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Was kommt nach dem Superwahljahr?

Von Dr. Oliver Everling | 11.September 2017

Mit einer traurigen Nachricht musste das MontagsMeeting des eff European Finance Forum am 11. September 2017 begonnen werden: Das langjährige Vorstandsmitglied Jürgen Hromadka verstarb am 20. August 2017 im Alter von nur 59 Jahren. Dr. Udo Zietsch würdigte die Verdienste Jürgen Hromadkas und die Tatsache, dass er im eff European Finance Forum viele Freunde gefunden hatte.

Jochen Stanzl, Chief Market Analyst für Deutschland und Österreich, und Denis Winter, Relationship Manager, Certified Financial Technician (CFTe) sprechen über den „Kapitalmarktausblick 2018: Was kommt nach dem Superwahljahr?“ Stanzl steigt mit der Wahl von Trump in den USA in das Thema ein. Die Bullenmarktbewegung seit seiner Wahl habe nicht wirklich etwas mit Trump zu tun, glaubt Stanzl und sieht sich durch Trendlinien bestätigt.

Der Anlagenotstand an den Finanzmärkten sieht Stanzl auch bei Bitcoin bestätigt. Anlagesuchendes Kapital greift nach jeder nur denkbaren Alternative. „Das alles weist darauf hin, dass irgendwann die Party enden könnte.“ Die persönliche Sparrate sei in den USA schon deutlich gesunken. Diese Entwicklung werfe die Frage auf, woher künftige Impulse für den Konsum noch kommen könnten.

Stanzl geht detailliert auf charttechnische Möglichkeiten ein, beispielsweise die Entwicklung des US-Dollars zu untersuchen. Im Juli gelang, was monatelang als unmöglich galt, nämlich Obergrenzen zu durchbrechen. Nun sei ein klarer Trend der Aufwertung des Euros gegenüber dem Dollar zu sehen, der nach seiner Meinung noch nicht zu Ende ist.

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