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Goldene Zeiten mit Gold

Von Dr. Oliver Everling | 19.Januar 2017

Neben der Geldpolitik der Zentralbanken, potentiellen Kapitalmarktrisiken sowie der geringen Renditen von Konkurrenzprodukten, sollten Anleger bei ihrer Investmententscheidung auch auf die Margen der Goldminenkonzerne achten. Schon bei einem geringen Anstieg des Goldpreises steigen die Margen der Minenunternehmen, die im Geschäft mit der Exploration, Entwicklung oder Förderung von Goldvorkommen aktiv sind, deutlich an.

Andreas Böger, Fondsmanager des C-QUADRAT Gold & Resources Funds, erläutert: „Sollte der Goldpreis vom derzeitigen Niveau bei um die 1.200 USD weiter zulegen, könnte eine Margenausweitung für weiteres Potenzial sorgen.“ Ein Grund für höhere Margen ist, dass die Konzerne ihre Kostenstruktur in den vergangenen Jahren optimiert haben. Das schlägt sich in den Produktionskosten nieder, die aktuell bei rund 950 USD pro Unze Gold liegen. 2012 waren es noch mehr als 1.200 USD.

Der C-QUADRAT Gold & Resources Fund investiert global in Aktien. Im Dezember waren die größten Positionen B2Gold Corp, Pan American Silver Corp, Alamos Gold Inc oder auch Detour Gold Corp. Kriterien für die Investments sind die Möglichkeit der Produktionsausweitung, ein überzeugendes Management, das geologische Potenzial der Goldvorkommen, die Kapitalstruktur, Margen, Ertrag und der freie Cashflow. Der Anteil der Goldaktien lag zuletzt bei gut 76 Prozent, der der Silberaktien bei 21,75 Prozent.

Themen: Fondsrating, Rohstoffrating | Kein Kommentar »

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