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Mehr Chancen für Gründer gefordert

Von Dr. Oliver Everling | 7.September 2017

„Yeah, Sine, Supertramp, McTrek und natürlich Jack Wolfskin, der Name Ulrich Dausien steht für einen Gründergeist, den Deutschland braucht“, stellt der FDP Bundestagskandidat in Hanau und ehemalige Wirtschaftsdezernent der Stadt Hanau, Dr. Ralf-Rainer Piesold (FDP) fest. Dr. Piesold besuchte mit dem FDP – Landesvorsitzenden und Bundestagskandidaten im Hoch-Taunus-Kreis, Dr. Stefan Ruppert (FDP), sowie dem FDP Kreisvorsitzenden, Kolja Saß (FDP) und dem ehrenamtlichen Stadtrat der Stadt Hanau, Lutz Wilfert (FDP), den Outdoor Spezialisten Ulrich Dausien.

Nach Dr. Ruppert sollte der Gründergeist in Deutschland weiter gefördert werden. Dr. Ruppert selbst sei in einem nordhessischen Familienunternehmen tätig und wisse, welchen Beitrag die Gründer und Unternehmer für die Prosperität eines Landes haben. Ulrich Dausien berichtete, dass die Gründung von Jack Wolfskin nicht einfach gewesen sei, aber der Erfolg des Unternehmens ihm Recht gegeben habe. Immerhin konnte er 1991 das Unternehmen, das damals schon 15 Mio. DM Umsatz erwirtschaftete, veräußern und damit den Grundstein seiner weiteren Unternehmungen legen. Natürlich sei er stolz, dass er ein „weltbekanntes“ Unternehmen gegründet habe, aber mit McTrek sei ihm eine weitere sehr erfolgreiche Gründung gelungen. McTrek habe heute einen Umsatz von 52 Mio. €, hätte 39 Filialen in ganz Deutschland und beschäftigte 350 Mitarbeiter. 20% des Umsatzes würden über ein Callcenter abgewickelt und Dausien betonte, das der Online-Handel floriere, auch wenn die Kunden immer noch eine individuelle Beratung gerne hätten. Dies sei halt bei Outdoor-Angeboten notwendig, da „keiner gerne wegen einer falschen Bekleidung durchnässt die Bergtour beenden möchte“. Dass das Unternehmen zurzeit ca. 30 Stellen offen habe, zeige, so Dausien, dass die Branche aber auch das Unternehmen stark expandiere.

Dr. Ruppert betonte, dass die FDP auf einen Gründergeist baue, da Newcomer häufig schneller die Chancen nutzen würden. Natürlich stimmte der FDP Kreisvorsitzende, Kolja Saß (FDP) zu, dass die Freien Demokraten eine Kultur des Gründergeistes und der Risikobereitschaft fördern wollen. Immerhin habe er selbst ein Beratungsunternehmen gegründet und wisse, welche Chancen in einer Neugründung liegen würden.

Die Liberalen waren sich einig, dass der bürokratische Aufwand zur Gründung eines Unternehmens in Deutschland verringert werden sollte. Dr. Piesold unterstrich in diesem Zusammenhang die Möglichkeiten, die die Digitalisierung eröffnen würde. Start-Ups würden in manchen anderen Ländern schneller gegründet, als in Deutschland ein Antragsformular beschafft werden könne. Da müsse die Politik genauso nachbessern und die Verwaltungsabläufe beschleunigen. Dr. Ruppert betonte, dass aber auch die steuerlichen Rahmenbedingungen für Wagniskapital durch ein Venture-Capital-Gesetz verbessert werden müssen. Alle Liberalen waren sich in der abschließenden Bewertung einig, ohne Gründer gebe es keinen wirtschaftlichen Fortschritt und keine ökonomische Prosperität. Deshalb sei ein Gründergeist ebenso produktiv, stellt Dr. Ruppert abschließend fest und gratulierte Ulrich Dausien für seine spektakulären Gründungen.

Themen: Existenzgründerrating | Kein Kommentar »

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