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Durch Transparenz zum Level Playing Field

Von Dr. Oliver Everling | 15.Januar 2012

Der Hauptzweck des Erreichens eines „Level Playing Field“ in der Kommunikation Aktiengesellschaften und ihren Anlegern ist es, eine gewisse Investitionssicherheit für den Investor zu gewährleisten. “Eine höhere Transparenz bzw. ein hoher Informationsstatus wird von dem Anleger honoriert,” schreibt Metehan Sen im Buch “Transparenzrating”, “welche anhand der Höhe der Investitionssumme gemessen werden kann. Andererseits führt ein Mangel an Informationen dazu, dass Investoren einen Risikoabschlag in ihre Investitionsentscheidung einpreisen was dazu führt, das die Nachfrage nach Aktien in dem betreffenden Unternehmen geringer sein können so dass die Bewertung durch den Kapitalmarkt sub-optimal ist.” Das Ziel eines Unternehmens sei es, schrittweise vom imperfekten Zustand zum perfekten Zustand zu gelangen um eine höhere Marktbewertung durch das senken der Eigenkapitalkosten zu erreichen.

Der Artikel von Sen erscheint im Buch Buch “Transparenzrating – Wege zur effizienten Analyse und Bewertung der Rechnungslegung von Unternehmen“ (herausgegeben von Dr. Oliver Everling, Peter Schaub und Rolf Stephan, Gabler Verlag – Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, www.gabler.de, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-8349-3365-2).

Ein „Level Playing Field“ zwischen den Akteuren des Unternehmens ist gegeben, schreibt Sen, wenn externe Investoren keine signifikante Diskrepanz bezüglich des Informationsgefälles/Informationsasymetrien vis-a-vis zu den Unternehmens-Insidern feststellen können. Somit wäre ein attraktives level-playing-field gegeben wenn das Informationsgefälle sehr niedrig ist, welches dazu führt das Investoren ein Investment in das betreffende Unternehmen als lukrativ erachten.

Metehan Sen ist Vorstandssprecher der Franconofurt AG (www.franconofurt.de) und dort zuständig für die Verantwortungsbereiche Finanzen, Investor Relations, Controlling und Steuern. In seinem Urteil stützt er sich auf Kapitalmarkterfahrung bei Sal. Oppenheim, Credit Suisse und Barclays BZW. Er ist außerdem Aufsichtsratsvorsitzender des Tochterunternehmens OperaOne AG.

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