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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Coface</title>
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		<title>Coface Country Risk Conference 2024: Globale Wirtschaftsaussichten und Länderrisiken im Fokus</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 09:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der jüngsten Country Risk Conference in Paris präsentierte der renommierte Kreditversicherer Coface sein neuestes Risiko-Barometer und beleuchtete die aktuellen Entwicklungen in der weltweiten Wirtschaft. Die Analysten von Coface prognostizieren für das Jahr 2024 ein Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, nachdem es 2023 noch bei 2,6 Prozent lag. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der jüngsten Country Risk Conference in Paris präsentierte der renommierte Kreditversicherer Coface sein neuestes Risiko-Barometer und beleuchtete die aktuellen Entwicklungen in der weltweiten Wirtschaft. Die Analysten von Coface prognostizieren für das Jahr 2024 ein Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, nachdem es 2023 noch bei 2,6 Prozent lag.</p>
<p>Coface hat die Risikobewertung von insgesamt zwölf Ländern überarbeitet, wobei Belgien, Dänemark und die Schweiz zu den positiven Überraschungen gehören. Belgien verbesserte sich von A3 auf A2, Dänemark und die Schweiz erhielten die Bestnote A1. Christiane von Berg, Volkswirtin bei Coface, erläutert: &#8222;In beiden Ländern liegt die Inflation unter der Zwei-Prozent-Marke. Der private Konsum in Dänemark hat sich erholt und wird durch einen stabilen Arbeitsmarkt gestützt. In der Schweiz hat die Nationalbank die Zinsen nur auf 1,75 Prozent erhöht und damit die Investitionstätigkeit Schweizer Unternehmen weniger gebremst.&#8220;</p>
<p>Eine gegenteilige Entwicklung zeigt sich bei Israel, dessen Länderrisiko von A2 auf A3 herabgestuft wurde. Die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage war bereits vor der Hamas-Terrorattacke spürbar, ausgelöst durch hohe Zinssätze und Inflation sowie politische Unruhen.</p>
<p>Besondere Aufmerksamkeit richtet sich auf die mehr als 60 nationalen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen weltweit in diesem Jahr. Insbesondere die Wahlen in den Vereinigten Staaten, mit voraussichtlichen Kandidaten wie Joe Biden und Donald Trump, könnten zu geopolitischen Verschiebungen führen. Auch das Wahlergebnis in Taiwan und die anstehenden Wahlen in Europa, darunter die Europaparlamentswahl und die politische Lage in Österreich und Großbritannien, werden mit Spannung erwartet.</p>
<p>Die Diskussion über Inflation und Zinsen prägt die wirtschaftliche Debatte. Trotz eines Rückgangs der Teuerungsraten im Jahr 2023 bleibt die Kerninflation in den meisten entwickelten Volkswirtschaften doppelt so hoch wie von den Zentralbanken angestrebt. Die anhaltende Straffung der Geldpolitik soll die Inflationsraten auf das Ziel von 2 Prozent bringen, doch die Herausforderungen an den Arbeitsmärkten und mögliche Angebotsschocks könnten dies erschweren.</p>
<p>Christiane von Berg warnt vor einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld: &#8222;Die Markterwartungen von bis zu sechs Zinssenkungen erscheinen uns übertrieben. In Europa rechnen wir aufgrund des anhaltenden Kerninflationsdrucks frühestens ab Sommer 2024 mit einer geldpolitischen Lockerung. Dieses ungünstige wirtschaftliche Umfeld bleibt für Unternehmen ein Risiko, wodurch auch die Insolvenzzahlen deutlich steigen könnten.&#8220;</p>
<p>Ein &#8222;Soft Landing&#8220; der US-Wirtschaft wird als wahrscheinlichstes Szenario betrachtet, während in Europa eine (Beinahe-)Stagnation erwartet wird, bedingt durch hohe Kosten im verarbeitenden Gewerbe und eine schleppende Auslandsnachfrage.</p>
<p>Die Schwellenländer werden erneut als Haupttreiber der Weltwirtschaft hervorgehoben und sollen 1,7 Prozentpunkte zum globalen BIP-Wachstum von 2,2 Prozent beitragen. Besonders China, das 2023 mit einem BIP-Wachstum von 5,2 Prozent abschloss, spielt eine zentrale Rolle. Allerdings stehen die chinesische Wirtschaft und Südostasien vor Herausforderungen, darunter eine schleichende Erholung des privaten Konsums und Sorgen über den Immobilienmarkt.</p>
<p>Der &#8222;Globale Süden&#8220; mag zwar zum Protagonisten der Weltwirtschaft aufsteigen, ist jedoch weiterhin von großer Heterogenität geprägt. Einige der ärmsten und am stärksten verschuldeten Länder wie Sri Lanka, Ghana, Äthiopien, Malawi, Pakistan und Laos sehen sich bereits mit zahlungsunfähigen Situationen oder einem drohenden Staatsbankrott konfrontiert. Angesichts hoher Zinssätze und eines starken Dollars besteht die Furcht vor einem Wiederaufleben von Staatspleiten in dieser Region.</p>
<p>Die Coface Country Risk Conference bietet somit nicht nur Einblicke in die aktuellen Länderrisiken, sondern auch in die entscheidenden Faktoren, die die globale Wirtschaft im Jahr 2024 beeinflussen werden.</p>
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		<title>Deutsche Unternehmen sehen düstere Wirtschaftsaussichten nach 2023 auch für 2024</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 08:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bereitet vielen Unternehmen im Jahr 2023 große Sorgen, so berichtet der Kreditversicherer Coface aus Mainz, und die Aussichten für 2024 sind nicht vielversprechender. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter 1.075 deutschen Unternehmen zeigt, dass die Mehrheit ihre wirtschaftliche Situation im Vergleich zu 2022 als negativ einschätzt. Dieser pessimistische Blick auf die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die wirtschaftliche Lage in Deutschland bereitet vielen Unternehmen im Jahr 2023 große Sorgen, so berichtet der Kreditversicherer Coface aus Mainz, und die Aussichten für 2024 sind nicht vielversprechender. Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter 1.075 deutschen Unternehmen zeigt, dass die Mehrheit ihre wirtschaftliche Situation im Vergleich zu 2022 als negativ einschätzt. Dieser pessimistische Blick auf die Zukunft hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Branchen und Geschäftsstrategien.</p>
<p>Zwischen 2022 und 2023 gab es eine stagnierende Geschäftslage für 44 Prozent der befragten Unternehmen. Dies mag auf den ersten Blick als Stabilität erscheinen, aber es bedeutet lediglich, dass sich die Situation nicht weiter verschlechtert hat, insbesondere nach dem wirtschaftlichen Abschwung zwischen 2021 und 2022. Nur 13 Prozent der Befragten berichten von einer Verbesserung ihrer Geschäftslage, während 41 Prozent von einer Verschlechterung sprechen. Insgesamt ergibt sich ein negativer Saldo von -28 Punkten. Das verdeutlicht, dass viele Unternehmen mit Herausforderungen konfrontiert sind.</p>
<p>Die Aussichten für das Jahr 2024 sind ebenfalls wenig ermutigend. Nur 20 Prozent der Befragten erwarten eine wirtschaftliche Erholung, während sich 28 Prozent auf rückläufige Geschäfte einstellen. Es gibt jedoch erhebliche Unterschiede zwischen den Branchen. Sechs von 13 Branchen blicken etwas optimistischer auf das kommende Jahr. Besonders die Papier- und Verpackungsindustrie sticht mit einem Saldo von +28 Punkten hervor. Dies könnte auf die Stabilisierung der europäischen Energiepreise und die damit einhergehende Senkung der Produktionskosten zurückzuführen sein. Im Gegensatz dazu sind Unternehmen im Baugewerbe (-35 Punkte), Groß- und Einzelhandel (-23 Punkte) sowie der Transport- und Logistikbranche (-19 Punkte) nach wie vor pessimistisch.</p>
<p>Die unterschiedlichen Erwartungen sind oft auf die jeweilige Entwicklung der Branche in den Vorjahren zurückzuführen. Die Papier- und Verpackungsindustrie hatte ein schwieriges Jahr, während das Bauwesen in den vergangenen Jahren florierend war.</p>
<p>Das Hauptrisiko für das Exportgeschäft deutscher Unternehmen bleibt unverändert. „Angesichts des Abschwungs zwischen 2021 und 2022 bedeutet dies jedoch nicht, dass die wirtschaftliche Lage neutral ist, sondern nur, dass sie sich für viele Unternehmen nicht weiter verschlechtert hat“, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg</p>
<p>Wie im Vorjahr nennen die meisten Unternehmen Unterbrechungen in der globalen Produktionskette als ihr größtes Risiko. Politische Unsicherheiten, steigende Rohstoffpreise und Probleme am Standort Deutschland folgen auf der Liste der Bedenken. Der Wirtschaftsstandort Deutschland hat an Attraktivität eingebüßt, was auf hohe Arbeits- und Energiekosten, eine überbordende Bürokratie und den Rückgang der Wirtschaftstätigkeit im Jahr 2023 zurückzuführen ist.</p>
<p>Angesichts dieser Unsicherheiten setzen immer mehr deutsche Unternehmen auf De-Risking-Strategien, um ihre geschäftliche Abhängigkeit von bestimmten Ländern, Lieferanten oder Kunden zu verringern. Bereits 12 Prozent der Befragten haben Maßnahmen wie die Diversifizierung ihres Lieferantenportfolios oder die Verlagerung von Produktionsstandorten ergriffen. Ein Viertel der Unternehmen plant entsprechende Schritte in den nächsten drei Jahren. Besonders aktiv sind die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Informations- und Kommunikationstechnologie, da sie global stärker vernetzt sind und daher anfälliger für Unterbrechungen in Produktions- und Lieferketten sind.</p>
<p>Die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen deutsche Unternehmen konfrontiert sind, erfordern strategische Anpassungen und eine größere Risikobereitschaft, um in einer unsicheren Weltwirtschaft zu bestehen. Die Entwicklungen in den kommenden Jahren werden zeigen, ob diese Maßnahmen ausreichen, um die negativen Prognosen zu überwinden.</p>
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		<title>Erholende Schwellenländer, stagnierende Industrienationen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 08:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wachstumszahlen für die wichtigsten Volkswirtschaften zeigten zu Beginn des Jahres zunächst, dass das Rezessionsgespenst – mit Ausnahme von Deutschland – vorerst seinen Schrecken verloren hat. „Zum einen ist es Europa gelungen, eine Unterbrechung seiner Energieversorgung zu vermeiden. Zum anderen sorgt ein steigendes Konsumverhalten in Nordamerika und China für Stabilität. Und nicht zuletzt haben auch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wachstumszahlen für die wichtigsten Volkswirtschaften zeigten zu Beginn des Jahres zunächst, dass das Rezessionsgespenst – mit Ausnahme von Deutschland – vorerst seinen Schrecken verloren hat. „Zum einen ist es Europa gelungen, eine Unterbrechung seiner Energieversorgung zu vermeiden. Zum anderen sorgt ein steigendes Konsumverhalten in Nordamerika und China für Stabilität. Und nicht zuletzt haben auch die Schwellenländer ihre Widerstandsfähigkeit bestätigt“, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg. All dies hat Coface veranlasst, die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft im Jahr 2023 auf 2,2% nach oben zu korrigieren. Diese Faktoren spiegeln sich auch in den aktualisierten Länderrisiko-Einschätzungen wider: Coface hat 13 Hochstufungen vorgenommen, die hauptsächlich Schwellenländer betreffen. Demgegenüber stehen zwei Herabstufungen.</p>
<p><a href="http://www.everling.de/wp-content/uploads/2023/06/Coface.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13056" src="http://www.everling.de/wp-content/uploads/2023/06/Coface.jpg" alt="Coface" width="400" /></a></p>
<p>Das Wirtschaftswachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bleibt im Jahr 2024 auf einem niedrigeren Niveau, schwächere Zahlen aus den USA werden von einer leichten Erholung im Euro-Raum ausgeglichen. Die Schwellenländer hingegen dürften ihr Wachstum beschleunigen und mit 3,9% den stärksten Anstieg seit 2018 verzeichnen. Wichtigster Faktor hierbei wird die allmähliche Erholung der chinesischen Wirtschaft sein, von der Rohstoffexporteure profitieren. Coface stuft daher Energie exportierende Länder wie Saudi-Arabien (jetzt in A4), Katar (A3), Nigeria (C) und Kasachstan (B) herauf. Malaysia (A3) und die Philippinen (A4), die vom Zustrom chinesischer Touristen profitieren werden, kehren zu ihren Bewertungen von vor der Pandemie zurück. Der Trend zeigt jedoch nicht überall nach oben. Die Verschärfung der globalen Finanzierungsbedingungen hat vor allem Entwicklungsländer in die Gefahr eines Zahlungsausfalls gebracht, immer mehr Länder kämpfen mit Währungskrisen. Die ausländischen Devisenreserven reichen nur wenige Monate zur Begleichung der Importe aus dem Ausland aus. Im aktuellen Barometer stuft Coface Kenia auf C und somit in hohes sowie Bolivien auf D in sehr hohes Ausfallrisiko herab.</p>
<p>Auf der Liste der Hauptrisiken für die kommenden Monate steht nach wie vor eine anhaltende Inflation. Der Rückgang der Inflation in diesem Frühjahr war schon aus rechnerischen Gründen absehbar, da die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die Energiepreise in den meisten Volkswirtschaften abklingen und somit der hohe Preisdruck des letzten Jahres nicht aufrecht zu erhalten ist. Jedoch sind die Preise anderer Produkte im Aufwärtstrend, wodurch sich die Kerninflation – die Inflation ohne die volatileren Energie- und Nahrungsmittelpreise – im Euro-Raum, im Vereinigten Königreich und in den USA auf hohem Niveau stabilisiert hat. „Ein erneuter Anstieg der Inflationsraten ist nach wie vor möglich. Der Aufschwung in China hat noch nicht sein volles Potenzial erreicht und wird wahrscheinlich Druck auf den globalen Energiemarkt ausüben. Hinzu kommt ein etwas angespannterer Ölmarkt nach den von der OPEC+ angekündigten Produktionskürzungen“, sagt Christiane von Berg. Neben Energie lohnt sich ein Blick auf die Preise für Agrarrohstoffe: Während ihr Rückgang in den letzten Monaten nicht unbedingt auf die Verbraucherpreise durchgeschlagen hat, zeichnen sich bereits neue Aufwärtsrisiken ab. Neben dem Krieg in der Ukraine, der weiter Druck ausüben wird, rechnen Experten ab der zweiten Jahreshälfte 2023 mit dem Klimaphänomen El Niño. Es könnte aufgrund von wärmeren Temperaturen und starken Wasserdefiziten in einigen Teilen der Welt sowohl die Produktion als auch die Preise in den Jahren 2023 und 2024 beeinflussen.</p>
<p>Die Auswirkungen der beispiellosen Straffung der Geldpolitik in den vergangenen Monaten auf die Inflation sind noch weitgehend unklar, insbesondere was Dienstleistungspreise betrifft. Letztere steigen immer noch auf einem Niveau, das kaum mit dem Inflationsziel von 2 Prozent vereinbar ist. Dennoch haben einige der wichtigsten Zentralbanken beschlossen, die Zinserhöhungen auszusetzen – angefangen bei der Bank of Canada oder der Reserve Bank of Australia. Die amerikanische Federal Reserve macht zwar eine kurzfristige Pause, kündigte aber weitere Schritte in der zweiten Jahreshälfte an. „Darüber hinaus sind sowohl die Bank of England als auch die EZB in diesem Sommer noch auf Anhebungskurs“, so Christiane von Berg.</p>
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		<title>Kriegsauswirkungen in Europa</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2022 09:46:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Die Auswirkungen des Krieges auf europäischem Territorium werden auf der Risiko-Weltkarte immer sichtbarer&#8220;, zeigt der Kreditversicherer Coface auf. Nachdem im Juni insgesamt 16 europäische Staaten schlechter bewertet wurden, hat Coface seine Länderrisiko-Bewertung für sechs weitere Länder in Europa abwärtsrevidiert. Das Länderrisiko spiegelt die Wahrscheinlichkeit von erhöhten Zahlungsausfällen bei Exportkrediten in einem Land in den kommenden [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Die Auswirkungen des Krieges auf europäischem Territorium werden auf der Risiko-Weltkarte immer sichtbarer&#8220;, zeigt der Kreditversicherer Coface auf. Nachdem im Juni insgesamt 16 europäische Staaten schlechter bewertet wurden, hat Coface seine Länderrisiko-Bewertung für sechs weitere Länder in Europa abwärtsrevidiert.</p>
<p>Das Länderrisiko spiegelt die Wahrscheinlichkeit von erhöhten Zahlungsausfällen bei Exportkrediten in einem Land in den kommenden sechs Monaten wider.</p>
<p>Dänemark, Luxemburg und die Schweiz konnten die Höchstnote A1 nicht halten und sind neu in Risikoklasse A2, die für „geringes Ausfallrisiko“ steht. In allen drei Ländern macht sich die beschleunigte Inflation bemerkbar, getrieben von steigenden Energiepreisen.</p>
<p>„Durch die starke Integration des europäischen Gasmarktes hat sich das Angebot für alle verknappt und bringt durch die innereuropäischen Solidaritätsabsprachen für die Gasversorgung im Winter letztlich auch Nationen wie Dänemark, Luxemburg und die Schweiz unter Druck“, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg. Als einziges Land verbleibt Norwegen in A1. Bei der Bewertung wird die ebenfalls stark ausgeprägte Inflation über hohe Gewinne der Öl- und Gasindustrie sowie Rekordergebnisse bei der Leistungsbilanz wettgemacht.</p>
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		<title>Sanktionen gegen Russland bringen Europas Ratings auf Talfahrt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 08:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Das Grün auf der Risiko-Weltkarte verblasst,&#8220; warnt der Kreditvesicherer Coface, &#8222;immer häufiger dominieren gelbe und rote Akzente und spiegeln den erneuten globalen wirtschaftlichen Abschwung wider.&#8220; In seiner neuesten Einschätzung meldet Coface insgesamt 19 Abwärtsrevisionen des Länderrisikos – darunter osteuropäische Länder wie Tschechien, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen und die Slowakei, die allesamt von Risikoklasse A3 in [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Das Grün auf der Risiko-Weltkarte verblasst,&#8220; warnt der Kreditvesicherer Coface, &#8222;immer häufiger dominieren gelbe und rote Akzente und spiegeln den erneuten globalen wirtschaftlichen Abschwung wider.&#8220;</p>
<p>In seiner neuesten Einschätzung meldet Coface insgesamt 19 Abwärtsrevisionen des Länderrisikos – darunter osteuropäische Länder wie Tschechien, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen und die Slowakei, die allesamt von Risikoklasse A3 in A4 rutschen.</p>
<p>&#8222;Bei diesen Ländern sind die EU-Sanktionen gegen Russland und die Rezession in der Russischen Föderation ausschlaggebend. Denn für die meisten ist Russland ein Haupthandelspartner und gerade im Bereich Energie ist die Abhängigkeit enorm&#8220;, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg. In Polen spiele auch der starke Anstieg der Zinsen eine wichtige Rolle, da die polnische Zentralbank früher und stärker als die EZB auf die starke Inflation reagiert hatte.</p>
