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Marktprognosen für Schiffe und Flugzeuge

Von Dr. Oliver Everling | 29.Juni 2011

Die Scope Marktprognose für Geschlossene Schiffs- und Flugzeugfonds stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit bei der Scope Investment Conference (www.scope.de): Geschlossene Fonds Transport in Frankfurt am Main. Steffen Möller, Managing Director, Scope Analysis, stellte die Historie des Markteinbruchs dar, skizzierte die aktuelle Situation und gab einen Ausblick auf die weitere Entwicklung.

Flugzeuge weisen die höchsten Fremdkapitalquoten auf. Bei Schiffen gibt es große Unterschiede. Bei Flugzeugen gebe es vergleichsweise homogene Konzeptionen, die eine gute Qualität gewährleisten und sich in den Ratings reflektieren.

Möller analysiert die Geschäftsklimaindices. Rund ein Drittel aller Initiatoren wollen im Bereich Schiffe aktiv werden, dagegen nur 11 % bei Flugzeugen, was eine nochmalige Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr bedeutet (18 %).

Das platzierte Eigenkapital bei Schiffen wird im ersten Quartal unter dem Niveau des letzten Jahres bleiben, bei Flugzeugen etwa auf dem Niveau 2010. Die Platzierungszahlen decken sich etwa mit den Aussichten von 2010 für 2011, berichtet Möller.

Möller zeigt auf, mit welchen Fragen sich Investoren beschäftigen müssen: Welche Segmente werden von der konjunkturellen Entwicklung am meisten profitieren? Welche neuen Konzepte sind aussichtsreich"? Und gibt es krisensicherere Aufstellungen als bisher? Das sind die Fragen bei Investments in Schiffen. Mit Blick auf Investments in Flugzeugen müssen die Grenzen des Wachstums bei Flugzeugen beachtet werden. Möller fordert auch dazu auf, Geschlossene Finanzierungsfonds im Vergleich zu anderen Finanzierungskonzepten zu beurteilen.

Themen: Fondsrating, Luftfahrtrating, Schiffsrating | Kein Kommentar »

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  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen.