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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Franke &amp; Bornberg</title>
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		<title>Erstes PKV-Produktrating von Franke &amp; Bornberg</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 18:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Hannover Ratingagentur Franke &#038; Bornberg veröffentlicht erstmals Bewertungsrichtlinien für das Produktrating zur privaten Krankenvollversicherung. Mit dem neuen PKV-Produktrating betritt Franke &#038; Bornberg Neuland. Das Rating gibt in bisher nicht dagewesener Weise Aufschluss über die Qualität von Krankenversicherungsprodukten auf Basis der Versicherungsbedingungen. Nur das Bedingungswerk spiegelt den vertragsrechtlichen Anspruch des Kunden und gibt Antworten auf [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hannover Ratingagentur Franke &#038; Bornberg veröffentlicht erstmals Bewertungsrichtlinien für das Produktrating zur privaten Krankenvollversicherung. Mit dem neuen PKV-Produktrating betritt Franke &#038; Bornberg Neuland. Das Rating gibt in bisher nicht dagewesener Weise Aufschluss über die Qualität von Krankenversicherungsprodukten auf Basis der Versicherungsbedingungen.</p>
<p>Nur das Bedingungswerk spiegelt den vertragsrechtlichen Anspruch des Kunden und gibt Antworten auf die Frage, welchen Leistungsumfang der Kunde erwarten oder sogar einklagen kann. Diese Vorgehensweise wird von Franke &#038; Bornberg bei Lebensversicherungsprodukten zwar bereits seit 1995 praktiziert. Bei der Beurteilung der Qualität von PKV-Tarifen handelt es sich jedoch um ein Novum auf dem Markt für Produktratings.</p>
<p>Noch immer ist der Markt für private Krankenversicherungsprodukte höchst intransparent. „Ziel unseres KV-Ratings ist es daher,“ sagen Katrin Bornberg und Michael Franke im Editorial ihrer Bewertungsrichtlinien, „ein objektives Bild über die Qualität von Anbietern und Produkten zu schaffen.“ Generell bewertet Franke &#038; Bornberg nur solche Leistungen, auf die der Versicherte einen verbindlichen Anspruch hat. „Anders als andere Vergleiche berücksichtigen wir keine Aussagen der Versicherer, die außerhalb der Police getroffen werden, etwa Kulanz- oder sogenannte Leistungsaussagen.“ Das Rating liefert also qualitative Beurteilungen, die über die gesamte Vertragsdauer Bestand haben. Somit kann es dazu beitragen, die Transparenz für die Versicherten zu verbessern und Streitigkeiten zu vermeiden, die sich aus unklar gefassten Produkten ergeben.</p>
<p>„Uns ist bewusst,“ so die Versicherungsexperten weiter, „dass viele Versicherungsbedingungen in den vergangenen Jahren mangels professioneller Bewertungsverfahren wenig präzise formuliert wurden. Aber das kann kein Grund sein, diese Schwachstelle zu ignorieren.“  Zudem gehen nach Erkenntnis von Franke &#038; Bornberg inzwischen immer mehr Anbieter dazu über, auch ihre bestehenden Tarife zu überarbeiten und Leistungsinhalte klarer zu formulieren. „Dabei entstehen keineswegs zwingend neue Tarife, sofern es nicht um Leistungsverbesserungen, sondern lediglich um Klarstellungen zu einer o# mals ohnehin schon aktuellen Leistungspraxis geht. Auch bereits lange am Markt existierende Tarife können also im Kundeninteresse transparenter gestaltet werden.“</p>
<p>Man könne sich im Bedingungswerk nicht konkreter zum Leistungsumfang äußern, weil man offen für den medizinischen Fortschritt sein wolle &#8211; so laute das Argument der PKV-Branche, den längst überfälligen Schritt zu mehr Transparenz zu unterlassen. „Dass hier erheblicher Handlungsbedarf besteht, zeigt eine Vielzahl an Beschwerden und Rechtsstreitigkeiten. Wir begrüßen es daher ausdrücklich,“ so Franke &#038; Bornberg, „dass sich einige Krankenversicherer bereits vor Veröffentlichung des Franke &#038; Bornberg PKV- Produktratings aufgeschlossen zeigten. Sie haben nicht nur neue, transparente Tarife entwickelt, sondern auch ihre Bestandstarife entsprechend überarbeitet.“</p>
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		<title>Franke &amp; Bornberg in &#8222;brand eins&#8220;</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 16:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Versicherungsrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Für die deutsche Assekuranz ist praktisch jede Art öffentlicher Prüfung ungewohnt. So auch die spezialisierter Ratingagenturen, die &#8211; anders als Moody&#8217;s oder S&#38;P&#8217;s &#8211; Versicherungsprodukte aus Kundensicht beurteilen, also aus Sicht derer, die letztlich Chancen und Risiken zu tragen haben. Christian Sywottek von &#8222;brand eins&#8220; greift das Beispiel der Ratingagentur Franke &#38; Bornberg aus Hannover [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für die deutsche Assekuranz ist praktisch jede Art öffentlicher Prüfung ungewohnt. So auch die spezialisierter Ratingagenturen, die &#8211; anders als Moody&#8217;s oder S&amp;P&#8217;s &#8211; Versicherungsprodukte aus Kundensicht beurteilen, also aus Sicht derer, die letztlich Chancen und Risiken zu tragen haben. Christian Sywottek von &#8222;brand eins&#8220; greift das Beispiel der Ratingagentur Franke &amp; Bornberg aus Hannover auf.</p>
<p>&#8222;Viele Versicherer können damit zunächst nicht umgehen&#8220;, wird Katrin Bornberg zitiert. Am Anfang stellten sich Unternehmen stur &#8211; was ihnen wenig nützte, speist sich die Prüfung von Franke und Bornberg doch nur aus öffentlich zugänglichen Quellen. Heute sind Franke und Bornberg bekannt, Prüfer und Versicherer spielen nun oft Hase und Igel. Vorstände fordern, diesen oder jenen Vertrag aus der Bewertung zu nehmen. Unterlagen werden verweigert mit dem Hinweis, diese würden gerade überarbeitet. Viele Diskussionen drehen sich um &#8222;interne Regelungen&#8220;, die nicht in den Bedingungen stünden. Franke und Bornberg prüfen generell alle Verträge eines Versicherers, um nicht irgendwelchen Lock-Angeboten aufzusitzen. &#8222;Man muss immer wieder nachjustieren, sonst wird man unfreiwillig zum Fahnenschwenker der Unternehmen&#8220;, so ein Zitat von Michael Franke. </p>
<p>Auf der anderen Seite schmücken sich Versicherer mittlerweile gern mit einem guten Urteil der Prüfer aus Hannover, stellt &#8222;brand eins&#8220; fest. Franke und Bornberg bieten mit &#8222;fb-Xpert&#8220; eine täglich aktualisierte Datenbank, auf die Vermittler zurückgreifen. Je höher ein Versicherungsunternehmen auf der Liste steht, umso höher ist die Abschlusswahrscheinlichkeit in der Praxis. Hinzu kommt mit &#8222;fb-Data&#8220; eine Datenbank, die bündelt, was das Unternehmen über die Teilnehmer auf dem Versicherungsmarkt herausgefunden hat, darunter auch Angebote und besondere Regelungen.</p>
<p>Zur Frage nach Transparenz in der Versicherungsbranche spricht Michael Franke vom Bohren dicker Bretter: &#8222;Rating ist ein Langzeitgeschäft.&#8220; Es ist der Ersatz für Wettbewerb, der sich unter den Versicherern nach vielen fetten Jahren nur zögerlich entfaltet und der die Vertragskonditionen nur selten berührt. Ein Rating erzeugt Druck, aber erst dann, wenn sich ihm keiner mehr entziehen kann. Franke und Bornberg haben dies vor allem bei Berufsunfähigkeitsversicherungen geschafft. &#8222;Wir decken 95 Prozent aller Anbieter ab&#8220;, so zitiert &#8222;brand eins&#8220; weiter Michael Franke, &#8222;ohne unser Rating geht in diesem Markt nur noch wenig. Das hat mittlerweile zu vielen Top-Produkten geführt.&#8220; Freiwillig sei dagegen kaum ein Versicherer zu mehr Transparenz bereit. &#8222;Versicherungen sind Wirtschaftsunternehmen. Sie wählen immer den Weg, der am meisten Ertrag bringt.&#8220;</p>
<p>Die entscheidende Frage ist aus Sicht von &#8222;brand eins&#8220; also, welche Wege der Kunde ihnen offen lässt. Ob er Transparenz als Wert anerkennt. Sich dabei allein auf Ratings zu verlassen sei für Katrin Bornberg der falsche Weg: &#8222;Ein gutes Rating sagt, welche Versicherung hohe durchschnittliche Leistung bietet. Es sagt aber nicht, ob diese Versicherung auch für die individuelle Situation die richtige ist.&#8220; Das allerdings sei nur schwer zu vermitteln. &#8222;Es gibt eine regelrechte Rating-Hörigkeit. Die Leute wollen einfache Botschaften. Und sich nicht mit Fragen belasten.&#8220;</p>
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		<title>Versicherer agieren in letzter Minute</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 14:15:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts wird das Versicherungsvertragsgesetz aus dem Jahr 1908 abgelöst. Die Verordnung über Informationspflichten bei Versicherungsverträgen (VVG-InfoV) ist am 21. Dezember 2007 im Bundesgesetzgesetzblatt verkündet worden. Sie beruht auf § 7 des neuen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) und bestimmt, welche Informationen den Versicherungsnehmern vor dem Vertragsschluss und während der Laufzeit des Vertrages [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts wird das Versicherungsvertragsgesetz aus dem Jahr 1908 abgelöst. Die Verordnung über Informationspflichten bei Versicherungsverträgen (VVG-InfoV) ist am 21. Dezember 2007 im Bundesgesetzgesetzblatt verkündet worden. Sie beruht auf § 7 des neuen Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) und bestimmt, welche Informationen den Versicherungsnehmern vor dem Vertragsschluss und während der Laufzeit des Vertrages übermittelt werden müssen.</p>
<p>&#8222;Künftig soll jeder Versicherungsnehmer vor Abschluss des Vertrages wissen, was ihn die angebotene Lebens-, Berufsunfähigkeits- oder Krankenversicherung kostet. Ab 1. Juli 2008 müssen die Versicherer in Euro und Cent angeben, welche Kosten sie in die Prämie eingerechnet haben. Vermittler und Vertrieb kosten Geld, und ein guter Versicherungsvermittler hat auch das Recht auf eine anständige Bezahlung. Allerdings muss der Kunde wissen, wofür er sein Geld ausgibt.&#8220;, sagt Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.</p>
<p>Wichtige Punkte der Neuregelung sind beispielsweise eine umfassendere Pflicht des Versicherers zur Beratung und Information des Versicherungsnehmers vor Vertragsschluss, die Einschränkung der dem Versicherungsnehmer auferlegten Anzeigepflichten sowie ein Direktanspruch des Geschädigten gegen den Versicherer bei Pflichtversicherungen. Im Bereich der Lebensversicherungen wird der Anspruch auf Überschussbeteiligung zum gesetzlichen Regelfall. Außerdem erhält der Versicherungsnehmer erstmals einen Anspruch auf eine prozentual festgelegte Beteiligung an vorhandenen stillen Reserven. Mehr Rechtssicherheit soll dadurch entstehen, dass der Rückkaufswert in Zukunft nach dem Deckungskapital der Versicherung zu berechnen ist. Anders als beim bisher zur Grundlage genommenen Zeitwert steht beim Deckungskapital die Höhe fest.</p>
<p>&#8222;Die Auswirkungen der VVG-Reform sind für uns natürlich erheblich, da kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Nachdem wir seit November sieben Tage die Woche mit dem gesamten Team gearbeitet haben, können wir unseren Kunden bereits unseren gewohnten Service über unsere Analyseprogramme anbieten&#8220;, sagt Michael Franke von der Ratingagentur Franke &amp; Bornberg aus Hannover (<a href="http://www.franke-bornberg.de">www.franke-bornberg.de</a>).</p>
<p>Seit 1994 analysiert und bewertet Franke und Bornberg Versicherungsprodukte und -unternehmen &#8211; unabhängig, kritisch und praxisnah. Die damit gewonnenen Daten nutzt Franke und Bornberg für aussagekräftige elektronische Informations- und Beratungssysteme. Diese Systeme erleichtern dem Versicherungsvermittler eine rechtskonforme, transparente und hochwertige Beratung &#8211; und geben dem Endkunden mehr Sicherheit. Allerdings konnten diesmal natürlich noch nicht alle Produkte aktualisiert werden, räumt Franke ein: &#8222;Das wird sich noch etwas hinziehen. Jedoch können unsere Kunden bereits die Produkte einer Anzahl von Anbietern mit erheblichem Marktanteil analysieren.&#8220;</p>
<p>Auch fachlich waren durch die Gesetzesänderung viele Details neu zu bewerten, heißt es bei den Analysten in Hannover. &#8222;Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf unsere Bewertungsverfahren. Hier läuft bereits die Abstimmung mit den Versicherern. Veröffentlichungen werden folgen.&#8220; Franke und Bornberg ist wirtschaftlich unabhängig. Es bestehen keinerlei institutionelle Beteiligungen. Das Unternehmen beschäftigt über 50 Mitarbeiter.</p>
<p>Als Fazit ist offenbar festzustellen, dass trotz der bereits seit langem sich anbahnenden Reform viele Anbieter erst kurz vor Toresschluss &#8211; manche auch erst danach &#8211; mit den Überarbeitungen ihrer Produkte fertig wurden bzw. werden. Somit bleib Ratingagenturen wie Franke &amp; Bornberg auch keine Gelegenheit, die Bewertungsverfahren soweit zu bringen, dass sie zum 2. Januar 2008 schon veröffentlicht werden konnten.</p>
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