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Vermögensverwaltung in Deutschland

Von Dr. Oliver Everling | 26.November 2014

Bedingt durch seinen Gesamtüberblick über die Branche der Vermögensverwalter in Deutschland bei der firstfive AG in Frankfurt am Main gibt Jürgen Lampe, Vorstand der firstfive AG, eine Einführung in die Akteure und die Marktentwicklungen. Lampe spricht auf dem „Managementforum Vermögensverwaltung“ des Frankfurt School Verlags.

Getrübte Wirtschaftsaussichten in der Eurozone, Dauer-Niedrigzinsen, hohe Kosten (Regulierung und Überkapazitäten) sowie Margendruck bei den Provisionserlösen sind die Herausforderungen der Branche, die teils durch Fusionen und Übernahmen angenommen werden sollen. Zügiger Ausbau digitaler Angebote und Straffung des Filialnetzes oder Warten auf die gesetzliche Einführung der Honorarberatung sind weitere Optionen. „Auf der Strecke bliebe dann der Kleinanleger, der sich eine Beratung nicht mehr leisten könnte“, warnt Lampe.

Lampe wirft die These in den Raum, dass die Herausforderungen gerade auch durch mehr Leistungstransparenz angenommen werden könnten. Ratings von Vermögensverwaltungen sind dazu ein Instrument, um Anlegern eine faire Möglichkeit zu bieten, die Leistungen verschiedener Vermögensverwaltungen miteinander zu vergleichen.

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  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen.