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	<title>Den Nutzen von Ratings erschließen &#187; Scope</title>
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		<title>Geschlossene Fonds: Markt bricht 2025 deutlich ein</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 14:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Markt für geschlossene alternative Investmentfonds (AIF) für Privatanleger hat im Jahr 2025 einen deutlichen Einbruch erlebt. Nach einer aktuellen Analyse der europäischen Ratingagentur Scope Group sind sowohl die Emissionsaktivitäten als auch die Platzierungszahlen erheblich zurückgegangen. Besonders auffällig ist, dass „die Emissionsaktivitäten der Initiatoren geschlossener Fonds sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um fast zwei Drittel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt für geschlossene alternative Investmentfonds (AIF) für Privatanleger hat im Jahr 2025 einen deutlichen Einbruch erlebt. Nach einer aktuellen Analyse der europäischen Ratingagentur Scope Group sind sowohl die Emissionsaktivitäten als auch die Platzierungszahlen erheblich zurückgegangen. Besonders auffällig ist, dass „die Emissionsaktivitäten der Initiatoren geschlossener Fonds sind 2025 gegenüber dem Vorjahr um fast zwei Drittel zurückgegangen“ und Anleger „so wenig Kapital wie seit zehn Jahren nicht mehr“ investierten. Diese Entwicklung markiert einen signifikanten Einschnitt in einem Marktsegment, das lange als stabiler Bestandteil der privaten Kapitalanlage galt.</p>
<p>Das prospektierte Angebotsvolumen neuer Fonds sank drastisch. Insgesamt lag es im Jahr 2025 bei nur noch 369 Millionen Euro, nachdem es im Jahr 2024 noch 962 Millionen Euro erreicht hatte. Scope führt mehrere Gründe für diesen Rückgang an, darunter „der hohe Überhang aus dem Vorjahr“, die geringe Zahl großvolumiger Fonds und die weiterhin schwächelnden Immobilienmärkte. Gleichzeitig wurden lediglich zehn Publikums-AIF zum Vertrieb zugelassen, und zwar ausschließlich Immobilienfonds. Diese Zulassungen erfolgten durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), was einem Rückgang um die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auffällig ist zudem ein struktureller Wandel, da Anbieter außerhalb des Immobiliensektors zunehmend auf alternative Vehikel wie ELTIFs setzen.</p>
<p>Auch auf der Nachfrageseite zeigt sich eine deutliche Abschwächung. Das platzierte Eigenkapital belief sich im Jahr 2025 auf lediglich 438 Millionen Euro, verglichen mit 572 Millionen Euro im Vorjahr. Damit wurde laut Scope „im vergangenen Jahr so wenig Geld in geschlossene Fonds wie seit 2014 nicht“ investiert. Als Hauptursache gilt die Konkurrenz durch festverzinsliche Anlagen, die aufgrund gestiegener Zinsen wieder attraktiver geworden sind. Zusätzlich belastet die schwierige Lage am Immobilienmarkt das Vertrauen vieler Anleger. Scope stellt fest, dass „negative Meldungen zu Insolvenzen und schlechte Nachrichten im Markt der geschlossenen Fonds in den vergangenen Monaten und Jahren zusätzlich zur Verunsicherung der Anleger bei“ trugen.</p>
<p>Dennoch verfügen geschlossene Publikums-AIF über strukturelle Vorteile in der aktuellen Marktsituation. Anders als offene Immobilienfonds unterliegen sie nicht dem unmittelbaren Rückgabedruck durch Anleger. Scope betont ausdrücklich, dass sie „durch ihre geschlossene Struktur aktuell nicht dem Rückgabedruck seitens der Anleger ausgesetzt“ sind und daher nicht zu kurzfristigen Verkäufen gezwungen werden. Dies verleiht ihnen eine gewisse Stabilität, auch wenn die Nachfrage insgesamt schwach bleibt.</p>
<p>Trotz des schwierigen Umfelds konnten einige Anbieter vergleichsweise gute Platzierungsergebnisse erzielen. Zu den drei erfolgreichsten Emissionshäusern gehörten die Munich Private Equity Funds AG mit 70 Millionen Euro, die HAHN Gruppe mit 60,4 Millionen Euro und die US Treuhand mit 49,9 Millionen Euro. Zusammen erreichten diese Anbieter einen Marktanteil von 41 Prozent. Inhaltlich blieb der Markt stark vom Immobiliensegment geprägt, das mit rund 305 Millionen Euro etwa 70 Prozent des gesamten platzierten Eigenkapitals auf sich vereinte. Private Equity folgte mit deutlichem Abstand auf Platz zwei.</p>
<p>Für das Jahr 2026 erwartet Scope eine moderate Erholung der Emissionsaktivitäten, allerdings ohne eine Rückkehr auf das Niveau früherer Boomjahre. Die Analysten prognostizieren, dass die Emissionsvolumina zwar über dem schwachen Niveau von 2025, aber weiterhin unter dem Wert von 2024 liegen werden. Mehrere Anbieter, darunter BVT, Dr. Peters, HTB Gruppe, JAMESTOWN, Ökorenta und PATRIZIA GrundInvest, planen neue Fondsangebote in den Bereichen Immobilien, Private Equity und erneuerbare Energien. Das geplante Eigenkapitalvolumen dieser neuen Produkte könnte sich zwischen 400 und 600 Millionen Euro bewegen.</p>
<p>Gleichzeitig bleibt Scope vorsichtig hinsichtlich der Platzierungszahlen. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die Milliardengrenze kurzfristig wieder erreicht wird. Stattdessen wird ein Platzierungsvolumen zwischen 400 und 800 Millionen Euro erwartet. Entscheidend wird sein, ob sich das Vertrauen privater Anleger stabilisiert und wie sich die Konkurrenz durch alternative Anlageformen weiterentwickelt. Die Analyse deutet darauf hin, dass der Markt sich zwar stabilisieren könnte, eine vollständige Erholung jedoch Zeit benötigen wird.</p>
