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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Suchergebnisse  &#187;  &#8222;Scope Ratings&#8220;</title>
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		<title>CNBC startet deutschsprachiges Wirtschaftsangebot für die DACH-Region</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ratings]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Berliner Ratingagentur Scope Ratings hat ihren Anspruch seit Jahren klar formuliert: Sie will den Finanzmärkten eine alternative Sichtweise bieten und damit einen bewussten Gegenpol zu den dominierenden angelsächsischen Ratinghäusern schaffen. Scope versteht sich als europäische Stimme, die makroökonomische, regulatorische und politische Besonderheiten des Kontinents stärker gewichtet und Risiken wie Chancen aus einer eigenständigen Perspektive [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner Ratingagentur Scope Ratings hat ihren Anspruch seit Jahren klar formuliert: Sie will den Finanzmärkten eine alternative Sichtweise bieten und damit einen bewussten Gegenpol zu den dominierenden angelsächsischen Ratinghäusern schaffen. Scope versteht sich als europäische Stimme, die makroökonomische, regulatorische und politische Besonderheiten des Kontinents stärker gewichtet und Risiken wie Chancen aus einer eigenständigen Perspektive interpretiert. Der Anspruch auf „Alternativität“ ist dabei nicht nur methodisch gemeint, sondern auch kulturell: weniger kurzfristige Marktlogik, mehr langfristige Stabilität, weniger globaler Mainstream, mehr regionale Differenzierung.</p>
<p>Gerade dieser Anspruch wirkt umso spannungsreicher, wenn man ihn mit dem Selbstverständnis eines globalen Medienakteurs wie CNBC kontrastiert, der nun mit CNBC DACH in den deutschsprachigen Markt drängt. CNBC bezeichnet sich selbst als „das weltweit führende Medium für Finanz- und Wirtschaftsthemen“ und setzt erklärtermaßen auf die Verbindung globaler Kapitalmarktberichterstattung mit regionalem Fokus. Craig Bengtson, Präsident von CNBC International, betont, CNBC DACH solle Entscheidungsträgern „die Informationen liefern, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen“, und dabei „regionale Entwicklungen mit den globalen Märkten verbinden“. Auch hier wird Vielfalt suggeriert, doch sie entsteht weniger aus einer bewussten Gegenposition als aus der Erweiterung einer etablierten globalen Perspektive um lokale Inhalte.</p>
<p>Während Scope Ratings Alternativen schaffen will, indem es bestehende Bewertungslogiken infrage stellt, verfolgt CNBC DACH einen anderen Ansatz: Reichweite, Plattformstärke und Einbettung in ein weltumspannendes Informationsnetz. Rusmir Nefic spricht von einer Plattform, die „aus erster Hand und rund um die Uhr berichtet“, Alexander Schütz sieht in CNBC DACH „weit mehr als eine Nachrichtenplattform“, sondern eine Möglichkeit, das Kapitalmarktumfeld „nachhaltig zu stärken“, und Benjamin Lakatos formuliert den Anspruch, eine Lücke in der internationalen Wahrnehmung des deutschsprachigen Raums zu schließen. Im Vergleich dazu wirkt der Anspruch von Scope Ratings leiser, aber auch konfrontativer: nicht Ergänzung des Bestehenden, sondern bewusste Abweichung davon. Der Kontrast zeigt, wie unterschiedlich „alternative Sichtweisen“ im Finanzsystem verstanden werden können – einmal als eigenständige, kritische Perspektive innerhalb der Marktinfrastruktur, einmal als regionalisierte Ausprägung eines global führenden Informationsangebots.</p>
<p>Zusammenfassend markiert die angekündigte Eröffnung von CNBC DACH einen bedeutenden Schritt in der deutschsprachigen Wirtschafts- und Finanzberichterstattung: Ab Anfang 2027 soll ein neuer multimedialer Nachrichtendienst starten, der von Standorten in Frankfurt, Zürich und Wien aus gesteuert wird und internationale CNBC-Kompetenz mit regionalem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz verbindet. Mit einem eigenen TV-Kanal, digitalen Angeboten, Printformaten und Live-Events verfolgt CNBC DACH den Anspruch, Führungskräfte, Investoren und Entscheidungsträger umfassend zu informieren, regionale Marktakteure sichtbar zu machen und den DACH-Raum stärker in den globalen Kontext der Finanzmärkte einzubetten.</p>
<p>CNBC gehört zum US-Medienkonzern NBCUniversal. NBCUniversal wiederum ist eine Tochtergesellschaft der Comcast Corporation, einem der größten Telekommunikations- und Medienunternehmen der Welt.</p>
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		<title>Anspruch auf eine europäische Rating-Infrastruktur</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 10:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Leitmotiv „Financing Europe: Time for ambition!“ hat der französische Versicherungsverband France Assureurs beim diesjährigen Rendez-vous S.M.A.R.T in Brüssel zentrale Akteure der europäischen Finanzbranche zusammengebracht. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Souveränität stärken kann – und welche Rolle Marktinfrastrukturen dabei spielen. Für Scope Ratings nahm Vincent Georgel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Leitmotiv „Financing Europe: Time for ambition!“ hat der französische Versicherungsverband France Assureurs beim diesjährigen Rendez-vous S.M.A.R.T in Brüssel zentrale Akteure der europäischen Finanzbranche zusammengebracht. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Souveränität stärken kann – und welche Rolle Marktinfrastrukturen dabei spielen.</p>
<p>Für Scope Ratings nahm Vincent Georgel O’Reilly an einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion teil, gemeinsam mit Nicolas Denis, CEO von Crédit Agricole Assurances, Kerstin Jorna, Generaldirektorin der EU-Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (DG GROW), sowie Pervenche Berès, Präsidentin der Association Europe Finances Régulations (AEFR). Die Runde machte deutlich, so wird berichtet, dass die Debatte um Europas finanzielle Autonomie zunehmend an Schärfe gewinnt.</p>
<p>Georgel O’Reilly stellte dabei klar, dass ein starkes Europa eine solide, einheitliche und genuin europäische Marktinfrastruktur benötigt. Ratingagenturen seien ein zentraler Bestandteil dieser Infrastruktur – gleichrangig neben Versicherern, Banken, institutionellen Investoren sowie Verwaltern öffentlichen und privaten Kapitals. Ihre Aufgabe gehe weit über die reine Bonitätsbeurteilung hinaus: Sie tragen zur Vergleichbarkeit von Risiken, zur Transparenz der Kapitalmärkte und letztlich zur effizienten Allokation von Kapital bei.</p>
<p>Kritisch äußerte sich der Scope-Vertreter zur hohen Marktkonzentration im globalen Ratingmarkt. Die Dominanz weniger, weltweit agierender Anbieter berge strategische Risiken für Europa. Zu wenig Meinungsvielfalt, eingeschränkter Wettbewerb und eine unzureichende Berücksichtigung spezifisch europäischer Prioritäten könnten die Resilienz des Finanzsystems schwächen. Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten werde deutlich, dass Abhängigkeiten in Schlüsselbereichen der Finanzinfrastruktur problematisch sind.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund versteht Scope Ratings seine verstärkten Anstrengungen auch als Beitrag zur Vervollständigung der europäischen Finanzarchitektur. Mehr Vielfalt unter den Ratinganbietern bedeute nicht nur mehr Wettbewerb, sondern auch eine größere Bandbreite an Perspektiven und Analysen. Das stärke die Glaubwürdigkeit der Märkte und erhöhe die Widerstandsfähigkeit Europas gegenüber externen Schocks.</p>
<p>Die Diskussion in Brüssel machte dem Vernehmen nach deutlich: Der Aufbau einer leistungsfähigen, eigenständigen Finanzinfrastruktur ist kein technisches Randthema, sondern eine strategische Frage europäischer Souveränität. Ratingagenturen wie Scope sehen sich dabei zunehmend in der Rolle, diese Debatte aktiv mitzugestalten – und den Anspruch zu verteidigen, dass Europa auch in diesem zentralen Segment nicht dauerhaft auf ein globales Oligopol angewiesen sein sollte.</p>
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		<title>ESMA meldet Marktanteilsverlust von Scope Ratings von 1,83 % auf 1,23 %</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 03:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Scope Ratings positioniert sich seit Jahren als europäische Alternative zu den dominierenden US-Ratingagenturen S&#038;P, Moody’s und Fitch. Die aktuellen Marktdaten der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) zeigen jedoch eine deutlich gegenteilige Entwicklung: Der Marktanteil von Scope ist innerhalb eines Jahres massiv gesunken. Vor einem Jahr lag er noch um rund die Hälfte höher als heute. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Scope Ratings positioniert sich seit Jahren als europäische Alternative zu den dominierenden US-Ratingagenturen S&#038;P, Moody’s und Fitch. Die aktuellen Marktdaten der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) zeigen jedoch eine deutlich gegenteilige Entwicklung: Der Marktanteil von Scope ist innerhalb eines Jahres massiv gesunken. Vor einem Jahr lag er noch um rund die Hälfte höher als heute.</p>
<p>Nach dem CRA Market Share Report 2025 von ESMA fiel der Marktanteil von Scope Ratings von 1,83 % auf 1,23 %. Das entspricht einem relativen höherem Marktanteil noch vor einem Jahr von rund 48,8 %. Damit gehört Scope zu den Agenturen mit dem stärksten Marktanteilsverlust im europäischen Ratingmarkt. Es handelt sich nicht um eine statistische Randbewegung, sondern um einen substanziellen Einschnitt in der wirtschaftlichen Stellung des Unternehmens.</p>
<p>Dieser Rückgang wiegt umso schwerer, als sich das Marktumfeld insgesamt kaum zugunsten kleinerer Anbieter verschoben hat. Zwar bleibt der europäische Ratingmarkt hochkonzentriert, doch während S&#038;P seinen Marktanteil weiter ausbauen konnte und Moody’s sowie Fitch ihre dominanten Positionen weitgehend stabil hielten, verlor Scope deutlich an Boden. Vor einem Jahr war der Marktanteil noch um etwa die Hälfte höher – heute ist Scope weiter von der kritischen Größe entfernt, die nötig wäre, um strukturell an Bedeutung zu gewinnen.</p>
<p>Bemerkenswert ist der zeitliche Zusammenhang mit den ambitionierten Zukunftsplänen des Unternehmens. In Medienberichten wurde zuletzt bekannt, dass Scope eine Expansion in die USA plant und langfristig einen Börsengang anstrebt. Gründer und Vorstandschef Florian Schoeller betont dabei regelmäßig den Anspruch, den „US-zentrierten“ Blick der großen drei Ratingagenturen um eine europäische Perspektive zu ergänzen.</p>
<p>Die ESMA-Zahlen setzen diese strategische Erzählung jedoch unter Druck. Marktanteile werden auf Basis realer Umsätze aus Rating- und Nebenleistungen berechnet und sind damit ein harter ökonomischer Indikator. Ein massiver Rückgang innerhalb eines Jahres deutet darauf hin, dass Scope aktuell weder von regulatorischen Anreizen noch von seiner Positionierung als europäische Alternative ausreichend profitieren kann – selbst im eigenen Kernmarkt.</p>
<p>Hinzu kommt die finanzielle Dimension. Rund 25 Jahre nach der Gründung hat Scope die Gewinnschwelle offenbar noch nicht nachhaltig erreicht. Verluste werden weiterhin durch Kapitalerhöhungen und den Einstieg neuer Gesellschafter ausgeglichen. Zwar signalisiert dies fortgesetztes Vertrauen von Investoren, zugleich unterstreicht es aber die fehlende Eigenfinanzierungskraft – ein kritischer Punkt mit Blick auf einen späteren Börsengang.</p>
<p>In der Gesamtschau zeigt sich ein deutliches Spannungsfeld: Auf der einen Seite stehen große strategische Ambitionen wie US-Expansion und IPO, auf der anderen Seite ein Marktanteil, der vor einem Jahr noch um die Hälfte höher lag und seither stark geschrumpft ist. Die aktuellen ESMA-Daten legen nahe, dass Scope Ratings vor allem eine Aufgabe hat: verlorenes Vertrauen und wirtschaftliche Relevanz im europäischen Heimatmarkt zurückzugewinnen. Ohne eine klare Trendwende bei Marktanteilen und Profitabilität drohen die großen Pläne auf einem zunehmend schmalen Fundament zu stehen.</p>
<p>Ein besonders belastender Punkt in der jüngeren Geschichte von Scope Ratings ist das Rating der später insolventen Greensill Bank und die damit verbundene strafrechtliche und regulatorische Aufarbeitung. Scope hatte der Greensill Bank bis Anfang März 2021 ein Investment-Grade-Rating (BBB+) erteilt, obwohl sich das Geschäftsmodell der Bank bereits in einer hochriskanten Schieflage befand. In den Monaten vor der Insolvenz folgten Herabstufungen, ehe die Ratings schließlich zurückgezogen wurden. Nach dem Zusammenbruch der Greensill-Gruppe rückte Scope in den Fokus von Aufsichtsbehörden und Politik, insbesondere wegen möglicher Interessenkonflikte: Eine zur Scope-Gruppe gehörende Einheit hatte gleichzeitig Beratungsleistungen für Greensill erbracht, während Scope Ratings die Bonitätsbeurteilung vornahm. Die europäische Aufsichtsbehörde ESMA verhängte daraufhin eine Millionenstrafe wegen unzureichender organisatorischer Vorkehrungen zur Vermeidung von Interessenkonflikten. Parallel dazu dauern die strafrechtlichen Ermittlungen und Anklagen gegen frühere Verantwortliche der Greensill Bank an. Auch wenn sich diese Verfahren nicht direkt gegen Scope richten, hat der Fall dem Ruf der Agentur nachhaltig geschadet und wirft bis heute Fragen zur Qualität, Unabhängigkeit und Governance ihrer Ratingprozesse auf.</p>
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		<title>Scope Ratings zwischen IPO-Ambitionen und Marktanteilsverlusten</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 02:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>

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		<description><![CDATA[Scope Ratings präsentiert sich in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend als selbstbewusste europäische Alternative zu den US-dominierten Ratingriesen S&#038;P, Moody’s und Fitch. Medienberichte über eine geplante Expansion in die USA und einen langfristig angestrebten Börsengang zeichnen das Bild eines Unternehmens im Aufbruch. Ein Blick auf die aktuellen Marktdaten von ESMA zeigt jedoch ein deutlich weniger dynamisches [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Scope Ratings präsentiert sich in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend als selbstbewusste europäische Alternative zu den US-dominierten Ratingriesen S&#038;P, Moody’s und Fitch. Medienberichte über eine geplante Expansion in die USA und einen langfristig angestrebten Börsengang zeichnen das Bild eines Unternehmens im Aufbruch. Ein Blick auf die aktuellen Marktdaten von ESMA zeigt jedoch ein deutlich weniger dynamisches Bild – und legt einen wachsenden Spannungsbogen zwischen strategischem Anspruch und ökonomischer Realität offen.</p>
<p>Nach den jüngsten Berechnungen der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) ist der Marktanteil von Scope Ratings im Bericht 2025 deutlich gesunken. Der Anteil an den EU-weiten Umsätzen aus Rating- und Nebenleistungen fiel auf 1,23 Prozent, nach 1,83 Prozent im Vorjahr. Damit verzeichnet Scope einen der stärksten relativen Rückgänge unter den mittelgroßen europäischen Ratingagenturen und bleibt klar unter der Schwelle, die regulatorisch als relevant für mehr Wettbewerb gilt. Während S&#038;P seinen Marktanteil weiter ausbauen konnte und Moody’s sowie Fitch ihre dominante Stellung weitgehend verteidigen, verliert Scope ausgerechnet in einer Phase an Boden, in der das Unternehmen seine internationale Expansion vorbereiten will.</p>
<p>Demgegenüber steht die jüngste Berichterstattung der Börsen-Zeitung, die sich auf Aussagen von Scope-Gründer und Vorstandschef Florian Schoeller gegenüber Reuters stützt. Darin kündigt Schoeller an, Scope wolle „in zwei bis drei Jahren“ außerhalb Europas expandieren, insbesondere in den wichtigen US-Markt. Um dort akzeptiert zu werden, müsse Scope „in New York präsent sein“ und eine Anerkennung durch die US-Börsenaufsicht SEC erhalten. Ziel sei es, den Rückstand auf die „weitaus größeren Rivalen“ aufzuholen und den von Schoeller als sehr „US-zentriert“ bezeichneten Sichtweisen der großen Drei eine europäische Perspektive entgegenzusetzen.</p>
<p>Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist ein Börsengang. „Das ist der Gesamtplan“, wird Schoeller zitiert. Zugleich bremst er die Erwartungen: „Man braucht ein gewisses Umsatzniveau, man muss profitabel sein, man braucht eine Wachstumsdynamik.“ Sein Bauchgefühl sage ihm, „dass es für einen Börsengang jetzt zu früh sei“. Diese Aussagen sind bemerkenswert, weil sie ein Kernproblem offenlegen: Rund 25 Jahre nach der Gründung hat Scope die Gewinnschwelle offenbar noch nicht nachhaltig erreicht. Stattdessen werden Verluste weiterhin durch Kapitalerhöhungen und den Einstieg neuer Gesellschafter ausgeglichen.</p>
<p>Jüngstes Beispiel ist der Einstieg der DekaBank mit einem Anteil von unter fünf Prozent, erworben im Rahmen einer Kapitalerhöhung. Neu hinzugekommen ist auch die Vienna Insurance Group. Bereits zuvor zählten neben Gründer Schoeller und Ankerinvestor Stefan Quandt zahlreiche institutionelle Investoren wie Crédit Agricole, AXA, Talanx/HDI oder die RAG-Stiftung zum Gesellschafterkreis. Die wachsende Investorenbasis sichert Scope finanzielle Stabilität und politische Rückendeckung, ersetzt aber keine nachhaltige Profitabilität.</p>
<p>Der Kontrast könnte kaum schärfer sein: Auf der einen Seite ambitionierte Pläne für US-Expansion und IPO, auf der anderen Seite ein schrumpfender Marktanteil im Heimatmarkt Europa und ein Geschäftsmodell, das weiterhin auf frisches Kapital angewiesen ist. Für potenzielle Investoren eines späteren Börsengangs ist das eine zentrale Frage. Ein IPO lebt nicht von strategischen Narrativen allein, sondern von belastbarem Wachstum, steigender Marktdurchdringung und stabilen Erträgen.</p>
<p>Damit steht Scope Ratings exemplarisch für die strukturellen Herausforderungen europäischer Ratingagenturen. Der politische Wunsch nach einer starken europäischen Alternative ist vorhanden, ebenso wie regulatorische Unterstützung. Die ESMA-Zahlen zeigen jedoch, dass Marktanteile nicht durch Visionen, sondern durch Skalierung und wirtschaftliche Durchschlagskraft gewonnen werden. Solange sich dieser Befund nicht ändert, bleibt der geplante Börsengang weniger ein bevorstehender Meilenstein als ein langfristiges Ziel mit offenem Ausgang.</p>
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		<title>Scope Ratings entscheidend</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Oct 2024 10:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Im aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs zur Greensill-Bank betont das Gericht die zentrale Rolle von Ratingagenturen bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Banken. Der Fall, bei dem eine bayerische Gemeinde infolge der Insolvenz der Greensill-Bank erhebliche finanzielle Verluste erlitt, hob die Verantwortung und Rolle der Finanzdienstleister sowie die Bedeutung der Ratings von anerkannten Agenturen hervor. Die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs zur Greensill-Bank betont das Gericht die zentrale Rolle von Ratingagenturen bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Banken. Der Fall, bei dem eine bayerische Gemeinde infolge der Insolvenz der Greensill-Bank erhebliche finanzielle Verluste erlitt, hob die Verantwortung und Rolle der Finanzdienstleister sowie die Bedeutung der Ratings von anerkannten Agenturen hervor. </p>
<p>Die Klägerin, eine bayerische Gemeinde, argumentierte, dass sie bei ihren Anlagen auf die Beratung und Marktkenntnis des Finanzdienstleisters vertraut habe und davon ausgegangen sei, dass nur sichere Anlageoptionen vermittelt würden. In diesem Zusammenhang verwies die Klägerin auf verschiedene Medienberichte, die schon Monate vor der Insolvenz über mögliche Risiken bei der Greensill-Bank spekulierten und von einer Überprüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) berichteten. </p>
<p>Trotz dieser Berichte empfahl der Finanzdienstleister der Gemeinde weiterhin Anlagen bei Greensill und stützte sich dabei auf das Rating der Bank von Scope Ratings, das sich zum Anlagezeitpunkt noch auf Investment-Grade-Niveau befand. Der Bundesgerichtshof stellte klar, dass Finanzdienstleister auf aktuelle Bewertungen einer anerkannten Ratingagentur vertrauen dürfen, solange keine konkreten Hinweise vorliegen, die deren Aussagekraft infrage stellen. Er stellte fest, dass Ratingagenturen fundierte, systematische Analysen durchführen und ihre Bewertungen regelmäßig aktualisieren. Dies gewährleiste, dass die Agenturen die wesentlichen Entwicklungen auf dem Markt zeitnah berücksichtigen und somit eine verlässliche Grundlage für Investitionsentscheidungen bieten. </p>
<p>Im Urteil stellte der BGH fest, dass Finanzdienstleister nicht verpflichtet sind, zusätzliche Nachforschungen anzustellen oder Berichte in der Wirtschaftspresse zu verfolgen, sofern das Rating einer renommierten Agentur keinen Anlass zur Besorgnis gibt. In diesem Fall, so das Gericht, wären zusätzliche Recherchen nur erforderlich gewesen, wenn die Agentur selbst Zweifel an der Kreditwürdigkeit der Greensill-Bank angedeutet oder das Rating gravierend herabgestuft hätte. Medienberichte allein, die nicht auf überprüfbaren und konkreten Tatsachen beruhen, seien für die Risikoeinschätzung nicht maßgeblich. Die Klägerin konnte somit nicht beweisen, dass der Finanzdienstleister gegen eine Pflicht zur sorgfältigen Prüfung verstoßen hatte, da er das Rating der Greensill-Bank korrekt mitteilte und die darin enthaltene Beurteilung für verlässlich hielt. </p>
<p>Das Gericht entschied, dass die Verantwortung für die Einschätzung der Bank anhand des Ratings bei der Gemeinde lag, zumal diese über geschäftserfahrenes Personal in der Kämmerei verfügte. Das Urteil stärkt damit die Position der Finanzdienstleister, die auf die Aktualität und Sorgfalt der Ratingagenturen vertrauen können, solange keine konkreten Hinweise auf die Unzuverlässigkeit des Ratings vorliegen. Für zukünftige Investitionen stellt das Urteil eine klare Richtlinie dar: Solange ein Rating von einer anerkannten Agentur keine Bedenken aufwirft, ist ein Finanzdienstleister berechtigt, dieses als maßgebliche Grundlage für Empfehlungen zu nutzen.</p>
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		<title>Scope Ratings lernt &#8222;die harte Tour&#8220; die Regeln des Ratinggeschäfts</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 08:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
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		<description><![CDATA[Die jüngste Geldbuße von über 2 Millionen Euro, die von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) gegen Scope Ratings GmbH (Scope) verhängt wurde, ist ein deutliches Signal an die Branche: Die Regeln des Ratinggeschäfts sind nicht verhandelbar. Die Strafe für Verstöße gegen die Interessenkonflikt-Regelungen unter der Verordnung für Ratingagenturen (CRA Regulation) zeigt, dass Scope eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngste Geldbuße von über 2 Millionen Euro, die von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) gegen Scope Ratings GmbH (Scope) verhängt wurde, ist ein deutliches Signal an die Branche: Die Regeln des Ratinggeschäfts sind nicht verhandelbar. Die Strafe für Verstöße gegen die Interessenkonflikt-Regelungen unter der Verordnung für Ratingagenturen (CRA Regulation) zeigt, dass Scope eine teure Lektion über die Bedeutung der Einhaltung regulatorischer Anforderungen lernt – und das auf die harte Art und Weise.</p>
<p>Scope fiel durch bei der Einhaltung der Anforderungen der CRA-Verordnung, insbesondere bei der Handhabung von Interessenkonflikten. Die ESMA identifizierte strukturelle Mängel sowie spezifische Verstöße gegen die Verpflichtungen zur Vermeidung von Konflikten. Diese Feststellungen basierten auf strukturellen Versäumnissen und spezifischen Brüchen der Interessenkonflikt-Verpflichtungen im Rahmen der CRA-Verordnung. Verena Ross, die Vorsitzende der ESMA, betonte, dass das Scheitern von Scope, potenzielle Interessenkonflikte zu vermeiden, nicht nur das ordnungsgemäße Funktionieren der Märkte gefährdet, sondern auch Schaden für Investoren verursachen kann.</p>
<p>Der Fall Scope wirft ein Schlaglicht auf eine wichtige Frage: Warum lernen manche Unternehmen die Regeln des Geschäfts auf die harte Art und Weise, anstatt sich proaktiv beraten zu lassen und die bestehenden Vorschriften einzuhalten? Eine mögliche Antwort liegt in der Unternehmenskultur und dem Risikomanagement. Die Einhaltung von Vorschriften sollte als integraler Bestandteil der Unternehmensführung und nicht als nachträgliche Maßnahme angesehen werden. Die präventive Einbindung von Compliance und ethischen Grundsätzen in die Geschäftsprozesse kann Unternehmen davor bewahren, teure Strafen zu riskieren und ihren Ruf zu schädigen.</p>
<p>Die spezifischen Verstöße von Scope, einschließlich struktureller Mängel in den Richtlinien, Verfahren, internen Kontrollmechanismen sowie organisatorischen und administrativen Anordnungen, zeigen, dass es an einem tiefgreifenden Verständnis für die Wichtigkeit von Transparenz und der Vermeidung von Interessenkonflikten fehlte. Besonders bedenklich sind die Verstöße im Zusammenhang mit einem potenziellen Interessenkonflikt bezüglich einer bestimmten Person und dem Versäumnis, die Bereitstellung von Nebendienstleistungen an ein bewertetes Unternehmen im endgültigen Bewertungsbericht offenzulegen.</p>
<p>Dieser Fall verdeutlicht, dass Unternehmen, die im Ratinggeschäft tätig sind, sich nicht leisten können, Compliance und ethische Überlegungen zu ignorieren. Die Konsequenzen für die Missachtung der Regeln sind nicht nur finanzieller Natur, sondern können auch langfristige Auswirkungen auf das Vertrauen der Investoren und die Marktstellung des Unternehmens haben.</p>
<p>Scope Ratings&#8216; Erfahrung dient als mahnendes Beispiel für die gesamte Branche: Die Einhaltung von Vorschriften und die Beratung durch Experten sind keine optionalen Extras, sondern essentielle Bestandteile des Geschäftserfolgs. Die &#8222;harte Tour&#8220; ist sicherlich eine Lernmethode, doch ist es eine, die Unternehmen bestenfalls vermeiden sollten. Stattdessen ist es klug, sich von Anfang an gut beraten zu lassen und ein robustes Compliance-System zu etablieren, das die Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen sicherstellt.</p>
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		<title>Eine starke Marke setzt sich durch</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 09:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Feri]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bad Homburger Multi Asset-Investmenthaus FERI treibt die Fokussierung auf die Marke voran und passt infolgedessen seine Organisationsstruktur an: Die FERI Trust GmbH wurde in FERI AG umbenannt. Sie bildet gemeinsam mit den beiden Auslandsgesellschaften in Luxembourg sowie in der Schweiz den Kern der FERI-Gruppe. „Mit diesem Schritt möchten wir unser Unternehmen noch effizienter aufstellen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bad Homburger Multi Asset-Investmenthaus FERI treibt die Fokussierung auf die Marke voran und passt infolgedessen seine Organisationsstruktur an: Die FERI Trust GmbH wurde in FERI AG umbenannt. Sie bildet gemeinsam mit den beiden Auslandsgesellschaften in Luxembourg sowie in der Schweiz den Kern der FERI-Gruppe. „Mit diesem Schritt möchten wir unser Unternehmen noch effizienter aufstellen und für die Zukunft positionieren“, sagt Marcel Renné, Vorsitzender des Vorstands der FERI AG. Ziel sei es, die DNA von FERI als Multi Asset-Investmenthaus nach innen und nach außen noch stärker in den Vordergrund zu stellen.</p>
<p>Die Leitung der FERI in der neuen Struktur wird über das Management Committee umgesetzt. Diesem Gremium gehören neben den Vorständen auch die Bereichsvorstände für die einzelnen Kundensegmente und Geschäftsfelder sowie Vertreter der Auslandsgesellschaften an.</p>
<p>Mitglied im Vorstand der FERI AG ist seit 1. Juli Marcus Brunner, der bereits seit 2016 als Head of Finance und Geschäftsführer für FERI tätig war. „Wir freuen uns sehr, dass Marcus Brunner das Vorstandsteam als Chief Operating Officer ergänzt und die Verantwortung für die wichtigen Bereiche Finance &amp; Operations übernimmt“, sagt Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats der FERI AG und des Vorstands des MLP-Konzerns. Bis zu seinem Eintritt bei FERI war Marcus Brunner mehr als zehn Jahre Leiter Konzernrevision bei MLP. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der TH Nürnberg und absolvierte berufsbegleitend einen MBA an der Mannheim Business School und der ESSEC Business School in Paris.</p>
<p>Weitere Vorstandsmitglieder der FERI AG sind Dr. Marcel V. Lähn (CIO) sowie Marcel Renné als CEO. Dr. Heinz-Werner Rapp leitet als Gründer weiterhin das FERI Cognitive Finance Institute.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Nachricht über die Umbenennung der FERI Trust GmbH in FERI AG und der Fokussierung auf die Marke FERI als Multi Asset-Investmenthaus könnte argumentiert werden, dass es ein Fehler der Berliner &#8222;Scope Group&#8220; war, beim Erwerb der FERI EuroRating Services nicht auch den Namen &#8222;FERI&#8220; zu erwerben. Hier sind einige Gründe dafür:</p>
<p>Die Umbenennung der FERI Trust GmbH in FERI AG deutet darauf hin, dass das Unternehmen seine Markenidentität aus guten Gründen stärken möchte. Der Name &#8222;FERI&#8220; wird nun als primäre Marke sowohl intern als auch extern hervorgehoben. Wenn die FERI EuroRating Services ebenfalls den Namen &#8222;FERI&#8220; beibehalten oder sogar exklusive Rechte am Namen erworben hätten, wäre die Markenidentität und -konsistenz gestärkt worden, was zu einer besseren Wahrnehmung und Positionierung des Unternehmens am Markt geführt hätte.</p>
<p>Der Name &#8222;FERI&#8220; hatte schon damals, bei Erwerb der FERI EuroRating Services, bereits eine internationale Bekanntheit und Reputation in der Branche. Der Erwerb des starken Markennamens hätte dazu beigetragen, die Wiedererkennung und Einprägsamkeit des Unternehmens als Kompetenzträger zu erhöhen.</p>
<p>Die Verwendung des stärkeren Markennamens hätte auch zu einer erhöhten Effizienz führen können, da weniger Aufwand für die Verwaltung und den Schutz des neuen Markennamens &#8222;Scope Ratings&#8220; erforderlich gewesen wäre. Noch heute erinnern sich viele Marktteilnehmer an die Klagen von Geschädigten, für die sich der Name &#8222;Scope&#8220; mit Fehlentscheidungen und Verlusten verbindet.</p>
<p>Darüber hinaus hätten sich Kosten für Marketing- und Werbemaßnahmen reduziert, da die Markenbekanntheit der FERI bereits etabliert war. Stattdessen blieben durch die Integration in &#8222;Scope Ratings&#8220; die Belastungen aus der Vorgschichte der Berliner Ratingagentur in Erinnerung und die Reputation des starken Namens der FERI ging der Ratingagentur in Berlin verloren.</p>
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		<title>Pannonia Bio Zrt. im Rating von Scope</title>
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		<pubDate>Fri, 19 May 2023 13:29:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleiherating]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Emittentenrating der Pannonia Bio Zrt. wurde von Scope Ratings GmbH auf BB+ bestätigt, der Ausblick wurde jedoch von Stabil auf Negativ geändert. Die Herabstufung des Ausblicks kommt kaum überraschend, da das Rating der Pannonia Bio Zrt. nur einen Notch unterhalb des Ratings anderer Agenturen für Ungarn liegt, was gewöhnlich als Obergrenze möglicher Ratings für [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Emittentenrating der Pannonia Bio Zrt. wurde von Scope Ratings GmbH auf BB+ bestätigt, der Ausblick wurde jedoch von Stabil auf Negativ geändert. Die Herabstufung des Ausblicks kommt kaum überraschend, da das Rating der Pannonia Bio Zrt. nur einen Notch unterhalb des Ratings anderer Agenturen für Ungarn liegt, was gewöhnlich als Obergrenze möglicher Ratings für Emittenten gesehen wird, die in dem Land domizilieren.</p>
<p>Das BB+ Senior Unsecured Debt Rating und das BBB Senior Unsecured Debt Rating wurden ebenfalls bestätigt. Die Änderung des Ausblicks ist in erster Linie auf das Risiko schwacher Ethanolmargen und einer Unterauslastung der Anlagen über einen längeren Zeitraum zurückzuführen. Außerdem nennt Scope Ratings nachteilige regulatorische Eingriffe in Ungarn, die sich auf das Geschäfts- und Finanzrisikoprofil des Unternehmens auswirken. Diese Faktoren überwogen die positiven Effekte der jüngsten Investitionen in Effizienz und die Entwicklung neuer Produkte. Die Ratingbestätigung soll jedoch das moderate Geschäftsrisikoprofil und das gute Finanzrisikoprofil des Unternehmens würdigen.</p>
<p>Der Preisanstieg wichtiger Rohstoffe im Jahr 2021 sowie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine im Jahr 2022 führten zu einem beispiellosen Zustand. Während der angespannte europäische Bioethanolmarkt anfangs die Druckmargen unterstützte, zogen hohe Ethanolpreise erhebliche Importmengen an, insbesondere aus den USA und Brasilien. </p>
<p>Trotz Importzöllen machten die Nettoimporte etwa 25 % des gesamten europäischen Verbrauchs aus, was dazu führte, dass die europäischen Ethanolpreise im vierten Quartal 2022 stark sanken und die Crush-Margen in den negativen Bereich drückten. Einigen Ethanolproduzenten gelang es, ihre Produktion und ihre positiven Ergebnisse aufrechtzuerhalten, unterstützt durch Maßnahmen in westeuropäischen Ländern oder Absicherungsgeschäfte aus der Vorkriegszeit. </p>
<p>Pannonia Bio und andere Ethanolproduzenten in Mittel- und Osteuropa mussten jedoch aufgrund fehlender staatlicher Unterstützung und einer Maisknappheit in Ungarn und der Region eine reduzierte oder gestoppte Produktion hinnehmen. Dies führte zu einer schwächeren Profitabilität für Pannonia Bio, die erst im ersten Quartal 2023 eine gewisse Erholung ihrer Margen verzeichnete. Das Unternehmen meldete im zweiten Quartal 2023 eine Rückkehr zur Vollauslastung.</p>
<p>Scope rechnet mit einer relativ stabilen Bioethanolnachfrage und -produktion in Europa, was darauf hindeutet, dass weiterhin erhebliche Importmengen anfallen werden. Obwohl die Rohstoffpreise von ihren Höchstständen im Jahr 2022 zurückgegangen sind und die jüngste Margenerholung unterstützt haben, bleiben sie volatil. Scope geht davon aus, dass sich die Crush-Margen allmählich unter dem Mehrjahresdurchschnitt stabilisieren werden.</p>
<p>Pannonia Bio ist einem verstärkten Wettbewerbsdruck durch höhere Importmengen und staatliche Unterstützung für energieintensive Industrien in westeuropäischen Ländern ausgesetzt, was seine Rentabilität beeinträchtigt und die positiven Auswirkungen der jüngsten Investitionen zunichte gemacht hat. Das Risiko schwacher Margen und einer Unterauslastung der Anlagen könnte in Zukunft zu einer geringeren Einschätzung des Geschäftsrisikoprofils führen.</p>
<p>Im Jahr 2022 ergriff die ungarische Regierung Maßnahmen zur Straffung des Haushaltssaldos, darunter unerwartete Steuern auf bestimmte Sektoren. Pannonia Bio zahlte im September 2022 eine Windfall Tax in Höhe von 36 Millionen Euro im Voraus, wertete den für 2022 fälligen Betrag jedoch später neu aus und versucht nun, den Großteil der Zahlung zurückzufordern. Derzeit laufen Gespräche mit der Steuerbehörde. Die begrenzte politische Vorhersehbarkeit hat die Risikobereitschaft von Pannonia Bio verringert, was zu einer wahrscheinlichen Reduzierung der Investitionsausgaben im Vergleich zu früheren Erwartungen geführt hat. Es wird außerdem erwartet, dass das Unternehmen der Dividendenausschüttung Priorität einräumt und die Interessen vorrangiger Kreditgeber berücksichtigt.</p>
<p>Pannonia Bio hat &#8211; dem Bericht von Scope Ratings zufolge &#8211; eine Vereinbarung zur Veräußerung seiner Solarprojekte unterzeichnet. Der Abschluss der Veräußerungen wird für Juni 2023 erwartet.</p>
<p>Das Geschäftsrisikoprofil von Pannonia Bio spiegelt seine hocheffiziente Anlage wider, die zu wettbewerbsfähigen Betriebskosten und Gesamtrentabilität beiträgt. Zu den Herausforderungen gehören jedoch das Engagement in volatilen Rohstoffmärkten, eine schwache Diversifizierung von Vermögenswerten und Produkten sowie ein mangelndes Engagement in Spezialprodukten mit geringer Zyklizität.</p>
<p>Das mit BBB bewertete finanzielle Risikoprofil des Unternehmens deutet auf schwächere, aber immer noch solide Kreditkennzahlen hin. Pannonia Bio erwirtschaftete im Jahr 2022 trotz schwacher Margen im vierten Quartal ein Rekord-Scope-bereinigtes EBITDA von 144 Millionen Euro. Allerdings schwächten sich die Kreditkennzahlen ab, wobei der Leverage, gemessen an Scope-bereinigten Schulden/EBITDA, das 2,1-fache erreichte und der Scope-bereinigte freie operative Cashflow/Schulden negativ wurde. Dies war vor allem auf den Abfluss von Betriebskapital zurückzuführen</p>
<p>Die Analysten von Scope Ratings gehen davon aus, dass die Scope-bereinigte Verschuldung/EBITDA im Jahr 2023 auf über 3,0x ansteigen wird, bevor sie sich in den kommenden Jahren auf den Bereich von 2,0x bis 3,0x erholt. Beeinflusst wird diese Erwartung durch konservative Rohstoffpreisannahmen, reduzierte Investitionspläne, die Inbetriebnahme neuer Kapazitäten, Erlöse aus der Veräußerung von Solarprojekten und Dividendenzahlungen. Scope prognostiziert für die nächsten Jahre eine EBITDA-Spanne von rund 60 bis 90 Millionen Euro jährlich, verglichen mit über 100 Millionen Euro jährlich im Zeitraum 2019–2022.</p>
<p>Pannonia Bio sicherte sich im August 2022 zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten bei bestehenden Kreditgebern in Höhe von 110 Millionen Euro, die bis Ende 2022 genutzt wurden. Auch die Betriebsmittelfazilität in Höhe von 45 Millionen Euro (im April 2023 auf 60 Millionen Euro erhöht) wurde genutzt bis zum Ende des ersten Quartals 2023. Die zusätzliche Verschuldung und die höheren Zinssätze werden zusammen mit konservativen EBITDA-Prognosen zu einem niedrigeren, aber immer noch starken Scope-bereinigten EBITDA/Zinsdeckungsgrad von etwa dem Zehnfachen führen.</p>
<p>Das Unternehmen unterzeichnete im Dezember 2022 einen Finanzierungsvertrag mit der Europäischen Investitionsbank über 50 Millionen Euro, Scopes Ratingfall geht jedoch von keinen Inanspruchnahmen aufgrund der erwarteten Reduzierung des Investitionsprogramms des Unternehmens aus. Pannonia Bio wird voraussichtlich auch Dividendenzahlungen Vorrang einräumen, vorbehaltlich der operativen Leistung, der Kreditvereinbarungen der Banken und der Zustimmung der Bankkreditgeber.</p>
<p>Die Liquidität von Pannonia Bio bleibt aus Sicht der Berliner Ratingagentur angemessen, obwohl einige verfügbare Optionen genutzt wurden, was zu einem geringeren Spielraum führt. Scope geht für die nächsten 12 Monate von einer kurzfristigen Finanzschuldendeckung von über 1x aus, unter Berücksichtigung verfügbarer Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von 41 Mio. EUR zum 31. März 2023 und eines positiven Free Operating Cashflows.</p>
<p>Der negative Ausblick spiegelt die hohe Wahrscheinlichkeit wider, dass sich der anhaltende Druck auf die Ethanolmargen auf die Rentabilität und die Kreditkennzahlen des Unternehmens auswirken wird, wobei die um den Umfang bereinigte Verschuldung/EBITDA in den nächsten 12 bis 18 Monaten voraussichtlich das 2,5-fache überschreiten wird. Das Rating könnte herabgestuft werden, wenn sich die Kreditkennzahlen verschlechtern, die Rentabilität nachlässt oder das anhaltende Risiko schwacher Margen und einer Unterauslastung der Anlagen besteht. </p>
<p>Der Ausblick könnte wieder auf „Stabil“ korrigiert werden, wenn das Risiko schwacher Margen und einer Unterauslastung der Anlagen gemindert wird und das Unternehmen solide Kreditkennzahlen mit einem um den Umfang bereinigten Schulden-/EBITDA-Verhältnis von unter 2,5 beibehält. Ein weiterer Aufwärtstrend ist bei der aktuellen Geschäftsstruktur unwahrscheinlich, könnte aber durch deutliche Verbesserungen bei Diversifizierung, Reichweite und Kreditkennzahlen ausgelöst werden.</p>
<p>Es wird erwartet, dass die vorrangig besicherten Schulden eine „ausgezeichnete“ Erholung aufweisen werden, was einem BBB-Rating entspricht, während die vorrangigen unbesicherten Schulden, einschließlich der 15-Milliarden-HUF-Anleihe, die im Rahmen des Anleihefinanzierungsprogramms für Wachstum der Ungarischen Nationalbank ausgegeben wurde, voraussichtlich ein „ „durchschnittliche“ Erholung, was zu einem BB+-Rating führt.</p>
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		<title>Deka eröffnet Sparkassen Zugang zu den Ratings von Scope</title>
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		<pubDate>Thu, 04 May 2023 09:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
		<category><![CDATA[Länderrating]]></category>
		<category><![CDATA[Verbriefungsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 300 Sparkassen und institutionelle Kunden der Deka können die Kreditratings von Scope über die Plattform „Deka Easy Access“ nutzen. Damit erhält ein weiterer großer Investorenkreis Zugang zu den Ratings von Scope. Die Ratings von Scope sind zukünftig auf der Informations- und Handelsplattform „Deka Easy Access“ (DEA) verfügbar. Über die DEA können Sparkassen – [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 300 Sparkassen und institutionelle Kunden der Deka können die Kreditratings von Scope über die Plattform „Deka Easy Access“ nutzen. Damit erhält ein weiterer großer Investorenkreis Zugang zu den Ratings von Scope.</p>
