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Rating und Kreditmediation

Von Rainer Kreutz | 16.August 2011

Heinz Raschdorf und Florian Raschdorf setzen sich in Ihrem Beitrag zum Buch: „Finanzkommunikation – Chancen durch Kreditmediation“ von Frank Armbruster, Oliver Everling und Rainer Langen (Herausgeber: Bank-Verlag Medien GmbH, http://www.bank-verlag-medien.de/, Köln 2011, Art.-Nr. 22.474-1100, ISBN 978-3-86556-262-3.) mit den Begriffen „Rating“ und „Kreditmediation“ auseinander. Zusammenhänge, Gegensätze und Wechselwirkungen zwischen den Begrifflichkeiten werden umfassend aufgezeigt.

Heinz Raschdorf„Die Vorteile eines Meditationsverfahrens liegen in der Unabhängigkeit der Ansprechpartner, einem akzeptierten Verfahren, das konstruktive Hilfe unter Einbeziehung aller Fördermöglichkeiten leistet und das schnell und unbürokratisch abläuft.“ Nach Heinz Raschdorf, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater und Vorstand des Bundesverband der Ratinganalysten und Ratingadvisor e.V. (http://www.bdra-ev.de/), sowie dem Diplom-Kaufmann Florian Raschdorf darf eine Kreditmediation jedoch „nicht dazu führen, dass die verbindlichen Regeln zur Bonitätsbewertung vollständig ignoriert werden.“

Für Heinz und Florian Raschdorf ist „die Bonität der wichtigste Vertrauensnachweis eines Unternehmens. Eine gute Bonität schafft Vertrauen und beruhigt die Beteiligten und Geschäftspartner eines Unternehmens. Der Ratingadvisor sorgt u.a. dafür, dass das Unternehmen in seinem Auftreten und mit seinen Informationen Vertrauen bei seinen Kreditgebern erzielt und damit weiterhin kreditwürdig und –fähig bleibt. Hierzu zeigt der Ratingadvisor dem Unternehmen auf, welche Bedeutung das Rating für die Kreditvergabe hat, wer einen Kredit bekommt und welche Faktoren die Kreditentscheidung beeinflussen.“

Heinz Raschdorf und Florian Raschdorf sehen, „dass im Verhältnis zwischen Banken und Unternehmen ein großes Verbesserungspotenzial besteht. Ein gelebtes ‚Miteinander‘ kann in diesem Verhältnis nicht bescheinigt werden. Das Verhältnis ist von Gegensätzen geprägt. Diese Gegensätze sind allerdings überbrückbar. Für eine Überbrückung kann der Ratingadvisor hinzugezogen werden. Der Ratingadvisor hat das praxisbezogene Wissen aus der Unternehmensführung und der Finanzwirtschaft. Er hat das Wissen um den Kreditvergabeprozess. Er kennt die Anforderungen an eine erfolgreiche Finanzkommunikation. Der Ratingadvisor hat die Fähigkeit, zwischen den beiden gegensätzlichen Parteien zu vermitteln. Er wird durch eine gut angelegte Moderation Konflikte in einem Kreditvergabeprozess vermeiden und dort, wo der Konflikt unvermeidbar ist, diesen entschärfen können, weil er über die dafür notwendigen Fertigkeiten zur Konfliktbegleitung verfügt.“

Themen: Bücher, Finanzkommunikation | Kein Kommentar »

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