Neue PowerCurve® Strategy Management-Lösung

Von Dr. Oliver Everling | 28.April 2022

Experian hat eine neue PowerCurve® Strategy Management-Lösung auf den Markt gebracht, eine Entscheidungslösung, die als Software-as-a-Service über die Cloud bereitgestellt wird. PowerCurve® ist eine einheitliche Plattform, die Unternehmen helfen soll, ihre Daten über den gesamten Kundenlebenszyklus hinweg zu verstehen und zu nutzen – sei es Akquisition, Bindung oder Wachstum – um schnelle, effiziente Entscheidungen zu treffen, die ihre strategischen Ziele unterstützen.

Mit der neuen Lösung können Unternehmen ihre entscheidungsbasierten Strategien schnell anpassen und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit der Cloud nutzen. Die Experten von Experian verwalten die Software und Infrastruktur, damit sich Unternehmen auf das konzentrieren können, was ihnen am wichtigsten ist.

PowerCurve® Strategy Management kombiniert maschinelles Lernen und das umfassende Branchenwissen von Experian, um fortschrittliche datengesteuerte Erkenntnisse zu gewinnen. Der Cloud-basierte Service bietet einen einfachen Zugang zu einer Entscheidungsmaschine mit einer globalen Erfolgsbilanz, die eine Strategieumsetzung ermöglicht. Unternehmen können ihre Strategien mit Self-Service-Funktionen schnell weiterentwickeln und die Lösung für ihr Portfoliowachstum einfach erweitern.

Entwickelt für Entscheider in Unternehmen mit einfachem Zugriff und vollständiger Autonomie für Strategiedesign, Tests und Bereitstellung in der Produktion, steht Sicherheit an erster Stelle – diese umfasst Überwachung, Erkennung und Reaktion auf Sicherheitsereignisse rund um die Uhr sowie nahtlose und kontinuierliche Sicherheitspatches. Die Lösung basiert auf einer Aktiv-Aktiv-Microservices-Architektur, die eine hohe Verfügbarkeit und Skalierbarkeit gewährleistet und als Dienst genutzt wird.

Kontinuierliche Innovation mit vollautomatischen Software-Upgrades, die neue Funktionen nach Bedarf für Unternehmen verfügbar machen, basiert auf der Cloud-Bereitstellungsplattform von Experian und nutzt die Skalierbarkeit und die umfangreichen Funktionen der zugrunde liegenden Cloud-Infrastruktur von Amazon Web Services (AWS), um ihre As-a-Service-Vorteile für Unternehmen bereitzustellen.

„Die Einführung der neuen Cloud-basierten PowerCurve® Strategy Management-Lösung ist ein Beweis für das Engagement von Experian, Unternehmen dabei zu unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen und sich agiler und effektiver an dynamische Geschäftsbedingungen anzupassen. Als führender Anbieter von Entscheidungssoftware glaubt Experian, dass Technologie, fortschrittliche Analysen und ein datengesteuerter Ansatz dabei helfen können, dies zu erreichen und gleichzeitig echte Ergebnisse zu liefern. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden in ganz APAC dabei zu helfen, bessere Kundenentscheidungen zu treffen, um die Geschäftsleistung zu steigern“, sagt Luciano Scalise, Decision Analytics Managing Director EMEA & APAC, Experian.

Das neue PowerCurve® Strategy Management kann jetzt von Australien und Indien aus bedient werden, um Unternehmen im gesamten asiatisch-pazifischen Raum zu stärken. PowerCurve® Strategy Management unterstützt Unternehmen in einer Vielzahl von Branchen, darunter Banken, Telekommunikation, Hypotheken, Leasing, Versicherungen, Automobil, Einzelhandel, Finanzen, öffentlicher Sektor, kleine Unternehmen, unbesicherte Kreditvergabe und mehr.

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Geoökonomische Zeitenwende zerlegt die Weltwirtschaft

Von Dr. Oliver Everling | 27.April 2022

Die Weltwirtschaft ist in eine neue Phase der strategischen Entkopplung eingetreten. Das bisherige System einer eng verflochtenen und kooperativen internationalen Zusammenarbeit wird von einem Umfeld verschärfter geopolitischer Konfrontation abgelöst. Auf absehbare Zeit ist mit einer Zunahme ernster Großmacht- und Systemkonflikte zu rechnen, die auch vor militärischer Eskalation nicht halt machen. Dies sind zentrale Aussagen einer aktuellen Analyse, die Prof. Sebastian Heilmann, anerkannter China-Experte und Inhaber des Lehrstuhls für Politik und Wirtschaft Chinas an der Universität Trier, für das FERI Cognitive Finance Institute verfasst hat. „Der Ukraine-Krieg setzt ein Fanal für eine harte geoökonomische Zeitenwende, deren Konturen aber bereits seit geraumer Zeit zu erkennen waren. Im neuen Szenario globaler Systemkonflikte müssen sich Unternehmer und Investoren auf einschneidende Veränderungen einstellen“, sagt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine mache deutlich, dass die bisherigen Strukturen einer regelbasierten und von den USA dominierten Weltordnung von einigen Mächten nicht mehr länger akzeptiert würden. Dies zeige sich schon seit einiger Zeit auch im harten Hegemonialkonflikt zwischen den USA und China. Die Rivalität dieser beiden Großmächte werde zu einer umfassenden Neuordnung der internationalen Beziehungen und zu einem forcierten Rückbau der bisherigen weltwirtschaftlichen Verflechtungen führen.

