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Risikoanalyse, Risikoquantifizierung und Risikoaggregation

Von Dr. Oliver Everling | 7.März 2018

Risikoquantifizierung und Risikoaggregation (Risikosimulation) sind wesentlich für Controlling, Risikomanagement, Ratingprognosen sowie die Unternehmens-, Strategie- und Investitionsbewertung. Eine „bestandsbedrohende Entwicklung“ gemäß § 91 Abs. 2 AktG früh zu erkennen, setzt die Risikoaggregation voraus.

Die durch ein Rating ausdrückbare Insolvenzwahrscheinlichkeit ist ein Maß für den „Grad der Bestandsgefährdung“ eines Unternehmens. Mit § 93 AktG (Business Judgement Rule) fordert der Gesetzgeber zudem „angemessene Informationen“ bei der Vorbereitung von Vorstandsentscheidungen, sodass insbesondere auch die durch eine Entscheidung verursachte Auswirkung auf das zukünftige Rating und die zukünftige Risikoposition anzugeben sind.

Mehr zu diesem Thema in Gleißner, W. (2017): Risikoanalyse, Risikoquantifizierung und Risikoaggregation, in: WiSt, Heft 9, 2017, S. 4-11, Download unter: http://www.werner-gleissner.de/site/publikationen/WernerGleisser_offiziell-Nr-1453-Risikoanalyse-Risikoquantifizierung-und-Risikoaggregation.pdf (abgerufen am: 22.02.18).

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  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen. Seit Ende der 1980er Jahre arbeiten wir daran und deshalb gibt es seit 1998 diesen Blog. RATING EVIDENCE GmbH - Wofür wir stehen: Es ist unser Anspruch, Werte zu schaffen, indem wir den Nutzen von Ratings erschließen.