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		<title>Wachstum auf Kredit: Fashion Company zwischen regionaler Stärke und begrenztem Spielraum</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2026 18:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Unternehmensrating]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der Erstbewertung von BB- und stabilem Ausblick für die serbische Fashion Company setzt Scope ein Signal, das über eine bloße Bonitätsnote hinausgeht. Es ist eine Momentaufnahme eines regional starken Einzelhändlers, der sich anschickt, größer zu werden – und dabei bewusst auf Fremdkapital setzt. Die Botschaft der Ratingagentur ist klar: Das Geschäftsmodell trägt, aber der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Erstbewertung von BB- und stabilem Ausblick für die serbische Fashion Company setzt Scope ein Signal, das über eine bloße Bonitätsnote hinausgeht. Es ist eine Momentaufnahme eines regional starken Einzelhändlers, der sich anschickt, größer zu werden – und dabei bewusst auf Fremdkapital setzt. Die Botschaft der Ratingagentur ist klar: Das Geschäftsmodell trägt, aber der Spielraum ist begrenzt.</p>
<p>Fashion Company ist mit rund 24,6 Mrd. RSD Umsatz kein europäischer Schwergewichtler, sondern ein regionaler Champion. Genau darin liegt die Ambivalenz. Auf der einen Seite steht eine etablierte Marktposition in Serbien und auf dem Balkan, gestützt durch hohe Markenbekanntheit, ein Portfolio von über 80 Marken und eine Präsenz in attraktiven Segmenten wie Affordable Luxury und Premium Lifestyle. Auf der anderen Seite bleibt das Unternehmen klein im europäischen Maßstab – und damit verwundbar gegenüber neuen Wettbewerbern, insbesondere wenn große internationale Onlinehändler in die Region drängen sollten.</p>
<p>Bemerkenswert ist die Profitabilität. Eine EBITDA-Marge von durchschnittlich 16 Prozent liegt über vielen europäischen Vergleichswerten im Einzelhandel. Das spricht für Preissetzungsmacht, effiziente Beschaffung und eine kluge Positionierung. Vor allem die Mono-Brand-Stores tragen überdurchschnittlich bei, auch wenn sie stärker von Modetrends abhängen. Hinzu kommt mit KIKO Milano ein Standbein im Kosmetiksegment, das konjunkturell robuster ist als das klassische Modegeschäft. Diese Mischung federt zyklische Schwankungen zumindest teilweise ab.</p>
<p>Gleichzeitig bleibt die geografische Konzentration ein strukturelles Risiko. 59 Prozent des Umsatzes stammen aus Serbien, die übrigen Märkte in der Region weisen ähnliche Konsummuster auf. Diversifikation sieht anders aus. Sollte die Nachfrage in der Region einbrechen oder der Wettbewerb deutlich zunehmen, fehlt ein breiteres internationales Standbein als Puffer.</p>
<p>Finanziell präsentiert sich das Bild solide, aber nicht komfortabel. Die Verschuldung lag 2024 bei 2,9x EBITDA und soll trotz einer geplanten Anleihe über 8,4 Mrd. RSD mittelfristig um die 3x bleiben, mit einem temporären Anstieg auf 3,6x. Das ist für ein wachstumsorientiertes Einzelhandelsunternehmen tragbar, aber kein Sicherheitspolster. Dass die Zinsdeckung historisch deutlich über 10x lag und selbst nach der Emission im Bereich von 8x bis 9x erwartet wird, spricht für eine gute operative Ertragskraft. Die künftige Fixzinsstruktur von rund 84 Prozent der Schulden reduziert zudem Zinsänderungsrisiken.</p>
<p>Der eigentliche Test liegt jedoch im Expansionsplan. Rund 120 neue Filialen in acht Jahren sind ambitioniert, gemessen an aktuell etwa 145 Standorten. Wachstum auf Pump funktioniert nur, wenn die neuen Flächen schnell profitabel werden und die Nachfrage in der Region anhält. Gleichzeitig binden Investitionen, höhere Leasingzahlungen und steigendes Working Capital Liquidität. Dass Scope hier mit einem stabilen Ausblick arbeitet, basiert auf der Annahme, dass EBITDA-Wachstum die steigende Verschuldung ausgleicht. Diese Rechnung muss erst noch aufgehen.</p>
<p>Interessant ist auch der Blick auf die Anleihe selbst. Die vorläufige Bewertung von (P) BB- spiegelt eine überdurchschnittliche erwartete Recovery im Insolvenzfall wider, ohne dass Scope ein zusätzliches Notching gewährt. Der Grund ist nachvollziehbar: In einer Stresssituation könnte sich die Besicherungslage zugunsten vorrangiger Gläubiger verschieben. Für Investoren heißt das: attraktive Renditeperspektive, aber kein Selbstläufer.</p>
<p>Unterm Strich steht ein Unternehmen, das in seinem Heimatmarkt vieles richtig gemacht hat und nun den nächsten Schritt gehen will. Die Ratingnote BB- ist dabei weder Warnsignal noch Freibrief. Sie ist Ausdruck eines Geschäftsmodells mit klaren Stärken, aber ebenso klaren Grenzen. Wer auf Fashion Company setzt – ob als Gläubiger oder als strategischer Beobachter –, sollte weniger auf das heutige Zahlenwerk schauen als auf die Fähigkeit des Managements, Expansion diszipliniert umzusetzen. Wachstum ist kein Selbstzweck. In einem dynamischen Einzelhandelsumfeld entscheidet nicht die Anzahl der neuen Filialen, sondern deren nachhaltige Ertragskraft.</p>
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		<title>CNBC startet deutschsprachiges Wirtschaftsangebot für die DACH-Region</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2026 08:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Berliner Ratingagentur Scope Ratings hat ihren Anspruch seit Jahren klar formuliert: Sie will den Finanzmärkten eine alternative Sichtweise bieten und damit einen bewussten Gegenpol zu den dominierenden angelsächsischen Ratinghäusern schaffen. Scope versteht sich als europäische Stimme, die makroökonomische, regulatorische und politische Besonderheiten des Kontinents stärker gewichtet und Risiken wie Chancen aus einer eigenständigen Perspektive [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner Ratingagentur Scope Ratings hat ihren Anspruch seit Jahren klar formuliert: Sie will den Finanzmärkten eine alternative Sichtweise bieten und damit einen bewussten Gegenpol zu den dominierenden angelsächsischen Ratinghäusern schaffen. Scope versteht sich als europäische Stimme, die makroökonomische, regulatorische und politische Besonderheiten des Kontinents stärker gewichtet und Risiken wie Chancen aus einer eigenständigen Perspektive interpretiert. Der Anspruch auf „Alternativität“ ist dabei nicht nur methodisch gemeint, sondern auch kulturell: weniger kurzfristige Marktlogik, mehr langfristige Stabilität, weniger globaler Mainstream, mehr regionale Differenzierung.</p>
<p>Gerade dieser Anspruch wirkt umso spannungsreicher, wenn man ihn mit dem Selbstverständnis eines globalen Medienakteurs wie CNBC kontrastiert, der nun mit CNBC DACH in den deutschsprachigen Markt drängt. CNBC bezeichnet sich selbst als „das weltweit führende Medium für Finanz- und Wirtschaftsthemen“ und setzt erklärtermaßen auf die Verbindung globaler Kapitalmarktberichterstattung mit regionalem Fokus. Craig Bengtson, Präsident von CNBC International, betont, CNBC DACH solle Entscheidungsträgern „die Informationen liefern, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen“, und dabei „regionale Entwicklungen mit den globalen Märkten verbinden“. Auch hier wird Vielfalt suggeriert, doch sie entsteht weniger aus einer bewussten Gegenposition als aus der Erweiterung einer etablierten globalen Perspektive um lokale Inhalte.</p>
<p>Während Scope Ratings Alternativen schaffen will, indem es bestehende Bewertungslogiken infrage stellt, verfolgt CNBC DACH einen anderen Ansatz: Reichweite, Plattformstärke und Einbettung in ein weltumspannendes Informationsnetz. Rusmir Nefic spricht von einer Plattform, die „aus erster Hand und rund um die Uhr berichtet“, Alexander Schütz sieht in CNBC DACH „weit mehr als eine Nachrichtenplattform“, sondern eine Möglichkeit, das Kapitalmarktumfeld „nachhaltig zu stärken“, und Benjamin Lakatos formuliert den Anspruch, eine Lücke in der internationalen Wahrnehmung des deutschsprachigen Raums zu schließen. Im Vergleich dazu wirkt der Anspruch von Scope Ratings leiser, aber auch konfrontativer: nicht Ergänzung des Bestehenden, sondern bewusste Abweichung davon. Der Kontrast zeigt, wie unterschiedlich „alternative Sichtweisen“ im Finanzsystem verstanden werden können – einmal als eigenständige, kritische Perspektive innerhalb der Marktinfrastruktur, einmal als regionalisierte Ausprägung eines global führenden Informationsangebots.</p>
<p>Zusammenfassend markiert die angekündigte Eröffnung von CNBC DACH einen bedeutenden Schritt in der deutschsprachigen Wirtschafts- und Finanzberichterstattung: Ab Anfang 2027 soll ein neuer multimedialer Nachrichtendienst starten, der von Standorten in Frankfurt, Zürich und Wien aus gesteuert wird und internationale CNBC-Kompetenz mit regionalem Fokus auf Deutschland, Österreich und die Schweiz verbindet. Mit einem eigenen TV-Kanal, digitalen Angeboten, Printformaten und Live-Events verfolgt CNBC DACH den Anspruch, Führungskräfte, Investoren und Entscheidungsträger umfassend zu informieren, regionale Marktakteure sichtbar zu machen und den DACH-Raum stärker in den globalen Kontext der Finanzmärkte einzubetten.</p>
<p>CNBC gehört zum US-Medienkonzern NBCUniversal. NBCUniversal wiederum ist eine Tochtergesellschaft der Comcast Corporation, einem der größten Telekommunikations- und Medienunternehmen der Welt.</p>
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		<title>Anspruch auf eine europäische Rating-Infrastruktur</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2025 10:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Leitmotiv „Financing Europe: Time for ambition!“ hat der französische Versicherungsverband France Assureurs beim diesjährigen Rendez-vous S.M.A.R.T in Brüssel zentrale Akteure der europäischen Finanzbranche zusammengebracht. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Souveränität stärken kann – und welche Rolle Marktinfrastrukturen dabei spielen. Für Scope Ratings nahm Vincent Georgel [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Leitmotiv „Financing Europe: Time for ambition!“ hat der französische Versicherungsverband France Assureurs beim diesjährigen Rendez-vous S.M.A.R.T in Brüssel zentrale Akteure der europäischen Finanzbranche zusammengebracht. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit und finanzielle Souveränität stärken kann – und welche Rolle Marktinfrastrukturen dabei spielen.</p>
<p>Für Scope Ratings nahm Vincent Georgel O’Reilly an einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion teil, gemeinsam mit Nicolas Denis, CEO von Crédit Agricole Assurances, Kerstin Jorna, Generaldirektorin der EU-Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (DG GROW), sowie Pervenche Berès, Präsidentin der Association Europe Finances Régulations (AEFR). Die Runde machte deutlich, so wird berichtet, dass die Debatte um Europas finanzielle Autonomie zunehmend an Schärfe gewinnt.</p>
<p>Georgel O’Reilly stellte dabei klar, dass ein starkes Europa eine solide, einheitliche und genuin europäische Marktinfrastruktur benötigt. Ratingagenturen seien ein zentraler Bestandteil dieser Infrastruktur – gleichrangig neben Versicherern, Banken, institutionellen Investoren sowie Verwaltern öffentlichen und privaten Kapitals. Ihre Aufgabe gehe weit über die reine Bonitätsbeurteilung hinaus: Sie tragen zur Vergleichbarkeit von Risiken, zur Transparenz der Kapitalmärkte und letztlich zur effizienten Allokation von Kapital bei.</p>
<p>Kritisch äußerte sich der Scope-Vertreter zur hohen Marktkonzentration im globalen Ratingmarkt. Die Dominanz weniger, weltweit agierender Anbieter berge strategische Risiken für Europa. Zu wenig Meinungsvielfalt, eingeschränkter Wettbewerb und eine unzureichende Berücksichtigung spezifisch europäischer Prioritäten könnten die Resilienz des Finanzsystems schwächen. Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten werde deutlich, dass Abhängigkeiten in Schlüsselbereichen der Finanzinfrastruktur problematisch sind.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund versteht Scope Ratings seine verstärkten Anstrengungen auch als Beitrag zur Vervollständigung der europäischen Finanzarchitektur. Mehr Vielfalt unter den Ratinganbietern bedeute nicht nur mehr Wettbewerb, sondern auch eine größere Bandbreite an Perspektiven und Analysen. Das stärke die Glaubwürdigkeit der Märkte und erhöhe die Widerstandsfähigkeit Europas gegenüber externen Schocks.</p>
<p>Die Diskussion in Brüssel machte dem Vernehmen nach deutlich: Der Aufbau einer leistungsfähigen, eigenständigen Finanzinfrastruktur ist kein technisches Randthema, sondern eine strategische Frage europäischer Souveränität. Ratingagenturen wie Scope sehen sich dabei zunehmend in der Rolle, diese Debatte aktiv mitzugestalten – und den Anspruch zu verteidigen, dass Europa auch in diesem zentralen Segment nicht dauerhaft auf ein globales Oligopol angewiesen sein sollte.</p>
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		<title>Lazard rühmt sich für Euro-Hochzins-Unternehmensanleihen und erstmalig auch für japanische Aktie</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 12:57:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Lazard Asset Management wird in diesem Jahr gleich zwei Mal von Scope ausgezeichnet. Der von Lazard Frères Gestion verwaltete Lazard Euro Corp High Yield-Publikumsfonds wurde bei den Scope Investment Awards 2025 zum dritten Mal in Folge in Deutschland und der Schweiz sowie das zweite Mal in Österreich in der Kategorie „Renten EURO Corp. High Yield“ [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lazard Asset Management wird in diesem Jahr gleich zwei Mal von Scope ausgezeichnet. Der von Lazard Frères Gestion verwaltete Lazard Euro Corp High Yield-Publikumsfonds wurde bei den Scope Investment Awards 2025 zum dritten Mal in Folge in Deutschland und der Schweiz sowie das zweite Mal in Österreich in der Kategorie „Renten EURO Corp. High Yield“ zum Sieger gewählt. Der Fonds setzte sich gegen 96 andere Fonds durch. In der Kategorie „Aktien Japan“ kürte Scope zudem den Lazard Japanese Strategic Equity Fund in Deutschland und der Schweiz zum diesjährigen Gewinner aus 156 Fonds.</p>
<p>Der bereits 2008 aufgelegte Lazard Euro Corp High Yield-Publikumsfonds hat zum 15. November 2024 ein Volumen von über 347 Millionen Euro. Er wird von Alexia Latorre und ihrem Team verantwortet. Von Scope erhielt der Fonds ein A-Rating, was einem „sehr gut“ entspricht. Hohe Punktzahlen erzielt er vor allem in der Kategorie „Rendite“. Die Agentur Morningstar zeichnet den Publikumsfonds mit fünf von fünf Sternen aus.</p>
<p>Mit 98 von 100 Punkten überzeugt der Lazard Japanese Strategic Equity Fund besonders in Feld „Rendite“. Auch dieser Lazard-Fonds hat von Scope ein A-Rating erhalten. Manager des über 800 Millionen Euro schweren Fonds ist June-Yon Kim, Lead Portfolio Manager für japanische Aktien bei Lazard Asset Management. Auch für diesen Fonds, der 2024 seine Konkurrenz in der Kategorie „Aktien Japan Standardwerte“ um 4,5 Prozentpunkte schlagen konnte (alle Angaben Stand 15. November 2024), vergibt Morningstar fünf von fünf Sternen.</p>
<p>„Wir sind sehr glücklich, dass wir in diesem Jahr gleich in zwei Kategorien einen der begehrten Scope Investment Awards gewinnen konnten“, sagt Andreas Hübner, CEO von Lazard Asset Management Deutschland. „Alexia Latorre und ihrem Team ist es erneut gelungen, in einem anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich zu bestehen und zum dritten Mal in Folge den Award zu gewinnen. Dieser Award-Track-Record ist sowohl Ausdruck einer exzellenten Marktkenntnis als auch einer erfolgreichen Portfoliozusammenstellung des Teams über verschiedene Marktphasen hinweg.“</p>
<p>Trotz der kurzfristig angespannten politischen Lage ist Lazard für Japan langfristig optimistisch. Dort hatten vorgezogene Neuwahlen im Oktober die Regierungspartei hart abgestraft. „Auch wenn die Unruhe am Aktienmarkt noch eine Weile anhalten könnte, sind wir für japanische Aktien langfristig positiv gestimmt“, berichtet Hübner. „June-Yon Kim und sein Team haben über die letzten Jahre einen beeindruckend stabilen Track Record aufgebaut und wurden zuletzt mit starken Inflows belohnt. Unsicherheiten wie Neuwahlen bedeuten zwar immer auch eine erhöhte Marktvolatilität, aber gleichzeitig bieten sich für einen aktiven Manager, wie wir es sind, auch Gelegenheiten, das Portfolio weiter zu optimieren.“</p>
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		<title>Scope Ratings entscheidend</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Oct 2024 10:29:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bankenrating]]></category>
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		<description><![CDATA[Im aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs zur Greensill-Bank betont das Gericht die zentrale Rolle von Ratingagenturen bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Banken. Der Fall, bei dem eine bayerische Gemeinde infolge der Insolvenz der Greensill-Bank erhebliche finanzielle Verluste erlitt, hob die Verantwortung und Rolle der Finanzdienstleister sowie die Bedeutung der Ratings von anerkannten Agenturen hervor. Die [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs zur Greensill-Bank betont das Gericht die zentrale Rolle von Ratingagenturen bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Banken. Der Fall, bei dem eine bayerische Gemeinde infolge der Insolvenz der Greensill-Bank erhebliche finanzielle Verluste erlitt, hob die Verantwortung und Rolle der Finanzdienstleister sowie die Bedeutung der Ratings von anerkannten Agenturen hervor. </p>
<p>Die Klägerin, eine bayerische Gemeinde, argumentierte, dass sie bei ihren Anlagen auf die Beratung und Marktkenntnis des Finanzdienstleisters vertraut habe und davon ausgegangen sei, dass nur sichere Anlageoptionen vermittelt würden. In diesem Zusammenhang verwies die Klägerin auf verschiedene Medienberichte, die schon Monate vor der Insolvenz über mögliche Risiken bei der Greensill-Bank spekulierten und von einer Überprüfung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) berichteten. </p>
<p>Trotz dieser Berichte empfahl der Finanzdienstleister der Gemeinde weiterhin Anlagen bei Greensill und stützte sich dabei auf das Rating der Bank von Scope Ratings, das sich zum Anlagezeitpunkt noch auf Investment-Grade-Niveau befand. Der Bundesgerichtshof stellte klar, dass Finanzdienstleister auf aktuelle Bewertungen einer anerkannten Ratingagentur vertrauen dürfen, solange keine konkreten Hinweise vorliegen, die deren Aussagekraft infrage stellen. Er stellte fest, dass Ratingagenturen fundierte, systematische Analysen durchführen und ihre Bewertungen regelmäßig aktualisieren. Dies gewährleiste, dass die Agenturen die wesentlichen Entwicklungen auf dem Markt zeitnah berücksichtigen und somit eine verlässliche Grundlage für Investitionsentscheidungen bieten. </p>
<p>Im Urteil stellte der BGH fest, dass Finanzdienstleister nicht verpflichtet sind, zusätzliche Nachforschungen anzustellen oder Berichte in der Wirtschaftspresse zu verfolgen, sofern das Rating einer renommierten Agentur keinen Anlass zur Besorgnis gibt. In diesem Fall, so das Gericht, wären zusätzliche Recherchen nur erforderlich gewesen, wenn die Agentur selbst Zweifel an der Kreditwürdigkeit der Greensill-Bank angedeutet oder das Rating gravierend herabgestuft hätte. Medienberichte allein, die nicht auf überprüfbaren und konkreten Tatsachen beruhen, seien für die Risikoeinschätzung nicht maßgeblich. Die Klägerin konnte somit nicht beweisen, dass der Finanzdienstleister gegen eine Pflicht zur sorgfältigen Prüfung verstoßen hatte, da er das Rating der Greensill-Bank korrekt mitteilte und die darin enthaltene Beurteilung für verlässlich hielt. </p>
<p>Das Gericht entschied, dass die Verantwortung für die Einschätzung der Bank anhand des Ratings bei der Gemeinde lag, zumal diese über geschäftserfahrenes Personal in der Kämmerei verfügte. Das Urteil stärkt damit die Position der Finanzdienstleister, die auf die Aktualität und Sorgfalt der Ratingagenturen vertrauen können, solange keine konkreten Hinweise auf die Unzuverlässigkeit des Ratings vorliegen. Für zukünftige Investitionen stellt das Urteil eine klare Richtlinie dar: Solange ein Rating von einer anerkannten Agentur keine Bedenken aufwirft, ist ein Finanzdienstleister berechtigt, dieses als maßgebliche Grundlage für Empfehlungen zu nutzen.</p>
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		<title>Scope Ratings lernt &#8222;die harte Tour&#8220; die Regeln des Ratinggeschäfts</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 08:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Die jüngste Geldbuße von über 2 Millionen Euro, die von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) gegen Scope Ratings GmbH (Scope) verhängt wurde, ist ein deutliches Signal an die Branche: Die Regeln des Ratinggeschäfts sind nicht verhandelbar. Die Strafe für Verstöße gegen die Interessenkonflikt-Regelungen unter der Verordnung für Ratingagenturen (CRA Regulation) zeigt, dass Scope eine [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die jüngste Geldbuße von über 2 Millionen Euro, die von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) gegen Scope Ratings GmbH (Scope) verhängt wurde, ist ein deutliches Signal an die Branche: Die Regeln des Ratinggeschäfts sind nicht verhandelbar. Die Strafe für Verstöße gegen die Interessenkonflikt-Regelungen unter der Verordnung für Ratingagenturen (CRA Regulation) zeigt, dass Scope eine teure Lektion über die Bedeutung der Einhaltung regulatorischer Anforderungen lernt – und das auf die harte Art und Weise.</p>
<p>Scope fiel durch bei der Einhaltung der Anforderungen der CRA-Verordnung, insbesondere bei der Handhabung von Interessenkonflikten. Die ESMA identifizierte strukturelle Mängel sowie spezifische Verstöße gegen die Verpflichtungen zur Vermeidung von Konflikten. Diese Feststellungen basierten auf strukturellen Versäumnissen und spezifischen Brüchen der Interessenkonflikt-Verpflichtungen im Rahmen der CRA-Verordnung. Verena Ross, die Vorsitzende der ESMA, betonte, dass das Scheitern von Scope, potenzielle Interessenkonflikte zu vermeiden, nicht nur das ordnungsgemäße Funktionieren der Märkte gefährdet, sondern auch Schaden für Investoren verursachen kann.</p>
<p>Der Fall Scope wirft ein Schlaglicht auf eine wichtige Frage: Warum lernen manche Unternehmen die Regeln des Geschäfts auf die harte Art und Weise, anstatt sich proaktiv beraten zu lassen und die bestehenden Vorschriften einzuhalten? Eine mögliche Antwort liegt in der Unternehmenskultur und dem Risikomanagement. Die Einhaltung von Vorschriften sollte als integraler Bestandteil der Unternehmensführung und nicht als nachträgliche Maßnahme angesehen werden. Die präventive Einbindung von Compliance und ethischen Grundsätzen in die Geschäftsprozesse kann Unternehmen davor bewahren, teure Strafen zu riskieren und ihren Ruf zu schädigen.</p>
<p>Die spezifischen Verstöße von Scope, einschließlich struktureller Mängel in den Richtlinien, Verfahren, internen Kontrollmechanismen sowie organisatorischen und administrativen Anordnungen, zeigen, dass es an einem tiefgreifenden Verständnis für die Wichtigkeit von Transparenz und der Vermeidung von Interessenkonflikten fehlte. Besonders bedenklich sind die Verstöße im Zusammenhang mit einem potenziellen Interessenkonflikt bezüglich einer bestimmten Person und dem Versäumnis, die Bereitstellung von Nebendienstleistungen an ein bewertetes Unternehmen im endgültigen Bewertungsbericht offenzulegen.</p>
<p>Dieser Fall verdeutlicht, dass Unternehmen, die im Ratinggeschäft tätig sind, sich nicht leisten können, Compliance und ethische Überlegungen zu ignorieren. Die Konsequenzen für die Missachtung der Regeln sind nicht nur finanzieller Natur, sondern können auch langfristige Auswirkungen auf das Vertrauen der Investoren und die Marktstellung des Unternehmens haben.</p>
<p>Scope Ratings&#8216; Erfahrung dient als mahnendes Beispiel für die gesamte Branche: Die Einhaltung von Vorschriften und die Beratung durch Experten sind keine optionalen Extras, sondern essentielle Bestandteile des Geschäftserfolgs. Die &#8222;harte Tour&#8220; ist sicherlich eine Lernmethode, doch ist es eine, die Unternehmen bestenfalls vermeiden sollten. Stattdessen ist es klug, sich von Anfang an gut beraten zu lassen und ein robustes Compliance-System zu etablieren, das die Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen sicherstellt.</p>
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		<title>Die Tücken des Fondsratings: Warum ein gutes Scope Rating keine sichere Anlage bedeutet</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 12:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fondsrating]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gutes Rating für Investmentfonds wird oft als Qualitätsmerkmal betrachtet, das Anlegern Sicherheit und Erfolg verspricht. Doch die Realität zeigt, dass dies nicht immer der Fall ist. Das jüngste Fondsrating-Update von Scope Fund Analysis im November 2023 verdeutlicht, dass selbst Fonds mit Top-Ratings herbe Verluste verzeichnen können. Das belegen Zahlen des Unternehmens des Berliner &#8222;Scope [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gutes Rating für Investmentfonds wird oft als Qualitätsmerkmal betrachtet, das Anlegern Sicherheit und Erfolg verspricht. Doch die Realität zeigt, dass dies nicht immer der Fall ist. Das jüngste Fondsrating-Update von Scope Fund Analysis im November 2023 verdeutlicht, dass selbst Fonds mit Top-Ratings herbe Verluste verzeichnen können. Das belegen Zahlen des Unternehmens des Berliner &#8222;Scope Group&#8220;, der Scope Fund Analysis GmbH.</p>
<p>BlueBay Investment Grade Bond: Mehr Rendite, aber auch mehr Risiko: Ein Beispiel für diese Diskrepanz ist der BlueBay Investment Grade Bond, der sein (A)-Rating zurückerobert hat. Die positive Entwicklung in Bezug auf die Performance im Vergleich zur Peergroup Renten EURO Corp. Inv. Grade führte zu dieser Aufwertung. Der Fonds, der hauptsächlich in europäische Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating investiert, zeigt über fünf Jahre eine Rendite von -0,56% und -3,61% p.a. im Vergleich zur Peergroup. Doch die höheren Risikokennzahlen, insbesondere die Volatilität und der maximale Verlust über fünf Jahre, liegen über dem Durchschnitt der Peergroup. Diese Zahlen (6,92% und -13,80%) sollten Anleger dazu veranlassen, genauer auf die Risikofaktoren zu achten, selbst wenn ein Fonds ein gutes Rating vorweisen kann.</p>
<p>BGF World Gold: Glanz trotz niedriger Rendite: Ein weiteres Beispiel ist der BGF World Gold, der nach fast sechs Jahren wieder ein Top-Rating erreicht hat. Der Fonds, der in Unternehmen des Edelmetall-Bergbaus investiert, zeigt zwar eine beeindruckende Risikostabilität, jedoch liegt die Rendite über fünf Jahre mit 7,81% unter dem Peergroup-Durchschnitt. Auch hier verdeutlicht sich, dass ein gutes Rating nicht zwangsläufig eine überdurchschnittliche Rendite bedeutet.</p>
<p>Flossbach von Storch-Multiple Opportunities II: Von (A) zu (A)-Rating: Ein drittes Beispiel ist der Flossbach von Storch-Multiple Opportunities II, der nach vier Monaten mit (A)-Rating eine Stufe nach unten rutscht. Die leichte Verschlechterung auf der Performance- und Risikoseite im Vergleich zur Peergroup führte zu diesem Downgrade. Auch hier zeigt sich, dass ein Fonds, der über fünf Jahre besser als der Durchschnitt abschneidet, über drei Jahre leicht zurückliegen kann. Die höheren Risikokennzahlen des flexiblen Ansatzes verdeutlichen, dass auch hier Vorsicht geboten ist.</p>
<p>Fazit: Die aktuellen Entwicklungen im Fondsrating verdeutlichen, dass Anleger nicht blind auf Ratings der Scope Fund Analysis GmbH vertrauen sollten. Ein gutes Rating ist kein Garant für langfristigen Anlageerfolg. Es ist entscheidend, nicht nur auf die Rendite, sondern auch auf die Risikokennzahlen zu achten. Die Vergleiche mit Peergroups bieten dabei eine wichtige Orientierung. Anleger sollten sich bewusst sein, dass höhere Renditen oft mit höheren Risiken einhergehen und dass ein ausgewogenes Verhältnis entscheidend für eine erfolgreiche langfristige Anlagestrategie ist.</p>
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		<title>Eine starke Marke setzt sich durch</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jul 2023 09:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratings]]></category>
		<category><![CDATA[Feri]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bad Homburger Multi Asset-Investmenthaus FERI treibt die Fokussierung auf die Marke voran und passt infolgedessen seine Organisationsstruktur an: Die FERI Trust GmbH wurde in FERI AG umbenannt. Sie bildet gemeinsam mit den beiden Auslandsgesellschaften in Luxembourg sowie in der Schweiz den Kern der FERI-Gruppe. „Mit diesem Schritt möchten wir unser Unternehmen noch effizienter aufstellen [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bad Homburger Multi Asset-Investmenthaus FERI treibt die Fokussierung auf die Marke voran und passt infolgedessen seine Organisationsstruktur an: Die FERI Trust GmbH wurde in FERI AG umbenannt. Sie bildet gemeinsam mit den beiden Auslandsgesellschaften in Luxembourg sowie in der Schweiz den Kern der FERI-Gruppe. „Mit diesem Schritt möchten wir unser Unternehmen noch effizienter aufstellen und für die Zukunft positionieren“, sagt Marcel Renné, Vorsitzender des Vorstands der FERI AG. Ziel sei es, die DNA von FERI als Multi Asset-Investmenthaus nach innen und nach außen noch stärker in den Vordergrund zu stellen.</p>
<p>Die Leitung der FERI in der neuen Struktur wird über das Management Committee umgesetzt. Diesem Gremium gehören neben den Vorständen auch die Bereichsvorstände für die einzelnen Kundensegmente und Geschäftsfelder sowie Vertreter der Auslandsgesellschaften an.</p>
<p>Mitglied im Vorstand der FERI AG ist seit 1. Juli Marcus Brunner, der bereits seit 2016 als Head of Finance und Geschäftsführer für FERI tätig war. „Wir freuen uns sehr, dass Marcus Brunner das Vorstandsteam als Chief Operating Officer ergänzt und die Verantwortung für die wichtigen Bereiche Finance &amp; Operations übernimmt“, sagt Dr. Uwe Schroeder-Wildberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats der FERI AG und des Vorstands des MLP-Konzerns. Bis zu seinem Eintritt bei FERI war Marcus Brunner mehr als zehn Jahre Leiter Konzernrevision bei MLP. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der TH Nürnberg und absolvierte berufsbegleitend einen MBA an der Mannheim Business School und der ESSEC Business School in Paris.</p>
<p>Weitere Vorstandsmitglieder der FERI AG sind Dr. Marcel V. Lähn (CIO) sowie Marcel Renné als CEO. Dr. Heinz-Werner Rapp leitet als Gründer weiterhin das FERI Cognitive Finance Institute.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Nachricht über die Umbenennung der FERI Trust GmbH in FERI AG und der Fokussierung auf die Marke FERI als Multi Asset-Investmenthaus könnte argumentiert werden, dass es ein Fehler der Berliner &#8222;Scope Group&#8220; war, beim Erwerb der FERI EuroRating Services nicht auch den Namen &#8222;FERI&#8220; zu erwerben. Hier sind einige Gründe dafür:</p>
<p>Die Umbenennung der FERI Trust GmbH in FERI AG deutet darauf hin, dass das Unternehmen seine Markenidentität aus guten Gründen stärken möchte. Der Name &#8222;FERI&#8220; wird nun als primäre Marke sowohl intern als auch extern hervorgehoben. Wenn die FERI EuroRating Services ebenfalls den Namen &#8222;FERI&#8220; beibehalten oder sogar exklusive Rechte am Namen erworben hätten, wäre die Markenidentität und -konsistenz gestärkt worden, was zu einer besseren Wahrnehmung und Positionierung des Unternehmens am Markt geführt hätte.</p>