„Wir müssen uns einstellen auf Jahre konfliktträchtiger Deglobalisierung – angetrieben nicht von wirtschaftlicher Kostenoptimierung, sondern von Sicherheitskalkülen und Bedrohungsrisiken“, sagt Prof. Heilmann. Der Ukraine-Krieg habe deutlich gemacht, wie wichtig die Absicherung einer verlässlichen Rohstoff- und Energieversorgung sowie der Schutz industrieller Wertschöpfungsketten sei. Die führenden Wirtschaftsmächte würden daher in Zukunft verstärkt um neue strategische Allianzen und Einflusszonen ringen. Dabei werde sich die globale Zusammenarbeit auf sicherheitsfixierte Bündnisse verengen, bei denen systemisch-ideologische Gemeinsamkeiten bestünden. So habe etwa die erst im Februar 2022 begründete „unbeschränkte Partnerschaft“ zwischen Russland und China dezidiert die Schwächung „des Westens“ zum Ziel.

„Für China ist die Nützlichkeit Russlands in der Auseinandersetzung mit den USA und den US-Allianzen entscheidend. Denn die grundsätzliche geostrategische und systemische Rivalität zum Westen hat für China fundamentale Bedeutung“, erklärt Prof. Heilmann. Eine wichtige Rolle in der Auseinandersetzung zwischen den USA und China spielten künftig auch Mittelmächte wie etwa Indien, Vietnam, Brasilien, Mexiko oder Saudi-Arabien. „Die Regierungen dieser Länder beobachten die aktuellen Entwicklungen sehr genau. Sie warten ab, wie sich der globale Systemkonflikt entwickelt, halten sich alle Optionen offen und spielen im Zweifel die Großmächte gegeneinander aus“, so Prof. Heilmann. Bezeichnend sei etwa, dass das von den USA und ihren Partnern umgesetzte Sanktionsregime gegen Russland nicht nur in China, sondern auch unter der Mehrheit der Entwicklungs- und Schwellenländer keine Akzeptanz und Unterstützung fand.

Eine der am meisten unterschätzten neuen Entwicklungen – mit weitreichenden Folgen für die zukünftige Rolle Chinas in der Weltwirtschaft – sei derzeit auf dem Gebiet der Währungspolitik zu beobachten. „Erklärtes Ziel der chinesischen Regierung ist es, den Renminbi zu internationalisieren und als alternative Leitwährung zu etablieren. Diese Strategie scheint aufzugehen, seitdem immer mehr Länder die chinesische Währung nutzen, um so die Sanktionsrisiken für Transaktionen, die in USD abgewickelt werden, zu mindern“, erläutert Prof. Heilmann. Zwar hätte dies kurzfristig negative Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der chinesischen Exportwirtschaft. Andererseits aber würde ganz im Sinne der chinesischen Autarkiepolitik die Kaufkraft chinesischer Produzenten und Konsumenten gestärkt und China als Zentrum weltwirtschaftlicher Nachfrage in Konkurrenz oder sogar mit Vorrang gegenüber den USA positioniert.

„Unsere Analyse macht deutlich, dass Unternehmer und Investoren künftig wesentlich stärker als bislang das Konzept geopolitischer Risikofaktoren berücksichtigen müssen. Das bedeutet neue Herausforderungen, aber selektiv auch interessante Chancen“, sagt Dr. Heinz-Werner Rapp.

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Moody’s wird MAHLE Rating überprüfen müssen

Von Dr. Oliver Everling | 25.April 2022

Moody’s könnte gezwungen sein, das Rating Ba1 der MAHLE Gruppe zu überprüfen. Der MAHLE Konzern hat soeben sein Jahresergebnis 2021 veröffentlicht. Den Geschäftsbericht sowie die dazugehörige Pressemitteilung finden sich auf der Investor Relations Homepage von MAHLE.

Der Automobilzulieferer MAHLE konnte 2021 zwar trotz schwieriger Rahmenbedingungen die Umsatz- und Ertragskraft steigern, erwartet aber wachsende Probleme für die globale Automobilbranche.

Erst Covid, dann die Halbleiterknappheit und jetzt der Krieg in der Ukraine, verbunden mit massiv steigenden Kosten – der deutsche Konzern ist daher vorsichtig und gibt keine Prognosen für das laufende Jahr ab.

„In den vergangenen zwei Jahren hat MAHLE die Mehrkosten weitgehend aufgefangen. Mittlerweile bin ich aber davon überzeugt, dass Automobilhersteller und Zulieferer aufgerufen sind, sich in dieser schwierigen Situation partnerschaftlich auf eine faire Lastenverteilung zu einigen“, sagte Michael Frick, stellvertretender Vorsitzender der MAHLE Konzerngeschäftsführung und Finanzvorstand, der Jahrespresse Konferenz. Mit hoher Aufwands- und Kostendisziplin treibe MAHLE den strukturellen und technologischen Wandel voran.

Die Aussagen von Michael Frick müssen vor dem Hintergrund, dass die Besetzung der Position des Vorstandschefs nicht gelang, wie ein Hilferuf klingen. Ein solcher Ruf nach partnerschaftlicher „Lastenverteilung“ darf bei Moody’s nicht ungehört bleiben. Würden sogar Gläubiger eingeladen mit dem Ziel der „partnerschaftlichen“ Neustrukturierung von Gläubigerpositionen, könnte eine solche „faire“ Einigung sogar einem „Default“ gleichkommen.

Ein Rating Ba1 ist unmittelbar an der Schwelle zur Anlagequalität angesiedelt und kann in den Augen von Gläubigern immer noch als ein akzeptables Rating gesehen werden. Nun steht aber in Frage, ob dieses Rating nicht mit negativer Implikation überprüft werden muss.

Die Kombination ungünstiger Branchenentwicklungen, dem Länderrisiko in der Ukraine sowie unternehmensspezifischer Probleme in der Führung von MAHLE muss bei der Ratingagentur ein Überprüfungsverfahren zur Folge haben, denn von einem „stabilen Ausblick“ kann unter diesen Bedingungen nicht mehr die Rede sein.

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Inflation kein Hinderungsgrund für Investments

Von Dr. Oliver Everling | 25.April 2022

Schon vor der Ukraine-Krise litten Schwellenlandanleihen unter Stress. Im Herbst 2021 begannen die großen Mittelabflüsse: „In den vergangenen sechs Monate wurden etwa 21 Milliarden US-Dollar aus der Assetklasse abgezogen, davon 14 Milliarden US-Dollar allein in diesem Jahr“, berichtet Bond-Spezialistin Denise Simon.bei Lazard Asset Management Aber nach vielen Monaten der Verkäufe sind die Bewertungen jetzt auf historisch attraktivem Niveau.

„Zum Ultimo März sahen wir einen Spread auf Indexebene von 465 Basispunkten bei einer Rendite über 7 Prozent. Diese Rekordwerte erzielten Schwellenlandanleihen nur während der Finanzkrise und zum Start der COVID-Pandemie. Aber zu diesen beiden Krisen war der makroökonomische Ausblick bedeutend schlechter und vor allem unsicherer als derzeit“, betont Simon. „Im Vergleich ist die aktuelle Situation weniger besorgniserregend. Auch wenn der Konflikt in Osteuropa ein großer und tragischer Schock ist, so wird der Effekt auf die Weltwirtschaft dennoch eher begrenzt sein. Für Investoren könnte es eine Gelegenheit sein, Marktverschiebungen zu nutzen.“ Die Bewältigung der Risiken und Chancen erfordert jedoch einen flexiblen Ansatz.

Inflation betrachtet die Expertin nicht als Hinderungsgrund für ein Investment: „Die gängige Meinung, dass Anleihen aus Schwellenländern in Zinserhöhungszyklen schlechter abschneiden, ist ein Trugschluss.“ In den letzten drei Zinserhöhungszyklen der Fed haben sich die Spreads der auf Dollar lautenden EM-Staatsanleihen tatsächlich verengt. „Das liegt zum einen daran, dass Zinserhöhungen oft schon vorab eingepreist sind. Zum anderen liegt es an der Begründung der Fed: Zinserhöhungen gegen die Inflation stärken das Wachstum und werden vom Markt positiv aufgenommen. Schließlich ist die Inflation im Augenblick das größere Problem als Zinserhöhungen“, erklärt die Expertin.

Die Zentralbanken der Schwellenländer sind der US-amerikanischen und der europäischen Notenbank um einiges voraus. Sie starteten bereits im vergangenen Jahr mit Zinserhöhungen. Daher lohnt sich auch an dieser Stelle ein differenzierter Blick auf die Schwellenländer, urteilt Denise Simon. „Länder wie Angola und Ecuador gehörten in den letzten Monaten zu den Outperformern. Unserer Meinung nach dürften Rohstoffexporteure, Hochzinsländer und konfliktferne Länder profitieren. Die Hauptfrage besteht darin, inwieweit der Konflikt das globale Wachstum insgesamt schwächt und das globale Finanzmarktumfeld beeinträchtig. Hier sind vor allem die Notenbanken gefragt.“ Staatsanleihen aus ausgewählten Schwellenländern in Hartwährungen sind aus ihrer Sicht attraktiv.

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FED: Bilanzverkürzung im Fokus

Von Dr. Oliver Everling | 25.April 2022

Die stagflationären Tendenzen der vergangenen Wochen haben sich verfestigt und belasten das generelle Investmentumfeld. Da mit einer weiteren Eskalation und einer längeren Dauer des russischen Angriffskrieges in der Ukraine gerechnet werden muss, bleibt der Aufwärtsdruck auf die Rohstoffpreise und damit die Inflationsraten vorerst hoch, warnt Dr. Eduard Baitinger, seit 2015 Head of Asset Allocation in der FERI Gruppe.

Auch die Entwicklungen in China wirken stark inflationär. Die strikte Null-Covid-Politik der Regierung im Kampf gegen eine neuerliche Infektionswelle basiert auf rigorosen Lockdowns und der Schließung von Industriebetrieben oder Häfen. Damit kommt es erneut zu massiven Unterbrechungen von Liefer- und Wertschöpfungsketten, was sowohl die Preise nach oben treibt, so Eduard Baitinger, da sich das Güterangebot verknappt, als auch die Konjunktur bremst, weil globale Produktionsprozesse spürbar behindert werden. Die Erfahrung aus 2021 hat gezeigt, dass es Monate dauert, bis diese Störungen wieder behoben sind. Folglich müssen sich Investoren darauf einstellen, dass die Bedingungen für eine stagflationäre Entwicklung für eine ganze Weile bestehen bleiben.

„In der aktuellen Situation stehen die globalen Notenbanken, allen voran die US-amerikanische Notenbank FED, gewaltig unter Druck“, sagt Eduard Baitinger. Die hohen Inflationsraten erfordern einerseits eine spürbare geldpolitische Straffung, sonst droht der Kontrollverlust über die Inflationserwartungen und dadurch eine strukturelle Geldentwertung. Andererseits nehmen die Konjunkturrisiken stetig zu, wodurch der Spielraum für eine geldpolitische Normalisierung deutlich verkleinert wird.

Eduard Baitinger sieht die Notenbanken folglich gezwungen, eine möglichst umfangreiche monetäre Straffung in möglichst kurzer Zeit vorzunehmen: „So dürfte die FED in den kommenden Monaten ausschließlich mit sogenannten doppelten Leitzinsschritten – Anhebungen in Höhe von jeweils 50 Basispunkten – agieren. Gleichzeitig plant die US-Notenbank spätestens im Juni ihre Bilanz zu verkürzen, wobei mittelfristig eine monatliche Reduktion um 95 Mrd. USD angestrebt wird. Das aktuelle Investmentszenario konfrontiert Anleger also mit einer ungünstigen Mischung aus konjunkturellen Risiken und restriktiver Geldpolitik. In dieser Konstellation erscheint das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Aktien eher unattraktiv. Professionelle Investoren sollten daher die Aktienquote in ihrem Portfolio zurückfahren und stattdessen auf inflationsresistente Assets wie Gold und Rohstoffe setzen.“

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Shanghai veranlasst zur „Flucht in die Qualität“

Von Dr. Oliver Everling | 25.April 2022

Bereits seit vier Wochen versuchen dem die chinesischen Behörden mit der Abriegelung Shanghais gegen den Ausbruch der Variante Omicron BA.2 vorzugehen. Inzwischen sind auch andere Städte betroffen. Carlos Casanova, Senior Economist Asien bei Union Bancaire Privée (UBP), rechnet damit, dass die Abriegelungsmaßnahmen das Wachstum im 2. Quartal erheblich beeinträchtigen werden, obwohl die Zahlen für das 1. Quartal mit einem Plus von 4,8 % im Jahresvergleich stärker als erwartet ausfielen: „Der Inlandsverbrauch wird zu Rückgängen führen. Schließlich befinden sich aktuell Gebiete, die 17 % der chinesischen Wirtschaftsleistung repräsentieren im Lockdown. Allerdings ist ihr Anteil am nationalen Konsum wahrscheinlich viel höher, da sie die wichtigsten Verbrauchszentren sind. Einen ersten Eindruck davon haben wir bereits im März bekommen, als die Einzelhandelsumsätze um 3,5 % im Jahresvergleich schrumpften, die ersten negativen Daten seit Juli 2020. Für April und Mai erwarten wir einen noch stärkeren Rückgang.“

Gleichzeitig hält der Asien-Ökonom der UBPes für möglich, dass das chinesische Wachstum 2022 doch noch 5,0 % erreichen könnte, wenn der Konsum nach Juni wieder anzieht. Die etwas lockerere Haltung der chinesischen Notenbank und niedrigere Hypothekenzinsen würden sich positiv auswirken. Aber: „Die schlimmsten Monate liegen jedoch noch vor uns.“

Casanova zufolge haben die Märkte die Auswirkungen einer schwächeren Konjunktur im zweiten Quartal noch nicht eingepreist. „Wir rechnen mit zusätzlichem Druck auf die Aktienrenditen, wachsendem Stress für Unternehmensanleihen und einer Abwertung der Landeswährung, bis Konjunkturmaßnahmen eine Erholungsphase im zweiten Halbjahr einleiten können.“

Globale Anleger sollten sich weiterhin auf den Abbau von Risiken in ihren Portfolios konzentrieren, bis ein neues Gleichgewicht erreicht ist oder weitere Stimulierungsmaßnahmen der PBOC wirksam werden, was höchstwahrscheinlich gegen Ende des zweiten Halbjahres der Fall sein werde. Auch bei Unternehmensanleihen sei Vorsicht geboten. Das Tapering in den USA führt tendenziell zu einer Ausweitung der Zinsaufschläge für Unternehmensanleihen im Investment-Grade- und im High-Yield-Segment – in Phänomen, dass an den Finanzmärkten auch als „Flucht in die Qualität“ bezeichnet wird.

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Ein Fünftel der US-Städte und Landkreise betroffen

Von Dr. Oliver Everling | 24.April 2022

Eine „Request for Comment“-Ankündigung wirft ihren Schatten auf US-amerikanische Städte und Landkreise voraus: Die US-amerikanische Ratingagentur Moody’s Investors Service schlägt vor, eine neue Methode zur Bewertung von US-Städten und -Landkreisen einzuführen.

Moody’s Investors Service bittet Marktteilnehmer dazu um Feedback zu seinem Vorschlag, eine spezielle Methode zur Bewertung des Kreditrisikos von US-Städten und -Landkreisen zu verwenden. Sofern nach der Kommentierungsfrist keine Änderungen vorgenommen werden, wird diese Ratingmethode wie vorgeschlagen übernommen.

Gemäß Vorschlag würde Moody’s einen sektorbasierten Ansatz für das Rating von US-Städten und -Landkreisen einführen und aktualisieren, wie Schlüsselfaktoren der grundlegenden Kreditqualität einer Stadt oder eines Landkreises bewertet werden, um Emittentenratings zu vergeben. Moody’s würde auch die Anzahl der Notching-Faktoren reduzieren, die zur Beurteilung von Städten und Landkreisen verwendet werden, und Leitlinien für die Zuweisung von Instrumentenratings relativ zu einem Emittentenrating einführen.

Wenn die Methodik wie vorgeschlagen eingeführt wird, erwartet Moody’s, dass sich bei bis zu 20 % der bewerteten US-Städte und -Bezirke mindestens eine ihrer herausragenden Bewertungen ändern würde. Ungefähr die Hälfte aller Ratingänderungen wären Heraufstufungen und die andere Hälfte Herabstufungen. Die Mehrheit der Ratingänderungen würde um einen Notch erfolgen.

Diese erwartete Auswirkung auf Ratings spiegelt nur die oben genannten methodischen Änderungen wider und berücksichtigt keine potenziellen Auswirkungen anderer Faktoren, einschließlich vorherrschender Marktbedingungen oder Faktoren, die für einen bestimmten Emittenten oder eine bestimmte Transaktion spezifisch sind, wie z. B. Finanzkennzahlen oder qualitative Überlegungen, die in der Analyse für das Rating relevant sein können.

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Sanktionen treffen nicht russische Unternehmen, sondern deutsche Sparer

Von Dr. Oliver Everling | 23.April 2022

Sanktionen gegen Russland treffen deutsche Sparer, die sich auf die Worte ihres Bundeskanzlers verließen und seinem Aufruf folgten.

„Mitarbeiterbeteiligung ist ein Weg, den arbeitenden Menschen ihren gerechten Anteil am erarbeiteten Wohlstand in den Unternehmen und in der Gesellschaft zu geben. Mitbestimmung und Beteiligung am Produktivvermögen tragen auch dazu bei, die rasanten Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft besser zu verstehen und auszuhalten“, sagte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) anlässlich der 50. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft in seiner Rede zum Thema „Mitarbeiterbeteiligung -Aufbruch in das Dritte Jahrtausend“ am 28. März 2000.

Wer den Worten Glauben schenkte, hat heute das Nachsehen: „Was wir alle miteinander wollen müssen, ist,“ sagte der Bundeskanzler damals, „dass wir eine gesellschaftliche, eine wirtschaftliche Kultur in diesem Land bekommen, wo mehr und mehr Menschen auf diesen Aspekt bei der Alterssicherung, aber auch beim Vermögenserwerb nicht nur bauen, sondern sich aktiv daran beteiligen.“

Seine Worte klangen überzeugend: „Bei ist uns es immer noch so, dass die reichsten 10 % der Haushalte rund 50 % des Privatvermögens besitzen, während die untere Hälfte der Gesellschaft nur über rund 4 % am Privatvermögen verfügt. Ich sage das ohne einen Anflug von Neid und rate auch niemandem dazu. Ich rate nur jedem dazu, mitzumachen, das zu verändern.“

Wer nun mitgemacht hat und Aktien insbesondere von solchen Unternehmen kaufte, in denen der Bundeskanzler mit seinem Namen für Glaubwürdigkeit stand, hat nun das Nachsehen. Als Aufsichtsratsvorsitzender des Ostsee-Pipeline-Betreibers Nord Stream AG sowie des Mineralöl- und Gaskonzerns Rosneft (beides russische Staatskonzerne) stand die Reputation des deutschen Bundeskanzlers a.D. für die gute Governance dieser Unternehmen.

Noch am 4. Februar 2022 meldete die deutsche „tagesschau“: „Ex-Bundeskanzler Schröder hat bereits wichtige Posten bei der Nord Stream AG, der Nord Stream 2 AG – und beim russischen Energiekonzern Rosneft. Jetzt soll er auch in den Aufsichtsrat des Staatskonzerns Gazprom.“

Nun aber werden Bankkunden über die Illiquidität ihres angesparten Vermögens ausgerechnet in einer Zeit informiert, in der einerseits Kursrückgänge ihr Aktienvermögen dezimieren, andererseits die Inflationsrate auf das bisher höchste Niveau dieses neuen Jahrtausends gestiegen ist und immer mehr Menschen darauf angewiesen sein werden, auch an ihre Reserven zu gehen.

Zur realen Vermögensvernichtung durch Inflation kommt nun noch die Ausschaltung der Verwertungsmöglichkeiten hinzu. Da die Aktien nicht mehr gehandelt werden dürfen, fallen sie auch als Sicherheit für jede Art von Kredit aus. Als Sicherheit kann nur dienen, was von der Bank im Falle von Zahlungsschwierigkeiten auch verwertet werden kann.

Die Sanktionen gegen Russland und hier konkret gegen die Aktien, mit denen der Alt-Bundeskanzler die Deutschen zum Investieren in Produktivkapital animieren konnte, treffen zwar nicht die sanktionierten Unternehmen – Gazprom oder Rosneft merken davon nichts, ob ihre Aktien in Deutschland Depots wechseln oder nicht -, sehr wohl aber diejenigen, die ihre Ersparnisse im Vertrauen auf die Glaubwürdigkeit der deutschen Politik angelegt haben.

Es liegt im Wesen der Börse als Sekundärmarkt, dass aus den Transaktionen an der Börse den Unternehmen, deren Aktien gehandelt werden, nicht unmittelbar eine Zahlung zufließen kann. Wären die Sanktionen auf den Primärmarkt – also dem Markt für die Emission von Aktien – begrenzt, wäre zumindest der ökonomische Unfug dieser politischen Maßnahmen begrenzt, denn aus Erlösen am Primärmarkt fließt den emittierenden Gesellschaften tatsächlich auch Kapital zu.

Beispiel Commerzbank, diese schreibt am 22. April 2022 an ihre Kunden: „wir möchten Sie darüber informieren, dass folgende in Ihrem Depot verbuchten Wertpapierbestände von Sanktionen im Zusammenhang mit der russischen Invasion in die Ukraine betroffen sind“. Es folgt eine Aufzählung der Wertpapierbestände mit Depot-Nr., ISIN und Wertpapierbezeichnung. Gazprom PJSC (US3682872078) und Rosneft Oil Company (US67812M2070) gehören dazu. So aber bleibt es nur beim Schaden für deutsche Sparer und die Russen bleiben unbehelligt.

Der Bundeskanzler sprach einst von der ungleichen Vermögensverteilung: „Man kann es verändern, und zwar nicht zuletzt durch die Beteiligung am Produktivkapital. Produktivkapital meint hier übrigens nicht nur die produzierenden Betriebe, sondern die dienstleistenden in gleicher Weise. Vor allem beim Produktivvermögen gibt es noch einen riesigen Aufholbedarf für die privaten Haushalte: Nur 11 % der Arbeiterhaushalte und 18 % der Angestelltenhaushalte in Westdeutschland besitzen Aktien“, rechnete der Bundeskanzler vor.

Wer seinen Worten Taten folgen ließ, hat nun de-facto „Nonvaleurs“ im Depot, denn die Aktien dürfen nicht mehr verkauft werden, sondern dienen nun dazu, Politik gegen Russland zu machen.

Die Commerzbank schreibt: „Infolge der Sanktionsmaßnahmen sind die betroffenen Wertpapiere zurzeit nicht mehr handelbar. Daher ist es der Commerzbank aktuell nicht möglich, Aufträge im Zusammenhang mit den betroffenen Wertpapieren auszuführen.“

Welches Unheil sich hier für gutgläubige Aktionäre anbahnte, konnten diese schon am 15. März 2022 erahnen. Da wurden nämlich von der Commerzbank die Erträgnisgutschriften wieder zurück gebucht, die den Aktionären des Mineralöl- und Gaskonzerns Rosneft zustanden und rechtmäßig ausgezahlt waren. Erträge, die am 12. November 2021 bereits den Konten der Sparer gutgeschrieben worden waren, wurden von der Commerzbank wieder eingezogen – gleichgültig, ob Deckung auf dem Konto vorhanden war oder nicht.

„Die Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand bringt uns jener Teilhabegesellschaft näher, die gerade wir Sozialdemokraten anstreben“, sagte der Bundeskanzler, als er noch im Amt war.

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Zieldatumsfonds – Target Date Funds

Von Dr. Oliver Everling | 23.April 2022

Warum entscheiden sich Berater für die personalisierten Portfolios von Morningstar gegenüber anderen auf dem Markt? Welche proprietären Datensätze verwendet Morningstar, um diese personalisierten Portfolios zu erstellen, die andere nicht einfach replizieren können?

Auf diese Fragen gibt Morningstar eine ausführliche Antwort, die Einblick in die Sichtweise dieser Ratingagentur gibt: „Wir sehen weiterhin wichtige Trends in Richtung Personalisierung auf dem Markt, da Anleger nicht nur nach personalisierter Beratung, sondern nach ihren Präferenzen zugeschnittenen Portfolios suchen.“

Ein Schlüsselfaktor dazu ist, glaubt Morningstar, „dass unsere unabhängige Forschung, proprietäre Daten und Technologieplattformen Anlegern helfen werden, ihre Ziele zu erreichen.“

Morningstar gibt zwei aktuelle Beispiele für die differenzierten Angebote von Morningstar sind die Bemühungen des Unternehmens in den Bereichen Direktindexierung und Zieldatumsfonds: „Innerhalb von Investment Management entwickeln wir derzeit unsere proprietäre direkte Indexierungslösung für Berater, die im zweiten Quartal 2022 in der Beta-Phase eingeführt wird. Diese Funktionen werden ESG-Risiko, Produktbeteiligung und Auswirkungskennzahlen von Morningstar Sustainalytics sowie Marktkennzahlen von institutionellem Kaliber umfassen – indexbasierte und thematische Indizes von Morningstar auf der Grundlage von Research und Daten von Morningstar.

„In Workplace haben wir gerade einen neuen Zieldatumsdienst, Zieldatum Plus, mit Capital Group angekündigt. Diese innovative Lösung bietet eine personalisierte Zuteilungsberatung, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele eines Rentensparers zugeschnitten ist.“ Der von Morningstar Investment Management betriebene Service bietet den Teilnehmern von Pensionsplänen über seine Benutzeroberflächen und das Netzwerk integrierter Datenverwalter eine personalisierte Anlageberatung.

Der Service, den Arbeitgeber als qualifizierte Standardinvestitionsalternative nutzen können, kombiniert die American Funds Target Date Retirement Series mit der Erfahrung von Morningstar bei der Bereitstellung von Online-Anlageberatung über seine Benutzeroberflächen und ein riesiges Netzwerk integrierter Datenverwalter. „Wir glauben,“ so Morningstar, „dass dies ein bedeutender Fortschritt in der Personalisierung von Zieldatumsfonds ist und für Anleger attraktiv sein wird.“

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Digital bezahlt wie digitale Post

Von Dr. Oliver Everling | 21.April 2022

Der neue Experian Global Insights Report kommt zu dem Schluss, dass digitale Online-Ausgaben weiter an Stärke gewinnen werden, selbst wenn die Verbraucher aus dem Lockdown herauskommen und zu persönlichen Transaktionen zurückkehren.

Für die Entwicklung der Studie befragte Experian 6.000 Verbraucher und 2.000 Unternehmen in 20 Ländern , einschließlich Australien, Brasilien, Chile, China, Kolumbien, Dänemark, Deutschland, Indien, Indonesien, Irland, Italien, Malaysia, Niederlande, Norwegen, Peru, Singapur, Südafrika, Spanien, Vereinigtes Königreich und Vereinigte Staaten, zu Verbrauchereinblicken und betriebswirtschaftliche Aussichten, finanzielles Wohlergehen, Online-Verhalten und mehr. Dieser Bericht ist die neueste Studie in einer Reihe, die die signifikanten Veränderungen bei den digitalen Präferenzen der Verbraucher und der Geschäftsstrategie in den letzten sieben Jahren untersucht.

Verbraucher beschäftigen sich ebenso mit digitalen Zahlungen wie mit E-Mails. Die Wachstumskurve der Online-Ausgaben hat die Nutzung mobiler Geldbörsen erhöht, die nun mit traditionellen Zahlungsmethoden konkurrieren.

Der neueste Bericht zeigt, dass 62 Prozent der Befragten angeben, derzeit mobile Geldbörsen zu verwenden, während 63 Prozent traditionelle Zahlungsmittel verwenden. Die Verbraucher gaben an, dass sie schnelle, reibungslose und sichere Transaktionen wünschen, wobei 81 Prozent sagten, dass ein positives digitales Erlebnis sie dazu bringt, die Marke höher einzuschätzen als ein traditionelles stationäres Erlebnis.

Dieser Trend ist auch für Unternehmen günstig. Es zeigt, dass 53 Prozent der befragten Verbraucher ihre Ausgaben und Transaktionen auf digitalen Kanälen in den letzten drei Monaten erhöht haben, wobei 50 Prozent der Befragten sagen, dass dies in den nächsten drei Monaten wahrscheinlich zunehmen wird.

David Bernard, EVP of Strategy and Operations for Global Decision Analytics bei Experian, spricht über die im Bericht gezeigten Trends in Bezug auf die Pandemie. „Die Ergebnisse unserer jüngsten Umfrage zeigen, dass sich viele Verbraucher heute mehr Sorgen um die Sicherheit ihrer Online-Transaktionen und -Aktivitäten machen als noch vor einem Jahr, wobei es regionale Unterschiede in der Art ihrer Hauptanliegen gibt“, sagte Bernard. „Die letzten zwei Jahre sind einem digital versierten Verbraucher gewichen, der ein wachsendes Bewusstsein und Verständnis für fortschrittliche, reibungslose Sicherheitsmethoden hat. Verbraucher möchten ihre Arbeit und ihr Leben einfacher und sicherer machen.“

Der Bericht verdeutlicht auch, dass Verbraucher beim Einrichten neuer Konten eine Präferenz haben, wobei Banken-Websites, Einzelhandels- und mobile Apps von Kreditkartenunternehmen führend sind. Digital versierte Verbraucher vertrauen Zahlungsdienstleistern, Kreditkartenunternehmen, Technologie- und Streaming-Media-Unternehmen am meisten. Ein zusätzlicher Geschäftsvorteil mit dem Aufkommen und der Reichweite neuer Zahlungsmethoden wie Mobile Wallets, Peer-to-Peer (P2P) und Buy Now Pay Later (BNPL) besteht darin, dass Unternehmen auch Optionen für eine bessere finanzielle Inklusion finden können.

In den USA und Großbritannien sagen 60 Prozent, dass sie genau das mit Programmen wie BNPL tun. In den USA verwenden 4 von 5 Verbrauchern BNPL, um Kreditkartenschulden zu vermeiden, während 7 von 10 Verbrauchern in Großbritannien dasselbe sagten. Darüber hinaus sagen 57 Prozent der Befragten, dass BNPL ihre traditionelle Zahlungsmethode ersetzen könnte.

Unternehmen haben noch Luft nach oben, um die Erwartungen der Kunden an das digitale Erlebnis zu erfüllen: 23 Prozent der befragten Verbraucher geben an, dass ihre Erwartungen an das digitale Erlebnis nur teilweise oder gar nicht erfüllt wurden. Dieser Prozentsatz ist von 30 Prozent im vierten Quartal 2021 zurückgegangen. Nur 23 Prozent der Verbraucher sind sehr zuversichtlich, dass die Unternehmen ihre Online-Sicherheitsbedenken angehen werden.

Das Blatt hat sich auch gedreht, da 73 Prozent der Verbraucher Unternehmen die Verantwortung übertragen, sie online zu schützen. Auch sind sich die befragten Verbraucher des Wertes ihrer Daten bewusster. 90 Prozent der Kunden möchten vollständige oder teilweise Kontrolle darüber, wie ihre Daten verwendet werden, wobei 57 Prozent bereit sind, Daten zu teilen, wenn dies für mehr Sicherheit sorgt oder Betrug verhindert.

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