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Basel III – Was ändert sich wirklich?

Von Dr. Oliver Everling | 29.Januar 2013

„Basel III – Was ändert sich wirklich?“ Dieser Frage geht  Dr. Andreas Buschmeier im Buch „Basel III“ nach. „Die Diskussionen über die Eigenkapitalvorschriften der Banken“, so Buschmeier, „reißen in den letzten Jahren nicht ab. Während nach Einführung des ersten Baseler Akkords (Basel I) im Jahr 1988 fast 20 Jahre vergingen, ohne dass – abgesehen von einigen Novellierungen – größere Änderungen vorgenommen wurden, steht nach der viel diskutierten Einführung von Basel II im Jahr 2007 nun schon die nächste große Änderung an.“

Basel III solle dazu beitragen, so Buschmeier weiter, die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß weiterer großer Finanz- und Wirtschaftskrisen zu verringern. „Um dieses Ziel zu erreichen, werden Kreditinstitute dazu gezwungen, zukünftig mehr und qualitativ besseres Eigenkapital vorzuhalten. Damit wird die Kreditvergabe verteuert und erschwert. Unternehmer sollten“, rät Buschmeier, „kontinuierlich den Austausch mit ihren Kapitalgebern suchen.“

Da Großbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken unterschiedlich gut für Basel III gerüstet sind, empfiehlt Buschmeier, Geschäftsbeziehungen zu allen Bankengruppen zu halten. „So können Unternehmen vermeiden, dass ein Eigenkapitalproblem ihrer Hausbank zum Finanzierungsproblem ihres Unternehmens wird.“ Insgesamt werde die Finanzierung über Bankkredite – insbesondere langfristige – schwieriger und teurer. Buschmeier: „Unternehmer sollten daher verstärkt sämtliche Möglichkeiten zur Finanzierung überprüfen.“

Der Volltext ist nachzulesen im ersten Kapitel des Buches „Basel III“ von Dr. Oliver Everling und Rainer Langen (Herausgeber), erschienen im Bank-Verlag. Veranstaltung zum Thema „Basel III“: Jetzt anmelden.

Themen: Bankinternes Rating, Mittelstandsrating | Kein Kommentar »

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