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Vontobel schluckt Researchkosten

Von Dr. Oliver Everling | 18.Oktober 2017

Die 2018 in Kraft tretende europäische Finanzmarktrichtlinie MiFID II verlangt unter anderem von Finanzdienstleistern, ihre Kosten für Research gegenüber dem Kunden offenzulegen und zu entscheiden, wie diese Kosten gedeckt werden sollen. „Vontobel Asset Management hat daher entschieden,“ heißt es in einer Pressemitteilung der Gesellschaft, „die Kosten für Research-Dienstleistungen für alle Fonds und Kundenmandate, die unter die MiFID II-Regelung fallen, nicht den Kunden weiterzuberechnen.“

„Mit dieser Entscheidung schaffen wir Klarheit für unsere Kunden und machen unsere Kostenstruktur transparenter. Zudem sehen wir die Chance, dass der Kunde durch fokussierteren Research bei den Anlageentscheidungen profitiert“, so Axel Schwarzer, Leiter Vontobel Asset Management.

Durch diesen Entscheid fallen jährlich zusätzliche Kosten in Höhe eines niedrigen einstelligen Schweizer Franken Millionenbetrags an, die in den Ende August 2017 veröffentlichten Zielen 2020 bereits berücksichtigt seien.

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  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen. Seit Ende der 1980er Jahre arbeiten wir daran und deshalb gibt es seit 1998 diesen Blog. RATING EVIDENCE GmbH - Wofür wir stehen: Es ist unser Anspruch, Werte zu schaffen, indem wir den Nutzen von Ratings erschließen.