<p>Die Ratings von Scope sind zukünftig auf der Informations- und Handelsplattform „Deka Easy Access“ (DEA) verfügbar. Über die DEA können Sparkassen – insbesondere Depot A Treasurer – und institutionelle Kunden der Deka ihre Eigenbestände steuern und handeln.</p>
<p>Die auf Deka Easy Access zur Verfügung gestellten Scope Ratings erstrecken sich auf Anleihen von Staaten, Ländern, Unternehmen und Finanzinstituten. Das von Scope bewertete Universum europäischer Emittenten deckt mehr als 10.000 Anleihen mit einem aggregierten Volumen von rund 23 Billionen Euro ab.</p>
<p>Thomas Leicher, Leiter Vertrieb Institutionelle Kunden bei der DekaBank, sagt: „Wir freuen uns, die DEA-Plattform mit den Ratings der größten europäischen Ratingagentur erweitern zu können. Damit erhöhen wir zum einen das Spektrum an Bonitätseinschätzungen, das wir den Sparkassen und unseren institutionellen Kunden bieten. Und zum anderen tragen wir zu mehr Wettbewerb auf dem Ratingmarkt bei.“</p>
<p>Stefan Krasz, Head of Sales der Scope Group, sagt: „Die Relevanz einer Ratingagentur bestimmt sich nach der Akzeptanz ihrer Bewertungen. Durch die Präsenz auf der DEA Plattform können auf einen Schlag nahezu sämtliche Sparkassen und weitere institutionelle Anleger unsere Ratings in ihre Investitionsentscheidungen einbeziehen.“</p>
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		<title>Ratingagenturen: Igel falsch als Leopard dargestellt</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 12:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[DBRS]]></category>
		<category><![CDATA[Fitch]]></category>
		<category><![CDATA[Moody's]]></category>
		<category><![CDATA[S&P]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), die Finanzmarktregulierungs- und -aufsichtsbehörde der EU, hat heute ihren Bericht über den Markt für Kreditratings der Europäischen Union (EU) veröffentlicht, der erstmals einen marktübergreifenden Überblick über die an die EU gemeldeten Kreditratings bietet. Der ESMA Market Report „EU Credit Ratings market 2023“ spricht von den „Big 5 CRAs (DBRS, [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), die Finanzmarktregulierungs- und -aufsichtsbehörde der EU, hat heute ihren Bericht über den Markt für Kreditratings der Europäischen Union (EU) veröffentlicht, der erstmals einen marktübergreifenden Überblick über die an die EU gemeldeten Kreditratings bietet.</p>
<p>Der <a href="https://www.esma.europa.eu/sites/default/files/2023-04/ESMA50-165-2477_EU_Credit_Ratings_market_2023.pdf" target="_blank">ESMA Market Report „EU Credit Ratings market 2023“</a> spricht von den „Big 5 CRAs (DBRS, Fitch, Moody’s, Scope und S&amp;P)“. Als wäre es bezahlte Werbung für DBRS und Scope, wiederholt der Bericht die Aufzählung „Big 5 CRAs (DBRS, Fitch, Moody’s, Scope und S&amp;P)“ 13 Mal.</p>
<p>Diese Gruppe der „Big 5“ setzt sich keineswegs aus vergleichbaren &#8222;Tieren&#8220; zusammen. Das kann auch nicht dadurch entschuldigt werden, dass einige in Europa ansässige Ratingagenturen eine große Anzahl unbeauftragter Ratings erteilen, für die niemand bezahlt, durch die sie aber optisch näher an die führenden Agenturen in den Statistiken heranrücken.</p>
<p>Der neueste ESMA <a href="http://www.everling.de/kapitalfluesse-in-europa-bleiben-unter-us-konrolle/" target="_blank">„Report on CRA Market Share“</a> zeigt einen „Total Market Share 2021“ für S&amp;P Global Ratings 50,13 %, Moody’s Investor Service 32,79 %, Fitch Ratings 10,05 %, DBRS Ratings 1,31 %. Damals lag Scope auf Augenhöhe mit DBRS, wenn man die beiden Scope-Schwesterunternehmen <a href="http://www.everling.de/?s=%22Scope+Ratings%22" target="_blank">„Scope Ratings“</a> und <a href="http://www.everling.de/?s=%22Scope+Hamburg%22" target="_blank">„Scope Hamburg“</a> zusammen betrachtet, 1,31 %.</p>
<p>Früher nannten Großwildjäger fünf Tiere in Afrika die &#8222;Big Five&#8220;. Es waren Afrikanischer Elefant, Nashorn (das Spitzmaulnashorn, die aggressivere und früher häufigere Art, oder das Breitmaulnashorn), Kapbüffel, Löwe und Leopard.</p>
<p>Der Elefant ist das größte lebende Landsäugetier und lebt in der afrikanischen Savanne. Er erreicht ein Gewicht von 6 t, kann bis zu 7,50 m lang und 4,00 m hoch werden. Der kleinste der „Big 5“ ist der Leopard. Im Allgemeinen sind im Wald lebende Leoparden kleiner und stämmiger, während Leoparden in offenen Lebensräumen im Allgemeinen schlanker und größer sind. Der Leopard ist 90-190 cm lang, den 60-110 cm langen Schwanz nicht mitgezählt. Männliche Leoparden wiegen durchschnittlich 58 kg und haben eine Schulterhöhe von 70-80 cm.</p>
<p>Als größtes der fünf Tiere ist der Elefant nur fünfmal so groß wie das kleinste der &#8222;Big 5&#8243;. Es muss auch daran erinnert werden, dass es die Schwierigkeit der Jäger war, den Leoparden zu erlegen, die ihm den Status einbrachte, zu den „Big 5“ zu gehören.</p>
<p>In Europa ist S&amp;P Global Ratings jedoch 38,3-mal größer als DBRS oder Scope. Überträgt man dieses Größenverhältnis auf die „Big 5“ der Tierwelt, würde das kleinste Tier der „Big 5“ für Jäger kaum sichtbar und schwer mit Großkaliber zu jagen sein, denn mit einer Schulterhöhe von 10 cm über dem Boden würden die Tiere in der Savanne kaum auffallen.</p>
<p>Bei einer Körperhöhe von 10 cm sprechen wir beispielsweise von Igeln, denn selbst Hasen wären gigantisch. Laut Tierschutzgesetz müssen Kaninchen in Käfigen bis zu einer Höhe von mindestens 80 cm stehen dürfen. Agenturen wie DBRS oder Scope sind im Vergleich zu S&amp;P Global Ratings (als Elefanten im Markt) weit davon entfernt.</p>
<p>Es bleibt daher die Frage, wie die ESMA derart unterschiedliche Ratingagenturen einfach in dieselbe Kategorie einordnen konnte, da doch eine größere Zahl von Agenturen in Europa den Status von „Mäusen“ mit ähnlich geringen Marktanteilen beanspruchen kann.</p>
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