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Junge Menschen, Geld und Finanzberatung

Von Dr. Oliver Everling | 17.Oktober 2011

“Junge Menschen, Geld und Finanzberatung” – das ist das Thema von Martin Kinkel auf der Tagung “Ideal oder real – Gibt es für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland faire Finanzberatung?” (Veranstalter: Theodor-Heuss-Akademie, Gummersbach, 19./20. November 2011). Dipl.-Volkswirt Dipl.-Kaufmann Martin Kinkel (47) ist freier Autor und Dozent (www.jobmoney.de).

“Die Finanzprobleme junger Menschen nehmen dramatisch zu. Selbst denjenigen, die mit ihrem Geld auskommen,” stellt Kinkel fest, “fehlt vielfach ausreichendes Wissen über den Umgang mit Geld, Banken, Versicherungen und Finanzberatern. Andererseits besteht bei jungen Menschen großes Interesse an Informationen zu diesen Themen – aber sie spüren sehr genau, dass sie von Finanzberatern hier nur selten echte Hilfe erwarten können. Entsprechend ist auch das Berufsbild des Finanzberaters häufig ausgesprochen negativ besetzt.”

Da gute Beratungsqualität oft von den Vorkenntnissen des Kunden abhängt, betont Kinkel, ist die neutrale Vermittlung von Finanzwissen für junge Menschen ein wichtiger Baustein zum besseren Umgang mit Geld und zur Verbesserung der Beratungsergebnisse. “Diese Wissensvermittlung darf aus nahe liegenden Gründen gerade nicht durch die Finanzdienstleister erfolgen. Im öffentlich-rechtlichen Bereich, z. B. in Schulen, muss die Politik hierfür ausreichende Mittel zur Verfügung stellen und für eine angemessene Qualitätskontrolle sorgen.”

Tagung: Ideal oder real – Gibt es für Bürgerinnen und Bürger in Deutschland faire Finanzberatung? Veranstalter: Theodor-Heuss-Akademie, Gummersbach, 19./20. November 2011,  Anmeldungen bitte an: corinna.schulz-roggenkamp@freiheit.org. Mehr Informationen sind erhältlich unter www.fcm-coaching.de  oder  www.freiheit.org.

Themen: Risikoprofiling | Kein Kommentar »

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