<p>In Süd- und Westeuropa spielt die hohe Inflation die Hauptrolle für die Abwertung, hier wurden Deutschland, Österreich, Frankreich, Portugal und Spanien von A2 (&#8222;niedriges Ausfallrisiko&#8220;) herabgestuft in A3 (&#8222;zufriedenstellendes Risiko&#8220;).</p>
<p>Die Teuerungsraten führen zu einer verringerten Kaufkraft der Konsumenten, einem Rückgang des privaten Konsums und zu finanziellen Problemen für Unternehmen, die gestiegene Produktionskosten nicht so schnell weitergeben können. Zudem belasten anhaltende Lieferkettenprobleme die Wirtschaft und der Außenhandel geht deutlich zurück, da viele Länder zwar wenig direkt mit Russland, Belarus oder der Ukraine handeln, dafür aber umso mehr mit Osteuropa, das seinerseits wiederum besonders stark vom Ukrainekrieg belastet ist.</p>
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		<title>Wachstumsprognosen für das Jahr 2022 revidiert</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 08:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kreditversicherer Coface hat seine Wachstumsprognosen für das Jahr 2022 revidiert und damit auf den Krieg in der Ukraine sowie die umfangreichen Sanktionen der vergangenen Wochen reagiert. Starke Rückgänge im Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnen erwartungsgemäß die beiden Kriegsparteien, eine verbesserte Prognose erhalten vereinzelt rohstoffreiche Länder in Afrika und im Nahen Osten. Für die deutsche Wirtschaft erwartet [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kreditversicherer Coface hat seine Wachstumsprognosen für das Jahr 2022 revidiert und damit auf den Krieg in der Ukraine sowie die umfangreichen Sanktionen der vergangenen Wochen reagiert. Starke Rückgänge im Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnen erwartungsgemäß die beiden Kriegsparteien, eine verbesserte Prognose erhalten vereinzelt rohstoffreiche Länder in Afrika und im Nahen Osten. Für die deutsche Wirtschaft erwartet Coface im Jahr 2022 nunmehr ein Wachstum von 1,8% im Vergleich zum Vorjahr – ein Rückgang von 1,6 Prozentpunkten (Pp.) zur vorherigen Prognose.</p>
<p>Der Krieg muss rational denkende Ökonomen überraschen. Ökonomisch betrachtet zählen sowohl Russland als auch die Ukraine aufgrund der Sanktionsmaßnahmen beziehungsweise der Zerstörung der Produktionsmittel zu den größten Verlierern. In der Ukraine erwartet Coface derzeit einen preisbereinigten Rückgang der Bruttoinlandprodukts von 15% gegenüber dem Vorjahr, in Russland wurde die Prognose um etwa 10 Prozentpunkte auf -7,5% herabrevidiert.</p>
<p>Eine verbesserte Wachstumsprognose erhalten vor allem Länder, die reich an Rohstoffen und zugleich kaum abhängig von Importen aus Russland und der Ukraine sind. Hierzu zählen Länder im Nahen Osten wie Saudi-Arabien oder der Iran, der durch seine großen Ölreserven wieder eine Annäherung mit den USA und zumindest eine Teilaufhebung des Ölembargos erreichen könnte. Gleiches gilt für einzelne Länder im südlicheren Afrika wie Angola und Gabun, deren Ölexporte mehr denn je gefragt sein dürften.</p>
<p>Wachstumsprognosen bleiben in manchen Ländern trotz der russischen Invasion in der Ukraine stabil. Das gilt für weite Teile Lateinamerikas und Afrikas. Eine gleichbleibende BIP-Prognose bedeutet jedoch nicht, dass ein Land nicht vom Krieg in der Ukraine beeinflusst wird. Beispiel Norwegen: Dort profitiert die Ölindustrie, die jetzt deutlich mehr investieren kann und starke Exportzahlen vermeldet. „Aber es gibt eben auch die Verlierer. Das sind die norwegischen Konsumenten, denn der Staat gibt das Öl an seine Einwohner nicht vergünstigt ab. Die Norweger müssen also ähnlich hohe Preise zahlen wie Westeuropäer. Die Gewinne und Verluste für die norwegische Wirtschaft als Ganzes gleichen sich schlussendlich aus“, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg.</p>
<p>In den meisten Ländern Europas wurden die BIP-Prognosen für das Jahr 2022 zwischen 0,5 und 1,5 Prozentpunkte abwärtsrevidiert. Grund hierfür sind weniger die direkten Handelsbeziehungen – vielmehr spielen der Preiseffekt von Rohstoffen sowie Zulieferprobleme eine herausragende Rolle. Obwohl Russland seinen Verpflichtungen bei Gas- und Öllieferungen fast unverändert nachkommt, haben die Finanzmärkte hier einen deutlichen Rückgang antizipiert. Das hat zu einem starken Anstieg der Öl- und Gaspreise in Europa geführt. „Die hohen Energiepreise übersetzten sich in hohe Produktions- oder Transportkosten, die dann fast alle Güter mehr oder weniger stark verteuern.</p>
