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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; EDG</title>
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	<description>Dr. Oliver Everling</description>
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		<title>Risiko-/Nutzen-Indikator f&#252;r ETFs</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 12:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[ETF-Rating]]></category>
		<category><![CDATA[EDG]]></category>

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		<description><![CDATA[Für einen Privatanleger ist bei einer Anlageentscheidung zunächst die Frage zu klären, ob ein Anlageprodukt zu seinen Anlagepräferenzen passt. Derzeit werden die Anlagepräferenzen typischerweise &#8211; so auch aufsichtsrechtlich vom Wertpapierhandelsgesetz gefordert &#8211; über die Risikotoleranz des Investors abgebildet (vgl. &#34;Risikoprofiling von Anlegern &#8211; Kundenprofile treffend analysieren und in der Beratung nutzen&#34;, herausgegeben von Oliver Everling [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für einen Privatanleger ist bei einer Anlageentscheidung zunächst die Frage zu klären, ob ein Anlageprodukt zu seinen Anlagepräferenzen passt. Derzeit werden die Anlagepräferenzen typischerweise &#8211; so auch aufsichtsrechtlich vom Wertpapierhandelsgesetz gefordert &#8211; über die Risikotoleranz des Investors abgebildet (vgl. &quot;Risikoprofiling von Anlegern &#8211; Kundenprofile treffend analysieren und in der Beratung nutzen&quot;, herausgegeben von Oliver Everling und Monika Müller, Bank-Verlag Medien GmbH, Köln, <a href="http://www.bank-verlag-shop.de/product_info.php/products_id/869">http://www.bank-verlag-shop.de/product_info.php/products_id/869</a>, 1. Auflage 2009, 534 Seiten, Art.-Nr. 22.443-0900, ISBN 978-3-86556-222-7).</p>
<p>Die Vertriebsstelle erhebt i.d.R. über einen Fragebogen die Risikopräferenz eines Anlegers und ordnet diese in eine von mehreren Risikoklassen ein, berichten daher Marc Becker, Philipp Henrich und Prof. Dr. Lutz Johanning in ihrem Beitrag zum Buch &quot;Exchange Traded Fund Rating&quot; (herausgegeben von Dr. Oliver Everling und Götz Kirchhoff, Art.-Nr. 22.472-1100 Bank-Verlag Medien GmbH, ISBN 978-3-86556-257-9, <a href="http://www.bank-verlag-shop.de/product_info.php/products_id/3030">http://www.bank-verlag-shop.de/product_info.php/products_id/3030</a>) zum Thema &quot;Quantitatives ETF-Rating &#8211; Ansatz und Einsatzgebiete&quot;.</p>
<p>Werden auch die Risiken der zur Auswahl stehenden Anlageprodukte in eine vergleichbare Risikoklasse eingeordnet, so kann der Anleger einfach und schnell erkennen, ob das Risiko des Produkts zu seinen Anlagepräferenzen passt, schreiben die Autoren und führen weiter aus: &quot;Bei ETFs wird das Risiko durch den Basiswert bestimmt. Aktienbasiswerte sind dabei i.d.R. riskanter als Basiswerte auf festverzinsliche Wertpapiere. Da sich das Risiko von Anlageprodukten über die Zeit verändern kann, ist eine fortlaufende Durchführung der Produktrisikoklassifizierung geboten. So kann der Anleger beispielsweise über eine Produktumschichtung entscheiden, wenn seine im Bestand befindliche Anlage im Risiko gestiegen ist.&quot;</p>
<p>ETF-Anbieter sind wie auch die Anbieter von Investmentfonds (UCITS) dazu verpflichtet, heißt es im Beitrag der Wissenschaftler aus Vallendar, ab dem 1. Juli 2011 potenziellen Kunden ein sogenanntes Key Investor Information Document (KIID) zur Verfügung zu stellen. &quot;Ein wichtiger Bestandteil dieses Dokuments ist ein synthetischer Risiko-/ Nutzen-Indikator, der das Risiko von ETFs in eine von sieben Risikoklassen einstuft. Je nach Fondskategorie ist dieser Indikator nach verschiedenen Methoden zu berechnen. Die für ETFs zumeist gültige Berechnung basiert auf der historischen Volatilität der fünfjährigen Fondshistorie. Beliebte DAX und EURO STOXX ETFs würden wie Emerging Markets Produkte je nach historischem Verlauf als sehr riskant in Risikoklasse 6 oder 7 eingestuft werden.&quot;</p>
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		<title>Beratung mit Szenarioanalysen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 12:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>
		<category><![CDATA[EDG]]></category>

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		<description><![CDATA[SRRI-Berechnung und Szenarioanalyse sind Herausforderungen, die sich ab 1. Juli 2011 mit der Aushändigung von Produktinformationsblättern (PIBs) bzw. Key Investor Information Documents (KIIDs) vor Vertragsabschluss stellen. Ziele von PIB und KIID sind die Verbesserung des Produktverständnisses, der Produktvergleichbarkeit und die Feststellung der Produkteignung (WpHG-Bogen und Beratungsprotokoll) sowie der Schutz vor Falschberatung. &#8222;Falschberatung&#8220; sei allerdings oft [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>SRRI-Berechnung und Szenarioanalyse sind Herausforderungen, die sich ab 1. Juli 2011 mit der Aushändigung von Produktinformationsblättern (PIBs) bzw. Key Investor Information Documents (KIIDs) vor Vertragsabschluss stellen. </p>
<p>Ziele von PIB und KIID sind die Verbesserung des Produktverständnisses, der Produktvergleichbarkeit und die Feststellung der Produkteignung (WpHG-Bogen und Beratungsprotokoll) sowie der Schutz vor Falschberatung. &#8222;Falschberatung&#8220; sei allerdings oft nur ein vorgeschobenes Argument, wenn Risiken eingetreten sind, warnt Prof. Dr. Lutz Johanning auf der vwd Info-Veranstaltung KID/PIB mit Allen &#038; Overy, WM Datenservice und der EDG in Frankfurt am Main.</p>
<p>Nach dem KIID muss eine Berechnung  des Risikos (SRRI = Synthetic Risk and Reward Indicator) und im PIB  eine Szenarioberechnung präsentiert werden. Seit 1. Januar 2010 muss nach dem WpHG das Beratungsprotokoll erstellt werden. Packaged Retail Investment Products (PRIPs) sind Gegenstand der aktuellen Konsultation, berichtet Johanning und zeigt auf, wie sich die verschiedenen Finanzmarktregulierungen zusammenfügen.</p>
<p>CESR unterschied Market Fonds, Absolute Return Fonds, Total Return Fonds, Life Cycle Fonds und strukturierte Fonds. Entsprechend sind heute unterschiedliche Berechnungsmethoden je Fondskategorie notwendig. Johanning weist darauf hin, dass die KIID Risikoklassen nicht glücklich gewählt sind. Die Aktualisierung des KIID ist grundsätzlich nicht mehr als einmal pro Jahr geplant, jedoch &#8222;material changes&#8220; im SRRI führt zu sofortiger Erneuerung des KIID. </p>
<p>&#8222;Material changes&#8220; bedeutet, so Johanning: Der SRRI fällt aus der bisherigen Risikoklasse über den gesamten Zeitraum der letzten vier Jahre. Somit ist laufend eine Berechnung des SRRI erforderlich. Der 4 Monatszeitraum gilt auch für Grenzprodukte zwischen zwei Klassen, d.h. wenn vier Monate der Fonds stabil in der neuen Klasse bleibt, ändert sich der SRRI und somit das KIID. Die Aktualisierung des SRRI ist erforderlich, wenn Änderungen erfolgen.</p>
<p>Die Herausforderungen liegen in der Abbildung der &#8222;Aussichten für Kapitalrückzahlung und Erträge&#8220;, hier müssen auch die Anlagehorizonte berücksichtigt werden. Die Laufzeitendebetrachtung für Produkte mit fixer Fälligkeit (z.B. Zertifikate) erfordert realistische Annahmen für Vertriebsprodukte (&#8222;Buy and Hold&#8220;), Wertpapiere müssen untereinander vergleichbar sein, also der Ansatz für die Szenarioanalysen identisch für jede Assetklasse. Ebenso müssen Änderungen der Produktausstattungen berücksichtigt werden. </p>
<p>&#8222;Auch wir können die Zukunft nicht vorhersehbar machen, aber wir können die Sachen quantifizieren&#8220;, sagt Johanning. Sezanrioanalysen für Aktien vermögen aufzuzeigen, mit welchen Wahrscheinlichkeiten &#8211; ausgehend von früher beobachteten Kursverläufen &#8211; Risiken in der Vergangenheit schlagend wurden.</p>
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		<title>Scope, IZA, Feri und EDG für Zertifikateratings</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 15:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Zertifikaterating]]></category>
		<category><![CDATA[EDG]]></category>
		<category><![CDATA[Feri]]></category>
		<category><![CDATA[IZA]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Florian Schoeller von der Scope Group stellt die Scope Analysis auf dem �??Deutschen Derivate Tag �??08�?� in Frankfurt am Main als das derzeit größte bankenunabhängige, deutsche Analystenhaus dar. Der Fokus des Unternehmens liege auf der Analyse und Bewertung von Investmentmärkten, Kapitalanlagen und Managementgesellschaften. Mit ihren Dienstleistungen unterstützt Scope Analysis aktuell über 980 Finanzinstitute aus 18 [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!--post text with the read more link-->Florian Schoeller von der Scope Group stellt die Scope Analysis auf dem �??Deutschen Derivate Tag �??08�?� in Frankfurt am Main als das derzeit größte bankenunabhängige, deutsche Analystenhaus dar. Der Fokus des Unternehmens liege auf der Analyse und Bewertung von Investmentmärkten, Kapitalanlagen und Managementgesellschaften. Mit ihren Dienstleistungen unterstützt Scope Analysis aktuell über 980 Finanzinstitute aus 18 Ländern bei der Auswahl, der Prüfung und dem Controlling ihrer Investments, berichtet Schoeller. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet, beschäftigt derzeit rund 45 Mitarbeiter und ist in den Sektoren Investmentfonds, Geschlossene Fonds, Offene Immobilienfonds und Zertifikate tätig.</p>
<p>Das Geschäftsmodell von Scope Analysis zielt auf die Vermeidung von Interessenskonflikten und damit auf ein Maximum an Unabhängigkeit. Scope bewertet Kapitalanlagen ausschließlich im eigenen Auftrag und nicht im Auftrag der Anbieter. Scope refinanziert seine Leistung durch Verlizenzierung der Analyseplattformen und durch die Mitveröffentlichungsrechte an den Ergebnissen. Scope berät keine Anbieter von Kapitalanlagen bei der Konzeption oder der Emission ihrer Investmentprodukte, unterstreicht Schoeller. Scope verkauft oder vermittelt keine Investmentprodukte.</p>
<p>Die Analyse von Zertifikaten zielt auf die Steigerung von Transparenz und Produktvergleichbarkeit. Die Analyse basiert auf einer wissenschaftlich fundierten Methodik. Alle für eine aussagekräftige Bewertung relevanten Faktoren werden berücksichtigt. Die Ergebnisse der Analysen sind keine abstrakten Kennziffern, vielmehr konkrete und nachvollziehbare Erwartungswerte. Die Aktualität und Korrektheit der Datengrundlage wird durch entsprechende Systeme sichergestellt. Alle Analysen werden täglich aktualisiert, berichtet Schoeller.</p>
<p>Scope analysiert und bewertet Sekundärmarkt-Zertifikate seit 2005. Seit Q3 2008 bewertet Scope auch Zertifikate in der Zeichnungsphase. Aktuell bewertet Scope über 150.000 Produkte von 34<br />
Emittenten. Standardgemäß werden derzeit über 40 Zertifikatetypen berücksichtigt. Bei thematischen Index-Produkten bewertet Scope über 300 Produkte von 15 Emittenten. Standardgemäß werden derzeit über 15 Themen- und Strategiesegmente berücksichtigt.</p>
<p>Schoeller gibt einen Überblick über die Kriteriologie: Chancen-Risiko-Relation (Erwartungswertanalyse, Auszahlungsprofil des Zertifikats, Log-normalverteilte implizite oder historische Volatilität des Basiswerts<br />
entsprechend der Restlaufzeit des Zertifikats, Währungsvolatilität, aktuelles Zinsniveau, Korrelationseffekt von Basiswert und Währung), Handelsqualitätsanalyse (Höhe des Spreads, Schwankungsverhalten des Spreads über die Laufzeit, Häufigkeit und Dauer von Handelsaussetzungen) und Bonitätsanalyse (Ausfallrisiken des Emittenten, Garantieerklärung / Haftungsübernahmen und Credit Default Swaps).</p>
<p>Nach einer Befragung des �??Zertifikateberaters&#8220; sieht Schoeller für die Ratings seiner Agentur einen höheren Wirkungsgrad als bei denen anderer Anbieter. 64,4 % der Befragten gaben an, Scope Analysen regelmäßig oder zumindest gelegentlich zu nutzen. Nur 10,2 % kenne das Rating der Scope Analysis gar nicht. Demgegenüber seien die anderen Agenturen im Durchschnitt bei mehr als der Hälfte der Anleger nicht bekannt und nur 10 % würden deren Ratings gelegentlich oder regelmäßig nutzen.</p>
<p>�??Das Produktversprechen der Zertifikate ist gehalten worden&#8220;, kommentiert Prof. Dr. Lutz Johanning von der European Derivatives Group die aktuelle Diskussion um die Rolle und Zukunft der Zertifikate in und nach der Krise. 85 % des in Zertifikate investierte Volumens weist eine Voll- oder Teilabsicherung gegen Verluste im Basiswert auf. Diese Produkte haben im vergangenen Jahr zum großen Teil deutlich weniger Verluste eingefahren als die Basiswerte, zum Teil sogar Gewinne gemacht.</p>
<p>Ein Rating trage dazu bei, die Transparenz zu erhöhen. Florian Schoeller gebühre das Kompliment, als erster das Thema des Ratings von Zertifikaten aufgegriffen zu haben. �??Aus unserer Sicht ist es extrem wichtig zu verstehen, was wir überhaupt mit einem Rating erreichen können&#8220;, sagt Johanning. Das Ziel des EDG-Ratings sei eine unabhängige und dynamische Einschätzung der Produktqualität auf Basis objektiv messbarer Faktoren (kosten, Handel, Information, Bonitätsrisiko) und Einschätzung der Risikoeignung eines Produktes (Risikofit).</p>
<p>Es gehe um einen relativen Qualitätsvergleich ähnlicher produkte, aber keine Bevor- oder Benachteiligung von Basiswerten und / oder Strukturen. Der Anleger bzw. Berater wählt einen Basiswert, eine Struktur und eine Laufzeit. Das EDG-Rating erleichtert die Selektion des richtigen Zertifikats dafür. Kern des Ansatzes der EDG sei, dass jedes Produkt 1:1 �??nachgepreist&#8220; wird. Der Aufwand dazu ist enorm.</p>
<p>Auf der Basis der Preise selbst lässt sich kein Rating ableiten. Das relativ am besten gepreiste Instrument lässt sich aus der Analyse der EDG ableiten. Das Kriterium �??Information&#8220; erfasst die Qualität der bereitgestellten Daten. Ebenso werden Bonitätsaspekte erfasst und anhand von Credit Ratings und Credit Spreads ausgewertet.  Für jedes Produkt wird  der Value at Risk berechnet und in eine der 5 Risikoklassen des Deutschen Derivate Verbands eingeordnet. Der Value at Risk hat sich als Standard im Bank-, Fonds- und Versicherungsbereich etabliert. �??Es gibt keine bessere Alternative&#8220;, kommentiert Johanning die Vorgehensweise seiner Agentur. Über die Entwicklung und Gewichtung des Ratings entscheidet bei der EDG eine unabhängige Kommission. Nur eine unabhängige und dynamische Einschätzung der Produktqualität auf Basis objektiv messbarer Faktoren werde auf Dauer Akzeptanz beim Anleger erwarten lassen.</p>
<p>Florian M. Roebbeling, Leiter des IZA Instituts für ZertifikateAnalyse in München, knüpft an den Vortrag von Johanning an, denn das IZA beziehe auch Daten von der EDG. Der Anspruch und die Idee der IZA sei, eine absolute Bewertung vorzunehmen. Ein Großteil des Volumens der Zertifikate sei auf vergleichsweise wenige Produkte konzentriert. Daher brauche man sich nicht mit allen Produkten zu befassen, die teils gar nicht im Vertrieb seien.</p>
<p>Das Ergebnis der Analyse müsse ausgedruckt werden können, nicht nur Ergebnis eines komplizierten Bewertungsschemas sein, sondern so simpel, dass es auch von der Zielgruppe verstanden werden könne. Die Qualitätsprüfung der Struktur werde anhand von 13 Kriterien geprüft.</p>
<p>Dr. Tobias Schmidt von de Feri EuroRating Services AG stellt den neuen Ansatz seiner Ratingagentur zum Zertifikaterating vor. Ausgangspunkt der Überlegungen seien die Kundenbedürfnisse gewesen. Für Kunden stünde beispielsweise die Frage nach der Qualität des Emittenten ganz an der Spitze, und zwar schon vor der Kreditkrise. Der Fokus liege auf den mittel- bis langfristigen Investor mit einem ausgeglichenen Chance-Risiko-Profil. Die Feri konzentriere sich mit ihren Diensten auf diese Zielgruppe.</p>
<p>Produktqualität und Emittentenqualität sind die Determinanten der Zertifikatequalität, stellt Schmidt das System dar. Die Produktqualität wird durch Gegenüberstellung von Chance und Risiko analysiert. Die Emittentenqualität müsse anhand von Fairness, Erfahrung und Stabilität beurteilt werden. Bei der Beurteilung der Emittentenqualität handele es sich um eine absolute Beurteilung, während die Produktqualität relativ zu beurteilen sei. Gewinnpotenzial, Gewinnwahrscheinlichkeit, Verlustpotenzial und Verlustwahrscheinlichkeit sind mit verschiedenen Aspekten zur Produktqualität zu berücksichtigen. Für jedes Underlying werden 10.000 mögliche Kursverläufe simuliert.</p>
<p>�??Wir hatten als FWW Rating GmbH keine Note in Form von einem GüteSiegel und/oder Report veröffentlicht, die schlechter war als 2,5�?�, berichtet Roebbeling. �??Erstens weil es keinen Gütesiegel geben sollte, für etwas, das keine Güte hat, und zweitens weil der Aufwand zur Erstellung eines RatingReports erheblich ist, und wir den Mehrwert von 2 Seiten �??Du sollst das nicht kaufen�?? nicht erkannt haben. Niemand liest sowas&#8220;, ist sich Roebbeling sicher. Das sei eine �??herablassende Art mit der Zeit des Nutzers umzugehen, die wir uns nicht erlauben wollten bzw. konnten.&#8220; Jetzt gebe es ein PrüfSiegel und kein �??GüteSiegel&#8220; mehr, und außerdem werden ausnahmslos alle Detailkrieterien einzeln in der Bewertung angezeigt, entsprechend kann der Nutzer selber sehen, was für ihn wichtig ist.</p>
<p>Roebbeling richtet sich an die Frage, ob es künftig auch von der IZA nur gute Ratings geben werde. Roebbeling verspricht, alle Ratings unterschiedslos zu publizieren. Das Ergebnis jedes Ratingprozesses werde publiziert, auch wenn der Emittent dafür einen Auftrag gibt. Eine Reduktion der Analysetiefe sei durch die Verkürzung der Kriterienliste nicht gegeben. Die Subkriterien würden nach wie vor berücksichtigt.</p>
<p>Emittenten- und Marktrisiko zu trennen, mache Sinn, sagt Johanning. Der separate Ausweis könne durch die Einzelkriterien geschehen. Schmidt fügt dem hinzu, dass das Rating eine Verdichtung sein müsse. Wer immer mehr Kriterien mit Einzelbeurteilungen aufschlüssele, lasse schließlich den Anleger mit der Vielzahl der Kriterien alleine. Wichtig sei im Dienst der Ratingagentur, Informationen zu verdichten.</p>
<p>Tobias Kramer vom �??Zertifikateberater&#8220; fordert Schoeller in der Frage der Unabhängigkeit der Agentur heraus. Bei Indices werde &#8211; wie bei S&amp;P�??s &#8211; eine Gebühr genommen. Die Scope berate niemanden, der ein Produkt anbiete. Intermediäre, Vermittler und institutionelle Anleger würden auch mit Rat und Tat unterstützt, aber eben nicht die Produktlieferanten beraten, betont Schoeller. Kramer kommt auf die Informationsflut zu sprechen, die dem Betrachter auf der Plattform von Scope entgegenschlage. Die große Plattform, die einem geschlossenen Nutzerkreis vorbehalten sei, richte sich auf Profis, sagt Schoeller.</p>
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