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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Suchergebnisse  &#187;  Grenke</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Erneut Unruhe bei Grenke AG</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jun 2024 08:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Grenke AG steht erneut im Fokus der Finanzaufsicht BaFin. Am 20. Februar 2024 erging ein Bescheid der BaFin, der die Grenke AG verpflichtet, sicherzustellen, dass ihre Geschäftsorganisation den Anforderungen des Kreditwesengesetzes (KWG) entspricht. Diese Entscheidung basiert auf den Ergebnissen einer Sonderprüfung, die im Wesentlichen im dritten Quartal 2023 durchgeführt wurde. Die Prüfung hatte Mängel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grenke AG steht erneut im Fokus der Finanzaufsicht BaFin. Am 20. Februar 2024 erging ein Bescheid der BaFin, der die Grenke AG verpflichtet, sicherzustellen, dass ihre Geschäftsorganisation den Anforderungen des Kreditwesengesetzes (KWG) entspricht. Diese Entscheidung basiert auf den Ergebnissen einer Sonderprüfung, die im Wesentlichen im dritten Quartal 2023 durchgeführt wurde. Die Prüfung hatte Mängel in mehreren Bereichen der Geschäftsorganisation offenbart, darunter die gruppenweite Geschäfts- und Risikostrategie, das Risikoklassifizierungsverfahren, die Messung der Adressenausfallrisiken sowie Prozesse zur Kreditgewährung und -bearbeitungskontrolle.</p>
<p>Die BaFin hat angeordnet, dass Grenke AG Maßnahmen ergreifen muss, um die festgestellten Mängel zu beheben und kontinuierlich über den Stand der Mängelbereinigung zu berichten. Diese Anordnung ist inzwischen bestandskräftig und stellt eine weitere Entwicklung in der Serie von Herausforderungen dar, denen sich Grenke seit 2021 stellen muss. <a href="http://www.everling.de/?s=Grenke" target="_blank">Über Grenke musste wiederholt berichtet werden.</a></p>
<p>Bereits 2021 geriet die Grenke AG in die Schlagzeilen, als die BaFin eine Sonderprüfung aufgrund von Bilanzunregelmäßigkeiten und Vorwürfen der Bilanzmanipulation einleitete. Diese Untersuchung führte zu erheblichen Turbulenzen und zwang das Unternehmen, umfassende interne Reformen einzuleiten. Die damals festgestellten Mängel betrafen insbesondere die Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Finanztransaktionen sowie die Einhaltung von regulatorischen Vorgaben.</p>
<p>Gemäß § 25a Absatz 1 KWG muss eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation sicherstellen, dass Institute und Gruppen die gesetzlichen Bestimmungen einhalten und betriebswirtschaftlich notwendige Maßnahmen ergreifen. Ein zentrales Element hierbei ist ein angemessenes und wirksames Risikomanagement. Die Institute müssen über eine gruppenweite Risikosteuerung verfügen, die den Anforderungen des KWG gerecht wird.</p>
<p>Sollte die BaFin feststellen, dass eine Geschäftsorganisation Mängel aufweist, kann sie gemäß § 25a Absatz 2 Satz 2 KWG einschreiten und die Behebung dieser Mängel anordnen. Diese Möglichkeit hat die BaFin im aktuellen Fall bei der Grenke AG genutzt.</p>
<p>Die Anordnung der BaFin verdeutlicht die fortlaufende Notwendigkeit einer strengen Überwachung und Anpassung der internen Strukturen bei der Grenke AG. Das Unternehmen steht vor der Herausforderung, die festgestellten Mängel zeitnah und umfassend zu beheben, um den Anforderungen der Finanzaufsicht gerecht zu werden und weiteres Vertrauen bei Investoren und Kunden zurückzugewinnen.</p>
<p>Die Maßnahmen zur Mängelbeseitigung und die kontinuierliche Berichterstattung an die BaFin werden entscheidend dafür sein, wie sich die Grenke AG in den kommenden Monaten entwickelt. Es bleibt abzuwarten, ob das Unternehmen die notwendigen Reformen erfolgreich umsetzen kann und somit die Grundlage für eine stabile und regelkonforme Geschäftstätigkeit schafft.</p>
<p>Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass die Grenke AG weiterhin unter intensiver Beobachtung steht und die Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation strikt einhalten muss. Dies ist nicht nur im Interesse der Finanzaufsicht, sondern auch für die nachhaltige Stabilität und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens von entscheidender Bedeutung.</p>
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		<title>Gewinnentwicklung und Geschäftsmodell sind die wichtigsten Kaufkriterien</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 11:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, hat zusammen mit der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe in einer groß angelegten Studie die Motive und Entscheidungskriterien von privaten Anlegerinnen und Anlegern beim Kauf von Aktien analysiert. Wichtigstes Ergebnis bei der Frage nach den Anlagezielen: Langfristige [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, hat zusammen mit der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Karlsruhe in einer groß angelegten Studie die Motive und Entscheidungskriterien von privaten Anlegerinnen und Anlegern beim Kauf von Aktien analysiert. Wichtigstes Ergebnis bei der Frage nach den Anlagezielen: Langfristige Vermögensbildung hat für über 75 Prozent der befragten Privatanleger eine hohe bis sehr hohe Bedeutung. Auch der Schutz vor Inflation stellt – zumindest aktuell ­– für über die Hälfte der Befragten ein wichtiges Anlageziel dar. Und: Statt auf wenige Aktientitel zu setzen, investieren Aktionärinnen und Aktionäre lieber in eine Vielzahl von Unternehmen.</p>
<p>Laut Studie, die von Matthias Jenkel als Abschlussarbeit seines Dualen Studiums bei der GRENKE AG mit über 900 privaten Anlegerinnen und Anlegern durchgeführt wurde, sind die beiden wichtigsten Entscheidungskriterien für Privatanleger beim Kauf einer Aktie die Gewinnentwicklung des Unternehmens sowie ein transparentes und verständliches Geschäftsmodell. Nahezu gleichauf folgen an dritter und vierter Stelle die Resilienz des Unternehmens und die Kursentwicklung der Aktie. Auf Platz fünf landet in der Studie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Weniger bedeutend für Privatanleger sind der Studie zufolge derzeit ökologische und soziale Faktoren.</p>
<p>In der Studie wurde die zunehmend relevante Investorengruppe der Privatanleger in Deutschland befragt. Laut Deutschem Aktieninstitut (DAI) erreichte die Zahl der Aktiensparer im Jahr 2022 mit 12,9 Millionen ein neues Allzeithoch. Allein bei der GRENKE AG verdoppelte sich die Zahl der Privataktionäre in nur einem Jahr (2020) von ca. 10.000 auf über 20.000. Die Studie bietet nun konkrete Ansätze, um die Informationsbedürfnisse der Privatanleger noch präziser und umfassender zu berücksichtigen.</p>
