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Vermögensgestalter auf Honorarbasis

Von Dr. Oliver Everling | 4.Oktober 2012

„Es passierte, als Uhl 25 Jahre alt und bei 13 Filialen seiner Bank zuständig war für die Beratung von Kunden mit höherer Bonität. So hieß das, aber so war das nicht. Uhl fühlte sich eher wie der Losverkäufer einer Lotterie denn als Berater von Kunden, die ihr Vermögensichern wollen“, sagt der Vermögensgestalter auf Honorarbasis,wie er sich selbst nennt.

Mike Uhl ist Vermögensgestalter auf Honorarbasis. Er arbeitet für Persönlichkeiten, die den Wohlstand ihrer Familie auf Dauer sichern und zugleich Lebensgrundlagen in der Weltschützen wollen. Der Ex-Banker hilft seinen Kunden, die komplexen Herausforderungen ihres signifikanten Vermögens zu überwinden. Der 41-jährige lebt mit seiner Familie in Erfurt. Uhl wird auf der Tagung „Ideal oder Real – Gibt es für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland eine faire Finanzberatung?“ am 13./14. Oktober 2012 in Gummersbach persönlich zu treffen sein.

Uhl beschreibt den bei Banken immer wieder auftauchende Konflikt: Uhl wollte das Beste für seine Kunden, musste aber das Beste für seine Bank tun: Bankprodukte verkaufen. „Mit Umsatzvorgaben pro Woche. Und mit schlechtem Gewissen pro Kunde, der ihm sein Vertrauen schenkte, weil er den Idealismus und die Integrität des jungen Uhl spürte. Doch“, fragt Uhl, „wo war die Integrität der Bank? Und: Wie würden die Bank und die Banken überhaupt dastehen, wenn solche spekulativ verfassten und aggressiv verkauften Bankprodukte einmal massenweise platzen?“

Uhl erzählt, wie er es vom »Losverkäufer« in einer Bank zum geschätzten Lösungsgestalter seiner Kunden schaffte. Bei diesem Thema spürt man über den erfrischend natürlichen Charme des Mike Uhl hinaus Glaubwürdigkeit, wie sie nur Menschen mit innerlichaufrechtem Gang zu eigen ist. Kein Wunder, dass Uhl heute hier und da von Kunden auch mal zu längeren Gesprächen eingeladen wird, in denen es um alles andere als um Geld geht.

Themen: Risikoprofiling, Veranstaltungen | Kein Kommentar »

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  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen. Seit Ende der 1980er Jahre arbeiten wir daran und deshalb gibt es seit 1998 diesen Blog. RATING EVIDENCE GmbH - Wofür wir stehen: Es ist unser Anspruch, Werte zu schaffen, indem wir den Nutzen von Ratings erschließen.