« | Home | »

Sind die Ratings der Mittelstands-Anleihen aussagefähig?

Von Dr. Oliver Everling | 11.April 2018

Im ersten Teil des Beitrags „Sind die Ratings der Mittelstands-Anleihen aussagefähig?“ von Stephan Mahn und Werner Gleißner wird erläutert, von welchen Faktoren die Insolvenzwahrscheinlichkeit abhängig ist (und von welchen Faktoren die Ratingnoten gemäß empirischer Untersuchung bestimmt werden). Es werden zudem die wesentlichen Eckpunkte und Datengrundlage einer eigenen empirischen Studie vorgestellt, die sich mit Ratingnoten und Insolvenzwahrscheinlichkeiten deutscher Mittelstandsanleihen befasst.

Im zweiten Teil werden die wesentlichen empirischen Ergebnisse vorgestellt und ihre Implikationen diskutiert. Die Studie zeigt, dass die Ratings der Mittelstandsbonds systematisch „zu gut“ waren und dies schon zum Emissionszeitpunkt bei Betrachtung der Finanzkennzahlen der Unternehmen zu erkennen war. Zudem fehlte eine adäquate Berücksichtigung der Unternehmensrisiken.

Gleißner, W. / Mahn, S. (2016): Sind die Ratings der Mittelstands-Anleihen aussagefähig?, Teil 1: Probleme traditioneller Ratings, Verbesserungspotenziale und Implikation für Anleger und Unternehmen, in: KRP – Kredit & Rating Praxis, Heft 4/2016, S. 6 – 10, Download unter: http://www.werner-gleissner.de/site/publikationen/WernerGleissner_offiziell-Nr-1236b-Teil-I_Sind-die-Ratings-der-Mittelstands-Anleihen-aussagefaehig.pdf (abgerufen am: 22.02.18).

Gleißner, W. / Mahn, S. (2016): Sind die Ratings der Mittelstands-Anleihen aussagefähig?, Teil 2: Empirische Analyse und exemplarische Betrachtung der Ausfälle von Mittelstandsanleihen, in: KRP – Kredit & Rating Praxis, Heft 5/2016, S. 2 – 9, Download unter: http://www.werner-gleissner.de/site/publikationen/WernerGleissner_offiziell-Nr-1236b-Teil-II_Sind-die-Ratings-der-Mittelstands-Anleihen-aussagefaehig.pdf (abgerufen am: 22.02.18).

Themen: Mittelstandsrating | Kein Kommentar »

Kommentare

Sie müssen eingelogged sein um einen Kommentar zu posten.

  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen. Seit Ende der 1980er Jahre arbeiten wir daran und deshalb gibt es seit 1998 diesen Blog. RATING EVIDENCE GmbH - Wofür wir stehen: Es ist unser Anspruch, Werte zu schaffen, indem wir den Nutzen von Ratings erschließen.