<p>Anke Linnartz, Vice President Investor Relations der GRENKE AG: „Auf Basis der Studie haben wir vor allem Komplexität in der Darstellung des Geschäftsmodells reduziert und erstmals auch Veranstaltungen durch unseren CEO, Herrn Dr. Sebastian Hirsch, für private Aktionärinnen und Aktionäre angeboten. Das kommt gut an. Unser Ziel ist es, Informationen transparent aufzubereiten, das gilt auch für ökologische und soziale Faktoren, die weiter an Bedeutung gewinnen werden.“</p>
<p>Paul Petzelberger, Mitglied des Vorstandes der SdK: „Die innerhalb der wissenschaftlichen Studie erhobenen Investitionsfaktoren schaffen ein tieferes Verständnis für die Investitionsentscheidung von Privatanlegern. Privatanleger investieren ihre Gelder langfristig und mit Weitsicht und wirken antizyklisch auf Aktienkurse. Börsennotierte Unternehmen sind somit gut beraten, Privatanleger als wachsende Investorengruppe stärker zu adressieren, um sie als langfristige Investoren für sich zu gewinnen.“</p>
<p>Prof. Dr. Frank Borowicz von der Fakultät Wirtschaft der DHBW Karlsruhe, der die Studie im Rahmen einer Bachelorarbeit betreute: „Privatanleger standen viele Jahre im Schatten institutioneller Investoren. In der Studie zeigt sich, dass sich die Wichtigkeit von Themen verschoben hat: Ein derartig hohes Interesse von Privatanlegern am Geschäftsmodell und seiner Krisenresilienz ist ein neuartiges Phänomen. Letztlich wollen Privatanleger verstehen, ob das Geschäftsmodell in der sich transformierenden Wirtschaft dauerhaft Bestand hat. Ökologische und soziale Kriterien, obwohl stark diskutiert, spielen bei Anlageentscheidungen von Privatanalegern derzeit noch eine untergeordnete Rolle.“</p>
<p>Bei der GRENKE AG absolvieren derzeit 26 Studentinnen und Studenten ein Duales Studium. Das renommierte Wirtschaftsmagazin „Capital“ hat den Finanzierungsspezialisten in seiner jährlichen Untersuchung erst kürzlich wieder in den beiden Kategorien „Ausbildung“ und „Duales Studium“ mit der Höchstnote von fünf Sternen ausgezeichnet.</p>
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		<title>Zitterpartie geht langsam zu Ende</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2021 10:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Anleiherating]]></category>
		<category><![CDATA[S&P's]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Die Ratingagentur S&#38;P nimmt Grenke von der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung. Bei Börsianern sorgte das für Jubel: Die Aktie legt sieben Prozent zu&#8220;, das schrieb das Handelsblatt am 11. Dezember 2020, nachdem die Ratingagentur S&#38;P die gegen Grenke erhobenen Vorwürfe für unbegründet erklärt hatte. Was vor vier Monaten noch als mutige Prognose der Analysten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Die Ratingagentur S&amp;P nimmt Grenke von der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung. Bei Börsianern sorgte das für Jubel: Die Aktie legt sieben Prozent zu&#8220;, das schrieb das <a href="https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/ratingagentur-sundp-haelt-vorwuerfe-gegen-grenke-fuer-unbegruendet/26709180.html" target="_blank">Handelsblatt am 11. Dezember 2020</a>, nachdem die Ratingagentur S&amp;P die gegen Grenke erhobenen Vorwürfe für unbegründet erklärt hatte. Was vor vier Monaten noch als mutige Prognose der Analysten von S&amp;P galt, scheint sich nun zu bestätigen.</p>
<p>Die Grenke AG gibt nun nämlich bekannt, dass die Prüfungsgesellschaft KPMG das Testat des Konzernabschlusses 2020 für den 17. Mai 2021 vorsieht. Dies habe KPMG in einem Brief an den Aufsichtsrat mitgeteilt. In dem Brief bestätige KPMG, dass die Vorlage von Prüfungsnachweisen und die Erteilung von erforderlichen Informationen im Wesentlichen erfolgt sei und derzeit von KPMG geprüft werde.</p>
<p>&#8222;Nach der Billigung des Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat wird die Gesellschaft den Geschäftsbericht 2020 am 21. Mai 2021 veröffentlichen. Damit konkretisiert Grenke die am 7. April 2021 formulierte Erwartung,&#8220; schreibt der Vorstand, &#8222;das Testat des Konzernabschlusses in den kommenden Wochen zu erhalten. Wie in der Mitteilung vom 7. April 2021 ebenfalls in Aussicht gestellt, wird Grenke am 30. April 2021 vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2020 veröffentlichen und im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz sowie einer virtuellen Analystenkonferenz erläutern.&#8220;</p>
<p>Grenke hat kein veröffentlichtes Credit Rating von der Berliner Ratingagentur, die u.a. in den Skandal um die <a href="http://www.everling.de/?s=Greensill" target="_blank">Greensill Bank in Bremen</a> verwickelt ist. Während gegen <a href="http://www.everling.de/?s=Greensill" target="_blank">Scope Ratings</a> schon allein aufgrund personeller Verflechtungen und undurchsichtiger Interessenkonflikte aus dem Aktionärskreis untersucht wird, ob es sich bei den Ratings für die in den Jahren 2019 und 2020 spektakulär gewachsene Bank in Bremen um geschönte Urteile gehandelt haben könnte, stand dieser Vorwurf bei Grenke nicht im Raum. Bei Grenke wurde &#8222;nur&#8220; das <a href="https://www.boersennews.de/community/diskussion/aktuelle-faktenlage-zu-den-betrugsvorwuerfen/45770/" target="_blank">möglicherweise geschönte Bilanzbild</a> diskutiert, das natürlich auch eine irreführende Grundlage für das Rating zur Folge gehabt hätte.</p>
<p>Auch wenn Grenke am 20. April 2021 das letzte Review-Verfahren von S&amp;P ohne Herabstufungen vom BBB+ (in in- und ausländischer Währung) überstanden hat, bleibt zu bedenken, dass der S&amp;P&#8217;s Ausblick für Grenke nach wie vor &#8222;negativ&#8220; ist. Das Vertrauen der Finanzmärkte ist schneller zerstört, als wiederaufgebaut. Daher wäre es nicht erstaunlich, wenn die Stabilisierung des Ratings noch auf sich warten ließe.</p>
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		<title>S&amp;P und Moody&#8217;s verlieren Marktanteile in der EU</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 11:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Die europäische Marktaufsichtsbehörde ESMA meldet erstmals für beide großen US-amerikanischen Ratingagenturen einen Rückgang ihrer Marktanteile in Europa. Damit zeigt die Behörde eine bemerkenswerte Entwicklung auf. Nie zuvor mussten die beiden Marktführer, die seit rund 100 Jahren nach anerkannten Maßstäben und Kriterien ihre Ratings weltweit erteilen, Marktanteile zugunsten von Agenturen abgeben, die in Europa ihren Hauptsitz [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.esma.europa.eu/" target="_blank">europäische Marktaufsichtsbehörde ESMA</a> meldet erstmals für beide großen US-amerikanischen Ratingagenturen einen Rückgang ihrer Marktanteile in Europa. Damit zeigt die Behörde eine bemerkenswerte Entwicklung auf. Nie zuvor mussten die beiden Marktführer, die seit rund 100 Jahren nach anerkannten Maßstäben und Kriterien ihre Ratings weltweit erteilen, Marktanteile zugunsten von Agenturen abgeben, die in Europa ihren Hauptsitz haben.</p>
