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Keine Sicherheitsgarantie bei ETFs

Von Dr. Oliver Everling | 8.Januar 2016

„Das Risiko eines globalen Zusammenbruchs bei Unternehmensanleihen ist zwar nicht hoch, doch Investoren sollten sich der Gefahren bewusst sein“, sagt Simon Fasdal, Head of Fixed Income bei der Saxo Bank.

Dabei spiele die US-Zinsanhebung eine entscheidende Rolle. „Sollten die Zinsen aggressiver ansteigen als allgemein erwartet, könnte das zu einer Ausverkaufswelle bei Unternehmensanleihen führen“, sagt Fasdal.

Eine weitere Gefahr an den Anleihemärkten sei die aktuell geringe Liquidität. „Dies könnte zu einer ähnlichen Situation führen wie 2008, als die Kreditmärkte vor dem Beginn der Finanzkrise kollabierten“, sagt Fasdal. Die extrem billigen Zinsen hätten einen explosionsartigen Anstieg bei der Ausgabe von Unternehmensanleihen verursacht. „Es scheint, dass der aktuelle Markt sogar zu symmetrisch ist und vielleicht dadurch etwas anfällig und fragil ist“, sagt Fasdal.

Deshalb sei beim Handel von ETFs und anderen Finanzprodukten Vorsicht angeraten. „Insbesondere wenn die gehandelten Vermögenswerte in Unternehmensanleihen investiert sind“, sagt Fasdal abschließend.

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