<p>In der Folge bezahlen Konsumenten mehr für ihre normalen Einkäufe und haben weniger Geld für andere Anschaffungen, wodurch das BIP-Wachstum abgebremst wird“, erklärt Christiane von Berg. Gleiches gelte auch für Unternehmen, denen dann weniger Liquidität für Investitionen zur Verfügung steht. Deutschland ist als Industriestandort mit einer starken Energienachfrage von den genannten Entwicklungen besonders betroffen. Die Coface-Experten rechnen nach aktuellem Stand nur noch mit einem Wachstum von 1,8% (-1,6 Pp.) für dieses Jahr, auch aufgrund des starken Anziehens der Inflationsrate, die mit 6,9% dieses Jahr in Richtung der Werte von 1974 (erster Ölpreisschock) gehen könnte.</p>
<p>In den Niederlanden erwartet Coface ein BIP-Wachstum von 3,6% (vorher 4,4%) und eine Inflation, die innerhalb des Jahres 2022 die 10%-Marke durchbrechen sollte. Die Niederlande sind zwar Netto-Energie-Importeur, könnten aber mittels anderer Bezugsquellen zumindest unabhängig von russischem Gas werden. Dennoch fällt der negative Effekt gestiegener Gaspreise auf die niederländische Wirtschaft ähnlich stark aus wie in den Nachbarländern, da über 70% der Einwohner mit Gas heizen. Steigende Gaspreise betreffen in der Folge also deutlich mehr Menschen als beispielsweise in Deutschland, wo 37% mit Gas heizen.</p>
<p>Im Norden Europas gibt es unterschiedliche Effekte durch den Krieg in der Ukraine: Mit Blick auf das BIP rechnet Coface in Norwegen mit keiner Veränderung, während die Inflationsrate von 3,5% auf 4% aufwärts revidiert wurde. In Finnland sind die Auswirkungen hingegen deutlicher zu spüren. Denn Finnland und Russland haben nicht nur eine gemeinsame Grenze, sondern sind auch durch Handelsabkommen miteinander verbunden. Diese Beziehungen aufgrund der europäischen Sanktionen weiter herunterzufahren, dürfte schwierig und kostspielig zugleich werden. Daher prognostiziert Coface ein BIP-Wachstum von nur noch 2,5% im Jahr 2022 (-0,7 Pp.). In Dänemark und Schweden dagegen sind die direkten Handelsbeziehungen zu Russland oder der Ukraine weniger ausgeprägt und Gas macht nur einen kleineren Anteil am Netto-Energiekonsum in beiden Ländern aus.</p>
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		<title>Deutschlands trüber Ausblick, aber Insolvenzzahlen bleiben vorerst niedrig</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2022 09:36:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dänemark steigt beim Kreditversicherer Coface in die Riege der Länder mit einer A1-Bewertung auf. Die dänische Wirtschaft sei breit aufgestellt und hat sich in den vergangenen zwei Corona-Jahren als sehr resilient erwiesen. „Dafür gibt es mehrere Gründe: zum Beispiel die strategische Ausrichtung hin zur Pharmabranche, die Konzentration auf erneuerbare Energien mit Schwerpunkt Windkraft sowie eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dänemark steigt beim Kreditversicherer Coface in die Riege der Länder mit einer A1-Bewertung auf. Die dänische Wirtschaft sei breit aufgestellt und hat sich in den vergangenen zwei Corona-Jahren als sehr resilient erwiesen. „Dafür gibt es mehrere Gründe: zum Beispiel die strategische Ausrichtung hin zur Pharmabranche, die Konzentration auf erneuerbare Energien mit Schwerpunkt Windkraft sowie eine breite Produktpalette im Lebensmittelsektor. Hinzu kommen sehr gute Daten zur Zahlungsmoral in Dänemark, ein flexibles Pandemiemanagement und die höchste Impfquote in Nordeuropa“, sagt Coface-Volkswirtin Christiane von Berg. </p>
<p>Eine extrem hohe Inflationsrate, die im Januar bei 48,7% im Vergleich zum Vorjahr lag, könnte in der Türkei in Kombination mit der extremen Abwertung der Lira und der kaum reagierenden Geldpolitik das Risikolevel des Landes weiter in die Höhe schnellen lassen. Die Türkei rutscht bei Coface von B auf C. Auch der Inselstaat Sri Lanka wird angesichts eines drohenden Staatsbankrotts von den Coface-Analysten herabgestuft – von Risikoklasse C auf D.</p>
<p>Neben Dänemark werden mit Honduras, Guyana (beide von D auf C) und Costa Rica (von C auf B) drei Länder in Mittel- und Südamerika besser bewertet. Honduras Konjunkturausblick hat sich parallel zur wirtschaftlichen Erholung der USA verbessert. Die Vereinigten Staaten sind der wichtigste Exportpartner des Landes. Hinzu komme eine verbesserte staatliche Finanzsituation und eine Beruhigung der politischen Lage vor Ort. Ähnliche Gründe führen die Analysten von Coface auch an, um die bessere Risikobewertung Costa Ricas zu begründen, das zudem vom stärkeren US-Tourismus profitiert. Guyana ist aufgrund großer Ölvorkommen ein Profiteur der hohen Energiepreise.</p>
