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Feri EuroRating Awards 2013 zwischen Erfolg und Herausforderung

Von Dr. Oliver Everling | 27.November 2012

„Die Finanzkrise hat unsere Branche fest im Griff“, sagt Dr. Tobias Schmidt, Vorstand der Feri EuroRating Services AG anlässlich des Feri EuroRating Awards 2013 in Bad Homburg. „Stand heute aber ist eine sehr gute Entwicklung. Was vor einem halben Jahr noch Gift für die Rentenportfolien war, findet sich heute wieder: Italien, Spanien usw. Nahezu alle Investoren teilen die Sichtweise, dass das Kernproblem der Krise im Euroraum mitnichten gelöst ist.“ Die ständige Veränderung der regulatorischen Rahmenbedingungen mache jede Zukunftseinschätzung schwer, die Investmentfondsbranche und die übrige Finanzindustrie habe daher alles andere als einen Ruhepunkt gefunden.

„Eigentlich will keiner dieses Risiko nehmen,“ beobachtet Schmidt, „aber ohne Risiko keine überdurchschnittliche Rendite“. Kostengünstige Konstruktionen wie ETFs und Spezialisierungen, Fokussierung auf Kernkompetenzen – dieser Prozess sei bei den Investmentfonds noch nicht zu Ende.

Schmidt erläutert die Bedeutung der klaren Positionierung. Das Researchhaus Feri habe sich darauf spezialisiert, überlegene Managementqualitäten zu identifizieren. Insbesondere der Retailinvestor profitiere von Fondsratings, aber auch von den Auszeichnungen, wie sie durch die Feri EuroRating Awards 2013 gegeben sind.

„Die Investmentfondsbranche wird mehr denn je gebraucht“, betont Schmidt. „Es gibt keinen Anlagenotstand, erstens, und es ist genügend Geld da, um angelegt zu werden, zweitens“, Schmidt sieht darin die Voraussetzungen und Begründung für die Aufgaben der Branche.

Themen: ETF-Rating, Fondsrating | Kein Kommentar »

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