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Finanzierungsmix mit Finetrading

Von Dr. Oliver Everling | 12.Februar 2014

2013 war für den bankenunabhängigen Finanzdienstleister WCF Finetrading GmbH (http://www.wcf-finetrading.de) ein sehr erfolgreiches Jahr, berichtet die Gesellschaft aus München. So sei der Jahresumsatz um 10 Prozent auf knapp 180 Millionen Euro gesteigert worden. „Auch 2013 ist es uns gelungen, unsere Marktposition erfolgreich auszubauen. Damit ist nicht nur die Finanzierungsalternative Finetrading, die von WCF Finetrading erfunden wurde, sondern auch das Unternehmen WCF seit über 10 Jahren auf einem stetigen Wachstumskurs“, sagt Nikolaus von Lüninck, Geschäftsführer des Unternehmens.

„Wir sehen im Wesentlichen zwei Gründe für das abermalige Wachstum. Zum einen steigt die Nachfrage aus dem Mittelstand nach bankenunabhängigen Alternativen der Unternehmensfinanzierung. Und Finetrading punktet im deutschen Mittelstand durch seine zahlreichen Vorteile wie schnelle Bereitstellung von Liquidität, Rating-Optimierung und ein verbessertes Lieferantenverhältnis. Zum anderen passt unsere Unternehmsaufstellung sehr gut zu den Marktanforderungen. Wir können sehr schnell auch hohe Summen bereitstellen, verfügen über ein breites Netzwerk im Mittelstand und haben eine eingespielte Zusammenarbeit zwischen unseren  internen WCF-Beratern und Kooperationspartnern“, fasst von Lüninck zusammen.

2013 erweiterte das Unternehmen sein Finanzierungsspektrum und öffnete Finetrading auch kleineren mittelständischen Unternehmen mit einem Finanzierungsbedarf ab 50.000 Euro. Aber auch für mittelständische Unternehmen mit höherem oder sehr hohen Umsätzen und entsprechendem Finanzierungsbedarf will WCF Finetrading ein attraktiver Finanzierungspartner sein. Denn dank eines besonderen Konditionenmodells vergibt WCF Finetrading bei entsprechender Bonität des Kunden Kreditlinien zur Warenfinanzierung mit einem zweistelligen Millionenvolumen. Damit erreicht Finetrading Anleihengröße, bietet jedoch mehr Flexibilität und unterstreicht seine Rolle als Ergänzung zum traditionellen Bankenkredit.

WCF Finetrading hat im letzten Jahr den Kundenstamm auch durch die Etablierung eines effizienten Ansatzes zur Absatzfinanzierung ausbauen können und sich so neue Marktzugänge erschlossen.  Mit der Absatzfinanzierung richtet sich WCF nun nicht nur an den Endkunden, sondern an Händler und Großhändler. Diese sind nun in der Lage, ihren Kunden großzügige Zahlungsziele zu gewähren und damit die Kundenbindung zu fördern.

Aber auch in den nichtvertrieblichen Bereichen entwickelt sich das 30 Mann starke Unternehmen konsequent fort. Die Einführung von EDI (Electronic Data Interchange), einer elektronischen Schnittstelle, die den Austausch sämtlicher Geschäftsdokumente automatisiert, reduziert den zeitlichen und personellen Aufwand signifikant und ist ein logischer Schritt zur papierlosen Abwicklung des Finetrading-Prozesses.

Auch 2014 stehen vielfältige Herausforderungen an, berichtet Petri Pennanen, seit September 2013 als Geschäftsführer des Finanzdienstleisters an Bord, und erklärt: „Unser großes Ziel ist es, die Bekanntheit von Finetrading als wichtigen Baustein in der deutschen Mittelstandsfinanzierung zu steigern. Wir wollen, dass Finetrading in einem Atemzug mit Factoring und Leasing genannt wird, wenn es um die Finanzierung im Mittelstand geht. Deswegen werden wir als Unternehmen an den bewährten Modellen der klassischen Einkaufsfinanzierung für alle Unternehmensgrößen festhalten, aber auch neue Wachstumsfelder angehen. So plant WCF den Kunden Konsignationslager mittels einer Off-Balance-Sheet-Finanzierung anzubieten. Pionierprojekte sind bereits gestartet und unterstützen die Platzierung im Markt.“

Der Pennanen ist sich sicher, dass der Kapitalbedarf des Mittelstandes in Folge des allgemein erwarteten Wirtschaftswachstums in 2014 zunehmen wird. Jedoch vermag niemand vorherzusagen, ob Banken und Finanzdienstleister in Konsequenz der zahlreichen Regulierungsaufgaben und der damit verbundenen Verpflichtung, teilweise mehr Eigenkapital vorzuhalten, nicht restriktiver und teurer in der Kreditvergabe werden. „Bankenunabhängige, flexible und vor allem schnell realisierbare Alternativen wie Finetrading werden noch wichtiger“, so Pennanen. Unterstützt werden seine Worte von der Working Capital Management Studie 2013, die Ende letzten Jahres von Roland Berger und Creditreform herausgegeben wurde. Demnach kann die Optimierung des Working Capital einen maßgeblichen Beitrag zur Deckung dieses Finanzierungsbedarfs leisten. Es lassen sich Liquiditätseffekte von bis zu 15 Prozent des Working Capital generieren. Finetrading gilt als gängiges Instrument um Liquidität im Working Capital Management freizusetzen.

Themen: Debitorenrating | Kein Kommentar »

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