<p>Zu den Gewinnern gehören neben europäischen Agenturen allerdings auch die Wettbewerber von den beiden Marktführern <a href="https://www.standardandpoors.com/" target="_blank">Standard &amp; Poor&#8217;s</a> und <a href="https://www.moodys.com/" target="_blank">Moody&#8217;s</a> in den USA, namentlich <a href="https://www.fitchratings.com/" target="_blank">Fitch Ratings</a> mit einem von 16,62 % auf 17,55 % gestiegenen Marktanteil, sowie <a href="https://www.dbrsmorningstar.com/" target="_blank">DBRS Ratings</a>, mit einem von 2,46 % auf 2,99 % gestiegenen Marktanteil. Die kanadische <a href="https://www.dbrsmorningstar.com/" target="_blank">DBRS Ratings</a> wurde von <a href="https://www.morningstar.com/" target="_blank">Morningstar</a> übernommen, einer US-Ratingagentur, die im Rating von Investmentfonds unbestritten führend ist. Verbessern konnte sich auch der Versicherungsspezialist <a href="http://www.ambest.com/" target="_blank">A.M. Best Rating Services</a>. Mit einer Marktanteilserhöhung von 0,82 % auf 0,95 % zeigt sich für <a href="http://www.ambest.com/" target="_blank">A.M. Best Rating Services</a>, wie sich die jahrzehntelange Ausrichtung auf die Versicherungswirtschaft auszahlt, um zunehmend auch sonst als Credit Rating Agency (CRA) im Markt wahrgenommen zu werden. Alle genannten fünf Agenturen werden von Muttergesellschaften in den USA kontrolliert.</p>
<p>Die größten Ratingagenturen mit Sitz in Europa bringen es <a href="https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/esma_33-9-383_cra_market_share_calculation_2020_0.pdf" target="_blank">laut Europäischer Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA</a> immer noch nicht auf je einen vollen Prozentpunkt Anteil am europäischen Ratingmarkt. Die größten Ratingagenturen mit Wurzeln in Europa sind die aus Italien stammende <a href="https://ratingagency.cerved.com/" target="_blank">Cerved Rating Agency</a> sowie die zur Economist Group in London gehörende <a href="https://www.eiu.com/" target="_blank">The Economist Intelligence Unit</a>. Während sich die italienische Agentur, die ihre Dienste ebenso in der Europäischen Union anbietet, von 0,81 % auf 0,84 % verbessern konnte, musste <a href="https://www.eiu.com/" target="_blank">The Economist Intelligence Unit</a> von 0,87 % auf 0,79 % eine Einbuße hinnehmen. Diese ist allerdings vor dem Hintergrund zu verstehen, dass <a href="https://www.eiu.com/" target="_blank">The Economist Intelligence Unit</a> eine klare Ausrichtung auf mikro- und makroökonomische Analysen zeigt und für Länderratings bekannt ist, also nicht bei Ratings für Emissionen und Emittenten aus dem Kreis der Industrieunternehmen, der Finanzdienstleister &#8211; also insbesondere Banken und Versicherungen &#8211; sowie beim Rating vermögensgedeckter Wertpapiere (Asset-Backed Securities usw.) als Konkurrent auftritt. Unter dem Strich hat sich also an den Marktanteilen der beiden größten europäischen Agenturen am Gesamtmarkt in Europa praktisch nichts geändert.</p>
<p>Unter den fünf Typen von Kreditratings, die <a href="https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/esma_33-9-383_cra_market_share_calculation_2020_0.pdf" target="_blank">von ESMA unterschieden</a> werden, bietet <a href="https://www.eiu.com/" target="_blank">The Economist Intelligence Unit</a> nur Ratings im Sektor &#8222;Sovereign and Public Finance&#8220; an. In den anderen vier Marktsegmenten konkurriert diese Agentur nicht mit den Wettbewerbern innerhalb der Europäischen Union. Auch <a href="http://www.ambest.com/home/emea.aspx" target="_blank">A.M. Best Europe Rating Services</a> erreicht ihren Marktanteil allein schon durch die Aktivitäten dieser Agentur in den Marktsegmenten &#8222;Corporate Non-Financial&#8220; und &#8222;Corporate Financial&#8220; (zu letzterem gehört insbesondere die Versicherungswirtschaft). Auch der Marktanteil von <a href="https://ratingagency.cerved.com/" target="_blank">Cerved Rating Agency</a> ist vor dem Hintergrund zu analysieren, dass diese Agentur nur Ratings im Segment &#8222;Corporate Non-Financial&#8220; meldet und nicht in den anderen vier Marktsegmenten mit den übrigen Konkurrenten in direktem Wettbewerb steht.</p>
<p>Bemerkenswerte Veränderungen &#8211; wenn man von der Reduktion der Marktanteile von <a href="https://www.standardandpoors.com/" target="_blank">S&amp;P Global Ratings Europe</a> und <a href="https://www.moodys.com/" target="_blank">Moody&#8217;s Investors Service</a> einmal absieht &#8211; gibt es nur unter den &#8222;Ferner liefen&#8220;. So nahm eine Ratingagentur in Berlin der Agentur <a href="https://www.creditreform-rating.de/" target="_blank">Creditreform Rating</a> den achten Platz im Ranking ab. Dies ist insofern bemerkenswert, da <a href="https://www.creditreform-rating.de/" target="_blank">Creditreform Rating</a> als Tochtergesellschaft der <a href="https://www.creditreform.de/creditreform/wir-ueber-uns/creditreform-ag" target="_blank">Creditreform AG</a> im Verbund mit dem Verband der Vereine Creditreform e.V. in Deutschland einen sehr starken Markennamen trägt und sich weltweit auf <a href="https://www.creditreform.de/creditreform/wir-ueber-uns" target="_blank">über 158000 Mitglieder des Vereins</a> stützen kann. Während <a href="https://www.creditreform-rating.de/en/" target="_blank">Creditreform Rating</a> nur noch einen Marktanteil von 0,53% verzeichnet, zuvor 0,55 %, schaffen es nun die Berliner auf 0,62 %, zuvor 0,49 %. Dies entspricht einem Wachstum des Marktanteils von mehr als ein Fünftel binnen Jahresfrist. Es bleibt allerdings dabei, dass von den in Deutschland ansässigen Agenturen diejenige mit dem größten Marktanteil nur den achten Platz belegt.</p>
<p>Im Unterschied zu <a href="http://www.ambest.com/home/emea.aspx" target="_blank">A.M. Best Europe Rating Services</a>, <a href="https://ratingagency.cerved.com/" target="_blank">Cerved Rating Agency</a>, <a href="https://www.eiu.com/" target="_blank">The Economist Intelligence Unit</a> und <a href="https://www.creditreform-rating.de/en/" target="_blank">Creditreform Rating</a> nimmt die Berliner <a href="https://www.scoperatings.com/" target="_blank">Scope Ratings</a> jeden Ratingauftrag entgegen, also auch im Marktsegment &#8222;Corporate Insurance&#8220;, der zum Beispiel von <a href="https://www.creditreform-rating.de/en/" target="_blank">Creditreform Rating</a> nicht bedient wird. Durch sogenanntes &#8222;Rating Shopping&#8220; suchen Emittenten diejenige Agentur, die am besten in der Lage ist, ihren Interessen zu dienen. Bietet eine Agentur bestimmte Ratings erst gar nicht an, kann der betreffenden Ratingagentur dieser Ertragseffekt aus dem &#8222;Rating Shopping&#8220; nicht zugute kommen.</p>