<p>Die Länderrisikoeinschätzung für Deutschland bleibt bei A2, nachdem sie zuletzt im Oktober 2021 von A3 angehoben wurde. Der Hoffnung auf eine erneute Aufwertung machte die Omikronwelle einen Strich durch die Rechnung. Auch der Ausblick auf das Jahr 2022 hat sich eingetrübt. Ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen und die daraus entstehende Verunsicherung hielten die Konsumausgaben auf einem niedrigen Niveau. „Zudem frisst die anhaltend hohe Inflation, deren Jahresrate im Januar bei Weitem nicht so stark gefallen ist, wie es Sondereffekte aus dem Vorjahr hätten vermuten lassen, die Kaufkraft der Konsumenten auf“, sagt Christiane von Berg.</p>
<p>Als Reaktion auf Omikron hat der Bund bis Ende März die Überbrückungshilfe IV eingeführt. In der Folge sollten die Hilfen zum Jahresstart einen deutlichen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen verhindern, erwartet Coface. Bis zum November 2021 lag die Zahl der Firmenpleiten im Jahresverlauf noch immer 12% unterhalb des gleichen Zeitraums im Vorjahr. Mit Blick auf die Branchen verzeichneten lediglich die Chemie- (+91%) sowie die Energiebranche (+3%) bis Oktober einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr.</p>
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		<title>Scope vertreibt Frühwarnsystem für die Kreditqualität von Unternehmen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2021 09:54:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Debitorenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Coface]]></category>
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		<description><![CDATA[Basierend auf den Bonitätsprüfungen von Coface bietet „Credit Review“ transparente Bonitätsprüfungen für alle registrierten Unternehmen weltweit. Credit Review wird Risikoexperten unterstützen und die Finanzierung von KMU erleichtern. Scope Group freut sich, die Einführung von Credit Review bekannt zu geben. Zur Einführung von Credit Review wurde Scope zum Weitervertriebspartner von Coface, einem weltweit führenden Anbieter von Warenkreditversicherungen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Basierend auf den Bonitätsprüfungen von Coface bietet „Credit Review“ transparente Bonitätsprüfungen für alle registrierten Unternehmen weltweit. Credit Review wird Risikoexperten unterstützen und die Finanzierung von KMU erleichtern. Scope Group freut sich, die Einführung von Credit Review bekannt zu geben.</p>
<p>Zur Einführung von Credit Review wurde Scope zum Weitervertriebspartner von Coface, einem weltweit führenden Anbieter von Warenkreditversicherungen und Informationsdiensten. Credit Review ist über ScopeOne, die interaktive Finanzintelligenz-Plattform von Scope, verfügbar und bietet eine Reihe von Funktionen.</p>
<p>Kreditbewertungen und Ausfallwahrscheinlichkeiten von Coface werden für jedes registrierte Unternehmen weltweit verfügbar sein, einschließlich KMU. Ein sehr zeitnaher Kreditrisikoindikator, der die einzigartigen Daten zum Zahlungsverhalten von Unternehmen aus dem Warenkreditversicherungsgeschäft von Coface enthält, soll es Kreditinvestoren und Risikomanagern ermöglichen, wichtige frühzeitige Entscheidungen auf der Grundlage von Veränderungen der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens zu treffen.</p>
<p>Verfügbar über die ScopeOne-Plattform und über eine API haben Kunden die Möglichkeit, diskrete Portfolios von Unternehmen zu erstellen und diese über Intraday-Benachrichtigungen über alle Änderungen ihrer Kreditbewertungen zu überwachen.</p>
<p>„Credit Review macht es den Nutzern von ScopeOne, unserem digitalen und innovativen Marktplatz, leicht, zeitnah Bonitätsauskünfte für ihren internen Gebrauch zu jedem registrierten Unternehmen zu erhalten&#8220;, sagt Michael Bolle, Executive Director der Scope Group. „Es ist wichtig anzumerken, dass Coface die Nase vorn hat, da es die Bewertungen verwendet, um seine Kreditengagements in Höhe von rund 500 Milliarden Euro zu verwalten.“</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, diese Beziehung mit Scope einzugehen und freuen uns über die Einführung von Credit Review. Mit ScopeOne möchten wir einzigartige Einblicke in ein breites Spektrum hochrelevanter institutioneller Investoren und Finanzinstitute bieten und ihnen helfen, fundiertere Entscheidungen zu treffen“, sagt Matthieu Garnier, Head of Information Services bei Coface.</p>
