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Mehr Rendite durch Modernisierung

Von Dr. Oliver Everling | 14.April 2015

Die 20 größten deutschen Wohnungsunternehmen investierten im Jahr 2009 im Durchschnitt 15,43 Euro pro Quadratmeter für Instandhaltung und Modernisierung, rechnet die Ratingagentur Scope in einer Analystenitteilung vor. Im vergangenen Jahr waren es 18,90 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 22% in fünf Jahren. Scope Ratings rechnet mit einer weiteren Zunahme in den kommenden beiden Jahren auf knapp 20,00 Euro pro Quadratmeter.

Wie lässt sich die deutliche Zunahme der Instandhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen (pro Quadratmeter) erklären? Scope gibt auf die relevanten Fragen Antworten: „Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist das von der Geldpolitik der EZB (und anderer Notenbanken) verursachte Niedrigzinsniveau. Es treibt Investoren in alternative Assetklassen wie Immobilien. Der deutsche Wohnimmobilienmarkt steht aufgrund seiner Stabilität besonders im Fokus.“

Die Folge der großen Nachfrage nach deutschen Wohnimmobilien seien steigende Kaufpreise und damit sinkende Ankaufsrenditen: „Im Jahr 2009 betrugen die Spitzenanfangsrenditen für Portfoliokäufe auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt 5,1%. Fünf Jahre später liegen sie nur noch bei durchschnittlich 4,3%.“

Anders verhalten sich die Anfangsrenditen für Investitionen in das eigene Portfolio, so Scope: „Für die 20 größten deutschen Wohnungsunternehmen betrugen sie nach Berechnungen von Scope 2009 im Durchschnitt 3,7%, 2014 waren es bis zu 5,3% – und damit 100 Basispunkte über den durchschnittlichen Ankaufsrenditen bei Portfoliozukäufen.“

Themen: Immobilienrating | Kein Kommentar »

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