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Insolvenzrisiko beeinflusst Unternehmenswert

Von Dr. Oliver Everling | 25.April 2018

Im Beitrag „Das Insolvenzrisiko beeinflusst den Unternehmenswert: Eine Klarstellung in 10 Punkten“ von Werner Gleißner in der Publikation „BewertungsPraktiker“ wird in zehn Punkten aufgezeigt, dass bei einer Unternehmensbewertung Insolvenzrisiken – und damit das Rating eines Unternehmens – immer betrachtet werden müssen.

Außer in den Jahren der Detailplanung kann auch in jedem Jahr der Fortführungsphase eine Insolvenz eintreten und so die zeitliche Entwicklung des Ertragswerts der Erträge und Cashflows beeinflussen. Notwendig ist eine separate Erfassung nur dann nicht, wenn durch eine Monte-Carlo-Simulation praktisch der gesamten Zukunft des Unternehmens die Möglichkeit einer Insolvenz bereits im Erwartungswert und Risikomaß eines jeden Jahres berücksichtigt ist.

Gleißner, W. (2017): Das Insolvenzrisiko beeinflusst den Unternehmenswert: Eine Klarstellung in 10 Punkten, in: BewertungsPraktiker Nr. 02 v. 26.05.2017, S. 42-51, Download unter: http://www.werner-gleissner.de/site/publikationen/WernerGleissner_offiziell-Nr-1446-Das-Insolvenzrisiko-beeinflusst-den-UWert.pdf (abgerufen am: 22.02.18).

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  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen. Seit Ende der 1980er Jahre arbeiten wir daran und deshalb gibt es seit 1998 diesen Blog. RATING EVIDENCE GmbH - Wofür wir stehen: Es ist unser Anspruch, Werte zu schaffen, indem wir den Nutzen von Ratings erschließen.