<p>Der Name &#8222;FERI&#8220; hatte schon damals, bei Erwerb der FERI EuroRating Services, bereits eine internationale Bekanntheit und Reputation in der Branche. Der Erwerb des starken Markennamens hätte dazu beigetragen, die Wiedererkennung und Einprägsamkeit des Unternehmens als Kompetenzträger zu erhöhen.</p>
<p>Die Verwendung des stärkeren Markennamens hätte auch zu einer erhöhten Effizienz führen können, da weniger Aufwand für die Verwaltung und den Schutz des neuen Markennamens &#8222;Scope Ratings&#8220; erforderlich gewesen wäre. Noch heute erinnern sich viele Marktteilnehmer an die Klagen von Geschädigten, für die sich der Name &#8222;Scope&#8220; mit Fehlentscheidungen und Verlusten verbindet.</p>
<p>Darüber hinaus hätten sich Kosten für Marketing- und Werbemaßnahmen reduziert, da die Markenbekanntheit der FERI bereits etabliert war. Stattdessen blieben durch die Integration in &#8222;Scope Ratings&#8220; die Belastungen aus der Vorgschichte der Berliner Ratingagentur in Erinnerung und die Reputation des starken Namens der FERI ging der Ratingagentur in Berlin verloren.</p>
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		<title>SBB-Sorgen führen zum Rücktritt des CEO</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 13:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Dr. Oliver Everling]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleiherating]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienrating]]></category>
		<category><![CDATA[Scope]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entscheidung des Vorstands von Samhällsbyggnadsbolaget i Norden AB (SBB) vom 29. Mai 2023, eine erweiterte strategische Überprüfung der strategischen Alternativen durchzuführen, um den Wert für die Aktionäre von SBB zu maximieren, bestätigt die Prognose von Schwierigkeiten für das Unternehmen. Der Vorstand und Ilija Batljan sind sich einig, dass eine neue Führungskraft das Beste für [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung des Vorstands von Samhällsbyggnadsbolaget i Norden AB (SBB) vom 29. Mai 2023, eine erweiterte strategische Überprüfung der strategischen Alternativen durchzuführen, um den Wert für die Aktionäre von SBB zu maximieren, bestätigt die Prognose von Schwierigkeiten für das Unternehmen. Der Vorstand und Ilija Batljan sind sich einig, dass eine neue Führungskraft das Beste für SBB ist. Ilija Batljan tritt von seiner Position als CEO zurück und bleibt als Vorstandsmitglied bei SBB tätig. Der Vorstand hat Leiv Synnes zum neuen CEO ernannt. Der Vorstand ist der Ansicht, dass Leiv Synnes über die richtige Erfahrung verfügt und die am besten geeignete Person ist, um das Unternehmen zu leiten und den Vorstand bei der Umsetzung der strategischen Überprüfung zu unterstützen. Leiv Synnes tritt sein Amt als CEO am 5. Juni 2023 an und ersetzt damit Ilija Batljan. Eine Berliner Ratingagentur war <a href="https://rating.repair/?s=Ilija+Batljan">mit guten Ratings aufgefallen</a>.</p>
<p>&#8222;Die Arbeit an der strategischen Überprüfung schreitet unverändert und wie geplant voran. Mit Leiv Synnes als neuem CEO gewinnt SBB eine neue, hochqualifizierte Kraft, die das Unternehmen mit voller Konzentration leiten und den Vorstand bei der strategischen Überprüfung unterstützen kann. Nun, da Ilija Batljan die Position des CEO abgibt, möchte ich ihm herzlich für seinen grundlegenden Beitrag zur Entwicklung von SBB als führendes Immobilienunternehmen für soziale Infrastruktur in Nordeuropa danken, und der Vorstand freut sich auf Ilijas weitere Beiträge in seiner Rolle als Vorstandsmitglied&#8220;, sagt Lennart Schuss, Vorsitzender des Vorstands von SBB.</p>
<p>&#8222;Ich fühle mich geehrt, stolz und demütig über das Vertrauen und freue mich darauf, gemeinsam mit dem Vorstand und den Mitarbeitern die wichtige Rolle von SBB im Bereich soziale Infrastruktur weiterzuentwickeln. Mein unmittelbarer Fokus wird natürlich auch darauf liegen, die strategische Überprüfung zu unterstützen, die der Vorstand leitet&#8220;, sagt Leiv Synnes, der zukünftige CEO von SBB.</p>
<p>&#8222;Als Gründer und großer Aktionär von SBB liegt es in meiner Verantwortung, in herausfordernden Zeiten Verantwortung zu übernehmen. Die Ernennung von Leiv Synnes ist eine hervorragende Wahl für den CEO, die SBB beste Voraussetzungen für die Zukunft bietet. Ich möchte die fantastischen Mitarbeiter von SBB, die im Laufe der Jahre unermüdlich an meiner Seite gearbeitet haben, danken. Mein Vertrauen in SBB bleibt bestehen, und ich bleibe als Vorstandsmitglied weiterhin engagiert&#8220;, sagt Ilija Batljan, der ausscheidende CEO von SBB.</p>
<p>Leiv Synnes, geboren 1970, verfügt über langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche, zuletzt als CFO bei Akelius Residential Property AB seit 2014 und als stellvertretender CEO bei Akelius Residential Property AB seit 2020. Zuvor hatte Leiv Synnes seit 2004 verschiedene Führungspositionen bei Akelius Residential Property AB inne.</p>
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