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Hoffnung auf steigende Mieten

Von Dr. Oliver Everling | 6.Februar 2018

Steigende Mieten lassen hoffen: Der stärkste Mietanstieg in den vergangen Monaten erfolgte in den 7A-Standorten mit +3,3% im Vergleich zum Vorjahr, gefolgt von der B-Kategorie (13-Standorte, +2,4%), ermitteln die Experten von Catella Research. „Mit dem erstmaligen Überschreiten der 10,00 €/m² Spitzenmietgrenze in der Kategorie der D Standorte (26) auf nunmehr durchschnittlich 10,31 €/m² (10,25€ in 2016) zeigt sich, dass die gesunde wirtschaftliche Situation bis tief in die Regionen hinein strahlt. Spitzenreiter bei den Mieten ist aktuell Frankfurt mit 39,90 €/m² – der geringste gemessener Wert wird in Salzgitter mit 7,00 €/m² gemessen.“

Mit einer durchschnittlichen Spitzenrendite von 3,30% an den 7 A Standorten (-37 Basispunkte gegenüber 2016) unterschritt diese Kategorie erstmals die 4% Schwelle, berichtet Catella Research. Der durchschnittliche Rendite Abstand zwischen A- und B-Standorten (aktuell 203 Basispunkte) wurde in 2017 noch größer, was sich zum einen in der sehr hohen Investorenneigung auf die A Standort Kategorie ausdrückt. Spitzenreiter an den A Standorten sind München und Berlin mit jeweils 3,0% Spitzenrendite, der höchste gemessene Wert der 76 Standorte wird in Solingen (8,5%) erzielt, gefolgt von Wilhelmshaven (8,0%).

“Der durchschnittliche Rendite Abstand zwischen A- und B-Standorten (aktuell 203 Basispunkte) wurde in 2017 noch größer, was sich zum einen in der sehr hohen Investorenneigung auf die A Standort Kategorie ausdrückt“, erläutert Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella. „Zum anderen spiegelt sich in dieser Differenz auch das rationale Marktagieren von Investoren an den sog. B-Standorten wider“, fährt Beyerle fort. Allerdings können die Analysten von Catellea Research bisher – trotz der attraktiven Renditekennziffern und etlichen Marktsondierungen – an den C und D Standorten keine überdurchschnittlichen Investmentaktivitäten per se feststellen. Die Mehrzahl der Investitionen dort resultiere aus Portfolioaktivitäten bzw. basiere auf der Nachfrage lokaler Investoren.

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  • Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge auch heute noch in Währungseinheiten, in Euro oder Dollar zum Beispiel. Dabei lassen sich die Einflussfaktoren des Erfolgs nicht allein an einer Zahl abbilden. Zur Steuerung von Investitionen reicht es einerseits nicht aus, Investitionen lediglich zu beschreiben, andererseits sind viele Umstände nicht kardinal zu skalieren. Klassifizierungen mit Ratingskalen sind daher eine Methode, mehr Transparenz für praktische Entscheidungen zu schaffen.