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Grenke auf Wachstumskurs

Von Dr. Oliver Everling | 10.Februar 2014

Grenke verfügt seit dem 15. Mai 2003 über Ratings von S&P. „Ursprünglich hatte S&P ein Emittentenrating von BBB+ und ein um eine Stufe niedrigeres Rating von BBB für unbesicherte Verbindlichkeiten vergeben. Während sich das Emittentenrating seither nicht verändert hat,“ berichtet das DZ BANK Research im „Kurzprofil GRENKELEASING AG“, „hob S&P das Rating der unbesicherten Verbindlichkeiten am 12. September 2012 auf das Niveau des Emittentenratings an.“

GRENKELEASING AG (Grenke) wurde 1978 in Baden-Baden mit dem Fokus auf dem Leasing von Bürokommunikation gegründet. Auch heute noch liegt der Schwerpunkt auf dem so genannten Small-Ticket-IT-Leasing für kleine und mittlere Unternehmen. „Small Ticket“ bedeutet konkret, unterstreicht der Bericht der DZ BANK, dass das durchschnittliche Volumen eines Leasingvertrags gering ausfällt (Neugeschäft 2013: durchschnittlich 8.199 Euro, 2012: 8.357 Euro) und das Maximalvolumen in der Regel 25.000 Euro beträgt.

„Daneben bietet Grenke aber auch Factoring sowie klassische Online-Bankdienstleistungen über die Grenke Bank an.“ Das erläutert Oliver Piquardt von der DZ BANK AG
Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Fixed Income Research, Financials & Structured Credits. „Insgesamt beschäftigt die Grenke Gruppe mehr als 800 Mitarbeiter und ist in 27 Ländern aktiv.“

Grenke sei in den letzten Jahren konstant gewachsen. Von 2005 bis 2013 habe die Bilanzsumme um 145% zugelegt. Dabei werde Neugeschäft in zunehmendem Maße außerhalb Deutschlands (2013: 66%) generiert.

„Die Refinanzierung der Bilanz erfolgt im Wesentlichen über den Kapitalmarkt. Zwar sammelt Grenke über die Grenke Bank auch Kundeneinlagen ein. Diese tragen bislang aber“, so Piquardt, „nur einen geringen Teil zur Konzernrefinanzierung bei.“

Themen: Anleiherating, Bankenrating | Kein Kommentar »

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