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M.M.Warburg & CO Gesamtsieger bei der firstfive-Gala 2026 in Frankfurt

Von Dr. Oliver Everling | 9.Februar 2026

Im sehr festlichen Rahmen der Villa Bonn in Frankfurt am Main wurden die besten Vermögensverwaltungen des Jahres 2026 im Rahmen der firstfive-Gala ausgezeichnet. Begleitet von Kammermusik der Spitzenklasse, dargeboten von David Baban an der Violine mit Klavierbegleitung von Jiyun Kim, die Werke von Grażyna Bacewicz, Johannes Brahms, Claude Debussy, Wolfgang Amadeus Mozart und Niccolò Paganini spielten, stand ein Abend ganz im Zeichen von Leistung, Kontinuität und professionellem Vermögensmanagement. In den drei Auswertungszeiträumen 12, 36 und 60 Monate zeichnete die firstfive AG jene Institute aus, die in unterschiedlichen Marktphasen und Risikoklassen konstant überzeugen konnten.

Als Gesamtsieger über alle drei Zeiträume setzte sich M.M.Warburg & CO aus Hamburg durch. Das traditionsreiche Haus erzielte sowohl in der Drei- als auch in der Fünf-Jahreswertung den ersten Platz und belegte zusätzlich Rang zwei in der Zwölf-Monats-Wertung. Dieses außergewöhnliche Ergebnis führte zu 265 von 300 möglichen Gesamtpunkten. Auf den weiteren Plätzen folgten das Bankhaus Bauer Privatbank AG aus Essen mit 215 Punkten sowie LIQID Asset Management aus Berlin mit 212 Punkten. Die Bedeutung dieser Auszeichnung liegt vor allem darin, dass die besten Vermögensverwaltungen in drei unterschiedlichen Risikoklassen Top-Leistungen zeigen müssen, um Spitzenplätze zu erreichen. Genau diese anspruchsvolle Systematik verleiht den firstfive-Awards ihren hohen Stellenwert in der Branche.

Jürgen Lampe, Vorstand der firstfive AG, unterstrich die Besonderheit des Verfahrens mit den Worten: „Unsere Auswertungen werden auf Basis realer Depots vorgenommen. Die Datenbank der firstfive AG von rd. 180 Depots ist einzigartig und wir grenzen uns damit von Performanceprojekten oder Depotcontests anderer Institutionen ab. Diese haben eher den Charakter eines Börsenspiels und müssen mit der realen Vermögensverwaltung eines Anbieters nicht identisch sein.“ Lampe, der zudem Mitherausgeber von Büchern zum Thema „Rating von Vermögensverwaltungen“ ist, die im Frankfurt School Verlag GmbH und bei Springer Gabler erschienen sind, gilt als einer der profiliertesten Kenner der Branche und steht für eine transparente, wissenschaftlich fundierte Bewertung von Vermögensverwaltern.

In der Zwölf-Monats-Wertung setzte sich das Bankhaus Bauer Privatbank AG mit 78,3 Punkten an die Spitze, dicht gefolgt von M.M.Warburg & CO mit 75,2 Punkten. Rhein Asset Management belegte Rang drei. Besonders bemerkenswert war, dass die beiden Erstplatzierten nur drei Punkte voneinander trennten. Grundlage für den Sieg des Bankhauses Bauer waren zwei Silber-Plätze in der konservativen sowie in der moderat dynamischen Risikoklasse. Technologieaktien und Gold erwiesen sich als wesentliche Performancetreiber. Christian Wieschnewski, Bereichsleiter Vermögensverwaltung und Asset Management, erklärte: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung zum ‚Vermögensverwalter des Jahres´. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer geschlossenen Teamleistung und bestätigt unseren Investmentansatz: Unser Kern ist ein aktives Management mit Fokus auf strukturell wachsende Unternehmen. Dabei hinterfragen wir unsere Entscheidungen laufend kritisch. Wichtig ist uns, auch in Phasen kurzfristiger Marktnervosität die langfristigen Perspektiven nie aus den Augen zu verlieren.“ Weiter betonte er die Nachhaltigkeit des Erfolgs: „Dass diese Strategie aufgeht, zeigt die Konstanz unserer Ergebnisse. Neben dem aktuellen Sieg konnten wir über drei Jahre den zweiten Platz und über fünf Jahre eine Top-5-Platzierung erreichen. Ein herzlicher Dank gilt unseren Kunden für ihr Vertrauen. Es gibt uns die nötige Sicherheit, unseren Weg mit Weitsicht und Ruhe zu verfolgen. Dieser Preis ist für unser gesamtes Team ein toller Ansporn für die Zukunft.“

In der Drei-Jahreswertung gelang M.M.Warburg & CO der Sprung vom zweiten Platz im Vorjahr auf Rang eins. Zwei Spitzenplatzierungen in der konservativen und dynamischen sowie ein Silberrang in der moderat dynamischen Risikoklasse sorgten für eine klare Distanz zur Konkurrenz. Eine Options- und Zertifikatestrategie sowie US-Technologie waren wesentliche Grundlagen dieses Erfolgs. Das Bankhaus Bauer verbesserte sich auf Platz zwei, während LIQID auf Rang drei zurückfiel. Auch in der Fünf-Jahreswertung bestätigte M.M.Warburg & CO seine außergewöhnliche Konstanz. Neben den bereits genannten Performancetreibern war ein erfolgreiches Stock Picking in Europa maßgeblich für den erneuten Spitzenplatz. LIQID verteidigte Rang zwei, während DJE Kapital AG den dritten Platz belegte.

Daniel Hupfer, Leiter Portfolio Management bei M.M.Warburg & CO, brachte die Bedeutung dieser Auszeichnung auf den Punkt: „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kundinnen und Kunden in den vergangenen Jahren – in einem volatilen Marktumfeld und in einer Zeit, die von zahlreichen wirtschaftlichen und (geo)politischen Ereignissen geprägt war – als starker und verlässlicher Partner zur Seite stehen konnten. Gerade in Phasen erhöhter Unsicherheit kommt es auf eine klare Strategie und eine disziplinierte Umsetzung an.“ Und weiter: „Die Auszeichnung als bester Vermögensverwalter ist für uns daher Bestätigung und Ansporn zugleich. Sie unterstreicht die Leistungsfähigkeit und Qualität unseres Investmentprozesses. Zugleich dokumentiert sie die Stärke von M.M.Warburg & CO: unsere Erfahrung, unsere Stabilität und unseren Anspruch, für unsere Kundinnen und Kunden individuelle Lösungen zu entwickeln und verantwortungsvoll umzusetzen.“

Die Bewertungsmethodik von firstfive basiert auf der Sharpe-Ratio, also der risikoadjustierten Performance. Die Ergebnisse aus drei Risikoklassen werden über eine Punktewertung zusammengeführt. Die beste Sharpe-Ratio erhält 33,33 Punkte und dient als Maßstab für die weiteren Plätze, die entsprechend der prozentualen Erreichung dieses Top-Ergebnisses bewertet werden. Sieger ist die Bank oder Vermögensverwaltung mit der höchsten Gesamtpunktzahl von maximal 100 Punkten je Zeitraum. Damit wird nicht nur die Platzierung, sondern vor allem die Qualität der Einzelergebnisse gewichtet, sodass herausragende Leistungen in drei unterschiedlichen Anlagestrategien erforderlich sind.

Die firstfive AG selbst versteht sich als unabhängiges Controlling- und Rankinginstitut ohne eigene Vermögensverwaltung und ohne produktspezifische Interessenkonflikte. Seit mehr als 20 Jahren verfügt das Unternehmen über eine in Europa einzigartige Datenbank von rund 180 realen Depots namhafter Banken und Vermögensverwaltungen. Auf Basis anerkannter finanzmathematischer Maßstäbe liefert firstfive einen objektiven Vergleich der Leistungen professioneller Vermögensverwalter und zeigt in Quartalsberichten transparent die Stärken und Schwächen des Portfoliomanagements im Hinblick auf Rendite, Risiko und Kosten auf. Damit haben sich die firstfive-Awards als eine der verlässlichsten und renommiertesten Auszeichnungen der Branche etabliert.

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