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Ein Fünftel der US-Städte und Landkreise betroffen

Von Dr. Oliver Everling | 24.April 2022

Eine „Request for Comment“-Ankündigung wirft ihren Schatten auf US-amerikanische Städte und Landkreise voraus: Die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s Investors Service schlägt vor, eine neue Methode zur Bewertung von US-Städten und -Landkreisen einzuführen.

Moody’s Investors Service bittet Marktteilnehmer dazu um Feedback zu seinem Vorschlag, eine spezielle Methode zur Bewertung des Kreditrisikos von US-Städten und -Landkreisen zu verwenden. Sofern nach der Kommentierungsfrist keine Änderungen vorgenommen werden, wird diese Ratingmethode wie vorgeschlagen übernommen.

Gemäß Vorschlag würde Moody’s einen sektorbasierten Ansatz für das Rating von US-Städten und -Landkreisen einführen und aktualisieren, wie Schlüsselfaktoren der grundlegenden Kreditqualität einer Stadt oder eines Landkreises bewertet werden, um Emittentenratings zu vergeben. Moody’s würde auch die Anzahl der Notching-Faktoren reduzieren, die zur Beurteilung von Städten und Landkreisen verwendet werden, und Leitlinien für die Zuweisung von Instrumentenratings relativ zu einem Emittentenrating einführen.

Wenn die Methodik wie vorgeschlagen eingeführt wird, erwartet Moody’s, dass sich bei bis zu 20 % der bewerteten US-Städte und -Bezirke mindestens eine ihrer herausragenden Bewertungen ändern würde. Ungefähr die Hälfte aller Ratingänderungen wären Heraufstufungen und die andere Hälfte Herabstufungen. Die Mehrheit der Ratingänderungen würde um einen Notch erfolgen.

Diese erwartete Auswirkung auf Ratings spiegelt nur die oben genannten methodischen Änderungen wider und berücksichtigt keine potenziellen Auswirkungen anderer Faktoren, einschließlich vorherrschender Marktbedingungen oder Faktoren, die für einen bestimmten Emittenten oder eine bestimmte Transaktion spezifisch sind, wie z. B. Finanzkennzahlen oder qualitative Überlegungen, die in der Analyse für das Rating relevant sein können.

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