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		<title>Deutschlands teuerstes Jahr seit 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 14:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Länderrating]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutschland hält beim Kreditsversicherer Coface die Note A3 seit dem Ausbruch der globalen Corona-Pandemie. &#8222;Es ist die bisher schlechteste Note,&#8220; kommentiert Coface-Volkswirtin Christiane von Berg, &#8222;die Deutschland in den vergangenen 20 Jahren zugewiesen bekam.&#8220; Die Länderrisikoeinschätzung spiegelt die Wahrscheinlichkeit von erhöhten Zahlungsausfällen in einem Land in den nächsten sechs Monaten wider. Im Vergleich zu den letzten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland hält beim Kreditsversicherer Coface die Note A3 seit dem Ausbruch der globalen Corona-Pandemie. &#8222;Es ist die bisher schlechteste Note,&#8220; kommentiert <a href="https://www.coface.de/" target="_blank">Coface-Volkswirtin Christiane von Berg</a>, &#8222;die Deutschland in den vergangenen 20 Jahren zugewiesen bekam.&#8220; Die Länderrisikoeinschätzung spiegelt die Wahrscheinlichkeit von erhöhten Zahlungsausfällen in einem Land in den nächsten sechs Monaten wider.</p>
<p>Im Vergleich zu den letzten vier Monaten des Jahres 2020 ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den ersten vier Monaten des Jahres 2021 teils kräftig gestiegen (+15%), stellen die Analysten in Mainz fest.  Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres liegen die Insolvenzen noch immer 17% niedriger.</p>
<p>Aussagekräftig sei allerdings weniger die Anzahl der Insolvenzen, sondern vielmehr der Schaden, der dadurch verursacht wird. Das Statistische Bundesamt meldet einen Umfang der Forderungen aus Insolvenzen von fast 20 Mrd. Euro in den ersten vier Monaten des Jahres. „Das sind 88% mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres und das letzte Jahr war mit 44 Mrd. Euro schon das teuerste Jahr seit 2009. Kurzum: Es sind weiterhin wenig Insolvenzen, aber dafür große“, sagt Christiane von Berg.</p>
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		<title>Chinesische Unternehmen lassen Vorsicht walten</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 08:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Debitorenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Coface]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ausbruch der Corona-Pandemie veranlasste chinesische Unternehmen im vergangenen Jahr, ihr Kreditmanagement zu verschärfen, um ihre Liquidität zu verbessern und in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu bestehen, berichtet der Kreditversicherer Coface. Die chinesische Wirtschaft wuchs nach Angaben von Coface im Jahr 2020 um 2,3% und war damit die einzige große Volkswirtschaft, die ein Wachstum verzeichnete. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausbruch der Corona-Pandemie veranlasste chinesische Unternehmen im vergangenen Jahr, ihr Kreditmanagement zu verschärfen, um ihre Liquidität zu verbessern und in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld zu bestehen, berichtet der Kreditversicherer <a href="https://www.coface.de/News-Publikationen-Events/News/China-Unternehmen-bitten-frueher-zur-Kasse" target="_blank">Coface</a>. Die chinesische Wirtschaft wuchs nach Angaben von <a href="https://www.coface.de/News-Publikationen-Events/News/China-Unternehmen-bitten-frueher-zur-Kasse" target="_blank">Coface</a> im Jahr 2020 um 2,3% und war damit die einzige große Volkswirtschaft, die ein Wachstum verzeichnete.</p>
<p>Demnach dominieren verkürzte Kreditlaufzeiten für Zahlungen die chinesische Unternehmenslandschaft: 54% der Befragten bitten ihre Kunden innerhalb von bis zu 60 Tagen zur Kasse, das sind 12% mehr als noch im Jahr 2019. Die durchschnittliche Zahlungsfrist sank um 11 Tage, von 86 Tagen im Jahr 2019 auf 75 Tage im Jahr 2020. Die restriktivsten Branchen mit den kürzesten Zahlungsfristen sind Holz (55 Tage), Textil (58 Tage) und Transport (62 Tage). Zu den Sektoren, die am großzügigsten sind, gehören neben dem Baugewerbe (101 Tage) der Energiesektor (99 Tage) und die Papierindustrie (85 Tage).</p>
<p>Im Jahr 2020 erlebten weniger Unternehmen Zahlungsverzögerungen: 57% der Befragten berichteten von überfälligen Zahlungen, gegenüber 66% im Jahr 2019. Mögliche Gründe sind staatliche Unterstützungen in Form von Steuererleichterungen, Kreditbürgschaften und der Verzicht auf Kreditzinsen. Zusätzlich meldeten 11 von 13 Branchen einen Rückgang der Dauer von Zahlungsverzögerungen. Ausnahmen hiervon waren der Einzelhandel, wo es keine Veränderung gab (im Schnitt 76 Tage) und das Baugewerbe, wo ein Anstieg der durchschnittlichen Zahlungsverzögerung von 109 auf 117 Tage zu verzeichnen war.</p>
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