<p>Im Unterschied zu allen anderen Agenturen sieht sich die Berliner Agentur mit einem Marktanteil von 0,62 % als <a href="https://scopegroup.com/" target="_blank">die führende europäische Ratingagentur</a>. Dieser Anspruch ist auf die unermüdliche Arbeit in den letzten 20 Jahren zurückzuführen, die auch durch die Insolvenz der vorhergehenden Agentur <a href="https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/ratingagentur-scope-ein-schlossherr-der-fragen-aufwirft-seite-3/2697430-3.html?ticket=ST-12912092-ViQtZqCXrXUfKhCUEIHh-ap6" target="_blank">FondScope</a> nicht entmutigt wurde, aus der die heutige Agentur <a href="https://www.scoperatings.com/" target="_blank">Scope Ratings</a> hervorging. Über die letzten zwei Jahrzehnten konnte die Agentur zwar noch in keinem Jahr Gewinne erzielen, sondern es addierten sich Jahresfehlbeträge. Die sich inzwischen auf einen insgesamt achtstelligen Betrag summierenden, dauernden Verluste werden aber von einem kleinen Kreis renommierter Persönlichkeiten, finanzstarker Kapitalsammelstellen und strategisch motivierter Gesellschafter einzelner gerateter Unternehmen getragen.</p>
<p>Unter den sonstigen Agenturen gibt es keine wirklich auffälligen Bewegungen, wenn man zudem berücksichtigt, dass einige Agenturen zwischenzeitlich aufgegeben und damit auch Marktanteile abgegeben haben. Hervorzuheben ist das dynamische Wachstum von <a href="https://www.krollbondratings.com/" target="_blank">Kroll Bond Rating Agency Europe</a>, denn die Agentur verzehnfachte ihren Marktanteil von 0,03 % auf 0,34 %. Mit diesem Marktanteil ist nun <a href="https://www.krollbondratings.com/" target="_blank">Kroll Bond Rating Agency Europe</a> die größte Ratingagentur vor allen anderen 17 Adressen auf den letzten Plätzen in Europa.</p>
<p>Misst man die Marktanteile nicht an den erzielten Umsätzen, sondern an der bloßen Anzahl der Finanzinstrumente, für die Ratings erteilt wurden, zeigt sich ein noch differenzierteres Bild. So haben sich die Marktanteile in dem für Ratingagenturen so wichtigen Segment &#8222;Structured Finance&#8220; deutlich zugunsten der <a href="https://www.scoperatings.com/" target="_blank">Ratingagentur Scope</a> verschoben: Während die <a href="https://www.scoperatings.com/" target="_blank">Berliner Scope</a> im Jahr zuvor nur einen Marktanteil von 1,2 % erreichte, waren es 2019 schon 1,5 %, während der Marktanteil von Moody&#8217;s von 59,5 % auf nur noch 55 % sank. In diesem Markt positioniert sich <a href="https://www.fitchratings.com/" target="_blank">Fitch Ratings</a> an zweiter Stelle mit 44,5 % (nach 45,0 %), <a href="https://www.standardandpoors.com/" target="_blank">S&amp;P</a> mit leicht gestiegenen 37,5 % (nach 35,8 %) und DBRS mit 14,3 % ebenfalls besser als zuvor (13,9 %). Nach dieser Statistik summieren sich die Marktanteile nicht zu 100 %, da dieselben Finanzinstrumente von mehreren Agenturen beurteilt werden können.</p>
<p>Wer schon über ein Rating von <a href="https://www.moodys.com/" target="_blank">Moody&#8217;s </a>oder <a href="https://www.standardandpoors.com/" target="_blank">S&amp;P</a> verfügt, kann es sich leisten, auch noch das Rating einer weniger bekannten, lokalen Agentur hinzuzunehmen, ohne Nachteile bei der Platzierung der Anleihe erwarten zu müssen, insbesondere dann nicht, wenn eine kleinere Agentur mit einem noch besseren Urteil aufwartet. Ein Beispiel dafür gibt der <a href="https://www.grenke.de/unternehmen/investor-relations/fremdkapital" target="_blank">Emitttent Grenke</a>, der von <a href="http://www.everling.de/erste-entwarnung-bei-grenke/" target="_blank">Standard &amp; Poor&#8217;s ein langfristiges Rating von BBB+</a> erhielt, von der in Deutschland domizilierenden <a href="https://gbb-rating.eu/" target="_blank">GBB Rating</a> dagegen ein besseres Rating auf vergleichbarer, langfristiger Ratingskala, A.</p>
<p>Nach Artikel 8d der EU-Regulierung über Ratingagenturen ist die <a href="https://www.esma.europa.eu/" target="_blank">Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA</a> lediglich verpflichtet, die Marktanteile der von ihr beaufsichtigten Ratingagenturen zu errechnen. Daher finden sich in dem Dokument der Behörde keine Angaben, auf welcher absoluten Basis die Zahlen errechnet wurden. Da die Marktanteile in der EU nur auf Basis der Zahlen errechnet werden, die der Behörde <a href="https://www.esma.europa.eu/" target="_blank">ESMA</a> von den ihr zur Aufsicht unterstellten Agenturen gemeldet werden müssen, sind die relevanten Weltmarktanteile tatsächlich erheblich geringer, als die von der EU-Behörde vorgerechneten EU-Marktanteile.</p>
<p>Würde man zum Beispiel allein die <a href="https://rating.repair/57-registered-credit-rating-agencies-in-china/" target="_blank">57 chinesischen Ratingagenturen</a> oder sogar die <a href="https://rating.repair/more-than-300-raters-worldwide/" target="_blank">mehr als 200 anderen Ratingagenturen weltweit</a> mit Sitz außerhalb Europas und ohne Aktivitäten im Markt der Europäischen Union in die Rechnung einbeziehen, würden sich naturgemäß erheblich niedrigere Weltmarkanteile für die in der <a href="https://www.esma.europa.eu/supervision/credit-rating-agencies/risk" target="_blank">EU 2019 erfassten 27 Agenturen</a> ergeben.</p>
<p>Das deutsche <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/hgb/__267.html" target="_blank">Handelsgesetzbuch umschreibt nach § 267 die Größenklassen der Unternehmen</a>, die von bestimmten Offenlegungspflichten befreit sind. So handelt es sich bei kleinen Kapitalgesellschaften um solche, die mindestens zwei dieser drei Merkmale nicht überschreiten: 6 Mio. € Bilanzsumme, 12 Mio. € Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag oder im Jahresdurchschnitt fünfzig Arbeitnehmer; mittelgroße Kapitalgesellschaften sind solche, die mindestens zwei der drei in Absatz 1 bezeichneten Merkmale überschreiten und jeweils mindestens zwei der drei nachstehenden Merkmale nicht überschreiten: 20 Mio. € Bilanzsumme, 40 Mio. € Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag oder im Jahresdurchschnitt zweihundertfünfzig Arbeitnehmer.</p>
<p>Von den in Deutschland ansässigen &#8211; sich teils selbst als &#8222;führend&#8220; bezeichnenden &#8211; Agenturen werden diese Schwellenwerte nicht überschritten, so dass sie im Unterschied zu den US-Agenturen nicht zur Offenlegung verpflichtet sind. Aus diesem Zusammenhang lässt sich schließen, dass diese deutschen Agenturen höchstens im Bereich von Tausendstel des Umsatzes der Marktführer S&amp;P Global und Moody&#8217;s angesiedelt sind, zumal die deutschen Agenturen im Unterschied zu den US-Amerikanern in Afrika, Asien und Amerika nahezu unbekannt sind. Moody&#8217;s zum Beispiel ist weltweit <a href="https://s21.q4cdn.com/431035000/files/doc_presentations/2020/11/3Q-2020-Investor-Presentation-vFINAL_2.pdf" target="_blank">mit mehr als 11400 Mitarbeitern mit 33 Büros von A wie Argentinien bis Z wie Zypern präsent</a> und bedient Kunden in mehr als 100 Staaten der Welt.</p>
