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Rating und Kreditrisiko

Von Dr. Oliver Everling | 18.April 2018

Der Beitrag „Rating und Kreditrisiko“ von Werner Gleißner und Thorsten Wingenroth in der Zeitschrift „Kredit & Rating Praxis“ fasst die theoretischen Grundlagen von Ratings, die die Ausfall- oder Insolvenzwahrscheinlichkeit eines Unternehmens aus der Perspektive eines externen Gläubigers beschreiben, zusammen (genannt Corporate- oder Emittenten-Ratings).

Solche Ratings werden von Ratingagenturen (wie z.B. Standard & Poor’s und Moody’s) oder von Banken für ihre Firmenkunden erstellt. Während die Ratings der Agenturen meist mit relativ hohem Zeitaufwand Unternehmen möglichst umfassend betrachten, ist die Ratingerstellung durch Kreditinstitute stärker automatisiert und orientieren sich mehr an Finanzkennzahlen des Jahresabschlusses.

Die durch Kreditinstitute erstellten Ratings sind Grundlage für Kreditentscheidungen und die Festlegung von Kreditkonditionen (Kreditzinssätzen). Dieser Artikel erläutert die heute gebräuchlichsten Ratingmodelle (Verfahren zur Erstellung von Ratings). Aber wie ist die Qualität dieser Verfahren und der damit gewonnenen Ratings? Was sind die Schwächen dieser Ansätze? Darauf wird im Teil II eingegangen. Als Konsequenz der Analyse werden aktuelle Weiterentwicklungen, wie z.B. simulationsbasierte Verfahren, vorgestellt, die auch die Ertragsrisiken eines Unternehmens erfassen und auf einer Monte-Carlo-Simulation basieren.

Gleißner, W./Wingenroth, T. (2015): Rating und Kreditrisiko Teil 1, in: Kredit & Rating Praxis, Heft 5/2015, S. 14-18, Download unter: http://www.werner-gleissner.de/site/publikationen/WernerGleissner_offiziell-Nr-1070b-Rating-und-Kreditrisiko-Teil2.pdf (abgerufen am: 22.02.18).

Gleißner, W./Wingenroth, T. (2015): Rating und Kreditrisiko Teil 2, in: Kredit & Rating Praxis, Heft 6/2015, S. 19-22, Download unter: http://www.werner-gleissner.de/site/publikationen/WernerGleissner_offiziell-Nr-1070a-Rating-und-Kreditrisiko-Teil1.pdf (abgerufen am: 22.02.18).

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  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen. Seit Ende der 1980er Jahre arbeiten wir daran und deshalb gibt es seit 1998 diesen Blog. RATING EVIDENCE GmbH - Wofür wir stehen: Es ist unser Anspruch, Werte zu schaffen, indem wir den Nutzen von Ratings erschließen.