten greift die Handelsblatt Konferenz ebenso auf wie die Perspektiven für Unternehmens- und Wandelanleihen sowie Rohstoffe, Gold und Hedge Funds.

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