<p><a href="https://www.moodys.com/" target="_blank">Moody&#8217;s Corporation</a> verzeichnete im <a href="https://s21.q4cdn.com/431035000/files/doc_presentations/2020/11/3Q-2020-Investor-Presentation-vFINAL_2.pdf" target="_blank">dritten Quartal 2020</a> einen TTM (Trailing Twelve Months) Umsatz von 5,3 Mrd. US$ mit einer operativen Ergebnismarge von rund 45 %. Noch höhere Gesamtumsätze erzielte S&amp;P Global, wobei ein großer Teil durch Dienste jenseits des Kreditratings erwirtschaftet wird. So sichert sich <a href="http://investor.spglobal.com/" target="_blank">S&amp;P</a> beispielsweise Marktdominanz durch die <a href="http://www.everling.de/weiterer-meilenstein-fuer-sp-global-erreicht/" target="_blank">Übernahme von IHS Markit für 44 Mrd. US$</a> &#8211; alle in Europa gegründeten Agenturen sind weit davon entfernt, in diesen für institutionelle Anleger wie auch für öffentliche und für private Emittenten wichtigen Diensten mitspielen zu können. Moody&#8217;s sicherte sich z.B. <a href="http://www.everling.de/moodys-analytics-uebernimmt-acquire-media/" target="_blank">2017 mit der Übernahme</a> von <a href="https://www.bvdinfo.com/" target="_blank">Bureau van Dijk Informationen zu rund 375 Millionen Unternehmen</a>, so dass Moody&#8217;s als wichtigste Anlaufstelle für Unternehmensdaten gelten kann.</p>
<p>Insofern dürften <a href="https://www.standardandpoors.com/" target="_blank">S&amp;P Global Ratings</a> mit einem Marktanteil allein in der EU von 40,40 % (statt bisher 42,09 %) und <a href="https://www.moodys.com/" target="_blank">Moody&#8217;s Investor Service</a> mit einem Marktanteil 33,12 % (statt bisher 33,39 %) die Marktanteilsgewinne der kleinen Agenturen nicht als gefährlichen &#8222;game changer&#8220; sehen, auch wenn z.B. <a href="https://www.scoperatings.com/#!rating/list" target="_blank">Scope Ratings bereits zu hunderten Unternehmen Daten gesammelt und eigene Meinungen gebildet hat</a>. Zumal diese Ratings der Berliner Agentur kaum &#8211; sofern vorhanden &#8211; von den Ratings der Marktführer abweichen, ergibt sich kein disruptiver Effekt und kein Grund für Anleger, sich mit diesen Ratings zu befassen. Mehr als 70 % aller im Geschäft mit anerkannten Ratings erzielten Umsätze in der Europäischen Union bleiben in den Büchern von <a href="https://ir.moodys.com/home/default.aspx" target="_blank">Moody&#8217;s</a> und <a href="http://investor.spglobal.com/" target="_blank">S&amp;P&#8217;s</a>, und rechnet man <a href="https://www.fitchratings.com/" target="_blank">Fitch Ratings</a> noch hinzu, fließen mehr als 90 % aller Zahlungen aus Europa allein zu diesen drei US-amerikanischen Agenturen.</p>
<p>Kaum ein professioneller Investor weiß die von ESMA beaufsichtigen, kleineren Ratingagenturen auch nur aufzuzählen, geschweige denn, von ihren aktuell erteilten Ratings zu berichten. In der Praxis der Finanzmärkte spielen die meisten dieser Agenturen eigentlich keine Rolle. Mit einem Marktanteil von zusammen mehr als 90 % dürfte die Bedeutung und Rolle der drei führenden US-amerikanischen Agenturen <a href="http://investor.spglobal.com/" target="_blank">S&amp;P</a>, <a href="https://www.moodys.com/" target="_blank">Moody&#8217;s</a> und <a href="https://www.fitchratings.com/" target="_blank">Fitch Ratings</a> daher noch deutlich unterschätzt werden, denn die Umsätze spiegeln nicht die Interessen von Anlegern, um die es eigentlich geht, sondern von Emittenten, die die Ratinggebühren bezahlen.</p>
<p>Da die den Ratingagenturen von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde auferlegten Verwaltungsgebühren in Abhängigkeit von ihrem Geschäftsvolumen errechnet werden, haben die führenden US-Agenturen ein Interesse daran, die für diese Berechnungen relevanten Umsätze &#8211; und damit auch ihre Marktanteile in der EU &#8211; möglichst niedrig erscheinen zu lassen, indem sie zusätzliche Entgelte für sonstige Dienstleistungen über andere Tochtergesellschaften laufen lassen. Entsprechend werden die Marktanteile der kleinsten Agenturen überschätzt, denn diese werden nicht durch Meldung höherer Umsätze auch proportional höher mit Verwaltungsgebühren ihrer Aufsichtsbehörde belastet. Außerdem haben die Mini-Agenturen ein Interesse daran, ihren von andauernden Verlusten gebeutelten Gesellschaftern bzw. Aktionären wachsenden Erfolg durch steigende Marktanteile vorzurechnen.</p>
<p>Die <a href="https://www.esma.europa.eu/supervision/credit-rating-agencies/supervision" target="_blank">hoch komplexe EU-Regulierung der Ratingagenturen</a>, die 2009 mit dem Ziel auf den Weg gebracht wurde, das US-amerikanische Oligopol zu brechen, hat nichts daran geändert, dass nur die führenden Agenturen Emittenten die benötigte &#8222;Eintrittskarte&#8220; zu den Weltfinanzmärkten ausstellen. An ihrer Dominanz hat sich nichts geändert &#8211; im Gegenteil: Der Marktanteil dieser drei Agenturen, <a href="http://investor.spglobal.com/" target="_blank">S&amp;P</a>, <a href="https://www.moodys.com/" target="_blank">Moody&#8217;s</a> und <a href="https://www.fitchratings.com/" target="_blank">Fitch Ratings</a>, ist nach dem <a href="https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/2015/11/esma_cra_market_share_calculation.pdf" target="_blank"> Jahr 2012 zum Beispiel mit 87,02 %</a> <a href="https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/library/esma_33-9-383_cra_market_share_calculation_2020_0.pdf" target="_blank">jetzt mit 91,07 % noch höher</a> als damals, als die Politik in Europa meinte, die Chance der Finanzkrise nutzen zu können, die US-Agenturen in Schranken zu verweisen. <a href="https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&amp;artid=2017135008" target="_blank">Nach einer verlorenen Dekade wird es daher Zeit</a>, über eine Deregulierung nachzudenken und die allen in der EU registrierten bzw. zertifizierten Agenturen gewährten Privilegien endgültig abzuschaffen.</p>
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		<title>Erste Entwarnung bei Grenke</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 09:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Angesichts der Spekulationen und Turbulenzen ist es eine Meldung wert: Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, berichtet über die Rating-Maßnahme von Standard &#38; Poor’s. Die Ergebnisse der Ratingagentur wurden mit Spannung erwartet. S&#38;P Global Ratings bestätigt in dem Ratingbericht das „BBB+/A-2“ lang- und kurzfristiges Emittentenrating sowie alle darauf bezogenen Ratings und [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der Spekulationen und Turbulenzen ist es eine Meldung wert: Die GRENKE AG, globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, berichtet über die Rating-Maßnahme von Standard &amp; Poor’s. Die Ergebnisse der Ratingagentur wurden mit Spannung erwartet.</p>
<p>S&amp;P Global Ratings bestätigt in dem Ratingbericht das „BBB+/A-2“ lang- und kurzfristiges Emittentenrating sowie alle darauf bezogenen Ratings und der Schulden der GRENKE AG und hebt damit den CreditWatch auf, welcher aufgrund negativer Implikationen am 17. September 2020 gesetzt worden war.</p>
<p>Der negative Ausblick auf Grenke spiegelt die anstehenden Sonderprüfungen und die Ansicht der Analysten wider, dass die Bank das Vertrauen der Anleger weiterhin wiederherzustellen hat und ihre Risikosteuerung, -aufsicht und -transparenz verbessern muss. Es spiegelt außerdem die voraussichtlich anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen in den wichtigsten europäischen Märkten in den nächsten 12 bis 24 Monaten sowie den allgemeineren negativen Branchenrisikotrend wider, den S&amp;P Global Ratings für den deutschen Bankensektor sieht. Die Analysten halten das Ergebnis, die Qualität der Vermögenswerte und das Risikoprofil von Grenke für anfällig für die Auswirkungen der Pandemie, von der man bei S&amp;P Global Ratings erwartet, dass sie 2020 zu einer globalen Rezession führen wird, mit einer Erholung in den Jahren 2021 und 2022.</p>
<p>Der Ausblick auf das Langfrist-Rating ist negativ. Der aktuellste Report von S&amp;P steht zum <a href="https://www.grenke.de/unternehmen/investor-relations/fremdkapital" target="_blank">Download</a> hier bereit.</p>
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		<title>Kein neues Rating, nur neuer Name</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2016 12:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleiherating]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Die derzeitige Firmierung der GRENKELEASING AG enthält ihr traditionelles Betätigungsfeld, das Leasing, im Namen. Innerhalb der GRENKE Gruppe wurden in den vergangenen Jahren weitere verwandte Geschäftsbereiche, insbesondere das Factoring und Bankgeschäfte erschlossen. Um diesen gewandelten Verhältnissen Rechnung zu tragen, will das Unternehmen nun die in der aktuellen Unternehmensbezeichnung zum Ausdruck kommende Fokussierung auf das Leasinggeschäft [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die derzeitige Firmierung der GRENKELEASING AG enthält ihr traditionelles Betätigungsfeld, das Leasing, im Namen. Innerhalb der GRENKE Gruppe wurden in den vergangenen Jahren weitere verwandte Geschäftsbereiche, insbesondere das Factoring und Bankgeschäfte erschlossen.</p>
<p>Um diesen gewandelten Verhältnissen Rechnung zu tragen, will das Unternehmen nun die in der aktuellen Unternehmensbezeichnung zum Ausdruck kommende Fokussierung auf das Leasinggeschäft künftig aufgeben.</p>
<p>Die Umfirmierung in GRENKE AG wird keine wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen auf deren Beziehungen zu ihren Tochtergesellschaften, Aktionären und Kunden haben.</p>
<p>&#8222;Der Werdegang der GRENKE Gruppe hat uns gezeigt, dass wir unsere Dienstleistungen stetig bedarfsorientiert weiterentwickeln müssen. Das diversifizierte Angebot an Finanzlösungen hat nachhaltig zu der starken Marke GRENKE beigetragen. Als logische Konsequenz hieraus erachten wir eine Namensänderung der GRENKELEASING AG in die GRENKE AG als sinnvoll. Unserem seit 38 Jahren erfolgreich betriebenen Ansatz, als Finanzierungsspezialist im Small-Ticket-IT-Leasing zu agieren werden wir nach wie vor treu bleiben&#8220;, kommentiert Wolfgang Grenke, Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG.</p>
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		<title>Grenke auf Wachstumskurs</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Feb 2014 09:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleiherating]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[S&P's]]></category>

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		<description><![CDATA[Grenke verfügt seit dem 15. Mai 2003 über Ratings von S&#038;P. &#8222;Ursprünglich hatte S&#038;P ein Emittentenrating von BBB+ und ein um eine Stufe niedrigeres Rating von BBB für unbesicherte Verbindlichkeiten vergeben. Während sich das Emittentenrating seither nicht verändert hat,&#8220; berichtet das DZ BANK Research im &#8222;Kurzprofil GRENKELEASING AG&#8220;, &#8222;hob S&#038;P das Rating der unbesicherten Verbindlichkeiten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Grenke verfügt seit dem 15. Mai 2003 über Ratings von S&#038;P. &#8222;Ursprünglich hatte S&#038;P ein Emittentenrating von BBB+ und ein um eine Stufe niedrigeres Rating von BBB für unbesicherte Verbindlichkeiten vergeben. Während sich das Emittentenrating seither nicht verändert hat,&#8220; berichtet das DZ BANK Research im &#8222;Kurzprofil GRENKELEASING AG&#8220;, &#8222;hob S&#038;P das Rating der unbesicherten Verbindlichkeiten am 12. September 2012 auf das Niveau des Emittentenratings an.&#8220;</p>
<p>GRENKELEASING AG (Grenke) wurde 1978 in Baden-Baden mit dem Fokus auf dem Leasing von Bürokommunikation gegründet. Auch heute noch liegt der Schwerpunkt auf dem so genannten Small-Ticket-IT-Leasing für kleine und mittlere Unternehmen. „Small Ticket“ bedeutet konkret, unterstreicht der Bericht der DZ BANK, dass das durchschnittliche Volumen eines Leasingvertrags gering ausfällt (Neugeschäft 2013: durchschnittlich 8.199 Euro, 2012: 8.357 Euro) und das Maximalvolumen in der Regel 25.000 Euro beträgt.</p>
<p>&#8222;Daneben bietet Grenke aber auch Factoring sowie klassische Online-Bankdienstleistungen über die Grenke Bank an.&#8220; Das erläutert Oliver Piquardt von der DZ BANK AG<br />
Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Fixed Income Research, Financials &#038; Structured Credits. &#8222;Insgesamt beschäftigt die Grenke Gruppe mehr als 800 Mitarbeiter und ist in 27 Ländern aktiv.&#8220;</p>
<p>Grenke sei in den letzten Jahren konstant gewachsen. Von 2005 bis 2013 habe die Bilanzsumme um 145% zugelegt. Dabei werde Neugeschäft in zunehmendem Maße außerhalb Deutschlands (2013: 66%) generiert.</p>
<p>&#8222;Die Refinanzierung der Bilanz erfolgt im Wesentlichen über den Kapitalmarkt. Zwar sammelt Grenke über die Grenke Bank auch Kundeneinlagen ein. Diese tragen bislang aber&#8220;, so Piquardt, &#8222;nur einen geringen Teil zur Konzernrefinanzierung bei.&#8220;</p>
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		<title>Neugesch&#228;ftswachstum bei GRENKE in 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jian Ren]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[In 2011 betrug das Neugeschäftsvolumen der GRENKE Gruppe (inkl. Franchisepartner) &#8211; das ist die Summe der Anschaffungskosten neu erworbener Leasinggegenstände und Factoringvolumen -857,5 Mio. EUR (2010: 693,0 Mio. EUR), das entspricht einem Wachstum von 23,7 %. Damit hat GRENKE die angestrebte Zielmarke von mehr als 20 % Neugeschäftswachstum deutlich überschritten. Der Deckungsbeitrag (DB) 2 des [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In 2011 betrug das Neugeschäftsvolumen der GRENKE Gruppe (inkl. Franchisepartner) &#8211; das ist die Summe der Anschaffungskosten neu erworbener Leasinggegenstände und Factoringvolumen -857,5 Mio. EUR (2010: 693,0 Mio. EUR), das entspricht einem Wachstum von 23,7 %. Damit hat GRENKE die angestrebte Zielmarke von mehr als 20 % Neugeschäftswachstum deutlich überschritten. Der Deckungsbeitrag (DB) 2 des Neugeschäfts der GRENKE Gruppe erreicht 2011 124,7 Mio. EUR (Vorjahr: 102,8 Mio. EUR). Die DB2-Marge des Leasinggeschäfts liegt in 2011 bei 16,0 % gegenüber 15,6 % in 2010. </p>
<p>Das internationale Geschäft hat mit einem Anteil von 61,5 % (Vorjahr 58,4 %) zum Neugeschäft der GRENKE Gruppe beigetragen. Der Wachstumstrend in GRENKEs größten internationalen Märkten setzte sich in 2011 unvermindert fort. In Italien hat GRENKE 102,4 Mio. EUR Neugeschäftsvolumen erzielt. Damit hat Italien nach Frankreich den wichtigen Schwellenwert von 100 Millionen Euro Neugeschäft überschritten.</p>
<p>Im Verlauf des vierten Quartals hat GRENKE weitere Zellteilungen durchgeführt und in Hemel Hempstead &#8211; im Nordwesten von London den fünften Standort in UK eröffnet. Insgesamt hat GRENKE in 2011 neun Zellteilungen vorgenommen und ist nunmehr an 23 Standorten in Deutschland und international an insgesamt 52 Standorten präsent. In 2011 hat GRENKE mit Abschluss eines Franchisevertrages in der Türkei den Eintritt in einen weiteren attraktiven Markt unternommen.</p>
<p>Die GRENKE Gruppe verzeichnete in 2011 217.129 Leasinganfragen (davon international 156.399), aus denen 94.176 neue Leasingverträge (davon international 64.909) generiert wurden. Der Mittelwert pro Leasingvertragsabschluss lag bei rund 8.178 EUR und ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen (2010: 7.693 EUR).</p>
<p>In 2011 liegt die Umwandlungsquote (Anfragen in Verträge) in der GRENKE Gruppe (Leasingsparte) bei 43 % und blieb somit im Verlauf des Jahres 2011 unter unserer Zielmarke. Die Umwandlungsquote in den internationalen Märkten liegt bei 42 % und somit weiterhin niedriger als im deutschen Markt(48 %). Diese Umwandlungsquoten zeigen auf, dass GRENKE die Strategie keine Abstriche in der konservativen Risikoausrichtung in einzelnen internationalen Märkten zu machen, beibehalten hat.</p>
<p>&quot;Wir planen unsere Expansionsstrategie über die Gewinnung von neuen Franchisepartnern sowie Zellteilungen auch in 2012 fortzusetzen. Die Überschreitung der 100 Millionen Euro Schwelle in Italien, somit unserem zweiten internationalen Markt nach Frankreich, unterstreicht, dass die Fokussierung der Wachstumsstrategie auf weitere Länder und die Nutzung der Wettbewerbsvorteile in den bestehenden europäischen Ländern die Richtige ist.&quot;, beschreibt Wolfgang Grenke, Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG die Unternehmensstrategie.</p>
<p>&quot;Um diese Wachstumschancen zu nutzen, sind eine gute Finanzausstattung und eine hohe Eigenkapitalquote wichtige Voraussetzung. Im Dezember hat Standard &amp; Poor&#8217;s nach detaillierter Analyse unseres Geschäftsmodells unser Emittentenrating von BBB+ mit stabilem Ausblick bestätigt. Zusammen mit der Tatsache, dass wir in 2012 vergleichsweise geringe Anleihefälligkeiten zu verzeichnen haben, ist die finanzielle Basis für die Umsetzung unserer Expansionsstrategie gelegt. Mit der Steigerung des Einlagevolumens bei der GRENKE Bank dokumentieren wir, dass die Bank ein wichtiger Bestandteil im Rahmen der Diversifizierung unserer Refinanzierungsquellen ist und sich auch die neuen Aktivitäten wie z.B. das Volumen der Existenzgründungsfinanzierungen sehr erfreulich entwickeln.&quot;, erläuterte Dr. Uwe Hack, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG.</p>
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		<title>Widerstandskräftige GRENKELEASING</title>
		<link>http://www.everling.de/widerstandskraftige-grenkeleasing/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 08:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Neunmonatszeitraum 2008 auf 35,3 Mio. EUR gegenüber 34,3 Mio. EUR im Vergleichzeitraum 2007. Der Konzern-Gewinn nach Steuern der GRENKELEASING AG (http://www.grenke.de) blieb mit 24,9 Mio. EUR im Neunmonatszeitraum 2008 gegenüber dem Vorjahr unverändert, obwohl im dritten Quartal 2007 der positive Steuereffekt aus der Unternehmensteuerreform in Deutschland [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Neunmonatszeitraum 2008 auf 35,3 Mio. EUR gegenüber 34,3 Mio. EUR im Vergleichzeitraum 2007. Der Konzern-Gewinn nach Steuern der GRENKELEASING AG (<a href="http://www.grenke.de">http://www.grenke.de</a>) blieb mit 24,9 Mio. EUR im Neunmonatszeitraum 2008 gegenüber dem Vorjahr unverändert, obwohl im dritten Quartal 2007 der positive Steuereffekt aus der Unternehmensteuerreform in Deutschland das Ergebnis begünstigt hat. Das Ergebnis je Aktie mit 1,82 EUR ist entsprechend unverändert. Die GRENKELEASING AG steuert bisher offenbar mit Widerstandskraft durch die Krise.</p>
<p>GRENKELEASING AG wird von Standard &amp; Poor&#8217;s mit BBB+/Stable/A-2 beurteilt. Damit ist das Urteil von S&amp;P auf demselben Niveau wie am 15. Mai 2003, als erstmals ein S&amp;P-Rating für die GRENKELEASING AG veröffentlicht wurde. &#8222;Das S&amp;P-Rating eröffnet uns den direkten, zinsgünstigen Zugang zum Kapitalmarkt, ohne dass dafür Sicherheiten gestellt werden müssen&#8220;, kommentierte Wolfgang Grenke, Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG, seinerzeit das Ergebnis.</p>
<p>Dr. Uwe Hack, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG, weist darauf hin, dass auch jetzt noch, nach Ausbruch der Kreditkrise, unbesicherte Finanzierungen für seine Gesellschaft möglich waren und sind. Hack sieht nach wie vor Vertrauen von Investoren in die von Ratingagenturen erteilten Ratings und geht davon aus, dass Ratingagenturen auch künftig eine wichtige Funktion erfüllen werden. Hack glaubt nicht, dass die realwirtschaftliche Transmission der Kreditkrise zu Wertberichtigungen führen und bei GRENKELEASING zu einer Verlustsituation führen könnte.</p>
<p>Der GRENKELEASING AG Konzern setzte im dritten Quartal 2008 die erfreuliche Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres fort. In den ersten neun Monaten 2008 wurden nur geringe Belastungen aus der internationalen Bankenkrise verzeichnet. Insgesamt konnte daher in der Neunmonatsperiode des laufenden Geschäftsjahres das Konzernergebnis vor Steuern um 3,0 % auf 35,3 Mio. EUR gesteigert werden. Das dritte Quartal war dabei mit einem Wachstum um 7,1 % sogar überdurchschnittlich stark.</p>
<p>Insgesamt konnte das Zinsergebnis vor Schadensabwicklung im Konzern in beiden Berichtsperioden erneut ausgeweitet werden. Auch inklusive der aktuell zu verzeichnenden höheren Schadensabwicklung stieg das Zinsergebnis im Neunmonatszeitraum 2008 gegenüber Vorjahr um 6,9 % und im dritten Quartal um 8,1 %. Steigende Schäden sind eine normale Entwicklung in Phasen rückläufigen gesamtwirtschaftlichen Wachstums. Entsprechend ist dies nach Angaben des Vorstands in den Preisen und Ergebnisprognosen berücksichtigt. In den ersten neun Monaten 2008 liegt die GRENKELEASING AG weiterhin unter dem kalkulatorischen Wert und sieht darin einen Beweis ihrer Fähigkeit, Risiken richtig zu identifizieren und zu messen.</p>
<p>Auch aus dem Versicherungs- und dem Neugeschäft wurden steigende Ergebnisbeiträge erzielt. Das Verwertungsergebnis lag im dritten Quartal 2008 aufgrund geschäftstypischer Schwankungen unter Vorjahr, im Neunmonatszeitraum jedoch leicht über dem Vorjahresniveau. Aufgrund der damit insgesamt deutlich steigenden Einnahmenseite sei es gelungen, das EBIT im dritten Quartal und im Neunmonatszeitraum auszuweiten, obwohl die Auslandsexpansion im laufenden Geschäftsjahr mit außergewöhnlich hohem Tempo vorangetrieben wurde. Entsprechend steigen die Aufwandspositionen zum Teil kräftig an.</p>
<p>Die Beratungs- und Prüfungskosten, die das vergangene Geschäftsjahr deutlich belastet hatten, haben sich im Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres sukzessive zurückgebildet, so dass inzwischen auch im Neunmonatszeitraum das Vorjahresniveau unterschritten wird. Inklusive des Finanzergebnisses konnte der Konzerngewinn vor Steuern im dritten Quartal und im Neunmonatszeitraum damit gesteigert werden.</p>
<p>Die Steuerbelastung des dritten Quartals 2007 war außergewöhnlich niedrig, da dort die gesamten Effekte im Zusammenhang mit der Anpassung des Steuersatzes im Zuge der Unternehmensteuerreform in Deutschland zu berücksichtigen waren. Aufgrund dieses buchhalterischen ungünstigen Basiseffekts blieb der Konzerngewinn nach Steuern im dritten Quartal 2008 mit 8,6 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 9,3 Mio. EUR und war im Neunmonatszeitraum mit 24,9 Mio. EUR unverändert gegenüber Vorjahr.</p>
<p>Das Neugeschäft der GRENKE Gruppe (inkl. Franchisepartner) &#8211; das ist die Summe der Anschaffungskosten neu erworbener Leasinggegenstände und Factoringvolumen &#8211; wuchs in den ersten neun Monaten 2008 um 15,9 % auf 433,8 Mio. EUR (9M-2007: 374,3 Mio. EUR). Das internationale Geschäft der GRENKE Gruppe erreichte gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 37,8 % und hat mit einem Anteil von 47,1 % (Vorjahr 39,6%) zum Neugeschäft der GRENKE Gruppe beigetragen.</p>
<p>Die DB1-Marge des Leasinggeschäftes der GRENKE Gruppe (Deckungsbeitrag 1 zu Anschaffungswerten) hat auf die ersten neun Monaten 2008 gesehen mit 10,6 % unsere Zielmarge von 10 % überschritten und einen Wert von 41,9 Mio. EUR erreicht (9M-2007: 34 Mio. EUR &#8211; Vergleichszahl Leasinggeschäft). Die erreichte DB1-Marge sowie das Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum zeigen vor dem Hintergrund gestiegener Refinanzierungskosten eine sehr positive Entwicklung.</p>
<p>Der entsprechende DB2 beträgt 59,6 Mio. EUR und ist gegenüber dem Vorjahr ebenfalls erfreulich um 25,0 % gestiegen (9M-2007: 47,7 Mio. EUR). Insbesondere die DB2-Entwicklung des Auslandsgeschäfts, mit einer Steigerung von 52,2 % deutet an, dass die erwartete Entspannung in der Wettbewerbslage eingetreten ist. Hier zeigt sich unser Fokus auf Wachstum des Deckungsbeitrags und Steuerung des Neugeschäfts nach Profitabilitätsgesichtspunkten. Das Ergebnis wurde von 485 Mitarbeitern erwirtschaftet gegenüber 414 im Neunmonatszeitraum 2007 (auf Vollzeitbasis ohne Vorstand). 66 Mitarbeiter sind in den Franchisegesellschaften tätig (9M-2007: 99).</p>
<p>&#8222;Wachstum und Profitabilität des Neugeschäfts der GRENKE Gruppe inklusive Franchisepartner hatten im ersten Halbjahr 2008 am oberen Ende der Erwartungsbandbreite gelegen. Im dritten Quartal hat sich die positive Entwicklung fortgesetzt. Wir haben damit&#8220;, erläuterte Dr. Uwe Hack, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GRENKELEASING AG, &#8222;wie angekündigt die Chancen genutzt, die sich aus einer spürbar restriktiveren Kreditvergabepolitik der Banken ergeben sowie aus der erkennbaren Tendenz, dass sich einige Wettbewerber aus dem Small-Ticket-Leasinggeschäft zurückziehen und damit insgesamt eine gewisse Entspannung der Wettbewerbslage eintritt.&#8220;</p>
<p>Hack: &#8222;Auch im vierten Quartal 2008 wollen wir unsere Wachstumschancen weiter konsequent nutzen. Der Konzerngewinn des GRENKELEASING AG Konzerns blieb im Neunmonatszeitraum 2008 gegenüber dem Vorjahr unverändert, obwohl im dritten Quartal 2007 der positive Steuereffekt aus der Unternehmensteuerreform in Deutschland das Ergebnis begünstigt hat. Dabei haben wir davon profitiert, dass wir im Berichtszeitraum keine spürbaren Belastungen aus der internationalen Bankenkrise hinnehmen mussten.&#8220; Für die Zukunft habe dieses Risiko jedoch weiterhin Bestand. Darüber hinaus sind Detailfragen bei der Besteuerung von Forfaitierungen nach wie vor nicht geklärt, so dass unverändert eine Prognoseunsicherheit bezüglich der Steuerquote im laufenden Geschäftsjahr besteht. &#8222;Unter Berücksichtigung dieser Risiken bestätigen wir daher unsere Prognose einer stabilen und positiven Entwicklung des Konzerngewinns innerhalb einer Spannbreite von 30,6 bis 33,0 Mio. EUR.&#8220; Erläutert Hack das Ergebnis.</p>
<p>Weiter kommentiert er: &#8222;Auch für eine Phase gesamtwirtschaftlicher Schwäche sind wir richtig aufgestellt, da Leasingfinanzierungen dann tendenziell noch stärker nachgefragt werden. Wir können mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Identifizieren und adäquaten Berücksichtigen von Risiken auch in solchen Perioden unsere Ertragskraft sichern. Mit unserer breiten Präsenz in mittlerweile zwanzig europäischen Ländern verfügen wir über diversifizierte Absatzmärkte, die wir entsprechend ihrer jeweiligen Entwicklung individuell steuern können.&#8220;</p>
<p>Die GRENKE Gruppe (inklusive Franchisepartner) ist nunmehr in zwanzig europäischen Ländern tätig. Der GRENKELEASING AG Konzern (ohne Franchisepartner) ist in Deutschland in 20 Städten vertreten. Neben acht Niederlassungen in Frankreich, drei Niederlassungen in der Schweiz und zwei Niederlassungen in Italien arbeitet das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in Österreich, Tschechien, Spanien, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Irland, Großbritannien, Polen und Belgien.</p>
<p>In Norwegen, Ungarn, Rumänien, Spanien (Madrid), Portugal, der Slowakei und Finnland sowie in Deutschland im Bereich Fahrzeugleasing und Factoring ist GRENKELEASING mittels eines Franchise-Systems präsent. GRENKELEASING bietet vorwiegend Verträge im Small-Ticket-IT-Leasing, für Produkte wie PCs, Notebooks, Kopierer, Drucker oder Software mit relativ kleinen Objektwerten an. Die GRENKELEASING AG ist im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und gehört dem SDAX an. Die Aktien der GRENKELEASING AG sind im SDAX der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Kürzel GLJ, ISIN DE0005865901, notiert.</p>
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